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Darmstadt Aktuell

Darmstädter Delegation besucht ukrainische Schwesterstadt Ushgorod zur Partnerschaftskonferenz

(DK) – Mittwoch, 11.10.2017

Oberbürgermeister Partsch: „Spannendes Projekt, das den Austausch in zahlreichen Bereichen vorantreibt und neue Möglichkeiten in der Zusammenarbeit beider Städte auslotet“

Die Darmstädter Delegation beim Besuch in Ushgarod. © Wissenschaftsstadt Darmstadt

Eine  Darmstädter Delegation bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Bereiche Energieversorgung, ÖPNV, Abfallentsorgung, Soziales, Bürgerbeteiligung, Umwelt sowie der Stadtverwaltung hat vom 3. bis 7. Oktober 2017 in Darmstadts ukrainischer Schwesterstadt Ushgorod die zweite offizielle Partnerschaftskonferenz im Rahmen des Projekts „Darmstadt-Ushgorod: Neuorientierung der Städtepartnerschaft“ besucht. Das Projekt wird über das „Schnellstarterpaket Ukraine“ von ‚Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen‘ umgesetzt und hat das Ziel, die Zusammenarbeit und Aktivitäten zwischen den Partnerstädten auf verschiedenen Ebenen auszubauen und zu intensivieren. Angeführt wurde die Darmstädter Gruppe von Stadtrat Dr. Dierk Molter, der Oberbürgermeister Jochen Partsch und den Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt vertrat.

Oberbürgermeister Jochen Partsch lobt die guten Ergebnisse des Zusammentreffens: „Ich bin sehr erfreut, dass das Projekt Darmstadt-Ushgorod: Neuorientierung der Städtepartnerschaft so eine große Resonanz unter den Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtgesellschaft und der Stadtwirtschaft beider Städte findet. Von Ushgoroder Seite besteht starkes Interesse das Projekt und somit den beidseitigen Erfahrungsaustausch auf weitere Themenbereiche wie Sport und Bildung auszuweiten und entsprechende Akteure in die Partnerschaft mit Darmstadt, die nun schon seit 25 Jahren besteht, einzubinden. Wir unsererseits sind bestrebt, den Austausch in den zahlreichen Bereichen voranzutreiben und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit für die Bürgerinnen und Bürger beider Städte zu gestalten von denen alle gleich profitieren können“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch.

In Ushgorod wurden die bereits während der 1. Partnerschaftskonferenz vom 11. bis 15. Juni in Darmstadt aufgenommene Gespräche vertieft, mit dem Vorhaben, konkrete Maßnahmen sowie neue Ideen für künftige Projekte zu erarbeiten. So besichtigten Michael Ortmanns, Unternehmenssprecher der Entega sowie Birgit Jourdan-Münck vom EAD unter anderem die Mülldeponie und Wasserwerke der Stadt Ushgorod und trafen sich zu Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern des privaten Abfallversorgers AVE. Silke Rautenberg, Leiterin der Unternehmenskommunikation der HEAG mobilo, machte sich mit einem kommunalen Transportunternehmen in Transkartatien vertraut und diskutierte über die Entwicklung einer ÖPNV-Strategie für Ushgorod.

Im Rahmen eines Dialogs zwischen der Stadtverwaltung Ushgorod und den aktiven Bürgerinnen und Bürgern erläuterte Imke Jung-Kroh, Bürgerbeauftragte der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Konzepte und Strategien der Bürgerbeteiligung in Darmstadt. In diesem Zusammenhang fanden zudem Treffen mit Bürgerinitiativen der Stadt  Ushgorod statt. Dr. Eberhard Hinz vom Institut für Wohnen und Umwelt hielt an der Ushgoroder Universität eine Vorlesung zu den Themen Kommunales Energiemanagement und Klimaschutz. Sebastian Schecker vom Deutsch-Ukrainischen-Freundeskreis e.V. besprach mit der Caritas und dem Roten Kreuz mögliche Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Soziales. Ferner erläuterte Alina Seel vom Amt für Interkulturelles und Internationales der Wissenschaftsstadt Darmstadt den Vorschlag, die Gründung eines Partnerschaftsvereins in Ushgorod voranzutreiben, um den Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und NGO’s beider Partnerstädte effektiver zu unterstützen und nachhaltiger zu gestalten. Darüber hinaus fanden Gespräche mit Schulen, NGO’s und der Stadtverwaltung in Ushgorod statt.

In einem abschließenden Projektreffen im November in Ushgorod werden die zuständigen Koordinatoren und die Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltungen die nächsten Schritte für die künftige Zusammenarbeit im Jahr 2018 definieren und planen.