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Darmstadt Aktuell

Hochbeete an der Herderschule

(DK) – Donnerstag, 26.11.2020

Schuldezernent Reißer und Umweltdezernentin Akdeniz: „Gute Zusammenarbeit, die es der Schule ermöglicht, Pflanzen, Pflege und Ernte mit in ihr Schulprogramm aufzunehmen“

Hochbeete auf dem Schulhof der Herderschule © Wissenschaftsstadt Darmstadt / Umweltamt

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in den vergangenen Wochen Hochbeete auf dem Schulhof der Herderschule installiert. Gemeinsam mit der Werkstatt für Ökologie konnte in Zusammenarbeit von Schule, Umweltamt, Schulamt, EAD und Immobilienmanagement ein Konzept aus vielseitigen und innovativen ‚Grünpausen‘ umgesetzt werden. Der Aufbau der Hochbeete im Schulhof erfolgte bereits im Juli 2020, die Einbringung der Hochbeeterde im vergangenen Oktober und die Bepflanzung im November. Betreut wurde die Maßnahme vom Immobilienmanagement Darmstadt (IDA). Die Gesamtkosten für die Maßnahme
betragen 37.500 Euro. Das Schulgebäude war bereits von November 2017 bis September 2020 grundlegend saniert, modernisiert und mit einem zusätzlichen Geschoss aufgestockt worden.

„Die versiegelte Fläche sollte zu einem anregenden und klimatisierenden, neuen Lebensraum werden und dabei die notwendige Absturzsicherung einbeziehen“, erläutert Schuldezernent Rafael Reißer. „Ein weiteres Projekt, das hervorragend dokumentiert, wie Schulhöfe auch ökologisch aufgewertet werden können, wenn ressortübergreifend gedacht und geplant wird“, begeistert sich Umweltdezernentin Barbara Akdeniz. „Die Schulleitung und alle anderen Beteiligten waren sofort von dem Konzept, variable ‚Grünpausen‘ Hochbeete zur schulischen Nutzung begeistert und die Planungsphase wurde mit viel Engagement und Anregungen begleitet.“ 

Die variablen Hochbeete sind so konstruiert, dass sie auf dem Schulhof verschoben und neu miteinander kombiniert werden können. Selbst bei Sanierung der Stützmauer, behält der Schulhof so eine attraktive, begrünte Abtrennung zur Baumaßnahme. Neben Idee, Konzept, Planung und Beratung wurden auch die Herstellung der Hochbeete, Aufbau, Sicherungsmaßnahmen, Rankhilfen sowie Mischung und Einbringung der Hochbeeterde und Betreuung der Bepflanzung von der Werkstatt für Ökologie übernommen.
Die Auswahl der Pflanzen, welche mit Schulleitung und Umweltamt entwickelt wurde, geht von Säulenobst über Rankpflanzen, Naschbeeren bis zu wichtigen Insektenpflanzen, frühblühende Knollen, guten, gesunden Kräutern, Salaten, Gemüse, Beeren, und vielem mehr. Der kommunikative Garten lädt zum gemeinsamen Gärtnern ein, ist leicht zu pflegen und zu gießen und dabei rollstuhl- und kindergerecht.

Für die Umsetzung wurden aus dem städtischen Haushalt Finanzierungsmittel in Höhe von 27.500 Euro, welche für ökologische Aufwertung von Schulhöfen und Entsiegelung im Umweltamt und dem Schulamt zur Verfügung stehen, eingesetzt. Je 10.000 Euro haben Umweltamt und Schulamt bereitgestellt. Das Immobilienmanagement hat weitere 10.000 Euro aus der Sanierungsmaßnahme zur Absturzsicherung bereitgestellt.
 
„Die Gesamtent- und -abwicklung durch die Werkstatt für Ökologie war für dieses Projekt zu jedem Zeitpunkt transparent und sehr qualitätsvoll. Die Freude an Details ist überall erkennbar.
Auch die gute ämterübergreifende Zusammenarbeit, das Zuarbeiten vom EAD sind hervorzuheben. Die Herderschule ist damit, um die Möglichkeit  Pflanzen, Pflege, Ernte und Freude in ihr Schulprogramm mit aufzunehmen, reicher geworden“, freuen sich Schuldezernent Reißer und Umweltdezernentin Barbara Akdeniz abschließend.

Hintergrund:
 
Die Herderschule ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprachheilschule und einer schulübergreifenden Abteilung für hörgeschädigte Kinder. Derzeit werden rund 200 Schülerinnen und Schüler von 44 Lehrkräften ab Vorschulklasse bis Jahrgang 9 lernzielgleich unterrichtet. Das Schulgebäude wurde von November 2017 bis September 2020 grundlegend saniert, modernisiert und mit einem zusätzlichen Geschoss aufgestockt. Die Schulgemeinde war in der Zwischenzeit im Interimsstandort am Donnersbergring untergebracht.

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