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Darmstadt Aktuell

Neubau der Drogenhilfe 'Scentral' und der Substitutionsambulanz

(DK) – Dienstag, 12.10.2021

Wissenschaftsstadt Darmstadt errichtet Interimsgebäude in der Schleiermacherstraße / OB Partsch: „Wichtige Etappe zur Aufrechterhaltung des Angebotes auch während der Bauzeit für den Neubau“ / Bürgermeisterin Akdeniz: „Notwendige Maßnahme, damit auch weiterhin die Funktion für die suchtkranken Menschen erfüllt werden kann“

Isometrie des Neubaus der Drogenhilfe Scentral © 1100 Architekten Riehm+Piscuskas BDA

Im Rahmen der Neubauplanung für die Drogenhilfe ‚Scentral‘ beginnt die Wissenschaftsstadt Darmstadt in dieser Woche mit der durch die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) betreuten Erstellung eines Interimsgebäudes in unmittelbarer Nähe zum Standort des 'Scentral' am Herrngarten. Das zweigeschossige Containergebäude mit einer Standzeit von rund 2 Jahren wird auf dem Parkplatz des Landesmuseums in der Schleiermacher Straße errichtet. Es wird zum 15. November bezugsfertig sein und weiterhin die zentrale Anlaufstelle für die Beratung von Suchtkranken und Drogenabhängigen sein.

„Damit beginnt nun eine wichtige Etappe zur Aufrechterhaltung des Angebotes des Scentral auch während der Bauzeit für den Neubau", erläutert der für die DSE zuständige Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Die gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Land und Stadt haben hier dafür gesorgt, dass ein idealer Standort für die Bedürfnisse der Einrichtung für den Zeitraum der Bauphase gefunden werden konnte. Der Dank geht hier insbesondere an die Verantwortlichen des Landesmuseums, die in dem Projekt die Fürsorgepflicht der Stadt Darmstadt erkannt und unterstützt haben.“

„Ziel und Aufgabenstellung des Interimsgebäudes war es, dem Scentral einen weiteren Winter in seinen aktuellen Räumen, mit maroder Bausubstanz zu ersparen“, erläutert Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz. „Die Einrichtung erfüllt als Anlaufstelle für Suchtkranke eine zentrale Aufgabe, von daher war es unbedingt notwendig, hier auch in der Übergangszeit bis zur Fertigstellung des Neubaus eine gute Situation für die Klientinnen und Klienten zu schaffen.“  

Nach dem Umzug, werden die Arbeiten und Vorbereitungen für den Abbruch der bestehenden Gebäude des Scentral erfolgen. Aktuell laufen bereits erste Beweissicherungsverfahren für die unmittelbar angrenzende Bebauung. Die in den Beteiligungs-/Abstimmungsterminen entstandene Planung für den Neubau gibt sowohl der zukunftsfähigen Nutzung des Neubaus als auch einer Weiterentwicklung des Willy-Brandt-Platzes den notwendigen Spielraum.

Der Neubau wird so positioniert, dass er das Grundstück in zwei Bereiche gliedert. Zum Herrngarten gewandt befindet sich der Klientinnen- und Klienten-Hof und der Zugang zum Kontaktladen Scentral. Der zweite Außenbereich „Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiter-Hof“ wird durch die neue, rückseitige Zufahrt erschlossen. Hier findet unter anderem der Streetworker-Bus seine Anlaufstelle zur Bestückung mit den notwendigen Utensilien für die Arbeit im Stadtgebiet. Für die beiden Einrichtungen Drogenhilfe Scentral und die neue Substitutionsambulanz werden in dem Neubau zwei eigenständige Bereiche geschaffen. Dies wird durch die Notwendigkeit der Trennung der Besucherinnen und Besucher beider Einrichtungen erforderlich.

Die Planung wird mit den Klimaschutzzielen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Einklang gebracht. Hier sind Komponenten der Dachbegrünung, Photovoltaikanlage, und Entsiegelung von Flächen berücksichtigt und werden fortgeschrieben.

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