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Faire Rollenbilder

Faire Rollenbilder

© Sabine Meyer
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Quelle: S. Meyer|S. Hofschläger|A. Ströbel|D. Braun/pixelio.de

Eine der Ursachen für die noch vorhandenen Ungerechtigkeiten in den Geschlechterverhältnissen sind die immer noch vorherrschenden Geschlechterstereotypen, die Frauen und Männern bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten zuweisen.

So verbinden die meisten Menschen die folgenden Merkmale bewusst oder unbewusst entweder mit "Männlichkeit" oder "Weiblichkeit".

Diese Zuschreibungen und die damit verbundenen Erwartungen hinsichtlich des Verhaltens, beispielsweise auch der Berufswünsche einer Person schränken jedoch deren Offenheit und Möglichkeiten ein. Das ist z.B eine der Ursachen, warum mehr als die Hälfte aller Mädchen aus nur 10 Ausbildungsberufen auswählt. Auch Jungen, die aufgrund ihrer sozialen Neigungen einen nicht als "männlich" betrachteten Beruf wählen wollen, wird dies erschwert.

Damit Mädchen und Jungen ihren Neigungen, Interessen und Fähigkeiten gemäß leben, sich entfalten und eine eigenständige Existenzsicherung aufbauen können, ist es wichtig, überkommene Geschlechterstereotype zu reduzieren.

Hier kommt insbesondere auch im Bildungsbereich den Kommunen eine große Verantwortung zu. Dabei geht es um den Abbau stereotyper Rollenvorstellungen bei Mädchen und Jungen. So setzt z.B. der Girls'Day an der Erweiterung des Berufswahlspektrums von Mädchen an. Die geschlechterbewusste Mädchenarbeit in Darmstadt ist eingebunden und vernetzt über den Mädchenarbeitskreis (MAK).

Bedeutsam ist insbesondere auch, welche Vorstellungen und Erwartungen hinsichtlich des Verhaltens, der Wünsche oder der Interessen von Mädchen und Jungen es in den Köpfen der Erzieherinnen und Erzieher, der Lehrerinnen und Lehrer gibt. Ihre pädagogische Arbeit in Kindertagesstätten, Schulen und Volkshochschulen soll gendersensibel ausgerichtet sein und traditionelle Geschlechterstereotypen kritisch hinterfragen.

 

Medienboxen für Kindertagesstätten und Schulen

Das Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt stellt in Kooperation mit der Stadtbibliothek zwei Medienboxen zur Verfügung, die Bücher und Medien für Kinder und Erziehende mit zeitgemäßer Vorbildvielfalt enthalten. Diese sollen helfen, gemeinsam mit Kindern über Rollenbilder nachzudenken und zu reden sowie eigene Einstellungen und Denkmuster zu hinterfragen.

Infos zu Inhalt der Medienboxen und Ausleihe » 

Pinkstinks

Kampagne gegen Produkte + Marketingstrategien, die Mädchen + Jungen limitierende Geschlechterrollen zuweisen | für kritisches Medienbewusstsein, Selbstachtung, ein positives Körperbild und alternative Rollenbilder

Online-Jugendmaganzin zu Geschlechterfragen und Chancengleichheit | Inhalte von Jugendlichen selbst erstellt

Wissenschaftlerinnen erobern die Spielzeugwelt

Nachdem sich die siebenjährige Charlotte Benjamin Anfang 2014 beim bekannten Hersteller der Plastikklötzchen über die einseitigen Rollenbilder der Figuren beschwerte, gibt es jetzt neue Rolemodels. mehr

Frauenbilder in Filmen

Frauenbilder in Filmen
Quelle:P.-G. Meister/pixelio.de

Der Bechdel-Test: Drei simple Fragen sollen klären, ob ein Film Frauen erst nimmt. Der Bechdel-Test hat eine steile Karriere hingelegt - vom Joke zum feministischen Gütesiegel.  mehr

Unterrichtsstunde zu Germanys next Topmodel

Unterstützung für PädagogInnen bei der kritischen Auseinandersetzung zu Fragen wie: 

  • Wie kommt es, dass sich so viele Mädchen für dieses Format begeistern?
  • Was bedeutet es für ihre Selbstwahrnehmung?
  • Wie kann dieses Thema medienkritisch behandelt werden?

Zukunft für Einsteigerinnen

Spieleset mit 6 Stationen für Mädchen zur Lebens- und Berufsplanung | für die geschlechterbewusste und kultursensible Arbeit in und außerhalb der Schule | erstellt von LAG Mädchenarbeit in NRW e.V.