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35-jährige Soziologin Manuela Schon komplettiert Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt

(DK) – Dienstag, 30.01.2018

Frauendezernentin Akdeniz: „Erfahrene Netzwerkerin, die ein breites und interdisziplinäres Wissensspektrum mitbringt“

Frauendezernentin Barbara Akdeniz (re.) mit Manuela Schon © Wissenschaftsstadt Darmstadt

Seit dem 1. Januar 2018 ist die Soziologin Manuela Schon neu im Team des Frauenbüros der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Damit ist das Darmstädter Frauenbüro wieder komplett. Frauendezernentin Barbara Akdeniz bestellte die 35-Jährige mit einer Urkunde zur neuen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und stellvertretenden Leiterin des Frauenbüros.

Akdeniz: „Ich freue mich, dass das Frauenbüro wieder komplett ist, denn offensive Frauenpolitik hat einen hohen politischen Stellenwert in unserer Stadt. Unser Frauenbüro setzt diese zentrale Querschnittsaufgabe gemeinsam mit dem Magistrat und in Kooperation mit dem frauenpolitischen Netzwerk der Wissenschaftsstadt engagiert um. Manuela Schon ist eine erfahrene Netzwerkerin. Sie beschäftigte sich in der Vergangenheit intensiv mit den unterschiedlichen Formen männlicher Gewalt gegen Mädchen und Frauen und bringt hier ein breites und vor allem interdisziplinäres Wissensspektrum mit. Durch ihre langjährige Arbeit mit Migrantinnen und ihr Studium der Soziologie und Ethnologie/Kulturanthropologie verfügt sie außerdem über interkulturelle Kompetenzen.“

Manuela Schon selbst blickt mit Spannung auf die neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung. Mir ist es besonders wichtig, theoretische Erkenntnisse mit Leben zu füllen und an den herausragenden Vorarbeiten der Generationen vor mir anzuknüpfen. Trotz aller durch die Frauenbewegung erkämpften Errungenschaften prägt Gewalt leider heute noch immer die Biographien eines Großteils der weiblichen Bevölkerung, weshalb weiter große Anstrengungen in diesem Bereich notwendig sind. Nicht erst durch den im Dezember beschlossenen Gleichstellungsaktionsplan hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt deutlich gemacht, dass sie diesem Thema eine Priorität einräumt. Das sind beste Voraussetzungen für eine Arbeit, die es mehr Mädchen und Frauen ermöglicht ein Leben ohne Gewalt führen zu können. Dafür möchte ich mich einsetzen.“

Edda Feess, Leiterin des Frauenbüros betont: „Prävention von Sexismus, sexualisierter und häuslicher Gewalt sind wichtiger denn je, wie die derzeitige öffentliche Debatte leider immer noch beweist. Ich freue mich daher, dass Frau Schon ihre Kompetenzen im Frauenbüro in diesem Themenfeld einbringen wird. Ihre Arbeits-Schwerpunkte der nächsten Monate werden dabei unter anderem der städtische ‚Runde Tisch zum Prostituiertenschutzgesetz‘, die Vorbereitung des 20-jährigen Jubiläums des Netzwerkes Gewaltschutz und das Thema ‚Nein zu sexistischer Werbung‘ sein. Eine weitere Aufgabe ist die interne Gleichstellungsarbeit in der Stadtverwaltung. Es besteht die Möglichkeit, Manuela Schon anlässlich der Veranstaltung des Frauenbüros zum Internationalen Frauentag am 8. März um 16 Uhr im Frauenzentrum persönlich kennenzulernen.“