Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Frauengesundheit

Quelle: Julien Christ/pixelio.de

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte des Frauenbüros:

„Netzwerk Gesundes Darmstadt“ aus der Genderperspektive

Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt stehen Gesundheit und Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt von Entscheidungsprozessen. Sie ist dem bundesweiten "Gesunde Städte-Netzwerk" beigetreten und zeigt damit, dass sie Gesundheitsförderung, Gesundheitsbildung und Prävention als Querschnittsaufgabe kommunaler Politik etabliert. Getragen wird die auf Langfristigkeit und Zukunftsfähigkeit angelegte Arbeit von vielen engagierten Akteurinnen und Akteuren, die sich im Netzwerk Gesundes Darmstadt zusammengeschlossen haben, dem auch das Frauenbüro angehört. 


Auszug aus dem Gesundheitspolitischen Leitbild für die Wissenschaftsstadt Darmstadt hinsichtlich der Genderperspektive

„In allen gesundheitspolitischen Bereichen und Aktionsfeldern sind die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern zu berücksichtigen, um zur Verwirklichung des Verfassungsauftrages der Gleichstellung von Frau und Mann beizutragen. Die möglichen Auswirkungen gesundheitspolitischen Handelns auf die Geschlechter müssen bereits im Vorfeld und durchgängig im Prozessverlauf analysiert, beurteilt und in die Entscheidungsfindung einbezogen werden, um eine geschlechtergerechte Gesundheitspolitik zu gewährleisten.“

Diese Leitsätze werden in Bezug auf geschlechtsspezifische Aspekte wie folgt konkretisiert (Auszüge):

  • Unser Gesundheitsverständnis bezieht eine kritische Position zur Pathologisierung und Medikalisierung des Frauenkörpers. Auf das kritische historische Bewusstsein der Frauengesundheitsforschung wird Bezug genommen. Mit ihm ist verbunden, Diagnosen und Behandlungsprozesse zu hinterfragen und alternative Ansätze zu prüfen.
  • Unser Gesundheitsverständnis wird im Wissen um die Geschichte der Frauengesundheitsbewegung formuliert. Neueste Ergebnisse der Frauengesundheitsforschung werden berücksichtigt.
  • Unser Gesundheitsverständnis berücksichtigt, dass Männer und Frauen sozialisationsbedingt einen unterschiedlichen Zugang zu Gesundheitsvorsorge und Prävention haben.

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