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Darmstadt Aktuell

Neue Förderperiode des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ startet zum 1. Januar 2020

(DK) – Mittwoch, 18.12.2019

OB Partsch: „Die Verteidigung demokratischer Werte und die Bekämpfung demokratiefeindlicher Tendenzen ist unerlässlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“

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Neue Förderperiode des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ startet zum 1. Januar 2020 / OB Partsch: „Die Verteidigung demokratischer Werte und die Bekämpfung demokratiefeindlicher Tendenzen ist unerlässlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt beteiligt sich auch im neuen Förderzeitraum 2020 bis 2024 am Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es werden Projekte gefördert, die sich aktiv gegen Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Für das Jahr 2020 stehen 58.000 Euro für Projektförderungen in Darmstadt zur Verfügung. Bis zum 3. Februar 2020 können erste Projektanträge gestellt werden.

Oberbürgermeister Jochen Partsch begrüßt, dass der vorgelegte Antrag der Stadt mit seinen Arbeitsschwerpunkten angenommen wurde: „Hass und Hetze, Diskriminierung und Rassismus dulden wir in unserer Stadt nicht. Als Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt rufe ich alle auf, sich jeglicher Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzustellen und sich gemeinsam für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen. Die `Lokale Partnerschaft für Demokratie` ist ein wichtiger Pfeiler der Demokratiearbeit unserer Stadt. Zur Bekämpfung demokratiefeindlicher Tendenzen und zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts haben wir mit einem deutlich erhöhten Fördervolumen den notwendigen Rahmen für die nächsten Jahre geschaffen.“

Folgende Themenschwerpunkte sind für den aktuellen Förderzeitraum geplant: Rechte Denkstrukturen, Förderung von politischem Engagement und politischer Bildung, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (insbesondere Ablehnung von Menschen mit Behinderung, Antisemitismus, Antiziganismus, Homo-und Trans*feindlichkeit, Rassismus, Muslimfeindlichkeit und Sexismus), religiöser Extremismus, gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Vor einer Antragsstellung für ein Projekt sollte die Koordinierungs- und Fachstelle kontaktiert werden, bei der es dann auch das entsprechende Formular gibt. Außerdem steht es als Download auf www.darmstadt-lebt-demokratie.de zur Verfügung. Dort werden Fragen zu Projektplanung und -antrag vom Spielmobil Darmstadt e. V. unterstützt: demokratie@spielmobil-darmstadt.de, Telefon 06151/426849, Homepage: www.darmstadt-lebt-demokratie.de.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist mit einer Lokalen Partnerschaft für Demokratie seit 2007 am Bundesprogramm beteiligt. Ziel ist es, die städtische Zivilgesellschaft und ihren Einsatz für Demokratie, Vielfalt und Toleranz zu stärken und zu fördern.