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Darmstadt Aktuell

Wissenschaftsstadt Darmstadt organisiert Mobilitätstag an der Luise Büchner Schule

(PSD) – Dienstag, 21.09.2021

Vertreterinnen und Vertreter des Mobilitätsmanagements kommen mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch

Als Überraschung gab es für jedes Kind eine Schultüte © Philip Schmid

Hier und da hört man noch die Baustellenfahrzeuge in der Lincoln-Siedlung. Über die Hälfte der Bewohnerschaft ist bereits in die Lincoln-Siedlung gezogen, aber abgeschlossen ist der Entwicklungsprozess noch nicht. So auch in und um die Luise-Büchner-Schule: die Bauarbeiten sind noch nicht vollends abgeschlossen, aber das Leben im Gebäude ist mit diesem Schuljahr eingekehrt und der Unterricht konnte bereits von fünf Klassen sowie von elf Klassen der Christoph-Graupner-Schule starten. 

Das Mobilitätsmanagement auf Lincoln „lincolnmobil“, welches in Kooperation zwischen dem Mobilitätsamt Darmstadt und HEAG mobilo durchgeführt wird, hat sich für den Schulstart der Kinder eine besondere Aktion einfallen lassen, denn die Baustellensituation stellt noch eine besondere Situation bzw. Herausforderung im verkehrlichen Umfeld der Schule dar. Und wie die Kinder zur Schule kommen – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto – , kann bereits die Weichen für ein späteres Mobilitätsverhalten legen.

Mit fünf Klassen konnten die Vertreterinnen und Vertreter des Mobilitätsmanagements auf Lincoln am 15.09.2021 in jeweils einer Schulstunde mit den Kindern ins Gespräch kommen. Zunächst mussten die Kinder anhand des neuen Schulwegeplans der Schule ihren Schulweg einzeichnen, um dann geeignete Treffpunkte mit ihren Klassenkameraden ausmachen zu können. Ziel der Aktion war es, sogenannte „Laufbusse“ ins Leben zu rufen. Denn gemeinsam zur Schule laufen macht Spaß, man kann miteinander reden und sieht viele Dinge, die aus dem Auto heraus nicht zu erkennen wären. Außerdem bewegen sich Kinder gerne und wer sich regelmäßig bewegt, lebt gesünder und kann sich in der Schule besser konzentrieren. Ein Pluspunkt der Schule: ein Großteil der Schülerinnen und Schüler laufen bereits den Weg zur Schule, was weniger Verkehr im Umfeld der Schule und somit mehr Sicherheit für die Kinder im Straßenverkehr bedeutet. 

Im Anschluss daran wurde die Klasse in zwei Gruppen geteilt und die Kinder konnten das „Rad bewegen“. Das Glücksrad des „Netzwerks Schule & Mobilität“ beinhaltet verschiedene Verkehrsmittel wie Rad, zu Fuß, Auto, Roller oder ÖPNV. Je nachdem, welches Verkehrsmittel gedreht wurde, gab es spannende Fragen für die Schüler. Gemeinsamer Austausch und Raten erlaubt. Denn nicht viele wissen, wie viele Fahrradabstellplätze eigentlich auf einen Pkw-Stellplatz passen, oder ob Strecken unter 5 Kilometer in der Stadt mit dem Auto oder mit dem Rad schneller sind. Als Dankeschön für’s Mitmachen gab es für jedes Kind noch eine „lincolnmobil“- Schultüte mit Überraschungen. 

Der Aktionstag wurde im Rahmen des Förderprojekts „Nachhaltige Mobilität Lincoln 2“ (FKZ: 01UV2130A) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung umgesetzt. Das Projekt läuft noch bis August 2024 und begleitet die Umsetzung des nachhaltigen Mobilitätskonzeptes der Lincoln-Siedlung, darunter auch das Schulische Mobilitätsmanagement auf Lincoln. 

Übrigens: Es passen 10 Fahrradabstellplätze auf die Fläche eines parkenden Autos und in Städten sind Wege unter 5 Kilometer im Durchschnitt mit dem Rad schneller als mit dem Auto. 

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