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Darmstadt Aktuell

Drei hochkarätige Lesungen im Literaturhaus im Mai

(DK) – Dienstag, 11.04.2017

Kooperation mit der Kunsthalle

Von links: Enoh Meyomesse, Sanath Balasooriya, © Simone Ahrend (sah-photo), Mahi Binebine (oben) und Franzobel, © Dirk Skiba_HF

Auch im Mai können sich Darmstädter Literaturfreunde wieder auf spannende Lesungen im Literaturhaus freuen. Der Monat beginnt mit dem Besuch eines der populärsten und am meisten polarisierenden österreichischen Schriftsteller: Franzobel, der auf Einladung des Literaturhauses am Dienstag, 2. Mai, um 18 Uhr nach Darmstadt in die Kunsthalle kommt.
Die Besonderheit dieser Lesung ist, dass sie mit einer Führung zur Finissage der Hans-Schabus-Ausstellung „The Long Road from Tall Trees to Tall Houses“ in der Kunsthalle Darmstadt beginnt.
Im Anschluss an die Führung liest Franzobel aus seinem epochalen Roman ‚Das Floß der Medusa‘. Der Eintritt zu dieser Doppelveranstaltung kostet 10 Euro und wird direkt an der Kasse der Kunsthalle entrichtet.

Am Dienstag, 9. Mai, um 19 Uhr kommt dann der marokkanische Schriftsteller Mahi Binébine ins Literaturhaus und liest aus seinem Roman ‚Der Himmel gibt, der Himmel nimmt‘. Binébine ist in Marrakesch geboren. Er arbeitete lange als Maler und Schriftsteller in Paris, New York und Madrid. Seine Bilder hängen unter anderem im Guggenheim-Museum. Seine Bücher schreibt er auf Französisch. Der Abend wird moderiert von Ruthard Stäblein, Autor und Redakteur beim Hessischen Rundfunk. Der Eintritt kostet 6 Euro (ermäßigt 4 Euro). Karten gibt es an der Abendkasse.

Beim letzten Termin im Mai, am Dienstag, 16. Mai, um 19 Uhr stehen dann Texte verfolgter Autoren im Mittelpunkt. Franziska Sperr, die Vizepräsidentin des PEN, hat eine Anthologie herausgebracht, die an diesem Abend vorgestellt wird. Zwei Darmstädter Stipendiaten, Sanath Balasooriya aus Sri Lanka und Enoh Meyomesse aus Kamerun sind mit ihren Texten mit auf der Bühne. Das Writers-in-Exile Programm des PEN Zentrum Deutschland ist ein Stipendienprogramm für verfolgte Schriftsteller, das von der Bundesregierung finanziert wird.
Der Eintritt kostet 6 Euro (ermäßigt 4 Euro). Karten gibt es an der Abendkasse.