Wissenschaftsstadt Darmstadt

Luisenplatz 5 A
64283 Darmstadt
Telefon: +49 (0)6151-13-1

E-Mail: info@darmstadt.de

ImpressumDatenschutz und Nutzungsbedingungen

1

Darmstadt Aktuell

Wissenschaftsstadt Darmstadt stellt Klimagutachten am 6. Juni vor

(AM) – Dienstag, 16.05.2017

Umweltdezernentin Barbara Akdeniz: „Gutachten ist wichtig, um auf die künftigen Klimaveränderungen vorbereitet zu sein und die hohe Lebensqualität in der Stadt weiterhin erhalten zu können“

© Wissenschaftsstadt Darmstadt/ Sibel Öz

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzepts ein Klimagutachten beauftragt. Die Ergebnisse werden im Beisein der Umweltdezernentin Barbara Akdeniz im Umweltausschuss am Dienstag, den 6. Juni um 17 Uhr im Foyer des Justus- Liebig-Hauses durch das Institut für Klima- und Energiekonzepte INKEK der Öffentlichkeit vorgestellt. Bürgerinnen und Bürger sowie die Presse sind hierzu herzlich eingeladen.

„Der Klimawandel ist eine große Herausforderung, der wir uns als Stadt stellen müssen. Höhere Durchschnittstemperaturen, Trockenperioden, eine schlechtere Belüftung im Stadtgebiet und eine höhere Wärmespeicherung sowie Schadstoffkonzentration werden unser Leben künftig beeinflussen. Im ersten Quartal 2017 gab es bereits eine monatelange Trockenheit, die Auswirkungen auf die Bäume in den Straßen, Parkanlagen und Wäldern befürchten lässt. Das Klimagutachten ist daher wichtig, um sich ein Bild vom Status Quo machen zu können und gezielt eine Strategie zu entwickeln, die es ermöglicht, erfolgreich auf die Klimaveränderungen zu reagieren und die Lebensqualität in unserer Stadt weiterhin hoch halten zu können“, erläutert Umweltdezernentin Barbara Akdeniz.

Das  Institut für Klima- und Energiekonzepte INKEK hat für das städtische Gutachten die klimatischen Vorgänge, sowohl im gesamtstädtischen als auch im lokalen Maßstab analysiert. Neben einer Analysekarte (Klimafunktionskarte) von Darmstadt wurden mögliche Szenarien berechnet, in wie weit sich die klimatischen Verhältnisse in Zukunft verändern werden. Hierzu wurden neben den denkbaren baulichen Veränderungen auch die prognostizierten Auswirkungen des Klimawandels in den nächsten Dekaden mit in die Betrachtung einbezogen.