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Bienen

Bienen in Kindergärten

Bienen sind nicht gleich Bienen, Neben den allseits bekannten Honigbienen gibt es die ganze Vielfalt der „Wildbienen“.

Diese besiedeln viele unterschiedliche Lebensräume wozu zum Beispiel auch mal eine Sandbodenfläche in einem Kindergarten gehören kann. Jetzt fliegen in Darmstadt z.B. die „Frühlingspelzbienen“, die auch gerne mal mit einer Hummel verwechselt werden.

Die Flugzeit beträgt ca. 4 Wochen. In dieser Zeit sammeln die Tiere einen Pollenvorrat an, der in der Erde gelagert wird. Ist genug Pollen zusammen gekommen verziehen sich die Tiere wieder in die Tiefe des Bodens, so dass sie für spielende Kinder für den Rest des Jahres unerreichbar sind.

Sofortmaßnahmen:  Absperren der Fläche mit Flatterband (ca. 2 m²) evtl. auf Wasserspielplatz verzichten bzw. Kinder darauf hinweisen, dass Bienen dort zum Trinken hinkommen, wenn es nirgend wo anders noch Wasser gibt.

Bienenstiche sind nicht gefährlich bzw. vor einem Stich bricht der Stachel meist ab, weil er nur sehr schwach ist.

Vielleicht ist der Flug dieser Wildbienen auch eine schöne Gelegenheit, den Kindern die Naturbeobachtung näher zu bringen.

Es gibt ca. 560 verschieden Wildbienen-Arten in Deutschland. Sie alle sind gesetzlich geschützt und mehr als die Hälfte dieser Arten gelten als gefährdet, weil zunehmend ihre Lebensräume durch den Wandel in der Kulturlandschaft verschwinden. Dies sind magere, also weniger ertragreiche Wiesen, artenreiche Ackerrandstreifen oder aber auch offene Böden. Innerstädtische Flächen sind manchmal als Lebensraum geeigneter als landwirtschaftlich genutzte Flächen, so dass in der Stadt oft höhere biologische Vielfalt zu beachten ist als in manchen ländlichen Gebieten.

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Karin Lübbe

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