Wissenschaftsstadt Darmstadt

Telefon: +49 (0)6151-13-1

E-Mail: info@darmstadt.de

ImpressumDatenschutz und Nutzungsbedingungen

1

Darmstadt Aktuell

Kinder- und Jugenddezernentin Akdeniz legt Versorgungsbericht zur Kinderbetreuung für die Jahre 2017 und 2018 vor

(DK) – Donnerstag, 11.04.2019

Akdeniz: „Weiterentwicklung der Betreuungsinfrastruktur in der Wissenschaftsstadt hat nach wie vor hohe Priorität und wird weiter vorangetrieben“

Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz © li.fe

Die Kinder- und Jugenddezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Barbara Akdeniz, hat am vergangenen Mittwoch (10.) den Bericht zum Versorgungsgrad der Kinderbetreuung in der Stadt für die Jahre 2017 und 2018 im Magistrat vorgestellt. Der Bericht dokumentiert den Planungs- und Ausbauprozess von Kinderbetreuungsplätzen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Darüber hinaus werden Kapazitäten, Angebots- und Trägerstrukturen in der Kinderbetreuung umfänglich beschrieben: „Die Bereitstellung einer bedarfsgerechten Betreuungsinfrastruktur ist Bedingung und Voraussetzung gelingender Bildungs- und Teilhabechancen sowie einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Weiterentwicklung der Betreuungsinfrastruktur genießt daher nach wie vor hohe Priorität und wird weiter vorangetrieben“, erklärte Akdeniz dazu.

Am Stichtag 31. Dezember 2018 lag die Versorgungsquote im U3-Bereich in der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei 42,0%. Trotz der Ausweitung der Platzkapazität in diesem Betreuungssegment sank die Versorgungsquote gegenüber dem Jahr 2016 geringfügig (0,7%-Punkte). Im Bereich Kindergarten konnte die Versorgungslage hingegen seit 2016 deutlich verbessert werden. 5.232 Kindergartenplätze stehen hier 5.097 Kindern gegenüber; die Versorgungsquote liegt am 31.12.2018 bei 102,6%.

„Die besondere Herausforderung bei der Versorgung in der Kinderbetreuung ergibt sich aus der demographischen Entwicklung Darmstadts. Der bereits in den vergangenen Jahren beobachtbare Bevölkerungszuwachs wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Folglich bedarf es eines engagierten Ausbaus der Kapazitäten in der Kinderbetreuung, um dem zu erwartenden Bedarf an Betreuungsplätzen zukünftig gerecht zu werden“, so Akdeniz weiter. „Daran arbeiten wir.“

Die Ausbauplanung basiert auf den aktuellen Daten zu Bevölkerungs- und Stadtentwicklung und setzt diese in Bezug mit sozialräumlichen Versorgungslagen in der Kinderbetreuung. Die Ausbaustandorte liegen sowohl in den Konversionsflächen als auch in bestehenden, bis dato unterversorgten Planungsräumen. „Für die kommenden Jahre ist die Umsetzung weiterer 330 U3- und 832 Ü3-Plätze vorgesehen, so dass trotz steigender Kinderzahlen ein bedarfsgerechtes Angebot in der Kinderbetreuung mittelfristig erreicht werden wird“, erläutert Akdeniz abschließend.