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Darmstadt Aktuell

Fördermittel vom Land Hessen: Wissenschaftsstadt Darmstadt verbessert Barrierefreiheit im Stadthaus Grafenstraße

(DK) – Freitag, 19.10.2018

Stadträtin Akdeniz: „Unterstützung hilft uns, unseren Weg hin zur inklusiven Stadt weiterzugehen“

Stadthaus Grafenstraße © Wissenschaftsstadt Darmstadt

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat vom Hessischen Sozialminister Stefan Grüttner einen Förderbescheid über 60.000 Euro für Umbauten zur Verbesserung der Barrierefreiheit im Stadthaus Grafenstraße erhalten. Mit den Fördermitteln wird ein tastbares Leitsystem für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen im Stadthaus Grafenstraße eingebaut. Der Aufzug wird zudem barrierefrei umgerüstet. Das bedeutet unter anderem, dass angesagt wird, in welchem Stockwerk man sich gerade befindet und sich so auch blinde Menschen alleine orientieren können, und durch den Einbau von automatischen Türöffnungen an zwei zentralen Türen im Gebäude wird dieses für alle leichter zugänglich.  

 „Mit dieser Unterstützung kommen wir wieder einen Schritt voran, um den ersten Aktionsplan der Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung ‚Auf dem Weg zur inklusiven Stadt‘ umzusetzen“, erklärt Stadträtin Barbara Akdeniz erfreut. „Menschen mit Behinderungen sollen möglichst selbstbestimmt, eigenständig und ohne Hindernisse am gesellschaftlichen Leben teilhaben können“, so Akdeniz weiter.

Der für die Umsetzung durch das städtische Immobilienmanagement zuständige Dezernent, Oberbürgermeister Jochen Partsch, erläutert die Vorteile des Umbaus: „Durch die zusätzlichen Maßnahmen wird das neue kundenfreundliche Wegeleitsystem für das Stadthaus, das vom Bürger- und Ordnungsamt konzipiert wurde, enorm aufgewertet. Das übersichtlichere und ansprechendere Erscheinungsbild soll die Orientierung und Sicherheit für die Besucherinnen und Besucher erhöhen und ein erstes Signal des Willkommens vermitteln. Die bauliche Umsetzung erfolgt durch den Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt, der das Projekt auch mitfinanziert.“

„Inklusion ist ein wichtiges Ziel der Darmstädter Sozialpolitik und sie ist, wie das Projekt zeigt, eine Querschnittsaufgabe, bei der die Kooperation aller gefordert ist“, konstatieren Oberbürgermeister Jochen Partsch und Stadträtin Barbara Akdeniz abschließend.