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Darmstadt Aktuell

Wohnungsbau-Initiative der Stadtregierung schreitet voran / Magistrat schafft Voraussetzungen für ein neues Quartier im Nordwesten

(ono) – Mittwoch, 15.05.2019

OB Partsch: "Wir nutzen unsere Möglichkeiten konsequent, um für mehrere tausend Menschen neuen Wohnraum vorzubereiten."

Im Nordwesten der Stadt soll ein neues Wohngebiet entstehen © Alina Kuptsova auf Pixabay

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt treibt ihr Wohnbauprogramm energisch voran. Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung die Aufstellung des Bebauungsplans W 51.1 beschlossen. Auf dem rund zwölf Hektar großen Gelände nordwestlich des Hauptbahnhofs, das derzeit noch für Logistik genutzt wird, könnten etwa tausend Wohnungen entste¬hen. Der Bebauungsplan dient dazu, dies in einem geordneten Rahmen zu ermöglichen. In städtebaulichen Verträgen mit den Investoren soll zudem erreicht werden, dass 25 Prozent der neugebauten Wohnungen mit Sozialbindung errichtet werden, zwanzig Prozent sind für Bezieher mittlerer Einkommen gedacht.

„Auf dem Weg von Verhandlungen, bei denen wir den Willen dokumentiert haben, eine für die Stadtgesellschaft optimale Nutzung zu erreichen, und mit den Möglichkeiten der kommunalen Planungshoheit wird es gelingen, eine für die Bedingungen des Rhein-Main-Gebiets sehr attraktive Fläche dem Wohnungsbau zuzuführen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Hier können in absehbarer Zeit mehrere tausend Menschen ein neues Quartier beleben – eine wichtige Ressource in unserer dynamisch wachsenden Stadt, die dem angespannten Markt hilft. Auch bei diesem Projekt achten wir auf eine gute soziale Durchmischung.“

An das vom Bebauungsplan W 51.1 definierte Gelände, das dem DB-Tochterunternehmen Aurelis gehört, schließt im Süden die Starkenburgkaserne an, die perspektivisch ebenfalls ein Wohngebiet werden soll – zusammen können diese beiden Bausteine einen deutlichen Qualitätsschritt für die benachbarte Waldkolonie erzeugen. Den Ostrand bildet das nördliche Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs mit den Anlagen des früheren Bahnbetriebswerks; dort ist in untergeordnetem Maß auch nicht störendes Gewerbe denkbar. Im Norden wird die Fläche durch die Mainzer Straße begrenzt.

Diese Lage macht das künftige Quartier nicht zuletzt für Menschen verlockend, die auf kurzem Weg den Hauptbahnhof erreichen wollen oder im Westen der Stadt arbeiten. Die bisherige Nutzung des Geländes läuft absehbar aus; für den Logistikbetrieb wird es einen neuen Standort geben. Zunächst jedoch muss die Stadtverordnetenversammlung die Aufstellung des Bebauungsplans bestätigen.