Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Informationen zum Covid-19-Virus

Aufruf: Coronahelferinnen und -helfer gesucht

Zur Unterstützung der Kliniken hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt einen BürgerInnenaufruf gestartet, um zusätzliches Personal zu akquirieren. Gesucht werden: Medizinisches Personal, Pflegepersonal und Verwaltungspflegepersonal.

Personen, auf die das zutrifft, können sich unter Angabe ihrer Qualifikation sowie ihrer Kontaktdaten unter coronahelfer@darmstadt.de melden.

Darüber hinaus ist unter 06151 780 68 00 eine Coronahelfer-Hotline freigeschaltet. Sie ist von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr besetzt.

#soliDArisch: Zentrale Anlaufstelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des SV Darmstadt 98 für Hilfswillige und Hilfesuchende

Hilfsangebote und -gesuche jeder Art für Darmstadt und den Kreis Darmstadt-Dieburg können hier zusammengeführt und miteinander verknüpft werden. Menschen, die Unterstützung brauchen, können sich telefonisch und per E-Mail melden: 06151-2752303 oder soliDArisch@sv98.de. Wer Unterstützung anbieten möchte, trägt sich bitte in das Kontaktformular ein.

Weitere Informationen unter www.soli-da-risch.de.


Informationen vom 30. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner heutigen (30.) Sitzung über den weiteren Umgang mit der Ausbreitung des Covid-19-Virus beraten.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie werden das Europa-Wochenende und der städtische Grenzgang am 5. und 6. Juni abgesagt. Der Grenzgang wird traditionell von Darmstadts Partnerstädten kulinarisch begleitet. 

„In der aktuellen Situation durch die Ausbreitung des Covid-19-Virus können die Städte den Organisationsaufwand kaum leisten und werden durch die Absage des Wochenendes deutlich entlastet“, erklärt der Oberbürgermeister und Krisenstabsleiter Jochen Partsch. „Dieses Wochenende liegt uns allen sehr am Herzen, aber in diesen Zeiten müssen wir auch alle damit zurechtkommen, dass der zwingend notwendige Kampf gegen Covid-19 unser Leben verändert. Aber es wird eine Zeit nach der Pandemie geben und mit großer Freude werden wir unsere europäischen Freunde im nächsten Jahr in Darmstadt begrüßen und gemeinsam feiern“, so Partsch weiter. 

Weitere Themen der Sitzung waren die Verteilung von Schutzausrüstung sowie die Zusammenarbeit und Vernetzung der Krankenhäuser – speziell die Rolle des Klinikums Darmstadt, das im Auftrag des Landes Hessen im Versorgungsbezirk sechs als Koordinierendes Krankenhaus tätig ist. In dieser Rolle steuert das Klinikum die Patientenversorgung im Stadtgebiet sowie in den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Bergstraße und Odenwald. 

Zudem wurde über die Notfallbetreuung über Ostern beraten: Das Jugendamt arbeitet aktuell ein Konzept aus, um die Betreuung von Kindern, deren Eltern in systemrelevanten Berufsgruppen arbeiten, auch über die Osterfeiertage zu gewährleisten und damit die Funktionsfähigkeit der kritischen Infrastruktur sicherzustellen. 

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat eine erste Hilfslieferung von Schutzmasken in die Partnerstadt Brescia gebracht. Über weitere Unterstützungsmaßnahmen wird beraten. Die Stadt in Norditalien ist von der Covid-19-Pandemie besonders stark betroffen.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass es aktuell 62 positiv getestete Covid-19-Patienten in Darmstadt gibt.

27. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner jüngsten Sitzung am Freitag, 27. März 2020, über das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie beraten.

Die Einrichtung des Hauses zur Patientenpflege, das die Wissenschaftsstadt Darmstadt in der ehemaligen Neurologie des Klinikums in Eberstadt errichtet, schreitet weiterhin sehr gut voran und befindet sich im kalkulierten Zeitrahmen. Nach den letzten technischen und behördlichen Abnahmen in den nächsten Tagen soll die Einrichtung in der kommenden Woche einsatzbereit sein. Dort sollen Nicht-Covid-19-Patienten gepflegt werden, um die Kliniken zu entlasten und deren Kapazitäten für Covid-19-Fälle einsetzen zu können.

„An der zügigen Umsetzung der Einrichtung in Eberstadt zur Pflege von Nicht-Covid-19-Patienten wird deutlich, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Krisenstabs, aber auch viele Beteiligte darüber hinaus, wirklich eng und sehr kooperativ miteinander arbeiten. Die kommunikativen und organisatorischen Abläufe greifen sehr gut ineinander und es wird uns Unterstützung von vielen unterschiedlichen Unternehmen, Institutionen und Verbänden, aber auch direkt aus der Bevölkerung angeboten“, beschreibt  der Leiter des Krisenstabs und Oberbürgermeister Jochen Partsch die aktuelle Zusammenarbeit innerhalb der Stadt. „Für diese Solidarität und Hilfsbereitschaft bedanke ich mich ausdrücklich“, so Partsch weiter.

Die Hilfsbereitschaft zeigt sich auch in der weiterhin sehr guten Annahme der Coronahelfer-Hotline. Bürgerinnen und Bürger, die bei der Bekämpfung des Covid-19-Virus unterstützen wollen, können sich unter der Nummer 06151 780 68 00  melden. Gesucht werden vor allem Personen mit medizinischen Vorkenntnissen. Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr besetzt.

Eine kleinere Arbeitsgruppe des Krisenstabs prüft derzeit, ob Darmstadt die italienische Partnerstadt Brescia bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie unterstützen kann. Die Stadt in der Lombardei ist neben Bergamo eine der am stärksten vom Virus betroffenen Städte.

Der Krisenstab nimmt weiterhin zur Kenntnis, dass das Land Hessen die Starkenburg-Kaserne zur Unterbringung von Geflüchteten aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen reaktivieren wird. Hintergrund für diese Maßnahme ist, dass in der Einrichtung in Gießen vier Personen positiv auf Covid-19 getestet wurden. Mit der Reaktivierung der Liegenschaften in Darmstadt – sowie Bad Arolsen – können ausreichende räumliche Kapazitäten geschaffen und Nicht-Erkrankte untergebracht werden, um eine bessere räumliche Trennung zu gewährleisten.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass es in Darmstadt aktuell 46 positiv getestete Covid-19-Fälle gibt.

25. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner jüngsten Sitzung am Mittwoch, 25. März 2020, umfassend über die Anstrengungen der Darmstädter Kliniken gesprochen, zielgerecht organisiert und somit gut gewappnet einer möglicherweise deutlich stärkeren Beanspruchung durch die Covid-19-Pandemie gegenüberzustehen. Federführend ist dabei das Klinikum Darmstadt, das als Koordinierendes Krankenhaus die Patientenversorgung – auch der nicht von Covid-19 betroffenen Patienten – für Südhessen steuert. Das Klinikum steht dabei im Austausch mit dem Planungsstab Stationäre Versorgungsstruktur des Landes Hessen. Außerdem stimmt es sich täglich mit den Krankenhäusern der Region und den Rettungsdienstleitstellen ab.

Aktuell wurde vor allem die Aufgabe behandelt, die Kliniken mit ausreichender Schutzausrüstung auszustatten. Bedarf besteht für Ärzte und Pflegepersonal, aber auch für die Mitarbeitenden der Rettungsdienste und nicht zuletzt der Pflegeeinrichtungen. Ziel ist es, eine möglichst hohe Personalverfügbarkeit zu sichern.

Unterdessen steht die Einrichtung zur Patientenpflege, die die Stadt Darmstadt in der ehemaligen Neurologie des Klinikums in Eberstadt aufbauen lässt, kurz vor der Fertigstellung. Für den genannten Zweck, die medizinische Betreuung von Nicht-Covid-19-Patienten, wird es dort rund achtzig Betten geben – dank Bettenspenden unter anderem vom Klinikum, dem Alice-Hospital, dem Elisabethenstift und dem Heimathaus. Weitere Betten wurden angekündigt; die Sauerstoff- und die Wasserversorgung sind ebenfalls bereits funktionsfähig. Allen, die bei der schnellen Herrichtung des Hauses helfende Hand angelegt haben, wurde ausdrücklich gedankt.

Großer Dank galt auch den mittlerweile über siebzig Bürgerinnen und Bürgern, die über die Corona-Hotline 06151 780 68 00 ihre Unterstützung angeboten haben, darunter medizinisches Fachpersonal. Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt.

In Darmstadt gibt es (Stand Mittwochmorgen) 33 positiv getestete Covid-19-Fälle.

24. März 2020

Zu Beerdigungen und Trauerfeiern sind ab sofort nur noch zehn Personen zugelassen. Dies hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt am Dienstag, 24. März 2020, mit Bezug auf einen Erlass des Hessischen Innenministeriums festgelegt. „Von den Vorsorgemaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie sind alle Bereiche des Lebens betroffen – auch dieser schmerzliche, der des Abschieds von nahestehenden Menschen“, sagt Sozialdezernentin Barbara Akdeniz und erläutert näher: „Grundsätzlich halten wir es für geboten, die Trauerzeremonie nur im Freien vorzunehmen. Wenn der derzeit notwendige Mindestabstand zwischen Menschen von 1,50 Meter eingehalten wird, dann können Ältere und Gebrechliche natürlich auch Platz nehmen.“

Zuvor hatte das Innenministerium darauf hingewiesen, dass mit der jüngsten Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte vom 22. März 2020 Trauerfeiern und Bestattungen unter Einhaltung der Infektionsschutzbestimmungen weiterhin möglich sind. Bürgerinnen und Bürger soll es gestattet bleiben, von Angehörigen würdevoll Abschied nehmen zu können.
Nähere Auskünfte gibt das Grünflächenamt unter Fernruf 06151 13 29 15.

In Darmstadt gibt es (Stand Dienstagmorgen) 27 positiv getestete Covid-19-Fälle; zwei Patienten werden intensivmedizinisch betreut. Ein weiterer Patient, der an schweren Vorerkrankungen litt, ist in der Nacht zum Dienstag gestorben.

23. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat bei seiner jüngsten Sitzung am Montag, 23. März 2020, intensiv über die Einsatzplanung der Darmstädter Krankenhäuser gesprochen. Unter anderem ging es hierbei um die Sicherung der Verfügbarkeit von Schutzbekleidung, notwendiger Ausrüstung und Arzneimitteln. Das Klinikum Darmstadt, als Koordinierendes Krankenhaus für Südhessen, steht dazu in laufender Abstimmung mit dem Hessischen Sozialministerium.

Der Krisenstab hat sich außerdem mit den Restriktionen beschäftigt, die seit Sonntag für das öffentliche und private Leben gelten. Das Land Hessen hatte am Vortag verfügt, dass der Aufenthalt im Freien nur allein oder mit einer zweiten, nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Person oder mit den engsten Familienangehörigen erlaubt ist. Die Stadt Darmstadt wird die gewissenhafte Einhaltung der Kontaktvorschriften entsprechend kontrollieren. Dies geschieht durch die Kommunalpolizei in Zusammenarbeit mit der Landespolizei.

Unterdessen haben sich über die neue Coronahelfer-Hotline 06151 780 68 00 schon zahlreiche Menschen vor allem mit medizinischen Kenntnissen gemeldet und ihre Unterstützung angeboten. Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt.

Mit dem Stand von Montagmorgen gibt es in Darmstadt 27 positiv getestete Covid-19-Fälle; zwei Patienten werden intensivmedizinisch betreut.

22. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt gibt aus seiner heutigen (22.) Sitzung Folgendes bekannt:

Das Klinikum Darmstadt wird künftig „Koordinierendes Krankenhaus“ im Versorgungsbezirk sechs des Landes Hessen sein und damit die Patientenversorgung während der Covid-19-Pandemie zentral für Südhessen steuern – also neben der Stadt Darmstadt auch für Landkreise Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Bergstraße & Odenwald.

Außerdem gibt es Änderungen in der Notfallbetreuung für Kinder: So wurde der Kreis systemrelevanter Berufe erweitert. Damit haben mehr Eltern Anspruch auf die Notfallbetreuung ihrer Kinder. Zudem besteht der Anspruch auf Notfallbetreuung für Kinder zukünftig auch, wenn nur ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet. Eltern, die keinen Notfallbetreuungsplatz in Anspruch nehmen, werden von der Zahlung des Kita-Entgelts & der Essensgelder befreit.

Eine Änderung gibt es auch bei den Einkaufsbeschränkungen. Darmstadt war sich mit den Präsidiumsmitgliedern des Hessischen Städtetags einig, dass zu den Maßnahmen, die zur Eindämmung und langsameren Verbreitung des Covid-19-Virus dienen, auch die Schließung von Baumärkten zählt. Das Land Hessen definiert dies in seiner jüngsten Änderungsverordnung anders und nimmt Baumärkten von der Schließung aus; dem wird Darmstadt folgen.

20. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner heutigen (20.) Sitzung im Hinblick auf die Covid-19-Pandemie mit einer weiteren Allgemeinverfügung nun auch Bau- und Gartenmärkte, Sonnenstudios, Nagelstudios, Eisdielen, Cafés sowie Gemischtwarenläden ohne Lebensmittelangebot geschlossen. Am Freitagmittag wurde außerdem bekannt, dass das Land auch die Schließung aller Restaurants anordnet.

Um die zentralen Ziele – Leben retten, die weitere Ausbreitung des Covid-19-Virus zu verlangsamen und die Gesundheitssysteme zu stabilisieren und funktionsfähig zu erhalten – zu erreichen, sind enorme Anstrengungen nötig. Dabei sind die Einsicht, das Handeln und das Unterlassen jedes Einzelnen gefordert. „Es ist beeindruckend, welche Bereitschaft die Bürgerinnen und Bürger zeigen, anderen spontan und unmittelbar zu helfen, Netzwerke nachbarlicher Unterstützung zu knüpfen, dabei viel Einfallskraft und großes Engagement beweisen. Dafür danke ich allen sehr“, sagte der Oberbürgermeister und Vorsitzende des Krisenstabs Jochen Partsch. Wer nachbarschaftliche Hilfe leisten will, findet weitere Informationen auf www.soli-DA-risch.de, eine gemeinsame Initiative des SV Darmstadt 98 und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Daneben gibt es eine Reihe weiterer unterstützenswerter Initiativen.

Zugleich richtet der Oberbürgermeister einen Appell auch an Menschen speziell mit medizinischen oder pflegerischen Kenntnissen – beispielsweise Medizinstudenten –, den Krankenhäusern in Darmstadt ihre Unterstützung anzubieten. „Dort wird jede Hilfe gerne angenommen, die das Klinikpersonal entlastet. Wer dabei mitwirken will, kann sich schon jetzt melden, um in die Arbeitsabläufe der Kliniken eingeführt zu werden“, so der OB. Eine Mail mit Informationen zu Qualifikation/Beruf, Vor- und Nachname, Mailadresse und Telefonnummer an die Adresse coronahelfer@darmstadt.de genügt oder man wendet sich an die Kliniken direkt. Unterstützungsangebote jeder Art werden unter dieser Mailadresse angenommen und koordiniert. Ab Montag (23.) wird zudem eine Coronahelfer-Hotline freigeschaltet: 06151 780 68 00. Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt.

Derzeit gibt es in der Stadt Darmstadt 21 bestätigte Covid-19-Fälle (Stand: Freitagmittag); zwei Patienten werden intensivmedizinisch betreut.

19. März 2020

In seiner heutigen (19.) Sitzung hat der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt unter anderem entschieden, Arbeitsgruppen aus dem Krisenstab heraus zu bilden, die sich konzentriert mit den dringendsten Fragestellungen beschäftigen. So ist sichergestellt, das der Krisenstab auch bei möglichen Ausfällen arbeitsfähig bleibt.

Weiterhin hat der Krisenstab folgende Maßnahmen beschlossen:

  • Die Allgemeinverfügung wird bis Ende Mai verlängert. Das bedeutet, dass alle geplanten Großveranstaltungen im Mai wegen des Corona-Virus abgesagt werden müssen. Darunter fallen auch das Schlossgrabenfest, die Frühjahrsmesse und der Merck-Firmenlauf.
  • Die HEAG mobilo wird die Taktung von Bussen und Bahnen auf Samstagsfahrpläne umstellen. Hintergrund dafür ist zum einen die aktuell geringe Auslastung der Fahrzeuge. Zum anderen ist dadurch eine flexible Veränderung in der Personalplanung möglich, damit die Funktionsfähigkeit des ÖPNV im Stadtgebiet auch weiterhin sichergestellt ist.

Der Kristenstab betont, dass alle städtischen Ämter und Einrichtungen der Stadtverwaltung ihren Betrieb aufrechterhalten; lediglich der Besucherverkehr ist eingeschränkt worden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind telefonisch und vorzugsweise per E-Mail erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zur Schließung der städtischen Ämter oder zur Notbetreuung in Kitas und Schulen haben, können sich an die Behördennummer 115 wenden. Sie ist vom Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr besetzt.

Aus gegebenem Anlass wird noch einmal darauf hingewiesen, dass sich der Eingang zum Corona-Testcenter der Kassenärztlichen Vereinigung in der Niersteiner Straße gegenüber vom Gesundheitsamt befindet.

Aktuell gibt es im Stadtgebiet 16 mit dem Corona-Virus infizierte Personen. Davon wird einer stationär behandelt, die anderen sind nur leicht erkrankt und befinden sich zu Hause. 450 Personen stehen derzeit per Anordnung unter Quarantäne.

18. März 2020

Aus der heutigen (18.) Sitzung des Krisenstabs gibt es folgende Informationen:

Am Corona-Testcenter der Kassenärztlichen Vereinigung werden durch Absperrungen und eine veränderte Beschilderung Maßnahmen zur besseren Leitung und Steuerung der Besucherströme ergriffen. Damit verbunden ist der Aufruf, das Testcenter nur nach telefonischer Rücksprache mit dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 aufzusuchen. Oberbürgermeister Jochen Partsch appelliert an die Bürgerinnen und Bürger: "Nehmen Sie Rücksicht und achten Sie auf Ihre Mitmenschen! Dies gilt auch für alle Menschen, die nun Rettungsdienste vor Ort aufsuchen. Informieren Sie sich vorab und gehen Sie nicht einfach in die Einsatzzentralen."

Über diese Maßnahmen hinaus hat das Bürger- und Ordnungsamt den Auftrag erhalten, die am gestrigen Dienstag (17.) vom Land Hessen veröffentlichte Verordnung zu prüfen und restriktiv umzusetzen. Die Kommunalpolizei wird daher noch einmal stärker kontrollieren. Die Gaststättenbetreiber sind aufgerufen, sich an die Vorgaben des Landes zu halten. Dies ist zur Eindämmung der Virusverbreitung notwendig.

Am 27. März wird es in Wixhausen wieder die Möglichkeit geben, Blut zu spenden. Die Bevölkerung bleibt aufgerufen, wie bisher auch Blutspenden zu leisten.

17. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat heute (17.) die Umsetzung der Leitlinien von Bund und Ländern auf kommunaler Ebene ab Mittwoch (18.) beschlossen.

Dazu zählen unter anderem:

  • Restaurants & Speisegaststätten öffnen generell frühestens ab 6 Uhr & schließen spätestens ab 18 Uhr.
  • Supermärkte, Apotheken, Banken, Tankstellen u.v.m. bleiben geöffnet. Grundsätzlich wird für sie das Sonntagskaufverbot ausgesetzt.
  • Für den Publikumsverkehrs werden geschlossen: Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Theater, Kinos, Fitnessstudios, alle öffentlichen & privaten Sportanlagen, Spielhallen etc.
  • Spielplätze im Stadtgebiet werden geschlossen.

Die gesamten Leitlinien der Bundesregierung sind hier abrufbar: Leitlinien zum Kampf gegen die Corona-Epidemie

Die Umsetzung der Leitlinien ist durch die Vierte Verordnung des Landes Hessen zur Bekämpfung des Corona-Virus geregelt.  

Außerdem hat das Land Hessen für die Notfallbetreuung in Kitas weitere Berufsgruppen als „systemrelevant“ eingestuft:

  • Erzieherinnen & Erzieher
  • Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter im Jobcenter, der Agentur für Arbeit & im Amt für Soziales und Prävention (SGBII/SGBIII und Asylbewerberleistungsgesetz)
  • Personen der Versorgungswirtschaft (Abwasser, IT, Energieversorgung)

Oberbürgermeister und Krisenstabsleiter Jochen Partsch sagte dazu: "Die Einhaltung der Vorgaben wird ab Mittwoch auch von der Kommunalpolizei kontrolliert. Vor diesem Hintergrund appellieren wir nochmals an die Bürgerinnen und Bürger aber auch an Unternehmerinnen und Unternehmer mit Belegschaft, die grundsätzlichen Verhaltensmaßgaben zur Eindämmung des Coronavirus, also Abstandsregelungen, regelmäßiges Händewaschen, kein Zusammenkommen in großen Gruppen, unbedingt ernst zu nehmen. Dies gilt auch im Freien in Parks und Grünanlagen. Wie Kanzlerin Merkel bereits gestern noch einmal unterstrich, ist es jetzt auch an jedem Einzelnen die Verbreitung des Virus mit den eigenen Verhaltensweisen zusätzlich auszubremsen. Es geht hier immer um die Unterbrechung von Infektionsketten, den Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen und die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems."

Zusätzlich appelliert der Krisenstab noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger besonnen zu bleiben, aufeinander Rücksicht zu nehmen und vor allem das medizinische Personal nicht an seiner Arbeit zu hindern, beispielsweise durch das Blockieren von Rettungswegen.

Weitere Informationen zu den Beschlüssen des Krisenstabs sind hier nachzulesen: www.darmstadt.de

16. März 2020

Der Coronavirus-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist am heutigen Montag (16.) zu seiner nächsten Sitzung zusammengekommen.

In der Sitzung wurde die Schließung aller städtischen Verwaltungsgebäude für den Publikumsverkehr ab dem morgigen Dienstag (17.) beschlossen. In dringenden Fällen, beispielsweise bei unaufschiebbaren Terminsachen, ist eine telefonische Terminvereinbarung möglich. Die Online-Terminvergabe wird geschlossen.

Um die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen, beschloss der Krisenstab nun auch die Schließung der Stadtbibliothek, Stadtteilbibliotheken, des Bücherbusses und des Vivariums ab Dienstag.

Bestattungen dürfen nur noch mit maximal 30 Personen stattfinden.

Trauungen werden weiterhin durchgeführt, allerdings nur mit einer begrenzten Anzahl von maximal 4 externen Personen (Traupaar und zwei Trauzeugen). Alle Senioren-Veranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt.

Weitere Infos – auch zur aktuellen Lage in den Kitas – sind hier zu finden: www.darmstadt.de/nachrichten/darmstadt-aktuell/news/corona

14. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat heute weitere Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen:

Für die Schülerinnen und Schüler sind die Schulen ab dem kommenden Dienstag (17.) bis zum 19. April geschlossen, es sei denn, sie haben aufgrund der Berufe beider Elternteile einen Anspruch auf Notbetreuung. Dies betrifft nur die Jahrgänge 1 bis 6. Dabei handelt es sich um klar vom Land Hessen festgelegte systemkritische Berufe wie etwa Medizinisches Personal, Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr. Die Zugehörigkeit ist durch Bescheinigung vom Arbeitgeber nachzuweisen. Ausgenommen sind zunächst auch Schülerinnen und Schüler, die das Abitur ablegen. Hier treffen die Schulen laut Schulamt entsprechende Sicherheitsvorkehrungen, wie die Verhinderung von kritischen Ansammlungen und der Einhaltung eines Sicherheitsabstands von zwei Metern.

Mit der Allgemeinverfügung der Hessischen Landesregierung vom 13. März, wurde festgelegt, dass die Kindertagesstätten ab sofort bis zum Ende der Osterferien geschlossen bleiben müssen und die Kinder die Einrichtung nicht mehr betreten dürfen. Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat daher entschieden, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der städtischen Kindertagesstätten zu Beginn der kommenden Woche zunächst in Gänze anwesend sind, um die nach dem Erlass notwendigen Betreuungen zu organisieren. Alle städtischen Kitas sind demnach am Montag (16.) bis auf weiteres geöffnet, allerdings nur, um die Betreuung für Kinder, bei denen beide Elternteile oder Alleinerziehungsberechtige in systemkritischen Berufen arbeiten, sicherzustellen. Dafür ist ein entsprechender Nachweis notwendig, der schriftlich im Verlauf der Woche vorzulegen ist. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt appelliert hier auch an die freien Träger und die Kirchen, dass sie derartige Notfalldienste ebenfalls aufrechterhalten, um eine entsprechende Versorgungslage zu gewährleisten. Durch diese Vorgehensweise kann die Stadt kleine Einheiten und Gruppen dezentral unterbringen und damit das Risiko für Ansteckungen minimieren.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt schaltet ab dem kommenden Montag (16.) eine Info-Hotline unter der Telefonnummer 06151/13-2060. Hier werden alle organisatorischen Fragen rund um die Änderungen bei den städtischen Ämtern und den Kindertagesstätten beantwortet. Fragen zum schulischen Bereich beantworten weiter die jeweiligen Schulleitungen. Fragen zu Gesundheit und dem Coronavirus allgemein werden weiterhin durch das Gesundheitsamt beantwortet.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, gab es am gestrigen Freitag (13.) drei positiv auf das Coronavirus getestete Personen in Darmstadt. Am heutigen Samstag kamen noch einmal zwei bestätigte Fälle hinzu, so dass es Stand Samstag, 14. März, 16 Uhr, insgesamt fünf positiv getestete Personen gibt. Die am Freitag festgestellten Fälle befinden sich bereits in Isolation und die jeweiligen Kontaktpersonen in Quarantäne. Bei den am Samstag neu hinzugekommenen Fällen befinden sich die Personen in Isolation und die Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt.

Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten städtischer Einrichtungen (VHS, Schwimmbädter, Akademie für Tonkunst etc.) sind hier nachzulesen: www.darmstadt.de/nachrichten/darmstadt-aktuell/news/ausbreitung-des-coronavirus

13. März 2020

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sagt der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt ab Montag, dem 16.03.2020 bis zum 30.04.2020 alle öffentlichen Veranstaltungen der Stadt Darmstadt ab. Getroffen wurde diese Entscheidung in der Sitzung eines außerordentlichen Krisenstabes unter Leitung von Oberbürgermeister Jochen Partsch am heutigen Morgen (13.).

Aufgrund der Entscheidungen im Krisenstab hat der Oberbürgermeister die Allgemeinverfügung „Über das Verbot von Veranstaltungen und die Schließung von städtischen Einrichtungen“ erlassen.

Darin sind unter anderem folgende Einschränkungen enthalten:

  • Alle Veranstaltungen, bei denen die Stadt Darmstadt oder die Darmstadt Marketing GmbH oder die städtischen Kulturinstitute als Veranstalter agieren, werden untersagt.
  • Alle Veranstaltungen im Staatstheater Darmstadt, im Darmstadium, der Centralstation und sämtlichen städtischen Bürgerhäusern, in der Böllenfalltorhalle, in städtischen Räumen und auf städtischen Flächen, bei denen größere Menschenansammlungen zu erwarten sind, werden untersagt.
  • Sämtliche Versammlungen und Demonstrationen, die mit größeren Menschenansammlungen verbunden sind, werden untersagt.
  • Sportveranstaltungen (auch die des SV Darmstadt 98) dürfen ausschließlich ohne Zuschauer stattfinden.
  • Die städtischen Schwimmbäder werden geschlossen.

Außerdem wurden folgende Veranstaltungen abgesagt:

  • Die städtische Einbürgerungsfeier (13.03.2020),
  • Das Darmstädter Tourismusforum (20.03.2020, Fachveranstaltung, nicht öffentlich)
  • Datterichs Wochenmarkt (4.4.2020)
  • Darmstadt Mobil (04./05.04.2020)
  • Die Öffnung des temporären Besucherzentrums Konsum (04./05.04.2020)
  • Die Baumesse auf dem Messplatz (03.-05.04.2020)
  • Der Flohmarkt vor dem darmstadtium (24./25.04.2020)
  • Die Frühjahrsmess (30.04. – 10.05.2020)

Der Oberbürgermeister erklärte, dass die Maßnahmen zwingend notwendig seien, auch wenn es in Darmstadt bisher noch keine bestätigte Infektion mit dem Corona-Virus gibt. 

Weitere Informationen zu Einschränkungen im Kulturbereich sowie zum Umgang mit Privatveranstaltungen sind hier nachzulesen www.darmstadt.de/nachrichten/darmstadt-aktuell/news/corona-virus

 


 

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist inzwischen an verschiedenen Gebieten in Europa und auch in Deutschland angekommen. Die Behörden des Bundes, der Länder, der Städte und der Landkreise haben gemäß der Planungen für den Pandemiefall vorgesorgt.

Allen Bürgerinnen und Bürgern steht bei allgemeinen Fragen rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 die Hotline des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration zur Verfügung.

Die Hotline ist unter der Nummer 0800-5554666 täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Fragen zu konkreten Symptomen beantwortet der behandelnde Hausarzt oder der Ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117

 

Weiterführende Informationen

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/informationen-zum-neuen-coronavirus-sars-cov-2

Robert Koch-Institut

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg

https://www.gesundheitsamt-dadi.de


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Verhalten im Erkrankungsfall

Das Klinikum Darmstadt hat Informationen zu Ansprechpartnern und Schutzmaßnahmen zusammengestellt. Mehr

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Hotlines

Ärztlicher Bereitschaftsdienst (ÄBD): 116 117

HSMI: 0800/5554666

Gesundheitsamt: 06151-33090

Infektionen vermeiden

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA),
http://www.infektionsschutz.de

Wichtige Mitteilung
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Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

Aufgrund der aktuellen Situation durch die Ausbreitung des Covid-19-Virus sind alle Stadthäuser bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Ämter und Verwaltungsstellen arbeiten in veränderter Arbeitsorganisation weiter und sind per Mail oder telefonisch erreichbar. In dringenden Fällen können über diese Kommunikationswege persönliche Termine vereinbart werden.


Für das Standesamt: 
Alle vereinbarten (Trau-)Termine bleiben bis auf weiteres bestehen.