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Darmstadt Aktuell

Abschluss der Umgestaltung: Wissenschaftsstadt Darmstadt führt Baumpflanzungen in der Grafenstraße durch

(DK) – Mittwoch, 24.11.2021

Planungs- und Umweltdezernent Kolmer: „Maßnahme entspricht der von Anfang an verfolgten Zielsetzung, durch weitere Baumpflanzungen die Aufenthaltsqualitäten und die klimatische Situation zu verbessern“

Spitzahorn © Pixabay

Zum Abschluss des Umbaus der Grafenstraße führt die Wissenschaftsstadt Darmstadt aktuell als letzten Baustein Baumpflanzungen durch. Insgesamt werden 16 neue Baumstandorte bepflanzt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende der Woche abgeschlossen. Danach erfolgt die kontinuierliche Pflege der Flächen, um das Anwachsen der Bäume und der Stauden zu gewährleisten. Die Kosten für die Lieferung, Pflanzung und weitere Pflege der Bäume und Stauden in den nächsten drei Jahren belaufen sich auf rund 50.000 Euro.

„Wegen der zahlreichen Leitungstrassen im Untergrund war es nicht einfach geeignete neue Baumstandorte zu entwickeln“, erläutert Umweltdezernent Michael Kolmer. „Durch die Neuordnung der Verkehrsflächen und die Schaffung breiterer Gehwegbereiche und Aufweitungen ist dies jedoch gelungen und entspricht der von Anfang an verfolgten Zielsetzung, durch weitere Baumpflanzungen die Aufenthaltsqualitäten und die klimatische Situation zu verbessern.“

Entlang der Grafenstraße werden 11 Spitzahorn der Sorte „Olmsted“ ergänzt, die aufgrund ihrer schmalen Kronenform vor den Fassaden mit relativ geringem Abstand gute Entwicklungsmöglichkeiten haben. Vor dem Stadthaus steht den Bäumen etwas mehr Raum zur Verfügung, um sich im Kronenbereich auszudehnen, daher werden dort 5 Stiel-Eichen als Säulenform gesetzt. Da in vielen Bereichen Bewegungs- und Aufenthaltsflächen benötigt werden und einige Zonen auch der Außengastronomie zur Verfügung gestellt werden, erhalten die meisten Bäume einen Baumrost aus Metall als Abdeckung, der auch begangen werden kann. Als zusätzlicher Schutz dient der Baumkorb, der auf die Baumroste verschraubt wird. Wo dies nicht erforderlich ist, werden 4 Baumbeete offen gestaltet und mit Stauden bepflanzt. Ausgewählt wurden an den Standort angepasste eher robuste Arten. Der weiß bis rosa blühende Storchschnabel wächst dicht und kompakt und eignet sich daher gut als bodendeckende Staude und wird durch dunkel-violett blühenden Salbei ergänzt. Diese bepflanzten Baumbeete sind mit einem niedrigen Knieholm-Geländer eingefasst.

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