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Darmstadt Aktuell

Pflegestützpunkt Darmstadt legt 10. Jahresbericht vor

(Lea) – Montag, 03.05.2021

Sozialdezernentin Akdeniz: „Angebot wird sehr gut angenommen; gerade durch die Pandemie stark gestiegener Beratungsbedarf“

© Sabine van Erp / Pixabay

Seit November 2010 ist der Pflegestützpunkt Darmstadt eine zentrale Anlaufstelle für die Darmstädter Bevölkerung und berät qualifiziert zu allen pflegerelevanten Themen, zu den verschiedenen Hilfs- und Unterstützungsangeboten in Darmstadt und deren Finanzierung. Gemeinsame Trägerinnen des Pflegestützpunktes Darmstadt sind die Kranken- und Pflegekassen, vertreten durch die BKK Linde und die Wissenschaftsstadt Darmstadt.

„Wie der Jahresbericht, den der Pflegestützpunkt nun vorgelegt hat, zeigt, ist die Zahl der Beratungen 2020 im ersten Jahr nach der Eröffnung von 1466 auf 4124 gestiegen. Wegen der stark gestiegenen Anfragen haben wir die mit zwei Vollzeitstellen ausgestattete Beratungsstelle im vergangenen Jahr sogar mit einer weiteren Stelle verstärkt“, erläutert Sozialdezernentin Barbara Akdeniz. „Das Gros der Pflegebedürftigen wird zu Hause versorgt. So gab es auch 2020 die meisten Nachfragen im Themenbereich ambulante Versorgung. Die Organisation der Pflege im Privathaushalt und ergänzende Hilfen rund um das Alltagsmanagement waren in 1983 Fällen Beratungsschwerpunkte. An diesen stark steigenden Zahlen merken wir, dass der Pflegestützpunkt gerade in dieser herausfordernden Zeit eine wichtige Anlaufstelle in der Infrastruktur im Sozial- und Gesundheitswesen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist“, bilanziert Akdeniz.

Zum Leistungsrecht der Pflegekassen gab es 1747 Beratungskontakte. Dies beinhaltet Information und Beratung zu den einzelnen Leistungen der Pflegeversicherung, Hilfe bei der Antragstellung von Pflegeleistungen oder Fragen im Zusammenhang mit Begutachtungen des Medizinischen Dienstes. Stationäre und teilstationäre Hilfen wurden in 671 Beratungen thematisiert. Erfasst werden hier die Bereiche Kurzzeitpflege, Heimplatzsuche sowie Tagespflege.

Pandemiebedingt erfolgte die Beratung vorwiegend telefonisch; in Einzelfällen unter Corona-Schutzbedingungen vor Ort im Pflegestützpunkt. So stieg die Zahl der telefonischen Kontakte (2918) 2020 im Vergleich zum Vorjahr (2427) um 20 Prozent an. Auch die Kontakte via E-Mail haben sich um 34 Prozent erhöht.

Die Pandemiesituation und insbesondere der Lockdown brachten herausfordernde Themen und viele Situationen mit komplexem Beratungs- und Hilfebedarf mit sich. Fragestellungen durch die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie beschäftigen viele Menschen. Begutachtungen zur Pflegeeinstufung erfolgen nicht mehr vor Ort, sondern durch Telefoninterviews und führen zu Fragen und Widersprüchen. Darüber hinaus gab es pandemie-bedingte Leistungsänderungen in der Pflegeversicherung, zu denen der Pflegestützpunkt jeweils aktuell informierte.

Den Jahresbericht ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/gesundheit/pflegestuetzpunkt

Weitere Informationen rund um das Angebot des Pflegestützpunktes gibt es unter www.darmstadt.de/pflegestuetzpunkt

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