Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Informationen zum Covid-19-Virus

Aufruf: Helferinnen und Helfer für das Impfzentrum gesucht

Für die Einrichtung eines Impfzentrums im darmstadtium sowie mobile Impfteams für Impfungen gegen Covid-19 ab dem 11. Dezember 2020 werden in Darmstadt Ärztinnen und Ärzte und medizinisches Fachpersonal gesucht.

Fragen dazu beantwortet die zentrale Hotline unter 06151 - 13 45 14. Bewerbungen können an impfzentrum@1sp4mdarmstadt.abde gesendet werden.

Weitere Informationen zu den Aufgaben gibt es hier


Videobotschaft von Oberbürgermeister Jochen Partsch zur aktuellen Situation in der Covid-19-Pandemie


 

Maßnahmen

Seit dem 2. November 2020 gelten in ganz Deutschland zusätzliche Maßnahmen, um die Ausbreitung des Covid-19-Virus weiter einzudämmen. Dazu zählen unter anderem:

  • Kontakte sollen auf ein Minimum beschränkt werden: Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine oder mit den Angehörigen des eigenen oder eines weiteren Hausstandes bis zu einer Gruppengröße von höchstens zehn Personen gestattet. Hinweis: Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat verfügt, dass sich mit dem Erreichen der Inzidenz von 75 im Stadtgebiet im öffentlichen Raum nur fünf Personen oder Angehörige von zwei Hausständen treffen dürfen.
  • Zusammenkünfte und Feiern in der eigenen Wohnung sind nur einem engen privaten Kreis gestattet.
  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind untersagt.
  • Übernachtungen im Inland sind nur noch für nicht-touristische Zwecke erlaubt.
  • Die Gastronomie kann Speisen und Getränke nur noch zur Abholung oder Lieferung anbieten.
  • Unter anderem werden Schwimmbäder, Tierparks, Museen, Clubs, Kosmetik- und Nagelstudios sowie Massagepraxen geschlossen. Friseursalons und medizinisch notwendige Einrichtungen sind davon nicht betroffen.

Berichte aus dem Krisenstab

27. November 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Covid-19-Pandemie hat sich heute (27.) erneut mit der weiteren Einrichtung des Impfzentrums im Darmstadtium und darüber hinaus mit dem Infektionsgeschehen in den Alten- und Pflegeheimen befasst. 

„Die Vorbereitungen für das Impfzentrum laufen sehr gut und die Beteiligten arbeiten hoch professionell und sehr gut organisiert zusammen“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Auch von den bisher eingegangenen Anrufen und Schreiben von Freiwilligen, die sich im Impfzentrum engagieren wollen, sind wir beeindruckt. Es zeigt, von welchem enormen Zusammenhalt und welcher Solidarität unsere Stadt geprägt ist. Für die Hilfsbereitschaft und den Willen, diese große Herausforderung anzunehmen, danke ich den Bürgerinnen und Bürgern aus tiefstem Herzen.“

In den Alten- und Pflegeheimen läuft am kommenden Montag (30.) die Durchführung der Schnelltests an. Mittlerweile gibt es auch in der AWO Seniorenwohnanlage Johannesviertel mit Covid-19 Infizierte. Aktuell sind dort 15 Personen betroffen, 4 sind bereits verstorben. Die Reihentestung aller Bewohnerinnen und Bewohner wie auch des Personals ist bereits angelaufen, alle Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende werden getestet. Im Seniorenzentrum Fiedlersee sind derzeit 44 Personen infiziert und es werden zehn Verstorbene gemeldet. Im Wohnpark Kranichstein gibt es aktuell 26 Infizierte und sechs Verstorbene.

Indes steigen auch die Infektionszahlen für die gesamte Stadt Darmstadt weiterhin an, das Gesundheitsamt spricht von einem konstanten, aber zu hohen Infektionsgeschehen: Insgesamt sind aktuell 2.014 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. Die Inzidenz liegt damit bei 136. 36 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. 

Oberbürgermeister Partsch: „Am Infektionsgeschehen in den Alten- und Pflegeheimen sehen wir deutlich: Diese Pandemie hat an Gefährlichkeit nichts verloren. Die von Bund und Ländern nun beschlossenen Maßnahmen und die Verlängerung des Lockdowns sind zwingend notwendig, um die Infektionszahlen nach unten zu drücken und damit gerade die Älteren und Gefährdeten in unserer Gesellschaft vor dieser Krankheit zu schützen. Nur wenn wir alle weiterhin diszipliniert bleiben und unsere Kontakte reduzieren, kommen wir gut durch diesen Winter. Und mit der baldigen Möglichkeit der Impfung sehen wir nun auch einen deutlichen Silberstreif am Horizont.“

Hessenweit melden die Kliniken seit zwei Tagen einen Anstieg der Covid-Patientinnen und –Patienten auf den Normal- wie auch auf den Intensivstationen. In Darmstadt ist die Lage bisher aber konstant: Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 27 (12), im Elisabethenstift 20 (3) und im Alice-Hospital 8 (0). 

Die Allgemeinverfügung zur Regelung in den Schulen wurde verlängert und wird bis zum 31. Januar 2021 gelten. Damit haben Schulen auch nach der Ferienzeit mehr Planungssicherheit.

Für das Impfzentrum im Darmstadtium werden weiterhin Freiwillige gesucht: Sie können sich telefonisch unter 06151-13 4514 oder per E-Mail an impfzentrum@darmstadt.de melden. 

25. November 2020

Nachdem am Montag (23.) der Einsatzbefehl des Landes Hessen zur Errichtung eines Impfzentrums in Darmstadt bis zum 11. Dezember kam, war das zentrale Thema der heutigen (25.) Krisenstabssitzung zur Covid-19-Pandemie die weitere Organisation für die Einrichtung des Zentrums.

„Wir haben viele unterschiedliche Liegenschaften im Stadtgebiet zur Einrichtung des Impfzentrums intensiv geprüft. Wichtige Parameter waren hierbei nicht nur die generelle Verfügbarkeit, die Lage und die Anbindung an den ÖPNV, sondern auch vorhandene Parkplätze, sanitäre Anlagen, Barrierefreiheit und Belüftungssysteme. Letztendlich haben wir uns nun dazu entschieden, das Impfzentrum im Darmstadtium einzurichten. Von allen Möglichkeiten haben wir hier eindeutig die besten Voraussetzungen, um in der Kürze der Zeit ein sehr gut organisiertes und funktionierendes Impfzentrum einzurichten, ohne dabei aber den Normalbetrieb des Kongresszentrums zu gefährden“, begründet Oberbürgermeister Jochen Partsch die Entscheidung.

„Die Einrichtung des Impfzentrums unter Leitung der Feuerwehr läuft sehr gut, sodass wir am 11. Dezember startbereit sein werden. Damit der Betrieb dann auch reibungslos laufen kann, sind wir auf medizinisches Personal angewiesen. Dafür haben wir eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet, bei der sich Freiwillige melden können, die bei der Durchführung der Impfung unterstützen wollen. Ich appelliere also an das medizinische Personal und medizinisch ausgebildete Menschen in unserer Stadt: Helfen Sie uns, der Ausbreitung dieses Virus ein Ende zu setzen“, so Partsch weiter.

Das Impfzentrum soll, so sieht es das Land Hessen vor, an sieben Tagen in der Woche von 7 bis 22 Uhr geöffnet sein. Menschen mit medizinischer Ausbildung, die sich engagieren wollen, können sich telefonisch unter 06151-13 4514 oder per E-Mail an impfzentrum@darmstadt.de melden.

Die Krankenhäuser melden folgende Patientenzahlen: Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 30 (11), im Elisabethenstift 21 (4) und im Alice-Hospital 10 (0).

Der Rettungsdienst muss zunehmend längere Strecken zurücklegen, um Patientinnen und Patienten unterzubringen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen.

Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat das Gesundheitsamt insgesamt aktuell 1.927 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. Die Inzidenz liegt damit bei 125. 32 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Am Freitag (27.) um 10 Uhr wird der Krisenstab erneut tagen und dann auch über die von Bund und Ländern für heute erwarteten Beschlüsse beraten.

23. November 2020

Aus dem Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom heutigen Montag, 23. November, gibt es folgendes zu berichten:

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für Montag 25 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 1857 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 128. Die Zahl der bestätigten Todesfälle beträgt 30. Der Einsatz der Bundeswehr soll verlängert werden. Dazu finden aktuell Gespräche statt. 

Zum Thema Impfzentrum berichtet OB Jochen Partsch, dass der Einsatzbefehl des Landes zu dessen Aufbau heute bei der Feuerwehr eingegangen ist. Weitere Informationen zu Organisation und möglichen Liegenschaften folgen im Lauf der Woche. Laut Landesregierung sollen die Impfzentren spätestens am 11. Dezember fertig aufgebaut und einsatzbereit sein. Ziel sei es dann, in rund 250 Tagen 3,8 Millionen Menschen, also 60 Prozent der hessischen Bevölkerung zu impfen. Dabei werde mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer gearbeitet. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen etwa 1000 Personen pro Tag pro Impfzentrum geimpft werden. 

Die Patientenzahlen in den Krankenhäusern sehen wie folgt aus: Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 27 (11), im Elisabethenstift 24 (4) und im Alice-Hospital 7 (0).
In der Flüchtlingsunterkunft Otto-Röhm-Straße gibt es aktuell einen positiven Covid-19-Fall, erste Maßnahmen sind hier bereits eingeleitet und die betroffene Person in Quarantäne.  
In den von Ausbrüchen betroffenen Alten- und Pflegeheimen Wohnpark Kranichstein und Fiedlersee haben weitere Testungen stattgefunden. Die Ergebnisse dieser Nachtestungen liegen noch nicht vor. Bereits am 13. November ist leider ein 66-jähriger Mann aus dem Altenpflegeheim am Fiedlersee im Klinikum Darmstadt verstorben, der dem Gesundheitsamt am Wochenende gemeldet wurde.

Der Krisenstab kommt am Mittwoch, 25. November, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

20. November 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 20. November, unter anderem mit den Planungen zur Einrichtung eines Impfzentrums in Darmstadt beschäftigt. Die Darmstädter Feuerwehr arbeitet in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt derzeit intensiv an der Prüfung von geeigneten Liegenschaften und der Logistik, um optimal für einen Einsatzbefehl vorbereitet zu sein, der voraussichtlich schon am Freitagabend oder dem Wochenende erfolgen wird. Das Impfzentrum soll nach ersten Überlegungen der Landesregierung an sieben Tagen in der Woche von 7 bis 22 Uhr arbeiten. Ziel ist die Impfung von bis zu 1000 Personen am Tag. 

„Wir stellen uns dieser großen Aufgabe, und freuen auch uns darauf, weil die Aussicht auf eine zeitnahe Impfung auch die Aussicht auf eine wirksame Bekämpfung der Covod-19-Pandemie bedeutet“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Es ist aktuell klar, dass tatsächlich sehr bald mit Impfungen gegen Covid-19 begonnen werden wird. Dies werden wir schnell und gut abgestimmt vorbereiten und den Aufbau eines Impfzentrums mit allen unseren Kräften möglich machen. Insgesamt ist diese Perspektive eine gute Nachricht.

Eine gute Nachricht ist auch, dass unterdessen der Einsatz von Schnelltests in Alten- und Pflegeeinrichtungen einen großen Schritt näher gerückt ist. Mittlerweile stehen die Dienste für die geplante Task-Force, die die Einrichtungen dann ansteuern und die Personen testen soll, fest. Erste Einrichtungen sind bereits mit Testkits versorgt. Ab dem 30.11. soll die Task-Force dann offiziell ihren Dienst aufnehmen. „Wir wissen, dass unseren Ankündigungen auch Ergebnisse folgen müssen. Ich bin sehr froh, dass es ein motiviertes Team in so kurzer Zeit geschafft hat, diesen Service auf die Beine zu stellen. Er wird uns sicher helfen, die aktuell schwierige Situation in den Alten- und Pflegeheimen bei möglichen Ausbrüchen besser und schneller zu meistern“, so OB Partsch.  

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 23 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 1794 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 795 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 151,4. Leider sind drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Ausbruch im Wohnpark Kranichstein bestätigt worden. Dort ist es zumindest bei den Infektionen bisher glücklicherweise bei 28 positiven Fällen geblieben. 

In den Darmstädter Kliniken bleibt der Durchsatz, das heißt die Anzahl der Aufnahmen und Abverlegungen, hoch. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich derzeit im Klinikum Darmstadt 28 (8), im Elisabethenstift 17 (3) und im Alice-Hospital 7 (0). 

Da das Ordnungsamt immer wieder Beschwerden über fehlende Kontrollen der Maskenpflicht erhält: Derzeit sind täglich sechs Personen zur Kontrolle in der Innenstadt im Einsatz, hinzukommen zwei Kräfte der Landespolizei. Eine Aufstockung ist schwierig, wird aber versucht.
Seit Einführung wurden 801 Verfahren wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht eingeleitet. 

Zur Festnahme eines Masken-Verweigerers in Darmstadt am gestrigen Donnerstag, der sich trotz Aufforderung zum Aufziehen einer Mund-Nasen-Bedeckung durch die Polizei aggressiv mit Tritten und Spuck-Attacken wehrte, sagte Partsch: „Unsere Stadtgesellschaft wird sich von einzelnen Fehlgeleiteten beim gegenseitigen Schutz nicht auseinanderbringen lassen. Wir brauchen jetzt mehr denn je die klare Solidarität zu den Menschen, die im Moment einen schweren Dienst tun und dabei permanent angegriffen und gestört werden. Es ist beschämend und nicht hinnehmbar, wie einzelne, egoistische Menschen glauben, sich hier aufführen zu können. Wir werden mit aller Klarheit und Härte dagegen vorgehen. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten und auch die Mitarbeiter der Kommunalpolizei verdienen unseren Respekt und unsere Solidarität. Es ist eine kleine aber leider sehr lautstarke Minderheit, die sich derzeit nicht nur in Darmstadt im Grunde genommen richtiggehend asozial verhält. Kritik und Meinungsfreiheit sind in einer freien Gesellschaft selbstverständlich aber wir müssen uns zivil und respektvoll begegnen. Wer dies nicht beachtet, den müssen wir in die Schranken weisen.“

Aktuelle Inzidenzen und Infektionszahlen

Mit freundlicher Genemigung von 23degrees.io

Maskenpflicht in der Innenstadt


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Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA),
http://www.infektionsschutz.de

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