E-Mail:
Fußverkehr
Die Darmstädterinnen und Darmstädter sind sehr viel zu Fuß unterwegs: zwei von drei Wegen in Darmstadt bis 1 km Länge werden zu Fuß zurückgelegt. Jeder Fußweg ist im Mittel 14 Minuten lang.

In den Darmstädter Grünflächen, Parks, verkehrsberuhigten Bereichen und der großen Fußgängerzone haben zu-Fuß-Gehende Vorrang vor anderen Verkehrsteilnehmenden.

Die Gehwege sind auch für Aufenthalt und Begegnung vorgesehen, dafür muss genügend Raum sein.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist bemüht, die entstandenen Konflikte zwischen den unterschiedlichen Nutzungen zu lösen, das KFZ-Parken nach und nach im gesamten Stadtgebiet zu ordnen und so mit einer Flächengerechtigkeit Wohnquartiere noch lebenswerter zu machen.

An vielen Stellen im Stadtgebiet gibt es bereits Elemente für eine barrierefreie Nutzung, zum Beispiel Blindenleitstreifen oder abgesenkte Bordsteinkanten. Wir sind bemüht, eine durchgängige Barrierefreiheit herzustellen.

Viele Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation für den Radverkehr bringen meist auch Verbesserungen für den Fußverkehr mit, wenn z.B. ein gemeinsamer Geh- und Radweg in einen Radfahrstreifen auf der Fahrbahn und einen reinen Gehweg umgebaut wird.

Zur sicheren Querung von Fahrbahnen gibt es im Stadtgebiet viele Querungshilfen, Zebrastreifen und Ampeln. Wir sind bemüht, die Wartezeit an den Ampeln möglichst kurz zu halten.

Für eine kleine Pause auf dem Fußweg gibt es Sitzbänke, die im ganzen Stadtgebiet verteilt sind. In der Innenstadt gibt es zudem Spielelemente.

Viele touristische Ziele wie die Mathildenhöhe oder das Landesmuseum sind für zu-Fuß-Gehende ausgeschildert.

Die Mobilität zu Fuß möchten wir bereits von Klein auf fördern. Die Wege zur Kita und zur Schule haben wir besonders im Blick. Ziel ist, die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern und kritische Stellen zum Beispiel im Schulischen Mobilitätsmanagement zu erkennen und zu beheben.
Zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität in Wohngebieten gibt es flächendeckend Tempo-30-Zonen. Mit dem Heinerblock arbeiten wir derzeit an einem visionären Konzept, um den Durchgangsverkehr ganz aus Wohngebieten rauszuhalten.
