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Förderprogramm Photovoltaik

Die Stadtverordnetenversammlung (StaVo) hat der Novellierung der Förderrichtlinie zugestimmt. Somit treten die neuen Förderbedingungen für Photovoltaikanlagen mit Rechnungsdatum ab dem 29.06.2022 in Kraft.

hier geht's zur Pressemitteilung vom 29.06.2022

Mehr Photovoltaik, warum?

Eine eigene Photovoltaikanlage zu betreiben bedeutet aktiv die Umwelt zu schützen. Zu den Vorteilen der Photovoltaik gehört es, dass sie im Betrieb kein CO2 erzeugt. Die Installation einer Photovoltaikanlage spart zudem bares Geld. Die jährlichen Stromkosten sinken erheblich und die Einspeise­­­vergütung sichert eine langfristige Rendite.

Mit dem Förderprogramm Photovoltaik möchte die Wissenschaftsstadt Darmstadt den Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtgebiet weiter vorantreiben.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Die Wissenschaftsstadt fördert die Anschaffung und Installation von Aufdach- bzw. Fassaden-Photovoltaikanlagen und Mini- PV-Anlagen/ „Balkonmodulen“ im Stadtgebiet.

Welche Schritte sind erforderlich?

  1. Machen Sie sich mit den Fördervoraussetzungen vertraut.
  2. Informieren Sie sich im Solardachkataster Hessen, siehe www.energieland.hessen.de/solar-kataster, über die Eignung Ihres Daches.
  3. Lassen Sie sich von einem Solarfachbetrieb oder einer anderen fachkundigen Stelle beraten. Holen Sie Angebote ein und entscheiden sich für einen geeignen Anbieter.
  4. Lassen Sie die Anlage errichten und melden Sie diese an.
  5. Laden Sie den Förderantrag herunter und reichen Sie diesen mit allen notwendigen Unterlagen ein.

Das Förderprogramm Photovolatik ist eine freiwillige Leistung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Ein Rechtsanspruch auf Bewilligung von Zuwendungen besteht nicht. Die Förderung erfolgt im Rahmen der haushaltsrechtlich zur Verfügung stehenden Mittel.

Wie hoch ist die Förderung?

Durch die Novellierung des Förderprogramms können ab 29. Juni 2022 (ausschlaggebend ist das Rechnungsdatum) höhere Fördersätze angewendet werden. Der Zuschuss pro installiertem kWp einer Aufdach- bzw. Fassaden-Photovoltaikanlage steigt von 150 Euro auf 200 Euro. Zugleich wird die maximale Fördersumme von bisher 1.500 Euro auf 6.000 Euro angehoben, womit es möglich sein wird, Anlagen bis 30 kWp zu fördern. Die Novellierung betrifft auch die Förderung von Mini-PV-Anlagen („Balkonmodulen“): Die Förderhöhe beträgt pauschal 200 Euro für ein Standard-Solarmodul (300 W) bzw. pauschal 400 Euro für zwei Standard-Solarmodule (2 x 300 W), maximal jedoch 50 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten. Innovative und individuelle Photovoltaik-Lösungen können mit einer bis zu zehn Prozent erhöhten Förderung bezuschusst werden.

Für Anlagen mit Rechnungsdatum vom 16. Juli 2021 bis 28. Juni 2022 gilt das Förderprogramm Photovoltaik vom 16. Juli 2021, das zum 31.12.2022 ausläuft. Vergleich der Richtlinien

Vor dem 16. Juli 2021 angeschaffte Anlagen werden nicht gefördert.

Wer kann einen Antrag stellen?

Antragsberechtigt sind für Anlagen mit Rechnungsdatum bis 28.06.2022 nur private Haushalte und Wohneigentümergemeinschaften - für Anlagen mit Rechnungsdatum ab 29.06.2022 können auch kleine und mittlere Unternehmen, Vereine und andere Organisationen Anträge stellen.

Weitere Informationen?

Näheres zu den Fördergrundsätzen, zur Antragstellung und zur Umsetzung können Sie dem Informationsblatt zum Förderprogramm Photovoltaik  entnehmen.

Wichtige Mitteilung
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