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Aktuelles

Sanierung des Platanenhains

Der Magistrat hat entschieden, den Platanenhain auf der Mathildenhöhe zu sanieren. Die Bäume sind teilweise in einem schlechten Zustand. Die Gründe hierfür haben Gutachter untersucht. Deren Erkenntnisse und das Vorgehen bei der Sanierung wurden in einer Bürgerinformation vorgestellt.
Hier steht die Präsentation zum Herunterladen bereit (pdf, 4MB), sowie als link der Beschluß des Magistrates  mit den ausführlichen Gutachten.


Brandgefahr in Grünanlagen

Feuer und Flamme © Free Photos Pixabay

Wegen der anhaltenden Trockenheit bittet die Wissenschaftsstadt Darmstadt alle Bürgerinnen und Bürger, auf das Grillen mit offener Flamme zu verzichten. Ohnehin darf an Orten mit Wiesen- oder Waldflächen kein offenes Feuer entzündet werden.

Zum Schutz der Park- und Grünanlagen sowie des Stadtwaldes bittet die Stadt darum, auf diesen Flächen

- kein Feuer zu entzünden,
- nicht zu grillen,
- nicht zu rauchen,
- Kinder über die dortigen Brandgefahren zu informieren,
- im Falle eines Brandes sofort unter der Tel.: 112 die Feuerwehr zu rufen,
- keinen Müll liegenzulassen, da etwa Glasscherben im Extremfall einen Brand auslösen können.

Gefährlich sind übrigens auch achtlos aus dem Autofenster geworfene Zigarettenstummel, die die Grünstreifen entlang der Straßen entzünden können.
Mehr im ausführlichen Pressetext.


Die harmlosen Raupen der Gespinstmotte verhüllen derzeit Sträucher und Bäume

Derzeit sieht man viele Bäume und Sträucher, die von spinnennetzartigen Gespinsten überzogen sind. Die Stadtverwaltung erreichen immer wieder Anrufe besorgter Bürger, die befürchten, hierbei könne es sich um Gespinste des Eichenprozessionsspinners handeln, dessen Brennhaare allergische Reaktionen hervorrufen können. Doch in den meisten Fällen handelt es sich lediglich um die harmlose, allerdings sehr auffällige Gespinstmotte.

Die Raupen der Gespinstmotte bilden im Frühjahr Gespinste aus, die ganze Bäume oder Sträucher überziehen können. Die Gehölze werden anschließend teilweise komplett kahl gefressen. Die Gespinste finden sich an unterschiedlichen Gehölzarten, vor Allem Traubenkirsche, Weißdorn, Pfaffenhütchen, aber auch Obstbäume können betroffen sein. Für den Menschen sind diese Raupen vollkommen ungefährlich und auch die Gehölze tragen in der Regel keinen Schaden davon, da sie im Juni mit dem Johannistrieb erneut austreiben. Daher finden von Seiten der Stadt keine Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Raupen der Gespinstmotte statt.

Anders verhält es sich mit den Nestern der Eichenprozessionsspinnerraupen. Diese findet man nahezu ausschließlich an Eichen. Derzeit befinden sich die Raupen noch überwiegend in den oberen Kronenbereichen der Bäume. Jedoch wandern sie im Laufe des Frühjahrs/Sommers weiter nach unten. Ab Ende Mai, Anfang Juni kann man auch im unteren Stammbereich an befallenen Bäumen Nester entdecken. Diese haben jedoch, anders als bei der Gespinstmotte, keine netzartige Struktur, sondern sind sehr kompakt gehalten und beinhalten die Häutungsreste der Raupen.

Da die Haare der Eichenprozessionsspinnerraupen bei Kontakt allergische Reaktionen auslösen können, werden derzeit Eichen auf vielen städtischen Grundstücken zur Bekämpfung prophylaktisch behandelt. Weitergehende Informationen zum Eichenprozessionsspinner erhalten Sie hier.


Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet Darmstadt 2019

Auch in diesem Jahr wird wieder gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners vorgegangen. Bekannt ist der Eichenprozessionsspinner als eher selten vorkommender Forstschädling, der bevorzugt Eichen im Wald befällt. Aufgrund der heißen Sommer der letzten Jahre und des milden Winters ist mit einem massiv erhöhten Vorkommen des Eichenprozessionsspinners auch in innerstädtischen Bereichen zu rechnen. Die unscheinbaren Schmetterlingsraupen bilden im Laufe des 3. Larvenstadiums so genannte Brennhaare aus, welche bei Kontakt mit Mensch und Tier Hautrötungen mit Schwellungen und Juckreiz bis hin zu asthmatischen Anfällen und allergischen Schockreaktionen auslösen können.

Um die Darmstädter Bevölkerung vor diesen gesundheitlichen Gefahren zu schützen werden nun auch in diesem Jahr ca. 3900 Bäume prophylaktisch mit einem biologischen Schädlingsbekämpfungsmittel behandelt. Die präventive Bekämpfung findet voraussichtlich Mitte April bis Mitte Mai statt, und die Bäume werden dann mittels Hubarbeitsbühne oder Hochleistungssprühkanone besprüht. Die befallenen Eichen befinden sich im gesamten Stadtgebiet verteilt auf Spielplätzen, Friedhöfen, in öffentlichen Grünanlagen und Straßen, in Kindergärten, Schulen und Freibädern, sowie im Vivarium.

In Gewässernähe (Großer Woog, Steinbrücker Teich, Grube Prinz-von-Hessen, Erich-Kästner-See, Arheilger Mühlchen) ist eine Behandlung mit einem anderen biologischen Schädlingsbekämpfungsmittel (Nematoden-Fadenwürmer) vorgesehen. Da die Fadenwürmer sehr licht- und austrocknungsempfindlich sind, ist die Anwendung nur in den späten Abend- und Nachtstunden (zwischen 19 und 6 Uhr) möglich. Das Grünflächenamt und die ausführende Firma werden die Arbeiten so organisieren, dass die Lärmbelästigung für die Anwohner möglichst gering ist.

Ergänzend zur Bekämpfungsmethode vom Boden aus werden auch dieses Jahr einzelne Anlagen (z. B. Waldfriedhof, und Tierschutzverein Darmstadt e.V.) vom Hubschrauber aus besprüht. Hierfür werden die Anlagen für kurze Zeit gesperrt. 

Für Fragen zum Thema Eichenprozessionsspinner und für Hinweise auf Standorte befallener Eichen steht der Darmstädter Bevölkerung das Grünflächenamt Tel. 06151-13 4507 zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auch hier.

 

 

Grünflächenamt bringt 8.000m² Wiesen zum Erblühen

Veitshöchheimer Blaulicht
Foto: LWG Veitshöchheim

In diesem Frühjahr wird das Blühwiesen-Projekt der Stadt fortgesetzt, im Sinne des verabschiedeten Programms "25 Schritte zur Biologischen Vielfalt". Zur Förderung eines möglichst breiten Artenspektrums entstehen in diesem Frühjahr an folgenden Stellen verschiedenen Wiesen:

  • Prinz-Emil-Garten; Umwandlung einer Rasenfläche in eine rund 1.100m² große lebendige Wildwiese, mit  heimischen Kräutern und Stauden; dazu eine weitere Wiese mit einem bunten Meer aus einjährigen Blühpflanzen.
  • Albert-Schweitzer-Anlage; für die eher naturnahe Anlage wurden heimische Stauden und Blühpflanzen ausgewählt.
  • Herrngarten; vor dem Habitatbaum-Bereich; 1.700m² großer Rasen wird mit einer Mischung aus einjährigen Blühpflanzen gestaltet. Im Herbst folgen mehrjährige Stauden und Kräuter.
  • Eschollbrücker Straße Höhe Riedstraße beim ehem. Kiosk; Anssat einer Wildwiese.

Das Grünflächenamt wird an weiteren Stellen bewährte Veitshöchheimer Mischungen der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau aussäen, zum Beispiel

  • am Woogsdamm; Umwandlung von Rasen in eine Blühwiese mit „Veitshöchheimer Leuchtfeuer“; Mischung speziell für den Einsatz im innerstädtischen Bereich, bietet vielen Insekten reichhaltige Nahrung.
  • an der Orangerie; kleine Rasenfläche an der Ecke Klappacher Straße/Jahnstraße, überwiegend in blau.

  • im Philipp-Reis-Weg Ecke Frankfurter Straße/ Carl-Schenck-Ring; violett und rosa.

Die Gesamtfläche aller Umgestaltungsmaßnahmen im Rahmen der diesjährigen Blühwiesenkampagne beträgt  rund achttausend Quadratmeter.

Hier lesen Sie den kompletten Artikel.


Habitatbäume im Herrngarten

Einzäunung der Habitatbäume
Einzäunung der Habitatbäume
Foto: Grünflächenamt

Im Herrngarten hat das Grünflächenamt 4 absterbende Bäume als sogenannte Habitatbäume erhalten und eingezäunt.
Die Linden im südöstlichen Teil des größten Stadtparkes sind krank und bruchgefährdet. Sie sind ungefär 100 Jahre alt, die Stämme hohl und von vielen Pilzen befallen. Eigentlich ein klarer Fall für die Kettensäge, um die Gehölze zu entfernen.
Doch nicht so im Herrngarten und in Zeiten von Klimawandel und Artensterben:
Die Stadt Darmstadt erhält die Bäume als Lebensraum für Tiere und andere Organismen. Denn gerade im absterbenden Zustand werden vielen Insekten, anderen Tieren und Mikroorganismen besondere Lebensräume (Biotope, Habitate) geboten. So können Spechthöhlen, Risse und Spalten oder sonstige Stamm- oder Rindenverletzungen besiedelt werden.
Das ist ein aktiver Beitrag zur Biodiversität in unserer Stadt und zum Arten- und Naturschutz.

Hier lesen Sie den kompletten Artikel.


Werbefilm zur Ausbildung im Grünflächenamt

Wir suchen Auszubildende zum Gärtner/ zur Gärtnerin der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau. Mit diesem Film (youtube-Video) wecken wir die Neugier auf den vielfältigen Beruf.


Grünzug im Edelsteinviertel Baugebiet O 17

geplanter Grünzug im Edelsteinviertel
Grafik: Grünflächenamt

Die hier gezeigten Pläne (pdf; 5 MB)  des Grünflächenamtes zum Grünzug im Edelsteinviertel wurden am 13.November 2018 vorgestellt.
Anregungen, Ideen und Ergänzungen sind weiterhin erwünscht,
z.B. zu weiteren Spielmöglichkeiten für Kinder von 7-12 Jahren,
zu Bepflanzungen (Baumarten) oder
zu anderen Punkten der Ausstattung und Gestaltung des Grünzugs.

Anregungen und Ideen zum Grünzug entlang der Bahn konnten bis 18.Januar 2019 eingereicht werden. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 erneut vor Ort vorgestellt und mit den Anwohnern erörtert.


Biodiversität in Grünanlagen

Staudenbeet in der Wendelstadtanlage
Foto: Monika Dyballa

Das Grünflächenamt hat in den letzten Jahren auf mehreren Flächen die biologische Vielfalt (Biodiversität) gesteigert. Zur Erhöhung der Pflanzenarten wurden blühende Staudenbeete angelegt (z.B. Wendelstadtanlage, Mina-Rees-Straße, Herrngarten) oder Rasen in Wiesen mit blühenden Kräutern umgewandelt (z.B. Prinz-Emil-Garten, Havelstraße). Dadurch werden verschiedene Insekten oder andere Kleintiere angelockt. Die Auswirkungen sind zum Teil sofort sichtbar, unterliegen aber immer einem Wandel. Gerade auf den Wiesen wird sich die Pflanzengesellschaft von Jahr zu Jahr verändern.


Wiese am Carl-Schenck-Ring
Foto: Monika Dyballa

In den folgenden Broschüren stellen wir Ihnen unsere Aktionen in den jeweiligen Grünanlagen kurz vor:
Staudenflächen  (pdf; 12 MB) bzw.
Wiesen  (pdf; 10 MB).
Zur Steigerung der Biodiversität sind weitere vielfältige Schritte geplant, die wir stetig umsetzen.

Grundsätzliches und weitere Maßnahmen der Biodiversitäts-Strategie in Hessen hat das Hess. Umweltministerium  zusammengestellt.


Kiesbeete in Darmstadt

Kiesbeet auf der Rosenhöhe
Foto: M.Dyballa, Grünflächenamt

Kiesbeete liegen in der modernen Beetgestaltung momentan voll im Trend.
Auch das Grünflächenamt legt viele neue Staudenbeete in dieser Bauweise an. Leider sieht man aber auch verstärkt Kies- und Schotterflächen, auf denen nur wenige und oft unpassende Pflanzen ein kümmerliches Dasein fristen. Wir geben Tipps und zeigen an Beispielen, wie abwechslungs- und blütenreich Kiesbeete gestaltet werden können (pdf; 5 MB).


Sonnendeck am Brentanosee

Es tut sich was in Kranichstein. 

Der Bau des Sonnendecks am Brentanosee wurde fertiggestellt. Neben der Umgestaltung der Bartningstraße zum neuen Stadtteilplatz und der Umsetzung des Pflegekonzeptes 'Öffentlicher Raum' als wegweisende und die Stadtteilidentität fördernde Projekte, ist ein weiteres wichtiges Anliegen der Stadtteilbevölkerung, die Wasserlage des Stadtteils imagebringender zu inszenieren und nutzbarer als bislang zu gestalten, realisiert worden. 

Das neue Sonnendeck unterhalb des Café Chillmo und direkt am See liegend  lädt im Zusammenwirken mit dem vorhandenen Plateau zum Verweilen ein und ermöglicht neue Qualitäten des Aufenthalts mit Blick auf den See. 

Erfreulicherweise konnten die Arbeiten noch vor der großen 50-Jahr-Feier des Stadtteils Kranichstein fertiggestellt werden.

Am Montag, den 28. Mai 2018 wird nun das „Sonnendeck am Brentanosee“ als neues Kleinod in Kranichstein durch die beiden Dezernentinnen Frau Dr. Barbara Boczek und Frau Barbara Akdeniz offiziell der Öffentlichkeit freigegeben und im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit eingeweiht. 

Details zur Planung und Bauausführung entnehmen Sie bitte der Rubrik „Grüne Plätze“.


Sanierung der Wendelstadtanlage

Die grundhafte Wegesanierung durch das Grünflächenamt ist abgeschlossen. Ende Oktober 2017 wurde der Umbau mit der Beschichtung der Asphaltdecke fertiggestellt.
Die Anlage von der Bartningstraße bis hoch zur Parkstraße sieht dadurch komplett anders aus.
Grund der Überarbeitung waren abgenutzte Wege, Ausspülungen und matschige Wege im unteren Bereich. Die ehemals wassergebundenen Wege wurden in Asphalt neu gebaut und mit einer feinen Kiesschicht veredelt. Dadurch ist der neue Belag griffig und Jahrzehnte lang nutzbar.

Die Gesamtanlage wurde durch eine ca.100 m² große Staudenpflanzung an der Parkstraße aufgewertet. Sie wurde von den Auszubildenden des Grünflächenamtes geplant und angelegt. Heimische Stauden werden in den nächsten Jahren mit ihrer Blütenfülle vielen Insekten Nahrung bieten und Spaziergänger erfreuen.

Hundewiesen eröffnet

Das Grünflächenamt hat Ende Oktober 2016 zwei Flächen in der Stadt offiziell als Hundeauslaufgebiete freigegeben. Ohne Leinenzwang können die Vierbeiner dort unter Aufsicht ihres Herrchens oder Frauchens herumtoben.

Hundewiese im Bürgerpark
Spielregeln auf den Hundewiesen
Hundewiese in der Orangerie

Die Hundewiese im Bürgerpark ist auf einer ehemaligen Pferdekoppel an der Kastanienallee zu finden,
die Wiese im Orangeriegarten in der mittleren Ebene zwischen Hecke und Mauer zur Klappacher Straße.
Für ein harmonisches Miteinander sind auch in den Hundebereichen Spielregeln zu beachten; so erfolgt die Nutzung auf eigene Gefahr, und Hundekot ist sofort zu beseitigen.
Mehr Hintergrundinformationen finden Sie im offiziellen Presseartikel.

Landesgartenschau 2022

Geltungsbereich der Landesgartenschau

Den neuesten Stand zur Abplanung und den laufenden Planungsprozessen finden Sie hier.


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Grünflächenamt
Telefon: (06151) 13-2900
Fax: (06151) 13-2932
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