Fast 75.000 Jugendliche bundesweit und mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Hessen verzeichnete der Wettbewerb in seiner diesjährigen Ausgabe. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Auswärtige Amt förderten mit der Unterstützung des Vereins „Europa-Union Deutschland“ das Schüler-Projekt. Der Wettbewerb steht unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
Kinder aus allen Jahrgangsstufen hatten Arbeiten mit Titeln wie „Europa – fantastisch gewachsen“ oder „Pop gegen Populismus“ eingereicht. Bild- und Tondokumente, Essays sowie Multimediapräsentationen machten altersgerecht deutlich, was Europäerinnen und Europäer aktuell beschäftigt.
Fast 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-13 aus Stadt und Landkreis hatten für ihre Teilnahme Preise und Urkunden verdient. Zur Preisverleihung in der Darmstädter Orangerie gratulierte Oberbürgermeister Hanno Benz in seinem Grußwort den Schülerinnen und Schüler zu ihren Leistungen, bedankte sich bei den Lehrkräften und betonte, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit ihren 17 Städtepartnerschaften und als Trägerin des Europapreises international und europäisch fest verwurzelt sei. Durch das Programm führte als Moderator Prof. Dr. Eckart Stratenschulte, der als Experte über das Team EUROPE DIRECT der Europäischen Kommission gewonnen werden konnte.
Ein Best-of-Film präsentierte dem Publikum in der Orangerie die besten Arbeiten aus ganz Deutschland. Unter ihnen waren auch zwei Darmstädter, die für ihr Essay zum Thema „Fake News“ die höchste Anerkennung erhielten und mit dem Bundespreis ausgezeichnet wurden.
Ute Wiegand-Fleischhacker, Vorsitzende der Europa-Union Hessen, berichtete dem Festpublikum von den Ergebnissen der Studie „Jugend in Deutschland“ nach denen Jugendliche in Deutschland, trotz Wirtschaftskrise, Klimakrise, Inflation und Wohnungsnot, mehrheitlich positiv in die Zukunft blicken und die Gesellschaft aktiv und verantwortungsbewusst mitgestalten wollen.
Das feierliche Rahmenprogramm begleitete das Orchester der Viktoriaschule unter der Leitung von Christina Troeger musikalisch. Zum Abschluss blickten Veranstalter und Gäste bereits auf den 73. Europäischen Schülerwettbewerb, der im kommenden Schuljahr 2025/2026 mit dem Thema „Menschenrechte“ wieder Schülerinnen und Schüler motivieren will, sich kreativ mit den gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen.
Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Webseite des Wettbewerbs sowie unter international@darmstadt.de.
