Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Archiv: Meldungen des Krisenstabs

25. August 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 25. August, unter anderem mit dem Stand beim Einbau von Luftfiltern in Schulen und Kitas und erneut mit der Entwicklung der derzeit sowohl hessenweit wie auch in Darmstadt weiter stark steigenden Infektionszahlen beschäftigt. 

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 27 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 6245 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 6080 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz klettert weiter nach oben und liegt bei 63,8. 

Erstmals seit längerer Zeit gab es auch wieder einen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Dabei handelte es sich um einen 63-jährigen Mann aus Darmstadt mit Vorerkrankungen, der nicht geimpft gewesen ist. „Das ist sehr bedauerlich“, erklärt dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch, „der Fall zeigt aber leider auch erneut, wie wichtig die Impfung ist, um sich selbst vor schwerwiegenden Auswirkungen einer Infektion und schlimmstenfalls dem Tod zu schützen. Dies sollten sich alle Bürgerinnen und Bürger für die es ein Impfangebot gibt, die dieses aber noch nicht angenommen haben, bewusst machen.“ 

In der abgelaufenen 33. Kalenderwoche wurden insgesamt 86 neue Fälle in Darmstadt gezählt. Davon entfielen fünf Fälle auf die Gruppe der 60- bis 80-Jährigen, 23 Fälle auf die Gruppe der 35- bis 50-Jährigen, 49 Fälle auf die Gruppe der 15- bis 35-Jährigen, sechs Fälle auf die Gruppe der Fünf- bis Zehnjährigen und drei Fälle bei Kindern unter fünf Jahren.

Mit der steigenden Inzidenz steigen auch in den Darmstädter Kliniken die Zahlen weiter an. Bisher konnte die Lage durch Abverlegungen in weniger stark betroffene hessische Kliniken die Lage stabil gehalten werden, wie das Klinikum Darmstadt informiert, aber ein Trend sei hier klar erkennbar, der auch wieder Konsequenzen für Non-Covid-Patienten bedeuten könnte, da die schwer erkrankten Covid-Patienten entsprechende Kapazitäten binden. „Die Zahlen zeigen hier einen deutlichen Anstieg“, erläutert OB Partsch. „Noch vor einigen Wochen war die Zahl der Covid-Patienten in den Kliniken einstellig, jetzt haben wir trotz Abverlegungen wieder zweistellige Zahlen, Tendenz steigend. Das ist nicht gut. Es ist daher unbedingt wichtig, weiter vernünftig und besonnen zu agieren und vor allem, sich impfen zu lassen!“     

Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 12 (4), im Elisabethenstift 2 (2) und im Alice-Hospital 2 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befindet sich ein Patient.

Auch im Rettungsdienst ist der Anstieg spürbar. So meldet die Feuerwehr am zurückliegenden Wochenende acht Fahrten mit bestätigten oder Covid-Verdachtsfällen. 

Das Impfzentrum führt derzeit etwa 400 bis 450 Impfungen pro Tag durch. Im Wochenschnitt bedeutet dies noch immer etwa 3000 Impfungen. Durch zahlreiche Sonderaktionen, wie Impfungen für Kinder- und Jugendliche, Quartiersimpfungen, oder der kommenden gemeinsamen Impfaktion mit den SV Darmstadt 98 kann die Anzahl der Impfungen noch stabil gehalten werden. 

Zum Abschluss der heutigen Sitzung beschäftigte sich der Krisenstab mit dem Stand des Einbaus von Luftfiltern in Schulen und Kitas. Zusammenfassend ist dieser auf einem sehr guten Weg. Der Fokus für den Einbau liegt hier laut städtischem Immobilienmanagement auf der Personengruppe, für die es noch kein Impfangebot gibt, also die Unter-Zwölfjährigen. Neue oder sanierte Schulen und Kitas verfügen standardmäßig über Lüftungsanlagen. Neben mobilen Geräten werden in den kommenden Wochen vor allem stationäre Anlagen in zahlreichen Schulen und Kitas neu installiert. 50 solcher Geräte wurden bereits angeschafft, 110 weitere sollen folgen. Zusätzlich wird es zum Übergang CO2-Ampeln geben. Weitere Details dazu wird es bei einem Pressetermin am morgigen Donnerstag geben.

Der Krisenstab kommt am Mittwoch, 1. September 2021, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

23. August 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 23. August, erneut mit der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens in Darmstadt und dem Stand der Impfungen beschäftigt. Laut Impfzentrum liegt ein erfolgreiches Wochenende hinter den Kolleginnen und Kollegen. So konnten an diesem Wochenende rund 1400 Impfungen durchgeführt werden, darunter 420 in Eberstadt bei den Quartiersimpfungen und 480 Impfungen bei Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren im Impfzentrum. Insgesamt wurden bisher in Darmstadt 141.253 Impfungen durchgeführt, darunter 75.919 Erst- und 65.343 Zweitimpfungen. 

Oberbürgermeister Jochen Partsch zeigt sich zufrieden mit dem Impffortschritt: „Gerade bei den Impfungen für Kinder und Jugendliche sehen wir, dass hier weiterhin eine hohe Nachfrage besteht, der wir natürlich mit großen Einsatz nachkommen. So wird es künftig auch die Möglichkeit geben, im Rahmen der regulären Öffnungszeiten ohne Termin eine Impfung für den Nachwuchs zu bekommen. Hierzu werden wir jedoch noch einmal gesondert zeitnah mit allen Details informieren. Auch im Hinblick auf die Quartiersimpfungen sehen wir, dass unsere Appelle zunehmend gehört werden. Das ist gut aber noch immer ausbaufähig: Die Impfung ist und bleibt der effektivste Weg zum individuellen wie kollektiven Schutz und damit heraus aus der Pandemie. Wir werden nicht müde, dies immer und immer wieder zu betonen und hoffen, dass noch mehr Menschen unseren Aufrufen folgen und sich für einen Schutz entscheiden.“ 

Wie das Gesundheitsamt berichtet, bewegt sich Darmstadt derzeit rund um die Inzidenz von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen, aber der Trend zeigt derzeit auch hessenweit klar nach oben. Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt sind für den heutigen Montag 5 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 6207 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 53,8.

In den Darmstädter Kliniken steigen die Zahlen der stationären Patienten derzeit wieder an, im Moment vor allem auf der Normalstation. Dies war aufgrund der steigenden Inzidenz von den Experten der Krankenhäuser auch so erwartet worden und führt dazu, dass vor allem das Klinikum wieder in engem Kontakt mit den kooperierenden Krankenhäusern im Versorgungsgebiet steht, um bei Bedarf Patienten in andere Häuser verlegen zu können. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 16 (4), im Elisabethenstift 3 (1) und im Alice-Hospital 1 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Aus Schule, Pflege und Kitas gibt es derzeit keine besonderen Vorkommnisse zu berichten.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 25. August, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

18. August 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 18. August, weiter mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens in Darmstadt sowie mit der neuen Verordnungslage des Landes Hessen beschäftigt. Nachdem die Inzidenz in Darmstadt am Mittwoch wieder die Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten hat und gleichzeitig eine neue Verordnung inklusive neuem Eskalationskonzept* vom Land Hessen erlassen wurde, erweitert die Stadt ihre gültige Allgemeinverfügung mit einer Ergänzung, und berücksichtigt darin diejenigen Regelungen, die gemäß des neuen Konzepts ab 35er und 50er Inzidenz umgesetzt werden müssen. Die Ergänzung tritt voraussichtlich ab dem kommenden Samstag, 21. August, in Kraft. Im Zentrum steht dabei die sogenannte 3G-Regel (Geimpft, Genesen, Getestet), die künftig weitreichend für viele Bereiche die Voraussetzung für einen Zutritt etwa zu Veranstaltungen, Kultur, Gastronomie, Sportstätten und auch körpernahen Dienstleistungen wie etwa Friseurbesuche gilt. 

„Das Land Hessen hat mit seiner neuen Verordnung klar gemacht, dass ein weiterer Lockdown bei steigenden Infektionszahlen nicht mehr vorgesehen ist und dass das öffentliche Leben unter Zuhilfenahme der sogenannten 3G-Regelung weitgehend offen gehalten werden soll. Dies ist eine gute Nachricht, bietet sie doch Planungssicherheit für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmer und Veranstalter und Behörden. Die Stadt Darmstadt wird ihre aktuell gültige Allgemeinverfügung daher umgehend an die neuen Regelungen anpassen“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Die neue Verordnungslage bedeutet in der Praxis, dass der Zutritt zu zahlreichen Dienstleistungen vor allem des privaten Sektors künftig nur noch für geimpfte, getestete oder genesene Personen möglich sein wird – der einfachste Weg dafür ist nach wie vor die Impfung. Ich kann daher nur noch einmal alle Bürgerinnen und Bürger, die noch nicht geimpft sind, dazu aufrufen, unsere Impfangebote unbedingt wahrzunehmen, um auch künftig ohne den größeren Aufwand einer Testung weiter am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können!“ 

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 13 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 6143 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 6040 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz steigt auf 52,5. Aus Sicht der Behörde werden die Zahlen in den kommenden Tagen und Wochen weiter steigen. Derzeit gehen etwa 25 Prozent aller Neuinfektionen in Darmstadt auf Reiserückkehrer zurück. 

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation weiter stabil, auch wenn mit steigender Inzidenz eine Steigerung der Belegungszahlen erwartet wird. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 7 (4), im Elisabethenstift 3 (2) und im Alice-Hospital 0 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Auch Besucher eines Krankenhauses oder einer Pflegeinrichtung brauchen künftig einen 3G-Nachweis für den Zutritt.

Kein Ausbruchsgeschehen gibt es derzeit in Erstwohnhäusern für Geflüchtete oder in der Pflege.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 23. August, zu seiner nächsten Sitzung zusammen, behält sich aber vor, früher zusammenzutreten, falls eine deutliche Verschärfung der Lage dies erforderlich macht.   

16. August 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in einer weiteren Sondersitzung am heutigen Montag, 16. August, erneut mit der Entwicklung des beschleunigten Infektionsgeschehens in der Stadt und ggf. daraus resultierenden, regulierenden Maßnahmen beschäftigt. Bereits am gestrigen Sonntag wurde entschieden, dass ab Dienstag zunächst die im Eskalationskonzept des Landes bei Erreichen einer Inzidenz von 35 festgelegten Maßnahmen (unter anderem Testpflicht Innengastronomie, Beschränkungen der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen) gelten.

„Da die Stadt aktuell noch unter der Grenze der Inzidenzzahl 50 liegt, hat der Krisenstab heute keine weiteren Beschränkungen beschlossen. Ab morgen gelten daher zunächst die im Eskalationskonzept des Landes festgelegten Regelungen bei Überschreiten einer Inzidenz von 35, auch wenn die Stadt morgen die Grenze von 50 überschreiten sollte, wovon wir derzeit leider ausgehen müssen“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Wie unser Gesundheitsamt nach Kontaktaufnahme mit dem Sozialministerium berichtet, plant das Land in seiner für Donnerstag erwarteten Überarbeitung des Eskalationskonzepts eine Anpassung des Regelkatalogs, nach der diejenigen Maßnahmen, die derzeit ab einer Inzidenz von 35 gelten, dann erst ab einer Inzidenz von 50 vorgesehen wären. Dies würde bedeuten, dass die aktuelle Allgemeinverfügung auch bei Überschreiten der 50er Inzidenz ausreichend wäre“, so Partsch. 

Wie das Gesundheitsamt weiter mitteilt, lag die Gesamtzahl der in der vergangenen Woche erfassten Infektionen bei 79, eine Woche zuvor hatte diese Zahl noch bei 33 gelegen. Dies entspricht einem Anstieg von rund 140 Prozent. Nach wie vor gibt es die meisten Infektionen in den jüngeren Altersgruppen. So gab es in der vergangenen Woche bei den unter 20-Jährigen 16 Neuinfektionen, in der Gruppe von 20 bis 40 Jahren 37 Fälle, von 40 bis 60 22 Fälle und zwischen 60 und 80 4 Fälle. Für den heutigen Montag sind 2 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 6121 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 49,4.

In den Darmstädter Kliniken ist die Lage stabil, wenngleich sich derzeit eine leichte Steigerung der Belegungszahlen andeutet. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 7 (4), im Elisabethenstift 4 (1) und im Alice-Hospital 0 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Das Impfzentrum plant für die kommenden Wochen zahlreiche weitere Sonderimpfaktionen. Hierzu folgen detaillierte Informationen in ergänzenden Pressemitteilungen. Erfreulich ist die Resonanz in Bezug auf die Impfungen von Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren, für die seit heute auch eine offizielle Empfehlung der STIKO vorliegt. So berichtet das Impfzentrum, dass am Sonntag insgesamt 570 Impfungen durchgeführt werden konnten, davon 163 Erst- und 118 Zweitimpfungen für diese Bevölkerungsgruppe. Bisher wurden bereits mehr als 1000 Impfungen für Kinder und Jugendliche durchgeführt. Über diese Entwicklungen hinaus stimmten sich die Kollegen heute auch mit dem städtischen Amt für Vielfalt ab, um in den kommenden Wochen mit Unterstützung von Vereinen und Glaubensgemeinschaften zusätzliche Impfaktionen für bestimmte Communities anbieten zu können.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 18. August, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

15. August 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich am heutigen Sonntagmorgen, 15. August, in einer Sondersitzung zusammengefunden, um das weitere Vorgehen der Stadt bezüglich des derzeit ansteigenden Infektionsgeschehens abzustimmen. „Leider machen die derzeit kontinuierlich steigenden Fallzahlen ein schnelles Handeln unbedingt notwendig, weswegen die Stadt erneut eine Allgemeinverfügung erlässt, die zunächst die Stufe 1 des Hessischen Eskalationskonzeptes auf kommunaler Ebene umsetzt“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Die neuen Beschränkungen (u.a. eine Testpflicht in der Innengastronomie sowie die Beschränkung von Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen) gelten ab kommenden Dienstag, 17. August. 

Am Ende der vergangenen Woche hatte man zunächst von einer Verschärfung der Beschränkungen abgesehen, da es zu diesem Zeitpunkt ein überwiegend auf Reiserückkehrer zurückgehendes Infektionsgeschehen gab. Eine erneute qualitative Bewertung des aktuellen Infektionsgeschehens durch das Gesundheitsamt ergab nun aber eine neue und kritischere Einschätzung der Situation. Wie das Amt mitteilt, nehmen die Fälle derzeit kontinuierlich zu, was auch die Nachverfolgung der Kontakte und Infektionsketten wieder schwieriger macht. Zurückzuführen sei der Anstieg derzeit ganz klar auf zum großen Teil ungeimpfte und infizierte Reiserückkehrer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, insbesondere aus der Türkei. Das diffuse Infektionsgeschehen in der Stadt bezieht sich ebenso wesentlich auf Ungeimpfte im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Allein für den Sonntag wurden 15 neue Fälle gemeldet. Hier sei nach der Hälfte der Ferienzeit ein Trend erkennbar, der sich in den kommenden Wochen noch fortsetzen dürfte. OB Partsch appelliert hier noch einmal ganz klar an die betroffenen Bevölkerungsgruppen: „Wer aus Risikogebieten zurück nach Darmstadt kommt, hat die Verpflichtung sich auch entsprechend vorsichtig zu verhalten. Dazu zählen Tests und Quarantäne und dazu zählt auch eine Impfung! Es ist kein Zufall, dass derzeit vor allem ungeimpfte Personen die Erkrankung wieder neu aus anderen Ländern nach Darmstadt eintragen, weswegen wir unsere Impfstrategie in den kommenden Wochen auch noch einmal speziell auf bestimmte Bevölkerungsgruppen und Communities ausweiten werden und weitere niedrigschwellige Angebote machen. Es ist wichtig, dass wir hier alle gemeinsam an einem Strang ziehen, um das Infektionsgeschehen so lange wie möglich so gering wie möglich zu halten oder wenn möglich zurückzudrängen.“

Mit steigenden Infektionszahlen und Inzidenzen um die 50 nehmen auch die Belegungen in den Krankenhäusern wieder zu. Auch das Klinikum rechnet daher mit steigenden Zahlen auf den Normal- und Intensivstationen in den kommenden Tagen und Wochen. Derzeit befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum Darmstadt 6 (2), im Elisabethenstift 4 (1) und im Alice-Hospital 0 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken wird ein Patient behandelt. 

Aufgrund dieser Entwicklung kommt der Krisenstab am kommenden Montag, 16. August, erneut zu einer unplanmäßigen Sitzung zusammen, auch um zu beraten, wie nach einem möglichen Überschreiten der nächsten Stufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen (die Anfang der Woche erwartet wird) weiter verfahren werden soll.

11. August 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 11. August, erneut mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Stadt und dem weiteren Vorgehen beim Thema Impfen vor dem Hintergrund des Einsatzbefehls des Landes zum Rückbau des Impfzentrums bis Ende September beschäftigt. Hierzu wird es zu gegebenem Zeitpunkt dann noch einmal detailliertere Informationen geben. 

OB Partsch dazu: „Derzeit laufen die Abstimmungen für die Abwicklung des städtischen Impfzentrums in seiner jetzigen Form wie vom Land Hessen vorgesehen. Priorität hat aktuell das Verabreichen der Auffrischungsimpfungen für vulnerable Personen, die ihre zweite Impfdosis vor mehr als sechs Monaten bekommen haben, etwa in Alten- und Pflegeheimen. Auch an der Sicherstellung einer grundsätzlichen Impf-Infrastruktur auf kommunaler Ebene über den Betrieb des Impfzentrums hinaus, wird aktuell gearbeitet. Gleichzeitig tut das Impfzentrum mit zahlreichen Sonderaktionen alles dafür, noch so viele Menschen wie möglich für eine Erstimpfung zu gewinnen. Ich appelliere daher nochmals an alle Bürgerinnen und Bürger, die noch nicht geimpft sind, das Impfangebot unbedingt wahrzunehmen! Die Impfquote entscheidet maßgeblich darüber, wie wir durch den Herbst und Winter kommen.“ 

Das Infektionsgeschehen in der Stadt ist derzeit auf moderatem Niveau stabil. In den vergangenen zwei Wochen pendelte die Inzidenz jeweils zwischen Werten von 18 und 24. 
Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 7 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 6058 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 5974 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 25.

In den Darmstädter Kliniken ist es weiterhin ruhig, auch wenn die Darmstädter Häuser sehr genau beobachten, wie sich die Lage weiter entwickelt. Mit Blick auf eine mögliche neue Berechnung der Gefährdungslage unter Zuhilfenahme der Hospitalisierungsrate, macht das Klinikum darauf aufmerksam, nicht nur auf Intensivbelegung sondern auch die Auslastung der Normalstationen zu schauen, da auch dort zum Teil schwere Fälle behandelt werden. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 6 (1), im Elisabethenstift 1 (1) und im Alice-Hospital 0 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Wie das Jugendamt berichtet, sind seit Montag dieser Woche insgesamt 15 städtische Kitas aus der Schließzeit zurückgekehrt. Der Start hat hier gut geklappt, derzeit gibt es kein nennenswertes Infektionsgeschehen und auch keine besonderen Schwierigkeiten durch Reiserückkehrer. Auch in den Alten- und Pflegeheimen sowie den Obdachloseneinrichtungen gibt es kein Infektionsgeschehen. 

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 18. August, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

4. August 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 4. August, vor allem mit dem Impffortschritt und der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens beschäftigt.

Nachdem es vor zwei Wochen zu einem Anstieg der Infektionen gekommen war, pendeln die Inzidenzzahlen nun bei Werten unter der Marke von 30 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. „Derzeit ist die Lage stabil, es gibt keine größeren Ausbrüche und Darmstadt bewegt sich im Mittelfeld der Regionen in Hessen in denen viel Mobilität und Bewegung stattfindet“, erläutert OB Jochen Partsch. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 3 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 6018 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 25.

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation weiterhin stabil, aber wie das Klinikum berichtet, wechselt man durch das wieder zunehmende Infektionsgeschehen derzeit von entspannt in aufmerksam. Derzeit gibt es zwischenzeitlich immer mal wieder kurze Anstiege bei den Einweisungen, die dann aber meist zügig wieder zurückgehen. Mit zunehmender Durchmischung durch die Lockerungen und vermehrte Reisetätigkeit rechnet das Klinikum jedoch grundsätzlich mit erhöhten Fallzahlen in den Kliniken im August/September. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 5 (2), im Elisabethenstift 3 (0) und im Alice-Hospital 0 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Im Impfzentrum werden täglich noch rund 500 Impfungen durchgeführt. „Die Quote ist jedoch bei spürbarem Rückgang der Impfgeschwindigkeit derzeit nur noch mit Sonderaktionen aufrecht zu halten“, erklärt OB Partsch. So wurden am Montag beim Angebot für Kinder- und Jugendliche 300 Impfungen zusätzlich durchgeführt. Da seit Montag auch Impfungen ohne Termin möglich sind (seitdem lassen sich täglich etwa 200 Personen ohne Termin impfen), appelliert der OB noch einmal mit Nachdruck an alle, die noch kein Impfangebot angenommen haben, dies auch zu tun: „Unser Impfzentrum ist offen für alle, es braucht keine Terminvereinbarung mehr, es gibt genügend Impfstoff, daher: Nutzen Sie das Angebot und schützen Sie sich und Ihre Kontakte mit einer Impfung!“

Die Situation in Schule und Kita ist in den Ferien erwartungsgemäß ruhig. Vereinzelt gibt es Fälle in Obdachloseneinrichtungen, aber kein Ausbruchsgeschehen. In den Pflegeheimen gibt es derzeit kein Infektionsgeschehen. Auch die Situation in den Parks mit zahlreichen feiernden jungen Leuten hat sich wieder etwas entspannt. An den vergangenen zwei Wochenenden war es dort deutlich ruhiger, berichtet das Ordnungsamt.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 11. August, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

28. Juli 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 28. Juli, vor allem mit dem weiteren Fortschritt bei den Impfungen und der Entwicklung des Infektionsgeschehens in Darmstadt beschäftigt.

Aus Sicht des Gesundheitsamtes ist nach dem zum Teil spürbaren Anstieg in den letzten drei Wochen wieder eine leichte Beruhigung des Infektionsgeschehens zu verzeichnen. So hat sich die Inzidenz in den vergangenen Tagen bei einem Wert etwa um 30 eingependelt.   

„Seit 4 Tagen unterschreiten wir nun bereits wieder die erste kritische Marke von 35“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Setzt sich der Trend so fort und wir sehen morgen den fünften Tag in Folge, dann entfallen die in der vergangenen Woche durch die Allgemeinverfügung erlassenen Maßnahmen automatisch am sechsten Tag also am Freitag. Dies ist eine gute Entwicklung, aber wir müssen unbedingt weiter vorsichtig und umsichtig bleiben, wenn wir nicht wollen, dass wir in eine Pendelsituation um den 35er Wert kommen, also immer mal wieder tageweise darüber oder darunter liegen. Hier müssen wir uns auch die Art des Infektionsgeschehens immer wieder lokal ansehen.“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 3 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5978 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 5866 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 30,6.

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation weiterhin stabil und beherrschbar. Derzeit befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum Darmstadt 2 (1), im Elisabethenstift 3 (0), im Alice-Hospital 0 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befindet sich ein Patient auf Normalstation. Der leichte Anstieg im Vergleich zur zurückliegenden Woche unterliegt normalen Schwankungen, wie das Klinikum erklärt. Allerdings fürchten die Mediziner einen Anstieg der Zahlen auch in den Kliniken durch Reiserückkehrer in den kommenden Wochen.

Mit Blick auf den Herbst warnt auch der OB vor allem vor dem vorschnellen Aufgeben von mühsam aufgebauten Strukturen: „Wir dürfen jetzt, nur weil die Krankenhäuser derzeit gut mit der Covid-Belastung umgehen können, nicht den Fehler machen wichtige Infrastruktur zur Pandemiebekämpfung zu schnell zurückzubauen. Flächendeckendes Testen und schnelles Impfen bleiben die wichtigsten Waffen im Kampf mit dem Virus. Das ist insbesondere mit Blick auf den Herbst von immenser Bedeutung. Darüber werden wir uns in den kommenden Wochen intensiv austauschen und sehen, was wir auf kommunaler Ebene hier entscheiden können.“

Im Impfzentrum geht die Zahl der durchgeführten Impfungen weiter zurück. In der letzten Woche wurden täglich im Schnitt 550 Impfungen durchgeführt. Dies ist nach Angaben des Impfzentrums aber nur durch das Anbieten zahlreicher Sonderimpfaktionen möglich. So konnten am Sonntag bei einer Impfaktion für Kinder und Jugendliche mit Kinderärzten 196 Impfungen durchgeführt und im Rahmen der ‚Happy Hour‘ am Montag und Dienstag jeweils gut 150 Impfungen verabreicht werden. Insgesamt hat das Impfzentrum bis heute 130.519 Impfungen, davon 70.669 Erst- und 59.850 Zweitimpfungen durchgeführt.

In Pflegeheimen, Erstwohnhäusern und Obdachlosenunterkünften gibt es vereinzelte Fälle. In Schule und Kita ist die Situation bedingt auch durch die Ferienzeit derzeit ruhig.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 4. August, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

21. Juli 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 21. Juli, erneut mit dem Fortschritt bei den Impfungen und mit den derzeit weiter steigenden Infektionszahlen in Darmstadt und möglichen Gründen dafür beschäftigt.
So zeigt eine Auswertung des Gesundheitsamts deutlich eine Verschiebung der Inzidenzen von den Älteren über 50 Jahren in der ersten Jahreshälfte hin zu den Jüngeren, vor allem zwischen 11 und 30 Jahren, in den letzten Wochen.

„Aus Sicht unserer medizinischen Experten ist der derzeit zu beobachtende Anstieg der Inzidenz in Darmstadt auf zunehmende Kontakte in jüngeren Altersgruppen zurückzuführen, die nun wieder vermehrt am sozialen und kulturellen Leben vor allem in den Städten teilnehmen, sich treffen, Veranstaltungen besuchen und dabei leider auch vereinzelt infizieren“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Zusätzlich ist es möglich, dass auch die mittlerweile dominierende Variante Delta, die eine höhere Infektiosität aufweist, das Infektionsgeschehen zusätzlich antreibt. Wir haben es weiterhin mit einem diffusen Infektionsgeschehen zu tun, es gibt keine größeren lokalen Ausbrüche, aber wir müssen und werden weiter sehr genau beobachten, wie sich das Geschehen entwickelt.“

Die Vorgaben des Landes Hessen sehen mit Inkrafttreten des neuen Eskalationskonzeptes* am morgigen Donnerstag (22.) vor, dass bei Vorliegen eines diffusen Infektionsgeschehens neue Einschränkungen einen Tag nach Erreichen der Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen per Allgemeinverfügung von den Gebietskörperschaften gültig werden. Bleibt die Inzidenz danach 5 Tage in Folge wieder darunter, verlieren die Maßnahmen ihre Gültigkeit. „Sollte die Inzidenz also in den kommenden Tagen wieder über 35 steigen, so müssen wir entsprechend handeln. Unser dringender Appell, gerade an die jüngeren Bürgerinnen und Bürger ist aber, weiter mit Umsicht und Vorsicht zu agieren, um die Situation nicht weiter zu verschärfen!“, so OB Partsch weiter.     

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 10 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5929 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 5838 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 32,5.

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation weiter ruhig und beherrschbar. Derzeit befinden sich im Klinikum Darmstadt zwei Personen mit einer Covid-Infektion auf der Intensivstation. Die übrigen Darmstädter Kliniken melden keine stationären Patientinnen und Patienten.

Das Impfzentrum berichtet, dass derzeit rund 760 Impfungen am Tag in den letzten sieben Tagen durchgeführt wurden. Dabei verteilen sich die Impfungen auf 50 Prozent Erst- und 50 Prozent Zweitimpfungen. Die konstante Anzahl bei den Erstimpfungen konnte allerdings nur mithilfe von Sonderaktionen aufrecht gehalten werden. So wurden bei der ersten Impfaktion für Kinder und Jugendliche am 16. Juli, die insgesamt gut angekommen ist, 275 Impfungen durchgeführt. Dagegen, wurden am 17. und 18. Juli in Kranichstein von 500 möglichen nur 340 Impfungen durchgeführt. Die sogenannte „Happy Hour“ am Montag (19.) und Dienstag (20.) von 18 bis 22 Uhr sei dagegen gut angenommen worden, hier wurden an beiden Tagen 400 Impfungen verabreicht. „Um die Impfquote weiter hochzuhalten wird das Impfzentrum in den kommenden Tagen und Wochen weitere derartige Aktionen durchführen“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch.

In den Kitas ist die Situation derzeit ruhig, zwar gebe es vereinzelt Fälle, es ist aber kein Ausbruchsgeschehen festzustellen. In den Schulen starten in den ersten 14 Tagen nach den Sommerferien die sogenannten Präventionswochen mit einer verstärkten Testpflicht und einer Maskenpflicht am Platz.

Hinsichtlich des weiteren Turnus bei den Zusammenkünften hat sich der Krisenstab mit Blick auf die Feriensituation, die vergleichsweise gute Situation den Darmstädter Kliniken und die leicht rückläufige Tendenz bei der Inzidenz in der laufenden Woche darauf geeinigt, zunächst den wöchentlichen Rhythmus bei den Sitzungen beizubehalten. Sollte sich die Lage verschärfen, so behält sich das Gremium weiterhin vor, auch außerplanmäßig zusammenzutreten oder die Frequenz wieder zu erhöhen. Stand jetzt kommt der Krisenstab am kommenden Mittwoch, 28. Juli, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

*Verordnung des Landes Hessen:

Ab kumulativ 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage in einem Landkreis, einer kreisfreien Stadt, einer Stadt oder einem Ort mit zentralörtlicher Funktion: Handelt es sich um ein diffuses, nicht klar eingrenzbares Infektionsgeschehen im Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt, sind die nachstehenden Maßnahmen per Allgemeinverfügung anzuordnen. Bei einem nachweislich eng lokalisierten oder klar eingrenz- und damit eindämmbaren Infektionsgeschehen, zum Beispiel in einer Einrichtung, einem Betrieb oder in einer Kommune, können auch einzelne dieser Maßnahmen ergriffen werden oder die Maßnahmen auf die betroffene Einrichtung oder Kommune beschränkt werden:

- Teilnehmerbegrenzung für Veranstaltungen, Kulturangebote und größere Zusammenkünfte auf 500 Personen im Freien und 250 Personen in Innenräumen (zuzüglich Geimpfte/Genesene); die zuständige Behörde kann ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl bei Gewährleistung der kontinuierlichen Überwachung der Einhaltung der übrigen Voraussetzungen gestatten.

- Einlass in geschlossene Räume bei Zusammenkünften, Fachmessen, Veranstaltungen und Kulturangeboten nach Paragraph 16 Absatz 1 Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) nur mit Negativnachweis nach Paragraph 3 CoSchuV unabhängig von der Teilnehmerzahl (d.h. auch bei mehr als 25 bis einschließlich 100 Personen).

- Einlass in die Innengastronomie nur für Gäste mit Negativnachweis nach Paragraph 3 CoSchuV.

- Einlass in Spielbanken, Spielhallen und ähnlichen Einrichtungen sowie zum Aufenthalt in Wettvermittlungsstellen nur für Gäste mit Negativnachweis nach Paragraph 3 CoSchuV.

- In Übernachtungsbetrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen die Vorlage eines Negativnachweises nach Paragraph 3 CoSchuV bei Anreise und bei längeren Aufenthalten einmal pro Woche.

14. Juli 2021

In seiner heutigen (14.) Sitzung hat sich der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hauptsächlich mit dem Fortschritt der Impfungen sowie den leicht ansteigenden Fallzahlen befasst.

Das Gesundheitsamt meldet für die vergangene Woche in Darmstadt 26 neue Covid-19-Fälle. Kumuliert sind damit seit Beginn der Pandemie 5.866 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. 5.818 von diesen gelten als genesen. Die Inzidenz liegt bei 17,5.

„Wir beobachten den bisher moderaten Anstieg der Fallzahlen sehr genau und befinden uns dazu im engen Austausch aller Verantwortlichen. Grund zur Sorge besteht aktuell jedoch nicht. Trotzdem gilt weiterhin, dass wir uns alle verantwortungsvoll und umsichtig verhalten müssen. Gleichzeitig ist es wichtig, dass sich die Impfquote weiterhin so positiv entwickelt. Dazu auch noch einmal der Hinweis an Personen, die eine Covid-19-Infektion bereits hinter sich haben: Impfungen sind jetzt bereits vier bis sechs Wochen nach der Infektion möglich“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Das Impfzentrum bietet in den kommenden Tagen noch einmal eine Sonderimpfaktion mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson an. Der große Vorteil bei diesem Präparat: Es ist nur eine einmalige Impfung nötig, denn bereits dann ist man voll immunisiert. Es ist eine sehr gute Chance, schnell und unkompliziert den Status komplett durchgeimpft zu erreichen.“

Die Impfaktion wird durch ein Sonderkontingent möglich, das dem Impfzentrum zur Verfügung steht, und findet vom 15. bis 18. Juli statt. Eine jeweilige Anmeldung vorab unter den nachfolgenden Links ist unbedingt notwendig:
15. Juli: https://ztix.de/hp/events/5064/info
16. Juli: https://ztix.de/hp/events/5065/info
17. Juli: https://ztix.de/hp/events/5066/info
18. Juli: https://ztix.de/hp/events/5067/info

Außerdem bereitet das Impfzentrum die Quartiersimpfungen für die Bürgerinnen und Bürger in Kranichstein am kommenden Wochenende (17. und 18. Juli) vor. Verimpft wird ausschließlich der Impfstoff von Biontech, eine Terminvereinbarung ist nicht nötig. Bürgerinnen und Bürger, die sich impfen lassen möchten, müssen aber mindestens 16 Jahre alt sein. Noch nicht Volljährige müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Die Zweitimpfung findet sechs Wochen später, am 28. und 29. August statt.

Die Lage in den Kliniken entwickelt sich weiterhin positiv. Die Covid-19-Patientenzahlen im Einzelnen auf den Normal- und Intensivstationen sehen wie folgt aus: Klinikum Darmstadt: 3 (1), Elisabethenstift: 1 (0). Im Alice-Hospital sowie den Kinderkliniken werden derzeit keine Personen mit Covid-19 behandelt.

In den Schulen werden vereinzelt positive Tests registriert, das Gesundheitsamt und die Verantwortlichen des Staatlichen wie des Städtischen Schulamts sind dazu in enger Abstimmung. Ein Ausbruchsgeschehen liegt nicht vor. Nach den Sommerferien werden nach Vorgabe des Landes Hessen in den ersten zwei Wochen nach Schulbeginn einige Änderungen eintreten, um das Risiko einer Ausbreitung von Covid-19 durch Reiserückkehrer zu mindern: So wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in diesem Zeitraum auch am Platz während des Unterrichts Pflicht sein, zudem werden die Schülerinnen und Schüler dreimal pro Woche getestet.

In den Kitas und den Pflegeeinrichtungen ist die Lage ebenfalls weiterhin stabil, auch hier sind keine Ausbruchsgeschehen zu vermelden.

Der Krisenstab wird planmäßig am kommenden Mittwoch, dem 21. Juli, wieder tagen.

7. Juli 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 7. Juli, noch einmal mit der Situation bei den Impfungen gegen Covid-19 beschäftigt. Da das Impfzentrum berichtet, dass die sogenannte „No-Show-Quote“ leider weiter steigt und mittlerweile 15 bis 20 Prozent der Termine ohne Absage nicht wahrgenommen werden, appelliert OB Jochen Partsch noch einmal mit Nachdruck an die Bürgerinnen und Bürger das Impfangebot unbedingt anzunehmen:

„Auch wenn die Inzidenzen derzeit stabil niedrig sind und die Situation deutlich besser als noch vor einigen Wochen ist, möchte ich noch einmal mit Nachdruck an alle Bürgerinnen und Bürger appellieren, das Impfangebot unbedingt wahrzunehmen! Die Impfung ist der große Hebel, um die Inzidenzen weiter niedrig und die Situation unter Kontrolle zu halten. Wir wissen mittlerweile, dass Covid-19 nicht mehr verschwinden und uns weiter begleiten wird und wie andere Zivilisationskrankheiten kann auch diese Krankheit derzeit nur mit der Impfung bekämpft und eingedämmt werden, so dass wir als Gesellschaft damit leben und umgehen können. Nur wenn sich möglichst viele Menschen impfen lassen, haben wir eine Chance, die Pandemie zu überwinden und unsere Freiheiten nachhaltig zurückzubekommen. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen!“
In diesem Zusammenhang weist das Impfzentrum auch noch einmal auf die am kommenden Wochenende vom 10. und 11. Juli anstehenden Quartiersimpfungen in Eberstadt hin (weitere Infos gibt es hier https://bit.ly/3jQZaq0). Für diesen ersten Teil der Quartiersimpfungen stehen ohne notwendige Anmeldung insgesamt pro Tag jeweils 500 Dosen Biontech-Impfstoff bereit. Auch hier appellieren OB Partsch und Sozialdezernentin Akdeniz an die Bürgerinnen und Bürger in Eberstadt: „Kommen Sie vorbei und nehmen Sie das niedrigschwellige Angebot wahr!“     

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 7 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5838 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 5813 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz steigt wieder und liegt bei 11,3.

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation weiter handelbar. Derzeit ist keine Überlastung des Gesundheitssystems zu befürchten. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 5 (2), im Elisabethenstift 3 (0) und im Alice-Hospital 0 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

In den Schulen ist das Infektionsgeschehen niedrig. Stand Montagmittag gab es in den zurückliegenden 7 Tagen davor keine neuen positiven Tests in Stadt und Land. In der Woche davor waren es drei. Allerdings gab es seit Montag in dieser Woche bereits 5 positive Tests.  
In den Kitas ist es ebenfalls ruhig, derzeit gibt es hier kein Infektionsgeschehen.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 14. Juli, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

30. Juni 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 30. Juni, vor allem mit der weiter positiven Entwicklung der Fallzahlen und dem vorerst letzten Tag des Kommunalen Testzentrums auf dem Messplatz beschäftigt. Dort finden nach 170 gestern, heute noch einmal rund 200 Testungen statt, bevor dann um 18 Uhr Schluss ist. Oberbürgermeister Jochen Partsch dankte daraufhin noch einmal allen Beteiligten beim Deutschen Roten Kreuz für die erbrachten Leistungen: „Mein Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des kommunalen Testzentrums für die schnelle, zuverlässige und hochprofessionelle Einrichtung, Organisation und Durchführung“, so Partsch. „Das dort zur Verfügung gestellte Angebot an Bürgertests war für uns enorm wichtig und hat einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zur Kontrolle der Pandemie in Darmstadt geleistet.“  

Unterdessen sind die Fallzahlen in Darmstadt weiter rückläufig, mittlerweile gibt es auch eine Angleichung an die Inzidenz des Landkreises, die schon in den vergangenen Wochen etwas niedriger als in Darmstadt gewesen ist. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch keine laborbestätigten Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert weiterhin 5818 Fälle in Darmstadt registriert sind. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 3,1.

Auch in den Darmstädter Kliniken geht die Zahl der Patientinnen und Patienten weiter zurück. So befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum Darmstadt 5 (2), im Elisabethenstift 3 (0) und im Alice-Hospital 0 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Wie das Klinikum berichtet gibt es bereits erste Gebiete vor allem in Nordhessen, wo keine Covid-Patienten mehr in den Krankenhäusern behandelt werden müssen.

Das Impfzentrum berichtet, dass die Verteilung der digitalen Impfausweise durch das Land Hessen nun gut funktioniert und die Impfzentren entlastet. Etwas enttäuscht zeigt man sich von der Resonanz auf den Sonderimpftermin am vergangenen Montag, von 500 gebuchten Terminen für den Impfstoff von AstraZeneca seien nur rund 300 wahrgenommen worden. Am heutigen Mittwoch (30.) gibt es noch einen zweiten Sonderimpftermin.
Zusätzlich gehen die Vorbereitungen für die Quartiersimpfungen an zwei Wochenenden im Juli in Eberstadt und Kranichstein weiter.  

In Schule, Kitas und Pflegeheimen gibt es derzeit kein Infektionsgeschehen.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 7. Juli, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

23. Juni 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 23. Juni, vor allem mit den gestrigen Beschlüssen der Hessischen Landesregierung zur Lockerung der Corona-Beschränkungen, möglichen Quartiersimpfungen im Juli und der zunehmenden Ausbreitung der sogenannten Delta-Variante in Hessen beschäftigt. Hier zeigen sich die medizinischen Experten besorgt. So sei die Inzidenz in Großbritannien durch die Ausbreitung von Delta trotz einer höheren Impfquote als in Deutschland innerhalb weniger Wochen von rund 20 auf über 100 gestiegen. In Hessen soll der Anteil der Variante laut Hessischem Gesundheitsministerium bereits bei 20 Prozent liegen.

„Gerade im Hinblick auf Lockerungen der Corona-Maßnahmen müssen wir diese Entwicklung unbedingt im Auge behalten“, sagt dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Ich persönlich betrachte die Ausbreitung dieser hochansteckenden Variante parallel zu immer weitreichenderen Öffnungsschritten durchaus mit großer Sorge. Es darf nicht passieren, dass wir unsere in den vergangenen Monaten mühsam und unter großen Anstrengungen und Entbehrungen erreichten Erfolge, in den nun kommenden Wochen durch Leichtfertigkeit und fehlende Vorsicht verspielen.“

Noch bewegt sich das Infektionsgeschehen in Darmstadt aber auf stabil niedrigem Niveau. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 8 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5813 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 15,6.

Auch in den Darmstädter Kliniken ist die Zahl der Covid-Patientinnen- und Patienten weiter rückläufig. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 3 (3), im Elisabethenstift 2 (0) und im Alice-Hospital 0 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Das Impfzentrum informiert über eine gute Auslastung mit Impfungen im Juli bei Öffnungszeiten bis 18.30 Uhr. Volllast bis 22 Uhr ist aufgrund der angekündigten Impfstoff-Lieferungen allerdings nicht möglich. Im Juli sollen, wenn alles nach Plan läuft, an zwei Wochenenden Quartiersimpfungen durchgeführt werden. Dafür stehen 1000 Impfstoffdosen bereit. Weitere Informationen dazu folgen in einer separaten Pressemitteilung.  

Die Lage in den Pflegeeinrichtungen ist weiter ruhig, in einem Erstwohnhaus für Geflüchtete gibt es einen Fall, aber die Lage sei stabil.

Das Testzentrum auf dem Messplatz führt derzeit noch etwa 200 Tests pro Tag durch. Die Nachfrage ist auf diesem Niveau stabil.

Aktuell laufen Abstimmungen, wie im Hinblick auf die neuen Corona-Beschlüsse künftig mit Veranstaltungen in Darmstadt umgegangen werden soll. Dazu wird es voraussichtlich eine weitere Medieninformation geben.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 30. Juni, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

16. Juni 2021

Das Darmstädter Impfzentrum stellt ab dem heutigen Mittwoch, 16. Juni, erstmals direkt nach der Zweitimpfung ein Impfzertifikat aus, dass dann über die entsprechenden Apps (CovPass, Corona Warn) und einen QR-Code eingescannt werden kann und den digitalen Impfnachweis möglich macht. Diese wichtige Neuerung war eines der Themen in der heutigen Krisenstabssitzung.
Für bereits Geimpfte kündigt das Land Hessen indes die Zusendung eines Nachweises bis Ende des Monats auf dem Postweg an. Die Impfzentren selbst können diese Aufgabe nachträglich nicht übernehmen. Die Stadt bittet daher von Anfragen an das Zentrum selbst abzusehen.

„Es ist gut, dass wir den vollständig Geimpften nach einer landesweiten Testphase, in die das Darmstädter Impfzentrum von Beginn an eng eingebunden war, nun direkt im Zentrum einen digitalen Impfnachweis ausstellen können“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt und erlaubt gemeinsam mit anderen wirkungsvollen Maßnahmen der Pandemiebekämpfung eine Richtung hin zu mehr Freiheit und auch mehr, vor allem sicherer, Mobilität.“

Das Infektionsgeschehen geht in Darmstadt analog zur Situation in Hessen und der Bundesrepublik weiter zurück. Seit der 21. Kalenderwoche sinken die Fälle kontinuierlich. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 6 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5790 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 5659 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 11,3. Bisher ist ein Fall der vermutlich in Indien entstandenen sogenannten Delta-Variante in Darmstadt nachgewiesen worden.

Auch in den Darmstädter Kliniken entspannt sich die Situation weiter. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 4 (6), im Elisabethenstift 1 (1) und im Alice-Hospital sowie in den Kinderkliniken keine Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Zusätzlich zur Ausstellung des digitalen Impfnachweises teilt das Impfzentrum nach Erreichen der Marke von 100.000 Impfungen am Wochenende mit, dass Stand gestern Abend 61.380 Erstimpfungen und 40.542 Zweitimpfungen in Darmstadt verabreicht wurden. Aktuell befinde man sich beim Impfen mit rund 6500 innerhalb einer Woche durchgeführter Impfungen ungefähr gleichauf mit dem Fortschritt in den Arztpraxen. Bis Ende vergangener Woche wurden in Darmstadt, Impfzentrum und Ärzte zusammengenommen, rund 140.000 Impfungen verabreicht. „Das ist eine Zahl, die sich durchaus sehen lassen kann“, so OB Jochen Partsch. „Mit jeder Impfung rückt das Ende der Pandemie ein wenig näher.“

In den Kitas und Schulen ist die Lage derzeit ruhig. Da in dieser Woche mit hohen Temperaturen zu rechnen ist und die Inzidenzen weiter rückläufig sind, ist in Abstimmung mit dem Land Hessen entschieden worden, die Maskenpflicht für die Schülerinnen und Schüler auf den Pausenhöfen im Freien aufzuheben.

Zusätzlich beschäftigte sich das Gremium heute mit der Situation von Ruhestörungen durch feiernde junge Menschen in den Parks. Nach Schilderung der aktuellen Lage durch Ordnungsamt, Polizei und Jugendamt und anschließender Beratung, einigte sich der Krisenstab darauf, hier zunächst von einschneidenden Maßnahmen abzusehen und zunächst weiter auf Beobachtung, Präsenz, Dokumentation und Kommunikation zu setzen. Zusätzlich arbeitet die Jugendhilfe an Konzepten, die durch die Bereitstellung alternativer Angebote etwa im Bürgerpark zumindest zu einer Entzerrung der Situation beitragen könnte.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 23. Juni, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

9. Juni 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 9. Juni, mit der weiter positiven Entwicklung bei den Fallzahlen, der Situation in den Kliniken sowie der Zukunft des Testzentrums auf dem Messplatz beschäftigt. Hier einigte sich das Gremium darauf, den Betrieb des vom DRK betriebenen kommunalen Testzentrums zum 30. Juni einzustellen.

Oberbürgermeister Jochen Partsch dazu: „Wie die Kollegen vor Ort uns mitgeteilt haben, gibt es derzeit einen deutlichen Rückgang der Nachfrage bei den Testwilligen von durchschnittlich täglich 600 bis 800 noch in den vergangenen Wochen zu etwa 300 in der laufenden Woche. Dies ist sicher zum einen der gesunkenen Inzidenz aber vor allem auch der mittlerweile sehr umfangreichen sonstigen Testinfrastruktur in der Stadt geschuldet. Wir haben uns vor dem Hintergrund der vielen weiteren Aufgaben des DRK daher dazu entschieden, diese Ressourcen wieder anderweitig einzusetzen und den Betrieb des Testzentrums zum 30. Juni einzustellen. Mein Dank gilt dem DRK, allen im Testzentrum Engagierten, für den schnellen Aufbau und die sichere und professionelle Organisation unseres kommunalen Testzentrums.“  

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, ist für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 1 laborbestätigter Fall von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5759 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 5627 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 24,4.
Zu den zum Teil aufkommenden Fragen nach einer scheinbar stabilen und nicht weiter sinkenden Inzidenz erklärt OB Partsch: „Unsere Experten aus dem Gesundheitsamt weisen darauf hin, dass bei niedrigen Inzidenzen bzw. Fallzahlen bereits wenige Infektionen in einem Familienverbund, einer Kita oder einer sonstigen Einrichtung, die Inzidenz vermeintlich stärker nach oben treiben. Auf das gesamte Infektionsgeschehen habe diese Entwicklungen jedoch deutlich weniger Einfluss, als es die wechselnde Inzidenz suggeriert. Nach wenigen Tagen hat sich die Inzidenz dann meist wieder eingependelt oder ist gesunken.“

Auch in den Darmstädter Kliniken spiegelt sich der hessische Trend stark abfallender Patientenzahlen im Normal- und Intensivmedizinischen Bereich. Derzeit sind im hessischen Schnitt zwei Drittel der Patienten über 60 Jahre alt. Im Bereich der Non-Covid-Fälle nimmt das Geschehen parallel wieder zu. Dies zeige aber auch, so das Klinikum Darmstadt, dass die Patienten Vertrauen in das Gesundheitssystem haben.   
Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 6 (5), im Elisabethenstift 4 (1) und im Alice-Hospital 1 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Das Impfzentrum weist daraufhin, dass man sich derzeit in finalen engen Abstimmungen mit dem Land Hessen zur künftigen Ausstellung von digitalen Impfnachweisen per QR-Code befindet. Dies soll in den kommenden Wochen umgesetzt werden können. Bereits Geimpfte erhalten nach Angaben des Landes ihre Nachweise direkt von der Landesregierung per Post.  

Das Impfzentrum hat am gestrigen Dienstag zusätzlich zum normalen Betrieb 70 Impfungen in der Erstaufnahmeeinrichtung der Starkenburg-Kaserne durchgeführt. Auch in der JVA Weiterstadt werden die Kollegen zeitnah Impfungen vornehmen.

In den Schulen gibt es keine neuen Entwicklungen, in den Kitas aber leider nach wie vor Einzelfälle von positiven Covid-Fällen. Im Bereich Pflege, Obdachlosenhilfe und Einrichtungen für Geflüchtete gibt es derzeit kein Infektionsgeschehen.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 16. Juni, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

4. Juni 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 4. Juni 2021, mit den Inzidenzzahlen befasst, die sich derzeit auf stabil niedrigem Niveau bewegen. 

Das Gesundheitsamt meldet für die vergangenen beiden Tage 19 neue laborbestätigte Covid-19-Fälle; elf am Fronleichnamstag und acht am heutigen Freitag. Kumuliert liegt die Zahl der Covid-19-Infektionen bei 5754. Geschätzt betrachtet das Gesundheitsamt 5705 Menschen als genesen. Es gab keinen weiteren Todesfall in Verbindungmit Covid-19.
Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner und Einwohnerinnen liegt weiter bei 19. 

Vorsichtig auf Entspannung stehen die Zeichen in den Darmstädter Krankenhäusern. Erfreulich ist, dass die Patientenzahlen auf den Intensivstationen nun erstmals seit Monaten im einstelligen Bereich liegen. Auf den Normal- und Intensivstationen liegen im Klinikum Darmstadt 10 (7), im Elisabethenstift 4 (1) und im Alice-Hospital 1 Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In der Kinderklinik wird aktuell ein Fall behandelt.

Im Impfzentrum werden zurzeit täglich rund 80 Erst-Immunisierungen vorgenommen, 840 Menschen erhalten ihre Zweitimpfungen. Für die Woche ab dem 21. Juni 2021 werden neue Impfstofflieferungen erwartet.

An den Schulen laufe das Testen ohne besondere Probleme, meldet das Staatliche Schulamt.
Auch aus den Kitas und dem Bereich der Pflege- und Altenheime waren keine Auffälligkeiten mitzuteilen.

Aufgrund der zurückgehenden Inzidenzen und deutlich geringerer Belegungszahlen in den Krankenhäusern sowie der stabilen Routine in anderen gesundheitspolitisch relevanten Handlungsfeldern wird der Krisenstab künftig planmäßig einmal wöchentlich zusammenkommen, nicht mehr – wie seit dem Start der Pandemie – drei Mal in der Woche oder zu einigen Zeiten  täglich. Bei Änderungen der Gesamtlage kann der Krisenstab jederzeit kurzfristig zusammenkommen. Die nächste Sitzung wird für kommenden Mittwoch, 9. Juni, angesetzt.

2. Juni 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich heute mit dem weiteren Impffortschritt sowie der weiterhin niedrigen Inzidenz befasst.

Rückblickend auf die vergangene Woche beschreibt das Gesundheitsamt 27 neue Covid-19-Fälle. Davon zwei in der Altersgruppe 60 bis 80 Jahre, 6 in der Gruppe 40 bis 60 Jahre, 11 in der Altersgruppe zwischen 20 und 40 und 8 in der Gruppe der unter 20-Jährigen.
Seit gestern sind drei neue laborbestätigte Covid-19-Fälle für die Wissenschaftsstadt Darmstadt hinzugekommen. Kumuliert sind damit 5.735 Covid-19-Fälle registriert. Davon gelten 5.662 als genesen. Es gibt einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen. Die Inzidenz liegt aktuell bei 19.

„Damit ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt zum dritten Mal in Folge die Gebietskörperschaft mit der niedrigsten Inzidenz in ganz Hessen. Zu verdanken haben wir das dem kooperativen Verhalten des Großteils der Darmstädterinnen und Darmstädter, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie seit Beginn dieser Krise verantwortungsbewusst und solidarisch umsetzen. Gleichzeitig“, so führt Oberbürgermeister Jochen Partsch aus, „bemerken wir aber leider auch immer wieder Verhaltensweisen, die diese Bemühungen konterkarieren und damit den weiteren guten Verlauf der Pandemie gefährden. Auch von den Ordnungskräften erhalten wir immer wieder Rückmeldungen über aggressives, unkooperatives und leichtsinniges Verhalten einzelner Bürgerinnen und Bürger. Das werden wir nicht dulden. Es ist keinesfalls cool oder lässig, die geltenden Regeln zu ignorieren. Wir werden nicht müde, unsolidarisches Benehmen dieser Gruppen zu sanktionieren und daran zu erinnern, dass jeder Einzelne und jede Einzelne ebenfalls eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung trägt, damit wir diese Krise bald hinter uns lassen können – im Interesse unser aller Freiheit und Gesundheit, im Interesse einer Zukunft für unsere Wirtschaft und Kultur.“

Positiv stimmt auch die Entwicklung in den Kliniken, die weiterhin leicht sinkende Patientenzahlen melden. Auf den Normal- und Intensivstationen liegen im Klinikum Darmstadt 9 (9), im Elisabethenstift 2 (1) und im Alice-Hospital 1 Patientinnen beziehungsweise Patienten mit Covid-19. In der Kinderklinik wird aktuell ein Fall 1 behandelt.

Im Impfzentrum sind bei Sonderimpfungen mit Johnson&Johnson einige Bürgerinnen und Bürger erschienen, die nach der aktuell noch geltenden Corona-Impfverordnung nicht in Prio-Gruppe-3 fallen und damit leider nicht zu einer Impfung berechtigt waren. Diese mussten wieder nach Hause geschickt werden, da sich die Impfzentren bis zur Aufhebung der Priorisierung am 7. Juni an die aktuellen Vorgaben halten müssen. Am kommenden Wochenende werden im Bürgermeister-Pohl-Haus für die Zweitimpfungen weitere Impfdosen an die Berufsgruppe der Lehr- und Erziehungskräfte verimpft.

An den Schulen ist die Aufnahme des Schulbetriebs in Präsenz sehr gut angelaufen.

Aus den Kitas und dem Bereich der Pflege- und Altenheime gibt es keine Neuigkeiten zu vermelden.

Planmäßig werden die Mitglieder des Krisenstabs am kommenden Freitag (4.) wieder zusammenkommen.

31. Mai 2021

In der heutigen (31.) Sitzung des Covid-19-Krisenstabs der Wissenschaftsstadt Darmstadt standen vor allem die Situation in der Orangerie am Wochenende und der weitere Impffortschritt im Vordergrund. 

„Es ist sehr erfreulich, dass die gute Zusammenarbeit von Kommunal- und Landespolizei sowie den Helferinnen und Helfern aus dem sozialen Bereich für ruhige und geordnete Abläufe in der Orangerie gesorgt hat; auch das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger vor Ort war sehr groß, so dass wir zufrieden auf dieses Wochenende zurückblicken können“, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dennoch sind den Ordnungskräften natürlich in allen Bereichen deutlich mehr Menschen und größere Gruppen aufgefallen. Das ist nachvollziehbar – nach über einem Jahr Pandemie und einem langen Winter sehnen wir uns alle nach Gemeinschaft und Sonne. Auch dass wir momentan die Gebietskörperschaft mit der niedrigsten Inzidenz in ganz Hessen sind, verleitet manche schnell dazu, leichtsinnig zu werden, aber: Wir dürfen die aktuelle Situation nicht unterschätzen. Wir haben die dritte Welle noch immer nicht hinter uns und es liegt an uns allen, dafür zu sorgen, dass wir nicht in eine vierte Welle geraten. Daher noch mal der Appell: Bleiben Sie bitte weiterhin vorsichtig und vernachlässigen Sie die geltenden Regeln nicht. So können wir die gute Entwicklung für uns alle stabilisieren und ausbauen.“

Das Gesundheitsamt meldet weiter rückläufige Zahlen. Am Wochenende sind in Darmstadt nur fünf neue Fälle hinzugekommen. Kumuliert sind für das Stadtgebiet Darmstadt aktuell 5.728 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. Davon gelten 5.630 als genesen. Die Inzidenz liegt bei 17.

Auch die Darmstädter Kliniken berichten von einem weiteren Rückgang der Patientenzahlen im Covid-Bereich, der auch im gesamten Versorgungsgebiet 6 zu beobachten ist. Vor allem auf den Normalstationen seien die Zahlen deutlich zurückgegangen. Dabei sind momentan etwa 40 Prozent der stationär zu behandelnden Patientinnen und Patienten unter 60 Jahre, 60 Prozent älter als 60. Aktuell stellen sich die Covid-19-Patientenzahlen auf Normal- und Intensivstation in den Darmstädter Kliniken wie folgt dar: Klinikum Darmstadt 12 (8), Elisabethenstift 2 (1) und im Alice-Hospital 3 (0).

Im Impfzentrum sind bisher 88.792 Impfungen, davon 59.893 Erst- und 28.999 Zweitimpfungen durchgeführt worden. Ab dem 7. Juni können Kinder ab 12 Jahre geimpft werden, aktuell steht allerdings noch immer die Stiko-Empfehlung aus. Problematisch ist hier weiterhin die momentan noch verfügbare wie auch angekündigte Menge an Impfstoff für die kommenden Wochen. Reibungslose Impfabläufe und ein stetiger Fortschritt der Impfkampagne seien, so die Vertreter des Impfzentrums, mit diesen Mengen nicht möglich. 

In den Schulen läuft seit heute wieder der Präsenzunterricht, der – mit Stand Montagmorgen – auch sehr gut angelaufen ist. In der vergangenen Woche wurden an den Darmstädter Schulen 31.500 Selbsttests durchgeführt, davon ergaben 13 ein positives Ergebnis, 4 davon wurden im Nachgang durch PCR-Test bestätigt. 

Die HEAG mobilo hat den ÖPNV weiter verstärkt, um die Menschenmengen, die durch die Öffnung der Schulen entstehen, in den Fahrzeugen zu entzerren. 

Sowohl in den Kitas als auch in der Altenpflege ist die Lage erfreulicherweise weiterhin ruhig.

Der Krisenstab kommt planmäßig am Mittwoch (2.) wieder zusammen. 

28. Mai 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich heute (28.) unter anderem mit der neuen Verordnung zu den Besuchsregelungen in den Kliniken sowie dem weiteren Impffortschritt befasst.

Das Gesundheitsamt meldet sieben neue Covid-19-Fälle seit gestern. Kumuliert sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt damit 5.723 laborbestätigte Fälle registriert. Davon gelten 5.606 als genesen. Es gab einen weiteren Todesfall. Die Inzidenz liegt bei 36.

„Die Zahlen stimmen uns weiter zuversichtlich, dass wir auch im Stadtgebiet Darmstadt in der kommenden Woche die zweite Lockerungsstufe erreichen werden. Dennoch appelliere ich, gerade aufgrund des bevorstehenden sommerlich-sonnigen Wochenendes, an die Darmstädterinnen und Darmstädter: bleiben Sie weiterhin vorsichtig, achten Sie auf die geltenden Regeln und lassen Sie uns nicht leichtsinnig werden – so schwer es an der ein oder anderen Stelle vielleicht fallen mag“, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Die Darmstädter Kliniken berichten von einer weiteren leichten Entspannung im Covid-Bereich. Die konkreten Covid-19-Patientenzahlen aus den Kliniken auf den Normal- und Intensivstationen: Klinikum Darmstadt 11 (8), im Elisabethenstift 1 (2) und im Alice-Hospital 2 (0).

Weiterhin bereiten sich die Kliniken auf die Anpassung der Besuchsregeln durch die Änderung der Verordnung auf Landesebene vor. So werden ab kommenden Dienstag (1. Juni) folgende Vorgaben gelten:
Von Montag bis Freitag sind Besuche zwischen 16 und 19 Uhr möglich. Dabei sind in den ersten sechs Tagen eines Patientenaufenthalts zwei Besuche mit jeweils zwei Personen für jeweils eine Stunde möglich. Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen liegen die Besuchszeiten zwischen 14 und 18 Uhr. Ab dem siebten Tag eines Patientenaufenthaltes dürfen täglich zwei Personen jeweils eine Stunde zu Besuch sein, die Besuchszeiten bleiben identisch. Besucherinnen und Besucher müssen entweder einen Impfausweis und Personalausweis, eine amtliche Genesenenbescheinigung mit Personalausweis oder aber einen Test aus einem anerkannten Schnelltest-Zentrum vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Die Maskenpflicht gilt weiterhin. Auf den Intensivstationen gilt das Besuchsverbot nach wie vor, nach Absprache sind individuelle Lösungen möglich. Auf den Geburtsstationen gilt das Besuchsverbot ebenfalls weiterhin, Ausnahmen sind hier nur die jeweiligen Kindsväter. Die Stationen werden individuell regeln, dass nicht zu viele Besucherinnen und Besucher gleichzeitig vor Ort sind.

Die Schließung der Orangerie, die an den Wochenenden zwischen 23 und 6 Uhr gelten und heute Abend zum ersten Mal durchgeführt wird, bereiten Stadt- und Landespolizei gemeinsam vor. In den frühen Abendstunden werden bereits Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter unterwegs sein und die Besucherinnen und Besucher vor Ort für die Situation sensibilisieren. Hintergrund der temporären Schließungen ist neben den großen Menschenmengen und nicht eingehaltenen Corona-Maßnahmen auch die zunehmende Lärmbelästigung für die Anwohnerschaft sowie die extrem erhöhte Vermüllung der Parkanlage. Die Sicherheitskräfte werden eventuelle Ausweich-Tendenzen auf andere Plätze genau beobachten.  

Das Impfzentrum befasst sich mit den Änderungen der Impfungen, die durch den gestrigen Impfgipfel beschlossen wurde. So wird die Priorisierung ab dem 7. Juni entfallen, gleichzeitig tritt die Impfberechtigung für Kinder ab 12 Jahre in Kraft. Die Zulassung der EMA dafür wird aktuell erwartet, auch die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) steht noch aus. Mit Sorge betrachten die Verantwortlichen in Darmstadt dabei aber schon jetzt die vorhandene Menge an Impfstoff. „Wenn wir auch Kinder und Jugendliche impfen wollen, benötigen wir dringend auch mehr Impfstoff – immerhin reden wir hier über 5,6 Millionen zusätzlich Impfberechtigte. Das werden wir mit den vorhandenen Mengen kaum stemmen können. Wenn wir nicht zeitnah mit Impfstoff beliefert werden, können wir in eine Situation kommen, in der wir erst mal nur noch Zweitimpfungen, aber keine Erstimpfungen durchführen können“, macht Partsch die Dringlichkeit von Impfstoff-Lieferungen durch das Land deutlich.

Das Testzentrum auf dem Messplatz berichtet von einer weiterhin hohen Auslastung, bereitet sich aber darauf vor, dass diese mit dem Erreichen der nächsten Öffnungsstufe eventuell zurückgehen wird, weil verpflichtende Testungen in einigen Bereichen entfallen werden.

Die Schulen bereiten sich unterdessen auf die Rückkehr in den Präsenzunterricht vor. Die Vorbereitungen, so das staatliche Schulamt, seien in vollem Gange. Außerdem sei die Vorfreude auf nahezu schulische Normalität bei der Schüler- wie auch Lehrerschaft sehr groß. An den Schulen wurden diese Woche 32.500 Selbsttests durchgeführt, dabei waren 24 positiv, davon wurden 9 im Nachgang durch PCR-Tests bestätigt.

Aus den Bereichen der Kitas wie auch der Altenpflege gibt es keine Neuigkeiten zu vermelden.

Der Krisenstab wird am nächsten Montag (31.) wieder zusammenkommen.

26. Mai 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 26. Mai 2021, unter anderem mit dem aktuellen Infektionsgeschehen in Darmstadt beschäftigt. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind fünf neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 hinzugekommen, so dass kumuliert nun 5703 Fälle in Darmstadt registriert sind. 5564 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 53,2 und damit fast genau im hessischen Durchschnitt. Mit dieser Inzidenz unterliegt Darmstadt weiter der Stufe 1 nach der Hessischen Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung. Bliebe die Tendenz konstant, könnte Darmstadt am 30. Mai die zweite Stufe erreichen. Dafür muss die Inzidenz 14 Tage lang unter 100 sein.

In der vergangenen Woche waren dem Gesundheitsamt 111 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 gemeldet worden, die sich in folgende Altersgruppen aufteilen: Über 80 Jahre – zwei Fälle; 60 bis 80 Jahre – zehn Fälle; 40 bis 60 Jahre – 18 Fälle; 20 bis 40 Jahre – 46 Fälle; unter 20 Jahre – 35 Fälle, davon zwölf Kinder unter fünf Jahren. Damit dominiert bei den Erkrankten gegenwärtig die Gruppe der Zwanzig- bis Sechzigjährigen, aber auch jüngere Menschen sind deutlich betroffen.

„Es ist nachvollziehbar, dass die Hoffnung vieler Menschen sich jetzt auf Lockerungen richtet, das zeigt sich unter anderem im Straßenbild da und dort auch bei gewissen Nachlässigkeiten, etwa im Maskentragen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Doch es ist sinnvoll und notwendig, weiter Disziplin zu achten und die Regeln einzuhalten, damit wir das, was wir Schritt für Schritt erkämpft haben, nicht unversehens wieder gefährden.“

Das Gesundheitsamt ist derzeit mitten im Versand der Genesenenausweise, derzeit rund 9000 für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg. Darunter sind auch Ausweise, die sich auf Infektionen beziehen, die länger als sechs Monate zurückliegen – sie werden benötigt, um die zweite Impfung zu erlangen. Bürgerinnen und Bürger, bei denen sich Namens- oder Adressänderungen ergeben haben, mögen sich (unter Vorlage des Personalausweises) im Gesundheitsamt melden.

Das Impfzentrum hat im Darmstadtium sowie mit acht mobilen Teams über Pfingsten etwa 2000 Immunisierungen vorgenommen; zurzeit sind es 700 bis 900 Impfungen täglich. Auch für die Sonderimpfungen mit dem Wirkstoff von Johnson und Johnson am 31. Mai und 1. Juni sind noch Termine frei. Die Anmeldung zur J&J-Impfung ist in den kommenden Tagen über das Portal Ztix möglich:
für den 31. Mai auf: https://ztix.de/hp/events/2416/info
für den 1. Juni auf: https://ztix.de/hp/events/3158/info

In den Darmstädter Krankenhäusern ist die Lage nach Auskunft des Klinikums etwas entspannter. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt zwölf (zwölf), im Elisabethenstift zehn (zwei) und im Alice-Hospital zwei (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Das Testzentrum war über das Pfingstwochenende ausgebucht. Das Zentrum weist noch einmal darauf hin, dass nach einem positiv ausgefallenen Antigen-Schnell- (oder Selbst-)Test zwingend ein PCR-Test erforderlich ist. Ein zweiter Antigen-Schnelltest zur Bestätigung des ersten genügt nicht.

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt am Freitag, 28. Mai 2021, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

21. Mai 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 21. Mai, unter anderem mit dem weiteren Vorgehen bei den Impfungen beschäftigt. Wie das Impfzentrum ankündigt, soll es am 31. Mai und 1. Juni eine Sonderimpfaktion mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson im Impfzentrum geben:

„Wir möchten an diesen beiden Tagen jeweils weiteren 300 Darmstädterinnen und Darmstädtern über 60 Jahren die Möglichkeit geben, sich mit diesem sehr guten und sicheren Impfstoff für diese Altersgruppe immunisieren zu lassen“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Der große Vorteil des Präparats von J&J ist, dass nur eine Impfung für den vollen Impfschutz nötig ist. Nutzen Sie daher das Angebot und melden Sie sich für eine Impfung an.“

Die Anmeldung zur J&J-Impfung ist in den kommenden Tagen über das Portal Ztix möglich:
für den 31. Mai auf:  https://ztix.de/hp/events/2416/info
für den 1. Juni auf:  https://ztix.de/hp/events/3158/info

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, laufen aktuell die letzten Vorbereitungen zum Versand erster Genesenenausweise, die im Zuge der Lockerungen als Nachweis für den Erhalt bestimmter Dienstleistungen gelten können. „Derzeit befinden sich die Kolleginnen und Kollegen in den letzten Abstimmungen“, erklärt OB Partsch, „so dass zeitnah mit dem Versand eines ersten Kontingents von 9000 Ausweisen für Stadt und Landkreis zusammen begonnen werden kann.“  

Unterdessen sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 16 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5661 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 5510 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab 2 weitere Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 63.

In den Darmstädter Kliniken stehen die Zeichen auf vorsichtige Besserung der bisher höchst angespannten Lage. Alle Prognosen für das Versorgungsgebiet 6 erwarten einen weiteren Rückgang der Patientenzahlen in stationärer Versorgung. Allerdings nimmt gleichzeitig die Belastung im intensivmedizinischen Bereich der Non-Covid-Versorgung wieder zu. Nach wie vor ist es so, dass hessenweit der Großteil der Covid-Patienten zwischen 60 und 70 Jahren ist. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 9 (14), im Elisabethenstift 9 (1) und im Alice-Hospital 4 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinden sich 3 Patientinnen und Patienten.

Während im Kitabereich einzelne Covid-19-Fälle gemeldet werden, melden die Schulen den sehr guten und professionellen Umgang der Kinder mit den notwendigen Selbsttests. Im Bereich Altenpflege ist derzeit kein Infektionsgeschehen zu verzeichnen.  

Das Testzentrum rechnet für den heutigen Freitag mit rund 800 bis 900 Menschen, die sich testen lassen wollen. Zusätzlich gibt es die Rückmeldung, dass das Angebot zum Testen von Kindern und 6 Jahren angenommen wird und auch gut funktioniert. Die Zahl der hier durchgeführten Tests sei allerdings überschaubar.

Aufgrund des Feiertags am Montag und der derzeit stabilen Lage kommt der Krisenstab planmäßig am kommenden Mittwoch, 26. Mai, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Wie immer behält sich das Gremium vor, beim Eintreten einer außergewöhnlichen Lage, falls notwendig, auch zu einem früheren Zeitpunkt zusammenzutreten.

19. Mai 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 19. Mai, erneut mit den weiter stabilen bis rückläufigen Infektionszahlen in Darmstadt und mit dem Erreichen einer Wegmarke bei den Impfungen beschäftigt: „In dieser Woche haben wir, seit Beginn der Impfungen Ende des vergangenen Dezembers, die Schwelle von 80.000 Impfungen überschritten“, erklärt dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Insgesamt wurden Stand 19. Mai, 57.506 Erst- und 23.204 Zweitimpfungen im Darmstädter Impfzentrum durchgeführt. Dies zeigt den guten Weg auf dem wir beim Thema Impfen in Darmstadt weiterhin sind und bestätigt auch den bundesweiten Trend.“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 17 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5621 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 5327 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 61,3. Insgesamt bleiben die Zahlen in Darmstadt auf einem niedrigen Niveau, Tendenz weiter fallend, auch in Hessen unterschreiten immer mehr Gebietskörperschaften die Grenzen von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in 7 Tagen. „Wenn der Trend so anhält, könnte Darmstadt, ausgehend von Sonntag, dem 16. Mai, als dem Ende der Bundesnotbremse, am 30. Mai die zweite Stufe des Hessischen Lockerungsplans erreichen. Dafür muss die Inzidenz allerdings 14 Tage lang stabil unter 100 bleiben. Noch können wir daher natürlich nur eine Prognose wagen.“

In den Darmstädter Kliniken gibt es eine leicht positive Tendenz bei den Fallzahlen. Das Klinikum wird dazu jedoch erst Anfang nächster Woche eine Aussage treffen können, ob dies auch eine stabile Entwicklung ist. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt derzeit 15 (15), im Elisabethenstift 6 (1) und im Alice-Hospital 4 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befindet sich ein Patient.

Beim Thema sogenannter Quartiersimpfungen, also Impfungen in durch räumliche und sozioökonomische Faktoren besonders infektionsgefährdeten Stadtteilen, hat die Stadt gegenüber dem Land Hessen deutlich gemacht, diese zeitnah durchführen zu wollen. Derzeit finden hier Gespräche zum genauen Vorgehen in den kommenden Wochen statt. „Dies muss gut vorbereitet sein“, erläutert dazu OB Partsch. „Es ist wichtig, dass die betroffenen Personen bereits im Vorfeld gut informiert und aufgeklärt werden, um eine größtmögliche Akzeptanz und Effizienz sicherzustellen, bevor die Impfungen beginnen. Dies wollen wir in den kommenden Tagen tun.“

Im Testzentrum setzt sich der Trend leicht rückläufiger Testungen fort, wobei dies nach Einschätzung des Roten Kreuzes sich auch über Pfingsten wieder ändern kann. Wie bereits berichtet ist der Anteil positiver Tests an der Gesamtzahl durchgeführter Tests weiter rückläufig.

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 21. Mai, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

17. Mai 2021

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 17. Mai, erneut mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens beschäftigt –  dank der derzeit konstant niedrigen Fallzahlen fällt Darmstadt nicht mehr unter die Bundesnotbremse; es gilt nun Stufe 1 der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen (siehe Anhang). „Die stabil niedrigen Inzidenzen, kombiniert mit den Vorgaben des Landes, ermöglichen Erleichterungen, die von vielen ersehnt wurden – zum Beispiel das Öffnen der Außengastronomie und auch die Rückkehr vieler Klassen in den Präsenzunterricht“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dies ist mit großer Disziplin erreicht worden – eine Disziplin, die auch weiterhin nötig ist. Denn die Erleichterungen sind mit Regeln verbunden, nur wenn wir sie einhalten, kann sich die gegenwärtig positive Entwicklung verstetigen.“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag elf laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5589 Fälle in Darmstadt registriert sind. 5278 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 61,3. Die Darmstädter Daten entsprechen dem hessenweiten Trend, der seit nunmehr drei Wochen sinkende Fallzahlen verzeichnet; gleichwohl gibt es nach wie vor Landkreise mit einer Inzidenz von über 100. Darmstadts Werte gehören zu den niedrigsten im Land.

In den Darmstädter Kliniken entspannt sich langsam die Situation auf der Normalstation, dort ist von einer leicht rückläufigen Belegung die Rede. Die Intensivstationen haben weiterhin eine hohe Auslastung, wobei der überwiegende Teil der schwer erkrankten Patienten älter als sechzig Jahre ist. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 17 (18), im Elisabethenstift 11 (2) und im Alice-Hospital 4 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Das gegenwärtige Besuchsverbot bleibt unverändert bestehen.

Das Impfzentrum nimmt zurzeit täglich zwischen 500 und 600 Immunisierungen vor. Bei den Zweitimpfungen wird je zur Hälfte der Wirkstoff von Biontech und der von AstraZeneca bevorzugt. Das Testzentrum auf dem Messplatz hat am Wochenende 1700 Antigen-Schnelltests abgewickelt, sieben waren positiv.

Das Staatliche Schulamt teilt mit, dass in der vergangenen Woche 18 000 Schülerinnen und Schüler einen Selbsttest absolviert haben; 15 Tests fielen positiv aus, acht davon wurden im PCR-Test positiv bestätigt.

In den Kitas gilt nach wie vor der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen, der auch Einschränkungen beinhaltet. In Absprache mit dem Deutschen Roten Kreuz und den Gesundheitsbehörden hat das Kinder- und Jugenddezernat im Schnelltestzentrum auf dem Messplatz ab dem heutigen Montag (17.) jeweils von 13 bis 16 Uhr ein Testangebot speziell für kleinere Kinder von 2 bis 6 Jahren eingerichtet.

Der Krisenstab kommt am Mittwoch, 19. Mai, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.


Anhang

Stufe 1 der hessischen  Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung sieht vor:

Kontaktregelungen: Zwei Haushalte (plus Geimpfte/Genesene)
Einkaufen / Einzelhandel: Erweiterter täglicher Bedarf: wie bislang; übriger Einzelhandel: „Click and Meet“, medizinische Maske, aktueller Test wird empfohlen.
Gastronomie/Tourismus: Außengastronomie – mit Auflagen – geöffnet: aktueller Test, Abstand, Sitzplatzpflicht, Kontaktdaten etc. Clubs & Diskotheken: Öffnung als Außen-Gastronomie möglich. Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen, Campingplätze – unter Auflagen – geöffnet; in Betrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen wie beispielsweise Frühstücksräume: Auslastung max. 60 Prozent, Test bei Anreise + 2 x pro Woche.
Sport: Entsprechend Kontaktregeln möglich. Fitnessstudios (mit Kontaktdatenerfassung, aktuellem Test und Terminvereinbarung), Schwimmbäder geschlossen. Schwimmen in Freibädern sowie in der Grube Prinz von Hessen bleibt untersagt. Gruppensport für Kinder (bis einschließlich 14): wie bisher möglich.
Kultur und Freizeit: Draußen (Zoos, Freilichtmuseen, Freizeitparks): mit Auflagen und Anmeldung geöffnet. Drinnen (Museen, Schlössern, Zoos) mit Anmeldung und medizinischer Maske, Test empfohlen.
Veranstaltungen: Drinnen: nur zu bestimmten Zwecken – mit Auflagen – möglich (insb. beruflich, Gottesdienste, öffentliches Interesse). Draußen bis 100 (ungeimpfte) Personen möglich. Strenge Auflagen: Kontaktdaten, aktueller Test, etc. Mehr Teilnehmer im Einzelfall möglich.
Dienstleistungen / Körperpflege: Mit Auflagen geöffnet: Terminpflicht, Kontaktdatenerfassung + aktueller Test.
Kita: Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen
Schule: Klasse 1 bis 6: Präsenz, Klasse: 7 bis 11 Wechsel, Abschlussklassen: Präsenz, Testpflicht: 2 x pro Woche.

14. Mai 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 14. Mai, erneut mit den Konsequenzen beschäftigt, die sich aus der derzeit positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens und der daran angepassten Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen ergeben. Dies hat Auswirkungen etwa auf die Außengastronomie, die unter Auflagen wieder erlaubt ist, und den Schulbetrieb (eine ausführlichere Aufstellung der dann greifenden genauen Regelungen des Landes Hessen s.u. unter Hintergrund*).

„Darmstadt hat gegenwärtig die niedrigste Inzidenz unter den hessischen Großstädten, und nach fünf Werktagen unter 100 entfällt hier ab Sonntag, 0 Uhr, die Bundesnotbremse mit ihren Regelungen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Mit dieser Entwicklung hat sich – wie bei vielen Bürgerinnen und Bürgern deutlich spürbar ist – die Stimmung aufgehellt. Doch wir sind weit davon entfernt zu sagen, wir hätten die Pandemie überwunden. Im Gegenteil, wir sind noch mittendrin in der Covid-19-Pandemie, und so gilt es gerade jetzt, verantwortlich zu handeln. Vorsicht und Umsicht, Abstand und Maskentragen sind weiterhin geboten. Dann können wir die wieder gewonnenen Freiheiten weiter ausbauen.“ Die Allgemeinverfügung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Maskenpflicht im Stadtzentrum und Alkoholverbot beinhaltet, ist fortdauernd gültig; ihre Einhaltung wird durch Stadt- und Landespolizei kontrolliert.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 19 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5565 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 5225 davon betrachtet das Gesundheitsamt als geheilt. Die Inzidenz liegt bei 60,7. Die Rückkehr zu den Bestimmungen der Bundesnotbremse würde erfolgen, wenn die Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen wieder über 100 liegt.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation stabil auf hohem Niveau; die allgemeine Tendenz zu sinkenden Fallzahlen spiegelt sich dort noch nicht wider. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 12 (16), im Elisabethenstift 12 (2) und im Alice-Hospital 5 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken wird derzeit ein Patient betreut.

Das Impfzentrum berichtet von großem Andrang in diesen Tagen, was hauptsächlich an vielen nötig gewordenen Umbuchungen bei den verabreichten Impfstoffen liegt. Inzwischen erfolgen bereits die Zweitimpfungen mit AstraZeneca, bei Unter-60-Jährigen entsprechend den Empfehlungen der ständigen Impfkommission mit Biontech. Auch Angehörige der sogenannten kritischen Infrastruktur werden weiter geimpft. Ab Montag, 17. Mai, kommt zudem der Impfstoff von Johnson und Johnson bei Älteren zum Einsatz.

Während die Kitas weiter im „Regelbetrieb unter Pandemie-Bedingungen“ verbleiben (mit dem Appell an die Eltern, Kinder nach Möglichkeit zuhause zu betreuen), bereiten sich die Darmstädter Schulen auf die Rückkehr in den Präsenzunterricht vor, der bei einer anhaltenden Inzidenz unter 100 für die Klassen 1 bis 6 sowie Abschlussklassen ab Montag wieder vorgesehen ist. Je nach den örtlichen Bedingungen und in enger Absprache mit den Eltern wird dies in den einzelnen Schulen an unterschiedlichen Tagen der nächsten Woche geschehen. Empfohlen wird, Präsenzklassen zu teilen und in zwei Räumen zu unterrichten.

Am Himmelfahrtstag  („Vatertag“) waren, so berichtet das Ordnungsamt, viele Menschen auch dank des schönen Wetters in Wäldern und Parks unterwegs. Die Stadtpolizei kontrollierte unter anderem an Hotspots wie Orangerie oder Grube Prinz von Hessen, registrierte jedoch keine nennenswerten Verstöße.

Der Krisenstab kommt am Montag, 17. Mai, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

*Hintergrund:

Die neuen Regelungen des Landes greifen in einer ersten Stufe in den Landkreisen oder kreisfreien Städten, die an oder ab dem 17. Mai nicht mehr unter die Beschränkungen der Bundesnotbremse fallen. Eine zweite Stufe sieht weitere Lockerungen vor, falls die Inzidenz nach der Stufe 1 weitere 14 aufeinanderfolgende Tage unter 100 oder sobald sie fünf aufeinanderfolgende Tage lang unter 50 liegt. Die neuen Regeln entsprechend der überarbeiteten Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung, Stufe 1 und 2 im Überblick:

Kontaktregelungen
Stufe 1: Zwei Haushalte (plus Geimpfte/Genesene)

Stufe 2: Zwei Haushalte oder 10 Personen (Geimpfte/Genesene/Kinder U14 zählen nicht mit)

Einkaufen / Einzelhandel
Stufe 1: Erweiterter täglicher Bedarf: wie bislang
Übriger Einzelhandel: „Click and Meet“, medizinische Maske, aktueller Test wird empfohlen

Stufe 2: Alle Geschäfte geöffnet mit Zugangsbeschränkungen und Maskenpflicht, aktueller Test wird empfohlen

Gastronomie/Tourismus
Stufe 1: Draußen: Außengastronomie – mit Auflagen – geöffnet: aktueller Test, Abstand, Sitzplatzpflicht, Kontaktdaten etc.
Clubs & Diskotheken: Öffnung als Außen-Gastronomie möglich
Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen, Campingplätze – unter Auflagen – geöffnet; in Betrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen wie beispielsweise Frühstücksräume: Auslastung max. 60 Prozent, Test bei Anreise + 2x pro Woche

Stufe 2: Drinnen – mit Auflagen – geöffnet: aktueller Test, Abstand, Sitzplatzpflicht, Kontaktdaten.
Draußen – mit Auflagen – geöffnet: Abstand, Sitzplatzpflicht, Kontaktdaten etc. Aktueller Test empfohlen
Clubs & Diskotheken: Öffnung als Bar/Gastronomie möglich
Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen, Campingplätze – unter Auflagen – geöffnet; in Betrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen: Auslastung max. 75 Prozent, Test bei Anreise + 2x pro Woche

Sport
Stufe 1: Entsprechend Kontaktregeln möglich. Fitnessstudios (mit Kontaktdatenerfassung, aktuellem Test und Terminvereinbarung), Schwimmbäder geschlossen. Schwimmen in Freibädern sowie in der Grube Prinz von Hessen bleibt untersagt.
Gruppensport für Kinder (bis einschließlich 14): wie bisher möglich

Stufe 2: Mannschaftssport – mit Hygieneauflagen – möglich. Aktueller Test empfohlen. Schwimmbäder geöffnet, Schwimmen auch in der Grube Prinz von Hessen erlaubt.

Kultur und Freizeit
Stufe 1: Draußen (Zoos, Freilichtmuseen, Freizeitparks): mit Auflagen und Anmeldung geöffnet.
Drinnen (Museen, Schlössern, Zoos): mit Anmeldung und medizinischer Maske, Test empfohlen.

Stufe 2: mit Auflagen geöffnet (auch Innenräume von Freizeitparks). Aktueller Test empfohlen.

Veranstaltungen
Stufe 1: Drinnen: Nur zu bestimmten Zwecken – mit Auflagen – möglich (insb. beruflich, Gottesdienste, öffentliches Interesse)
Draußen: Bis 100 (ungeimpfte) Personen möglich. Strenge Auflagen: Kontaktdaten, aktueller Test, etc. Mehr Teilnehmer im Einzelfall möglich.

Stufe 2: Drinnen: Bis 100 (ungeimpfte) Personen – mit Auflagen – möglich: Aktueller Test, Kontaktdatenerfassung, etc. Mehr Teilnehmer im Einzelfall möglich.
Draußen: Bis 200 (ungeimpfte) Personen, aktueller Test empfohlen

Dienstleistungen / Körperpflege
Stufe 1: Mit Auflagen geöffnet: Terminpflicht, Kontaktdatenerfassung + aktueller Test

Stufe 2: Mit Auflagen geöffnet: Terminpflicht, Kontaktdatenerfassung + aktueller Test empfohlen

Kita
Stufe 1 und 2: Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Schule
Stufe 1: Klasse 1 bis 6: Präsenz, Klasse: 7 bis 11 Wechsel, Abschlussklassen: Präsenz,
Testpflicht: 2 x pro Woche

Stufe 2: Alle: Präsenzunterricht, Testpflicht: 2 x pro Woche

12. Mai 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 12. Mai, erneut vorwiegend mit der derzeit positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens in Darmstadt beschäftigt: „Wie vom Gesundheitsamt vorsichtig prognostiziert, verstetigt sich der Trend zu sinkenden Fallzahlen auch in Darmstadt und die Inzidenz geht weiter zurück“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass wir auch am kommenden Freitag in Darmstadt unter einer Inzidenz von 100 liegen und die Bundesnotbremse schon ab dem kommenden Sonntag in Darmstadt ihre Gültigkeit verliert, womit auch die Ausgangssperre aufgehoben wäre.“   

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 13 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5523 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 5208 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 75,1.
Der Trend in Darmstadt, wenn auch auf niedrigerem Niveau, deckt sich auch mit dem Hessischen Trend, wo seit Mitte dieser Woche keine Gebietskörperschaft mehr eine Inzidenz über 200 hat, dafür bereits 8 unter 100 liegen und in dreien die Bundesnotbremse bereits wieder aufgehoben ist.

In den Darmstädter Kliniken entspannt sich langsam die Situation auf der Normalstation. Im Intensivbereich ist dagegen noch keine Entspannung in Sicht. Wie das Klinikum berichtet, bleibt die Situation im gesamten Versorgungsgebiet 6 angespannt. Es kämen weiter zunehmend jüngere Patientinnen und Patienten mit zunehmend schwereren Verläufen, die auch intensivmedizinische Maßnahmen wie künstliche Beatmung usw. benötigen, in die Kliniken.

Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 13 (17), im Elisabethenstift 6 (3) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinden sich derzeit 2 Patienten.

Das Impfzentrum berichtet, da das Thema gerade intensiv öffentlich diskutiert würde, dass die sog. Impfdrängler in Darmstadt derzeit kein Problem darstellen. Zwar gebe es immer mal wieder Personen, die ohne Unterlagen kommen oder noch nicht an der Reihe sind, wenn aber nachprüfbar eine grundsätzliche Berechtigung für eine aktuelle Impfung besteht, verfahren die Kollegen pragmatisch und impfen. Darüber hinaus berichten die Kollegen, dass zahlreiche Personen unter 60, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, auch die Zweitimpfung mit diesem Impfstoff bevorzugen, statt wie von der STIKO vorgesehen einen mRNA-Impfstoff für die Zweitimpfung zu wählen.

Wie es im Bereich Schule (auch bei Auslaufen der Bundesnotbremse) ab Montag weitergeht, werden die Entscheidungen des Corona-Kabinetts der Landesregierung am heutigen Mittwochabend ergeben.   

In den Kitas ist die Lage derzeit ruhig. In Absprache mit dem Deutschen Roten Kreuz und den Gesundheitsbehörden ist es dem Kinder- und Jugenddezernat gelungen, im Schnelltestzentrum auf dem Messplatz ab dem kommenden Montag (17.) jeweils von 13 bis 16 Uhr ein Testangebot speziell für kleinere Kinder von 2 bis 6 Jahren einzurichten, da dies besondere Anforderungen mit sich bringt.

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 14. Mai, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

10. Mai 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 10. Mai, erneut mit den weiter rückläufigen Infektionszahlen in Darmstadt beschäftigt. Oberbürgermeister Jochen Partsch wagt daher einen Ausblick: „Wir haben weiterhin eine der niedrigsten Inzidenzen in ganz Hessen – auch im bundesvergleich, das stimmt mich zuversichtlich. Sollte der aktuelle Trend beim Rückgang der Inzidenz anhalten, stehen die Chancen gut, dass wir am kommenden Freitag den fünften Werktag in Folge unter einer Inzidenz von 100 liegen. Dies würde bedeuten, dass die Bundesnotbremse am kommenden Sonntag ihre Gültigkeit verliert. Noch ist dies nicht gesichert und der positive Trend muss von uns allen weiter durch Vorsicht und Umsicht unterstützt werden – sollte es aber so kommen, sind wir gespannt auf die Vorgaben des Landes Hessen, was dann, mit Blick auf die Darmstädter Schulen aber auch auf die Außengastronomie und bei Erleichterungen für den Handel wieder möglich sein wird. Gleiches gilt für die genauen Vorgaben zum Thema Gleichstellung der zweifach Geimpften, Genesenen und negativ Getesteten.“   

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag keine laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5492 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 5160 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 79,4.

Auch in den Darmstädter Kliniken deutet sich ein positiver Trend an, der sich bisher jedoch noch nicht eindeutig in den Zahlen niederschlägt. Der Rückgang der Patientenzahlen in Hessen lässt jedoch darauf schließen, dass dies etwas verzögert auch im Versorgungsgebiet 6 eintreten dürfte. Dies könnte aber ab der nächsten Woche der Fall sein, so die Einschätzung des Klinikums. Zurzeit aber sind die Kapazitäten auf Normal- und Intensivstation nach wie vor noch voll ausgelastet. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 15 (15), im Elisabethenstift 14 (3) und im Alice-Hospital 5 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Das Impfzentrum teilt mit, dass das Land Hessen im Zuge der Aufhebung der Priorisierung für den Impfstoff von AstraZeneca ab dem 14. Mai keine Termine für Erstimpfungen mehr in den Impfzentren vergeben wird. Die Termine für die anstehenden Zweitimpfungen bleiben aufgrund der dann höheren Wirksamkeit auf Vorgabe des Landes Hessen bei 12 Wochen. Es wird also im Impfzentrum keine Vorziehung von Terminen möglich sein.

Das Staatliche Schulamt informiert, dass auch in der vergangenen Woche wieder 23.500 Selbsttests in den Schulen im Stadtgebiet durchgeführt worden sind. Davon waren 16 positiv, 8 wurden über einen PCR-Test bestätigt.

Aus den Bereichen Kita, Altenhilfe und Obdachlosenunterbringung gibt es derzeit keine relevanten Meldungen.

Das städtische Schnelltest-Zentrum auf dem Messplatz wird auch in dieser Woche täglich wieder rund 600 bis 700 Testungen durchführen. Das Wochenende war, vermutlich mit Blick auf den Muttertag am Sonntag, komplett ausgebucht.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 12. Mai, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

7. Mai 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner heutigen Sitzung vor allem mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens in Darmstadt befasst. 

„Es ist eine gute Nachricht, dass sich die Infektionszahlen weiterhin positiv entwickeln – sowohl landesweit als auch hier in Darmstadt. Wir sind vorsichtig optimistisch, dass wir bei einem weiterhin verantwortungsvollen Umgang aller mit der momentanen Situation demnächst unter die Inzidenz von 100 gelangen könnten. Wenn dies an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen beibehalten wird, würden neue Regelungen gelten und vor allem die Beschränkungen der Bundes-Notbremse außer Kraft treten. Das stimmt uns sehr hoffnungsvoll, dass wir auf einem guten Weg zurück in die Normalität sind“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch nach dem Bericht des Gesundheitsamtes zur aktuellen Entwicklung der Infektionszahlen.

Das Gesundheitsamt hatte zuvor aufgezeigt, dass in dieser Woche von Montag bis zum heutigen Freitag 145 neue Covid-19-Fälle hinzukamen, während in der vergangenen Woche von Montag bis Freitag 180 neue Covid-19-Fälle gezählt wurden. Aktuell sind für Darmstadt kumuliert 5.469 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert, die Inzidenz liegt bei 105,1.

„An dieser Stelle gilt unser Dank insbesondere auch den vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern des DRKs im kommunalen Schnelltest-Zentrum auf dem Messplatz, die unermüdlich für uns alle im Einsatz sind und Großartiges leisten. Auch diesen umfassenden Testungen und der frühzeitigen Erkennung von Infektionen ist es zu verdanken, dass wir das Geschehen in Darmstadt weiterhin gut im Griff haben“, erklärt Partsch. Die Auslastung und Nutzung durch die Bürgerinnen und Bürger im Schnelltest-Zentrum sei weiterhin hoch. 

Der Krisenstab informiert auch darüber, dass es an den beiden Testzentren der TU Darmstadt am Campus Stadtmitte und am Campus Lichtwiese die Möglichkeit gibt, Kinder unter 6 Jahren testen zu lassen. Außerdem wird in Wixhausen, im Bürgermeister-Pohl-Haus ebenfalls ein Testzentrum eingerichtet. Dieses soll ab Pfingsten in den Betrieb gehen.

Eine Übersicht über die aktuellen Testmöglichkeiten im Stadtgebiet ist auf der städtischen Webseite unter https://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/gesundheit/informationen-zum-corona-virus/testmoeglichkeiten zusammengestellt. 

Die Darmstädter Kliniken melden weiterhin eine stabil hohe Auslastung. In konkreten Patientenzahlen auf den Normal- und Intensivstationen bedeutet das: Im Klinikum Darmstadt 14 (16), im Elisabethenstift 14 (3) und im Alice-Hospital 6 (0). 

Das Impfzentrum hat gestern die Marke von 70.000 Impfungen seit Inbetriebnahme des Zentrums überschritten. Seit Beginn wurden 49.960 Erst- und 20.873 Zweitimpfungen durchgeführt.

Erfreulich ist die Entwicklung, dass das Land Hessen die Beschränkungen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen gelockert hat, sodass hier ein weiterer Schritt in Richtung Normalität unternommen wird. So entfallen die Testpflicht für Geimpfte und Genesene sowie die Maskenpflicht im Zimmer bei Besuch; Besuche sind von nun an wieder täglich möglich.  

In den Schulen läuft seit gestern in den Jahrgangsstufen sieben bis elf der Wechselunterricht, der bisher gut angelaufen ist und von der Schülerschaft wie auch den Lehrkräften mit Freude aufgenommen wurde. 

Aus dem Bereich der Kitas gibt es keine Entwicklungen zu vermelden. Die Lage ist stabil.

Der Krisenstab kommt am Montag, den 10. Mai, wieder zusammen. 

5. Mai 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 5. Mai, erneut mit dem Infektionsgeschehen beschäftigt. Nach Angaben des  Gesundheitsamts ist bei den Fallzahlen inzwischen auch in Darmstadt eine leicht fallende Tendenz festzustellen. Dies entspreche dem hessenweiten Trend, wobei die Zahlen dort stärker sinken, wo zuvor die Inzidenz besonders hoch war. Darmstadt lag und liegt bei der Sieben-Tage-Inzidenz unter dem hessischen Niveau. „Wir werden diese Entwicklung sehr aufmerksam beobachten“, erklärte Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Aber auch mit Blick auf die Situation in den Kliniken ist es geboten, das Virus weiterhin sehr ernst zu nehmen – Abstand, Maske, Hygiene bleiben die wichtigsten Regeln.“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag 33 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5403 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 4982 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 123,2.

In den Darmstädter Kliniken gibt es eine hohe, als stabil bezeichnete Auslastung; nach wie vor müssen intensivmedizinisch auch sehr schwere Fälle betreut werden. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 12 (18), im Elisabethenstift 12 (2) und im Alice-Hospital 8 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken werden derzeit zwei Patienten behandelt.

Im Impfzentrum werden derzeit täglich 700 Impfungen vorgenommen, mit den mobilen Teams sind es 900 täglich. Für den Wirkstoff AstraZeneca bleibt die Nachrückerliste weiterhin geöffnet. Geimpft wurden in Darmstadt mittlerweile auch Menschen ohne Obdach.

In der Wissenschaftsstadt Darmstadt gibt es derzeit 28 offizielle Teststellen (das DRK-Testzentrum auf dem Messplatz, acht weitere Testzentren, 17 Apotheken, zwei Arztpraxen), die zusammen eine Kapazität für 36 000 Antigen-Schnelltests pro Woche bieten (hinzu kommen Testungen etwa in Betrieben und Schulen). Das DRK-Testzentrum auf dem Messplatz hat im April 15 100 Testungen durchgeführt. Davon fielen 0,7 Prozent positiv aus, 0,2 Prozent wurden bei einem anschließenden PCR-Test positiv bestätigt. 83 Prozent der Getesteten waren Darmstädterinnen und Darmstädter, der Rest überwiegend Einpendler. 38 Prozent der Getesteten zählten zur Altersgruppe 15 bis 34 Jahre, 37 Prozent zur Gruppe 35 bis 59 Jahre, 15 Prozent zur Gruppe 60 bis 79 Jahre. Der älteste Getestete war 97 Jahre alt.

Der Krisenstab kommt am Freitag, 7. Mai, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

3. Mai 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 3. Mai, erneut unter anderem mit dem Infektionsgeschehen in der Stadt beschäftigt. Laut Gesundheitsamt bewegen sich die Fallzahlen weiterhin auf einem hohen Niveau, wobei hier insbesondere die Altersgruppe der Sechzig- bis Siebzigjährigen heraussticht.
„Seit der vergangenen Woche können wir immerhin eine leicht fallende Tendenz bei den Neuinfizierten erkennen“, erklärte Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Darmstadt bleibt unter dem Landesdurchschnitt. Das ist jedoch kein Grund zur Sorglosigkeit – im Gegenteil. Wir müssen vorsichtig bleiben.“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag zehn laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5354 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 4938 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 122,0.

In den Darmstädter Kliniken gibt es nach wie vor eine stabile Auslastung bei den Normalstationen sowie einen leichten Anstieg bei der intensivmedizinischen Betreuung, was auch für das gesamte Versorgungsgebiet 6 gilt. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 14 (21), im Elisabethenstift 12 (3) und im Alice-Hospital 5 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken werden derzeit zwei Patienten behandelt.

Das Impfzentrum wird ab sofort bei Buchungen über das Landessystem keine Erstimpfungen mehr mit dem Wirkstoff von AstraZeneca vornehmen; dieser soll nun ausschließlich durch die Hausarztpraxen verimpft werden. Das Impfzentrum ist derzeit dabei, insbesondere auch Personen, die zur Gruppe der kritischen Infrastruktur zählen, zu impfen. Sie werden jeweils über ihren Arbeitgeber angesprochen.

In den Darmstädter Schulen sind in der vergangenen Woche bei 20 500 Schülerinnen und Schülern Antigen-Selbsttests durchgeführt worden; 14 davon (die Betroffenen waren weitgehend symptomfrei) fielen positiv aus, was bei fünfen durch einen PCR-Test bestätigt wurde. Beim Personal fielen bei 5100 Schnelltestungen zwei positiv aus. Ab Donnerstag werden die Jahrgangsklassen 7 bis 11 in den Präsenzunterricht zurückkehren, was entsprechend mehr Selbsttests pro Woche bedeutet. Das schriftliche Abitur, das noch bis Mittwoch läuft, verlaufe störungsfrei, wie das Staatliche Schulamt mitteilt.

Wie das Ordnungsamt berichtet, sind die Demonstrationen am vergangenen Freitag (30. April) ruhig verlaufen, auch die Kundgebung der sogenannten „Querdenker“, die zunächst vom Ostbahnhof zum Mercksplatz gezogen waren. Zwei der rund 270 Teilnehmer wurden durch die Kommunalpolizei ausgeschlossen, weil sie sich nicht an die Maskenpflicht hielten. „Wir beobachten diese Bewegung sehr kritisch“, betonte Oberbürgermeister Partsch. „Wenn man sieht, welch dramatische Entwicklung die Pandemie derzeit in Indien, Brasilien und anderen Ländern nimmt, mit horrenden Todeszahlen und furchtbarem Leid, dann ist das Verleugnen der Gefahr durch dieses Virus einfach nicht nachzuvollziehen. Aber damit müssen wir leben in der Demokratie.“

Das Testzentrum hat am Wochenende 800 Testungen vorgenommen; 16 davon waren positiv. Die Nachfrage ist weiterhin hoch.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 5. Mai, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

30. April 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 30. April, erneut unter anderem mit dem Infektionsgeschehen in der Stadt beschäftigt. So ist laut Gesundheitsamt ab Mitte der Woche regelmäßig ein Anstieg der Fallzahlen zu beobachten, was größtenteils auf mehr Testungen zu Wochenbeginn zurückzuführen ist. „Der zusätzliche Anstieg in dieser Woche liegt an einer eingrenzbaren Häufung von Fällen, die erkannt und beherrschbar ist“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Trotzdem befindet sich die Inzidenz in Darmstadt immer noch unter dem hessischen Schnitt.“  

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 66 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5301 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 4878 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 142.

In den Darmstädter Kliniken ist es gelungen, die Lage weitgehend stabil zu halten, was auch für das gesamte Versorgungsgebiet 6 gilt. Die Krankenhäuser sehen sich gut für das Wochenende vorbereitet, sollte es entgegen der Annahme doch zu einer Häufung von Einweisungen kommen. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 17 (20), im Elisabethenstift 10 (3) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinden sich derzeit 3 Patienten.

Das Impfzentrum meldet für Mittwoch 950 Impfungen und für Donnerstag 991. Nachdem es mit den Pharmazeuten mehrfach getestet worden ist, ist es außerdem gelungen, aktuell bei AstraZeneca und Moderna jeweils 11 Impfdosen per Verpackungseinheit zu gewinnen, was die effektive Nutzung aller zur Verfügung stehenden Impfstoffmengen weiter erhöht. Darüber hinaus sind die Unterstützungen für das Impfpilotprojekt von Merck abgeschlossen, so dass das Unternehmen voraussichtlich ab dem kommenden Montag mit den Impfungen beginnen kann.

Die HEAG mobilo weist alle Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV in Darmstadt daraufhin, dass seit dem Inkrafttreten des neuen Infektionsschutzgesetzes das Tragen einer FFP2-Maske im ÖPNV verpflichtend ist.

In den Schulen haben sich die Testungen von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie dem Personal gut eingespielt. Aus Kitas und Altenhilfe gibt es derzeit keine neuen Entwicklungen zu berichten.

Wie das Ordnungsamt berichtet, sind für Freitagabend und Samstag Demonstrationen unterschiedlicher Gruppen auf Mercksplatz, Karolinenplatz und Messplatz in der Stadt angemeldet. Mit temporären Verkehrsbehinderungen muss daher gerechnet werden.

Das Testzentrum ist heute mit 850 Tests ausgebucht. Es ist weiter eine steigende Nachfrage zu verzeichnen. Im Schnitt erhalten die Kollegen bei rund 700 bis 800 Tests pro Tag etwa 5 bis 10 positive Ergebnisse.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 3. Mai, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

28. April 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 28. April, vor allem mit dem weiteren Fortschritt bei den Impfungen und der Ankündigung des Landes zum künftigen Umgang mit bereits vollständig (zweifach) Geimpften beschäftigt. Hier bezieht Oberbürgermeister Jochen Partsch gerade im Hinblick auf vermeintlich größere Spielräume für diese Personen klar Stellung: „Es ist gut, dass das Land Hessen auf Basis der Einschätzungen des RKI entschieden hat, vollständig geimpfte Personen in Bezug auf Zugänge zu Dienstleistungen negativ getesteten Personen gleichzustellen. In der Praxis bedeutet dies etwa einfacheren Zutritt zum Friseur oder anderen körpernahen Dienstleistungen. Es bedeutet jedoch nicht, dass jetzt oder zumindest in naher Zukunft bereits wieder Veranstaltungen möglich sein könnten. Stand heute können sich auch zweifach geimpfte Personen weiterhin infizieren und das Virus auch weitergeben. Auch für zweifach geimpfte Personen gelten daher weiter die bekannten Hygieneregeln inklusive Abstand und Maskentragen. Es handelt sich bei der Entscheidung um sinnvolle Erleichterungen im Alltag – nicht mehr aber auch nicht weniger.“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 41 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5184 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 4806 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 132.

In den Darmstädter Kliniken ist die Lage stabil auf hohem Belegungsniveau im Covid und No-Covid-Bereich. Hohe Arbeitsbelastung für die Teams. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 13 (18), im Elisabethenstift 11 (3) und im Alice-Hospital 7 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken werden zwei Patienten behandelt.

Wie bereits berichtet, hat das Impfzentrum in dieser Woche seine Öffnungszeiten auf 22 Uhr am Abend erweitert um die Menge an Impfungen pro Tag zu erhöhen. Nach Angaben der ärztlichen Leitung funktioniert dies gut. Am Montag konnten erneut 1000 Personen und am Dienstag noch einmal 1060 Personen am Tag geimpft werden. In der kommenden Woche gelten dann wieder die üblichen Öffnungszeiten, da die Versorgung mit Impfstoff eine Ausweitung der Kapazitäten nicht möglich macht. Auch die Impfungen bei obdachlosen Personen gehen zügig voran. Letzte Woche konnten bereits 60, diese Woche noch einmal 63 Personen geimpft werden. Außerdem unterstützen die Kollegen des Impfzentrums die Firma Merck zu Beginn logistisch und durch Schulungen bei der Umsetzung des vom Land beschlossenen Pilotbetriebs für Betriebsarztimpfungen.

Im Bereich der Kindertagesstätten ist das Infektionsgeschehen derzeit gering. Aktuell gibt es einen intensiven Austausch über die Frage von Tests bei Kindern mit Elternvertretungen und Trägern. Hierzu gibt es bisher keine Vorgaben vom Land. Überlegt wird, eine Übersicht einer möglichen bereits jetzt zugänglichen Angebotsstruktur für die Eltern zur Verfügung zu stellen.

Im Testzentrum sollen am heutigen Mittwoch rund 700 Tests durchgeführt werden, gestern waren es bereits 600 Tests. Es sei im Vergleich zu den Vorwochen eine deutlich höhere Nachfrage festzustellen, meldet das DRK, was an den Änderungen des Infektionsschutzgesetzes liegen könnte. Der Betrieb laufe aber reibungslos.

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 30. April, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

26. April 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 26. April, vor allem mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens und dem Fortschritt bei den Impfungen beschäftigt. „Am Freitag konnten wir mit 1057 erstmals über 1000 Impfungen in unserem Impfzentrum durchführen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Damit bewegen wir uns etwa vier Monate nach Beginn der Impfkampagne nahe an der Kapazitätsobergrenze und werden durch Überbuchungen weiter daran arbeiten, mögliche ‚No-Shows‘ bestmöglich aufzufangen und auszugleichen.“ Insgesamt meldet das Impfzentrum, Stand gestern Abend, 40.269 durchgeführte Erst- und 20.371 Zweitimpfungen, also 60.640 Impfungen.

Das Impfzentrum bittet außerdem darum, dass die Bürgerinnen und Bürger pünktlich, aber nicht zu früh zu ihren Impfterminen zum Impfzentrum kommen. Derzeit gebe es häufiger Störungen in den Abläufen durch Personen, die deutlich zu früh zum Termin (zum Teil bis zu einer Stunde) erscheinen.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag 9 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5136 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 4747 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 130,1. Nach einigen Wochen des Einpendelns auf hohem Niveau ist seit der letzten Woche nun noch einmal eine Steigerung der Fallzahlen in Darmstadt zu beobachten. So lag die Zunahme bei etwa +20 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. „Trotzdem liegt die Wissenschaftsstadt glücklicherweise noch immer weit unter dem hessenweiten Schnitt von fast 180 am heutigen Montag“, so OB Partsch.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation auf hohem Belastungsniveau stabil. Die Belegung auf Normal- und Intensivstation scheint sich für den Moment in Hessen und auch im Versorgungsgebiet 6 auf einem Plateau stabilisiert zu haben. Allerdings sagt die Prognose des RKI für diese Woche einen weiteren Anstieg vor allem im Normalstationsbereich voraus.
Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 17 (17), im Elisabethenstift 14 (3) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken werden 2 Patienten behandelt.

In den Schulen hat die zweite Woche der Testpflicht in Präsenz begonnen. Aktuell werden die neuen Testkits ausgeliefert. Wie das Staatliche Schulamt berichtet, werden die Tests weiter sehr gut angenommen, die Schülerinnen und Schüler zögen hier sehr gut mit.

Für die Kitas gibt es weiter keine Regelung von Landesseite zum Umgang mit Tests für Kinder. Hier erwartet das Sozialdezernat weitere Aussagen. Währenddessen bereitet sich die Stadt mit den Trägern bereits auf die Einrichtung einer Notbetreuung ab einer Inzidenz von 165 vor, wie im neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes vorgeschrieben.  

Das kommunale Schnelltestzentrum war auch am zurückliegenden Wochenende wieder komplett ausgebucht. Bei rund 800 durchgeführten Tests am Tag wurden 6 positive Fälle per Schnelltest bestimmt, die jetzt noch per PCR nachgetestet werden müssen. Die Kollegen berichten von guten und zügigen Abläufen.

Zum Schluss noch eine wichtige Information für alle, die zu den Zeitpunkten der Ausgangssperre arbeiten gehen müssen: Der Weg zur Arbeit und zurück ist während der Ausgangssperre selbstverständlich erlaubt. Die Stadt plant hier auch keine Reduzierung des ÖPNV, so dass alle die darauf angewiesen sind, auch eine Möglichkeit haben diesen ganz normal für den Arbeitsweg zu nutzen.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 28. April, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

23. April 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 23. April, vor allem zu den Auswirkungen der sog. Bundesnotbremse beraten. Stand Freitagmittag bestehen hier aus Sicht des Gremiums für die exakte Umsetzung der Regelungen allerdings noch rechtliche Unsicherheiten. „Bis diese hoffentlich durch das Corona-Kabinett des Landes ausgeräumt sind, verfahren wir pragmatisch“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Das heißt vor allem für die in der Notbremse vorgesehene Ausgangssperre ab einer Inzidenz von 100 über drei Tage, dass diese für die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Prinzip ab heute 0 Uhr gilt, spätestens jedoch ab dem morgigen Samstag, 22 Uhr. Für die Bürgerinnen und Bürger heißt das, dass wir an Sie alle appellieren, sich bereits am heutigen Freitagabend an die entsprechenden Regelungen zu halten, wir werden jedoch aufgrund der rechtlichen Unsicherheiten erst ab Samstag, 22 Uhr kontrollieren und sanktionieren.“

Die Inzidenz in den vergangenen Tagen in Darmstadt: 20. April: 103,8. 21. April: 100,7. 22. April: 103,8. 23. April: 102,6. „Damit hat Darmstadt wie schon in den vergangenen Wochen eine der niedrigsten Inzidenzen in Hessen und liegt auch deutlich unter dem Bundesschnitt, dennoch müssen die neuen gesetzlichen Regeln wirksam werden“, so Partsch abschließend.  

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 37 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 5052 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 102,6.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation angespannt. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 20 (14), im Elisabethenstift 12 (4) und im Alice-Hospital 5 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinden sich 2 Patienten.

Nach Zusagen des Landes für konstante Impfstoffmengen im Mai kündigt das Impfzentrum an, alle vorgehaltenen Restbestände zu verimpfen. Vom 26. April bis 2. Mai werden im Impfzentrum abends bis 22 Uhr erneut Zusatztermine für Impfungen mit Moderna angeboten werden können. Wichtiger Hinweis für alle Impflinge: Abendtermine im Impfzentrum können trotz Ausgangssperre selbstverständlich wahrgenommen werden, da es sich hier um eine medizinische Behandlung handelt!

Das Testzentrum auf dem Messplatz meldet steigende Nachfrage und versucht die Kapazitäten weiter auszubauen. Heute werden dort voraussichtlich nahezu 800 Tests angeboten werden können. Ein Problem sind nach wie vor nicht wahrgenommene Termine. Die Kollegen appellieren daher an die Bevölkerung diese Termine über den Anmeldelink wieder abzusagen, damit keine Termine verfallen.
Innerhalb eines Monats seit dem Start im März wurden dort insgesamt 12.687 Tests durchgeführt, davon waren 64 positiv, 21 wurden per PCR positiv nachgetestet, d.h. etwa ein Drittel.

Laut Staatlichem Schulamt funktioniert die neue Testroutine in den Schulen gut, bisher gab es keine Rückmeldungen zu größeren Schwierigkeiten. In Stadt und Landkreis zusammen waren von Montag bis Donnerstag insgesamt 54 Laientests von Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern positiv, 15 wurden per PCR bestätigt. Das Gesundheitsamt meldet hierzu, dass durch die neuen Testungen bisher kein sprunghafter Anstieg positiver Fälle zu verzeichnen ist.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 26. April, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

21. April 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 21. April, erneut mit dem Fortschritt bei den Impfungen beschäftigt. So meldet das Impfzentrum mit Stand gestern insgesamt 36.183 durchgeführte Erst- und 20.207 Zweitimpfungen. Darüber hinaus wurden am Dienstag zum ersten Mal die Öffnungszeiten bis 22 Uhr erweitert. Von 1.080 freigegebenen Terminen am Dienstag wurden 941 Termine wahrgenommen. „Dazu ist es von unserer Seite auch noch einmal wichtig zu betonen, dass wir grundsätzlich keinen Impfstoff zurückhalten, sondern alles verimpfen, was wir nicht für Zweitimpfungen zurückhalten müssen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Nach wie vor ist leider der schwer planbare Zufluss von Impfstoffen an die Impfzentren der Grund für mögliche geringfügige Verzögerungen.“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 36 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4.958 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 4.613 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 100,7. „Damit gehört Darmstadt aktuell wieder zu den Hessischen Gebietskörperschaften mit den niedrigsten Inzidenzen“, so OB Partsch. 

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation auf hohem Belastungsniveau, vor allem auf den Intensivstationen, aber stabil. Aus Sicht des Klinikums ist die lineare Entwicklung derzeit gesättigt. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 16 (16), im Elisabethenstift 14 (5) und im Alice-Hospital 8 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befindet sich derzeit 1 Kind auf Normalstation und 3 Kinder auf der Intensivstation. Hier ist es, aus Sicht des Klinikum extrem wichtig, diese Entwicklung sehr genau zu beobachten, ob diese etwas mit einer Verlagerung des Infektionsgeschehens durch die Mutante auf jüngere Patientengruppen zu tun hat. 

In den Schulen gibt es seit Beginn der Testpflicht viel Abstimmungsbedarf, der aber von den Kolleginnen und Kollegen in den Schulämtern, dem Gesundheitsamt und den Schulen selbst gut bearbeitet wird. Seit Schulbeginn nach den Osterferien am Montag wurden bisher 5 positive Fälle von Covid-19 mit Schnelltests eruiert. 

Aus Kita und Altenpflege gibt es heute keine besonderen Meldungen. 

Das Testzentrum berichtet am Wochenende vom 16. bis 18. April über insgesamt 1.898 durchgeführte Testungen, davon waren 16 Schnelltests positiv, die PCR-Nachtestung ergab 8 positive Fälle. Dies entspricht einer Trefferquote bei den Positiven von 50 Prozent, und einem Anteil von 0,4 Prozent der Gesamtgetesteten. 

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 23. April, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

19. April 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 19. April, mit der weiteren Entwicklung der Fallzahlen und dem Schulstart nach den Osterferien beschäftigt. Wie das Staatliche Schulamt berichtet, gab es Stand Montagvormittag keine Meldungen über größere Schwierigkeiten bei der Organisation. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde zudem ein positiver Schnelltest gemeldet. Das DRK schickt unterdessen heute und morgen sog. Schulpatinnen und Schulpaten in insgesamt 18 Darmstädter Schulen, um bei der Durchführung der Schnelltests zu unterstützen. „Der Schulstart ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten“, erklärt dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Wir tun alles, um die Beteiligten hier bestmöglich zu unterstützen und sind guter Dinge, dass sich die neuen Vorgaben und Abläufe im Laufe der kommenden Tage und Wochen einspielen.“

Wie das Gesundheitsamt (GA) mitteilt, ist das Niveau der Fallzahlen in Darmstadt nach wie vor hoch. Seit der 10 KW gibt einen kontinuierlichen Anstieg. Am vergangenen Mittwoch überschritt Darmstadt erstmals wieder eine Inzidenz von 100. In Hessen ging die Inzidenz noch deutlicher nach oben und liegt derzeit bei 162. Nach Einschätzung des GA dürften zudem die Osteraktivitäten mit zwei bis drei Wochen Nachlauf nun in die aktuellen Zahlen eingeflossen sein.

Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt sind für den heutigen Montag 5 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4914 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 4598 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 107.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation angespannt. Nach Angaben des Klinikums hat der Ostereffekt zahlenmäßig nicht zu einem exponentiellen, sondern linearem Wachstum der Fallzahlen in den Kliniken geführt. Während sich die Aufnahmen auf Normalstation bei hoher Belastung aktuell eingependelt haben, bringt der Anstieg auf den Intensivstationen auch die Kliniken in Südhessen an die Kapazitätsgrenzen. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 23 (15), im Elisabethenstift 10 (5) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinden sich zwei Patienten.

Derzeit werden im gesamten Versorgungsgebiet 6 rund 80 Covid-19-Intensivpatienten behandelt. Dazu kommen für das Klinikum Darmstadt mit einer der größten Notaufnahmen in Hessen, einem zunehmenden Anteil von schweren Non-Covid-Patienten und überregionalen Zuweisungen weitere Belastungen dazu. Das Klinikum ist darüber hinaus in Südhessen das einzige Klinikum der höchsten Versorgungsstufe (umfassende Notfallversorgung (G-BA), Schwerstverletzungsartenverfahren (DGUV), Level-1-koordinierendes Klinikum (HMSI) mit aktuell im Schnitt 57 über Rettungsdienste eingelieferten Notfällen am Tag.

Im Impfzentrum werden derzeit etwa 700 Impfungen pro Tag in der regulären Betriebszeit durchgeführt. Zusätzlich gibt es in der kommenden Woche von Dienstag bis Freitag zwischen 18.30 und 22 Uhr Sondertermine mit 250 zusätzlichen Impfungen jeden Abend. Parallel laufen dazu die aufsuchenden Impfungen sowie die Impfungen in Obdachlosenunterkünften weiter.

In den Kitas führt die Situation eines vom Land nicht klar definierten Betreuungsmodus zu viel Organisations- und Gesprächsbedarf. Die Vorgabe einer dringenden Betreuungsnotwendigkeit lässt leider viel Spielraum. Dennoch gilt weiter der Appell an die Eltern, ihre Kinder falls irgendwie möglich, unbedingt zu Hause zu betreuen und nur in absoluten Notfällen in die Einrichtungen zu bringen.  

Im Testzentrum wurden die Kapazitäten am Samstag und Sonntag jeweils auf über 600 Testungen am Tag erhöht, am Sonntag waren 11 Schnelltests positiv. Die Nachtestungen erfolgen nun Anfang dieser Woche.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 21. April, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

16. April 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 16. April, erneut mit der Entwicklung der Fallzahlen und der Umsetzung der neuen Regelungen zum Schulbeginn nach den Osterferien am kommenden Montag beschäftigt. Um hier aufgrund der neuerdings bestehenden Testpflicht für die Schülerinnen und Schüler in Präsenz weißt die Stadt daraufhin, „dass wir im kommunalen Testzentrum auf dem Messplatz die Kapazitäten am Sonntag erweitern konnten“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Zusätzlich gibt es im Stadtgebiet weitere Möglichkeiten zur Testung am Sonntag, so dass man am Montag bereits mit einem negativen Test in den Schulbetrieb starten kann und so die Abläufe eventuell etwas beschleunigt werden können.“ Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.
Alle aktuelle Teststellen in Darmstadt sind hier zu finden: https://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/gesundheit/informationen-zum-corona-virus/testmoeglichkeiten    

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 31 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4866 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 4557 davon betrachtet das Gesundheitsamt als genesen. Die Inzidenz sinkt leicht und liegt bei 114,5. Das Niveau der Fallzahlen liegt trotz einem leichten Absinken am Freitag auf einem deutlich höheren Niveau als in der vergangenen Woche. Seit Mittwoch befindet sich die Stadt erneut über einer Inzidenz von 100.
In den Darmstädter Kliniken bleibt die Lage angespannt. Es gibt nach wie vor eine hohe Auslastung, vor allem im intensivmedizinischen Bereich. Neben den Covid-Patienten kommt hier auch hoher Anteil von Non-Covid-Patienten hinzu. Die nun in der Beratung befindliche Notbremse im angepassten Infektionsschutzgesetz kommt aus Sicht der Mediziner vermutlich zu spät. Die weiter steigenden Zahlen auf den Intensivstationen in der dritten Welle lassen sich voraussichtlich zeitnah nicht mehr aufhalten. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 22 (13), im Elisabethenstift 10 (4) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinden sich 3 Patienten.

„Im Impfzentrum konnten wir nach Einrichtung der Liste für Impfinteressierte am Montag bisher 130 zusätzliche Impfungen durchführen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Obwohl sich diese Art der Terminorganisation sehr aufwändig gestaltet, können wir auch auf diesem Weg weiteren Darmstädterinnen und Darmstädtern den dringend benötigten Schutz ermöglichen.“
In den Kliniken sollen in der nächsten Woche zudem die Impfungen der Prioritätsgruppe 2 abgeschlossen werden und in den Obdachlosenunterkünften starten in den kommenden Tagen die Impfungen.

Beim Thema Kitas steht die Stadt in intensivem Austausch mit den Einrichtungen und Trägern sowie den Eltern. Tagesaktuell werden aus diesem Bereich keine Infektionen gemeldet.

In der Altenpflege ist ebenfalls kein Ausbruchsgeschehen zu verzeichnen.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 19. April, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

14. April 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 14. April, vor allem mit den vom Land vorgesehenen Test-Regelungen in den Schulen ab dem kommenden Montag beschäftigt. Während sich am grundsätzlichen Modus von Präsenz- und Distanzunterricht keine Änderung im Vergleich zur Zeit vor den Osterferien ergibt, sehen die neuen Vorgaben vom Land vor, dass bei Präsenz ab sofort zwei Schnelltests pro Woche an den Schulen durchgeführt werden müssen. Die dafür erforderlichen Tests sind beschafft und werden aktuell an die Schulen verteilt. Während sich die Lehrkräfte zu Hause selbst testen sollen, testen sich die Schülerinnen und Schüler in der Schule selbst. „Dafür stehen auch sogenannte medizinische Paten etwa vom DRK für 10 Stunden pro Schule zur Verfügung“, erläutert OB Jochen Partsch. Wer kein negatives Schnelltestergebnis vorweisen kann, darf das Schulgelände nicht betreten, wer den Test verweigert, geht automatisch in den Distanzunterricht. „Um die Situation hier weiter zu verbessern, prüfen wir zusätzlich, ob eine Ausweitung der Kapazitäten unseres Schnelltestzentrums auf dem Messplatz speziell am Sonntag Möglichkeiten zur zusätzlichen Testung von Schülerinnen und Schülern bietet“, so Partsch.  

Derzeit werden dort aktuell etwa 500 bis 600 Tests am Tag durchgeführt. Weitere Infos zu den Regelungen in den Schulen gibt es auf: kultusministerium.hessen.de/presse/pressemitteilung/schulbetrieb-nach-den-osterferien 

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 59 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4794 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 4499 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz steigt stark und liegt bei 117,6. Hinweis: Die Fallzahl für den Mittwoch bildet aufgrund eines Meldeproblems am Dienstag jedoch die Fallzahlen von Dienstag und Mittwoch gemeinsam ab. Seit Mitte dieser Woche ist aber auch hessenweit noch einmal ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen und damit der Inzidenz auf aktuell 162 zu beobachten.

Die Darmstädter Kliniken melden eine stabil hohe Auslastung. Intensiv-Kapazitäten sind nur noch für Notfälle vorhanden. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 21 (13), im Elisabethenstift 11 (3) und im Alicehospital 5 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befindet sich jeweils ein Kind auf Normal-, eines auf Intensivstation.

Das Impfzentrum berichtet von etwa 10 bis 15 Prozent sogenannter ‚No-Shows‘ im Zusammenhang mit Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca, also Personen die einen Termin haben, aber nicht zum Termin erscheinen. Um hier entgegenzuwirken sollen diese nun mit Überbuchungen in der gleichen Größenordnung aufgefangen werden. Zusätzlich appelliert das Impfzentrum an alle Bürgerinnen und Bürger, die ihren Termin nicht wahrnehmen möchten, diesen über die Buchungsportale- und nummern des Landes zu stornieren. Unterdessen hat die zu Beginn der Woche angelegte Liste für Impfinteressierte zu ersten Impfungen geführt. „Es freut mich sehr, dass wir am Dienstag hier das erste Mal 30 Personen über die Liste mit einer Impfung versorgen konnten“, erklärt OB Partsch. „Heute planen wir noch einmal mit ca. 30 außerplanmäßigen Impfungen. Dies ist eine weitere Möglichkeit für uns, für den Schutz der Bevölkerung flexibel zu agieren und unsere ohnehin hohe Quote an verabreichten Impfstoffen weiter zu erhöhen.“ Die Liste ist weiterhin auf ztix.de/hp/events/2703/info zu finden.

Auch in den Kitas werden die Möglichkeiten zur Testung des Personals erweitert. Auch hier sollen nun regelmäßig zwei Schnelltests pro Woche angeboten werden. Die Testkits werden gerade an die Einrichtungen ausgeliefert. Zusätzlich gibt es erneut den Appell des Landes an alle Eltern, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen und nur in Notfällen in die Kitas zu bringen. Das Personal ist außerdem angehalten, medizinische Masken zu tragen und nur wenn es aus pädagogischen Gründen nicht anders möglich ist, darauf zu verzichten.

Die Lage in den Alten- und Pflegeheimen ist ruhig.

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 16. April, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

12. April 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 12. April, weiter mit der Entwicklung der Fallzahlen in Darmstadt sowie mit einer AstraZeneca-Nachrückerliste des Impfzentrums für über 70-Jährige beschäftigt. „Diese wird noch am heutigen Montag freigeschaltet“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. Weitere Informationen dazu werden in einer gesonderten Medieninformation bekanntgegeben.  

Wie das Gesundheitsamt (GA) mitteilt, ist für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag 1 laborbestätigter Fall von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4735 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 4461 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 86,9. Insgesamt liegen die Zahlen in Darmstadt, abgesehen von der ‚Oster-Delle‘ in den letzten drei bis vier Wochen auf einem ähnlichen Niveau, so dass aus Sicht des GA die Annahme nahe liegt, dass man sich derzeit auf einem Plateau auf hohem Niveau eingependelt hat. Nach Auskunft der Fachleute nahm die dritte Welle der Pandemie etwa zwischen der 10. und 11. Kalenderwoche ihren Anfang.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation angespannt. Die Intensivkapazitäten im Versorgungsgebiet 6 sind nahezu ausgelastet. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 19 (13), im Elisabethenstift 11 (4) und im Alice-Hospital 7 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken liegt ein Kind auf Normal- und eines auf Intensivstation.

Das Impfzentrum meldet eine stabile Betriebssituation. „Nach einem Rückgang der Auslastung rund um die Osterfeiertage aufgrund geringer Impfstoffmengen auf etwa ein Drittel der Kapazität, können wir diese nun wieder auf etwa zwei Drittel und etwa 600 Impfungen pro Tag steigern“, erläutert OB Partsch. Am Samstag wurden 689 und am Sonntag 682 Impfungen durchgeführt. Auch bei den aufsuchenden Impfungen gibt es einen Fortschritt zu verzeichnen. Hier konnten am Samstag 46 und am Sonntag 26 Personen in Eberstadt geimpft werden.  

In den Kitas können sich Fachkräfte seit einigen Wochen regelmäßig auf freiwilliger Basis testen lassen. Dieses Angebot wird von vielen Beschäftigten angenommen. In den Schulen soll es nach Ende der Osterferien regelmäßig jede Woche zwei freiwillige Selbsttests für Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler in Präsenz geben.

Aus der Altenpflege gibt es keine Vorkommnisse zu vermelden.

Im Testzentrum läuft der Betrieb normal. Heute sollen dort etwa 500 bis 550 Tests durchgeführt werden. Am Wochenende war das Zentrum komplett ausgebucht.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 14. April, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

9. April 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 9. April, vor allem mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens und dem Fortschritt bei den Impfungen beschäftigt. Wie das Impfzentrum berichtet, ist es nun erstmals möglich, die verabreichten Dosen nach Wohnort aufzuschlüsseln. So wurden seit Beginn der Kampagne am 27. Dezember, als das Impfzentrum noch als regionales Zentrum für Südhessen zuständig war, insgesamt 48.450 Impfungen verabreicht. „Davon gingen 16.216 Erst- und 8.117 Zweitimpfungen an Darmstädterinnen und Darmstädter, in Summe wurden 24.333 Impfungen in Darmstadt verabreicht“, erklärt dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Nach einem leichten Rückgang aufgrund niedriger Impfstofflieferungen können wir am Freitag wieder 626 geplante Impftermine plus 800 Termine am Wochenende anbieten“, erklärt der OB.

Herausfordernd stellen sich derzeit leider die aufsuchenden Impfungen bei immobilen Personen dar. Hier stoßen die Teams immer wieder auf Menschen, die über das Land angegeben haben, eine Impfung zu benötigen, dann aber offenbar etwa beim Hausarzt schon geimpft wurden. „Daher ergeht unser Appell an diese Personen, dem Impfzentrum bitte unbedingt Bescheid zu geben, wenn dies der Fall ist. Das spart uns wertvolle Zeit, da die aufsuchenden Impfungen logistisch ohnehin sehr anspruchsvoll in der Umsetzung sind und wichtige Ressourcen binden“, so der OB.  
Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag  38 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4673 Fälle in Darmstadt registriert sind. 4384 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 77,6.
Beschlossen wurde zudem die weitere Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Amt um weitere vier Wochen bis in den Mai hinein. 

In den Darmstädter Kliniken ist die aktuelle Lage zwar beherrschbar, aber es gibt weiter eine starke Auslastung im Covid- wie im Non-Covid-Bereich. Die Kliniken rechnen trotz der derzeit leicht gesunkenen Inzidenz mit einem weiteren Anstieg auf das Niveau vor Ostern in den kommenden Tagen. Derzeit steigen die Fallzahlen im Versorgungsgebiet 6 weiter moderat aber spürbar. Es gebe zwar Platz für Notfälle, aber im Grunde seien die Kapazitätsgrenzen erreicht. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 17 (17), im Elisabethenstift 8 (5) und im Alice-Hospital 9 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Im Schnell-Testzentrum auf dem Messplatz wurden seit dem Start am 20. März bis zum 7. April insgesamt 5500 Tests durchgeführt. Davon waren 27 positiv, 4 wurden durch PCR bestätigt, 3 davon wiesen die britische Variante B.1.1.7 nach. Seit dieser Woche läuft das Zentrum in Volllast mit 500 Tests pro Tag. Am heutigen Freitag soll testweise versucht werden die Kapazität auf 600 zu erhöhen. Es gibt weiter eine sehr hohe Nachfrage.

In den Pflegeeinrichtungen gibt es derzeit keine nennenswerten Vorkommnisse. Positiv ist, dass das RKI in seinen Empfehlungen größere Spielräume für geimpfte Personen in den Einrichtungen vorsieht. Wenn diese durch das Land Hessen in die Verordnungen eingearbeitet wurden, könnten die derzeit strengen Kontaktbeschränkungen innerhalb der Einrichtungen zunehmend gelockert werden. „Dann ist zumindest in diesen Bereichen wieder ein gutes Stück mehr Normalität möglich“, zeigt sich OB Partsch erfreut über diese Vorgehensweise.

In den Kitas starten die regelmäßigen Tests beim Personal nach den Osterferien. Aus der Kultusministerkonferenz ist zu hören, dass die Schulen nach den Ferien weiter offengehalten werden sollen, die Priorität für Präsenzunterricht liegt bei den Abschlussjahrgängen. Außerdem startet dann die Teststrategie mit zwei Selbsttests pro Woche in den Schulen.  

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 12. April, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

6. April 2021

Das kommunale Schnelltestzentrum auf dem Messplatz startet ab dem heutigen Dienstag, 6. April, den Volllastbetrieb. „Ab sofort können wir den Bürgerinnen und Bürgern hier 500 Schnelltests am Tag anbieten“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Das ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur stärkeren Kontrolle des Infektionsgeschehens in unserer Stadt.“ Buchungen und Stornierungen können weiterhin auf https://www.drk-darmstadt.de/corona-schnelltestzentrum/ getätigt werden. Die Auslastung ist bereits jetzt hoch.
Über Ostern (Freitag bis Montag) wurden zudem täglich 250 bis 260 Tests durchgeführt, davon waren 6 beim Schnelltest positiv. Die PCR-Nachtestung erfolgt heute. Wer in anderen Teststellen ohne Möglichkeit zur direkten PCR-Nachtestung ein positives Schnelltestergebnis erhält, soll dieses über das Testzentrum der KV in der Bessunger Straße oder den Hausarzt nachtesten lassen. Der weitere Ausblick bei den Schnelltests war eines der Themen mit denen sich der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt in seiner Sitzung am Dienstag beschäftigt hat. 

Hinsichtlich der Fallzahlen ist zu beachten, dass zwar die Testzentren und die Labore auch über die Osterfeiertage gearbeitet haben, dennoch sind die Zahlen zu Anfang der Woche, noch dazu nach den Feiertagen, meist niedriger, auch weil sich weniger Personen testen lassen. Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt sind am Dienstag 6 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4596 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 4297 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt derzeit bei 78,2. „Die deutliche Absenkung der Inzidenz ist einerseits sehr erfreulich, andererseits müssen wir die Anstrengungen aber weiter hoch halten und auch bei den Auswertungen der Infektionszahlen die Fallentwicklung während der Werktage beachten“, erklärt dazu OB Partsch. 

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation angespannt aber nicht kritisch. Derzeit gibt es weiter eine leichte Zunahme im Bereich der Normalstation. Die Verhältnisse im Intensivbereich sind im Versorgungsgebiet 6 auf hohem Niveau derzeit stabil. Es bleibe abzuwarten, so das Klinikum Darmstadt, wie sich die Fallzahlen nun nach den Osterfeiertagen entwickeln.  Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 12 (18), im Elisabethenstift 12 (4) und im Alice-Hospital 10 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinden sich zwei Patienten. 

Das Darmstädter Impfzentrum hat über die Osterfeiertage von Freitag bis Montag insgesamt 800 weitere Impfungen mit dem Präparat von Biontech durchgeführt, bei AstraZeneca waren die Bestände aufgebraucht. Ab heute erfolgen, nach Ankunft neuer Lieferungen, auch wieder 185 Impfungen mit AstraZeneca für Personen über 60 Jahren. Derzeit führt das Zentrum etwa 550 Impfungen am Tag durch.  

Wie das Land Hessen mitteilt, können sich ab sofort Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen sowie Schulpersonal im Impfportal des Landes Hessen für eine Impfung anmelden. Notwendig für die Impfung ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers. In den Schulen sollen nach den Osterferien die regelmäßigen Schnelltestungen der Schülerinnen und Schüler starten. Bereits im März nahm die Bertolt-Brecht-Schule an einem Pilotversuch teil. Dabei wurden in zwei Wochen insgesamt 600 Tests durchgeführt. Positive Fälle gab es nicht. In den letzten sieben Tagen gab es in den Darmstädter Schulen 27 positive Testungen bei Lehrern und Schülern gemeinsam.

Das Ordnungsamt meldet vereinzelte Beschwerden von Bürgern über nicht eingehaltene Corona-Bestimmungen von jungen Leuten im Herrngarten. Ansonsten berichtet die Stadtpolizei über ein ruhiges Wochenende ohne große Auffälligkeiten.

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 9. April, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

31. März 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 31. März, nach den Entwicklungen am Dienstag unter anderem mit dem weiteren Umgang mit dem Impfstoff von AstraZeneca beschäftigt. Wie das Impfzentrum mitteilt, sind bis zum kommenden Dienstag derzeit keine weiteren Impfungen mit dem Mittel angesetzt, da die Impfstoffreserven damit aufgebraucht sind. Ab Dienstag sollten dann die Termine nachgeholt werden, die beim ersten Stopp von AstraZeneca ausgefallen sind. Die Termine der darauffolgenden Tage werden aufrechterhalten. Für Personen unter 60 Jahren wird eine Impfung mit den Impfstoffen von Biontech oder Moderna angeboten. Es müssen keine Termine abgesagt werden. Das Land Hessen stellt zur Sicherung dieser zusätzlichen Termine entsprechend weiteren Impfstoff zur Verfügung. Die zweite Impfung von Personen unter 60 Jahren, die bereits AstraZeneca erhalten haben, wird in den Mai verschoben. Die Frist zwischen Erst-und Zweitimpfung bei dem Vektorimpfstoff beträgt maximal zwölf Wochen. Die Betroffen werden vom Land Hessen informiert. Auch im Impfzentrum Darmstadt wird die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) umgesetzt, Astrazeneca für Jüngere lediglich als Angebot vorzuhalten, so dass dieser Personenkreis auf eigenen Wunsch nach entsprechender ärztlichen Aufklärung geimpft werden kann. 
„Der Betrieb im Impfzentrum geht über die Osterfeiertage dennoch weiter“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Wir werden mit reduziertem Personal täglich leider nur 240 Impfungen durchführen können.“

Das gute Wetter der letzten Tage hat erkennbar dazu geführt, dass sich wieder vermehrt größere Gruppen von insbesondere jungen Menschen ohne Abstand und Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen vor allem in der Innenstadt treffen und aufhalten. Oberbürgermeister Jochen Partsch wendet sich daher auch mit Blick noch einmal direkt an die betreffenden Bevölkerungsgruppen: „Wir befinden uns mitten in der dritten Welle. Es ist eindeutig erkennbar, dass die Infektionszahlen gerade bei den Menschen im Alter zwischen 20 und 60 deutlich ansteigen. Diesen Anstieg müssen wir stoppen und zurückdrängen. Mir ist bewusst, dass es viele Menschen nicht mehr hören können oder wollen, dass die augenblickliche Situation und viele Unklarheiten stressig und nervig sind, aber das erfordert umso mehr Geduld, Rücksichtnahme und Besonnenheit. Dass dies von der großen Mehrheit der Darmstädterinnen und Darmstädter berücksichtigt wird, ist einer der Hauptgründe weshalb das Infektionsgeschehen in Darmstadt weiterhin deutlich unter dem Bundes- und Landesdurchschnitt ist. Die Lage ist sehr ernst und es ist also unbedingt notwendig, dass sich alle weiter an die bekannten Abstands- und Hygieneregeln halten. Wer es nicht tut, handelt verantwortungslos gegenüber den Mitbürgerinnen und Mitbürgern aber auch gegenüber der eigenen Gesundheit. Es bleibt für uns alle eine herausfordernde Situation, aber wir können diese dritte Welle nur zurückdrängen wenn alle, auch über die Feiertage, mitziehen. Aufgrund der beobachteten Entwicklungen werden wir die Kontrollen durch die Stadtpolizei vor allem im Innenstadtbereich noch einmal intensivieren.“
 
Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 22 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4491 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 4240 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz fällt wieder unter 100 und liegt aktuell bei 99.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Lage stabil angespannt. Die Kliniken bereiten sich derzeit auf einen Anstieg der Patientenzahlen über und nach den Ostertagen vor. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 15 (17), im Elisabethenstift 5 (4) und im Alice-Hospital 9 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In der Kinderklinik befindet sich 1 Patient. Die derzeit größte Gruppe auf der Intensivstation ist die Altersgruppe 60+.

Im Schnelltestzentrum auf dem Messplatz wurden bis dato 2500 Tests durchgeführt, davon wurden 16 positive zur PCR-Testung weitergeleitet. Insgesamt gibt es 5100 Anmeldungen bis zum 18. April. Die Testkapazitäten für die Ostertage sind ausgebucht. Ab dem kommenden Dienstag geht das Zentrum dann in den Vollbetrieb. Problematisch für die Kollegen vor Ort sind Personen, die einen Termin buchen und dann nicht erscheinen. Das betrifft etwa 20 Personen pro Tag. OB Partsch appelliert daher an die Bürgerinnen und Bürger, ihre Termine entweder wahrzunehmen oder abzusagen, damit keine Kapazitäten unnötig blockiert werden.  

Im Bereich Altenhilfe, Schule und Kita ist die Lage ruhig.

Der Krisenstab kommt voraussichtlich am kommenden Dienstag, 6. April, um 10 Uhr, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Falls es durch eine außergewöhnliche Veränderung der aktuellen Lage notwendig werden sollte, behält sich das Gremium vor, über die Osterfeiertage außerplanmäßig zu einer Sondersitzung zusammenzutreten.

29. März 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 29. März, unter anderem weiter mit dem Fortschritt bei den Impfungen beschäftigt. Wie das Impfzentrum berichtet, wurden die Impfungen in der Gruppe aus Grundschullehrerinnen und Grundschullehrern, sowie Erzieherinnen und Erziehern am zurückliegenden Wochenende weitgehend abgeschlossen. „Von insgesamt noch einmal 500 angebotenen Terminen waren 426 gebucht worden, wobei leider einige in vorsorglicher Quarantäne befindliche Lehrkräfte nicht berücksichtigt werden konnten. Hier wird nun noch einmal eine gesonderte Lösung angestrebt, um auch diese Personen noch impfen zu können“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch.
Aufgrund derzeit geringer Impfstoffversorgung führt das Impfzentrum aktuell rund 300 Impfungen am Tag im Zentrum selbst durch, zusätzlich starten heute die aufsuchenden Impfungen für die immobilen Menschen im Stadtgebiet.

In den Darmstädter Kliniken konnten die Patientenzahlen bisher auf einem hohem Niveau stabil gehalten werden, allerdings ist im Versorgungsgebiet 6 bereits flächendeckend ein Anstieg bei den Intensivbelegungen zu erkennen. Den derzeitigen Warnungen der Intensivmediziner schließen sich die Darmstädter Krankenhäuser an. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 14 (14), im Elisabethenstift 9 (5) und im Alice-Hospital 11 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag 19 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4453 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 4222 Menschen betrachtet das Gesundheitsamt als genesen. Die Inzidenz liegt bei 99,4. Hessenweit steigt die Inzidenz ebenfalls weiter auf 139.

Im Testcenter auf dem Messplatz läuft alles nach Plan. Gestern wurden dort 4 positive Tests abgenommen, die aktuell per PCR nachgetestet werden. Nach Ostern wird der Betreiber DRK hier mit hauptamtlichen Mitarbeitern starten und das Angebot auf 500 Tests am Tag ausweiten.

Im Bereich Altenhilfe und Kitas gibt es derzeit keine Besonderheiten. Leider steigen dafür die Infektionszahlen in den Grundschulen. Heute nimmt zudem eine Unterarbeitsgruppe für junge Menschen unter Leitung des Sozialdezernats ihre Arbeit auf und soll eruieren, wie man das Beschäftigungsangebot in diesem Bereich evtl. durch Sportangebote und Aufklärung erweitern kann.

Aus Sicht der Ordnungskräfte sind die Demonstration der sogenannten ‚Querdenker‘ und die Gegendemonstrationen am gestrigen Sonntag ruhig über die Bühne gegangen. OB Partsch stand dazu in regelmäßigem Austausch mit Polizeipräsident Bernhard Lammel. „Die räumliche Trennung insbesondere der ‚Querdenker‘-Demonstration vom Impfzentrum war eine richtige Entscheidung“, erklärt dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Die Vorbereitung durch die Polizei mit einem Konzept der Zurückhaltung aber deutlichen Präsenz erreichte gleichzeitig Deeskalation aber auch nötige Sanktionierungen von Verstößen gegen die Hygieneregeln.“   

Der Antrag der Stadt zur Berücksichtigung als Corona-Modellregion ist vorbereitet und wird nach letzten Abstimmungen am morgigen Dienstag beim Land Hessen eingereicht.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 31. März, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

26. März 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 26. März, vor allem mit dem steigenden Infektionsgeschehen und dem weiteren Vorgehen bei den Impfungen beschäftigt. Zudem kündigte Oberbürgermeister Jochen Partsch in diesem Rahmen für Montag die Bewerbung Darmstadts als ‚Corona-Modellregion‘ an. Dabei handelt es sich um ein vom Land vorgesehenes Pilotprojekt zur Öffnung einzelner Bereiche des öffentlichen Lebens vom 8. bis 30. April 2021, die mit einer Teststrategie verbunden wird. Details zum Projekt werden aktuell zwischen den verschiedenen beteiligten Akteuren abgestimmt und in einer gesonderten Information für die Öffentlichkeit bekannt gegeben.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 28 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4376 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 4196 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz steigt weiter leicht und liegt nun bei 80,1, hessenweit liegt die Inzidenz etwa bei 130.

In den Darmstädter Kliniken konnte die Situation bisher stabil gehalten werden, aber mit Blick auf Ostern bereiten sich die Krankenhäuser bereits auf einen größeren Patientenzustrom vor. Dazu wurde auch bereits Kontakt mit anderen Versorgungsgebieten zur Koordination aufgenommen.
Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 11 (17), im Elisabethenstift 12 (5) und im Alice-Hospital 10 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Das Impfzentrum wird am kommenden Wochenende die letzten Gruppenimpfungen für den Personenkreis der Lehrerinnen, Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher durchführen. Dazu sind noch einmal jeweils für Samstag und Sonntag 250 Impfungen pro Tag vorgesehen. Nach dem jetzigen Stand dürften die vorgesehenen Termine größtenteils belegt werden. Am kommenden Montag sollen dann die aufsuchenden Impfungen für immobile Menschen in Darmstadt beginnen. Hierbei handelt es sich um etwa 820 Personen. „Diese Einzeltermine in Privatwohnungen sind eine fordernde logistische Aufgabe“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Im besten Fall können wir täglich 72 Termine pro Tag durchführen. Um die Aufgabe schneller abschließen zu können, prüfen wir hier jedoch auch noch eine mögliche Unterstützung und Einbindung der Hausärzte vor Ort.“

Problematisch ist aus Sicht des Impfzentrums die derzeitige Versorgung mit Impfstoff. Durch den bestehenden Mangel ist das Zentrum aktuell nur zu rund 30 Prozent ausgelastet, am gestrigen Donnerstag konnten lediglich 321 Impfungen durchgeführt werden. Hier ist man dringend auf weitere Lieferungen des Landes angewiesen.

Im Testzentrum auf dem Messplatz läuft der Betrieb nach Plan. Über Ostern sind bereits fast alle Termine vergeben, lediglich am Ostermontag sind noch einige wenige Termine frei, die über das Portal des DRK gebucht werden können. „Ab dem 6. April werden wir dann wie vorgesehen mit hauptamtlichen Kräften des DRK hier in den Betrieb gehen und die Kapazität dann etwa verdoppeln“, erklärt OB Partsch.
Wie das DRK berichtet wurden am Mittwoch bei den Testungen 4 positive Fälle detektiert, die dann auch alle PCR-positiv waren. „Dies lässt auf eine hohe Genauigkeit schließen“, so der OB.

Im Bereich der Kitas ist der Entwicklung bei der Gesamtinzidenz auch eine leichte Steigerung positiver Fälle zu verbuchen. Bisher mussten nur Teilbereiche und keine kompletten Einrichtungen geschlossen werden. Jugendamt und Einrichtungen betrachten die Entwicklung der Inzidenzen jedoch mit Sorge.

Im Bereich Schule wurde am heutigen Freitag ein Testlauf des Landes zur Selbsttestung der Schülerinnen und Schüler an der Bertolt-Brecht-Schule abgeschlossen. Die Schule ist eine der vom Land ausgewählten 20 Pilotschulen. Nach Angaben des Staatlichen Schulamts lief die Testung gut, man müsse jetzt schauen, welche Erkenntnisse für alle Schulsysteme hessenweit darauf gezogen werden können. Auch im Bereich Schule sind leider steigende Zahlen sowohl bei Lehrern als auch Schülern zu beobachten.

Die Lage in der Altenpflege ist ruhig. Es gibt derzeit kein Ausbruchsgeschehen.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 29. März, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

24. März 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner heutigen (24.) Sitzung insbesondere mit den von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen im weiteren Kampf gegen die Pandemie befasst. Gestern hatte das hessische Corona-Kabinett die daraus resultierenden Regelungen für Hessen bekanntgegeben. Heute trifft sich die Kanzlerin noch einmal mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten, um nachzusteuern.

„Die gerade erst beschlossenen Maßnahmen von Bund und Ländern stellen uns vor einige große organisatorische Herausforderungen, deren Details wir auch erst in den kommenden Tagen endgültig ausgestalten können. Da auch uns aktuell noch keine Verordnung des Landes Hessen vorliegt, fehlt uns bisher der rechtliche Rahmen, in dem wir die beschlossenen Maßnahmen auf kommunaler Ebene umsetzen können“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dass heute erneut ein Treffen zwischen der Kanzlerin und den Länderchefs stattfindet, lässt uns erwarten, dass es doch auch noch einmal Änderungen oder Anpassungen der Beschlüsse geben wird. Trotz aller spürbarer – und zum Großteil nachvollziehbarer – Unzufriedenheit und unklarer Aussichten in der Bevölkerung, beim Einzelhandel oder den Kulturschaffenden werden wir im Krisenstab auch künftig unserer sachorientierten und unaufgeregten Arbeitsweise folgen, um Darmstadt auch weiterhin mit Sicherheit, Vertrauen und Verlässlichkeit durch diese nie da gewesene Ausnahmesituation zu bringen.“

Das Gesundheitsamt meldet für Darmstadt kumuliert 4.315 laborbestätigte Covid-19-Fälle, das sind 26 mehr als gestern. Davon gelten 4.155 als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 70, hessenweit durchschnittlich bei 118. Darmstadt hat derzeit die zweitniedrigste Inzidenz in Hessen, dennoch sei diese momentan noch recht erfreuliche Zahl, so das Gesundheitsamt, kein Anlass, nachzulassen. Die Erfahrungen der ersten beiden Wellen hätten gezeigt, dass sich die Infektionszahlen in Darmstadt immer etwas verzögert zum landesweiten Durchschnitt entwickeln.

„Selbstverständlich ist es ermutigend, dass die Zahlen in Darmstadt aktuell noch so positiv aussehen. Dennoch appelliere ich an die Bürgerinnen und Bürger – gerade in Anbetracht des nahenden Frühlings – sich weiterhin an die aktuellen Maßnahmen zu halten: Halten Sie sich an die Abstandsregeln, nutzen Sie einen Mund-Nasen-Schutz und vor allem: reduzieren Sie Ihre persönlichen Kontakte auf ein Minimum. In der momentanen Situation werden wir Menschenansammlungen in den städtischen Parks und Grünanlagen nicht dulden können“, mahnt der Oberbürgermeister.

Die Darmstädter Kliniken melden weiterhin steigende Zahlen, vor allem auch im gesamten Versorgungsgebiet 6, für das das Klinikum Darmstadt als koordinierendes Krankenhaus fungiert. Mit Abverlegungen in andere Kliniken sei die Situation momentan noch beherrschbar, die Kapazitäten aber zunehmend ausgereizt und das Personal stark belastet. Die konkreten Zahlen der Darmstädter Kliniken auf Normal- und Intensivstation: Klinikum Darmstadt 8 (17), Elisabethenstift 12 (5) und im Alice-Hospital 7 (0).

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken, die seit nunmehr einem Jahr in einem Ausnahmezustand so Großartiges leisten und Tag für Tag gegen Covid-19 kämpfen, verdienen unseren größten Respekt und unsere Anerkennung. Vor dem Hintergrund dieser außergewöhnlichen Belastungen im Gesundheitssystem sind Leugnungstendenzen und damit verbundene Großdemonstrationen umso erschreckender. Auch die persönlichen Rückmeldungen des Klinikpersonals zeigen uns, dass dort, an vorderster Front im Kampf gegen die Pandemie, großes Unverständnis gegenüber diesen Strömungen herrscht“, erklärt Partsch.

Das Impfzentrum informiert, dass die vergangene Woche wegen des kurzzeitigen AstraZeneca-Impfstopps ausgefallenen Impftermine komplett auf die Tage vom 6. bis 9. April gebucht wurden. Dann werden diese Termine en bloc nachgeholt. In der kommenden Woche beginnen die 820 angesetzten Impfungen der Personen, die über 80 sind und zu Hause geimpft werden müssen. Für das kommende Wochenende stehen erneut Gruppenimpfungen für das Grundschul- und Kitapersonal an. Außerdem weist die Leitung des Impfzentrums noch einmal darauf hin, dass Impftermine – abgesehen von den gesondert durchgeführten Gruppenimpfungen für bestimmte Berufsgruppen – ausschließlich über das Land Hessen gebucht werden können. Die Terminvergabe erfolgt nicht über das Impfzentrum selbst.

In den Alten- und Pflegeheimen ist die Lage nach wie vor ruhig. Erfreulicherweise werden ab dem 1. April wieder mehr Besuche in den Alten- und Pflegeheimen möglich sein.

Aus dem Bereich der Kitas ist zu vermelden, dass es vereinzelte Infektionen gibt, sowohl beim Personal als auch bei den Kindern. Die verantwortlichen Stellen stehen im ständigen Austausch.

Aus dem Bereich Schule gibt es aktuell keine Neuigkeiten zu vermelden.

Die Nachfrage im kommunalen Testzentrum auf dem Messplatz ist nach wie vor sehr hoch. Kurzfristige oder spontane Termine sind daher momentan kaum möglich. Das DRK hat die Taktung der Testkapazitäten noch einmal hochgefahren, nun wird pro Minute ein Test durchgeführt. Ab dem 6. April werden die Kapazitäten durch hauptamtliche Helferinnen und Helfer noch einmal deutlich erhöht, so dass die Testmöglichkeiten unter Woche verdoppelt werden können. Zusätzlich werden die Planungen für ein innenstadtnahes Testzentrum vorangetrieben.

22. März 2021

In seiner heutigen (22.) Sitzung hat sich der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt vor allem mit dem seit Samstag eröffneten Testzentrum befasst.

„Wir sind mit den ersten beiden Tagen unseres kommunalen Testzentrums im Echtbetrieb sehr zufrieden. Die Abläufe sind durch das DRK schon im Vorfeld hervorragend organisiert worden, so dass wir am Wochenende einen reibungslosen Start hatten – dafür danke ich den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern außerordentlich, denn ohne die wäre es nicht möglich gewesen, in so kurzer Zeit ein Testzentrum dieser Größe und Qualität zu errichten. Das Angebot zum Testen wird sehr gut angenommen, bis Ostern haben wir schon rund 2.000 Termine vergeben und sind damit schon fast ausgebucht“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Leider hat sich in den letzten Stunden aber vermehrt gezeigt, dass viele Bürgerinnen und Bürger bei unserer Behördenhotline 115 anrufen, wenn sie Fragen zum Testzentrum haben oder einen Termin buchen wollen – das ist jedoch nicht die richtige Anlaufstelle. Daher noch mal der eindringliche Hinweis aus dem Krisenstab, um sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für die Kolleginnen und Kollegen an den Telefonen Entlastung zu schaffen: Bitte nutzen Sie für Anmeldungen für einen Testtermin das Buchungsportal des DRKs. Nur über diesen Weg ist eine reibungslose Terminvergabe möglich“, so Partsch.

Erreichbar ist das Buchungstool über den nachfolgenden Link: www.drk-darmstadt.de/corona-schnelltestzentrum.html  

Das Gesundheitsamt meldet im Rückblick auf die vergangene Woche, dass die Fallzahlen auch in Darmstadt ansteigen, wenn sie auch aktuell noch deutlich unter dem hessenweiten Trend liegen. Über das Wochenende ist die Inzidenz von Freitag mit 53 auf heute 60 angestiegen. Die Fallzahlen liegen aktuell bei 4.278 kumulierten laborbestätigten Fällen. Insgesamt lässt sich ablesen, so das Gesundheitsamt, dass sich die Infektionen vermehrt von der Hochrisikogruppe der Über-60-jährigen hin zu den 20- bis 60-jährigen verschieben. Hier zeige sich bereits der Erfolg der deutschlandweiten Impfkampagne.

Die Kliniken lieferten ebenfalls einen Rückblick auf die Entwicklung der Patientenzahlen in der vergangenen Woche. Auch hier lasse sich eine deutliche Zunahme der stationär zu behandelnden Erkrankten erkennen. Vor allem die Intensivstationen seien besonders gefordert und mittlerweile an der Belastungsgrenze, während das Geschehen auf den Normalstationen noch gut handhabbar sei. Folgende Patientenzahlen melden die Darmstädter Kliniken auf den Normal- und Intensivstationen: Klinikum Darmstadt 7 (17), Elisabethenstift 9 (4) und im Alice-Hospital 6 (0).  

Im Impfzentrum wurden am Wochenende die Gruppenimpfungen für Kita- und Grundschullehrkräfte fortgesetzt und etwa 700 Impfungen durchgeführt. Für das kommende Wochenende werden für diese Berufsgruppen noch einmal rund 400 Impftermine angeboten. Aufgrund ausbleibender Impfstoff-Lieferungen von AstraZeneca in den nächsten zwei Wochen können momentan keine weiteren AstraZeneca-Impftermine im Portal des Landes Hessen für das Impfzentrum Darmstadt ausgewiesen werden.

Sowohl im Bereich der Alten- und Pflegeheime wie auch den Kitas und Schulen sind aktuell keine großen Infektionsgeschehen zu vermelden.

Der Krisenstab kommt am Mittwoch (24.) wieder zusammen. Dann wird sich das Gremium auch mit den weiteren Maßnahmen beschäftigen, die heute zwischen Bund und Ländern und im Anschluss im hessischen Corona-Kabinett beschlossen werden.

19. März 2021

Nach der Entscheidung der EMA und des Bundes, die Impfungen mit AstraZeneca weiter fortzusetzen, hat sich der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt heute (19.) mit dem weiteren Vorgehen beschäftigt.

„Nach den ernüchternden Nachrichten für den Impffortschritt in Deutschland zu Beginn der Woche stimmt uns die gestrige Entscheidung wieder optimistisch, die Pandemie weiter bekämpfen zu können. Das Land Hessen hat die Bürgerinnen und Bürger, die über das Landesportal einen AstraZeneca-Impftermin vereinbart haben, bereits kontaktiert und auch wir haben die Beschäftigten der Schulen und Kitas, die im Rahmen der Gruppenimpfungen jetzt am Wochenende geimpft werden sollen, informiert, sodass die AstraZeneca-Impfungen schnell wieder anlaufen. Ab morgen wird der Regelbetrieb im Impfzentrum somit wieder wie geplant laufen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch

Die Entwicklung der Infektionszahlen in Darmstadt, so teilt das Gesundheitsamt mit, sei im hessenweiten Vergleich noch sehr moderat. Darmstadt sei eine der Städte mit der niedrigsten Inzidenz. So sind in Darmstadt kumuliert 4.244 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert, die Inzidenz liegt bei 53,2. Darüber hinaus informiert das Gesundheitsamt über die 29. Änderungsverordnung der Quarantäneverordnung des Landes Hessen, die ab heute gilt. Änderungen ergeben sich hier in der Notwendigkeit einer häuslichen Isolation aufgrund des jeweils verwendeten Testverfahrens. Konkret bedeutet das: Bei einem positiven Ergebnis eines PCR-Tests müssen sowohl die getestete Person als auch die Angehörigen ihres Hausstandes zwei Wochen in häusliche Isolation. Bei einem positiven Ergebnis eines Antigenschnelltests oder auch eines Selbsttests ist ein anschließender PCR-Test für die getestete Person verpflichtend. Die zwei Wochen häusliche Isolation gelten jedoch nur für die getestete Person und nicht auch für die Angehörigen ihres Hausstandes. 

Die Kliniken melden unterdessen einen vermehrten Zustrom von stationär zu behandelnden Covid-19-Fällen, der aber noch immer beherrschbar sei. Die konkreten Zahlen aus den Darmstädter Kliniken auf Normal- und Intensivstation: Klinikum Darmstadt 12 (18), Elisabethenstift 11 (3) und im Alice-Hospital 6 (0).

Für die Schulen teilt das Staatliche Schulamt mit, dass aufgrund der landesweit steigenden Infektionszahlen in ganz Hessen Abstand davon genommen wurde, ab kommender Woche ab Jahrgangsstufe 7 einen Präsenztag pro Woche einzuführen. Weiterhin läuft auf Landesebene ein Pilotprojekt, um nach den Osterferien mit Selbsttestungen für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler zu beginnen. Da in diesem Punkt aber aktuell noch Abstimmungsgespräche laufen, liegen noch keine Detailinformationen zu dem Vorhaben vor. 

Aus dem Bereich der Kitas ist zu vermelden, dass es vereinzelte Covid-19-Fälle gibt. Alle notwendigen Maßnahmen wurden bereits ergriffen und die verantwortlichen Stellen arbeiten eng und kooperativ zusammen.

In den Alten- und Pflegeheimen sind keine Ausbruchsgeschehen zu vermelden. 

Das kommunale Testzentrum auf dem Messplatz, das das DRK im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt betreibt, wird wie geplant am morgigen Samstag (20.) in Betrieb gehen. Bürgerinnen und Bürger, die sich testen lassen wollen, müssen vorab darüber einen Termin buchen, eine Testung ohne Anmeldung ist nicht möglich. Termine können hier gebucht werden: www.drk-darmstadt.de/corona-schnelltestzentrum

17. März 2021

Themen der heutigen (17.) Sitzung des Covid-19-Krisenstabs der Wissenschaftsstadt Darmstadt waren in erster Linie der weitere Umgang mit dem Stopp der Impfungen mit AstraZeneca sowie die Einrichtung des kommunalen Testzentrums.

„Am Montagnachmittag, als die offizielle Meldung des Impfstopps für AstraZeneca bei uns eingegangen ist, standen für den Tag keine Impfungen mehr mit AstraZeneca an. Für die gesamte Woche mussten wir die 1.800 geplanten Impftermine mit AstraZeneca absagen und haben die Personen, die das betraf, telefonisch oder per E-Mail informiert. Darin enthalten sind auch die etwa 800 Gruppenimpfungen für Grundschullehrer und –lehrerinnen sowie das Personal in den Kitas, die am kommenden Wochenende hätten stattfinden sollen. Leider ist es nicht möglich, einfach einen anderen Impfstoff für bereits gebuchte AstraZeneca-Impfungen zu verwenden, da die jeweiligen Dosen bereits für andere Termine eingeplant sind“, erläuterte Oberbürgermeister Jochen Partsch zu Beginn der Sitzung. „Ich kann absolut nachvollziehen, dass der abrupte Stopp der Impfungen mit AstraZeneca Unmut, Unverständnis und vor allem aber viele Fragen in der Bevölkerung hervorruft. Auch für uns ist diese Entscheidung eine enorme logistische und organisatorische Herausforderung und das Ausmaß des Vertrauensverlusts in einen bereits zugelassenen Impfstoff wird uns in den kommenden Monaten sicherlich noch vor weitere große Aufgaben stellen. Aktuell stehen wir im engen Austausch mit den verantwortlichen Stellen, um Informationen zum weiteren Vorgehen zu erhalten, und warten gespannt auf die Entscheidungen der zuständigen Gremien in den nächsten 48 Stunden“, so Partsch.

Die aufsuchenden Impfungen der Über-80-jährigen sowie die Impfungen in den Einrichtungen der Eingliederungshilfen werden, so informiert das Impfzentrum, wie geplant stattfinden. 

Derweil geht auch die Einrichtung des kommunalen Testzentrums auf dem Messplatz weiter voran, das am Samstag, den 20. März 2021, eröffnet wird. Zunächst wird es zwei Teststraßen geben – eine für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs, eine für die Testung von Personen, die nicht mit dem Auto anreisen. Geplant sind zunächst 20 bis 40 Tests pro Stunde. Spätestens am Freitag (19.) steht die Online-Buchung zur Verfügung, eine Testung ohne vorherige Anmeldung wird nicht möglich sein. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass das Testverfahren im kommunalen Testzentrum einen PCR-Test inkludiert, sollte der Schnelltest positiv ausfallen. Das bedeutet: Personen, bei denen der Schnelltest ein positives Ergebnis zeigt, werden direkt im Testzentrum mit einen PCR-Test abgestrichen, um das Ergebnis zu überprüfen. 

Das Gesundheitsamt berichtet, dass sich die Inzidenz in Darmstadt im Vergleich zum gesamten Land Hessen immer noch auf einem niedrigen Niveau befindet. So sind für das Stadtgebiet aktuell kumuliert 4.204 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. 4.035 davon gelten als genesen. Die Inzidenz liegt bei 46,9. 

Die Darmstädter Kliniken melden weiterhin eine angespannte, aber noch beherrschbare Situation. Auf den Normal- und Intensivstationen befinden sich im Klinikum Darmstadt 12 (17), im Elisabethenstift 11 (2) und im Alice-Hospital 4 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Im Bereich der Kitas wie auch der Alten- und Pflegeeinrichtungen sind erfreulicherweise weiterhin keine Ausbruchsgeschehen zu vermelden. 

Der Krisenstab kommt am Freitag (19.) wieder zusammen. 

15. März 2021

Themen der heutigen (15.) Sitzung des Covid-19-Krisenstabs waren vor allem die Einrichtung des kommunalen Testzentrums sowie das weitere Vorgehen bei den Impfungen und das aktuelle Infektionsgeschehen im Stadtgebiet. 

„Die Einrichtung des kommunalen Testzentrums geht weiterhin sehr gut voran und wir werden den Bürgerinnen und Bürgern ab dem kommenden Wochenende auf dem Messplatz eine sinnvolle Ergänzung zu den bereits bestehenden Teststellen in Darmstadt anbieten können“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Mit der Allgemeinverfügung in der vergangenen Woche haben wir bereits diversen Institutionen die Möglichkeit eröffnet, Tests anzubieten. Einige Stellen haben die Möglichkeit kurzfristig genutzt und Darmstädterinnen und Darmstädter können sich dort bereits testen lassen; andere Einrichtungen sind noch in der Vorbereitung, so dass das Angebot für Testungen im gesamten Stadtgebiet Stück für Stück ausgeweitet wird. Eine Verpflichtung für Apotheken, Kliniken oder ähnliche Einrichtungen, Schnelltests anzubieten, resultiert aus der Allgemeinverfügung allerdings nicht. Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger daher, sich vorab zu informieren, an welchen Stellen Testungen aktuell schon möglich sind“, erläutert Partsch.

Das Land Hessen stellt eine Liste – nach Postleitzahlen sortiert – zur Verfügung, in der bereits bestehende Möglichkeiten für Testungen zusammengefasst werden. Die Liste wird stetig aktualisiert und ist hier einsehbar: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-in-hessen/poc-antigen-tests/uns-gemeldete-teststellen-in-hessen

Das Gesundheitsamt meldet für die Wissenschaftsstadt Darmstadt kumuliert 4.187 laborbestätigte Covid-19-Fälle. 4.019 davon gelten als genesen. Die Inzidenz liegt bei 51,3. Es zeigt sich, dass die Fälle insgesamt leicht ansteigen, dennoch liegt Darmstadt weiterhin deutlich unter dem hessenweiten Trend. 

Im Versorgungsgebiet 6, für das das Klinikum Darmstadt die Aufgabe als koordinierendes Krankenhaus wahrnimmt, werden insgesamt leicht steigende Zahlen der Covid-19-Patientinnen und -Patienten registriert. Die Zahlen aus den Darmstädter Kliniken bleiben insgesamt stabil, sind jedoch weiterhin hoch. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 15 (18), im Elisabethenstift 9 (2) und im Alice Intensiv-Hospital 8 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. 

Im Impfzentrum im darmstadtium sind seit vergangenem Freitag im Zuge der Gruppenimpfungen weitere 800 Impfungen bei Grundschullehrkräften, Kitamitarbeiterinnen und –mitarbeitern sowie der Polizei durchgeführt worden. Diese werden an den beiden kommenden Wochenenden fortgesetzt, so dass die Impfungen dieser Berufsgruppen bis Ende März abgeschlossen sein werden. Aktuell wird, neben der Impfung der Über-80-jährigen, die nur zu Hause geimpft werden können, die Einbindung von Arztpraxen in die Durchführung der Impfungen organisiert. Herausfordernd ist dabei vor allem die Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffs. Insgesamt wurden seit Inbetriebnahme des Impfzentrums 22.831 Erst- und 14.277 Zweitimpfungen durchgeführt.

Im Bereich der Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie in den Kitas sind keine Ausbruchsgeschehen zu vermelden. Die Lage ist dort jeweils ruhig. 

Weiterhin informiert der Krisenstab darüber, dass die Allgemeinverfügung zur Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Innenstadt zunächst bis zum 14. April 2021 verlängert wurde. 

Der Krisenstab wird am kommenden Mittwoch, 17. März, wieder tagen.

12. März 2021

Schwerpunkt der Sitzung des Covid-19-Krisenstabs der Wissenschaftsstadt Darmstadt am heutigen Freitag, 12. März 2021, war die Einrichtung des kommunalen Testzentrums.

„Es ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Bekämpfung der Pandemie, dass wir ab nächster Woche das kommunale Testzentrum auf dem Messplatz in Trägerschaft des DRK in Betrieb nehmen können. Damit setzen wir die Vorgaben von Bund und Ländern, jedem Bürger und jeder Bürgerin pro Woche einen kostenlosen Schnelltest zur Verfügung zu stellen, auch auf kommunaler Ebene um“, erklärt dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Momentan laufen die Vorbereitungen noch auf Hochtouren und dank der konstruktiven, kollegialen und zielorientierten Zusammenarbeit aller Beteiligten wird das Testzentrum ab dem 20. März einsatzbereit sein. Wir haben dafür in einem ersten Schritt 200.000 Tests bestellt und eine sehr gute, zentrale Software-Lösung gefunden, durch die es einfach und unkompliziert möglich sein wird, einen Testtermin zu buchen“, so Partsch. 

Das Testzentrum wird ab dem 20. März unter der Woche zunächst von 17 bis 21 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 14 Uhr geöffnet sein. Die Öffnungszeiten gelten auch über die Osterfeiertage. Nach Ostern, ab dem 6. April, sollen die Öffnungszeiten unter der Woche noch einmal erweitert werden. „Wir ergänzen damit zunächst einmal das Angebot anderer Teststellen. Gerade an den Wochenenden und in den späteren Abendstunden werden die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich im kommunalen Testzentrum testen zu lassen. Nichtsdestotrotz werden wir die Entwicklung hier ständig beobachten und anhand von Bedarfen aus der Bevölkerung und zur Verfügung stehendem Personal, das die Tests durchführt, selbstverständlich flexibel nachsteuern“, erklärt der Oberbürgermeister. 

Das Gesundheitsamt beschreibt rückblickend zum Wochenabschluss einen leichten Anstieg der Zahlen in den letzten 3 Wochen, dennoch sei die Lage stabil und handhabbar. Gemeldet wurden für Darmstadt seit gestern 14 neue, laborbestätigte Fälle. Kumuliert liegt die Zahl der Infektionen in Darmstadt damit bei 4.163. 3.983 Fälle betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 53,2.

Die Lage in den Kliniken ist aktuell stabil. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 13 (19), im Elisabethenstift 7(2) und im Alice-Hospital 7 () Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Das Impfzentrum könnte im Laufe des aktuellen Monats in den Volllast-Betrieb übergehen, dafür steht jedoch momentan noch nicht genug Impfstoff zur Verfügung. Wenn dieser geliefert wird, können die Kapazitäten von aktuell 80 Prozent schnell und unkompliziert auf 100 Prozent hochgefahren werden. Darüber hinaus wird aktuell die Impfung der Über-80-Jährigen vorbereitet, die nur zu Hause geimpft werden können. Diese Impfungen sind ab dem 22. März geplant. 

Das Staatliche Schulamt informiert über eine Vorgabe des Landes Hessen, nach der – in Vorbereitung auf die weitere schrittweise Öffnung nach den Osterferien – allen Schülerinnen und Schülern ab dem 22. März mindestens ein Präsenztag pro Woche in der Schule ermöglicht werden soll. An diesen Tagen sollen keine Leistungsabfragen erfolgen oder Arbeitspakete verteilt werden – der Schwerpunkt wird vielmehr auf der sozialen Interaktion liegen, um die emotionale Lage der Schülerinnen und Schüler einschätzen zu können. 

In den Alten- und Pflegeheimen ist die Lage aktuell ruhig, hier sind keine Ausbruchsgeschehen zu vermelden. 

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 15. März, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

10. März 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 10. März, weiter mit der Entwicklung der Fallzahlen, dem Fortschritt im Impfzentrum sowie dem weiteren Vorgehen beim Umgang mit der Ermöglichung von kostenlosen Schnelltests für die Bürgerinnen und Bürger beschäftigt. 

Wie Oberbürgermeister Jochen Partsch mitteilt, soll in einem ersten Schritt ab morgen die Möglichkeit zur Testung bei privaten Anbietern, zu denen unter anderem auch Apotheken, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Krankenhäuser, Medizinische Labore und Medizinische Versorgungszentren und ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen zählen, in einer Allgemeinverfügung geregelt werden: „Wir möchten den Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern und auch den Anbietern die bereits an uns herangetreten sind, hier auf schnellem Weg die Möglichkeit geben, Tests in Anspruch zu nehmen bzw. ihre Tests für die Bevölkerung anzubieten und werden für einen rechtssicheren Rahmen dazu eine Allgemeinverfügung veröffentlichen, die dies regelt. Parallel arbeiten wir mit Hochdruck daran, eine eigene kommunale Test-Struktur aufzubauen. Diese könnte wenn alles nach Plan läuft, im letzten Märzdrittel an den Start gehen. Derzeit sind jedoch noch weitere Gespräche zur Organisation notwendig. Wir bitten die Bevölkerung noch um ein wenig Geduld.“
Bei den Fallzahlen bleibt das Niveau trotz etwas höherer Zahlen am heutigen Mittwoch stabil. In der Mitte der Woche liegen die Zahlen regelmäßig am höchsten. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 18 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4123 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3946 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 52,5.

Die Darmstädter Kliniken registrieren in den vergangenen Tagen wieder ein paar mehr stationäre Aufnahmen, schätzen dies jedoch noch als Teil normaler Schwankungen ein. Sorgen bereiten weitere Prognosen zu einem Anstieg der Intensivpatienten im Lauf der kommenden Wochen. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 14 (18), im Elisabethenstift 13 (3) und im Alice-Hospital 9 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Im Impfzentrum wurde am vergangenen Wochenende mit insgesamt 1445 Impfungen die Immunisierung des ärztlichen Personals in Darmstadt weitgehend abgeschlossen. Für die kommenden beiden Wochenenden und voraussichtlich auch das Wochenende darauf sind nun die Impfungen des Kita- und Grundschulpersonals vorgesehen. Hier werden zunächst an zwei Wochenenden jeweils 860 Impfungen durchgeführt. Bereits am letzten Freitag gab es in dieser Gruppe 150 Impfungen.  

Im Bereich Schule hat das Land Hessen die Schulleitungen informiert, dass geplant ist, ab dem 22. März die Jahrgänge 7 bis 11 zunächst jeweils für einen Tag in der Woche wieder in den Präsenzunterricht zu holen. Nach den Osterferien könnte, soweit es die Inzidenz zulässt, eingeschränkter Präsenzbetrieb in den Jahrgängen 1 bis 4 starten, die 5. bis 6. Klassen blieben zunächst im Wechselunterricht.

In den Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen gibt es derzeit kein Infektionsgeschehen.

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 12. März, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

8. März 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 8. März, erneut mit der derzeit vorsichtig positiven Entwicklung der Fallzahlen in Darmstadt und dem Fortschritt im Impfzentrum beschäftigt. Auch das Thema kostenlose Schnelltests stand auf der Tagesordnung. Hier sind jedoch zunächst weitere Abstimmungen notwendig und es wird daher eine gesonderte Information für die Öffentlichkeit geben.  

Wie das Gesundheitsamt berichtet, stabilisiert sich der Trend der letzten zwei Wochen bei den Fallzahlen weiter. Die Infektionszahlen der vergangenen Woche sind die niedrigsten seit der Kalenderwoche 42, der zweiten Oktoberwoche 2020. Damit bewegt sich Darmstadt weiter etwas entfernt vom durchschnittlichen Trend in Hessen. „Die gute Entwicklung der Zahlen in den vergangenen Tagen ist sehr erfreulich, es scheint so zu sein, dass sich diese nun auch stabilisiert und es keine kurzfristige Abweichung ist“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dies ist sehr ermutigend und ein Zeichen dafür, dass die Darmstädterinnen und Darmstädter der Infektionslage weiter mit Umsicht, Vorsicht und Vernunft begegnen. Wir alle hoffen, dass die positive Entwicklung trotz der realen Gefahr einer dritten Welle anhält, können und müssen dies aber auch weiter mit unserem eigenen Verhalten beeinflussen.“

Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist für den heutigen Montag 1 laborbestätigter Fall von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4096 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3912 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 46,3.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Lage angespannt. Zwar ist die Lage auf den Normalstationen seit 14 Tagen relativ stabil, aber die Auslastung auf den Intensivstationen dafür weiterhin sehr hoch. Dazu kommt, dass eine Studie unter Beteiligung der Uniklinik Frankfurt, einen erneuten Anstieg der stationären Aufnahmen im Laufe dieser Woche prognostiziert.  
Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 13 (17), im Elisabethenstift 10 (3) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Im Impfzentrum sind am gestrigen Sonntag die sogenannten Praxistage, also die Impfungen für das Personal aus den Darmstädter Arztpraxen, abgeschlossen worden. Insgesamt wurden alleine in diesem Bereich Samstag und Sonntag noch einmal 900 Impfungen vorgenommen. Parallel hat man bereits am Freitag damit begonnen, erste Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher zu impfen. 51 Personen haben in diesem Bereich bereits ihre erste Dosis erhalten. Am kommenden Wochenende geht es mit den Gruppenimpfungen in diesem Bereich weiter. Die Leitung des Impfzentrums schätzt, dass man alle verbleibenden Wochenenden im März brauchen wird, um diese Gruppe durchzuimpfen.   
Insgesamt wurden Stand Sonntagabend 20.034 Erst- und 11.742 Zweitimpfungen im Darmstädter Impfzentrum durchgeführt.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 10. März, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

5. März 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 5. März, unter anderem erneut mit dem Infektionsgeschehen in Darmstadt, den Fortschritten beim Impfen und dem Umgang mit der Teststrategie des Bundes beschäftigt.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 12 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4067 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3897 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 43,8. Derzeit scheint sich Darmstadt etwas vom Hessentrend abgekoppelt zu haben. Während die Inzidenz hessenweit insgesamt weiter steigt (innerhalb einer Woche etwa von 60 nun Richtung 70) scheint sich die Inzidenz in Darmstadt für den Moment unter 50 eingependelt zu haben.

Die Darmstädter Kliniken schauen dagegen mit Sorge auf den Beginn einer möglichen dritten Welle, auch vor dem Hintergrund, dass bundesweit bisher erst ein Drittel der über 80-Jährigen geimpft worden ist und nun von Bundes- und Landesseite Lockerungen mit Friseurbesuchen und weiteren Öffnungen möglich werden. Kurz vor Weihnachten befand man sich schon einmal ganz knapp vor der Kapazitätsgrenze, dies dürfe sich nicht wiederholen. Die Patientenzahlen auf den Stationen schwanken weiter. Derzeit lässt sich kein eindeutiger Trend ableiten: Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 14 (17), im Elisabethenstift 14 (4) und im Alice-Hospital 4 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. „Aus diesen Gründen muss, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden und wenn der Wunsch nach Lockerungen und schrittweiser Rücknahme der Einschränkungen verantwortbare Wirklichkeit werden soll, dringend von uns allen die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln weiter sorgsam beachtet werden“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Im Impfzentrum gehen Vorbereitungen für die an den kommenden Wochenenden anstehenden Gruppenimpfungen für Arztpraxen und dann für Lehrer und Erzieher ergänzend zum regulären Betrieb weiter. Um hier noch effizienter vorzugehen, werden erste Termine aus den Gruppen bereits am heutigen Freitag durchgeführt. Ansonsten läuft der Betrieb mit derzeit etwa 700 bis 800 Impfungen täglich routiniert weiter. Entgegenwirken möchten die Kolleginnen und Kollegen dem Eindruck, in den Impfzentren würden große Bestände von Dosen nicht verimpft: „Dies kann zumindest für Darmstadt nicht bestätigt werden“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Alles, was an Impfstoff geliefert wird, wird im Rahmen der hessischen Vorgaben schnellstmöglich verimpft.“    

Aus der Pflege werden derzeit keine neuen Infektionsfälle gemeldet. Hier ist die Situation deutlich verbessert gegenüber der Entwicklung noch vor zwei Monaten oder gar vor Weihnachten als es leider zu Ausbrüchen kam. „Das zeigt“, so OB Jochen Partsch, „dass wir durch unser konsequentes Vorgehen beim Testen und Impfen mit dem Schutz der besonders vulnerablen Gruppen in Darmstadt bereits gut vorangekommen sind.“

In den Schulen wird es aus Sicht des Staatlichen Schulamts voraussichtlich bis zu den Osterferien noch keine grundlegenden Änderungen an der aktuellen Vorgehensweise (Wechselunterricht in den Stufen 1 bis 6, Distanzunterricht ab Jahrgang 7, Abschlussklassen sowohl in Distanz als auch in Präsenz) geben. In den Schulen gab es in den vergangenen sieben Tagen insgesamt 13 positive Fälle, etwa 150 Personen mussten daraufhin vorsorglich nach Hause geschickt werden. Bei den Anmeldungen für Impfungen haben sich bisher 720 Personen aus der Schule und 960 Personen aus den Kitas gemeldet. Erste Termine wurden bereits vergeben.

Zur Umsetzung der Schnellteststrategie befindet man sich im Gespräch mit mehreren Akteuren und entwickelt derzeit verschiedene Modelle und Optionen für die praktische Organisation der Test-Infrastruktur. Vor allem die Mediziner im Gremium betrachten das Thema jedoch weiter durchaus ambivalent und kritisch. So komme es für eine wirksame Bekämpfung der Pandemie vor allem auf gezieltes Testen an. Dies sei beim Angebot von Schnelltests für die breite Bevölkerung nicht der Fall. „Auch das Bundesgesundheitsministerium weist daraufhin, dass beim Testen ein zielgerichtetes Vorgehen wichtig ist“, erläutert OB Partsch. „Die Schnelltests sind selbstverständlich ein wichtiger Bestandteil der Pandemiebekämpfung, dürfen aber nicht zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen. Denn auch ein negativer Coronatest ist nur eine Momentaufnahme und entbindet nicht von Hygiene- und Schutzmaßnahmen.“ Dies müsse man, bei aller Hoffnung auf die neuen Möglichkeiten, stets vor Augen haben, so der OB.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 8. März, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

3. März 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 3. März, erneut mit den weiteren Planungen im Impfzentrum sowie mit der derzeit guten Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz beschäftigt. Darüber hinaus einigte sich das Gremium darauf, ab sofort am Abend übrig gebliebene Impfdosen vorrangig an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polizei und Feuerwehr zu verimpfen.

Nach der Durchführung des ersten Teils der sogenannten ‚Praxistage‘ am vergangenen Wochenende hatte das Impfzentrum bereits eine positive Bilanz gezogen, nun bereitet man sich mit Nachdruck auf den zweiten Teil der Gruppenimpfungen für die Arztpraxen am 6. und 7. März in Darmstadt vor. „Das Einspielen der Abläufe im Bürgermeister-Pohl-Haus hat uns zudem gezeigt, dass wir die Kapazität der zusätzlichen Impfungen an den kommenden Wochenenden sogar noch einmal von 600 auf insgesamt 850 zusätzliche Impfungen zum normalen Betrieb im Impfzentrum steigern können“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Das unterstreicht erneut, was für eine großartige Arbeit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort leisten.“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 16 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4037 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3845 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Da es am gestrigen Dienstag zu einem Übermittlungsfehler kam, ist die heutige Fallzahl als Summe der beiden letzten Tage (Dienstag und Mittwoch) zu verstehen. Die Inzidenz liegt bei 39,4. „Sicher ist diese Zahl noch mit großer Vorsicht zu betrachten, aber sie zeigt in der Gesamtbetrachtung doch auch, dass unsere Präventionsstrategie in Darmstadt gut funktioniert und dass die Bevölkerung weiter gut mitmacht, bei der Bekämpfung dieser Pandemie.“    

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation weiter angespannt. Nach einer vorübergehenden Stabilisierung in den vergangenen Wochen, nimmt derzeit die Zahl der stationär aufgenommenen Patientinnen und Patienten wieder leicht zu. Man beobachte weiter kritisch die Situation, erklärt das Klinikum. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 16 (17), im Elisabethenstift 13 (3) und im Alice-Hospital 9 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

In Pflege, Kitas und Schulen ist die Situation ruhig. Das Sozialdezernat meldet, dass die Erleichterung vor allem beim Kitapersonal über die jetzt in Kürze anlaufenden Impfungen und die Aussicht auf Schnelltests groß ist. Derzeit werden die letzten Listen mit Personal für die Impfungen aktualisiert, so dass die Gruppenimpfungen dann ab dem übernächsten Wochenende durchgeführt werden könnten.  

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 5. März, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

1. März 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 1. März, unter anderem mit einer Bilanz zum ersten Teil der sogenannten ‚Praxistage‘ und dem weiteren Vorgehen bei den Impfungen in den kommenden Wochen beschäftigt. So berichtet die Leitung des Impfzentrums, dass das erste Wochenende der gesondert anberaumten Gruppen-Impfungen für das Personal der Darmstädter Arztpraxen im Impfzentrum und Bürgermeister-Pohl-Haus gut gelaufen ist.

„Das ist eine sehr gute Nachricht“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch, „denn sie unterstreicht auch, dass eine kurzfristige Steigerung der Kapazitäten bei den Impfungen trotz einiger Herausforderungen im Vorfeld gut durch Leitung und Personal umgesetzt werden konnte. Dies ist mit Blick auf weitere notwendige Kapazitätsanpassungen in den kommenden Wochen eine wichtige Erkenntnis. Wir sind gut vorbereitet.“

Wenn am kommenden Wochenende der zweite Teil der Praxistage abgeschlossen ist, steht an den darauffolgenden Wochenenden gleich die nächste gesonderte Impfaktion an. Dann sind nach dem Auftrag des Landes Hessen, Gruppenimpfungen für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie Polizei und Kommunalpolizei am 13./14., 20./21. und 27./28. März vorgesehen. Dafür bereitet sich das Impfzentrum ab sofort vor. Insgesamt werden an den Wochenenden dann über 2000 Impfungen zusätzlich angeboten.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, ist nach zwei Wochen der relativen Stagnation nun wieder ein moderater Anstieg der Fallzahlen in Darmstadt zu beobachten. Diese Entwicklung deckt sich mit der Entwicklung in Hessen. Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt sind für den heutigen Montag 2 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 4021 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3812 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 61,3.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation angespannt. Während die Intensivkapazitäten im Versorgungsgebiet 6 weiterhin ausgelastet sind, nehmen die stationären Aufnahmen auf den Normalstationen wieder leicht zu. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 18 (17), im Elisabethenstift 11 (3) und im Alice-Hospital 7 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Positives gibt es aus dem Bereich der Altenpflege zu vermelden: Hier waren in den vergangenen Tagen keine Neuerkrankungen zu verzeichnen. Die Hoffnung auf stabile Verhältnisse ist auch angesichts der nahezu abgeschlossenen Impfungen in den Heimen groß.

In den Bereichen Schule und Kita läuft der Betrieb derzeit ruhig und stabil.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 3. März, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

26. Februar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 26. Februar, erneut mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens sowie mit der weiteren Vorbereitung auf die sogenannten ‚Praxistage‘ im Impfzentrum an den kommenden beiden Wochenenden beschäftigt. Dort sollen jeweils am 27. und 28. Februar sowie am 6. und 7. März insgesamt 1400 Impfungen für medizinisches Personal und die ambulante Pflege durchgeführt werden. Vor besondere Herausforderungen stellt die Kolleginnen und Kollegen im Impfzentrum dabei leider die notwendige Datenpflege, da das System von Landesseite bisher nicht entsprechend angepasst worden ist. „Das macht uns durchaus Schwierigkeiten“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Aber wir versuchen wie immer das Beste für die Darmstädter Bevölkerung herauszuholen und werden auch hier eine pragmatische Lösung finden.“ Um die Abläufe effektiver durchführen zu können, hat man sich entschieden, neben den Impfungen im Zentrum mit drei mobilen Teams in Wixhausen zu impfen. Es handelt sich dort aber nicht, wie in der Öffentlichkeit teilweise falsch wiedergegeben, um ein weiteres Impfzentrum.

Was das Infektionsgeschehen betrifft, so bewegen sich die Zahlen laut Gesundheitsamt weiter auf einem ähnlichen Niveau wie in den drei Wochen zuvor. Zwar ist die Zahl der Neuinfektionen in dieser Woche leicht höher als in der zurückliegenden, ein stabiler Trend nach oben lässt sich dadurch jedoch noch nicht ableiten. Insgesamt sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 5 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3985 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 53,8.

Auch in den Darmstädter Kliniken bewegen sich die Zahlen weiter auf einem ähnlichen Niveau wie in den vergangenen zwei Wochen. Die Verhältnisse sind stabil aber es gibt noch keine deutliche Entlastung im Wochenverlauf. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 15 (17), im Elisabethenstift 9 (3) und im Alice-Hospital 9 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Durchaus besorgt schauen die Kliniken allerdings auf die derzeitige deutschlandweite Fallzahlentwicklung, zeigt doch die Erfahrung aus den ersten beiden Wellen, dass nach etwa zwei Wochen bis zwei Monaten nach Ansteigen der Kurve die Auswirkungen auf die Kliniken spürbar werden. Neu und gut im Vergleich etwa zum letzten Jahr ist sicher die Durchimpfung bestimmter Risikogruppen, dennoch sei man sehr vorsichtig und betrachte das Geschehen sehr aufmerksam.

Die Lage im Bereich der Altenpflege ist weiter ruhig. Insgesamt habe man dort (und in anderen Einrichtungen) seit Start der Taskforce am 30. November 2600 Schnelltests durchgeführt, die insgesamt 6 positive Ergebnisse zu Tage gefördert hätten. Für die Lage in den Schulen und Kitas begrüßen das Schul- und das Sozialdezernat die bald anstehenden Impfungen von Grundschul- und Förderschullehrerinnen und -lehrern sowie von Erzieherinnen und Erziehern. Dies sei ein positives Signal für zum Schutz der Beschäftigten in diesen wichtigen und sensiblen Bereichen.   

Um die Möglichkeiten für Öffnungen in der aktuellen Infektionssituation zu bewerten, tagte zudem das Präsidium des Deutschen Städtetags digital unter Beteiligung von OB Jochen Partsch. In der Debatte um eine Corona-Perspektive plädiert das Gremium für eine Perspektive mit abgesicherten Öffnungsschritten und der unbedingten Verhinderung eines dritten Lockdowns. Dabei müsse jeder weitere Öffnungsschritt zwingend mit einer passenden Teststrategie verbunden werden. Politische Entscheidungen zur Corona-Strategie müssten zudem nachvollziehbar sein und klar und verständlich kommuniziert werden, und: Die schrittweisen Öffnungen von Kitas und Schulen seien absolut richtig. „Dies ist auch die Position der Wissenschaftsstadt Darmstadt“, erläuterte dazu OB Partsch. „Wir brauchen eine Perspektive, wie es in den kommenden Wochen weitergeht, mit abgesicherten Öffnungsschritten. Für umfassende Öffnungen gibt es aber derzeit noch keinen Spielraum. Allerdings gibt es intensive Gespräche sowohl mit dem Einzelhandel und der Gastronomie als auch den Kulturschaffenden, wie schrittweise Öffnungen sicher organisiert werden können.“

24. Februar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 24. Februar, unter anderem erneut mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens beschäftigt: „Nachdem Darmstadt im Laufe der letzten Woche eher unter einer 7-Tage-Inzidenz von 50 lag, stieg die Inzidenz im Verlauf dieser Woche nun doch wieder leicht über 50. Aus Sicht des Gesundheitsamts handelt es sich hier jedoch noch nicht um einen permanenten Anstieg, es ist noch kein grundsätzlicher Trend zu höheren Zahlen zu erkennen. Die aktuelle Entwicklung ist nach Ansicht unserer Fachleute stabil, wir beobachten die Lage aber kritisch“, erklärt Oberbürgermeister und Krisenstabsleiter Jochen Partsch.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 11 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3948 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3744 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 52,5.

In den Darmstädter Kliniken stabilisieren sich die Patientenzahlen weiter, sinken aber auch nicht mehr weiter ab. Wie vom Klinikum Darmstadt bereits in einer eigenen Mitteilung dargelegt, bereiten sich die Kliniken langsam und vorsichtig auf die Wiederaufnahme bestimmter elektiver Eingriffe vor. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 23 (17), im Elisabethenstift 15 (3) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Im Impfzentrum werden am heutigen Mittwoch etwa 850 Impfungen durchgeführt (500 im Zentrum, 350 mobil). Die Kolleginnen und Kollegen dort bereiten sich zudem intensiv auf die vom Land Hessen für die kommenden beiden Wochenenden angekündigten sogenannten „Praxistage“ vor, bei denen Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Personal aus rund 600 Darmstädter Arztpraxen durchgeimpft werden soll. „Derzeit planen wir mit 300 Terminen pro Samstag und Sonntag zusätzlich zu den bereits terminierten Impfungen im Zentrum, was eine zusätzliche Herausforderung darstellt“, erklärt OB Partsch. 

In den Darmstädter Schulen haben sich die Zahlen zur Auslastung nach zwei Tagen Rückkehr in den Wechselunterricht etwas verändert. Derzeit sind weniger Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 in den Schulen als in der Woche davor. Bei den Grundschulen liegt man im Schnitt bei etwa 35 Prozent Präsenz, das sind rund 6 Prozent weniger als in der Woche davor.  In den Klassen 1 bis 4 befinden sich gerundet etwa 1800 Schülerinnen und Schüler im Unterricht, nimmt man die Stufen 5 und 6 dazu sind es 2400. In Stadt und Landkreis zusammen liegt die Präsenz in den Wechselmodellklassen 1 bis 6 im Durchschnitt etwa bei 21 Prozent.   

Die Situation in den Alten- und Pflegeheimen und in den Kitas ist stabil.  

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 26. Februar, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

22. Februar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 22. Februar, vor allem mit dem Versammlungsgeschehen rund um das Wochenende beschäftigt. Aufgrund der frühlingshaften Temperaturen waren zahlreiche Menschen auf den Plätzen in und um Darmstadt unterwegs, wobei es nach Beobachtungen der Kommunalpolizei leider zu vielen Verstößen gegen die Hygieneregeln gekommen ist.

Oberbürgermeister Jochen Partsch appelliert daher auch mit Blick auf den nahenden Frühling wieder an die Bevölkerung, die bestehenden Kontaktbeschränkungen weiter ernst zu nehmen und sich an die bekannten Hygieneregeln zu halten. „Ich kann absolut nachvollziehen, dass die Menschen nach diesem beschwerlichen und gefühlt ewigen Winter wieder Zeit an der frischen Luft verbringen wollen, und das ist im vorgegeben gesetzlichen Rahmen ja auch völlig in Ordnung. Was aber am Wochenende teilweise auf städtischen Plätzen oder auch der Ludwigshöhe und dem Oberwaldhaus zu beobachten war, ist angesichts der derzeitigen Situation nicht hinnehmbar. Hunderte Menschen, kaum oder keine Abstände, keine Masken, perfekt für die Ausbreitung des Virus. Das ist immer noch da und es nimmt auch weiter keine Rücksicht auf menschliche Bedürfnisse! Daher mein erneuter Appell: Bitte halten Sie sich weiter streng an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen. Wir sind noch immer mitten in dieser Pandemie, wir haben es zunehmend mit einer extrem ansteckenden Variante aus Großbritannien zu tun, die Zahlen können jederzeit wieder in hohem Tempo steigen. Wir können und müssen gemeinsam die Ausbreitung durch unser persönliches Verhalten weiter bremsen.“    

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, ist das Infektionsgeschehen in Darmstadt weiterhin auf einem noch immer hohen Niveau um die Inzidenz von 50 stabil. Eine weitere Absenkung Richtung 35 oder gar 25 in den kommenden Tagen hält das Gesundheitsamt derzeit für wenig wahrscheinlich. Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt sind für den heutigen Montag 2 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3914 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3710 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 45,0.

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation stabil, aber unverändert. Rückgänge bei den Patientenzahlen sind derzeit nicht mehr zu beobachten. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 28 (16), im Elisabethenstift 13 (4) und im Alice-Hospital 5 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befindet sich jeweils ein Kind auf Normal- und eines auf Intensivstation.

Das Impfzentrum führt in dieser Woche im Durchschnitt etwa 500 bis 800 Impfungen täglich im Zentrum und mobil durch.

In den Kitas wurden zum heutigen Start in den ‚Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen‘ die Hygieneempfehlungen noch einmal angepasst. In den Schulen beginnt heute der Wechselunterricht in den Klassen 1 bis 6. Durch das gleichzeitige Angebot von Wechselunterricht und Notbetreuung ist die räumliche Situation in vielen Schulen angespannt, was sich derzeit leider auch auf die möglichen Präsenzkapazitäten auswirkt. Stadt, Schulen und Staatliches Schulamt sind aber in engem Austausch, um die Situation schnell zu verbessern.

In der Altenpflege ist die Situation weiter stabil. Es gibt derzeit kein Ausbruchsgeschehen.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 24. Februar, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

19. Februar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 19. Februar, erneut mit der Entwicklung der Fallzahlen beschäftigt. Aus Sicht des Gesundheitsamts ist die Entwicklung bei den Infektionen in Darmstadt seit etwa einer Woche stabil, man liegt noch immer knapp unter dem hessenweiten Schnitt. Von einer Stagnation, wie derzeit bereits vereinzelt in der Öffentlichkeit diskutiert, möchte das Gesundheitsamt nicht sprechen, die Entwicklung Richtung niedrigerer Inzidenzen könnte sich in der nächsten Woche auch fortsetzen. Für sichere Aussagen sei es noch zu früh aber und die Entwicklung müsse natürlich weiter sehr genau beobachtet werden.   

Für den heutigen Freitag sind 20 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3899 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3676 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 50,0.

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation ebenfalls stabil, derzeit ist es jedoch schwierig einen direkten Trend abzuleiten. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 27 (15), im Elisabethenstift 7 (4), im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19 und in den Kinderkliniken zwei Patienten auf Normal- und einen auf Intensivstation.
Im Impfzentrum werden heute erstmals alle drei in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoffe verimpft. Insgesamt sollen dort am heutigen Freitag rund 600 weitere Impfungen durchgeführt werden. Zudem bereitet man sich nach der gestern vom Land Hessen angekündigten Aussicht auf eine höhere Zahl von Impftstoffdosen in den kommenden Wochen auf das Vorziehen von Terminen für Personen aus der ersten Priorisierungsgruppe vor. 

Während es in den Alten- und Pflegeheimen weiter ruhig ist, ist die Lage in den Kitas am Wochenende vor der Rückkehr in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen am Montag etwas angespannter als in den vergangenen Tagen, auch weil seitens des Landes Hessen noch kein klares Konzept für eine Rückkehr vorgesehen ist. Die Stadt ist hier in ständigem Austausch mit allen Einrichtungen, den Trägern und Eltern, die kommunale Kommunikation funktioniert gut und der Arbeitsschutz steht im Vordergrund. So wurden alle Beschäftigen, Eltern und Träger noch einmal angeschrieben, das Sozialdezernat wandte sich zudem mit einem Brief an das Hessische Sozialministerium mit der Bitte um eine bessere Abstimmung des Landes zwischen Schulen und Kitas. 

In den Darmstädter Schulen sind die Vorbereitungen zur Rückkehr in den Wechselunterricht bei den Klassen 1 bis 6 ab Montag in den letzten Zügen. Bisher lag die Auslastung unter ausgesetzter Präsenzpflicht bei etwa 40 Prozent. Für Montag erwartet man im Wechselmodell zunächst eine ähnliche Auslastung, muss dann allerdings stetig überprüfen, wie es sich weiter entwickelt. Insgesamt wird die Organisation in den Schulen als gut bewertet.  

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 22. Februar, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

17. Februar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 17. Februar, erneut mit der derzeit relativ positiven Entwicklung der Fallzahlen und dem Fortschritt bei den Impfungen in Darmstadt beschäftigt. Aus Sicht des Gesundheitsamtes deutet sich nach den regelmäßig niedrigeren Zahlen zum Beginn der Woche langsam eine belastbare Stabilisierung der Inzidenz unter 50 in Darmstadt an. 
Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt sind für den heutigen Mittwoch 18 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3847 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3639 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 46,9.

In den Darmstädter Kliniken ist weiter ein leichter Rückgang der Patientenzahlen auf den Normalstationen und bei den Neuaufnahmen zu beobachten, der Positivtrend setzt sich also fort. Die Patientinnen und Patienten auf den Intensivstationen werden allerdings voraussichtlich noch lange auf den Intensivstationen verbleiben und das Gesundheitssystem auch bei sinkenden Fallzahlen weiter stark in Anspruch nehmen. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 26 (17), im Elisabethenstift 13 (2) und im Alice-Hospital 4 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.
Nachdem die Impfungen in Alten- und Pflegeheimen in absehbarer Zeit abgeschlossen sein werden, bereitet sich das Impfzentrum aktuell auf die aufsuchenden Impfungen bei immobilen Personen aus der ersten Kategorie der Impfpriorisierung vor. 

In den Schulen laufen die Vorbereitungen auf den Start des Wechselunterrichts am kommenden Montag. Die Auslastung in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 steigt im Vergleich zur Vorwoche leicht auf durchschnittlich 40,6 Prozent. Die städtischen Kitas bewegen sich derzeit bei einer stabilen Auslastung von etwa 34 Prozent. Auch hier laufen jedoch die Abstimmungen mit den Trägern zur Vorbereitung des sogenannten Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen ab dem kommenden Montag. Leider gab es in dieser Woche aber auch zwei neue Covid-19-Infektionen.  

Die Lage in den Alten- und Pflegeheimen ist nach wie vor stabil. Derzeit gibt es dort kein Infektionsgeschehen. Hier sollen in den kommenden Tagen interessierte Unterstützer aus dem Pool der Bundesagentur für Arbeit an die Pflegeeinrichtungen vermittelt werden.

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 19. Februar, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

15. Februar 2021

Die Zahl der Neuinfektionen in sieben Tagen auf 100.000 Einwohner ist in Darmstadt erstmals seit Mitte Oktober wieder unter die Marke von 50 gefallen und liegt am Montag bei 41,3. Dies war eines der Hauptthemen in der Sitzung des Covid-19-Krisenstabs der Wissenschaftsstadt Darmstadt am heutigen Montag, 15. Februar. Weil dieser Wert aus Sicht des Gremiums jedoch noch nicht stabil ist und aufgrund geringerer Tests und Nachmeldungen am Wochenende zusätzlichen Schwankungen unterliegt, bleiben alle bisherigen Schutzmaßnahmen in Darmstadt zunächst bis auf Weiteres bestehen.

„Die kontinuierlich sinkende Inzidenz ist natürlich eine ermutigende Nachricht, die zeigt, dass die Maßnahmen gegen Covid-19 wirken, die wir aber derzeit noch mit großer Vorsicht betrachten müssen“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Noch ist der Wert, vor allem zu Beginn einer Woche, nur eine Momentaufnahme, die sich auch schnell wieder ändern kann. Es gilt weiter aufmerksam und vorsichtig zu bleiben. Daher bleiben auch die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz wie die Maskenpflicht in der Innenstadt und das Alkoholverbot zunächst bis auf Weiteres bestehen. Wir folgen damit weiter dem gesundheitspolitischen Imperativ und haben auch unsere aktuelle Allgemeinverfügung dahingehend angepasst“, so der OB weiter.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag 9 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3814 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3715 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Der Trend leicht sinkender Fallzahlen hält damit an.

In den Darmstädter Kliniken deutet sich erstmals seit vielen Wochen ebenfalls eine leichte Entspannung an. Zwar sind die Intensivstationen noch immer mit vielen Patientinnen und Patienten belegt, aber auf der Normalstation ist durchaus ein geringer Rückgang der Fallzahlen zu beobachten, wie das Klinikum Darmstadt berichtet. Die Kollegen heben jedoch einschränkend hervor, dass man damit zunächst wieder bei den Zahlen von Ende November angekommen ist, als Deutschland von dem sogenannten ‚Lockdown light‘ in einen harten Lockdown ging. Mit Sorge beobachtet man weiter die Auswirkungen der Varianten auf das Geschehen in den Kliniken.  
Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 35 (15), im Elisabethenstift 9 (3) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befindet sich ein Patient.

Im Impfzentrum schreiten die Impfungen weiter nach Plan voran. Für heute sind insgesamt 450 Impfungen geplant. Wie am Freitag bereits vermeldet, können voraussichtlich heute die Erstimpfungen in den Darmstädter Alten- und Pflegeheimen abgeschlossen werden. Insgesamt wurden bisher 14.933 Erst- und 3841 Zweitimpfungen in Darmstadt durchgeführt.

Die Lage in den Darmstädter Pflegeheimen ist weiter ruhig stabil. Dasselbe gilt für die Kitas. In den Darmstädter Schulen steigt die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in Präsenz in den Klassen 1 bis 4 eine Woche vor der Rückkehr in den Wechselunterricht leicht an. Im Durchschnitt befinden sich derzeit 40 Prozent in den Schulen.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 17. Februar, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

12. Februar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 12. Februar, mit dem Fortschritt bei den Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen sowie mit den zunehmenden Nachweisen der britischen Variante von SARS-Cov-2 im südhessischen Raum beschäftigt. 

Bei den Impfungen meldet das Impfzentrum, dass die Erstimpfungen in den Darmstädter Alten- und Pflegeheimen bis auf eine einstellige Personenzahl voraussichtlich am Montag abgeschlossen werden können. Auch bei den Zweitimpfungen sei man bereits sehr weit vorangekommen. „Das ist eine hervorragende Nachricht, dass wir beim effektiven Schutz der am stärksten gefährdeten Gruppen in unserer Stadt bereits Mitte Februar sozusagen auf die Zielgerade einbiegen“, kommentiert dies Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Es zeigt abermals, wie gut die notwendigen Abläufe hier ineinandergreifen und mit welcher Motivation die Mitarbeiter unseres Impfzentrums und der mobilen Teams in den Einrichtungen zur Tat schreiten. Dafür erneut meinen herzlichsten Dank.“  

Während Anfang der Woche erste Fälle der britischen Variante im Landkreis Darmstadt-Dieburg aufgetaucht sind und auch der Landkreis Bergstraße zwei Ausbrüche gemeldet hat, ist die Mutation seit gestern auch in Darmstadt in zwei Fällen erstmals nachgewiesen worden. Der Krisenstab beobachtet die Lage sehr genau. Nach Ansicht der Experten besteht bei den bisher nachgewiesenen Fällen jedoch kein Hinweis, dass die als ansteckendere auch zu schwereren Erkrankungen führt. „Um zu einer validen Einschätzung über das tatsächliche Verhalten der neuen Virusform zu gelangen, müssen allerdings bundesweit noch deutlich mehr Daten zusammengetragen werden“, erklärt OB Partsch.  

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 33 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3796 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3686 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz sinkt weiter leicht und liegt bei 51,9.

In den Darmstädter Kliniken ist die Lage weiter auf hohem Niveau stabil. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 38 (22), im Elisabethenstift 13 (4) und im Alice-Hospital 8 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In der Kinderklinik befindet sich ein Patient auf Normalstation. Auch in den Alten- und Pflegeheimen ist die Lage ruhig.

In den Schulen laufen unterdessen die Vorbereitungen für den ab dem 22. Februar geplanten Einstieg in das sogenannte Wechselmodell für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie die Hortbetreuung und die Präsenz der Abschlussklassen. Vorgeschrieben ist ab sofort eine Maskenpflicht für Schüler und Lehrer. Die Jahrgänge ab Jahrgang 7 verbleiben weiter im Distanzunterricht. 

Während bei den Schulen bereits klare Vorgaben formuliert sind, bleiben diese bei den Kitas von Seiten des Landes noch im Vagen. Es wird in der angepassten Verordnung lediglich erneut vom sogenannten ,Eingeschränkten Regelbetrieb‘ gesprochen. Das Kinder- und Jugenddezernat bewertet diese Vorgehensweise kritisch, führt sie doch dazu, dass auf kommunaler Ebene mit großem Aufwand und großer Verunsicherung eigene Wege für die Umsetzung der Vorgabe zur Öffnung aus Wiesbaden gefunden werden müssen. 

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 15. Februar, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

10. Februar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 10. Februar, mit leicht sinkenden Fallzahlen in Darmstadt und der Region bei gleichzeitiger Gefahr durch die zunehmende Verbreitung von hochinfektiösen Mutationen von SARS-Cov-2 beschäftigt. Hier warnen im Zusammenhang mit möglichen Lockerungen insbesondere die Darmstädter Kliniken vor einer dritten Welle im April und Mai. 
Zurzeit ist die Situation in den Krankenhäusern nach wie vor auf hohem Zahlenniveau stabil. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 37 (21), im Elisabethenstift 19 (3), im Alice-Hospital 8 (0) und in der Kinderklinik 1 Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Mit Interesse schaut das Gremium zudem auf das heutige Bund-Länder-Treffen nach Berlin: „Wir sind natürlich gespannt, wie sich die Gespräche und Entscheidungen der Kanzlerin und der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten heute darstellen, was diese an Maßnahmen beinhalten und für uns in der Umsetzung bedeuten“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Wir gehen aber davon aus, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine gravierenden Öffnungsschritte geben kann und wird und das ist auch sinnvoll, da die derzeitige Situation trotz rückläufiger Zahlen leider zu fragil und dynamisch ist und weiter von uns allen große Vorsicht und Augenmaß erfordert.“
Wie das Gesundheitsamt mitteilt, folgt Darmstadt bei der Entwicklung der Fallzahlen weiter dem hessenweiten Trend zum leichten aber konstanten Absinken der Inzidenz. 
Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt sind für den heutigen Mittwoch 17 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3746 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3627 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt damit bei 56,9.

Im Impfzentrum laufen die Impfungen weiter nach Plan. Heute sollen insgesamt 350 Erst- und Zweitimpfungen sowie 150 mobile Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen durchgeführt werden. Nachdem am gestrigen Dienstag auch die übrigen Impfzentren in Hessen geöffnet wurden, werden in Darmstadt ab sofort nur noch Erstimpfungen für Darmstädter durchgeführt. Alle Personen die bisher dort ihre Erstimpfungen erhalten haben, bekommen aber natürlich noch ihre Zweitimpfung vor Ort.   

Die Lage in den Schulen, Kitas und Alten- und Pflegeheimen ist stabil.

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 12. Februar, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

8. Februar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 8. Februar, mit den weiter leicht rückläufigen Infektionszahlen und dem aktuellen Stand bei den Impfungen beschäftigt.

„Bisher haben wir insgesamt 13602 Erst- und 1966 Zweitimpfungen in Darmstadt durchgeführt“, berichtet Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Da ab morgen dann die übrigen Impfzentren in Hessen ihren Betrieb aufnehmen, werden wir dann eine etwas geringere Zahl an Erstimpfungen im Impfzentrum haben. Dennoch wird die Anzahl an Erst- und Zweitimpfungen im Zentrum täglich zwischen 300 und 600 betragen. Für diese Woche sind zusätzlich außerdem weitere 350 Erst- und 125 Zweitimpfungen in den Darmstädter Alten- und Pflegeheimen geplant.“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, setzt sich der in den vergangenen zwei Wochen zu beobachtende Trend zum leichten Rückgang der Infektionszahlen in Darmstadt fort und scheint sich zu stabilisieren. Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt sind für den heutigen Montag 2 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3712 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3609 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 59,4. Die gemeldeten Zahlen sind zu Beginn der Woche allerdings niedriger, da am Wochenende weniger getestet wird. Insgesamt lässt sich dieser Trend auch im Landkreis beobachten, so dass das Gesundheitsamt von einer durchaus homogenen Entwicklung in der Region spricht.
Während im Landkreis Darmstadt-Dieburg nach durchgeführten Sequenzierungen mittlerweile erste Fälle von Mutationen aufgetaucht sind, ist dies für Darmstadt bisher noch nicht der Fall. Das Gesundheitsamt geht jedoch davon aus, dass auch in Darmstadt bald erste Fälle bestätigt werden.

In den Darmstädter Kliniken und auch im gesamten Versorgungsgebiet 6 bleibt die Situation angespannt. Zwar geht die Covid-19-Patientenzahl auf der Normalstation weiter leicht zurück, aber noch kein eindeutiger Trend, auf den Intensivstationen ist jedoch noch immer kein deutlicher Rückgang und keine echte Entspannung zu verzeichnen. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 46 (23), im Elisabethenstift 13 (5) und im Alice-Hospital 4 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Im Bereich Schule informiert das Staatliche Schulamt, dass sich das Land Hessen, unter Vorbehalt der entsprechenden Entscheidungen des Bund-Länder-Treffens am kommenden Mittwoch, auf die mögliche Einführung von Wechselunterricht in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 ab dem 22. Februar vorbereitet.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 10. Februar, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

5. Februar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 5. Februar, mit dem aktuellen Infektionsgeschehen in Darmstadt und Hessen beschäftigt und eine Zwischenbilanz zur Einrichtung der Schnelltest-Taskforce in Alten-, Pflege-, Obdachlosen- und Flüchtlingseinrichtungen gezogen.

Wie das Sozialdezernat berichtet, sind bis heute in 19 von insgesamt 37 registrierten Einrichtungen in Darmstadt insgesamt 1887 Schnelltests durch die Taskforce durchgeführt worden. „Davon waren zwar glücklicherweise nur zwei positiv“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch, „aber schon diese zwei unentdeckten Infektionen hätten uns im weiteren Verlauf große Probleme bereiten können. Die vom Krisenstab eingerichtete Taskforce ist bisher ein voller Erfolg und der Einsatz wird von allen als Unterstützung wahrgenommen und entsprechend wertgeschätzt. Ich danke daher noch einmal allen daran Beteiligten für die sehr gute geleistete Arbeit, die unseren souveränen und lösungsorientierten Umgang mit der schwierigen Situation noch einmal zusätzlich unterstreicht.“

Der Schwerpunkt der Testungen lag dabei überwiegend in der stationären Pflege, aber auch in Erstwohnhäusern, Behinderten- und Obdachloseneinrichtungen kam die Taskforce bisher zum Einsatz. Korrespondierend damit ist die aktuelle Lage in den Alten- und Pflegeheimen weiter positiv. Auch in der letzten von einem Ausbruchsgeschehen in Darmstadt betroffenen Einrichtung gibt es nur noch wenige Infizierte. Voraussichtlich ab dem kommenden Montag sollen zwei Einrichtungen zusätzlich Unterstützung von der Bundeswehr erhalten.

Der Trend leicht zurückgehender Fallzahlen setzt sich in Darmstadt weiter fort: Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 26 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3685 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3574 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 65. Derzeit gibt es laut Gesundheitsamt noch keinen Nachweis einer Mutation in der Stadt Darmstadt.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation stabil, aber Entspannung ist nicht bemerkbar. Immerhin, so das Klinikum Darmstadt, sind die Zahlen über die Woche stabil und steigen nicht weiter an. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt aktuell 44 (25), im Elisabethenstift 22 (3) und im Alice-Hospital 10 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Im Impfzentrum laufen die Impfungen nach Plan. Derzeit werden täglich etwa 650 bis 850 Impfungen im Zentrum selbst und mobil durchgeführt.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 8. Februar, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

3. Februar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 3. Februar, vor allem mit der nächsten Impfrunde für die Priorisierungsgruppe 1 in den Impfzentren ab dem 9. Februar beschäftigt.

„Wir werden auch heute wieder insgesamt 750 Impfungen im Impfzentrum und mobil in Darmstadt durchführen“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Ab nächsten Dienstag sind dann bis zum 1. März, immer abhängig von den Lieferungen an Impfstoff durch das Land Hessen, zunächst 468 Termine für Erstimpfungen pro Woche im Impfzentrum vorgesehen. Diese Zahl wächst dann ab dem 2. März auf 618 Impftermine pro Woche im Impfzentrum vorerst bis zum 24. Mai. Zusätzlich werden vom 9. Februar bis zunächst 18. März 300 Zweitimpfungen für diejenigen Impflinge erfolgen, die ihre erste Impfdosis im Darmstädter Impfzentrum erhalten haben. Ab dem 9. Mai werden dann etwa 450 Impfungen in der Woche durch mobile Teams (also Impfungen in Pflegeheimen, Kliniken und ambulant) durchgeführt, die wochenweise auf bis zu 800 gesteigert werden sollen“, so der OB.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 19 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3641 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3462 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 78,8. Nach dem üblichen Rückgang zu Anfang der Woche steigen die Zahlen derzeit wieder leicht. Insgesamt aber ist der Trend, wie auch in Gesamthessen, weiter positiv. Aktuell geht die Inzidenz in Hessen weiter zurück und liegt aktuell bei unter 90.

Auch in den Darmstädter Kliniken ist im Vergleich zu den vergangenen Wochen ein leichter Rückgang bei den Zahlen zu beobachten, trotzdem bleibt die Situation weiter angespannt. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich aktuell im Klinikum Darmstadt 40 (23), im Elisabethenstift 27 (4) und im Alice-Hospital 9 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

In den Darmstädter Schulen hält der Trend zur Steigerung der Auslastung in den vergangenen Tagen und Wochen an. Lag die Anzahl der anwesenden Schülerinnen und Schüler in den Präsenzjahrgängen 1 bis 6 in der Vorwoche noch bei 34 Prozent so sind es in dieser Woche bereits 36 Prozent. Dabei schwanken die Auslastungen nach wie vor stark zwischen den einzelnen Schulen. Befinden sich derzeit nur drei Grundschulen unter einer Auslastung von 30 Prozent, liegen sechs bei mehr als 40 Prozent, eine Schule gar bei 58 Prozent. Dies sei, so das Staatliche Schulamt, durchaus eine schwierige Situation, die aber derzeit noch handelbar sei.

Bei den Pflegeheimen sind aktuell zwei Einrichtungen in Darmstadt von Covid-19-Fällen betroffen. Ebenfalls zwei Einrichtungen haben sich entschlossen, Unterstützung durch die Bundeswehr anzufordern.

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 5. Februar, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

1. Februar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 1. Februar, mit den bisher durchgeführten Impfungen in  Darmstadt und der Entwicklung der Fallzahlen beschäftigt.

„Bisher konnten wir in Darmstadt insgesamt 9052 Erst- und 1792 sowohl im Impfzentrum als auch mobil durchführen“, berichtet Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Damit liegen wir mit den uns derzeit zur Verfügung stehenden wenigen Impfdosen komplett im Plan.“ Zudem setzt sich die Stadt, auch wenn die Festlegung der Impfreihenfolge in Bundeshand liegt, in diesem Zusammenhang für die entsprechende Berücksichtigung von Kita- und Hospizpersonal beim Thema Impfungen ein.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, setzt sich der moderat positive Trend bei den Fallzahlen fort. Für die letzte Woche stehen insgesamt 103 laborbestätigte neue Fälle zu Buche. Das ist der niedrigste Wert seit Ende Oktober 2020. Lag die Inzidenz Anfang der Woche noch bei 84,4 war sie am Sonntag auf 63,2 gesunken. „Das sind gute Nachrichten“, erklärt dazu OB Partsch, „denn sie zeigen, dass die Lockdown-Maßnahmen auch auf kommunaler Ebene zu wirken beginnen. Nichtsdestotrotz befinden wir uns in einer trügerischen Phase der Pandemie, denn wenn wir nun in unseren Anstrengungen nachlassen, können uns die Mutationen diese Erfolge in wenigen Tagen und Wochen wieder zunichtemachen.“
Noch sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt bisher keine Mutationen nachgewiesen worden. Bei einem Reiserückkehrer aus Brasilien befindet sich die Probe allerdings aktuell in der Sequenzierung. Mit Ergebnissen wird im Lauf dieser Woche gerechnet.  

Insgesamt sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag 5 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3594 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3423 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 65.

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation nach wie vor angespannt. Positiv festzuhalten ist, dass nach Angaben des Klinikums nach wie vor ein leichter Rückgang der Fallzahlen auf den Normalstationen zu beobachten ist. Dagegen gibt es im Intensivbereich leider keine Entspannung. Hier sind weiter nahezu alle Kapazitäten gebunden. Aktuell befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum Darmstadt 28 (23), im Elisabethenstift 25 (3), im Alice-Hospital 12 (0) und in den Kinderkliniken zwei Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Zusätzlich berichtet das Klinikum, dass es im Bereich der Sequenzierungen gemeinsam mit den drei hessischen Unikliniken an Möglichkeiten zur Beschleunigung des Prozesses arbeitet.

In den Alten- und Pflegeheimen ist die Situation nach wie vor ruhig. Weder in Schule und Kitas gibt es nennenswerte Abweichungen der Zahlen zur Auslastung von Ende der vergangenen Woche. Am Dienstagabend sollen neue Zahlen zur Schule vorliegen, die mittlerweile vom Land Hessen erhoben werden.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 10 Uhr, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

29. Januar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen, Freitag, 29. Januar, vor allem mit der Impfsituation in den nächsten drei Wochen und dem positiven Befund leicht rückläufiger Fallzahlen in Darmstadt beschäftigt.

Wie das Impfzentrum berichtet, ist gestern der Einsatzbefehl des Landes für das weitere Vorgehen nach dem 8. Februar eingegangen. Begrüßt wird, dass dann auch die übrigen Impfzentren in Hessen öffnen sollen. Äußerst kritisch wird allerdings die nach wie vor knappe Versorgung mit Impfstoff gesehen. Hier ist die zur Verfügung stehende Menge in den kommenden drei Wochen noch einmal geringer als in den Wochen zuvor. „Auch wenn uns diese Situation vor große Herausforderungen stellt, sind wir dennoch zuversichtlich, dass wir alle Vorgaben im Impfzentrum selbst und in den Alten- und Pflegeheimen werden einhalten und umsetzen können“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Wenn alles läuft wie geplant, wird es uns in den kommenden Wochen trotz der geringen Mengen auch gelingen, die Erst- und Zweitimpfungen der Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeheimen abzuschließen. Dennoch ist die anhaltende Impfstoffknappheit weiter das große Problem dieser Tage bei der Bekämpfung der Pandemie.“    

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 27 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3565 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3355 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz sinkt weiter leicht und liegt aktuell bei 66,9. Nach Angaben des Gesundheitsamts ist äquivalent zum Bundestrend nun auch in Darmstadt im Wochenschnitt eine leichte Tendenz der Zahlen nach unten erkennbar. Dies gilt es in den kommenden Wochen weiter zu beobachten.
Beschlossen wurde zudem, den Einsatz der Bundeswehr im Gesundheitsamt noch einmal bis Anfang März zu verlängern.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation weiterhin angespannt. Wie das Klinikum Darmstadt schildert, ist einzig auf den Normalstationen ein sehr leichter Rückgang zu beobachten. Im Intensivbereich sind weiterhin alle Kapazitäten gebunden.
Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 39 (21), im Elisabethenstift 27 (3) und im Alice-Hospital 13 (0) Patientinnen- und Patienten mit Covid-19.

In den städtischen Kitas beträgt die Auslastung derzeit rund 30 Prozent. In den Schulen ist mit durchschnittlich 33 Prozent in den Jahrgängen 1 bis 4 und zwischen 2 und 10 Prozent in den Jahrgängen 5 und 6 eine leichte Steigerung im Vergleich zu den vergangenen Wochen festzustellen.

Die Situation in den Altenheimen bleibt nach dem positiven Trend der vergangenen Woche erfreulicherweise weiter stabil. Darüber hinaus gibt es auch in den Erstwohnhäusern für Geflüchtete und den Obdachlosenunterkünften derzeit kein Infektionsgeschehen.

27. Januar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen, Mittwoch, 27. Januar, vor allem mit den weiteren Entwicklungen im und rund um das Impfzentrum beschäftigt. Mit der steigenden Anzahl an Impfungen nehmen auch die positiven Berichte aus der Bevölkerung weiter zu, wie Oberbürgermeister Jochen Partsch berichtet: „Ich bekomme weiterhin sehr viele positive Rückmeldungen zur hochprofessionellen Arbeit im Impfzentrum. Die Menschen sind dankbar und beeindruckt, auch und vor allem über den pragmatischen und unbürokratischen Umgang. Dies ist vielleicht auch eine tolle Motivation für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und spendet Kraft für ihre wichtige Arbeit in den kommenden Wochen und Monaten.“ 

Unterdessen hat das Impfzentrum damit begonnen, einen eigens dafür umgebauten Bus der HEAG mobilo als sogenannten Impfbus zu testen. Dieser soll nach Abschluss der Arbeiten über eine oder zwei Impfkabinen verfügen und eine weitere Variante für das mobile Impfen außerhalb des Impfzentrums darstellen. „Noch gibt es keine endgültige Entscheidung darüber, wie und wo der Bus dann konkret eingesetzt werden könnte“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch, „vorstellbar erscheint jedoch das Anfahren größerer Einrichtungen im Gesundheitsbereich, um zusätzlich zu unterstützen und die Abläufe weiter zu beschleunigen. Dies ist jedoch, und das ist leider das große Problem der derzeitigen Situation, nur möglich, wenn uns jetzt sehr bald größere Mengen an Impfstoff zur Verfügung stehen!“

Diesen positiven Entwicklungen gegenüber stehen leider zunehmend schlechte Erfahrungen mit sogenannten ‚Impfgegnern‘, die mittlerweile vereinzelt vor dem darmstadtium auftauchen, filmen und offenbar versuchen, Mitarbeiter und Impflinge einzuschüchtern. Noch hat die Security die Situation gemeinsam mit der Landespolizei im Griff, doch die Entwicklung macht durchaus Sorge: „Es ist uns sehr wichtig hier deutlich zu machen, dass wir eine Belästigung, Bedrängung und Verunsicherung von Beschäftigen und Impflingen nicht hinnehmen werden. Dieses Verhalten ist in höchstem Maße kontraproduktiv, unverantwortlich gegenüber der Gesundheitssituation älterer Menschen und eine Anmaßung für die enorm schwierige und belastende Situation für die Kinder, Jugendlichen und Eltern und die von massiven Schäden betroffene Wirtschaft. Diese selbsternannten Impfgegner sind, und das muss man klar sagen, die Gegner einer guten Entwicklung in dieser in höchstem Maße belastenden Pandemielage.“

Positiv ist dagegen die Nachricht, dass in den Darmstädter Kitas derzeit kein nennenswertes Infektionsgeschehen feststellbar ist. Die Auslastung bleibt in etwa gleich. Stand heute werden stadtweit in allen Einrichtungen insgesamt 3400 Kinder und damit etwa 42 Prozent betreut. In den Schulen wird für Freitag wieder mit belastbaren Zahlen gerechnet. In den Alten- und Pflegeheimen ist die Zahl der Betroffenen auch in der derzeit letzten betroffenen Einrichtung rückläufig.  

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation angespannt. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 49 (23), im Elisabethenstift 28 (4) und im Alice-Hospital 10 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Die scheinbar sinkende Zahl der stationären Fälle ist jedoch nicht allein ausschlaggebend, wie das Klinikum erläutert, weil es nach wie vor zahlreiche Abverlegungen in andere Versorgungsgebiete gibt. „Es gilt auch hier“, so OB Partsch, „dass wenn die Inzidenz weiter dramatisch hoch bleibt, die Bewältigung für die Gesundheitssysteme auf Dauer nicht möglich sein wird.“  

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 15 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3506 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3286 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 71,3.

25. Januar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 25. Januar, mit der aktuellen Lage in den Alten- und Pflegeheimen und der Betriebssteigerung im Impfzentrum seit Samstag beschäftigt. Die heutige Sitzung war zudem die 100ste Zusammenkunft des Gremiums seit Ausbruch der Pandemie. 

Wie berichtet wurde, hat sich die zeitweise hochproblematische Infektionssituation in den Darmstädter Alten- und Pflegeheimen durch konsequente Anwendung der entsprechenden Schutzmaßnahmen entspannt. Aktuell gibt es nur noch in einer Einrichtung, dem Luise-Dittmar-Haus, ein Ausbruchsgeschehen, aber auch dieses wird bereits mit Testungen, Isolierungen und Quarantäne unter Kontrolle gebracht. Sonst ist derzeit kein weiteres Alten- und Pflegeheim in Darmstadt betroffen. „Das sind wirklich ermutigende Nachrichten“, so OB Partsch. „Denn gerade hier befinden sich ja die vulnerablen Gruppen, deren Schutz höchste Priorität hat. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege, dem Gesundheitsamt, den Heimleitungen, der Fachkonferenz Altenhilfe, der Test-Taskforce und zuletzt auch den Impfteams ist es dem Sozialdezernat gelungen, das dortige Infektionsgeschehen deutlich abzuschwächen und unter Kontrolle zu bekommen. Hierfür gilt allen Beteiligten mein ganz herzlicher Dank.“

Während auch in dieser Woche wieder Erst- und Zweitimpfungen in Heimen und Kliniken durchgeführt werden, hat das zentrale Impfzentrum seit Samstag die Anzahl der Impfungen von rund 250 auf über 500 gesteigert. Seit Sonntag werden dort täglich 567 Impfungen durchgeführt. „Erstmals hatten die Kolleginnen und Kollegen dort am Samstag über 500 Termine abzuarbeiten“, erläutert OB Partsch. „Dabei konnten wir sehen, dass auch bei dieser deutlichen Kapazitätssteigerung und trotz eines großen Andrangs zu Spitzenzeiten alle Abläufe auch bei dieser Belastung gut funktionieren. Auch das ist eine sehr gute Nachricht. Und auch hier geht mein Dank an alle Beteiligten, die dort im Moment für uns alle diese so wichtige Arbeit leisten.“ 

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für heute  2 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3488 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 3.243 gelten als wieder geheilt. Die Inzidenz liegt bei 84,4.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation angespannt. Von Entspannung kann für das Versorgungsgebiet 6 derzeit leider noch nicht gesprochen werden. Nach wie vor sind die Intensivkapazitäten sowohl im Covid als auch im Non-Covid-Bereich ausgeschöpft und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewegen sich am absoluten Limit. 
Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 51 (24), im Elisabethenstift 29 (6) und im Alice-Hospital 13 (0) Covid-19-Patientinnen und Patienten. 

22. Januar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 22. Januar, weiterhin mit der Umsetzung des Impfauftrags beschäftigt. In diesem Zusammenhang ist es Oberbürgermeister Jochen Partsch wichtig, noch einmal die Problematik der derzeitigen Situation zu erläutern: 

„Aufgrund der teilweise vorhandenen Kritik aus der Bevölkerung, betonen wir noch einmal, dass mögliche Engpässe im Impfgeschehen in der derzeitigen Knappheit bzw. Nichtverfügbarkeit des Impfstoffs begründet liegen. Dies hat nichts mit den Abläufen in den Einrichtungen zu tun. Alle Beteiligten, sowohl im Impfzentrum als auch bei den mobilen Impfteams der Stadt arbeiten hoch professionell und engagiert, aber auf die Verfügbarkeit des Impfstoffs haben Kommune, Impfzentrum oder Pflegeeinrichtungen keinen Einfluss. Hier liegt die Verantwortlichkeit bei Bund und Ländern, die versichert haben, eine deutliche Steigerung der Impfmengen zu organisieren. Wir bitten daher alle Beteiligten, gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern grundsätzlich ruhig und besonnen zu bleiben, sie leisten in einer kollektiven Stresssituation einen unverzichtbaren Dienst für uns alle“, so der OB.       
In diesem Zusammenhang weist die Leitung des Impfzentrums auch noch einmal daraufhin, dass es aufgrund der getätigten Buchungen über das zentrale Buchungssystem, zwischenzeitlich zu besonders stark frequentierten Stoßzeiten kommen kann. Dies kann dazu führen, dass es insbesondere am Nachmittag teils längere Wartezeiten für die Impflinge geben kann. Auch auf die Verteilung der Buchungen hat das Darmstädter Impfzentrum keinen Einfluss. Die Stadt steht hier in engem Austausch mit dem Land Hessen und die Einrichtungen tun weiterhin alles für einen reibungslosen Ablauf, bitten die Bürgerinnen und Bürger jedoch auch, falls es zu längeren Wartezeiten kommen sollte, um Verständnis. 

Weiterhin bereitet sich das Impfzentrum aktuell drauf vor, ab dem morgigen Samstag die täglichen Impfungen von 252 täglich auf zunächst 504 am Samstag und dann ab Sonntag auf 567 täglich mehr als zu verdoppeln. Diese Frequenz soll dann zunächst bis zum 8. Februar beibehalten werden. Gleichzeitig gehen auch die Impfungen in den Pflegeheimen und Kliniken weiter. 

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 28 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3453 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 95 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 104. Damit liegt Darmstadt weiter unter dem hessischen Schnitt, aktuell rund 120. Das Gesundheitsamt arbeitet derzeit an der Einführung der neuen Software SORMAS, deren Implementierung aufgrund der derzeitigen Infektionslage unter Volllast erfolgen muss, was eine große Herausforderung für die Behörde darstellt. Läuft alles wie geplant, soll Ende Februar der Echtzeit-Betrieb starten.  

In den Darmstädter Kliniken gibt es leider nach wie vor noch keine nennenswerte Entspannung. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 52 (24), im Elisabethenstift 28 (3) und im Alice-Hospital 13 (0) Covid-19-Patientinnen und Patienten. In den Kinderkliniken befinden sich zwei Kinder auf Normalstation. 

Die Schulämter bereiten sich derzeit bereits intensiv auf die Zeit nach dem 15. Februar und die Möglichkeit vor, dass das Land Hessen dazu übergeht, für die Jahrgänge 1-6 einen Wechselmodus anzuordnen. In den Darmstädter Kitas gibt es derzeit eine Auslastung von rund 43 Prozent. 

20. Januar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 20. Januar, vor allem mit dem gestrigen Start im Impfzentrum sowie den neuen Beschlüssen aus der Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder am Dienstag beschäftigt.

So konnte man aus den Reihen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie dem Krisenstab zum Betriebsbeginn insgesamt eine sehr positive Bilanz ziehen. Diese deckt sich, so schildert es Oberbürgermeister Jochen Partsch, auch mit ersten Rückmeldungen aus der Bevölkerung. „Mir ist bereits von Angehörigen erster Impflinge zugetragen worden, dass sie sehr zufrieden mit Umgang und Abläufen im Impfzentrum gewesen sind. Dies freut mich sehr und zeigt, dass die dort geleistete, enorm wichtige Arbeit auch entsprechend wertgeschätzt wird. Das ist auch für uns eine wichtige Rückmeldung.“    

Insgesamt sind in Darmstadt bisher 3524 Erstimpfungen und rund 400 Zweitimpfungen durchgeführt worden. In den Erstimpfungen enthalten sind alle Impfungen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und der erste Schwung von Impfungen im Impfzentrum beim Start am gestrigen Dienstag. Auch heute werden im Impfzentrum wieder rund 250 Impfungen durchgeführt.
Bei der Umsetzung der gestern von Kanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder angepassten Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 hat sich der Krisenstab folgendermaßen festgelegt:

- Schließungen von Schulen und Kitas: Diese Entscheidung muss erst noch vom Hessischen Corona-Kabinett konkretisiert werden. Die Beteiligten gehen jedoch von keiner Änderung der bisherigen Regelungen in Hessen bis Mitte Februar aus.
- Angepasste Maskenpflicht: Diskutiert wurde die Zugangs-Problematik sozial und finanziell schwächerer Bevölkerungsgruppen zu OP- oder FFP2-Masken. Dies ist aus Sicht der Runde zwar vorwiegend ein Bundesthema, das Gremium ist jedoch der Meinung, dass der kostengünstige oder kostenlose Zugang hier unbedingt sichergestellt werden muss. OB Partsch wird das Thema im Städtetag ansprechen.
- Testungen in Alten- und Pflegeheimen: Hier ist die Stadt mit der Test-Taskforce bereits gut aufgestellt. Dennoch wird daran gearbeitet die Abläufe in den Einrichtungen weiter zu optimieren.
-  Entzerrung des ÖPNV: Dies läuft in der Wissenschaftsstadt Darmstadt bereits seit einiger Zeit. Wie die HEAG mobilo schildert, fährt man im Prinzip auf Volllast bei geringer Auslastung, das bedeutet 7,5 Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit und 15 Minuten bei der Linie H. Aktuelle Zählungen, werktags zwischen 7.15 und 8.15 Uhr morgens, ergaben eine Auslastung von 10 bis etwa 30 Prozent in den Wagen der Straßenbahnen. Auf den durchschnittlich 120 Plätzen befinden sich zu Spitzenzeiten zwischen 12 und 35 Personen. Aus Sicht des Unternehmens sind die Abstände also gut einzuhalten. Man wird die Situation aber weiter im Auge behalten.
- Angepasste EDV im Gesundheitsamt: Das System DEMIS, wird im Darmstädter Gesundheitsamt bereits für den Datenimport der Fälle aus den Laboren seit Januar 2021 eingesetzt und funktioniert gut. An der Implementierung des Systems SORMAS, zur Dokumentation von Kontaktpersonen und Symptomen wird in Darmstadt aktuell gearbeitet.
    
Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 34 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3386 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Bisher gab es insgesamt 89 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Inzidenz steigt und liegt bei 104. Damit befindet sich Darmstadt allerdings weiter unter dem hessischen Durchschnitt von aktuell 131. Die Sequenzierung der Virusproben soll auch in Darmstadt vorangetrieben werden. Das Gesundheitsamt kündigt an, dass in Zusammenarbeit mit den Laboren aktiv nach dem Eintrag bestimmter Mutanten gesucht werden soll.

In den Darmstädter Kliniken bestehen mittlerweile große Sorgen aufgrund der auch in Deutschland nachgewiesenen Virus-Mutationen aus Großbritannien und Südafrika. Noch ist die Situation aufgrund fehlender Sequenzierungen schwer einzuschätzen aber man geht vom Potential einer großen Bedrohung für die Krankenhäuser aus. Die Kliniken schildern zudem, dass sie noch keine Entspannung aufgrund der geltenden Maßnahmen spüren. Die Zahlen auf den Stationen gehen leider bisher nicht signifikant nach unten, im Gegenteil: Im gesamten Versorgungsgebiet 6 sind immer noch leicht steigende Zahlen zu beobachten. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich, Stand 20. Januar, im Klinikum Darmstadt 61 (14), im Elisabethenstift 29 (4), im Alice-Hospital 13 (0) Covid-19-Patientinnen- und Patienten und in den Kinderkliniken 1 Patient auf Normalstation. 

18. Januar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 18. Januar, erneut mit dem weiteren Zeitplan bei den Impfungen sowie der Situation in den Schulen und Kitas beschäftigt. So geht das Impfzentrum im darmstadtium am morgigen Dienstag, 19. Januar, etwa einen Monat nach Abschluss der Aufbauarbeiten in den eingeschränkten Regelbetrieb. 

„In der ersten Gruppe der Impfberechtigten wurden zunächst zeitlich begrenzt bis zum 8. Februar 10.500 Impftermine vergeben und zwar für das gesamte vom Darmstädter Impfzentrum abzudeckende Versorgungsgebiet, das nicht nur die Stadt Darmstadt, sondern auch die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Bergstraße, Groß-Gerau und den Odenwaldkreis umfasst“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Wir starten von Dienstag bis Freitag zunächst mit 252 Impfungen pro Tag“, so Partsch weiter, „am Samstag wird es 504 Termine und ab Sonntag dann jeweils 567 Impftermine pro Tag geben. Dafür haben wir die Öffnungszeiten ausgeweitet, auf 8 bis 18.30 Uhr täglich. Außerdem gehen auch die am gestrigen Sonntag gestarteten Zweitimpfungen in Heimen und Kliniken sowie weitere Erstimpfungen weiter.“       

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag 25 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3347 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 88 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 verstorben. Die Inzidenz liegt bei 103,2.
Die Darmstädter Kliniken fahren weiterhin unter Volllast, die Situation bleibt angespannt. Dies gilt auch für den Rettungsdienst. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 76 (12), im Elisabethenstift 32 (4) und im Alice-Hospital 9 (0) Covid-19-Patientinnen und Patienten. In den Kinderkliniken befindet sich ein Kind auf der Intensivstation.

In den Kitas und Schulen ist die Auslastung im Vergleich zur Vorwoche weitgehend stabil. In den Schulen ist eine leichte Steigerung zu beobachten. So beträgt die Prognose anhand der Anmeldungen für die laufende Woche 23,7 Prozent. Dies sind Stand heute 1970 Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 1 bis 6 in Präsenz, die meisten davon in den Jahrgängen 1 bis 4. In der vergangenen Woche waren dies noch 22 Prozent. In den Kitas bewegt sich die Gesamtzahl der anwesenden Kinder zwischen 41 und 53 Prozent.

Der Krisenstab kommt am Mittwoch, 20. Januar, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. 

15. Januar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 15. Januar, erneut mit dem weiteren Vorgehen bei den Impfungen beschäftigt. Beim erfolgreich durchgeführten letzten Testlauf mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Darmstädter Rettungsdienste im Impfzentrum am gestrigen Donnerstag konnten die Abläufe an den einzelnen Stationen noch einmal für den offiziellen Start am 19. Januar optimiert werden.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis des letzten Testlaufs“, bilanziert Oberbürgermeister Jochen Partsch, der selbst im darmstadtium zugegen war. „Es ist alles sehr professionell gelaufen und man spürt auch deutlich die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nach den Wochen der Vorbereitung nun froh sind, dass es endlich losgehen kann mit ihrer dringend notwendigen und hoffnungsvollen Arbeit. Wir sind also optimal vorbereitet für den Start am 19. Januar.“  

Nach Angaben der Impfzentrumsleitung liegen Stand 15. Januar für den kommenden Dienstag 250 Anmeldungen für Termine zur Erstimpfung vor. Von Dienstag bis Freitag sollen dann zunächst täglich 250 Impfungen im darmstadtium durchgeführt werden. Am Samstag (23.) soll die Kapazität dann auf 500 Impfungen pro Tag steigen. Um dies sicherzustellen, werden die Öffnungszeiten auf 8 bis 18 Uhr erweitert. Das Land Hessen hat die Lieferung des dafür notwendigen Impfstoffs zugesichert.
Am kommenden Sonntag (17.) starten außerdem die Zweitimpfungen in den Heimen und Kliniken mit den mobilen Impfteams. Zudem gehen in weiteren Einrichtungen die begonnenen Erstimpfungen weiter.  

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 49 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3279 nachgewiesene Fälle in Darmstadt registriert sind. 87 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 101.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation angespannt. Eine Entspannung ist derzeit nicht abzusehen, nach Angaben des Klinikums geht der Notfallbetrieb in jedem Fall noch mindestens bis Ende dieses Monats weiter. Sorgen bereiten den Beteiligten die zunehmenden Infektionen in der Altersgruppe der jüngeren Menschen, da diese auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte Gruppe stellen. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt derzeit 63 (12), im Elisabethenstift 29 (4), im Alice-Hospital 10 (0) Covid-19-Patientinnen und Patienten und in den Kinderkliniken jeweils ein Kind auf Normal- und eines auf Intensivstation.

Das Kinder- und Jugenddezernat stimmt sich unterdessen weiter intensiv mit den Eltern und den Trägervertretungen ab. Derzeit befindet sich etwa die Hälfte der zu betreuenden Kinder in den Einrichtungen. Bei den städtischen Kitas sind es Stand 15. Januar 41 Prozent, bei den Freien Trägern mit 53 Prozent etwas mehr. Ab nächster Woche sollen die Zahlen dann durchgehend erhoben werden.  

Für die Schulen lagen zum Zeitpunkt der Krisenstabssitzung noch keine aktuellen Zahlen zur Auslastung vor.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 18. Januar, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

13. Januar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 13. Januar, weiter mit dem geplanten Impfstart am 19. Januar und dem aktuellen Stand in den Darmstädter Kitas und Schulen beschäftigt. 

„Der für den Start vorgesehene Impfstoff ist mittlerweile geliefert worden, so dass wir nun die letzten Vorbereitungen dafür treffen, dass wir am 19. Januar im darmstadtium sicher und gut mit den Impfungen starten können“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Um die Abläufe noch ein letztes Mal durchzuspielen werden wir am morgigen Donnerstag bereits einen ersten internen Testlauf im Impfzentrum durchführen, bei dem wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes impfen. In den Alten- und Pflegeheimen sowie in den Kliniken haben wir mit Stand heute insgesamt 1906 Impfungen durchgeführt. Dies hat unter dem professionellen Einsatz aller Beteiligten sehr gut geklappt.“ 

Unterdessen hat sich OB Jochen Partsch auch mit den Landräten der umliegenden Kreise im Versorgungsgebiet 6, Darmstadt-Dieburg, Odenwald, Groß-Gerau und Bergstraße in einem Gespräch zu einem gemeinsamen Vorgehen hinsichtlich der regionalen Impfungen abgestimmt. Der Oberbürgermeister verweist noch einmal darauf, dass mit dem darmstadtium ein auch mit dem ÖPNV sehr gut erreichbarer Ort für das Darmstädter Impfzentrum organisiert worden ist, der auch über ausreichende Pkw-Parkmöglichkeiten verfügt. Zur Frage von Fahrdiensten und Taxi-Nutzungen erklärt der Oberbürgermeister nochmals: „Wir müssen seitens der Stadt keinen eigenen Fahrdienst aufbauen, da das Land Hessen gegenüber den Impfberechtigten, also im Moment der über 80-Jährigen klar formuliert hat, dass Fahrkosten zur Impfung, also etwa anfallende Taxi-Kosten von den Krankenkassen oder im Bedarfsfall vom Land bezahlt werden. Das ist für immobile ältere Bürgerinnen und Bürger eine wichtige und gute Nachricht.“  

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 15 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3210 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 2876 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 108,2. Nach Einschätzung des Amtes bewegt sich die Entwicklung der Fallzahlen weiterhin auf dem Niveau der letzten sieben bis zehn Tage. 

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation angespannt. Nach wie vor stellt nicht nur das Infektionsgeschehen bei den Patientinnen und Patienten sondern auch beim Personal die Kliniken vor große Herausforderungen. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 64 (12), im Elisabethenstift 22 (5) und im Alice-Hospital 5 (0) Covid-19-Patientinnen und Patienten. In den Kinderkliniken befindet sich derzeit 1 Patient. 

In den Darmstädter Schulen ist die Situation nach Einschätzung des Schuldezernats nach der Wiederaufnahme des Schulbetriebs vergleichsweise ruhig. In den Jahrgängen 1 bis 6 liegt die Präsenzquote derzeit bei rund 20 Prozent und damit etwas höher als vor Weihnachten, als in den Schulen etwa 17 Prozent der Schülerinnen und Schüler in den betreffenden Klassenstufen anwesend waren. Allerdings schwankt die Auslastung stark zwischen den einzelnen Schulen und liegt zwischen 2 und 25 Prozent. Nach wie vor gilt auch hier der Appell, die Kinder nach Möglichkeit zu Hause beschulen zu lassen und zu betreuen.

In den städtischen Kitas sind Stand 13. Januar 37 Prozent der Kinder anwesend. Das Kinder- und Jugenddezernat bewertet dies positiv. Als ebenfalls sehr gute Entwicklung wird angemerkt, dass die Hessische Landesregierung mittlerweile entschieden hat, sich auch am Ausfall der Entgelte für die Kinderbetreuung zu beteiligen, wenn Eltern sich dafür entscheiden die Kinder zu Hause zu betreuen. Die Stadt selbst hatte hier bereits zu Beginn, die Bereitschaft signalisiert, denjenigen Eltern, die ihre Kinder nicht in die Betreuung geben, entgegenzukommen. Auch hier gilt aufgrund des nach wie vor sehr hohen Infektionsgeschehens die Maßgabe, den Betreuungsanspruch derzeit nur in absoluten Notfällen in Anspruch zu nehmen. 

11. Januar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich am heutigen Montag, 11. Januar, vorwiegend mit dem vom Land Hessen angekündigten Start der sechs regionalen Impfzentren am 19. Januar beschäftigt. Ab diesem Tag sollen dann auch im Darmstädter Impfzentrum im darmstadtium die Impfungen beginnen und zwar für das gesamte Versorgungsgebiet 6, das heißt für Darmstadt und die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Bergstraße und Odenwald.

„Zur Umsetzung des Einsatzbefehls sollen für die gesamte Region pro Woche 3500 Impfdosen zur Verfügung stehen, was zu einer maximalen Auslastung von 500 verabreichten Impfungen pro Tag führt“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Weiterhin erhält die Stadt Darmstadt bei den kommenden zwei Lieferungen zusätzliche 1000 Impfdosen. Diese werden wir insbesondere  für Impfungen in Pflegeheimen, Kliniken und bei den Notdiensten einsetzen.“

Termine für die Impfungen im darmstadtium sollen ab dem morgigen Dienstag (12.) nach Auskunft des Landes Hessen über das zur Verfügung gestellte Portal auf https://impfterminservice.hessen.de/ möglich sein und vergeben werden. Die Betriebszeiten des Impfzentrums sind ab dem 19. Januar von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr an sieben Tagen die Woche.   

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag, 11. Januar, 4 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3167 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 2849 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 113,2. Wie das Amt mitteilt, setzt sich der in der vergangenen Woche angedeutete Trend fort und die nach den Feiertagen wieder gestiegene Anzahl von Tests hebt auch das Niveau langsam wieder auf den Stand vor Weihnachten an.

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation weiter sehr angespannt. Auch wenn die Fallzahlen derzeit auf hohem Niveau stabil sind, gilt es nach Ansicht der Kliniken weiterhin sehr sorgsam zu sein. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 68 (12), im Elisabethenstift 15 (3) und im Alice-Hospital 8 Covid-19-Patientinnen und Patienten.

Eine erste Bilanz zum Start von Schulen und Kitas in dieser Woche (Auslastung etc.) wird voraussichtlich am kommenden Mittwoch im Krisenstab gezogen und dann entsprechend vermeldet werden können.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 13. Januar, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

8. Januar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom Freitag, 8. Januar, vor allem mit der Fortsetzung der begonnenen Impfungen und dem weiteren Verfahren beim Kita- und Schulbetrieb beschäftigt. So erwartet das Impfzentrum für den heutigen Freitag die nächste Lieferung des Landes von 150 Dosen. „Damit sind wir zwar in der Lage, die begonnenen Impfungen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen am Samstag und Montag fortzusetzen“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch, „aber es ist natürlich klar, dass die Menge viel zu gering ist, um hier so schnell voranzukommen, wie wir es eigentlich könnten.“ Am kommenden Mittwoch sollen zunächst weitere 100 Dosen folgen, die dann am Donnerstag verimpft werden. Aufgrund der Entscheidung zur Entnahme einer sechsten Dosis (die Gebinde mit 5 Dosen von Biontech/Pfizer enthalten eine sechste Dosis, die vom Hersteller als Sicherheit bei unbeabsichtigtem Verschnitt vorgesehen ist) und die die Wissenschaftsstadt Darmstadt von Beginn an umgesetzt hat, konnten bis heute insgesamt 1738 Impfungen durchgeführt werden.

Nachdem das Land Hessen nun die geplanten Regelungen für Schulen und Kitas bekanntgegeben hat, verfährt die Wissenschaftsstadt Darmstadt dementsprechend folgendermaßen: In den Schulen wird der Unterricht in den kommenden zwei Wochen analog der Situation vor den Weihnachtsferien aussehen. Die Jahrgänge 1 bis 6 sind weiter von der Präsenzpflicht befreit, es gibt feste Gruppen im Präsenzunterricht vormittags, auch klassenübergreifend. Andere Jahrgänge ab Klasse 7 befinden sich ab sofort komplett im Distanzunterricht. Abschlussklassen werden grundsätzlich in Präsenz unterrichtet, was nicht heißt, dass das immer der Fall sein muss. Die 4. Klassen der Grundschulen gelten nicht als Abschlussklassen, nur solche, die jetzt im Frühsommer 2021 eine schriftliche Abschlussprüfung ablegen müssen. Die Schulen und Schulleitungen wurden informiert und stehen in kontinuierlichem Austausch mit den Schulämtern. Das Staatliche Schulamt weist noch einmal darauf hin, dass die Schulen alles dafür tun, dass es für die Schüler keinen Unterschied machen soll, ob sie von Zuhause oder auf Distanz unterrichtet werden.
Aufgrund der Entscheidung des Landes, die Schulen teilweise zu öffnen, wird die DADINA zudem ab Montag (11.) wieder tagsüber den normalen Fahrplan anbieten.

Für die Kitas gilt, dass die Betreuung nur in absoluten Notfällen in Anspruch genommen werden sollen. Es gibt aber von Seiten des Landes kein Betretungsverbot. Die Stadt ist hier in intensivem Austausch mit den Trägerinnen und Trägern, es laufen Abfragen. Am heutigen Freitag wird es zudem einen Elternbrief geben. Klar ist, dass die Stadt die Vorgabe des Landes kritisch sieht, aber damit nun arbeiten muss.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 46 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3103 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 2817 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 81,9. Wie erwartet führt die gestiegene Testfrequenz nach den Feiertagen nun nach und nach auch zu steigenden Nachweisen. Nach Einschätzung des Amtes wird man in der kommenden Woche wieder belastbare Inzidenzen haben.

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation stabil, aber nach wie vor angespannt. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 58 (13), im Elisabethenstift 22 (4) und im Alice-Hospital 7 (0). In den Kinderkliniken befinden sich zwei Kinder auf Normal- und eines auf Intensivstation. Dazu kommen weiter steigenden Zahlen beim infizierten Pflegepersonal. Das Klinikum meldet, dass die Intensivkapazitäten für Covid-19-Patienten im Versorgungsgebiet 6 voll sind, hier sind nur noch Notfallreserven frei. Es sind daher keine Abverlegungen mehr aus anderen Versorgungsgebieten möglich. Dies zeigt sich auch im Rettungsdienst. Hier können intensivpflichtige Covid-19-Patienten derzeit nicht mehr im Stadtgebiet untergebracht werden, müssen auf andere Versorgungsgebiete ausweichen. „Es ist aufgrund dieser Situation daher von großer Dringlichkeit, dass sich alle weiter an die Kontaktreduzierungen und Hygieneregeln halten, wenn sich die Lage nicht noch weiter zuspitzen soll“, appelliert OB Partsch an die Verantwortung der Darmstädter Bürgerinnen und Bürger. 

6. Januar 2021

Aus dem Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom heutigen Mittwoch, 6. Januar, gibt es folgendes zu berichten:

Wie vom Gesundheitsamt erwartet, gehen die Fallzahlen mit den nun wieder größeren Testkapazitäten der Labore und des Testcenters nach den Feiertagen wieder nach oben.
Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt sind für den heutigen Mittwoch 32 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 3025 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 2745 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz steigt und liegt bei 68,8. Das Amt geht davon aus, dass dieser Wert in den kommenden Tagen sukzessive weiter steigen wird.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation angespannt. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich aktuell im Klinikum Darmstadt 66 (14), im Elisabethenstift 29 (4), im Alice-Hospital 8 (0) Covid-19-Patientinnen und Patienten und in den Kinderkliniken jeweils ein Kind auf Normal und eines auf Intensivstation. Die Krankenhäuser befinden sich weiter im Notfallbetrieb, es werden keine elektiven Patienten aufgenommen. Nach Einschätzung des Klinikums Darmstadt wird dies auch den ganzen Monat und auch darüber hinaus so fortgeführt werden müssen, wenn nicht eine deutliche Entlastung bei den Fallzahlen eintritt. Bis dahin ist Regelbetrieb nicht möglich.

Heute werden zudem wie angekündigt die letzten Dosen des verfügbaren Impfstoffs verabreicht. Die Stadt wartet auf die vom Land Hessen für Freitag angekündigte nächste Impfstofflieferung, bisher liegen aber laut Feuerwehr keine Informationen dazu von Landesseite vor. Im Moment geht man davon aus, am Samstag mit den Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen sowie beim medizinischen Personal weitermachen zu können. Gleichzeitig bereitet man sich, soweit möglich, intensiv auf die vom Land angekündigte Öffnung der regionalen Impfzentren am 19. Januar vor.

Für den Betrieb der Schulen und Kitas wartet das Gremium auf die Entscheidungen des hessischen Corona-Kabinetts, die für heute Abend vorgesehen sind, um dann weiter über das Vorgehen in Darmstadt zu beraten und entscheiden.

4. Januar 2021

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 4. Januar, eine erste Bilanz nach den Feiertagen gezogen. So war es nach Auskünften des Ordnungsamts, der Polizei und den Klinken an Silvester überwiegend ruhig. Nur im Bereich des Luisenplatzes mussten einige wenige Platzverweise aufgrund Alkoholkonsums ausgesprochen werden. Ansonsten hielten sich die Bürgerinnen und Bürger an die bestehenden Regelungen, „und dieses umsichtige und vernünftige Verhalten der Darmstädterinnen und Darmstädter ist auch etwas, dass uns hoffnungsfroh stimmen kann“, sagte dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. Polizei und Ordnungsamt bestätigten derweil die sehr gute Zusammenarbeit über die Feiertage. 

Bei den Impfungen kommt die Wissenschaftsstadt Darmstadt (im Rahmen der vorhandenen Liefermengen) gut voran, nahezu alle Impfdosen der ersten Lieferung vom Land Hessen wurden bereits verabreicht. Insgesamt wurden bis zum 4. Januar in Pflegeheimen und Kliniken 1422 Impfdosen verimpft. Allerdings ist auch klar, dass der Impfstoff nur noch bis Mittwoch reicht, dann, so Oberbürgermeister Jochen Partsch, „warten wir dringend auf weitere Lieferungen des Landes, um den Schutz der Bevölkerung schnellstmöglich weiter aufzubauen!“

Aus Sicht des Gesundheitsamtes hat sich das Infektionsgeschehen im Vergleich zur Vorweihnachtszeit nicht wesentlich verändert, die deutlich geringere Zahl an durchgeführten Tests aufgrund der Feiertage weist jedoch niedrige Zahlen aus. Der Rückblick auf die abgelaufene 53. KW zeigt dies recht deutlich: Donnerstag 31.12.2020 33 Fälle, Freitag 01.01.2021 27 Fälle, Samstag 02.01.2021 7 Fälle und Sonntag 03.01.2021 10 Fälle. In der 53. KW waren es somit 112 Covid-19-Fälle. Für die kommende Woche mit der Wiederaufnahme aller Test-Kapazitäten werden wieder steigende Fallzahlen erwartet. Für den heutigen Montag sind für Darmstadt 2 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 2981 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 64,4. 

Die Darmstädter Kliniken melden für die Notdienste etwas weniger Belastung an den Feiertagen, was auf die Abwesenheit von schweren Verletzungen etwa durch Feuerwerkskörper oder körperliche Auseinandersetzungen zurückgeführt wird. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich aktuell im Klinikum Darmstadt 65 (13), im Elisabethenstift 28 (4), im Alice-Hospital 9 (0) und in den Kinderkliniken 1 Patient auf Normalstation. 

Wie es in den Schulen nach dem Ende der Ferien am 10. Januar weitergehen wird, wird das Treffen der Ministerpräsidentenkonferenz am morgigen Dienstag zeigen, dann wird der Krisenstab dazu beraten und das weitere Vorgehen entscheiden.

30. Dezember 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 30. Dezember 2020, noch einmal auf die besonderen Regelungen hingewiesen, die im Hinblick auf den Jahreswechsel gelten. Dies betrifft erstens das in einer Allgemeinverfügung für alle öffentlichen Straßen und Plätze Darmstadts ausgesprochene Verbot, Feuerwerkskörper (Böller und Raketen) abzubrennen; in einer zweiten Allgemeinverfügung wurde außerdem die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, die bereits in der gesamten Innenstadt gilt, vom Silvestermorgen, 0 Uhr, bis zum Neujahrsabend, 24 Uhr, auch auf die Georg-Büchner-Anlage am Staatstheater sowie die Mathildenhöhe ausgedehnt.

„Mit diesen Regelungen wollen wir dreierlei erreichen“, betonte Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Zum einen geht es darum, keinen Anlass zu bieten, dass größere Menschengruppen zusammenkommen – Kontakte nach Möglichkeit zu unterbinden, ist gerade jetzt von großer Bedeutung. Zum zweiten wollen wir nicht, dass Menschen aus benachbarten Kreisen, in denen Ausgangssperren herrschen, sich ermuntert fühlen könnten, an Silvester nach Darmstadt zu reisen. Zum dritten – und das ist mir ganz besonders wichtig – bergen alle Silvesteraktivitäten, zumal mit Feuerwerk, die Gefahr von Verletzungen, und wir müssen alles tun, damit die Kliniken, Notfallambulanzen und Rettungsdienst hierdurch nicht noch zusätzlich belastet werden.“

Die Darmstädter Kliniken verzeichnen bei den stationären Fallzahlen einen weiteren Anstieg.
Das Klinikum betreut 69 Covid-19-Erkrankte auf Normalstationen und 15 auf der Intensivstation; im Elisabethenstift sind es 34 (3), im Alice-Hospital acht Fälle. In den Kliniken sowie in Alten- und Pflegeheimen sind inzwischen 170 Bewohnerinnen und Bewohner sowie insgesamt 390 Mitarbeitende gegen Covid -19 geimpft worden.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit Dienstag 25 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen; die Inzidenz liegt bei 82,6. Die Zahlen sind jedoch nur bedingt aussagekräftig, da gegenwärtig nicht in dem Maß getestet wird wie üblich. „Unter anderem die hohen Todeszahlen, die das RKI für Deutschland meldet, deuten darauf hin, dass die Test-Realität derzeit nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen wiedergibt“, erklärte OB Partsch. „Aus diesem Grund müssen wir die zu unserer Sicherheit getroffenen Maßnahmen mit Ernsthaftigkeit, Strenge und Disziplin durchhalten. Das gebietet auch der Respekt und die Dankbarkeit gegenüber allen, die in den zurück liegenden Monaten und eben jetzt auch in den kommenden Tagen mit großem Einsatz und höchster Professionalität für unsere Gesundheit und unseren Zusammenhalt arbeiten. Dann wird uns auch allen ein diesmal notwendig anderer, aber wirklich guter Start in ein hoffentlich besseres neues Jahr gelingen. Lassen Sie uns besonnen und zuversichtlich bleiben.“

28. Dezember 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 28. Dezember 2020, noch einmal Bilanz zum am Sonntag erfolgten Impfstart gezogen und den weiteren Ablauf skizziert. Demnach ist bei den ersten Impfungen am Sonntag alles nach Plan verlaufen. 

„Insgesamt konnten am Sonntag 75 Personen im Altenheim des Elisabethenstifts geimpft werden“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Und wie mir berichtet wurde, haben die dort geimpften Personen das Anlaufen der Aktion in Darmstadt mit großer Erleichterung begrüßt.“ Es sei, so die Schilderung der Beteiligten, von vielen als zweites Weihnachtsgeschenk bezeichnet worden. „Ich bin froh, dass wir nun mit den Impfungen beginnen konnten, und hoffe, dass uns dies stückweise den Ausgang aus der Pandemie eröffnet. Diese ersten Impfdosen sind in der Tat ein Geschenk, und wir tun alles um sie schnell und gerecht zu verteilen.“

Heute geht es mit dem mobilen Impfteam mit weiteren Impfungen im Altenzentrum Rosenhöhe weiter. Auch das Klinikum Darmstadt hat am Montag begonnen, besonders gefährdete Mitarbeiter etwa auf den Intensivstationen zu impfen. Um 9 Uhr wurde der erste Intensivpfleger geimpft. Insgesamt sollen heute 150 Personen im Klinikum das Serum erhalten. Die Inbetriebnahme des Impfzentrums im darmstadtium wird mit der Lieferung weiterer Impfdosen für Mitte bis Ende Januar nach einem weiteren Einsatzbefehl des Landes erwartet. 

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation weiter enorm angespannt, die Zahlen steigen weiter. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 70 (15), im Elisabethenstift 30 (5) und im Alice-Hospital 9. Die beiden in den Kinderkliniken behandelten Kinder konnten mittlerweile genesen entlassen werden. 

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit dem letzten Treffen des Krisenstabs am 23. Dezember 93 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 2867 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 93,8. Die Zahlen sind jedoch nur bedingt aussagekräftig, da über die Feiertage nicht in dem Maß getestet wird, wie üblich. 
Das Gesundheitsamt steht den Bürgerinnen und Bürgern nach den Weihnachtsfeiertagen auch vom 31. Dezember bis 3. Januar von 10 bis 16 Uhr mit seiner Hotline zur Verfügung.

23. Dezember 2020

Oberbürgermeister Jochen Partsch hat sich aus der heutigen (23.) Sitzung des Krisenstabs einen Tag vor Heiligabend noch einmal an die Darmstädter Bürgerinnen und Bürger mit einem Appell zur Kontaktreduzierung auch an Weihnachten gewandt:

„Wir sind leider auch fast ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie noch immer in einer ernsten Situation auch in Darmstadt. Das Virus kennt keine Feiertage und nimmt keine Rücksicht auf menschliche Bedürfnisse“, erläutert OB Partsch. „Wir alle verstehen den großen Wunsch nach einem normalen Weihnachtsfest im Kreise der Großfamilie. Das wird in diesem Jahr aber leider nicht möglich sein. Ich schließe mich daher mit meinem Appell dem der Bundesregierung, der Landesregierung und des Robert-Koch-Instituts an: Feiern Sie Weihnachten trotz des größeren Kontaktrahmens im kleinsten Kreis, vermeiden Sie es zu reisen und nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Mitmenschen. Sie entlasten damit das Personal in den Kliniken und in den Pflegeheimen und Sie retten Leben! Der gesamte Krisenstab wünscht Ihnen trotz der Umstände ein besinnliches Weihnachtsfest und ruhige Feiertage. Passen Sie auf sich und Ihre Lieben auf und bleiben Sie gesund!“ 

Für das Impfzentrum gibt es seit dem gestrigen Dienstag nun den Einsatzbefehl des Landes, am kommenden Sonntag (27.) mit mobilen Impfteams erste Pflege- und Altenhilferichtungen anzusteuern, und mit dem Impfen von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Pflegekräften zu beginnen. Voraussichtlich stehen dafür für die erste Woche rund 800 Impfdosen zur Verfügung. Den Start in den Impfzentren erwartet man dann für etwa Mitte Januar. 

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 36 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 2774 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 2298 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 138,2.

Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 59 (17), im Elisabethenstift 34 (4) und im Alice-Hospital 8 (0). In der Kinderklinik befindet sich noch ein Kind auf der Intensivstation. Die Klinken bereiten sich unterdessen auf die Weihnachtstage und einen weiteren Anstieg der Patientenzahlen vor. In den vergangenen Wochen von Ausbrüchen betroffenen Pflegeheimen sind glücklicherweise weiterhin rückläufige Zahlen zu verzeichnen. 

OB Partsch hat, um die ohnehin stark belasteten Kliniken zu entlasten, unterdessen Gespräche mit dem Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) und auch mit Gesundheitsminister Kai Klose zu den Öffnungsmöglichkeiten des Testzentrums über die Feiertage geführt. Diese haben ergeben, dass offenbar die Mehrzahl der (privaten) Labore über die Feiertage schließen und es deswegen keine Möglichkeit zur Auswertung der Tests gäbe. OB Partsch hat eindringlich darauf hingewiesen, dass die Schließung zu Mehrbelastungen in den Kliniken führe. Man versicherte daher seitens der KV, noch einmal zu prüfen, ob es evtl. reduzierte Öffnungsmöglichkeiten geben kann. 

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag 28.12, um 10 Uhr, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. 

21. Dezember 2020

Aufgrund des nach wie vor sehr hohen und dynamischen Covid-19-Infektionsgeschehens appelliert die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit Blick auf das bevorstehende Weihnachtsfest an die Bürgerinnen und Bürger einen möglicherweise geplanten Besuch eines Gottesdienstes noch einmal zu überdenken. „Ich habe großes Verständnis für das Bedürfnis nach Andacht, gerade zum Weihnachtsfest, aber die Situation ist aktuell leider so, dass Gottesdienste, vor allem in Innenräumen, das Infektionsgeschehen zusätzlich deutlich befördern können, bleiben Sie also vorsichtig“, erklärt dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. 

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag 14 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 2722 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 2.256 von diesen betrachtet das Gesundheitsamt als geheilt. Die Inzidenz liegt bei 145,1. 
Insgesamt war für die vergangene Woche weiter ein moderater Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen. Wie das Gesundheitsamt informiert, wird das Amt auch über die Feiertage mindestens von 10 bis 16 Uhr besetzt sein. Auch die Bundeswehr unterstützt in diesem Zeitraum weiterhin beim Betrieb der Hotline. OB Partsch wird heute ein Gespräch mit der KV führen, um noch einmal auf Öffnung des Testcenters über die Feiertage hinzuwirken. 

Die Lage in den Krankenhäusern und den Pflegeheimen bleibt enorm angespannt, jedoch ist punktuell eine leichte Stabilisierung zu beobachten. In den Heimen ist dies das Ergebnis der konsequenten Testung, Isolierung und Quarantäne, in den Krankenhäusern gehen die leicht gesunkenen Patientenzahlen dagegen auf eine kürzlich angepasste Verordnung des Landes Hessen zurück, wodurch nicht mehr ganz so viele Patienten aus den umliegenden Häusern nach Darmstadt verlegt werden. Auch im Rettungsdienst bleibt die Lage angespannt, nach wie vor ist Unterbringung von Patienten erschwert. 

Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 57 (15), im Elisabethenstift 13 (4) und im Alice-Hospital 10 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinden sich zwei Covid-19-Patienten auf Normal- und einer auf der Intensivstation.

Im Impfzentrum gehen die Vorbereitungen weiter, um am 28. Dezember mit mobilen Impfteams erste Impfungen vornehmen zu können, sobald der Impfstoff eintrifft. 

18. Dezember 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich aus seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 18. Dezember, heraus mit einem Appell an die Eltern in Darmstadt gewandt, trotz geöffneter Kitas und Notbetreuung ihre Kinder nur in absoluten Notfällen in die Einrichtungen zu schicken. Es sei auch in diesem Bereich in den vergangenen Wochen zu einer Steigerung der Fallzahlen gekommen. Hier soll unbedingt eine weitere Verbreitung verhindert werden.

Feuerwehr und Rettungsdienste bereiten sich unterdessen mit Hochdruck auf einen möglichen Start mobiler Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen ab dem 28. Dezember vor. Derzeit wird im Impfzentrum Personal für die mobilen Impfteams geschult und vorbereitet. Für den anschließenden Betrieb des Impfzentrums im darmstadtium können voraussichtlich ab dem kommenden Montag erste Verträge geschlossen werden. Insgesamt befinden sich nach den Aufrufen 600 mögliche Helfer auf der Liste, darunter auch zahlreiche Ärzte. „Wir sind zuversichtlich, dass wir hier in den kommenden Tagen eine gute Personalsituation für den Betrieb des Impfzentrums sicherstellen können. Das sind sehr gute Nachrichten“, erklärt dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Mein Dank geht schon jetzt an alle, die hier unserem Aufruf gefolgt sind. Ohne ihre Mitarbeit ist die Umsetzung dieser gewaltigen Aufgabe nicht möglich. Weiterer Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die an der Umsetzung dieser komplizierten Aufgabe hinsichtlich Personalgewinnung, Vertragsgestaltung und der Einteilung der organisatorischen Abläufe beteiligt waren und sind. Dies ist mit großen Einsatz pragmatisch und lösungsorientiert umgesetzt worden.“  

Die Feuerwehr berichtet außerdem von steigender Nachfrage an Schutzmaterialien. 

Die Stadt erreichte unterdessen im Laufe der Woche die Nachricht, dass das Testzentrum der KV in Bessungen angekündigt hat, die Testungen über die Feiertage einzustellen und auf das Zentrum in Frankfurt verweist. Dies ist für OB Partsch nicht hinnehmbar: „Es kann nicht sein, dass sich alle Beteiligten in den Krankenhäusern, den Notdiensten usw. auf eine Verschärfung der Krise vorbereiten, aber das Testzentrum mitten im Bereich weiter steigender Infektionszahlen einfach tagelang schließt. Das wird ganz sicher zu einer weiteren Belastung der Krankenhäuser und Notdienste führen.“ Partsch kündigt in diesem Zusammenhang an, noch einmal Kontakt zur KV aufzunehmen und auf die weitere Öffnung des Testcenters über die Feiertage hinzuwirken.  

Die Zahl der Patienten mit einer Covid-19-Infektion in den Darmstädter Kliniken steigt weiter. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich aktuell im Klinikum Darmstadt 73 (17), im Elisabethenstift 30 (4) und im Alice-Hospital 12 (0). Hinzu kommen leider zwei Patienten im Intensivbereich der Kinderkliniken. Das Klinikum hat unterdessen am Donnerstag mit der regelmäßigen Testung seines Personals mit Antigentests begonnen. 

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 22 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 2.628 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 2.170 (geschätzt) davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 140,7. 

In den Schulen ist heute der letzte Tag vor den Ferien. Wie das Staatliche Schulamt berichtet, ist der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die von der Präsenz Gebrauch machen, niedrig. Für Darmstadt betrug etwa der Anteil der Grundschüler in den Schulen am Freitag 17 Prozent. 

Das Ordnungsamt meldet unterdessen, dass sich der überwiegende Großteil der Gewerbetreibenden an die Lockdown-Auflagen hält. Durch die sinkende Zahl an Menschen in der Innenstadt gehen derzeit auch die Verstöße gegen die Maskenpflicht zurück.

16. Dezember 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch, 16. Dezember, erneut mit der Situation in den Darmstädter Krankenhäusern beschäftigt. Im Klinikum Darmstadt steigen die Zahlen der Patienten auf Normalstation weiter. Stand heute befinden sich bereits 66 Patientinnen und Patienten auf der Normalstation, das sind 16 mehr als am vergangenen Montag. Das Klinikum öffnet daher nun bereits seinen dritten Covid-Bereich. Sowohl die Kliniken als auch der Rettungsdienst sind außerdem sehr besorgt wegen der Entwicklung über die Weihnachtsfeiertage und gehen, auch aufgrund der anhaltend vielen Verdachtsfälle, von einer weiteren Steigerung aus. Neben den 66 Patienten auf der Normalstation befinden sich im Klinikum noch 17 Personen auf der Intensivstation. Im Elisabethenstift sind es 28 auf Normal- und 4 auf der Intensivstation, im Alice-Hospital 10 (0).

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 38 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen. Die Fallzahl der Covid-19-Erkrankungen für die Stadt Darmstadt somit kumulativ: 2.554. 2.099 von diesen betrachtet das Gesundheitsamt als geheilt (geschätzt).  Die Inzidenz liegt bei 145,7. Seit Montag ist wieder eine weitere Steigerung der Fallzahlen zu beobachten.

Auch in den Schulen sind die Fallzahlen besonders in den Jahrgängen 8. bis 11. in den vergangenen Tagen nach oben gegangen (von 48 Fällen in den Darmstädter Schulen am vorletzten Montag auf 61 Fälle an 14. Dezember). Vor diesem Hintergrund begrüßen alle Beteiligten nachdrücklich die ab heute gültige Befreiung von der Präsenzpflicht. Nach Angaben des Staatlichen Schulamts machen bisher nur sehr wenige Schüler von der Möglichkeit Gebrauch, dennoch in die Schule zu kommen. 

Die Feuerwehr hat gestern den fertigen Aufbau des Darmstädter Impfzentrums an das Land Hessen gemeldet und bereitet sich darauf vor, (falls die Zulassung des Impfstoffs wie angekündigt in der nächsten Woche erfolgen könnte) ggf. ab dem 26. Dezember mit mobilen Impfteams erste Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen durchzuführen. Noch stehen jedoch die genauen Priorisierungen des  Landes Hessen aus.

14. Dezember 2020

Die jüngste Sitzung des Krisenstabs der Wissenschaftsstadt Darmstadt stand am Montagmorgen unter dem Eindruck der Bund-Länder-Beschlüsse vom Sonntag und damit der nach wie vor sehr ernsten Lage in der Covid-19-Pandemie. Diese zeigt sich insbesondere bei der Situation in den Krankenhäusern, in denen die Zahl der Covid-19-Belegungen stetig steigt – sowohl auf den Normal-, als auch auf den Intensivstationen. Inzwischen ist auch ein erster Patient aus den Kinderkliniken auf die Intensivstation verlegt worden.

Das Klinikum betreut derzeit 55 Covid-19-Fälle auf den Normalstationen und 16 auf Intensiv, das Elisabethenstift 33 auf Normal und drei auf Intensiv; im Alice-Hospital sind es zehn Fälle. Das ist im Vergleich zur Situation vor einer Woche im Klinikum eine Steigerung von 54 auf 71, im Elisabethenstift von 26 auf 36 Betroffene. Insgesamt verzeichnete das Gesundheitsamt in Darmstadt während der vergangenen Woche 200 Covid-19-Neuinfektionen.

„Das sind die höchsten Zahlen, die wir während der Corona-Pandemie jemals in den Darmstädter Kliniken hatten“, betonte Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dies unterstreicht, wie absolut notwendig und vernünftig der Shutdown ist, der nun ab Mittwoch startet. Der Shutdown bis zum 10. Januar 2021 wird vom Krisenstab und von allen beteiligten Einsatzkräften in bestmöglichem Einsatz begleitet. Jetzt muss sich zeigen, dass wir Einsicht und Solidarität aufbringen, um die Kranken und von Krankheit bedrohten zu schützen. Der Shutdown bringt für die Menschen, die Familien, die Unternehmen, kurz für uns alle, enorme Einschränkungen.  Er ist dennoch richtig, weil die Infektionszahlen viel zu hoch sind und damit die Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitswesens nicht mehr gewährleistet ist. Die nächsten Wochen werden eine lange harte Zeit, da dürfen wir uns nichts vormachen. Der Shutdown hat aber das Ziel, die Pandemie zu stoppen und auch zurückzudrängen. Wenn wir alle auch jenseits von staatlichen Vorgaben und Verboten mit Einsicht und Vernunft vorgehen, werden wir das Ziel erreichen.“

Keine Entwarnung gibt es auch bei den Pflegeeinrichtungen; hier sei nach wie vor extreme Vorsicht geboten. Das Personal hat teils durch die Einrichtungen selbst, teils durch die seit zwei Wochen operierende Task Force die Möglichkeit zu Antigen-Schnelltests. Weitere Teststrategien werden geprüft. 

In den Schulen wird ab Mittwoch, 16. Dezember, entsprechend den Bund-Länder-Beschlüssen die Präsenzpflicht aufgehoben, verbunden mit dem dringenden Appell an Schülerinnen und Schüler, zuhause zu bleiben.

Das Gesundheitsamt meldete für Montag aktuell 22 neue, laborbestätigte Fälle. Damit beträgt die Fallzahl der Covid-19-Erkrankungen für Darmstadt kumulativ 2.491; 2.062 von diesen werden als geheilt betrachtet (geschätzt). Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 135,1.

9. Dezember 2020

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Lage extrem angespannt, was nun dazu führt, dass wie im Frühjahr erste planbare Eingriffe und Operationen abgesagt werden müssen (Pressemitteilung des Klinikums Darmstadt), um die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser aufrecht zu erhalten. Das berichteten sowohl Klinikum Darmstadt als auch der Elisabethenstift heute im Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom heutigen Mittwoch, 9. Dezember. 

Auf Normal- und Intensivstation befinden sich aktuell im Klinikum Darmstadt 42 + 13 Verdachtsfälle (13) im Elisabethenstift 31 (4), im Alice-Hospital 7 (0) und in den Kinderkliniken 0 Patientinnen und Patienten. Im Versorgungsgebiet 6 sind zudem derzeit alle Intensivbetten für Covid-19-Patienten belegt, so dass neue Patienten auf die derzeit noch freien 40 Betten in Hessen, etwa in Fulda oder Kassel verlegt werden müssen. Grund sind neben den weiter stark steigenden Einweisungen auch die hohen Infektionsraten auch unter den Mitarbeitern, die deutlich höher liegen als im Frühjahr.

Oberbürgermeister Jochen Partsch richtet sich auch mit Blick auf die weiter deutlich zunehmenden Todesfälle daher mit einem erneuten Appell an die Bürgerinnen und Bürger: „Es ist von immenser Bedeutung, dass wir uns an alle bekannten Hygiene- und Kontaktbeschränkungsregeln halten. Wir alle können dieses Infektionsgeschehen auch weiterhin mit unserem eigenen Verhalten beeinflussen, und das müssen wir auch. Es ist mit Blick auf die Situation bei unseren Gesundheitsdiensten und auf die, trotz ‚Lockdown light‘, weiter steigenden Infektionszahlen leider dringend notwendig, dass das Öffentliche Leben über die Feiertage und zwischen den Jahren so stark wie möglich runtergefahren wird. Wir müssen hier auf die Warnungen der Wissenschaft und der Krankenhäuser hören. Es geht darum, in unser aller Interesse, das unser Gesundheitssystem weiter gut funktioniert und leistungsfähig bleibt.“ 

„Man muss aber auch sagen“, so der OB weiter, „dass obwohl die Inzidenz auch in Darmstadt im Moment natürlich viel zu hoch ist, wir aber im Vergleich zu anderen hessischen Städten und auch bundesweit eine relativ bessere Situation in Darmstadt haben und das muss für uns unbedingt weiter ein Ansporn sein, vernünftig zu bleiben, weil sich zeigt, dass diese Vernunft und dieses umsichtige Verhalten zu einer etwas besseren Situation für alle führt. In diesem Zusammenhang wollen wir auch noch einmal voller Respekt und Anerkennung die Leistungen in den Kitas und in den Schulen würdigen. Die Erzieherinnen und Erzieher und die Lehrerinnen und Lehrer leisten ein herausfordernde und gleichzeitig unschätzbare Arbeit für uns alle.“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 25 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, insgesamt sind es nun 2.317.
1.908 von diesen betrachtet das Gesundheitsamt als geheilt. Die Inzidenz liegt bei 125,1. Der Verlauf ähnelt dem in der vergangenen Woche, es ist kein Rückgang zu beobachten.

Beim Aufbau des Impfzentrums liegt die Stadt gut im Zeitplan. Man geht davon aus, dass am kommenden Freitag die IT-Systeme installiert werden können, so dass wenn alles nach Plan läuft am kommenden Dienstag, 15. Dezember, die Fertigstellung vermeldet werden kann. 

Abschließend noch einmal der Hinweis der Feuerwehr an die Bedarfsträger in der Stadt, sich bei Bedarf an Schutzmaterial an die Feuerwehr zu wenden. Alle Infos dazu gibt es auf: www.feuerwehr-darmstadt.de

11. Dezember 2020

Das Covid-19-Infektionsgeschehen bewegt sich in Darmstadt weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, berichtete das  Gesundheitsamt in der heutigen Sitzung des Krisenstabs. Am Freitagmittag wurden kumuliert 2383 positiv Getestete gezählt; daraus ergibt sich für Darmstadt eine Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner von 116,3 – sie liegt damit leicht unter den Werten in umliegenden Landkreisen und unter dem hessenweiten Durchschnitt von 165.

Die Situation in den Krankenhäusern ist weiter sehr ernst. Das Klinikum betreut auf den Normalstationen 60 Covid-19-Patientinnen und Patienten, dazu zwölf auf der Intensivstation; im Elisabethenstift sind es 31 Fälle auf der Normalstation, drei intensiv; im Alice-Hospital sind zehn Patientinnen und Patienten. Die Beschäftigten in den Kliniken und bei den Rettungsdiensten arbeiten mit hohem Engagement für die Gesundheit der Patientinnen und Patienten. 

Der Wechselunterricht, der bei den Oberstufen und in den Berufsschulen eingeführt worden war, hat laut Staatlichem Schulamt zu einer sinkenden Zahl von Covid-19-Infektionen geführt. Anders sieht es bei den Jahrgangsstufen acht bis zehn aus, sodass die Einführung des Wechselunterrichts auch dort diskutiert wird. 

Weiterhin angespannt ist die Situation bei Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Obdachlosen- und der Behindertenbetreuung, auch wenn sich der Einsatz der Task Force positiv bemerkbar macht, die seit 30. November mobile Schnelltests durchführt. In einigen Einrichtungen geschieht dies auch durch eigenes Personal.

Die Darmstädter Firma Jefferys GmbH, die OP-Masken herstellt, spendet der Stadt über 100 000 zertifizierte OP-Masken, die an die Feuerwehr übergeben werden, die dann die Weiterverteilung an Kliniken, Altenheime und weitere Bedarfsorte organisiert. Oberbürgermeister Jochen Partsch dankte dem Unternehmen und hier dem Geschäftsführer Michael C. Jefferys für diese großherzige und großzügige Spende, die erneut den starken Zusammenhalt innerhalb Darmstadts unter Beweis stellt. 

7. Dezember 2020

Nachdem am Samstag zwei erfolgreiche Testläufe im Darmstädter Impfzentrum absolviert werden konnten, gehen die Beteiligten davon aus, dass das Zentrum noch innerhalb dieser Woche fertiggestellt werden kann. 

„Das heißt jedoch nicht, dass es dann auch sofort mit dem Impfen losgehen kann“, stellt Oberbürgermeister Jochen Partsch klar, nachdem bei der Feuerwehr zahlreiche Bitten von Bürgerinnen und Bürgern um einen Impftermin eingegangen sind. „Wir haben nun die organisatorischen Vorrausetzungen für den Impfbetrieb geschaffen. Dieser kann jedoch erst starten, wenn der entsprechende Impfstoff tatsächlich freigegeben und in der notwendigen Menge vom Land zur Verfügung gestellt wird. Und auch dann können Personen nicht einfach von sich aus zum Zentrum gehen, sondern werden vom Land vorab per Post informiert und zu einem Termin eingeladen.“  

Nach den derzeit aktuellen Informationen von Bund und Land soll das Impfzentrum bis spätestens 15. Dezember fertiggestellt sein, das ist in Darmstadt sichergestellt. Die Zeit bis Weihnachten wird dann zunächst für Schulungen, die Optimierung der Abläufe und das Einstellen sowie die organisatorische Zuordnung des benötigten Personals genutzt, das Zentrum selbst geht in den Standby-Betrieb und ein mobiles Impfteam wird vorgehalten. Nach derzeitigem Stand wird damit gerechnet, dass ab Anfang Januar mit dem Betrieb des Impfzentrums zu rechnen ist. 

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Montag 6 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 2.275 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 1.838 davon betrachtet das Gesundheitsamt als geheilt. Die Inzidenz liegt bei 119,5. Das Niveau der Fallzahlen lässt dabei nicht nach. Darüber hinaus vermeldet die Behörde 10 neue Fachkräfte für das Gesundheitsamt, darunter auch zwei Ärzte. Der Bundeswehr-Einsatz bei der Kontaktnachverfolgung soll unterdessen auch im neuen Jahr fortgesetzt werden.

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation kritisch. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich aktuell im Klinikum Darmstadt 41 (13), im Elisabethenstift 23 (3) und im Alice-Hospital 7 (0) Patientinnen und Patienten. Das Klinikum Darmstadt hatte alleine an diesem Wochenende zusätzliche 28 Verdachtsfälle abzuarbeiten. 

Auch in den Alten- und Pflegeheimen ist die Situation angespannt. Vermutlich werden in den kommenden Tagen weitere Todesfälle zu vermelden sein. Im Erstwohnhaus in der Otto-Röhm-Straße befinden sich mittlerweile 25 Personen in häuslicher Quarantäne.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 9. Dezember, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.  

4. Dezember 2020

Die Gesundheitsdienste in der Wissenschaftsstadt Darmstadt kämpfen immer stärker mit den Auswirkungen der steigenden Patientenzahlen mit Covid-19-Infektionen. So berichten Klinikum und Elisabethenstift von stark steigenden Zahlen im Normal- aber auch im Intensivbereich, was zu zahlreichen Abverlegungen, Transportfahrten und knapper werdenden Betten führt. Die Stationen bewegen sich derzeit auf eine Belastungsgrenze zu. 
Dies betrifft auch die Rettungsdienste, die sich ebenfalls am Limit bewegen, Notfallpatienten müssen in andere Gebietskörperschaften verlegt werden. In den Pflegeheimen steigt nicht nur die Zahl der Infizierten- und Verstorbenen stark an, sondern auch die der Personen, die in die Krankhäuser verlegt werden müssen. Derzeit befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum Darmstadt 40 (10) Patienten, im Elisabethenstift 20 (4), im Alice-Hospital 10 (0) und in den Kinderkliniken 1 Patient. Es wird davon ausgegangen, dass diese Zahlen am kommenden Wochenende noch einmal deutlich nach oben gehen.    

„Das ist eine Entwicklung, die uns zunehmend Probleme bereitet und die durchaus als besorgniserregend einzustufen ist“, erklärt dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Umso wichtiger ist es, das wir alle alles daran setzen durch Kontaktreduzierungen weitere Infektionen zu verhindern. Wir hoffen alle, dass der Druck auf die Gesundheitsdienste nicht weiter steigt, sonst kommen wir in ernste Schwierigkeiten.“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 37 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 2155 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 109. Die Zuwachsraten sind nach einer zwischenzeitlichen Abflachung während des Rests der laufenden Woche sind weiter hoch.

Unterdessen geht der Aufbau des Impfzentrums im darmstadtium weiter. Am morgigen Samstag (5.) wird es dort eine erste Durchlaufübung geben, bei der die grundsätzlichen Abläufe betrachtet werden sollen, um Staus auszuschließen und ein effizientes Durcharbeiten zu ermöglichen. Auch dann ist das Impfzentrum jedoch noch nicht fertig aufgebaut, es fehlen Bereiche wie der Aufbau der IT, der durch das Land Hessen erfolgen soll.

Am Montag (7.) gibt es zudem einen bundesweiten Aktionstag zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes im ÖPNV, an dem sich Kommunalpolizei und Landespolizei beteiligen und verstärkt kontrollieren werden.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 7. Dezember, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

2. Dezember 2020

Der Aufbau des Impfzentrums geht weiter, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Wir sind beim Aufbau des Impfzentrums komplett im Zeitplan und werden voraussichtlich am Samstag unseren Testlauf durchführen können. Dieser soll dazu dienen, die grundsätzlichen Abläufe zu simulieren, vor allem aber auch die bestmögliche Einrichtung der Wartebereiche festzulegen. Wir halten die Konzentration hier hoch und werden das Zentrum pünktlich zum 11. Dezember betriebsbereit haben.“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für Mittwoch 28 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 2118 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Zahl der Todesfälle beträgt 41. Die Inzidenz liegt bei 118.In den Kliniken steigen die Infiziertenzahlen vor allem auf der Normalstation derzeit (hessenweit) stark an. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich derzeit im Klinikum 39 (13) Patienten, im Elisabethenstift 23 (4), im Alice-Hospital 9 (0) und in den Kinderkliniken 1 (0). Der Elisabethenstift meldet zudem einen ersten positiven Covid-19-Fall im Bereich der Kurzzeitpflege. Das Gesundheitsamt ist eingeschaltet. 

Leider steigt derzeit die Anzahl der Verstorbenen die zuvor aus Pflegeeinrichtungen in Krankenhäuser verlegt wurden (bundesweit) sehr stark. Auch in der Behinderteneinrichtung Aumühle sind mittlerweile leider 10 Personen positiv getestet worden. In der Flüchtlingsunterkunft in der Otto-Röhm-Straße stehen derzeit 5 Wohneinheiten mit 6 bestätigten Fällen von Covid-19 unter Quarantäne. 

Die am Montag eingeführte Schnelltest-Taskforce kommt unterdessen gut bei den Einrichtungen an: „Wir bekommen hier bereits erste positive Rückmeldungen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Es ist so, dass sich die Einrichtungen durch diese Möglichkeit sicherer fühlen und mögliche Infektionsfälle besser ausschließen oder eben bestätigen und entsprechend handeln können. Das bestätigt unseren Weg.“

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 4. Dezember, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

30. November 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 30. November, erneut mit dem Aufbau des Impfzentrums im darmstadtium beschäftigt. Dieser geht derzeit mit großen Schritten weiter voran.

„Wenn alles nach Plan läuft, sollte der Aufbau der Impfstraße bis Freitag abgeschlossen sein“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dann können wir am kommenden Samstag einen ersten Probelauf starten. Auch bei der Rekrutierung des medizinischen Personals kommen wir gut voran, hier werden derzeit erste Rückmeldungen geprüft und bearbeitet. Unser Aufruf zur Unterstützung ist aber weiter gültig, wir brauchen für diese Aufgabe alle verfügbaren Kräfte und freuen uns über weitere Rückmeldungen!“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt über das Wochenende 67 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen (darunter 4 für den heutigen Montag), so dass kumuliert nun 2081 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Anzahl der Todesfälle beträgt 38. Die Inzidenz liegt bei 149.

Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 36 (14), im Elisabethenstift 21 (4) und im Alice-Hospital 7 (0). Nach Auskunft des Klinikums ist in den letzten Tagen wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen.

In den Pflegeheimen ist die Situation weiter angespannt. So gibt es beim Ausbruch im Pflegeheim der AWO derzeit 15 Infektionsfälle und 4 Todesfälle, im Fiedlersee 44 Infektionsfälle und 10 Todesfälle und im Wohnpark Kranichstein 28 Infektionsfälle und 6 Todesfälle. Um hier gegenzusteuern, nimmt heute die eigens eingerichtete Schnelltest-Taskforce ihre Arbeit auf. Auch tagt im Anschluss an den Krisenstab erneut die Unterarbeitsgruppe Pflege.

Leider müssen auch für die Unterkunft für Geflüchtete einige neue Infektionsfälle vermeldet werden. Die genaue Anzahl ist noch nicht bekannt, wird aber zeitnah nachgemeldet.

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 2. Dezember, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

27. November 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Covid-19-Pandemie hat sich heute (27.) erneut mit der weiteren Einrichtung des Impfzentrums im Darmstadtium und darüber hinaus mit dem Infektionsgeschehen in den Alten- und Pflegeheimen befasst. 

„Die Vorbereitungen für das Impfzentrum laufen sehr gut und die Beteiligten arbeiten hoch professionell und sehr gut organisiert zusammen“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Auch von den bisher eingegangenen Anrufen und Schreiben von Freiwilligen, die sich im Impfzentrum engagieren wollen, sind wir beeindruckt. Es zeigt, von welchem enormen Zusammenhalt und welcher Solidarität unsere Stadt geprägt ist. Für die Hilfsbereitschaft und den Willen, diese große Herausforderung anzunehmen, danke ich den Bürgerinnen und Bürgern aus tiefstem Herzen.“

In den Alten- und Pflegeheimen läuft am kommenden Montag (30.) die Durchführung der Schnelltests an. Mittlerweile gibt es auch in der AWO Seniorenwohnanlage Johannesviertel mit Covid-19 Infizierte. Aktuell sind dort 15 Personen betroffen, 4 sind bereits verstorben. Die Reihentestung aller Bewohnerinnen und Bewohner wie auch des Personals ist bereits angelaufen, alle Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende werden getestet. Im Seniorenzentrum Fiedlersee sind derzeit 44 Personen infiziert und es werden zehn Verstorbene gemeldet. Im Wohnpark Kranichstein gibt es aktuell 26 Infizierte und sechs Verstorbene.

Indes steigen auch die Infektionszahlen für die gesamte Stadt Darmstadt weiterhin an, das Gesundheitsamt spricht von einem konstanten, aber zu hohen Infektionsgeschehen: Insgesamt sind aktuell 2.014 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. Die Inzidenz liegt damit bei 136. 36 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. 

Oberbürgermeister Partsch: „Am Infektionsgeschehen in den Alten- und Pflegeheimen sehen wir deutlich: Diese Pandemie hat an Gefährlichkeit nichts verloren. Die von Bund und Ländern nun beschlossenen Maßnahmen und die Verlängerung des Lockdowns sind zwingend notwendig, um die Infektionszahlen nach unten zu drücken und damit gerade die Älteren und Gefährdeten in unserer Gesellschaft vor dieser Krankheit zu schützen. Nur wenn wir alle weiterhin diszipliniert bleiben und unsere Kontakte reduzieren, kommen wir gut durch diesen Winter. Und mit der baldigen Möglichkeit der Impfung sehen wir nun auch einen deutlichen Silberstreif am Horizont.“

Hessenweit melden die Kliniken seit zwei Tagen einen Anstieg der Covid-Patientinnen und –Patienten auf den Normal- wie auch auf den Intensivstationen. In Darmstadt ist die Lage bisher aber konstant: Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 27 (12), im Elisabethenstift 20 (3) und im Alice-Hospital 8 (0). 

Die Allgemeinverfügung zur Regelung in den Schulen wurde verlängert und wird bis zum 31. Januar 2021 gelten. Damit haben Schulen auch nach der Ferienzeit mehr Planungssicherheit.

Für das Impfzentrum im Darmstadtium werden weiterhin Freiwillige gesucht: Sie können sich telefonisch unter 06151-13 4514 oder per E-Mail an impfzentrum@darmstadt.de melden. 

25. November 2020

Nachdem am Montag (23.) der Einsatzbefehl des Landes Hessen zur Errichtung eines Impfzentrums in Darmstadt bis zum 11. Dezember kam, war das zentrale Thema der heutigen (25.) Krisenstabssitzung zur Covid-19-Pandemie die weitere Organisation für die Einrichtung des Zentrums.

„Wir haben viele unterschiedliche Liegenschaften im Stadtgebiet zur Einrichtung des Impfzentrums intensiv geprüft. Wichtige Parameter waren hierbei nicht nur die generelle Verfügbarkeit, die Lage und die Anbindung an den ÖPNV, sondern auch vorhandene Parkplätze, sanitäre Anlagen, Barrierefreiheit und Belüftungssysteme. Letztendlich haben wir uns nun dazu entschieden, das Impfzentrum im Darmstadtium einzurichten. Von allen Möglichkeiten haben wir hier eindeutig die besten Voraussetzungen, um in der Kürze der Zeit ein sehr gut organisiertes und funktionierendes Impfzentrum einzurichten, ohne dabei aber den Normalbetrieb des Kongresszentrums zu gefährden“, begründet Oberbürgermeister Jochen Partsch die Entscheidung.

„Die Einrichtung des Impfzentrums unter Leitung der Feuerwehr läuft sehr gut, sodass wir am 11. Dezember startbereit sein werden. Damit der Betrieb dann auch reibungslos laufen kann, sind wir auf medizinisches Personal angewiesen. Dafür haben wir eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet, bei der sich Freiwillige melden können, die bei der Durchführung der Impfung unterstützen wollen. Ich appelliere also an das medizinische Personal und medizinisch ausgebildete Menschen in unserer Stadt: Helfen Sie uns, der Ausbreitung dieses Virus ein Ende zu setzen“, so Partsch weiter.

Das Impfzentrum soll, so sieht es das Land Hessen vor, an sieben Tagen in der Woche von 7 bis 22 Uhr geöffnet sein. Menschen mit medizinischer Ausbildung, die sich engagieren wollen, können sich telefonisch unter 06151-13 4514 oder per E-Mail an impfzentrum@darmstadt.de melden.

Die Krankenhäuser melden folgende Patientenzahlen: Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 30 (11), im Elisabethenstift 21 (4) und im Alice-Hospital 10 (0).

Der Rettungsdienst muss zunehmend längere Strecken zurücklegen, um Patientinnen und Patienten unterzubringen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen.

Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat das Gesundheitsamt insgesamt aktuell 1.927 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. Die Inzidenz liegt damit bei 125. 32 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Am Freitag (27.) um 10 Uhr wird der Krisenstab erneut tagen und dann auch über die von Bund und Ländern für heute erwarteten Beschlüsse beraten.

23. November 2020

Aus dem Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom heutigen Montag, 23. November, gibt es folgendes zu berichten:

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für Montag 25 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 1857 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 128. Die Zahl der bestätigten Todesfälle beträgt 30. Der Einsatz der Bundeswehr soll verlängert werden. Dazu finden aktuell Gespräche statt. 

Zum Thema Impfzentrum berichtet OB Jochen Partsch, dass der Einsatzbefehl des Landes zu dessen Aufbau heute bei der Feuerwehr eingegangen ist. Weitere Informationen zu Organisation und möglichen Liegenschaften folgen im Lauf der Woche. Laut Landesregierung sollen die Impfzentren spätestens am 11. Dezember fertig aufgebaut und einsatzbereit sein. Ziel sei es dann, in rund 250 Tagen 3,8 Millionen Menschen, also 60 Prozent der hessischen Bevölkerung zu impfen. Dabei werde mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer gearbeitet. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen etwa 1000 Personen pro Tag pro Impfzentrum geimpft werden. 

Die Patientenzahlen in den Krankenhäusern sehen wie folgt aus: Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 27 (11), im Elisabethenstift 24 (4) und im Alice-Hospital 7 (0).
In der Flüchtlingsunterkunft Otto-Röhm-Straße gibt es aktuell einen positiven Covid-19-Fall, erste Maßnahmen sind hier bereits eingeleitet und die betroffene Person in Quarantäne.  
In den von Ausbrüchen betroffenen Alten- und Pflegeheimen Wohnpark Kranichstein und Fiedlersee haben weitere Testungen stattgefunden. Die Ergebnisse dieser Nachtestungen liegen noch nicht vor. Bereits am 13. November ist leider ein 66-jähriger Mann aus dem Altenpflegeheim am Fiedlersee im Klinikum Darmstadt verstorben, der dem Gesundheitsamt am Wochenende gemeldet wurde.

Der Krisenstab kommt am Mittwoch, 25. November, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

20. November 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 20. November, unter anderem mit den Planungen zur Einrichtung eines Impfzentrums in Darmstadt beschäftigt. Die Darmstädter Feuerwehr arbeitet in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt derzeit intensiv an der Prüfung von geeigneten Liegenschaften und der Logistik, um optimal für einen Einsatzbefehl vorbereitet zu sein, der voraussichtlich schon am Freitagabend oder dem Wochenende erfolgen wird. Das Impfzentrum soll nach ersten Überlegungen der Landesregierung an sieben Tagen in der Woche von 7 bis 22 Uhr arbeiten. Ziel ist die Impfung von bis zu 1000 Personen am Tag. 

„Wir stellen uns dieser großen Aufgabe, und freuen auch uns darauf, weil die Aussicht auf eine zeitnahe Impfung auch die Aussicht auf eine wirksame Bekämpfung der Covod-19-Pandemie bedeutet“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Es ist aktuell klar, dass tatsächlich sehr bald mit Impfungen gegen Covid-19 begonnen werden wird. Dies werden wir schnell und gut abgestimmt vorbereiten und den Aufbau eines Impfzentrums mit allen unseren Kräften möglich machen. Insgesamt ist diese Perspektive eine gute Nachricht.

Eine gute Nachricht ist auch, dass unterdessen der Einsatz von Schnelltests in Alten- und Pflegeeinrichtungen einen großen Schritt näher gerückt ist. Mittlerweile stehen die Dienste für die geplante Task-Force, die die Einrichtungen dann ansteuern und die Personen testen soll, fest. Erste Einrichtungen sind bereits mit Testkits versorgt. Ab dem 30.11. soll die Task-Force dann offiziell ihren Dienst aufnehmen. „Wir wissen, dass unseren Ankündigungen auch Ergebnisse folgen müssen. Ich bin sehr froh, dass es ein motiviertes Team in so kurzer Zeit geschafft hat, diesen Service auf die Beine zu stellen. Er wird uns sicher helfen, die aktuell schwierige Situation in den Alten- und Pflegeheimen bei möglichen Ausbrüchen besser und schneller zu meistern“, so OB Partsch.  

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Freitag 23 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 1794 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 795 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 151,4. Leider sind drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Ausbruch im Wohnpark Kranichstein bestätigt worden. Dort ist es zumindest bei den Infektionen bisher glücklicherweise bei 28 positiven Fällen geblieben. 

In den Darmstädter Kliniken bleibt der Durchsatz, das heißt die Anzahl der Aufnahmen und Abverlegungen, hoch. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich derzeit im Klinikum Darmstadt 28 (8), im Elisabethenstift 17 (3) und im Alice-Hospital 7 (0). 

Da das Ordnungsamt immer wieder Beschwerden über fehlende Kontrollen der Maskenpflicht erhält: Derzeit sind täglich sechs Personen zur Kontrolle in der Innenstadt im Einsatz, hinzukommen zwei Kräfte der Landespolizei. Eine Aufstockung ist schwierig, wird aber versucht.
Seit Einführung wurden 801 Verfahren wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht eingeleitet. 

Zur Festnahme eines Masken-Verweigerers in Darmstadt am gestrigen Donnerstag, der sich trotz Aufforderung zum Aufziehen einer Mund-Nasen-Bedeckung durch die Polizei aggressiv mit Tritten und Spuck-Attacken wehrte, sagte Partsch: „Unsere Stadtgesellschaft wird sich von einzelnen Fehlgeleiteten beim gegenseitigen Schutz nicht auseinanderbringen lassen. Wir brauchen jetzt mehr denn je die klare Solidarität zu den Menschen, die im Moment einen schweren Dienst tun und dabei permanent angegriffen und gestört werden. Es ist beschämend und nicht hinnehmbar, wie einzelne, egoistische Menschen glauben, sich hier aufführen zu können. Wir werden mit aller Klarheit und Härte dagegen vorgehen. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten und auch die Mitarbeiter der Kommunalpolizei verdienen unseren Respekt und unsere Solidarität. Es ist eine kleine aber leider sehr lautstarke Minderheit, die sich derzeit nicht nur in Darmstadt im Grunde genommen richtiggehend asozial verhält. Kritik und Meinungsfreiheit sind in einer freien Gesellschaft selbstverständlich aber wir müssen uns zivil und respektvoll begegnen. Wer dies nicht beachtet, den müssen wir in die Schranken weisen.“

18. November 2020

Der Krisenstab hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 18. November, prioritär mit der Situation in den Darmstädter Alten- und Pflegeheimen beschäftigt. Diese bleibt enorm angespannt, wie die vom Gesundheitsamt heute gemeldeten Zahlen zeigen: Bei den beiden Ausbrüchen im Altenpflegeheim Fiedlersee und im Wohnpark Kranichstein (hier ist die Zahl der positiv getesteten Personen auf 28 gestiegen) sind in den zurückliegenden 14 Tagen 6 (4 im Fiedlersee, 2 im Wohnpark) hochbetagte und entsprechend vorerkrankte Bewohnerinnen und Bewohner teils in Krankenhaus, teils auch in den Einrichtungen verstorben. Hinzu kommen 2 Privatpersonen, ein 59-jähriger und ein 68-jähriger Mann, die in Krankenhäusern in Rüsselsheim und Mannheim verstorben sind. Mit den zwei bereits gemeldeten Todesfällen gab es damit 12 Todesfälle in den letzten zwei Wochen. 

„Diese Zahlen klingen dramatisch und das sind sie auch“, zeigt sich Oberbürgermeister Jochen Partsch betroffen. „Wir versichern aber, dass alle Beteiligten, das Gesundheitsamt, die Einrichtungen, die Altenpflegekonferenz, die städtischen Ämter, konzentriert daran arbeiten, die sogenannten vulnerablen Personen bestmöglich zu schützen. Hierzu sind alle Beteiligten in ständigem Austausch, um die Ausbrüche unter Zuhilfenahme von Quarantänemaßnamen und Testungen schnell zu beenden. Direkt im Anschluss an den Krisenstab tagt bereits seit zwei Wochen wieder die Unterarbeitsgruppe Pflege und erarbeitet Lösungen. Es ist jedoch eine Situation, die derzeit leider landauf landab eintritt. Dieses Virus ist tückisch, und es tötet. Das muss uns allen jederzeit klar sein. Die vergleichsweise hohe Zahl der Toten auf einen Schlag schockiert natürlich, erklärt sich aber zumindest zum Teil auch dadurch, dass es eine gewisse Zeit braucht, bis die Todesfälle auch vom Gesundheitsamt verifiziert sind.“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt am Mittwoch 52 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 1727 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 793 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 158,9. 

In den Darmstädter Kliniken bleibt der Durchsatz hoch, die Zahlen pendeln sich auf hohem Niveau ein. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Moment im Klinikum Darmstadt 40 (12) Patienten, im Elisabethenstift 19 (3), im Alice Hospital 9 (0)  und in der Kinderklinik 1 Patient. Die Darmstädter Krankenhäuser kritisieren außerdem mit Nachdruck eine neue, in einem Positionspapier der Gesundheitsministerkonferenz vom 15. November aufgeführten Regelung zur Wiedereinführung der Freihaltepauschalen, die zur Folge haben könnte, dass sich kleinere Krankenhäuser aufgrund fehlender finanzieller Anreize aus der Behandlung von an Covid-19 erkrankten Personen zurückziehen. Dies ist aus Sicht der Darmstädter Kliniken nicht nachzuvollziehen. Auch die Rettungsdienste warnen mit Nachdruck davor, die Durchsetzung würde im schlimmsten Fall zu einem Zusammenbruch führen. Der Magistrat sichert zu, hier entsprechend auf die Länder und den Bund einzuwirken, um diese Regelung unbedingt noch zu korrigieren.

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, 20. November, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. 

16. November 2020

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt über das Wochenende 54 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 1651 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 766 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz liegt bei 137,6. Die Anzahl der Todesfälle liegt bei 23. Die (seit Anfang letzter Woche bestehende) Zusammenarbeit mit der Bundeswehr funktioniert nach Angaben des Amtes gut.

In den Darmstädter Kliniken befinden sich auf Normal- und Intensivstation aktuell im Klinikum Darmstadt 29 Covid-19-Patienten (9), im Elisabethenstift 18 (4) und im Alice-Hospital 9 (0). Die Rettungsdienste melden unterdessen, dass die Lage nun auch beim Patiententransport schwieriger wird. Verlegungsfahrten werden häufiger, es wird schwieriger schnell Betten für intensivpflichtige Personen zu finden. 

Die Situation in den Alten- und Pflegeheimen bleibt enorm angespannt. Beim Covid-19-Ausbruch im Fiedlersee ist die Fallzahl positiv getesteter Personen trotz sofortiger Quarantänemaßnahmen und Reihentestungen auf nunmehr 17 Fälle gestiegen.  

Das Ordnungsamt meldet, dass die Verstöße gegen Auflagen bei Gewerbe- und Gastronomiebetrieben insgesamt zurückgegangen sind. Für die Kontrolle der Maskenpflicht in der Innenstadt werden die Kollegen der Kommunalpolizei nun zusätzlich durch die Landespolizei unterstützt. Die Bundespolizei wird dagegen vorerst nicht in Darmstadt eingesetzt. Hier ist ein Einsatz erst vorgesehen, wenn bei der Landespolizei alle personellen Ressourcen erschöpft sind.

Aufgrund der für heute angekündigten Gespräche der Kanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder kommt der Krisenstab bereits am morgigen Dienstag, um 10 Uhr, zu seiner nächsten Sitzung zusammen, um eventuelle beschlossene Änderungen zu diskutieren.

13. November 2020

Aus dem Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom heutigen Freitag, 13. November, gibt es folgendes zu berichten:

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für Freitag 111 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 1552 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 750 Personen davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. 23 Personen sind verstorben. Die Inzidenz liegt bei 148. Insgesamt sind die Fallzahlen weiter auf hohem Niveau. 
Nach einer weiteren Dateninventur mussten erneut einige Fälle, die zwischenzeitlich dem Landkreis zugeordnet waren, neu der Stadt zugeordnet werden. Dies erklärt die vermeintlich etwas niedrigeren Fallzahlen verglichen mit dem Durchschnitt an manchen Tagen in den vergangenen Wochen.    

Die Darmstädter Kliniken, allen voran das Klinikum, haben derzeit vor allem große Schwierigkeiten durch den steigenden Durchsatz, das heißt der Neuaufnahmen und Abverlegungen von Covid-Patienten. Derzeit befinden sich alleine dort 15 Personen mit wahrscheinlicher Covid-Infektion, die stationär aufgenommen werden müssen, im Screening. Das Elisabethenstift meldet derweil, mit seinen Covid-Intensivkapazitäten an der Grenze zu sein. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 34 Personen (8 + eine Ecmo-Beatmung) im Elisabethenstift 12 (4) und im Alice-Hospital 6 (0).

Aufgrund der angespannten Situation in einigen Alten- und Pflegeheimen tagt ab sofort wieder regelmäßig im Anschluss an die Krisenstabssitzung die im Frühjahr eingerichtete Unterarbeitsgruppe Pflege um die aktuelle Situation zu besprechen und Lösungen zu erarbeiten. Beim Ausbruch in der Einrichtung Fiedlersee sind im Vergleich zum Mittwoch zwei weitere positive Fälle nachgewiesen worden. 

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 16. November, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

11. November 2020

Nach einer Delle zum Wochenbeginn ist die Inzidenz in der Wissenschaftsstadt Darmstadt wieder angestiegen und liegt aktuell bei 148. Wie das Gesundheitsamt berichtet, sind seit Montag 77 neue Fälle von Covid-19 in Darmstadt hinzugekommen, so dass kumuliert nun 1398 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 713 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Insgesamt lässt sich erkennen, dass sich das bisher exponentielle Wachstum der vergangenen Wochen etwas abflacht und in ein lineares Wachstum übergeht. Die Linie verläuft nach Angaben des Gesundheitsamtes jedoch noch immer deutlich zu steil.

Aktuell gibt es leider zwei Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen in Darmstadt. Betroffen ist der Wohnpark Kranichstein mit aktuell 12 positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohnern sowie einem positiv getesteten Mitarbeiter. Das Gesundheitsamt hat den gesamten Wohnpark Kranichstein unter Quarantäne gestellt und ein Besuchsverbot ausgesprochen. Aktuell erfolgt eine Testung des gesamten Wohnparks. Darüber hinaus gibt es leider auch im Seniorenzentrum Fiedlersee in Arheilgen einen Ausbruch mit bisher 13 positiv getesteten Personen. Weitere Informationen dazu liegen aktuell noch nicht vor. Auch hier hat das Gesundheitsamt mit entsprechenden Maßnahmen begonnen.

„Wir tun alles, um das Ausbruchsgeschehen in den Pflegeeinrichtungen so gering wie möglich zu halten, es schnellstmöglich einzudämmen und zu beenden“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „In beiden Einrichtungen sind unmittelbar nach der Information über positive Fälle vom Gesundheitsamt entsprechende Quarantänen verhängt und Reihentestungen verfügt worden. Es ist aber auch die traurige Wahrheit dieser Pandemie, dass sich derartige Ereignisse in einem dynamischen Infektionsgeschehen, wie wir es aktuell haben, nicht gänzlich verhindern lassen. Dennoch tun wir alles, um solche Situationen künftig mit Schnelltests noch effektiver verhindern zu können.“  

Das Gesundheitsamt informiert außerdem, dass mit der Ankunft der Bundeswehr und der zusätzlichen Personalstärke die Sprechzeiten der Corona-Hotline verlängert werden konnten. Ab sofort sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort bis 20 Uhr für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar. 

Die Darmstädter Kliniken stehen nach wie vor unter hohem Druck durch die zahlreichen Covid-Patienten. Aktuell befinden sich auf Normal und Intensivstation im Klinikum Darmstadt 33 (8), im Elisabethenstift 13 (4) und im Alice-Hospital 9 (0).    

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag (13.) zu seiner nächsten Sitzung zusammen. 

9. November 2020

Die Inzidenz in der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist am heutigen Montag leicht gesunken und beträgt mit Stand Montag, 9. November, 124,5. Wie das Gesundheitsamt in der heutigen Sitzung des Krisenstabs berichtet, sind über das Wochenende 57 neue, laborbestätigte Fälle (Sa. 07.11.20: 22, So. 08.11.20: 35) hinzugekommen, für den Montag noch einmal 18 weitere. Die Fallzahl der Covid-19-Erkrankungen für die Stadt Darmstadt beträgt somit kumulativ 1.321. 
688 von diesen betrachtet das Gesundheitsamt als geheilt. 

„Die leicht gesunkene Inzidenz dürfte zwar noch keine echte Trendwende andeuten, da die gemeldeten Zahlen dadurch, dass an Sonntagen in der Regel nicht oder nur sehr wenig getestet wird, an Montagen immer etwas niedriger liegen“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Allerdings scheint das exponentielle Wachstum in der Stadt vorerst ausgebremst. Nach der Einschätzung unseres Gesundheitsamts kommen wir hier langsam auf einem Plateau an.“  

Trotz dieser Einschätzung bleibt das Verbreitungsgeschehen diffus. Größere Ausbrüche sind zwar nicht zu verzeichnen, allerdings gibt es derzeit einige Testungen in Darmstädter Alten- und Pflegeheimen. Das Gesundheitsamt informiert darüber hinaus, dass die Bundeswehr ab heute bei der Kontaktnachverfolgung unterstützt.
Die Situation in den Kliniken bleibt weiter angespannt. Da die Krankenhäuser in Groß-Gerau und Rüsselsheim mit Covid- und Non-Covid-Patienten voll belegt sind und Groß-Umstadt nach wie vor durch den Ausbruch in der Geriatrie beeinträchtigt ist, werden weiterhin Patienten etwa nach Fulda abverlegt. Aktuell befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum Darmstadt 24 (8), im Elisabethenstift 20 (3) und im Alice-Hospital 11 (0).  

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 11. November, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. 

6. November 2020

Nach einigen Tagen der leichten Stabilität klettert die Inzidenz in der Wissenschaftsstadt Darmstadt wieder weiter nach oben. Mit Stand heute, Freitag 6. November, beträgt sie 172. Für Freitag wurden zudem 55 neue Infektionen mit Covid-19 in Darmstadt gemeldet. Damit haben sich nachweislich insgesamt 1246 Personen infiziert. 687 davon betrachtet das Gesundheitsamt als genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle.

In den Kliniken bleibt die Lage angespannt. Da seit Ausruf der Eskalationsstufe 2 aber bereits Covid-Patienten aus den Darmstädter Kliniken in andere hessische Häuser abverlegt werden, sind die Zahlen etwas gesunken, wie das Klinikum Darmstadt mitteilt. Aktuell befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum 27 (10), im Elisabethenstift 17 (2), im Alice-Hospital 12 (0) und in den Kinderkliniken 2 (0). 

Wie das Gesundheitsamt (GA) informiert, sind die Vorbereitungen zur Unterstützung durch die Bundeswehr bei der Kontaktnachverfolgung abgeschlossen. Am kommenden Montag (9.) soll eine erste Voraustruppe im GA eintreffen, am Dienstag folgt dann der Rest der Einheit. Details dazu gibt es dann in einer gesonderten Presseinformation. 

Das städtische Amt für Soziales hat gemeinsam mit dem Gesundheitsamt eine Strategie für den Umgang und Einsatz mit Schnelltests in Alten-, Pflege-, Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen erarbeitet. Diese muss nun noch final abgestimmt werden. Zentrales Element ist der Einsatz einer Art „Taskforce“ bestehend aus medizinisch geschultem Personal, das die Tests in den Einrichtungen bei Anforderung vornehmen soll.  

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 9. November, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

4. November 2020

Die Inzidenz in der Wissenschaftsstadt Darmstadt verharrt weiter auf hohem Niveau. Stand heute, Mittwoch, 4. November, beträgt die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen 168,2. Für Mittwoch sind zudem 27 neue Fälle hinzugekommen (1163 Fälle insgesamt, 651 genesen), nachdem bereits für Montag und Dienstag ein minimaler Rückgang zu beobachten war. „Ob die etwas niedrigeren Fallzahlen seit Montag bereits eine leichte Stabilisierung andeuten, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen“, kommentiert Oberbürgermeister Jochen Partsch die Informationen aus dem Gesundheitsamt, „es kann auch die Delle sein, die wir an diesen Tagen aufgrund des niedrigeren Testniveaus vom Wochenende häufig haben. In jedem Fall ist es zwingend erforderlich, die aktuell strengen Maßnahmen weiter durchzuhalten. Dies dient im Übrigen nicht nur der Stabilisierung der nach wie vor höchst angespannten Situation in den Kliniken, sondern ist auch eine Frage der Solidarität mit den besonders hart von den Einschränkungen getroffenen Branchen Kultur und Gastronomie.“

In den Darmstädter Kliniken ist die Lage weiter problematisch. Besonders die Zahlen der Covid-19-Patienten auf den Normalstationen klettern in immer größere Höhen. Gleichzeitig bleibt die Personalsituation schwierig. Insgesamt arbeiten im Klinikum Darmstadt derzeit 150 Mitarbeitende (Kontaktpersonen 1b mit niedrigem Expositionsrisiko – das heißt: sie sind nicht positiv und haben keine Symptome) unter Auflagen, das heißt entweder nicht im Patientenkontakt oder nur in Schutzausrüstung gemäß der RKI-Richtlinien in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. Derzeit befinden sich im Klinikum 40 nachweislich mit Covid-19 infizierte Personen auf Normal- und 9 auf der Intensivstation, im Elisabethenstift sind es 12/3, im Alice-Hospital 11/0 und in den Kinderkliniken 2/0. 

Das Ordnungsamt weist mit Nachdruck daraufhin, dass die für die Innenstadt erlassene Maskenpflicht unbedingt in jeder Situation einzuhalten ist. Auch für das Einnehmen von Speisen oder Getränken sowie zum Rauchen dürfen die Masken nicht abgenommen werden. Dies sollten die Personen dann einfach in den Randbereichen der Innenstadt, außerhalb der Fußgängerzone tun. Viele Personen zeigen sich hier nach wie vor enorm uneinsichtig und gefährden mit diesem Verhalten andere. Dies berichtet die Kommunalpolizei von ihren Kontrollen. 

Nachdem vom Land Hessen (und bereits zuvor von der Stadt) bereits für die Schulen neue Maßnahmen zum Infektionsschutz erlassen wurden, hat sich die Stadt nun auch im Bereich der Kitas mit den Trägern abgestimmt und ein Konzept erarbeitet. Dies wird in einer gesonderten Pressemitteilung detailliert dargestellt und erläutert.

Der Krisenstab kommt am Freitag, 6. November, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.  

2. November 2020

Mit dem derzeit von Tag zu Tag immer steileren Anstieg der Covid-19-Infektionsfälle in der Wissenschaftsstadt Darmstadt (allein am Wochenende 121 laborbestätigte Fälle) spitzt sich die Situation vor allem in den Darmstädter Kliniken weiter zu. Dies berichtet u.a. das Klinikum Darmstadt in der Sitzung des Krisenstabs vom heutigen Montag, 2. November. 
Aktuell befinden sich im Klinikum auf der Normalstation 24 Personen, im Elisabethenstift 10, im Alice-Hospital 9 und in der Kinderklinik 2 Patienten. Auf der Intensivstation werden im Klinikum Darmstadt 10, im Elisabethenstift 2 und im Alice-Hospital 0 betreut. Hinzu kommt die immer schneller steigende Anzahl an Verdachtsfällen. Das ganze Ausmaß des Anstiegs zeigt sich beim Blick in die Hessischen Krankenhäuser: Wurden am Höhepunkt der ersten Welle im Frühjahr maximal 1000 an Covid-19 erkrankte Patienten und Verdachtsfälle zeitgleich in den Hessischen Krankenhäusern behandelt, sind es nun bereits rund 1300. Gleichzeitig läuft (im Gegensatz zum Frühjahr) das elektive Programm weiter. Hinzu kommen weitere Infektionen beim Personal. Die Krankenhäuser sind dadurch zunehmend am Limit.

Oberbürgermeister Jochen Partsch betrachtet die Entwicklung mit großer Sorge: „Die zunehmend bedrohliche Situation in den hessischen und auch in den Darmstädter Krankenhäusern zeigt, wie dramatisch die Infektionslage bereits jetzt, am Beginn der Herbst/Wintersaison ist. Die Zahl der Infektionen über das zurückliegende Wochenende übertrifft die Erwartungen und Prognosen unseres Gesundheitsamts, die Zahl der Intensivpatienten und der Auslastung hessenweit ist deutlich gestiegen. Gleiches gilt für die Entwicklung in den Schulen und Kitas, bei der zunehmenden Gefahr für Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen. Wir sind in einer sehr ernsten Situation! Es zeigt sich nun auch, dass mehr denn je die Zeit für harte Maßnahmen gekommen ist, um die derzeit wuchtig anlaufende Infektionswelle zu bremsen. Wir müssen gemeinsam alles dafür tun, um jetzt in der beginnenden einmonatigen Phase eines Teil-Lockdowns die Gesundheitsversorgung in Darmstadt weiter sicherzustellen, die Krankenhäuser zu entlasten und die Infektionszahlen mit aller Macht nach unten zu drücken. Sonst ist in einigen Wochen die Überlastung des Gesundheitssystems erreicht. Es kommt mehr denn je auf uns alle an!“ 

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt über das Wochenende insgesamt 121 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen (Sa. 31.10.20: 56, So. 01.11.20: 65). Für Montag kamen zusätzlich noch einmal 40 Fälle dazu, so dass kumuliert nun 1116 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 573 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz steigt von 160,1 am Sonntag weiter auf 168,1. Das Infektionsgeschehen ist dabei weiter diffus. Es gibt Infektionsfälle in Schulen, Kitas und Firmen.

Der Krisenstab trifft sich am kommenden Mittwoch, 4. November, zu seiner nächsten Sitzung.

30. Oktober 2020

Die Inzidenz in der Wissenschaftsstadt Darmstadt bleibt weiter auf hohem Niveau, doch zumindest ist am heutigen Freitag (30.) kein weiterer Anstieg zu verzeichnen. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, wurden für heute 32 neue Fälle gemeldet. Die Inzidenz sinkt damit leicht auf 133,8. Leider gibt es einen weiteren Todesfall zu vermelden. Bereits am vergangenen Wochenende verstarb leider eine 77-jährige Frau mit Vorerkrankungen im Elisabethenstift. 

Oberbürgermeister Jochen Partsch zur Situation vor dem Wochenende: „Ab dem kommenden Montag gelten neue, von Bund und Ländern für ganz Deutschland erlassene Einschränkungen, mit deren Hilfe die dramatische Dynamik des Infektionsgeschehens ausgebremst werden soll. Die Einschnitte für uns alle sind hart, es ist eine schwere Zeit, doch müssen wir uns bewusst machen, dass wir uns, wenn wir nichts tun, auf dem Weg zu einer medizinischen Notlage befinden. Ich appelliere daher noch einmal an alle Bürgerinnen und Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt: Auch wenn die neuen Einschränkungen erst am Montag gelten, die Lage ist ernst. Verhalten Sie sich auch am kommenden Wochenende so, wie wir es alle ab Montag tun müssen. Sie leisten damit einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie. Sie retten Leben. Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam beschreiten, ich bin mir sicher, er wird zum Erfolg führen. Passen Sie auf sich und die Mitmenschen um Sie herum auf. Gemeinsam werden wir diese schwierige Zeit durchstehen. Und: Bleiben Sie zuversichtlich!“

Die Lage in den Kliniken, vor allem auf den Normalstationen bleibt ernst. Aktuell befinden sich:

- im Klinikum Darmstadt: 33 an Covid-19 erkrankte Personen auf der Normal-, 9 auf der Intensivstation.
- im Elisabethenstift: 16 auf Normal-, 0 auf der Intensivstation. 
- im Alice-Hospital: 10 auf Normal-, 1 auf der Intensivstation.

Auch die Rettungsdienste bekommen mittlerweile die gestiegenen Zahlen zu spüren. Die Übergabezeiten von Patienten an die Kliniken verlängern sich.
Vorrausichtlich in der kommenden Woche soll eine von der Verwaltung erarbeitete Teststrategie für die Wissenschaftsstadt Darmstadt zum Umgang mit Schnelltests in Alten-, Pflege-, Behinderten-, Flüchtlings- und Obdachlosenunterkünften vorliegen, so dass der Krisenstab darüber entscheiden kann.

Da vom Land Hessen nun auch eine Allgemeinverfügung zu den Schulen erlassen wurde: Die Maßnahmen decken sich mit denen der Allgemeinverfügung der Stadt, die ab dem morgigen Samstag gilt. Ab dem 9. November kommen von Landesseite allerdings weitere Maßnahmen hinzu. Nachzulesen unter:https://kultusministerium.hessen.de/presse/pressemitteilung/hessen-ergreift-weitere-massnahmen-fuer-einen-sicheren-schulbetrieb

Der Krisenstab kommt am Montag um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

29. Oktober 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom Donnerstag, 29. Oktober, mit den von Bund und Ländern beschlossenen und ab Montag (2.) geltenden Maßnahmen beschäftigt. Ein genaues Vorgehen soll nach der, spätestens für morgen zu erwartenden, Anpassung der Verordnung des Landes Hessen besprochen werden. Zum Einsatz der Bundeswehr bei der Kontaktnachverfolgung ab Montag gibt es heute letzte Abstimmungsgespräche zur Personenstärke und Unterbringung. Beschlossen wurde zudem die Erarbeitung eines Konzepts zu Verteilung und Einsatz von Antigen-Schnelltests in Alten-, Pflege-, Behinderten-, Obdachlosen-, und Flüchtlingseinrichtungen. Dieses soll kommende Woche vorliegen. 

Das Gesundheitsamt berichtet, dass die Anzahl der Fälle gleichbleibend hoch ist und dass zunehmend Einzelfälle bei Schülerinnen und Schülern sowie und Lehrerinnen und Lehrern zu beobachten sind. Für den heutigen Donnerstag wurden 28 neue Fälle gemeldet. Damit steigt die Zahl kumulativ auf 923. 551 davon betrachtet das Gesundheitsamt als geheilt. Die Inzidenz verharrt auf hohem Niveau und liegt aktuell bei 139,5. 

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation angespannt. Derzeit befinden sich:

- im Klinikum Darmstadt: 30 Patienten auf der Normal- und 7 auf der Intensivstation
- im Elisabethenstift: 16 Patienten auf der Normal- und 0 auf der Intensivstation
- im Alice-Hospital: 7 Patienten auf der Normal- und 0 auf der Intensivstation

Wie das Klinikum Darmstadt berichtet, läuft die Ableitung von Covid-Patienten zu Kliniken in anderen Versorgungsbereichen, um Kapazitäten für Non-Covid-Patienten zu erhalten, gut. Insgesamt gibt es nach wie vor deutlich mehr Verdachtsfälle als im Frühjahr. In den Alten- und Pflegeheimen ist die Lage aktuell ruhig.

Unterdessen wurde auch der Pool für die Corona-Helfer wieder aktiviert. Bisher haben sich etwa 50 freiwillige Helfer gemeldet. Erste Personen sind ab sofort wieder im Alice-Hospital im Einsatz. Zudem ruft auch die TU Darmstadt über ihre Kanäle wieder zur Unterstützung auf. Wer helfen möchte, kann eine E-Mail an coronahelfer@darmstadt.de schreiben.

Wie Sozialdezernentin Barbara Akdeniz mitteilt, sind alle geplanten Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren bis zum Jahresende abgesagt. 

Der Krisenstab kommt bereits am morgigen Freitag zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

28. Oktober 2020

Das Gesundheitsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg erhält voraussichtlich ab der kommenden Woche Unterstützung von der Bundeswehr. Darauf haben sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg am Montag geeinigt. Am morgigen Donnerstag soll es Gespräche zur Organisation geben. Zusätzlich hat das Gesundheitsamt zusammen mit dem Staatlichen Schulamt eine neue Verfügung für die Schulen in Stadt und Landkreis erarbeitet. Dieses wird in einer separaten Pressemitteilung erläutert.

Unterdessen steigen die Infektionszahlen in Darmstadt weiter. Es handelt sich weiter um ein diffuses Geschehen. Die Darmstädter Kliniken melden ebenfalls steigende Zahlen. Derzeit befinden sich: Im Klinikum Darmstadt: 28 Personen auf der Normal- und 10 auf der Intensivstation, im E-Stift 16 auf Normal-, 1 Person auf der Intensivstation und im Alice-Hospital 9 auf der Normal- und keine Person auf der Intensivstation. Mittlerweile wurde die Eskalationsstufe 2 für das Versorgungsgebiet 6 ausgerufen, das heißt es werden nun vereinzelt Patienten auf andere Krankenhäuser verteilt, zurzeit etwa Kassel und Fulda. Auch im Rettungsdienst steigen die Transporte mit Verdachts- oder bestätigten Fällen.

Der Krisenstab blickt derweil mit Spannung auf das für heute angekündigte nächste Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten. Oberbürgermeister Jochen Partsch dazu: „Es ist für die weitere Entwicklung der Pandemie in Deutschland entscheidend, dass wir das Infektionsgeschehen drastisch verlangsamen. Wenn wir in einer halbwegs stabilen Situation durch den Winter kommen wollen, müssen wir jetzt handeln. Wir müssen das öffentliche Leben insgesamt reduzieren, so schwierig das ist und so weh das tut, aber wenn wir weitermachen wie bisher, dann wird sich die Lage in den Kliniken in den kommenden Wochen dramatisch zuspitzen. Wir müssen uns also darauf einstellen, dass aus Berlin heute Signale kommen werden, die für den gesamten November deutliche Einschränkungen für die Bevölkerung vorsehen.“

Der Krisenstab trifft sich bereits am morgigen Donnerstag, 10 Uhr, zu seiner nächsten Sitzung, um die möglichen Entscheidungen aus Berlin zu erörtern.

26. Oktober 2020

In vielen Teilen Hessens, so berichtete das Gesundheitsamt für Darmstadt und Darmstadt-Dieburg am Montag, 26. Oktober 2020, in der Sitzung des Darmstädter Krisenstabs, ist inzwischen ein exponentieller Anstieg der Covid-19-Infektionszahlen festzustellen. Auch in Darmstadt nimmt die Zahl der Fälle weiter deutlich zu; das Gesundheitsamt rechnete am Montagmorgen mit 42 laborbestätigten Neuinfektionen für Darmstadt, woraus sich eine Sieben-Tage-Inzidenz von 140,7 ergibt.

Angesichts „der enormen Zahl von Fällen“, so das Gesundheitsamt, sei man zur Priorisierung bei der Ermittlung von Kontaktpersonen und der Anordnung entsprechender Maßnahmen übergegangen: Die Behörde fasst jetzt die Situation in Einrichtungen mit besonders vulnerablen Gruppen (zum Beispiel Kitas, Alten- und Pflegeheime), vordringlich ins Auge. Das Gesundheitsamt bittet um Verständnis, dass es bei der gegenwärtigen Lage für die Betroffenen zu Wartezeiten kommen kann.

Das dynamische Infektionsgeschehen bildet sich auch in den Krankenhäusern ab. Das Klinikum betreut derzeit 18 Covid-19-Patienten auf der Normalstation, sieben auf der Intensivstation, hinzu kommen sechs Verdachtsfälle: Elisabethenstift: elf normal, einer intensiv, vier Verdachtsfälle, Alicehospital: sieben auf Normalstation. Auch der Rettungsdienst vermeldet vermehrt Transortfahrten in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie.

Die Kommunalpolizei hat am Wochenende bei 325 Gastronomie- und anderen Betrieben kontrolliert, inwieweit die Bestimmungen und Verordnungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie eingehalten werden. Dies war in rund zehn Prozent der Kontrollen nicht der Fall, hier gab es Verstöße sowohl gegen die Maskenpflicht als auch gegen das korrekte Führen der Gästelisten. In zwei Fällen wurde gegen die Sperrstunde verstoßen. Positiv wurde registriert, dass sich Bürgerinnen und Bürger in der Innenstadt überwiegend an die Maskenpflicht auf Straßen und Plätzen halten.

Mit Sorge und Unverständnis betrachtet der Krisenstab manche Versuche, geltende Bestimmungen zu umgehen, indem Gewerbe auf Privatgrundstücke verlegt wird¬ – vom Würstchenverkauf bis zu Flohmärkten, wobei geltende Abstands- und Hygieneregeln nicht immer beachtet werden.

Oberbürgermeister Jochen Partsch warnte: „Je mehr solcher Versuche es gibt, geltende Regeln zu umgehen, desto näher sind wir an einem generellen Lockdown. Ich appelliere dringend an alle, sich an die Regeln zu halten. Wir verabschieden die aktuellen Maßnahmen und Regelungen, die wir selbstverständlich auch immer wieder überarbeiten, um das Geschehen kontrollierbar zu halten. Es muss für uns alle oberste Maßgabe sein, einen generellen Lockdown zu verhindern und damit unsere Wirtschaft und all die daran hängenden Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Daher dürfen und werden wir solche Umgehungstatbestände nicht tolerieren.“

Nachdem in einigen Städten, so zuletzt auch in Frankfurt, Weihnachtsmärkte abgesagt wurden, befasste sich der Krisenstab auch mit der Frage nach dem Darmstädter Weihnachtsmarkt. Aufgrund der dynamischen Infektionslage werden aktuell unterschiedliche Konzepte und Varianten diskutiert. Eine endgültige Entscheidung über die Durchführung und Modalität des Weihnachtsmarkts in Darmstadt wird es voraussichtlich Anfang kommender Woche geben.

23. Oktober 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom  heutigen Freitag, 23. Oktober, mit einer Vielzahl von Themen beschäftigt. Diskutiert wurden:

- die Entwicklung der Inzidenz, die aktuell bei 107,6 liegt: Aktuell werden keine weiteren Maßnahmen zusätzlich zu den ab dem kommenden Samstag (24.) geltenden verhängt. Am Montag, 26. Oktober, soll die Lage mit den Zahlen vom Wochenende dann neu bewertet werden. „Übergeordnetes Ziel ist weiterhin“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch „einen erneuten Lockdown unbedingt und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern!“ Die Ausbreitung des Virus ist weiterhin diffus, dies deckt sich mit den Erfahrungen aller stark betroffenen Städte und Landkreise in Hessen.

- die Situation in den Kliniken, die sich weiter zuspitzt. Aktuell: Klinikum: 20 bestätigte Covid-19-Fälle auf Normalstation, 5 auf Intensivstation, E-Stift: 5 auf Normalstation, 1 auf Intensivstation, Alice: 7 auf Normalstation, 0 auf Intensivstation. 

- die Möglichkeiten zur Anschaffung von Luftfiltern für Schulen und Kitas

- der Umgang mit „Maskengegnern“, die auf Schulgelände vordringen: Hier wurde nach den Vorfällen vom vergangenen Mittwoch, als Demonstranten auf das Schulgelände der Georg-Büchner-Schule vordrangen, ein Hausverbot für Personen beschlossen, die derartigen Gruppierungen angehören. Die Schul- und Kitaleitungen sind in diesen Fällen ermächtigt, das Hausrecht durchzusetzen und die Personen (notfalls mit Hilfe der Polizei) des Geländes zu verweisen. Hierzu wurde vom Krisenstab aber auch vom Staatlichen Schulamt die Empfehlung ausgesprochen, dies auch durchzuführen, da gewährleistet sein muss, dass Unterricht und Betreuung störungsfrei geschehen können und die Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten ist. 

OB Partsch dazu: „Das Demonstrationsrecht ist ein hohes Gut, eine Errungenschaft unserer freiheitlichen Demokratie. Wenn aber, wie in dieser Woche geschehen, selbsternannte ‚Querdenker‘ und sonstige ‚Maskengegner‘ in Schulgebäude einzudringen versuchen und Schülerinnen und Schüler bedrängen und belästigen, müssen und werden wir entschlossen handeln. Schulen und Kitas erhalten hierfür die klare politische und auch rechtliche Rückendeckung durch Stadt und Staatliches Schulamt. Das ist nicht hinnehmbar. Ebenfalls nicht hinnehmbar sind von dort organisierten Personen oder in Internetchats auffindbare und ausgesprochene Drohungen und Beleidigungen sowohl an das Staatliche Schulamt, Schulen sowie die Polizei. Diese werden wir in jedem Fall auf strafrechtliche Relevanz hin überprüfen! Die Herausforderung durch die Covid-19-Pandemie ist insbesondere für die Schulgemeinden schwierig genug, Störungen und Belästigungen dürfen und werden wir daher nicht zulassen.“ 

- der Umgang mit Besuchsmöglichkeiten in Altenheimen: Hier wird es am kommenden Montag weitere Gespräche und Entscheidungen geben, aktuell gilt weiterhin: 3 Mal die Woche 2 Personen.

- die Kommunikation bei den Hinweisen auf die Maskenpflicht in der Fußgängerzone und an ÖPNV-Haltestellen: Hier werden ab heute mehrsprachige Plakate überall in der Stadt, auch an Bahnhöfen aufgehängt, zusätzlich gibt es Hinweise auf der Homepage von DA-Marketing, bei Fahrgast-TV im ÖPNV, auf den Digitalen Boards an den Bahnhöfen, im Luisencenter und in den Darmstädter Parkhäusern. 
  
Das Ordnungsamt meldet zudem, dass bei sich bei den Kontrollen der Sperrstunde durch die Kommunalpolizei bis auf wenige Ausnahmen alle kontrollierten Gastronomen bisher an die verfügten Vorgaben gehalten haben.

22. Oktober 2020

Da die Inzidenz in der Wissenschaftsstadt Darmstadt am heutigen Donnerstag, 22. Oktober, erstmals seit Beginn der Pandemie die letzte Warnstufe von 75 Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten hat und aktuell bei 88,8 liegt, hat die Stadt eine weitere Allgemeinverfügung auf den Weg gebracht, die weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitungsgeschwindigkeit der Pandemie ab Samstag, 24. Oktober, vorsieht. 

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat zudem Einheiten der Bundespolizei angefordert, die die Kommunalpolizei bei der Durchsetzung der Kontrollen der genannten Maßnahmen zeitnah unterstützen sollen.  

21. Oktober 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt war sich in seiner heutigen (21.) Sitzung darin einig, dass die derzeitige Entwicklung der Covid-19-Pandemie besorgniserregend ist. Dies betonte Oberbürgermeister Jochen Partsch in seiner Einschätzung der Lage, nachdem aus dem Gesundheitsamt und aus den Kliniken Bericht erstattet worden war. Laut Gesundheitsamt steigen die Zahlen der Neuinfektionen weiter: Für Darmstadt sind kumuliert 657 Covid-19-Fälle registriert, davon gelten 460 als geheilt. Die Inzidenz liegt bei 68,2. Das Gesundheitsamt wies darauf hin, dass erkennbar eine Ursache für die Weitergabe des Virus Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seien, „die trotz vorhandener Erkältungssymptome noch eins, zwei Tage arbeiten gehen“ – dort findet dann die Übertragung an andere statt.

Daher gelten die jüngst zusätzlich ausgesprochenen Maßnahmen weiterhin.

Auch die Krankenhäuser spüren eine angespannte Situation. So befanden sich am Mittwochmorgen im Klinikum fünfzehn Covid-19-Erkrankte (davon fünf auf der Intensivstation) sowie 21 Verdachtsfälle; das Elisabethenstift zählte fünf Erkrankte (einer intensiv) und sechs Verdachtsfälle; im Alicehospital wurden acht Patienten und Patientinnen behandelt.

Das Gesundheitsamt hat unterdessen durch interne Maßnahmen das Personal seines Covid-19-Teams verstärkt; hier bemüht man sich weiterhin, so schnell wie möglich die Kontaktpersonen von Neuinfizierten zu ermitteln – wegen der Vielzahl der Fälle nimmt das Vorgehen inzwischen aber mehr Zeit in Anspruch. Das Ende dieses Trends sei derzeit nicht abzusehen.

„Wir sind in einer Phase der Pandemie, die Maßnahmen im privaten wie im gesellschaftlichen Leben notwendig macht, die anzuordnen sich niemand gewünscht hat. Wir tun dies mit Verantwortung, mit Respekt vor dem Virus und aus Sorge um die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger – im Bewusstsein, dass es sich um zeitlich begrenzte Maßnahmen handelt“, erklärte OB Jochen Partsch. „Wir werden diese Phase gemeinsam bewältigen.“

20. Oktober 2020

Die Regeln für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes haben sich durch die Landesgesetzgebung etwas geändert. Das bedeutet: Von nun an muss ab einer Inzidenz von 50 bei Trauerfeiern in den Trauerhallen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

19. Oktober 2020

Aus dem Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom heutigen Montag, 19. Oktober, gibt es Folgendes zu berichten:

In der vergangenen Kalenderwoche 42 sind dem Gesundheitsamt so viele Fälle wie noch nie seit Beginn der Covid-19-Pandemie gemeldet worden, insgesamt > 160 für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg zusammen. Die genaue Zahl für die Wissenschaftsstadt Darmstadt kann erst am morgigen Dienstag nachgemeldet werden. Seit Samstag, und auch für den heutigen Montag, liegt die Inzidenz in jedem Fall über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, so dass alle ab dieser Schwelle geltenden Regelungen in Kraft bleiben. Sollte sich diese Entwicklung verstetigen, erwägt das Gesundheitsamt, weitere Mitarbeiter aus anderen Bereichen abzuziehen und dem festen Corona-Team temporär zur Bewältigung der Lage zuzuordnen. 

Da aus der Bürgerschaft zum Teil Fragen zur Erreichbarkeit des Gesundheitsamts auch an Oberbürgermeister Jochen Partsch herangetragen werden, appelliert dieser an die Bürgerinnen und Bürger auch in schwierigen Situationen besonnen zu bleiben: „Es ist in diesen Zeiten wichtig, dass wir alle aufeinander Acht geben und auch, wenn etwas einmal nicht so klappt, wie wir uns es wünschen, trotzdem sachlich und ruhig bleiben. Das Gesundheitsamt arbeitet auf Hochtouren, um eine gute Beratung sicherzustellen und begegnet den Anliegen der Menschen mit Respekt, auch wenn es mal eine Verzögerung gibt. Die Corona-Hotline ist jederzeit nutzbar und immer geschaltet, aber es gehen dort eben auch täglich hunderte Anrufe ein. Uns ist bewusst, dass es in der Bevölkerung viele Sorgen, ja Existenznöte gibt, und wir nehmen diese ernst und versuchen zu helfen, wo es geht. Ich kann versichern, dass die Mitarbeiter in allen Gesundheits- und Notdiensten in der Stadt, auch den Kliniken, den Rettungsdiensten, der Feuerwehr, den Arztpraxen und vielen anderen jeden Tag energisch daran arbeiten, dass wir diese Situation in Darmstadt gut bewältigen werden.“

In den Kliniken ist nach Wochen der relativen Ruhe vor allem im Bereich der Verdachtsfälle ein erster Anstieg zu verzeichnen. Aktuell befinden sich im Klinikum vier Covid-19-Patienten auf der Normal- und vier auf der Intensivstation, im Elisabethenstift vier Patienten auf der Normalstation und im Alicehospital fünf auf der Normalstation. Feststellbar ist allerdings auch, dass die Infektionen aus dem privaten Bereich mittlerweile auch in den Gesundheitsdiensten ankommen, „umso wichtiger ist das eigene Verhalten im privaten Bereich, die Reduzierung der persönlichen Kontakte, der Verzicht auf Feiern und andere nicht unbedingt notwendige Zusammenkünfte“, so OB Partsch.

Die HEAG mobilo kündigt zudem an, dass bei Fahrzeugen, in denen die Luft ohnehin durch  Lüftungsanlagen drei bis sieben Mal pro Stunde ausgetauscht wird,  ab sofort zusätzlich zu Endhaltestellen und Hauptverkehrsknoten, alle 20 Minuten die Türen für einen zusätzlichen Luftaustausch komplett geöffnet werden. Zudem gilt seit dem heutigen Montag, 19. Oktober, eine Maskenpflicht an allen Haltestellen. 

16. Oktober 2020

Auch heute (16.) hat der Krisenstab getagt. Die Inzidenz von 50 wurde noch nicht erreicht, hat sich dieser Grenze mit 48,2 aber weiter angenähert. Daher wurden weitere Maßnahmen beschlossen, die zum Teil erst dann, wenn die Marke von 50 erreicht wird, zum Teil aber auch ab einem bestimmten Zeitpunkt gelten. Nachfolgend die einzelnen Beschlüsse:

1. Ab sofort gilt, dass in Trauerhallen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss.

2. Sobald die Inzidenz die Marke von 50 erreicht, gelten folgende Maßnahmen:

  • Verbindliche Sperrstunde für Gastronomiebetriebe einschließlich eines generellen Außenabgabeverbots von Alkohol von 23 bis 6 Uhr.
  • Die Besuchsregelung in Alten- und Pflegeheimen wird auf maximal drei Besuche pro Woche für jeweils eine Stunde und maximal zwei Personen pro Besuch begrenzt.
  • Generelles Besuchsverbot in den Darmstädter Krankenhäusern.

3. Ab dem 18. Oktober (bis 31. Dezember) gelten folgende Maßnahmen:

  • Profisportveranstaltungen dürfen nur ohne Zuschauer stattfinden.
  • Amateursportveranstaltungen dürfen nur ohne Zuschauer stattfinden; ausgenommen davon sind jeweils eine erziehungsberechtigte Person pro minderjährigem Teilnehmenden sowie die Trainerinnen und Trainer sowie Betreuerinnen und Betreuer.

4. Ab dem 19. Oktober (bis 1. November)  gelten folgende Maßnahmen:

  • Alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klassen müssen auf dem Schulgelände und in den Schulgebäuden einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Der Schulsport ist für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse ausschließlich kontaktlos und im Freien durchzuführen. Der Schulsport in den Grundschulen ist kontaktlos durchzuführen.

5. Weiterhin gilt bereits seit Wochenbeginn, dass öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 250 Teilnehmern untersagt sind. Für private Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen gilt dies ebenfalls.

6. Zusätzlich gelten die vom Land Hessen bereits beschlossenen Beschränkungen. Ab 19. Oktober gilt daher unter anderem:

  • Private Veranstaltungen mit vornehmlich  geselligem  Charakter  (Feiern)  mit  einer  Teilnehmerzahl von mehr als 50 Personen sind untersagt. Für Feiern in privaten Räumen, insbesondere in Wohnungen, wird eine Höchstteilnehmerzahl von 25 Personen dringend empfohlen.
  • Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, in Gruppen von höchstens zehn Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Öffentliche  Verhaltensweisen,  die  geeignet  sind,  das  Abstandsgebot zu gefährden, wie etwa Tanzveranstaltungen sind unabhängig von der Personenzahl untersagt.
  • Auch beim Warten an Haltestellen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Die vollständigen aktuellen Beschlüsse des Landes Hessen sind hier einsehbar.

Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt wurden am Freitag zehn neue laborbestätigte Fälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Covid-19-Erkrankungen beträgt damit kumuliert 569; von den Erkrankten gelten 418 als geheilt. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 48,2.

14. Oktober 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch (14.) vorerst keine weitergehenden Maßnahmen zu den bereits gültigen Personen-Beschränkungen bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen beschlossen. Nachdem die Inzidenz mit 17 zusätzlichen Fällen zum Mittwoch (kumulativ 545) auf 42,5 gestiegen ist, beobachtet das Gremium die Lage aufmerksam und wird, sollte die Inzidenz von 50 in den kommenden Tagen überschritten werden, über weitergehende Maßnahmen beraten und entscheiden. 

Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Die aktuelle Lage zeigt, wie wichtig es für uns alle ist, weiterhin sehr vorsichtig vorzugehen. Das Virus ist unter uns und nicht klar eingrenzbar. Wenn wir gut durch den Herbst und Winter kommen, einen weiteren Lockdown verhindern und unsere Mitmenschen bestmöglich schützen wollen, ist es wichtig, auch freiwillig dort einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wo dieser nicht vorgeschrieben ist, nicht notwendige Zusammenkünfte zu meiden und sich auch sonst streng an die bekannten Regeln zu halten. Es geht hier um unser Zusammenleben und unseren sozialen Zusammenhalt und nicht zuletzt auch um die wirtschaftliche Grundlage, auf der unsere Stadt basiert.“ 

Das Gesundheitsamt berichtet, dass es sich bei den aktuellen Neuinfektionen um überwiegend junge Menschen bis Menschen mittleren Alters handelt. Von rund 70 Neuinfizierten in den vergangenen sieben Tagen, befinden sich lediglich 6 Personen in den Altersgruppen ab 60 Jahren (>60:2, >70:2, >80:2). Nach wie vor handelt es sich um ein diffuses Infektionsgeschehen, dass sich über die gesamte Stadt verteilt. Es gibt aktuell keine Ausbruchssituationen in der Stadt. 

Die Lage in den Kliniken ist äquivalent zum Montag. Aktuell befinden sich im Klinikum Darmstadt, 4 Patienten auf der Normalstation, 3 auf der Intensivstation, im Elisabethenstift 3 auf der Normalstation, 0 auf der Intensivstation, das Alice-Hospital hat aktuell keine Covid-Patienten.

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen. 

12. Oktober 2020

Angesichts steigender Inzidenzen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt und in den angrenzenden Landkreisen äußert sich Oberbürgermeister Jochen Partsch wie folgt zur aktuellen Entwicklung: 

„Wie befürchtet, gehen die Inzidenzen, also die Infektionszahlen je 100.000 Einwohner in 7 Tagen, jetzt mit Beginn der kühleren Jahreszeit nach oben, leider auch bei uns in Darmstadt. Angrenzende Landkreise sind bereits stark betroffen, nun hat auch die Inzidenz in der Wissenschaftsstadt die dritte Warnstufe von 35 Fällen pro 100.000 Einwohner überschritten und liegt aktuell bei 38,2. Daher müssen wir Maßnahmen durchführen, die wirksam das Infektionsgeschehen einzudämmen helfen, die vertretbar sind, von der Bevölkerung nachvollzogen werden können und mitgetragen werden. Wir werden daher ab sofort Einschränkungen von öffentlichen und privaten Veranstaltungen verfügen. Bei weiter steigender Inzidenz ist spätestens ab der Grenze von 50 Fällen dann etwa auch eine Maskenpflicht in der Fußgängerzone notwendig. Maßnahmen zu Kontaktnachverfolgungen und Einrichtungsspezifische Maßnahmen, etwa in Alten- und Pflegeheimen, werden vom Gesundheitsamt derzeit gut gewährleistet. Bisher hat die Einsicht und die Vernunft der Darmstädter Bürgerschaft dazu geführt, dass wir relativ gut mit den Pandemiefolgen zurechtkamen. Ich vertraue darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger weiter mit Rücksicht aufeinander, mit Vorsicht und Respekt miteinander umgehen.“ 
Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom heutigen Montag (12.) somit folgende Maßnahmen beschlossen:

1. Öffentliche Veranstaltungen über 250 Teilnehmern werden vom Ordnungsamt/ Gesundheitsamt nicht mehr genehmigt. Bereits erteilte Genehmigungen werden zurückgezogen. Dies gilt zunächst bis zum 22. November.

2. Private Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sind bis auf weiteres untersagt.

3. Auf Anfrage können kostenfreie asymptomatische Testungen in Alten- und Pflegeheimen durchgeführt werden.

Zudem kehrt der Krisenstab in einen engeren Tagungsturnus zurück und trifft sich ab sofort wieder alle zwei Tage, um die Situation kurzfristig zu bewerten und über die weitere Vorgehensweise zu beraten. 

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt über das Wochenende 24 neue, laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, hinzu kommen 18 neue Fälle für Donnerstag und Freitag vergangener Woche und 9 weitere Fälle für den heutigen Montag so dass kumuliert nun 525 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Es gibt einen weiteren Todesfall zu beklagen. Die Inzidenz steigt auf 38,2.

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation noch überschaubar, allerdings weist das Klinikum darauf hin, dass bereits jetzt ein langsamer Anstieg der Einweisungen sichtbar wird. Bettenkapazitäten sind nach wie vor ausreichend vorhanden, doch mit steigenden Zahlen könnte fehlendes Personal zur Schwierigkeit werden. 

Der Krisenstab kommt am kommenden Mittwoch, 14. Oktober, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

5. Oktober 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner jüngsten Sitzung eine „insgesamt ruhige Lage“ hinsichtlich der Covid-19-Pandemie festgestellt. Über das vergangene Wochenende hinweg wurden in Darmstadt 21 zusätzliche laborbestätigt positive Fälle gemeldet, davon zehn am Samstag, 3. Oktober, und elf am Sonntag, 4. Oktober. Die Gesamtzahl der Covid-19-Erkrankungen stieg kumulativ damit auf 461, von denen 376 als geheilt gelten. Die Sieben-Tage-Inzidenz für die vergangene Woche beträgt 16,3.

Eine überschaubare Entwicklung gibt es auch bei den Darmstädter Krankenhäusern, in denen derzeit sechs Covid-19-Patienten behandelt werden (fünf im Klinikum, einer im Elisabethenstift), davon vier auf der Intensivstation.

Im Hinblick darauf, dass sich im Herbst und Winter die Menschen wieder zunehmend in geschlossenen Räumen aufhalten, wurde im Krisenstab auch das Thema des vorsorgenden Umgangs mit möglichen Infektionsgefahren angesprochen. Das Gesundheitsamt betonte mit Hinweis auf die Erfahrungen der Hygieneexperten, „dass regelmäßiges und ausreichendes Lüften durch das Öffnen der Fenster in jedem Fall allen technischen Lösungen vorzuziehen ist“. Auf dem Markt werde zwar eine Vielzahl von Luftreinigungsgeräten angeboten, den Hygieneexperten zufolge sei eine Wirksamkeit auch bei deren Gebrauch nur mit zusätzlich entsprechender Frischluftzufuhr gegeben.

28. September 2020

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat über das vergangene Wochenende erstmals die Schwelle von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten. Wie das Gesundheitsamt im Rahmen der heutigen Krisenstabssitzung berichtet, gab es von Freitag bis Sonntag insgesamt 20 neue, laborbestätigte Fälle von Covid-19 in Darmstadt (Freitag = 13, Samstag: 7, Sonntag: 0). Die Inzidenz für die vergangenen 7 Tage beträgt somit 21,9. Trotz der gestiegenen Werte gibt es laut Gesundheitsamt keine Ausbruchssituation, es handele sich um Einzelfälle, die Situation ist unter Kontrolle. Das Gesundheitsamt hat nach Vorgabe des Landes Hessen dennoch Meldung erstattet. 

Oberbürgermeister Jochen Partsch appelliert angesichts der veränderten Situation an die Bürgerinnen und Bürger weiterhin diszipliniert zu bleiben: „In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir die Infektionslage in Darmstadt dank der guten Arbeit der beteiligten Ämter und des umsichtigen Verhaltens des Großteils der Bürgerinnen und Bürger gut kontrolliert. Nun sehen wir einen Anstieg. Da die im Eskalationskonzept beschriebenen Maßnahmen noch gut eingehalten werden können, ist dies für uns noch kein Grund zur Beunruhigung, wir müssen die Entwicklung aber unbedingt mit der gebotenen Ernsthaftigkeit weiter betrachten. Sollten die Zahlen weiter steigen, wird der Krisenstab außerplanmäßig zusammenkommen und über erste zusätzliche Maßnahmen beraten. Dazu muss und wird auch die genaue Betrachtung von Veranstaltungen gehören. Daher unser dringender Appell an die Bürgerinnen und Bürger und an die Veranstalter: Prüfen Sie bei jeder Veranstaltung unbedingt, ob diese in der jetzigen Situation wirklich durchgeführt werden müssen, halten Sie sich streng an die bekannten Abstands- und Hygieneregeln und tragen Sie dort, wo es notwendig ist, Masken. Wichtig ist zudem, mit Erkältungssymptomen unbedingt zu Hause zu bleiben und keinesfalls auf die Arbeit zu gehen. Wir werden nur gut durch den Herbst und Winter kommen, wenn alle weiter umsichtig und vorsichtig bleiben.“

In den Darmstädter Kliniken hat die gesteigerte Inzidenz bisher noch keine direkten Auswirkungen, dies erfolgt jedoch nach aller Erfahrung auch mit einer zeitlichen Verzögerung. Derzeit befinden sich zwei schwer erkrankte, positive Patienten aus dem Landkreis Bergstraße im Klinikum in Behandlung. 

Der Eskalationsplan des Hessischen Sozialministeriums sieht beim Überschreiten der ersten Warnstufe Erhöhte Aufmerksamkeit, erweitertes Meldewesen und bedarfsgerecht angepasste Maßnahmen vor. Sollte die Inzidenz weiter steigen und die Stufe von 35 erreichen sind nochmals erweitere Maßnahmen und die Einbindung Planungsstab COVID-19 des HMSI notwendig.

24. August 2020

Aus dem Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom heutigen Montag, 24. August, gibt es folgendes zu berichten:

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt über das Wochenende 4 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 336 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 283 davon betrachtet das Gesundheitsamt als genesen. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiter bei 18. Die Inzidenz liegt bei 13,12. 
Aufgrund der zurzeit steigenden Nachfrage bei Veranstaltungen weist das Gesundheitsamt daraufhin, dass etwa im Amateursport Teilnehmerzahlen jenseits der 250 Personen vom Gesundheitsamt nicht genehmigt werden. 

In den Darmstädter Kliniken und auch im Versorgungsgebiet 6 insgesamt ist die Lage trotz steigender Infektionszahlen nach wie vor ruhig. Zurzeit befinden sich 7 stationäre Covid-19-Patienten im Klinikum, in den anderen Darmstädter Kliniken gibt es aktuell keine positiven Patienten. 

17. August 2020

Aus dem Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom heutigen Montag, 17. August 2020, gibt es folgendes zu berichten:

Wie das Gesundheitsamt (GA) mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt innerhalb der vergangenen Woche insgesamt 24 laborbestätigte Fälle von Covid-19 in Darmstadt dazugekommen, so dass kumuliert nun 315 Erkrankungen in Darmstadt registriert sind. 265 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiter bei 18. Die aktuelle Inzidenz beträgt 15. Wie das GA weiter berichtet, konzentriert sich die größte Anzahl an Neuinfektionen (>50 Prozent) auf die sogenannten Reiserückkehrer. Hier besteht mittlerweile eine vom Bund verordnete Testpflicht bei Rückkehr aus einem Risikogebiet, d.h. die Rückkehrer müssen, wollen sie eine zweiwöchige Quarantäne umgehen, entweder 48 Stunden vor Abreise im Urlaubsland einen Corona-Test oder in Deutschland innerhalb 72 Stunden nach Rückkehr einen durchführen lassen. Zum Nachweis genügt der entsprechende Laborbericht.

Oberbürgermeister Jochen Partsch betrachtet die Entwicklung mit Sorge: „Die aktuelle Situation muss uns nachdenklich stimmen. Die Inzidenz nimmt derzeit in der Bundesrepublik, in Hessen in zahlreichen hessischen Städten und Kreisen wieder deutlich zu. Auch Darmstadt scheint hier, darauf weisen die derzeitigen Zahlen hin, nicht ausgenommen zu sein. Es ist daher von unbedingter Notwendigkeit, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin an die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln halten und das sich die Reiserückkehrer unbedingt testen lassen, daher mein Appell: Seien sie vorsichtig, halten Sie die Vorgaben ein und nehmen Sie Rücksicht auf ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger. Einen erneuten Anstieg der Fallzahlen können wir nur gemeinsam verhindern. Auch im ÖPNV werden wir nach Hinweisen aus der Bevölkerung über einkehrende Nachlässigkeit noch einmal die Kontrollen verstärken und auch weitere Bußgelder verhängen.“   

Die Situation in den Darmstädter Kliniken ist noch relativ ruhig, nur im Klinikum werden derzeit 8 bestätigte positive Fälle behandelt. Aber auch hier lässt sich bereits ein leichter Anstieg erkennen.

Der heutige Schulbeginn und die Rückkehr zum Regelbetrieb, betrachtet der Krisenstab als große Herausforderung. Hier wird bei der Organisation im Laufe der kommenden Tage und Wochen noch nachjustiert werden. Im Zuge der allgemeinen vom Land Hessen für Lehrkräfte, Hausmeister und Sekretärinnen festgelegten kostenlosen Testmöglichkeiten, weitet die Stadt diese selbstständig auf Assistenzen und Schulsozialarbeiter aus. Bis eine Entscheidung des Landes vorliegt, können sich diese Personen auf Kosten der Stadt testen lassen, um hier eine Einheitlichkeit zu gewährleisten.

10. August 2020

Aus dem Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom heutigen Montag, 10. August, gibt es folgendes zu berichten:

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, gab es am Wochenende von Freitag, 7. August, bis Sonntag, 9. August, keine neuen laborbestätigten Fälle von Covid-19 in Darmstadt. Somit beträgt die Fallzahl der COVID-19-Erkrankungen für die Stadt Darmstadt weiterhin kumulativ: 291, Stand 9. August, 18 Uhr. 256 von diesen betrachtet das Gesundheitsamt als geheilt. In der 32. Kalenderwoche gab es damit 7 COVID-19-Fälle, die 7-Tage-Inzidenz beträgt 4,37.
Insgesamt sei es so, dass die Fallzahlen sich nach einem kurzen Peak vor etwa drei Wochen nun wieder auf einem eher niedrigen Niveau eingependelt haben. Als Herausforderung wird nach wie vor der Umgang mit weiteren Reiserückkehren und den damit einhergehenden Regelungen betrachtet.

Auch in den Kliniken ist die Situation stabil. Aktuell gibt es zwei Fälle in der Kinderklinik, einen positiven  Patienten im Elisabethenstift und vier positive Fälle, die im Klinikum behandelt werden. 

Während sich die Situation der Feiernden in den Parks an diesem Wochenende etwas ruhiger darstellte als vielmals in den letzten Wochen, war die Situation an der Grube Prinz von Hessen durchaus problematisch. Hier sei der Andrang aufgrund der heißen Temperaturen so groß gewesen, dass es praktisch unmöglich wurde, Abstandsregelungen durchzusetzen. Noch problematischer war allerdings die Parksituation. Hier seien im betroffenen Bereich beide Straßenseiten, inklusive der Fahrradwege mit zeitweise bis zu 300 Pkw zugeparkt worden. Daher der dringende Appell des Krisenstabs an die Besucherinnen und Besucher: Bitte reisen Sie nicht mit dem Auto an, steigen sie wenn möglich auf das Fahrrad um! Halten Sie die Rettungs- und Fahrradwege frei. Nehmen Sie Rücksicht aufeinander! Zusätzlich werde die Parksituation auch noch einmal gesondert vom  Ordnungsamt kontrolliert, kündigt der Krisenstab an. 

3. August 2020

Aus dem Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom heutigen Montag, 3. August, gibt es folgendes zu berichten:

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit vergangener Woche 5 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 284 Fälle in Darmstadt registriert sind. 237 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. 19 Personen sind seit Beginn der Pandemie Ende Februar in Darmstadt an den Folgen der Erkrankung verstorben. Nach 25 neuen Fällen in der Kalenderwoche 30, gab es in der vergangenen Woche noch 14. Aktuell liegt die Inzidenz bei 8,75. Insgesamt sei ein leichter Rückgang der Fälle zu verzeichnen.
Der Ausbruch in der Emilia-Seniorenresidenz ist nach einem letzten Screening Ende vergangener Woche beendet. Infiziert waren letztlich 6 Mitarbeiter und 5 Bewohner. Einer davon, ein 80-jähriger Mann, ist leider an den Folgen der Krankheit verstorben. Aktuell gibt es in Darmstadt keinen Ausbruch mehr. 

Die Situation in den Kliniken ist weiter stabil. So werden derzeit 3 Personen mit einer Covid-19-Infektion stationär behandelt. Eine davon im Elisabethenstift, 2 im Klinikum.
Nach der Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu einer Testpflicht und kostenfreien Testungen bei Reiserückkehrern hat sich der Krisenstab darauf verständigt, für die daraus resultierenden möglichen Handlungsanweisungen zunächst Rücksprache mit dem Sozialministerium zu halten und sich dann noch einmal gesondert zur Vorgehensweise in Darmstadt zu äußern. Bisher liegt kein konkreter Erlass oder eine Verfügung von Bundesseite dafür vor.

Ordnungsamt und HEAG mobilo berichten unterdessen, dass die Beschwerden aus der Bevölkerung über Personen ohne vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung in den Öffentlichen Verkehrsmitteln in Darmstadt zunehmen. Die Kontrollen der Kommunalpolizei diesbezüglich gehen weiter und sollen, gegebenenfalls gemeinsam mit der Landespolizei, in dieser Woche noch einmal zusätzlich intensiviert werden.

27. Juli 2020

Am Sonntag gab es in Darmstadt keinen weiteren laborbestätigten Covid-19-Fall, am Samstag einen. Dies hat das Gesundheitsamt bei der jüngsten Sitzung des Krisenstabs der Wissenschaftsstadt Darmstadt unter Leitung von Oberbürgermeister Jochen Partsch am Montag, 27. Juli 2020, mitgeteilt. Insgesamt waren in der Vorwoche 25 neue Covid-19-Infektionen nach positiv ausgefallenen Tests gemeldet worden, davon ordnete das Gesundheitsamt 15 einem gemeinsamen Familienverband zu. Die Infektionsketten seien sehr gut nachvollziehbar gewesen; alle Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Die derzeit bundesweit geführte Debatte um die Testung von Reiserückkehrern aus vom Robert-Koch-Institut (RKI) definierten Risikogebieten beschäftigte auch den Krisenstab in Darmstadt. Zum einen wurde noch einmal auf die Problematik fehlerhafter oder unvollständiger Angaben bei der Flughafen-Testung hingewiesen –  auch ein einfacher Zahlendreher bei der Hausnummer kann später die Identifizierung der Getesteten und die Nachverfolgung von Kontaktpersonen sehr erschweren oder unmöglich machen. Zum anderen betonte das Gesundheitsamt, dass der sogenannte Flughafentest stets nur eine Momentaufnahme darstelle – ein negatives Ergebnis könne den Getesteten daher unter Umständen in falscher Sicherheit wiegen.

20. Juli 2020

Die Lage in der Emilia-Seniorenresidenz ist stabil. Dies hat der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt in seiner jüngsten Sitzung am Montag, 20. Juli 2020, unter Leitung von Bürgermeister Rafael Reißer, festgestellt. In der Einrichtung hatte es in der Vorwoche einen Covid-19-Ausbruch gegeben. Wie das Gesundheitsamt mitteilte, sind fünf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie fünf Bewohner und Bewohnerinnen positiv getestet worden, ein Patient befindet sich stationär im Klinikum. Insgesamt, so Gesundheitsamtsleiter Jürgen Krahn, wurden in der vergangenen Woche in Darmstadt zehn Covid-19-Fälle registriert (Inzidenz: 6,3), womit die Gesamtzahl kumuliert auf 245 stieg; 210 Menschen gelten inzwischen als genesen. Angesprochen wurde bei diesem Punkt auch das vom Land Hessen in Gang gesetzte Eskalationsmodell, das Melde-Stufen von fünf, 20, 25, 50 und 75 Fällen je 100 000 Einwohner vorsieht, denen jeweils Handlungsrahmen zugeordnet sind. Außerdem können sogenannte isolierte Cluster kleinräumig betrachtet und bewertet werden, was das Darmstädter Gesundheitsamt ohnehin von Beginn der Pandemie an so gehandhabt hat.

Das Klinikum berichtete vom neuesten Besuchserlass des Landes und seiner Umsetzung. Die Regelung beinhaltet ein elektronisches Anmeldesystem; sensible Bereiche des Klinikums wie etwa die Onkologie bleiben weiter für Besucher nicht zugänglich. Im Klinikum befinden sich derzeit drei Covid-19-Patienten, einer davon auf der Intensivstation. Beklagt wurde, dass aus Sicht der Stadt die Kassenärztliche Vereinigung Hessen bei Covid-19-Testungen keinen ausreichenden Service biete, so dass hier insbesondere am Wochenende das Klinikum in Anspruch genommen wird.

Die Kommunalpolizei sprach von einem „unproblematischen Wochenende“ in Darmstadt; allerdings hat man auch hier, wie Bürgermeister Reißer sagte, die Vorfälle in Frankfurt mit Bestürzung zur Kenntnis genommen. HEAG mobilo weist darauf hin, dass auf einigen Linien auffällig viele Fahrgäste sich nicht an die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes halten; darauf wird die Kommunalpolizei verstärkt ein Auge werfen.

13. Juli 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 13. Juli, vor allem mit der vom Gesundheitsamt seit Samstag, 11. Juli, als Ausbruchsgeschehen eingestuften Situation im Lichtwiesenhaus der zum Klinikum Darmstadt gehörenden Emilia-Seniorenresidenz beschäftigt. Am vergangenen Donnerstagabend ist dort ein positiver Covid-19-Fall aufgetreten, eine 28-jährige Mitarbeiterin wurde positiv getestet. Seitdem hat das Gesundheitsamt in enger Abstimmung mit Einrichtungsleitung und Klinikum umfangreiche Testungen unternommen. Bisher wurden dabei eine 96-jährige Bewohnerin und ein 80-jähriger Bewohner, der stationär im Klinikum behandelt wird, positiv getestet. Die Einrichtung ist seit heute per Allgemein-Verfügung des Gesundheitsamts für Besucher geschlossen, alle Bewohner müssen in ihren Zimmern bleiben und die Mitarbeiter müssen sich in häusliche Quarantäne begeben. Alle Mitarbeiter sowie Bewohner werden auf SARS-CoV-2 getestet. Aus ersten, bereits vorliegenden Testergebnissen lässt sich erkennen, dass mindestens 2 weitere Mitarbeiter COVID-19-positiv sind, genauere Ermittlungsergebnisse liegen hierzu noch nicht vor. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird zeitnah über die weitere Entwicklung informieren.

Wie das Gesundheitsamt weiter mitteilt, gibt es seit der letzten Sitzung des Krisenstabs damit 6 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 in Darmstadt, 3 vom vergangenen Wochenende. Damit erhöht sich die Zahl kumuliert auf insgesamt 235 Fälle, Stand 12. Juli, 18 Uhr. Die Inzidenz beträgt aktuell 3,8. 207 davon betrachtet das Gesundheitsamt als genesen. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 18.

Die Situation in den Darmstädter Kliniken ist unterdessen weiter stabil. Zwei positive Fälle von Covid-19 werden im Klinikum behandelt. Zehn Verdachtsfälle befinden sich in Abklärung. Jeden Tag werden derzeit im Durchschnitt etwa 5 bis 6 Personen mit Verdacht auf Covid-19 in die Krankenhäuser des Versorgungsgebiets 6 eingewiesen.   
    
Bei der Situation in den Parks informiert der EAD, dass sich die in der Stadt anfallenden Müllmengen im Juni 2020 (bereits um die Feste bereinigt) ziemlich genau auf dem Vorjahreswert bewegen. Dazu kann festgestellt werden, dass es Teilbereiche gibt, wo insgesamt weniger Vermüllung festzustellen ist, in den Parkanlagen ist jedoch eine Zunahme zu beobachten. Im Mittel führe dies jedoch zu einer konstanten Müllmenge über die Stadt verteilt. 

Darmstadt-Marketing informiert darüber, dass zunehmend Nachlässigkeiten beim Ausfüllen der Kontaktdaten in gastronomischen Betrieben festgestellt würden. Die Stadt appelliert daher noch einmal mit Nachdruck an die Besucherinnen und Besucher in der Gastronomie, zum Schutz ihrer eigenen und der Gesundheit der anderen Gäste unbedingt korrekte Angaben zu machen. Dies soll in den kommenden Tagen auch noch einmal stichprobenartig gesondert durch das Ordnungsamt kontrolliert werden, kündigt Bürgermeister und Ordnungsdezernent Rafael Reißer an. 

6. Juli 2020

Aus dem Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom Montag, 6. Juli, gibt es folgendes zu berichten:

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, ist für die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit der letzten Sitzung ein Fall von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 229 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 203 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine weiteren Todesfälle, hier liegt die Zahl nach wie vor bei 18.
Das Infektionsgeschehen in der Stadt verläuft unterdessen weiter moderat, wobei das Gesundheitsamt erläutert, dass sich die Kontaktnachverfolgung seit dem Ende des Lockdowns durch die größere Mobilität der Menschen als deutlich aufwändiger darstellt. Das Amt weist für die aus Covid-19-Risikogebieten einreisenden Personen noch einmal auf die gesetzlich geregelten Pflichten hin: https://www.gesundheitsamt-dadi.de/infektion/informationen-zu-corona/.
Zudem wurde berichtet, dass weiter am Aufbau des festen Corona-Teams gearbeitet wird. Bereits ab dem kommenden Montag, 13. Juli, treten erste Personen ihren Dienst an.   

Ordnungsamt und Polizei konnten am vergangenen Wochenende keine größeren Auffälligkeiten oder Problemlagen feststellen. Zur besseren Handhabung spontaner Feierlichkeiten in den städtischen Grünanlagen oder auf Plätzen wird es in dieser Woche jedoch erste Gespräche zwischen Ordnungsamt, Polizei und Bürgermeister Rafael Reißer geben.
Auch die Situation in den Darmstädter Kliniken ist stabil. Aktuell gibt es nur in einem Darmstädter Krankenhaus drei Covid-19-Patienten auf Normal-, keine auf der Intensivstation.

Der seit heute geltende Regelbetrieb in den Kitas ist nach Angaben von Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz gut angelaufen. Mit den Trägern hat man sich darauf verständigt, dass die normalen Schließzeiten in den Sommerferien eingehalten werden, damit nach den Ferien wieder das komplette Personal zur Verfügung steht. 

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 13. Juli, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

30. Juni 2020

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in den vergangenen Wochen in Abstimmungsgesprächen mit Trägern, Eltern und Einrichtungsleitungen die Rückkehr der Kitas in Darmstadt in den Regelbetrieb organisiert. Ab dem 6. Juli 2020 wird das grundsätzliche Betretungsverbot in Tageseinrichtungen durch das Land Hessen aufgehoben. Die Kindertageseinrichtungen stehen somit wieder allen Kindern offen, Eltern können ihre Kinder wieder im gewohnten Umfang in den Kindertagesstätten in Darmstadt betreuen lassen. Somit fällt auch die Definition der systemrelevanten Berufsgruppen weg. Die Kindertagesstätten waren aufgrund der Covid-19-Pandemie zunächst nur für einen Notbetrieb und ab 2. Juni 2020 im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet.

„Für viele Familien war die Zeit der Kita-Schließung enorm belastend“, erläutert Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz, „ich bin froh und dankbar, dass die Kinder nun wieder ihre Kita als Ort der Bildung und Begegnung besuchen können.“

Die Verantwortlichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt stehen weiterhin mit allen freien und kirchlichen Trägern von Kindertagesstätten (ASB, AWO, kath. und ev. Kirche, ev. Dekanat, Paritätischer und Dachverband Das Kind e.V.) in einem intensiven Austausch, um für den Beginn des Regelbetriebs ab 6. Juli 2020 sicher zu stellen, dass der Betreuungsanspruch eingelöst werden kann. Eine besondere Herausforderung stellt hier die Sicherstellung des Personalbedarfs und die Umsetzung der Hygieneempfehlungen dar.

Die Rückkehr zum Regelbetrieb findet unter den Bedingungen einer Pandemie statt und erfordert von allen Beteiligten – Kindern, Eltern, Fachkräfte und Träger - ein hohes Maß an Disziplin und aktiver Mitwirkung, um das Risiko eines örtlichen Infektionsgeschehens möglichst gering zu halten. „Wir sind an dieser Stelle in einer gemeinsamen Verantwortung“, betont Barbara Akdeniz und stellt fest, dass es „besonders erfreulich ist, dass sich in Darmstadt das Infektionsgeschehen aktuell auf einem sehr niedrigen Niveau stabilisiert hat.“

Die erforderlichen Hygienevorgaben wurden vom Land Hessen verschlankt und veröffentlicht und werden auf die Kinderbetreuungseinrichtungen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt angewandt, diese bilden einen wichtigen Rahmen für die weitere Arbeit in den Kitas. Dazu wurden in den letzten Tagen, in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Gesundheitsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg, die offenen Fragen besprochen und allen Trägern als zusätzliche Handlungsempfehlung zur Verfügung gestellt. Fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit ist die spielerische und altersgerechte Unterweisung der Kinder in die Grundregeln der Hygiene wie Händewaschen und achtsames Hygieneverhalten im Umgang miteinander, beim Essen und in den Sanitäreinrichtungen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Betreuung von ausschließlich gesunden Kindern, für Kinder und Personal mit Covid-19-Krankheitssymptomen gilt noch das Betretungsverbot.
„Uns ist es gelungen, den Rahmen zu klären, in dem ein Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen in den Kitas stattfinden kann. Unser gemeinsames Ziel ist, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die frühkindliche Bildung in Darmstadt wieder allen Familien zu ermöglichen“, so Barbara Akdeniz. „Ich bin sehr froh, dass wir die Rahmenbedingungen herstellen konnten, so dass allen Kindern wieder ein Zugang in die Kitas ermöglicht werden kann. Wir werden den Kindern wieder ein verlässliches und gutes Bildungs- und Betreuungsangebot machen können. Die Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig das Recht auf Bildung ist und welche Rolle die Kinderbetreuung für die Kinder, die Familien und die gesamte Stadtgesellschaft spielt.“

Wichtig ist allen Trägern die Botschaft: „Die Rückkehr zum Regelbetrieb der Kinderbetreuungseinrichtungen bedeutet einen maß- und verantwortungsvollen Weg zu beschreiten, der einerseits den Eltern und Kindern eine sehr gute Betreuungsperspektive bietet, aber andererseits zugleich dem Gesundheitsschutz von Kindern und Fachkräften oberste Priorität einräumt. Kinder brauchen Kinder, hierfür sind die Kindertagesstätten ein ganz wichtiger Ort“, erklären Kerstin Reichel, Das Kind e.V., Verena Bayram,  Paritätischer, für die kleinen Freien Träger, Barbara Lücke für die AWO, Andrea Potthast für den ASB, Michael Müller-Möscheid für das Evangelische Dekanat-Darmstadt, Barbara Themel, für den Trägerverbund evangelische Kitas, Hildegard Kewes vom Bistum Mainz für die katholischen Kindertagesstätten sowie Barbara Akdeniz und Imke Jung-Kroh für die städtischen Kindertagesstätten.

Die Sommerschließzeiten werden von den städtischen Kindertagesstätten wie geplant durchgeführt, es wird in den entsprechenden Wochen einen Notdienst für die angemeldeten Kinder geben. Zur Durchführung der Sommerschließzeiten und zur Einführung des Regelbetriebs wurden die Eltern, deren Kinder städtische Kitas besuchen, bereits schriftlich informiert.

29. Juni 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich am heutigen Montag, 29. Juni, mit dem Infektionsgeschehen in der Stadt, der Situation in den städtischen Parks und Grünanlagen und erneut mit der Grube Prinz von Hessen beschäftigt.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, gab es seit der letzten Sitzung des Krisenstabs 3 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 in Darmstadt. Damit erhöht sich die Zahl kumuliert auf insgesamt 228 Fälle. 201 von diesen Personen betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 bleibt bei 18. 
Die regionale Lage habe sich trotz vereinzelter neuer Fälle in der Stadt nicht entscheidend geändert. Im Zuge des Ende der vergangenen Woche in der regionalen Presse berichteten Falls von Covid-19 in der Bibliothek der Technischen Universität (TU) Darmstadt gibt es bisher keine Hinweise, dass weitere Ansteckungen erfolgt sind.

Als durchaus problematisch betrachtet der Krisenstab die zunehmenden Versammlungen von zumeist jungen Menschen  in den städtischen Parks und Grünanlagen ohne entsprechende Abstände. Hier komme es häufig zu großen Menschenmengen von bis zu 200 teils alkoholisierten Personen, etwa im Orangeriegarten, die auch eine entsprechende Vermüllung nach sich gezogen haben. Zwar sei grundsätzlich ein Verständnis da, dass durch fehlende Möglichkeiten zum Feiern Ausweichmöglichkeiten gerade im Freien gesucht werden. Dennoch müssen auch hier im Sinne der Pandemiebekämpfung die entsprechenden Regeln beachtet werden. Die Abstandsregeln gelten weiter und werden von Polizei und Ordnungsamt überwacht. Die Situation stärker beleuchten und Lösungen im Umgang mit diesen Situationen erarbeiten soll nun ein Runder Tisch zwischen Stadt und Polizei, zu dessen Einrichtung es nun Gespräche geben soll. 

Die Feuerwehr berichtet, dass die Anforderungen an Schutzmaterialien weiterhin rückläufig sind, was offenbar auf eine Reduzierung des Bedarfs hinweist. 

Bei der Grube Prinz von Hessen gibt es noch immer keine rechtliche Grundlage seitens des Landes Hessen. Die Stadt hat hier nochmals mit Nachdruck signalisiert, dass sie eine allgemeine Regelung für alle Gewässer dieser Form dringend notwendig hält. Bei einem Ortstermin mit der DLRG wurde ein möglicher Einsatz der Rettungskräfte ab dem 4. Juli besprochen. Dazu wird es nochmal eine gesonderte Information geben. Dies gilt auch für die Rückkehr in den Kita-Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen ab dem kommenden Montag, 6. Juli. 

Der Krisenstab kommt am nächsten Montag, 6. Juli, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

22. Juni 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner heutigen Sitzung am Montag, 22. Juni, erneut mit dem Infektionsgeschehen in Darmstadt beschäftigt. Dieses bewegt sich nach wie vor auf sehr niedrigem Niveau. 

Wie das Gesundheitsamt berichtet, ist für die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit der letzten Sitzung des Krisenstabs am 15. Juni ein neuer Fall von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 224 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 201 Personen betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen (+2). Neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gab es seitdem nicht, die Zahl liegt nach wie vor bei18. Die Inzidenz beträgt aktuell 0,63. Darüber hinaus gab es Gespräche zwischen Gesundheitsamt und Jugendamt bei dem die bestehenden Hygienekonzepte für die Kitas in Darmstadt noch einmal überprüft und angepasst wurden. 

Auch in den Darmstädter Kliniken ist die Lage stabil. Nach wie vor befinden sich dort keine Personen mit einer Covid-19-Infektion mehr auf den Stationen.  

Während der Großteil der Freibäder und Naturbadeseen in Darmstadt wieder geöffnet wurden, ist die Lage an der Grube Prinz von Hessen nach wie vor problematisch. Noch immer besteht hier seitens des Landes Hessen keine rechtliche Klarheit. Bis auf weiteres bleibt das Baden dort also untersagt. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt richtet daher bis zu einer Entscheidung des Landes einen dringenden Appell an die Bürgerinnen und Bürger, sich hier unbedingt verantwortungsvoll und entsprechend den Vorgaben zu verhalten. Am kommenden Mittwoch soll es einen Ortstermin zwischen Politik, Verwaltung und der DLRG geben, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 29. Juni, 10 Uhr, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Je nach Situation und Notwendigkeit behält sich das Gremium jedoch vor, jederzeit außerplanmäßig zusammenzutreten. 

15. Juni 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung am heutigen Montag, 15. Juni, erneut mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens in Darmstadt und der Situation in den Darmstädter Kliniken beschäftigt.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, gab es seit der letzten Sitzung des Krisenstabs am 8. Juni einen neuen laborbestätigten Fall von Covid-19 in Darmstadt. Damit erhöht sich die Zahl kumuliert auf insgesamt 215 Fälle. Seit dem 8. Juni ist kein weiterer Fall mehr hinzugekommen. 199 Personen betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz für die KW 24 beträgt 0,63. Bei einer umfangreichen Dateninventur konnte zudem festgestellt werden, dass in geringem Maße ältere Fälle aus dem April fälschlicherweise dem Landkreis zugeordnet worden waren. Dies hat das Amt nun korrigiert, so dass kumuliert ab sofort 223 laborbestätigte Fälle von Covid-19 für die Wissenschaftsstadt gezählt werden. Die Zahl der Verstorbenen bleibt unverändert bei 18 Personen. 

Die Darmstädter Kliniken melden, dass sich aktuell keine stationären Covid-19-Patienten mehr in den Darmstädter Häusern befinden. Zudem kann festgehalten werden, dass die medizinischen Leistungen in den Darmstädter Kliniken wieder gut angenommen werden. „Dies ist wirklich eine sehr gute Entwicklung“, sagte dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass dies auch so bleibt.“ 

Darüber hinaus hat sich der Krisenstab darauf geeinigt, die seit März geschaltete städtische Coronahelfer-Hotline aufgrund der niedrigen Infektionszahlen und der stark gesunkenen Nachfrage bis auf weiteres zunächst einzustellen. Aktiv bleibt die dazugehörige E-Mail-Adresse, coronahelfer@darmstadt.de. Fragen aus der Bevölkerung zum Thema Corona können weiter direkt an das Gesundheitsamt, über die 115 oder über die 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigungen eingebracht werden. 

Weder Polizei noch Ordnungsamt melden Auffälligkeiten am zurückliegenden verlängerten Wochenende. 

Der Krisenstab ändert den Turnus der Zusammenkünfte auf mindestens einmal wöchentlich und kommt am kommenden Montag, 22. Juni, 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Je nach Situation und Notwendigkeit behält sich das Gremium jedoch vor, jederzeit außerplanmäßig zusammenzutreten. 

8. Juni 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner heutigen Sitzung am Montag, 8. Juni, erneut mit dem Infektionsgeschehen in Darmstadt und einem kurzfristig veröffentlichten Modell-Entwurf des Landes für ein hessenweit einheitliches Eskalationssystem beschäftigt. Dieses sähe eine fünfstufige Einteilung von grün bis tief rot mit entsprechend zu treffenden Maßnahmen vor. Das Gesundheitsamt betrachtet ein hessenweit einheitliches Vorgehen als unbedingt förderlich. Der Krisenstab wird sich den Vorschlag noch einmal detailliert anschauen und dann eine Bewertung abgeben.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt weiterhin keine neuen Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert weiter 214 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 199 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz beträgt damit weiterhin 0.

Wie die Feuerwehr, die am Samstag erneut Schutzmaterialen an die Bedarfsträger ausgegeben hat, berichtet, sinkt der Bedarf offenbar weiter. Daher soll das Verteilsystem nun auf Anfrage über das angebotene Kontaktformular umgestellt werden.
Wie die Polizei berichtet, läuft das öffentliche Leben weiter an, besondere Vorkommnisse gab es am Wochenende nicht. Auch das Ordnungsamt meldet keine besonderen Vorkommnisse.

Beim Thema Bäderöffnung hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt ein Konzept erarbeitet, dass eine Öffnung einzelner Bäder unter bestimmten Voraussetzungen zulässt. Nach wie vor gibt es jedoch keine klare einheitliche Regelung des Landes Hessen.

Der Krisenstab kommt am nächsten Montag, 15. Juni, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

5. Juni 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag (5.) mit der weiterhin positiven Entwicklung der Fallzahlen beschäftigt und die Vorstellung einer wöchentlichen Bilanz zu den Kapazitäten in den Kliniken in Hessen und Darmstadt festgelegt. So wird das Klinikum Darmstadt als koordinierendes Krankenhaus ab sofort einen wöchentlichen Überblick zur Entwicklung der Kapazitäten in den hessischen als auch in den Krankenhäusern des Versorgungsgebiets 6 vorstellen.

„Durch die wöchentliche Bilanz erhält der Krisenstab einen regelmäßigen umfassenden Überblick über die Kapazitäten in den Kliniken und kann gegebenenfalls schnell auf sich andeutende Engpässe reagieren“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Gerade mit Blick auf eine mögliche zweite Welle an Infektionen ist dies eine zusätzliche und nützliche Kontrollmöglichkeit.“

Wie das Gesundheitsamt berichtet, gab es seit der letzten Sitzung des Krisenstabs am vergangenen Dienstag, 2. Juni, erneut keine neuen laborbestätigten Fälle von Covid-19 in Darmstadt. Damit bleibt die Zahl kumuliert bei insgesamt 214 Fällen. Der letzte laborbestätigte Fall datiert vom 19. Mai 2020. Die Zahl der Genesenen erhöht sich um eine Person auf insgesamt 199. Darüber hinaus wird berichtet, dass das Land Hessen für Quarantäne-Verweigerer nun entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten festgelegt hat, was dem Gesundheitsamt bessere Möglichkeiten bei der Durchsetzung der gesetzlichen Regelungen bietet und die Sicherheit erhöht.

Wie Klinikum und Feuerwehr berichten, sind 20.000 von der Firma Merck gespendete Masken sowie 2500 Liter Desinfektionsmittel vom Land Hessen auf die kommunalen Bedarfsträger verteilt worden. Dabei lässt sich feststellen, dass der Bedarf an Schutzmaterialien, auch bedingt durch die wieder angelaufenen Lieferketten, offenbar Stück für Stück zurückgeht.

Im Bereich einer möglichen Öffnung der Bäder wartet die Wissenschaftsstadt Darmstadt weiterhin auf eine übergeordnete Regelung des Landes. Seit dem vergangenen Montag sind jedoch die Vereinsaktivitäten im DSW-Freibad unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts bereits wieder möglich.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 8. Juni, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

2. Juni 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Dienstag, 2. Juni, mit der Entwicklung der Infektionszahlen, der heute angelaufenen Kitaöffnung und der Besuchssituation in den Krankenhäusern beschäftigt.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, stagnieren die Infektionszahlen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt weiterhin. Seit der letzten Sitzung des Krisenstabs gab es erneut keine neuen laborbestätigten Fälle von Covid-19 in Darmstadt. Damit bleibt die Zahl kumuliert bei insgesamt 214 Fällen, die Inzidenz beträgt 0. Zusätzlich informierte das Gesundheitsamt, dass 20 neue Stellen für das Corona-Management verabschiedet sind und in Kürze ausgeschrieben werden. Oberbürgermeister Jochen Partsch dazu: „Dies sind beides sehr gute Nachrichten für die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dass weiterhin keine neuen Infektionsfälle hinzugekommen sind, zeigt, dass unser gemeinsamer Weg nach wie vor richtig ist und die effektive Eindämmung des Infektionsgeschehens gut funktioniert hat. Diese tolle Entwicklung gilt es weiter mit Maß, Mitte und Vernunft zu bestätigen. Die neuen Stellen im Gesundheitsamt stärken zudem zusätzlich die medizinische Infrastruktur in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, erhöhen die Schlagkraft des Gesundheitsamtes und stellen sicher, dass wir auch weiterhin gut durch diese Krise kommen können und werden.“

Seit dem heutigen Dienstag läuft auch die Rückkehr der Kitas in den eingeschränkten Regelbetrieb. Hier ist in der letzten Woche ein gemeinsames Vorgehen der Stadt mit den Trägern abgestimmt worden. Man einigte sich auf einen 3-Stufen-Plan, der vorsieht, im ersten Schritt ab 2. Juni Vorschulkinder und Kinder, die ihre letzten Tage vor dem Kindergartenantritt in der Krippe verbringen in die Kitas zu holen, es folgen Kinder berufstätiger Eltern und schließlich alle Kinder. Bisher sei es, so die Rückmeldung aus dem Sozialdezernat, ruhig angelaufen. Selbstauferlegte Maßgabe ist, so viele Kinder wie möglich in die Kitas zu holen. Kinder- und Jugenddezernentin Akdeniz spricht hier den Kita-Leitungen noch einmal ihren Dank aus. Trotz unterschiedlicher Gegebenheiten sei die Situation bisher super organisiert und im gesamten Prozess sehr konstruktiv begleitet worden. 

Im Bereich der Kliniken hat das Land Hessen angeordnet, dass das derzeit geltende, generelle Besuchsverbot landesweit unverändert bis zum 5. Juli 2020 in Kraft bleibt. Abweichend von anderen Bundesländern hat sich Hessen damit gegen gelockerte Besuchsregelungen für Kliniken entschieden. Die drei Darmstädter Kliniken, Klinikum Darmstadt, Agaplesion Elisabethenstift und Alice-Hospital, begrüßen diese Entscheidung. Ein generelles Besuchsverbot dient der Eindämmung des Coronavirus und dem Schutz aller Patientinnen und Patienten sowie aller Mitarbeitenden. Es gibt Sicherheit, vor allem in der aktuellen Phase der Pandemie, in der die Auswirkungen der Lockerung beobachtet werden müssen. Die Krankenhäuser müssen sich daher in der nächsten Zeit auf steigende Infektionszahlen einstellen. Die Gesundheit der Patientinnen und Patienten muss bestmöglich geschützt werden, weswegen die Kliniken ein Besuchsverbot als sinnvoll ansehen. Nach wie vor sind von dem generellen Besuchsverbot ausgenommen: Seelsorger/innen, Eltern, die ein minderjähriges Kind oder Neugeborenes besuchen, Rechtsanwälte/innen und Notare/innen und sonstige Personen, denen aus beruflichen Gründen oder aufgrund hoheitlicher Aufgaben (z.B. gesetzliche Betreuende) Zugang zu gewähren ist sowie Besuche bei palliativ-medizinisch behandelten Patienten/innen. Bei und nach Geburten gelten ebenfalls die bereits etablierten Regelungen für die Anwesenheit von Vätern unter der Geburt, sowie die anschließenden Besuche.
     
Unterdessen hat die Feuerwehr damit begonnen, 29.000 von Merck zur Verfügung gestellte Schutzmasken an die Bedarfsträger in Darmstadt zu verteilen. Zunächst berücksichtigt werden die Kliniken, die Stationäre Pflege und der Rettungsdienst. Etwa ein Sechstel verbleibt zur übrigen Verteilung bei der Feuerwehr. 

29. Mai 2020

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in den vergangenen Tagen in sehr kurzer Zeit und durch zahlreiche Abstimmungsgespräche mit Trägern, Eltern und Einrichtungen die Rückkehr der Kitas in Darmstadt in den vom Land Hessen beschlossenen eingeschränkten Regelbetrieb ab dem kommenden Dienstag, 2. Juni, organisiert. Die Einrichtungen waren seit Wochen aufgrund der Covid-19-Pandemie nur für einen Notbetrieb geöffnet. Nun wird wieder eine Perspektive für Kinder und Eltern eröffnet.

„Soziale Kontakte sind für die Entwicklung von Kindern extrem wichtig. In unseren Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt erhalten Kinder eine professionelle und fördernde Begleitung. Eltern sind stark gefordert, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ohne Kinderbetreuung kaum möglich“, konstatiert Sozialdezernentin Barbara Akdeniz.

Grundlage des weiteren Handelns ist das nach wie vor geltende Betretungsverbot der Kitas sowie die Einschränkungen im Regelbetrieb auf der Basis der 12. Verordnung des Landes Hessen zur Bekämpfung des Corona-Virus. Darüber hinaus bilden die erlassenen Hygieneempfehlungen des Landes und die Hygieneregeln der Stadt für die Kinderbetreuung einen wichtigen Rahmen. Demnach gilt weiterhin, dass systemrelevante Berufsgruppen und weitere Personengruppen einen Anspruch auf Notbetreuung haben. 
Die darüber hinaus zur Verfügung stehenden Plätze hängen – je nach Einrichtung sehr unterschiedlich – von vorhandenen personellen und räumlichen Kapazitäten ab.

„In mehreren Telefonkonferenzen und Besprechungen mit den großen freien und kirchlichen Trägern sowie den Leitungen von Kindertagesstätten und mit dem Hauptelternbeirat der städtischen Kindertagesstätten haben wir folgendes Vorgehen entwickelt: Wir werden in drei Schritten die Kitas öffnen, zunächst am 2. Juni für sogenannte ‚Vorschulkinder‘ und Kinder im Übergang von der Krippe in den Kindergarten, um ihnen noch ein paar Tage und einen Abschied in der Kita zu ermöglichen“, erläutert Akdeniz weiter. „Ab dem 8. Juni sollen Kinder von berufstätigen Eltern zum Zuge kommen und ab dem 15. Juni soll ein Angebot für möglichst alle Kinder erfolgen.“

Der Zeitplan bei den freien Trägern kann variieren und ist abhängig von den individuellen Rahmenbedingungen vor Ort. „Das Vorgehen setzt in der Regel ein Platz-Sharing-System voraus, denn eines ist klar – auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes und dem weiter bestehenden Infektionsrisiko wird es keine Öffnung in vollem und gewohntem Umfang geben können“, so Akdeniz.

Um möglichst vielen Kindern den Zugang in die Kita zu ermöglichen, werden die Träger in jeder Einrichtung individuell vorgehen, denn überall sind die Rahmenbedingungen verschieden. „Mit Flexibilität und Kreativität sollen Möglichkeiten eröffnet werden. Von daher wird es Angebote geben, die in der Regel einen bzw. zwei Tage umfassen, dies ist abhängig von der bereits bestehenden Anzahl an Notbetreuungskindern und den räumlichen sowie personellen Ressourcen. Waldkindergärten haben beispielsweise andere Bedingungen als Einrichtungen mit einer Betriebserlaubnis von über 100 Kindern im regulären Betrieb“, so Akdeniz.

Wichtig ist allen Trägern gemeinsam: „Unsere Haltung ist, so viele Kinder wie möglich zu erreichen. Dafür werden wir große Anstrengungen unternehmen und auf die Eltern zugehen“, erklären Kerstin Reichel, Das Kind e.V., für die kleinen Freien Träger, Barbara Lücke für die AWO, Andrea Potthast für den ASB, Michael Müller-Möscheid für das Evangelische Dekanat-Darmstadt, Barbara Themel, für den Trägerverbund evangelische Kitas, Hildegard Kewes vom Bistum Mainz für die katholischen Kindertagesstätten sowie Barbara Akdeniz und Imke Jung-Kroh für die städtischen Kindertagesstätten.

Mit dieser Botschaft bieten wir den Familien in Darmstadt eine Perspektive und stellen ab der kommenden Woche ein Stück Normalität in Aussicht. Ebenfalls stellen wir uns der gemeinsamen Verantwortung, mit dem Ziel, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die frühkindliche Bildung in Darmstadt wieder möglichst vieler Kinder zu ermöglichen. Im Fokus sind dabei die Entlastung der Familien und der Blick auf die Bedarfe der Kinder.

Die Kitaleitungen werden nun auf alle Eltern zugehen und sie über die konkreten nächsten Schritte in ihrer Kita informieren.

28. Mai 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag, 28. Mai, vor allem mit der weiteren Stabilisierung des Infektionsgeschehens in der Stadt beschäftigt. Wie das Gesundheitsamt berichtet, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit der letzten Sitzung des Krisenstabs am vergangenen Montag weiterhin keine neuen Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert weiterhin 214 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 194 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die letzten zwei bestätigten Fälle wurden am 19. Mai registriert, so dass die Stadt seit über einer Woche keine neuen Fälle verzeichnet hat.

„An der weiterhin hocherfreulichen Entwicklung der Infiziertenzahlen können wir sehen, dass wir die Ausbruchssituation mit Covid-19 in Darmstadt gemeinsam und unter teils großen Anstrengungen sehr gut in den Griff bekommen haben“, erläutert dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Noch ist die Situation nicht abschließend zu beurteilen aber die Tendenz ist ohne Zweifel positiv. Jetzt müssen wir, auch mit Blick auf das kommende Wochenende, weiter gemeinsam daran arbeiten, dass es so bleibt. Mein Appell lautet daher erneut: Halten Sie sich an die Abstands- und Hygieneregeln, nehmen Sie Rücksicht, bleiben Sie ruhig und besonnen. Dann stehen die Chancen gut, dass sich die Situation in Darmstadt auch über einen längeren Zeitraum weiter stabilisiert und wir gut und gesund durch den Sommer kommen können.“

Im Bereich der Kinderbetreuung laufen die Vorbereitungen weiter. Zu den genauen Details wird es im Laufe dieser Woche noch einmal eine gesonderte Information für die Öffentlichkeit geben.

Der Krisenstab kommt am kommenden Dienstag, 2. Juni, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

25. Mai 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich am heutigen Montag, 25. Mai, vor allem mit der vom Land Hessen beschlossenen Rückkehr in den eingeschränkten Regelbetrieb bei den Kindertagesstätten ab dem kommenden Dienstag, 2. Juni, beschäftigt. Weitere Themen waren die derzeit niedrige Inzidenz in Darmstadt und die Situation in den Krankenhäusern.

Im Bereich der Kinderbetreuung kann die Tagespflege seit dem 25. Mai wieder genutzt werden. Wie das Sozialdezernat berichtet, haben auch nahezu alle Tageseltern ihr Angebot wieder zur Verfügung gestellt. Dies sei auch vor allem im U3-Bereich bereits eine Entlastung. Zusätzlich dürfen seit heute auch Kinder mit einer körperlichen Beeinträchtigung wieder zurück in die Einrichtungen. Mit Blick auf den kommenden Dienstag, 2. Juni, und der Rückkehr in den sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb kündigt die Verwaltung die Überführung der Vorgaben des Landes Hessen in ein transparentes Regelwerk an. Nach der Verordnung sollen zusätzlich zu den bisher betreuten Kindern in der Notbetreuung noch Kinder hinzukommen, bei denen außergewöhnliche Härte als Kriterium vorliegt. Da dies jedoch im jeweiligen Fall entschieden werden muss, wird sich die Verwaltung im Verlauf dieser Woche jede Kita betrachten, den Bedarf der Eltern abfragen, den Status quo eruieren und die Personalsituation berücksichtigen. Dabei soll auch ermittelt werden, wie viele zusätzliche Plätze eventuell noch möglich sind. Sozialdezernentin Barbara Akdeniz setzt hier auf ein sogenanntes Platz-Sharing-Modell, bei dem sich die Kinder in der Kita abwechseln. Wichtig sei, so Akdeniz, dass den Kindern grundsätzlich wieder Kontaktmöglichkeiten zu anderen Kindern eingeräumt werden.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit der letzten Sitzung des Krisenstabs am 20. Mai 2 neue Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 214 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. 186 davon betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Mit diesen 2 Fällen innerhalb der letzten Kalenderwoche beträgt die Inzidenz für die letzte Woche 1,26. In der Woche davor war es noch 3,8. Erste Zahlen weisen außerdem keine signifikante Übersterblichkeit im Zeitraum der letzten drei Wochen aus. 

Auch aus den Darmstädter Kliniken kommen gute Nachrichten. So gibt es im Klinikum keinen Covid-19 Patienten mehr auf der Intensivstation. Stationär wurde in den vergangenen zwei Wochen kein neuer Covid-Fall aufgenommen. Auch im Alice-Hospital gibt es derzeit keine Covid-19 Patienten und auch keine Verdachtsfälle. Das Elisabethenstift dagegen überprüft derzeit noch einige wenige Verdachtsfälle.

Die HEAG mobilo informiert darüber hinaus, dass man plant, ab dem 2. Juni wieder den fast normalen Betrieb bei den Straßenbahnen aufnehmen. Derzeit befinde man sich bei punktuell 50  Prozent Auslastung in den Spitzenzeiten, im Schnitt liege man bei 25 Prozent Auslastung.

Der Krisenstab kommt am kommenden Donnerstag, 28. Mai, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

20. Mai 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich am heutigen Mittwoch, 20. Mai, mit der geplanten Öffnung der Kitas am 2. Juni, dem aktuellen Stand bei einer möglichen Öffnung der Bäder und Konzepten für die Kultur in der Wissenschaftsstadt beschäftigt. Weiteres Thema war noch einmal die Situation der Gastronomie, wozu es am heutigen Mittwoch ein Abstimmungsgespräch von Oberbürgermeister Jochen Partsch mit den Darmstädter Gastronomen geben wird.

Im Fall der vom Land Hessen beabsichtigten Rückkehr der Kitas in einen eingeschränkten Regelbetrieb ab dem 2. Juni laufen die Vorbereitungen auf Seiten der Wissenschaftsstadt Darmstadt weiter. Für den heutigen Mittwoch wird die angepasste Verordnung des Landes Hessen erwartet, welche die Grundbestimmungen für die Öffnung festlegen soll. Dazu wird es heute Abstimmungsgespräche zwischen Sozialdezernat und den Eltern- und Trägervertretern geben. In den vergangenen Tagen ist städtischerseits bereits ein eigenes Hygienekonzept für die Einrichtungen erstellt und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt worden. Dieses wird nun noch zusätzlich einmal an die Bedürfnisse der Tagespflege angepasst und den Einrichtungen als Information übermittelt. Die vom Land Hessen beschlossene Öffnung im Bereich der Tagespflege am kommenden Montag (25.) wird von Seiten der Stadt sehr positiv bewertet. Wie das Jugendamt berichtet, kann hier davon ausgegangenen werden, dass nahezu alle vor der Corona-Krise betreuten Kinder und Familien wieder ein Angebot bekommen. Zusätzlich werden derzeit Rahmenkonzepte für die Kinder- und Jugendhäuser abgestimmt, so dass hier eine Rückkehr in den Betrieb ab nächster Woche möglich erscheint. Dazu wird es nochmal eine gesonderte Information für die Öffentlichkeit geben.
Aktuell werden in Darmstadt in der Notbetreuung 1186 Kinder betreut, darunter ein hoher Anteil an U3-Kindern.

Im Fall einer möglichen Öffnung der Bäder strebt der Krisenstab eine einheitliche und vom Land Hessen vorgegebene Lösung an. Hierzu ist man mit dem Land im Gespräch. Bisher sieht das Land offenbar ein Öffnungskonzept zunächst ohne Publikumsverkehr für den Leistungssport, Schwimmkurse und andere Angebote vor. Für den Freizeitbereich soll zunächst ein Konzept mit den Gesundheitsämtern erstellt werden. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt möchte hier die Vorgaben des Landes abwarten. Am 5. Juni dürfte das Thema im Gespräch der Bundeskanzlerin mit den Ländern angesprochen werden.

Im Bereich der Kultur wird derzeit von der Centralstation in Abstimmung mit dem Kulturdezernat ein Programm erarbeitet und zeitnah vorgestellt, wie unter den gegebenen Auflagen eine Rückkehr in den Kulturbetrieb aussehen kann. Auch hierzu wird es noch einmal eine gesonderte Information geben. 

Wie das Gesundheitsamt berichtet, gibt es seit der letzten Sitzung des Krisenstabs am vergangenen Montag 2 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 in Darmstadt. Damit erhöht sich die Zahl kumuliert auf insgesamt 214 Fälle. 168 von diesen Personen betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Die Inzidenz für die Wissenschaftsstadt Darmstadt sinkt dabei weiter.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 25. Mai, um 10 Uhr, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

18. Mai 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung am heutigen Montag, 18. Mai, vor allem mit der Situation in der Gastronomie beschäftigt. Diese darf seit dem vergangenen Freitag unter bestimmten Auflagen wieder öffnen und Gäste empfangen. Aus Sicht der Beteiligten lief die Öffnung bisher ohne größere Zwischenfälle oder Verstöße, eine Herausforderung bleibt jedoch die Nutzung von zusätzlichen Flächen im öffentlichen Raum, wo die Gefahr einer Ansteckung mit Covid-19 deutlich geringer ist, als in geschlossenen Räumen. Um den Gastronomen hier entgegenzukommen, hat der Krisenstab beschlossen, in Abstimmung mit Ordnungsamt und Feuerwehr die Nutzung größerer Flächen für die Außengastronomie dort zu prüfen und zu genehmigen, wo dadurch keine Einschränkungen des Verkehrs oder der Rettungswege zu erwarten sind.

„Wir sind uns bewusst, wie schwierig die Situation für die Gastronomie in Zeiten der Pandemie ist. Daher wollen wir die Wirtinnen und Wirte nach Möglichkeit mit großzügigeren Regelungen zur Nutzung von Außenflächen unterstützen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dies kann allerdings nur dort erfolgen, wo durch die Bestuhlung keine Einschränkungen in anderen Bereichen des Öffentlichen Lebens entstehen. Dies werden wir uns im Einzelfall genau anschauen und dann entsprechend festlegen. Wir bitten jedoch schon jetzt um Verständnis, dass dies nicht überall im Stadtgebiet möglich sein wird und setzen auf die Einsicht der Gastronomen hier nicht selbstständig mit Erweiterungen tätig zu werden. Außerdem appellieren wir an die Bürgerinnen und Bürger, sich bei der Nutzung auch weiterhin an die entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln zu halten. Dies gilt auch und insbesondere mit Blick auf den kommenden Donnerstag, wo aufgrund des Feiertags ein erhöhtes Aufkommen zu erwarten ist.“  

In der Sitzung besprochen wurde außerdem die Situation in den Schulen. Hier wurden in den vergangenen Tagen noch kleinere bauliche Anpassungen, so etwa die Installation von Seifenspendern, dort vorgenommen, wo es sie bisher noch nicht gegeben hatte. Ansonsten wird die Entwicklung in dieser Woche sehr genau beobachtet und gegebenenfalls angepasst, wo es nötig sein sollte. Zum Wiederaufnahme der Betreuung in den Kitas wird es am kommenden Mittwoch (20.) ein Abstimmungsgespräch geben, so dass Ende dieser Woche mit weiteren Informationen gerechnet werden kann. 

Wie das Gesundheitsamt berichtet, gab es seit der letzten Sitzung des Krisenstabs 3 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 in Darmstadt. Damit erhöht sich die Zahl kumuliert auf insgesamt 213 Fälle, Stand Sonntag, 17. Mai, 18 Uhr. 168 von diesen Personen betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen. Es gab keine neuen Todesfälle. In der 20. KW gab es somit in der Stadt Darmstadt insgesamt 7 neue Fälle (Vorwoche 19. KW: 10), die Inzidenz (neue Fälle/100.000/Woche) in der 20. KW betrug somit 4,4  (Vorwoche 19. KW: 6,3). 

„Die derzeit gute Entwicklung bei den Infiziertenzahlen in ganz Deutschland ist weiterhin auch bei uns in Darmstadt spürbar“, erklärt OB Partsch abschließend. „Wenn wir hier weiter mit Weitsicht und Vernunft agieren, bin ich mir sicher, dass die Zahlen auch über den Sommer stabil bleiben.“


Nach der Schließung im Zuge der Covid-19-Pandemie öffnet die Stadtbibliothek der Wissenschaftsstadt Darmstadt in einem ersten Schritt am Mittwoch, 20. Mai, wieder ihre Hauptstelle im Justus-Liebig-Haus für die Darmstädter Bürgerinnen und Bürger. Mit vorerst verkürzten Öffnungszeiten und eingeschränktem Service können dann Dienstag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr entliehene Medien zurückgegeben und neue Medien ausgeliehen werden. 

Weiterhin müssen Besucherinnen und Besucher ihren Aufenthalt so kurz wie möglich gestalten, es dürfen sich vorerst nur eine begrenzte Anzahl an Personen gleichzeitig in der Stadtbibliothek aufhalten. Der Zugang ist ausschließlich über den Haupteingang Justus-Liebig-Haus möglich. Der Rückgabekasten im Haupteingang Justus-Liebig-Haus ermöglicht eine schnelle Rückgabe von Medien.
Um möglichst vielen Menschen den Bibliotheksbesuch zu ermöglichen, wird die Aufenthaltsdauer auf 20 Minuten beschränkt. Längere Aufenthalte zum Lesen, Lernen und Arbeiten sind in dieser Phase noch nicht möglich. Internetplätze, WLAN, Tageszeitungen und Kopierer stehen vorerst ebenfalls nicht zur Verfügung. Aktuelle Zeitschriften sind sofort ausleihbar und das E-Medien-Angebot steht weiterhin wie gewohnt zur Verfügung. 

Der Zutritt darf lediglich einzeln erfolgen (Ausnahme: Kinder in Begleitung eines Elternteils). Für Kinder unter 10 Jahren ist der Zutritt nur in Begleitung eines Erwachsenen gestattet. Es wird empfohlen, vorab im Web-Katalog nach den gewünschten Medien samt Standort zu suchen, um den Besuch in der Bibliothek kurz zu halten.

Wichtig ist: Niemand ist derzeit mit den Ausleihfristen in zeitlichem Verzug und muss in den ersten Wochen der Öffnung zurückgeben. Alle Rückgabefristen wurden pauschal auf den 13. Juni gesetzt. In einem der nächsten Schritte sollen die Öffnungszeiten der Hauptstelle erweitert werden, die Stadtteilbibliotheken in Eberstadt und Kranichstein wieder öffnen und der Bücherbus wieder fahren. Die Planungen hierzu laufen bereits.


Angesichts der massiven Einschränkungen im Bäderbetrieb durch die Covid-19-Pandemie hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt die Erstattung von nicht mehr nutzbaren Dauerkarten für die städtischen Hallenbäder beschlossen.

Die nicht mehr nutzbaren Karten können ab sofort beim Eigenbetrieb Bäder, Bad Nauheimer Straße 2, mit einem Erstattungsantrag und Angabe der Bankverbindung zurückgegeben werden. Die Erstattung beträgt bei einer Saisonkarte bzw. Kombikarte 37 Euro und bei der ermäßigten Saisonkarte/Kombikarte 25 Euro.

15. Mai 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag (15.) vor allem mit der Situation in der (Außen-)Gastronomie in der Stadt und den Herausforderungen bei der Organisation des vom Land Hessen für den 2. Juni angekündigten eingeschränkten Regelbetriebs in den Kitas beschäftigt. Zudem wurde der Umgang mit der Grube Prinz von Hessen thematisiert.

Dabei war sich der Krisenstab einig, dass bei der seit heute möglichen Wiedereröffnung in der Gastronomie klare Regeln bei der Nutzung von Außenbereichen im öffentlichen Raum bestehen. Oberbürgermeister Jochen Partsch appelliert daher bei aller Freude über die neuen Möglichkeiten an die Gastronomen, ihre Bestuhlung so anzubringen, dass Rettungswege freigehalten werden und das Marktgeschehen nicht beeinträchtigt wird. Damit es hier nicht zu Zuwiderhandlungen kommt, ist das Ordnungsamt angewiesen, dies streng zu kontrollieren. „Wir freuen uns alle, dass die Gastronomie unter den bekannten Auflagen wieder öffnen darf, die Gastronomen wieder eine Einnahmemöglichkeit haben und wir uns dort treffen können“, erläutert OB Partsch. „Es muss jedoch klar sein, dass hier bei aller Freude die Regeln eingehalten werden. Dies gilt nicht nur für die gebotenen Abstands- und Hygieneregeln, sondern vor allem auch bei der Nutzung von öffentlichem Raum. Nur wenn hier mit Maß und Mitte vorgegangen wird, können wir alle von den neuen Freiheiten profitieren. Uns ist bewusst, dass die Gastronomen in einer schwierigen Lage sind und wir sind selbstverständlich gewillt, hier bestmöglich zu unterstützen. Deswegen werden wir in der nächsten Woche in Abstimmung mit der Feuerwehr auch noch einmal konstruktive Gespräche mit den Darmstädter Gastronomen führen, um hier an Lösungen zu arbeiten. Klar ist aber, dass insbesondere auf dem Markplatz keine Erweiterung der Fläche möglich ist. Für die anderen Bereiche werden wir versuchen, flexible Lösungen für die Nutzung von Flächen zu entwickeln. Gemeinsames Ziel ist weiter, das Infektionsgeschehen nicht wieder aufflammen zu lassen!“ 

Im Falle der vom Land Hessen angekündigten Öffnung der Kitas am 2. Juni, sieht die Stadt zahlreiche Herausforderungen. Noch immer habe das Land Hessen nicht genau festgelegt, wie eine Rückkehr in einen eingeschränkten Regelbetrieb im Detail aussehen soll. In der kommenden Woche wird Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz deshalb mit den Träger- und Elternvertretungen Gespräche führen, um kommunale Lösungen zu entwickeln. Parallel arbeitet das Jugendamt gemeinsam mit dem Gesundheitsamt an einem abgestimmten Hygienekonzept für die Kindertagestätten. An das Land Hessen wird noch einmal die Aufforderung formuliert, so schnell wie möglich klare Verhältnisse zu schaffen.

Besprochen wurde zudem die Situation am Badesee Grube Prinz von Hessen. Hier gilt, dass das Baden aufgrund der Covid-19-Pandemie bis auf weiteres nicht möglich sein wird. Dies wird von der Wissenschaftsstadt Darmstadt auch noch einmal auf einem Schild gut sichtbar für alle Besucherinnen und Besucher kommuniziert. Das Land Hessen hat bis Anfang Juni eine entsprechende Richtlinie angekündigt. Bis dahin gilt die Vorgabe des HNLUG, dass aufgrund der Pandemie alle Badeseen in Hessen gesperrt sind.

Unterdessen berichtet das Gesundheitsamt 3 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit der letzten Krisenstabssitzung am vergangenen Dienstag. Damit erhöht sich die Zahl kumuliert auf 210 Personen. Davon werden 161 als bereits wieder genesen betrachtet. Der Ausbruch im Alten- und Pflegeheim St. Josef ist nach umfangreichen Testungen beendet. Auch die Mitarbeiter konnten die Quarantäne mittlerweile wieder verlassen. 

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 18. Mai, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

12. Mai 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Dienstag (12.) vor dem Hintergrund der neuen Inzidenz-Vorgabe von 50 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche noch einmal retrospektiv mit der Entwicklung der Infektionszahlen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt in den vergangenen Wochen beschäftigt. So zeigt eine Zusammenstellung des Gesundheitsamtes, dass in Darmstadt am Höhepunkt des Infektionsgeschehens (bedingt durch die Testungen in Altenheimen) in der Kalenderwoche 16 die Inzidenz etwa bei 25, also der Hälfte des vorgeschriebenen Werts gelegen hatte. In der letzten Kalenderwoche lag die Inzidenz in Darmstadt bei 6,3. Die Beschäftigung mit den Werten ist insbesondere wichtig, um die Lage in den Kliniken bei einem erneuten Anstieg der Fälle besser einschätzen zu können. Die Vorgabe eines Werts von 50 wird auch im Städtetag kontrovers diskutiert, wie Oberbürgermeister Jochen Partsch den Teilnehmern berichtete.

„Die vorgelegten Zahlen zeigen, dass wir die Situation in Darmstadt durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und das Verhalten der Bevölkerung zu jeder Zeit sehr gut im Griff gehabt haben und nach wie vor haben“, erklärt OB Partsch dazu. „Dies zeigen auch die Rückmeldungen über sinkende Zahlen von Patienten aus Darmstadt in den Darmstädter Kliniken. Das ist eine gute Nachricht, die uns einen Eindruck von den für eine Überschreitung der Inzidenz notwendigen Entwicklungen liefert. Diese guten Nachrichten sollten uns allerdings nicht dazu verleiten, anzunehmen, dass wir die Zügel hier lockerlassen dürfen. Gerade mit Blick auf die weiteren Lockerungen ist es wichtig, das wir alle weiter diszipliniert und mit Weitsicht daran arbeiten, das Infektionsgeschehen in Darmstadt zu begrenzen um den Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger so gut wie möglich sicherzustellen.“

Die aktuelle Situation: Seit Sonntag ist in Darmstadt ein neuer Fall von Covid-19 dazugekommen. Die Zahl steigt damit auf kumuliert 207 Covid-19-Fälle in Darmstadt. 152 Personen betrachtet das Gesundheitsamt als genesen. Seit 9 Tagen sind keine neuen Todesfälle dazugekommen. Unterdessen wurde das vom Gesundheitsamt erstellte Informationsblatt für Angehörige von Personen in Pflegeheimen fertiggestellt und nun an die Einrichtungen verteilt.

Mit Blick auf weitere Schülerinnen und Schüler, die ab dem nächsten Montag zurück in die Schule kommen, plant die HEAG mobilo die Kapazitäten im ÖPNV von derzeit 85 Prozent bei den Straßenbahnen und 90 Prozent bei den Bussen auf Volllast hochzufahren, falls dies notwendig sein sollte. 

Der Krisenstab kommt am kommenden Freitag (15.), um 10 Uhr, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

10. Mai 2020

Oberbürgermeister Jochen Partsch über die anstehenden Lockerungen in der Covid-19-Pandemie.

9. Mai 2020

Nachdem die Beschlüsse von Bund und Ländern zu weiteren Lockerungen in der Corona-Krise nun auch vom Land Hessen in konkretere Handlungsanweisungen und Zeitpläne überführt worden sind, hat sich der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt in einer außerplanmäßigen Sitzung am heutigen Samstag, 9. Mai, mit ersten Auswirkungen auf die Wissenschaftsstadt Darmstadt beschäftigt und ein Vorgehen abgestimmt. Intensiv diskutiert wurde auch noch einmal die neue Vorgabe aus Berlin von einer Inzidenz von höchstens 50 positiven Covid-19-Fällen pro Gebietskörperschaft in den vergangenen 7 Tagen. Hier tendiert der Krisenstab analog zu vielen Experten dazu, dass diese Zahl aus verschiedenen Gründen zu hoch angesetzt sein könnte, um ein sich anbahnendes neues Infektionsgeschehen effektiv unterbinden zu können. Das Gesundheitsamt wird hier zur nächsten Sitzung entsprechende Statistiken zu Inzidenzen in Darmstadt vorlegen, um eine valide Einschätzung der Entwicklung zu erhalten.
      
Die vom Land beschlossenen Lockerungen wurden vom Krisenstab nach den jeweiligen betroffenen Bereichen betrachtet und behandelt: 

Im Bereich Schule, wo am 18. Mai und 2. Juni die Ausweitung des Betriebs vorgesehen ist, werden aktuell in zahlreichen Abstimmungsrunden zwischen Stadt, Landkreis, Staatlichen Schulamt und Verwaltung weitere Vorkehrungen bezüglich Klassengrößen, Abstandsregeln, Hygiene, zweitversetztem und digitalem Unterricht,  und Transport erarbeitet und zum gegebenen Zeitpunkt auch umgesetzt. Aus Sicherheitsgründen nach wie vor kritisch gesehen wird der Einsatz von Desinfektionsmitteln in den Schulen. Hierauf soll nach Möglichkeit nur in Notfällen darauf zurückgegriffen werden.    

Im Bereich der Kindertagesstätten gibt es seitens des Landes Hessen leider noch wenige konkrete Vorgaben bezüglich einer konzeptionellen Vorstellung. Geplant ist der Einstieg in einen eingeschränkten Regelbetrieb ab dem 2. Juni. Die wichtigsten offenen Fragen betreffen Gruppengröße und Betreuungsanspruch. Hier steht das Sozialdezernat in ständigem Austausch mit anderen Gebietskörperschaften und dem Hessischen Sozialministerium und erwartet von allem von dort nun eine deutliche Konkretisierung der Pläne. Derzeit werden in Darmstadt 700 Kinder und damit rund 10% der Kinder vor der Krise im U3 und Ü3-Bereich betreut.  

Im Bereich Kultur begrüßen die meisten Häuser die schrittweisen Öffnungen. Dennoch bestehen gerade bei der Unterscheidung in große und kleine Häuser unterschiedliche Problemlagen. Große Häuser haben Schwierigkeiten mit den Vorgaben von 100 Personen die Wirtschaftlichkeit abzubilden, kleinere Häuser haben eher Probleme mit der Einhaltung von Abstandsregelungen. Trotzdem werden nun erste Veranstaltungskonzepte zur Wiederaufnahme des Kulturbetriebs unter den gegebenen Vorrausetzungen erarbeitet. So werden etwa im Literaturhaus und im Jazzkeller demnächst kleinere Veranstaltungsformate in die Umsetzung gehen können. Auch das Museum Künstlerkolonie wird am kommenden Dienstag (12.) seine Pforten für die Besucherinnen und Besucher öffnen können. 

In diesem Zusammenhang informiert Oberbürgermeister Jochen Partsch außerdem, dass die bisher und ursprünglich noch bis 31. Mai gültige Allgemeinverfügung der Wissenschaftsstadt Darmstadt aus dem März dieses Jahres aufgehoben und an die aktuellen Vorgaben des Landes Hessen angepasst wird.

Für den Bereich der Gastronomie berichtet Oberbürgermeister Jochen Partsch aus Gesprächen mit Darmstädter Gastronomen, dass die vom Land Hessen erlassene Vorgabe von einem Gast pro 5 Quadratmeter sehr kritisch gesehen wird. Dies ist für viele Betriebe betriebswirtschaftlich nicht darstellbar. Hier bleibt die Stadt in engem Austausch mit den Gastronomen und dem Land Hessen, damit diese Öffnung bei gleichzeitigem Infektionsschutz so pragmatisch wie möglich begleitet werden kann. In den vergangenen Tagen wurde seitens der Verwaltung außerdem ein an die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln angepasstes Konzept zur Sondernutzung öffentlicher Flächen erarbeitet. Dieses wird OB Partsch in den kommenden Tagen dann auch bei einem Gespräch mit den Darmstädter Schaustellerinnen und Schausteller vorstellen und erläutern. 

„Klar ist bei allen nun anstehenden Änderungen“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch, „dass wir die bisher erreichten Erfolge im Kampf gegen das Virus, im Zuge der nun Stück für Stück wiederkehrenden Freiheiten, keinesfalls durch unvernünftiges und leichtsinniges Verhalten aufs Spiel setzen dürfen. Die Rückkehr in eine neue Normalität ist nach wie vor brüchig und kann nur gelingen, wenn weiter alle Kräfte zusammenarbeiten und die Bürgerinnen und Bürger sich an die Vorgaben zum Infektionsschutz halten. Dann, und nur dann, kann die Wiederaufnahme eines einigermaßen normalen Alltags auch gelingen.“ 

Die Kliniken in Darmstadt zeigen sich unterdessen erleichtert, dass das Land Hessen die strengen Besuchsregelungen für die Krankenhäuser vorerst weiter aufrechterhalten hat. Nur so seien die bisher erreichten Erfolge auch weiterhin zu verteidigen, so die Auffassung.

Der Krisenstab kommt am kommenden Dienstag, 12. Mai, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

7. Mai 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat im Licht der Beschlüsse von Bund und Ländern am 6. Mai in seiner Sitzung vom heutigen Donnerstag, 7. Mai, eine erste vorsichtige Bilanz zum Kampf gegen das Virus in Darmstadt gezogen und die gefassten Beschlüsse bewertet. „Wir haben es durch die hervorragende gemeinsame Zusammenarbeit aller an der Bekämpfung des Virus Beteiligten in den Kliniken, dem Gesundheitsamt, den Pflegeeinrichtungen, und nicht zuletzt einer ein- und umsichtigen Stadtgesellschaft geschafft, das Virus in Darmstadt zurückzudrängen und die weitere Ausbreitung stark zu begrenzen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dies gibt uns nun die Möglichkeit, die getroffenen Maßnahmen weiter stückweise und mit der gebotenen Vorsicht zu lockern. Der Beschluss von Bund und Ländern ist grundsätzlich positiv zu bewerten, versetzt er uns doch in die Lage, die Maßnahmen regional je nach Infektionsgeschehen anzupassen. Das Vorgehen der vergangenen Wochen hat zu einer deutlichen Reduktion der Neuinfektionen auch in Darmstadt geführt. Dies zeigt uns, dass es richtig und notwendig war, diesen Weg zu gehen und es zeigt uns auch, dass wir ihn in aller Vorsicht weitergehen können. Mithilfe der übergeordneten Zielsetzung, nämlich der Begrenzung der Inzidenz auf weniger als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen in den jeweiligen Städten und Landkreisen, haben uns Bund und Länder eine Richtgröße geliefert, die einen klaren Rahmen absteckt in dem wir uns bewegen können. Wenn wir dies beachten und weiter vorsichtig vorgehen, das heißt die Abstands-, Hygiene- und Kontaktregeln einhalten und die gegenseitige Rücksichtnahme fortführen, dann sind wir auf einem guten Weg zu einer stufenweise Rückkehr in eine Realität, die derjenigen vor der Pandemie sehr nahe kommen wird.“

Wie das Gesundheitsamt meldet, hat sich die Zahl der an Covid-19 Erkrankten in Darmstadt seit dem vergangenen Montag um 7 laborbestätigte Fälle auf nun kumuliert 204 Fälle erhöht. Seit Montag sind sieben weitere Personen wieder genesen. Es gab keine neuen Todesfälle. „Was die nun als Richtgröße für die neuen Lockerungen festgelegte Inzidenz betrifft, so gab es in Darmstadt selbst in Spitzenzeiten niemals mehr als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Letzte Woche waren es 12 neue Fälle in Darmstadt innerhalb einer Woche, bei 162.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Das heißt, die letzten sieben Tage betreffend, liegen wir in Darmstadt etwa bei 8 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner. Das ist ein Erfolg, den wir gemeinsam erreicht haben“, so Partsch weiter. „Wir müssen nun weiter dafür kämpfen, dass es trotz der Lockerungen nicht zu einer neuen Dynamik im Infektionsgeschehen kommt.“

Das von Bund und Ländern beschlossene Maßnahmenpaket sieht in den kommenden Tagen und Wochen für zahlreiche Bereiche in Hessen Lockerungen vor. Darunter für die Kitas und Schulen, den (Breiten-)Sport, Gastronomie und Hotels, den Kunst- und Kulturbetrieb und viele weitere. Das Hessische Corona-Kabinett wird dieses Paket voraussichtlich am heutigen Donnerstag in eine für Hessen gültige Verordnung mit konkreten Handlungsanweisungen übersetzen. Dann sind auch konkrete Vorgaben für die Wissenschaftsstadt Darmstadt ersichtlich. Um diese zu erörtern und ebenfalls Beschlüsse zu fassen, wird der Krisenstab am kommenden Samstag (9.) zu einer weiteren außerplanmäßigen Sitzung zusammenkommen. Oberbürgermeister Jochen Partsch wird sich am Samstagabend dann in einer Videobotschaft auf der städtischen Homepage und in den Sozialen Medien noch einmal direkt an die Darmstädterinnen und Darmstädter wenden, die Maßnahmen erklären und den weiteren Weg einordnen.

Auf der Tagesordnung stand außerdem die künftige Nutzung des Behelfskrankenhauses in Eberstadt, das bei den derzeit niedrigen Infektionszahlen noch nicht in Betrieb gehen wird. Hier wurde entschieden, die Einrichtung bei regelmäßiger Wartung und Reinigung zunächst auf Standby zu setzen und ggf. als Ausweichort für Blutspendetermine und ähnliche medizinische Notwendigkeiten zu nutzen. In diesem Zusammenhang weisen die Darmstädter Kliniken noch einmal auf die Unterstützung der Blutspendedienste hin und appellieren an die Bevölkerung, weiter zum Spenden zu kommen.

Da jederzeit mit der Verordnung des Landes Hessen zu den beschlossenen Lockerungen zu rechnen ist, wird sich der Krisenstab am Samstag (9.) zu einer weiteren Sitzung treffen.


Ab dem kommenden Montag, 11. Mai, können die städtischen Trauerhallen unter strengen Auflagen wieder für Trauerfeiern genutzt werden. So wird etwa die Bestuhlung so eingerichtet, dass zwischen den Stühlen ein Mindestabstand von 1,5 Metern gegeben ist. Das Betreten und das Verlassen der Trauerhalle sowie der Gang zur Grabstätte sind unter Beachtung des Mindestabstands untereinander vorzunehmen.

Das Personal des Grünflächenamtes wird sensibel und umsichtig darauf achten, dass der Mindestabstand auch zwischen zwei Trauergesellschaften, die sich im Bereich der Trauerhalle begegnen, gewahrt bleibt. Dies betrifft insbesondere die Trauerhallen des Alten Friedhofs sowie des Eberstädter Friedhofs. Bei allen weiteren Trauerhallen gibt es einen separaten Zugang und Ausgang. Die musikalische Umrahmung der Trauerfeier ist selbstverständlich möglich. Die Trauergäste sollen aber auf das Singen verzichten.

Die Bestatter und Bestatterinnen haben weiterhin eine Anwesenheitsliste der Trauergäste mit Angabe von Vor- und Nachnamen, der vollständigen Adresse und Telefonnummer zu erfassen.
Diese Liste ist für die Dauer von einem Monat vertraulich aufzubewahren und auf Nachfrage dem Gesundheitsamt Darmstadt / Darmstadt-Dieburg auf Nachfrage zukommen zu lassen bzw. nach der genannten Frist zu vernichten.

Die Anzahl der bestuhlten Plätze in den Trauerhallen:
Alter Friedhof: 36 Sitzplätze
Waldfriedhof: 35 Sitzplätze
Bessunger Friedhof: 15 Sitzplätze
Arheilger Friedhof: 24 Sitzplätze
Wixhäuser Friedhof: 28 Sitzplätze
Eberstädter Friedhof: 30 Sitzplätze

4. Mai 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 4. Mai, noch einmal mit der Situation in den besonders von Covid-19 betroffenen Darmstädter Altenheimen und den weiteren vom Land beschlossenen Lockerungen betreffend Spielplätze, Kultureinrichtungen und dem Vivarium beschäftigt. Wie das Gesundheitsamt berichtet, erbrachten die groß angelegten Testungen in den beiden Einrichtungen St. Josef und Aliceheim lediglich eine weitere Neuerkrankung in St. Josef. Auch im Aliceheim ist die Zahl der Erkrankten rückläufig.

Für das gesamte Stadtgebiet gab es bis Sonntagabend 5 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19. Damit erhöht sich die Zahl auf kumuliert 197 Fälle von Covid-19 in Darmstadt. Die Zahl der Genesenen erhöhte sich auf insgesamt 120 Personen. Wie in Hessen insgesamt, so ist auch die Anzahl der Neuerkrankungen in Darmstadt rückläufig. Leider muss jedoch ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 berichtet werden: Am Sonntag ist eine 97-jährige ehemalige Bewohnerin des Alice Pflegeheims verstorben.  

Die Darmstädter Kliniken bereiten sich aktuell auf die Wiederaufnahme von elektiven Eingriffen vor. Hier laufen die Planungen auf Hochtouren. Noch fehlt allerdings eine endgültige Ankündigung des Landes Hessen. Unterdessen waren die rettungsdienstlichen Zahlen über das Wochenende stabil niedrig.

Bei den Spielplätzen werden am heutigen Montag (4.) die Hinweisschilder bezüglich Hygiene- und Abstandsregelungen angebracht und die Flatterbänder entfernt. Der Krisenstab appelliert noch einmal an die Eltern, hier bitte verantwortungsvoll und sorgsam mit der Situation umzugehen und auch noch einmal besondere Rücksicht auf die anderen Nutzerinnen und Nutzer der Spielplätze zu nehmen.

Darmstadt-Marketing berichtet für das vergangene Wochenende von einer Zunahme der Menschen, die wieder die Einkaufsangebote in der Darmstädter Innenstadt nutzen. Hier sei eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Wochenende davor zu beobachten gewesen.

Die Darmstädter Kultureinrichtungen unterdessen bereiten derzeit alles für die Öffnung in der kommenden Woche vor. Ab dem kommenden Dienstag, 12. Mai, werden die ersten Einrichtungen wieder geöffnet haben.

Der Darmstädter Zoo Vivarium öffnet bereits am morgigen Dienstag (5.) unter strengen Auflagen wieder seine Pforten. Hier befindet man sich in letzten Abstimmungen der Planungen.

2. Mai 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich vor dem Hintergrund der zunächst in der Runde des Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder und im Weiteren dann vom Land Hessen beschlossenen weiteren Lockerungen in der Corona-Krise am heutigen Samstag, 2. Mai, zu einer außerplanmäßigen Sitzung getroffen. Auf der Tagesordnung standen dabei vor allem die stückweise Rückkehr zum Regelbetrieb in den städtischen Krankenhäusern sowie die geplante und geordnete Öffnung weiterer Einrichtungen, wie etwa Spielplätze, Museen, Schlösser, Ausstellungen, Zoos und Botanische Gärten, Copyshops, Fahrschulen, Friseure, Nagel-, Tattoo und Massagestudios und weitere jeweils unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften und unter Einhaltung der Pflicht zum Tragen einer Mund-und-Nasenbedeckung. Im Detail nachzulesen ist dies in der neuen Verordnung des Landes Hessen.

Für die Kliniken in Darmstadt gilt, dass die 5. Verordnung des Landes Hessen angepasst wurde, so dass die elektiven Eingriffe ab nächster Woche wieder anlaufen können. Darüber hinaus finden am Montag (4.) Gespräche über den angekündigten modifizierten Stufenplan auf Realbelegungszahlen in Hessen zwischen dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, der Hessischen Krankenhausgesellschaft, der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen und der Landesärztekammer statt. Für die Patienten heißt dies, dass sie ab kommender Woche Stück für Stück auch wieder zu normalen Eingriffen in die Krankenhäuser kommen können. Es muss jedoch weiter mit gewissen Einschränkungen gerechnet werden. Sobald hier weiterführende Informationen vorliegen, werden diese unmittelbar kommuniziert.

Die Spielplätze, städtisch und auch privat, werden ab dem kommenden Montag, 4. Mai, wieder freigegeben. Dabei ist zu beachten, dass die auch für alle anderen Bereiche geltenden Abstands- und Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden müssen, d.h. vor allem mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Nutzern des Spielplatzes. Verantwortlich dafür sind hier die erwachsenen Begleitpersonen, Erziehungsberechtigten und Eltern. Die Hinweise werden beim Abbau der Sperrungen durch die städtischen Mitarbeiter noch einmal gesondert angebracht. Im Fall privater Anbieter von Spielplätzen- und flächen wird analog verfahren. OB Partsch dazu: „Es ist gut, dass die Spielplätze nun unter strengen Auflagen wieder öffnen dürfen, dies entlastet die Eltern. Es ist jedoch unbedingt darauf hinzuweisen, dass dies nur funktionieren kann, wenn sich alle an die Regeln halten. Dies werden wir auch entsprechend kontrollieren.“

Für Kultureinrichtungen wie Museen, Ausstellungen, Schlösser und Gedenkstätten gilt, dass eine Öffnung für Dienstag, 12. Mai, vorgesehen ist. Dies ist einer gewissen Vorlaufzeit geschuldet, die notwendig ist, um den sicheren Betrieb vorbereiten zu können. Grundsätzlich sind hier nur eine Person auf 20 Quadratmeter und keine Gruppen erlaubt. „Die Öffnung ist eine gute Nachricht für eine Kulturstadt wie Darmstadt“, erklärt dazu OB Partsch. „Aber auch hier gilt: Ein Betreib ist nur unter strengen Auflagen möglich. Alle Besucherinnen und Besucher müssen sich daran halten.“ Mit den privaten Betreibern einzelner Kultureinrichtungen werden bezüglich der Öffnung in der nächsten Woche abstimmende Gespräche geführt.

Für Tierparks, Zoos, Botanische Gärten gelten ähnliche Regelungen. Der städtische Zoo Vivarium soll am kommenden Dienstag (05.) unter strengen Auflagen wieder öffnen. Geplant ist, dass die meisten Häuser zunächst zu bleiben. Über Einbahnstraßenverkehre wie z.B. im Vogelhaus können Abstandsregeln besser eingehalten werden. Details zum genauen Prozedere folgen am kommenden Montag (4.).

Zur Forderung der Schaustellerinnen und Schausteller einen dezentralen Betrieb von Imbissständen im Stadtgebiet zu ermöglichen, stellt OB Partsch auch im Hinblick auf die lokale Medienberichterstattung noch einmal klar, dass es sich hier nicht um eine ‚Absage der Stadt‘ handelt, wie vielfach vermeldet. „Mir ist wichtig, noch einmal darauf hinzuweisen, dass sich die Stadt hier an die rechtlichen Vorgaben des Landes Hessen halten muss. Uns sind die ökonomischen Nöte der Schausteller und anderer Betriebe bewusst, wir nehmen diese sehr ernst, doch können wir uns hier nicht über geltendes Recht hinwegsetzen. Wir bleiben im Gespräch und wenn sich Möglichkeiten für einen Betrieb ergeben, werden wir dies unmittelbar besprechen und gemeinsam Lösungen entwickeln.“

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt am kommenden Montag, um 10 Uhr, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

30. April 2020

Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung am gestrigen Mittwoch  (29.) beschlossen, die Kita-Entgelte und Kostenbeiträge städtischer Kindertagesstätten und die Kindertagespflege für die Dauer des Betretungsverbots aufgrund der Covid-19-Pandemie weiter auszusetzen. Die Kinderbetreuungseinrichtungen sind aufgrund der Verordnungen der hessischen Landesregierung derzeit nur für die Notbetreuung für einen begrenzten Personenkreis geöffnet. 

„Mit der Entscheidung des Magistrats, die Eltern weiter von den Kinderbetreuungs-Beiträgen freizustellen, setzen wir das Signal vom April an die Familien fort und werden sie in dieser durch die Pandemie schwierigen Lage weiter unbürokratisch unterstützen“, so Stadtkämmerer André Schellenberg.   

Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass die Kinderbetreuung in Kindertagesstätten und bei Tagespflegepersonen weiterhin nur berechtigten Eltern mit Anspruch auf Notbetreuung zur Verfügung steht. Die Angebote zur Notbetreuung werden durch die jeweilige Kindertagesstätte oder die Kindertagespflegestelle organisiert. 

„Die Liste des Sozialministeriums mit den besonderen Berufsgruppen und Anspruchsberechtigten, die in der Corona-Krise als systemrelevant gelten, wird stetig erweitert. Mit jeder Veränderung der Verordnung registrieren wir zwar einen massiven Anstieg der Kinderzahlen in der Notbetreuung, aber für einen Großteil der Familien sind die Kinderbetreuungsangebote derzeit nicht zugänglich“, so Stadträtin Barbara Akdeniz

„Wir empfehlen den freien und kirchlichen Trägern von Kindertagesstätten, sich an der Entscheidung des Magistrats zu orientieren und auch für die Eltern in diesen Kitas die Elternentgelte freizustellen. Mit einer pauschalen Erstattung von fehlenden Einnahmen durch die Stadt an die Träger leisten wir einen wichtigen Beitrag, um diese wichtige Betreuungsinfrastruktur für die Familien in Darmstadt zu sichern und zu erhalten“, so Stadträtin Barbara Akdeniz abschließend.

Eltern, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen, sind vom Magistratsbeschluss, die Entgelte auszusetzen, ausgenommen.

29. April 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 29. April, vor allem mit der Entwicklung im Zuge der teilweisen Öffnung der Schulen und dem Befolgen der Maskenpflicht in den Öffentlichen Verkehrsmitteln befasst. Zusammengefasst ist in beiden Sektoren eine positive Entwicklung zu beobachten. Wie der Schuldezernent berichtet, lief der Start bei den Schulen ohne größere Probleme, es kann, abgesehen von einige wenigen Ausnahmen, eine hohe Disziplin auch bei den Schülerinnen und Schülern im Umgang mit den Hygieneregeln festgestellt werden. Das Schuldezernat befindet sich mit Blick auf eine mögliche Öffnung der Grundschulen und dem dazu getroffenen Urteil in ständigem Austausch mit dem Staatlichen Schulamt.

Die HEAG mobilo berichtet ebenfalls von guten Erfahrungen mit dem Befolgen der Maskenpflicht durch die Fahrgäste. Auch die zum Montag (27.) hochgefahrenen Kapazitäten sind aktuell ausreichend. Der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den einzelnen Fahrgästen kann auch bei höheren Fahrgastzahlen eingehalten werden. Sofern sich bei der Situation in den Schulen nichts ändert, sollen die aktuellen Fahrpläne auch in der nächsten Woche beibehalten werden.

Das Gesundheitsamt meldet für Darmstadt im Verlauf der 48 Stunden seit der letzten Sitzung des Krisenstabs 6 neue laborbestätigte Fälle von Covid-19. Damit erhöht sich die Zahl kumuliert auf 191. 117 Personen betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen, das sind 5 mehr als am vergangenen Montag. Bereits am vergangenen Sonntag gab es leider einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Verstorben ist eine 88-jährige Frau mit entsprechenden Vorerkrankungen, die zuvor im Alten- und Pflegeheim St. Josef betreut wurde. In Lauf dieser Woche finden in den beiden besonders von Covid-19 betroffenen Heimen weitere Testungen statt.

Der Krisenstab behält sich ein Treffen am kommenden Wochenende vor. Bei Bedarf wird er am Samstag, 2. Mai, um 10 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammenkommen. Ansonsten geht es turnusmäßig am kommenden Montag, 4. Mai, weiter.


Nach dem Spendenaufruf von Oberbürgermeister Jochen Partsch für Darmstadts besonders stark von Covid-19 betroffene italienische Partnerstadt Brescia am 3. April 2020 bedankt sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt bei den Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern für die große Resonanz. Auf dem von der Wissenschaftsstadt Darmstadt eingerichteten Spendenkonto sind bis heute knapp 25.000 Euro zusammengekommen. Auf Initiative des Ausländerbeirates, der den Magistrat bittet, aus den eingeplanten städtischen Mitteln für das abgesagte diesjährige Internationale Bürgerfest einen Teil für die Partnerstadt Brescia zu spenden, hat der Magistrat heute beschlossen, weitere 10.000 Euro zu spenden.

Oberbürgermeister Partsch lobt den europäischen Sinn der Stadtbevölkerung: „Die humanitäre Krise der Corona-Pandemie zeigt beispielhaft, dass und vor allem wie europäische Solidarität auf der kommunalen Ebene zum Ausdruck kommt. Darmstädterinnen und Darmstädter reagieren voller Empathie auf das Leiden unserer Freunde in Brescia und verdeutlichen mit ihrer Hilfsbereitschaft noch einmal, wie wichtig kommunale Beziehungen in Europa und der Welt heute sind.“  

Der Spendenaufruf ist eine von mehreren Hilfsmaßnahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt für die von der Corona-Krise besonders stark betroffene Partnerstadt Brescia in der Region Lombardei. Diese Maßnahmen wurden in persönlicher Korrespondenz zwischen Partsch und seinem Amtskollegen del Bono abgestimmt. Beide Oberbürgermeister waren sich darüber einig, dass die Hilfeleistung aus der Partnerstadt dort ankommen soll, wo die Not am größten ist.

Nun soll mit dem Geld aus Darmstadt das Projekt ‚SOStieni Brescia‘ gefördert werden, das Menschen, Kleinunternehmen und Handwerker in wirtschaftlicher Not als Folge der Corona-Krise finanziell unterstützt. Bei der Spendenaktion in Darmstadt haben sich neben vielen Privatpersonen auch Partnerschaftsvereine beteiligt.

Bereits am 1. April 2020 traf die erste Lieferung von 200 Einmalsets Schutzausrüstung aus Darmstadt beim Hauptkrankenhaus in Brescia ein. Die zweite Lieferung von 5.000 Atemschutzmasken aus dem Bestand der 40.000 von der Firma Merck gespendeten Masken hat am 22. April die norditalienische Kommune auch schon erreicht.

Mit der Spende der Wissenschaftsstadt Darmstadt endet die Spendenaktion für Brescia mit einem Gesamtbetrag von 35.000 Euro. Somit ist auch die dritte Hilfsmaßnahme für die Partnerstadt in Italien erfolgreich abgeschlossen.

28. April 2020

Der Beschluss von Bund und Ländern vom 15. April 2020, dass Großveranstaltungen wegen der Ausbreitung des Corona-Virus offiziell bis zum 31. August 2020 untersagt sind, zwingt auch die Organisatoren und Verantwortlichen vieler Darmstädter Events vorerst zur Absage oder zeitlichen Verlegung.

„Die Absagen der Großevents sind leider unbedingt notwendig, um die Ausbreitung des Covid-19-Virus weiter einzudämmen“, erklärt Darmstadts Oberbürgermeister und Krisenstabsleiter Jochen Partsch. „Gerade traditionsreiche Veranstaltungen wie das Heiner- oder Schlossgrabenfest und die Kirchweihen liegen uns allen am Herzen und wir bedauern daher sehr, dass wir in diesem Jahr darauf verzichten müssen. Doch zum Schutz unser aller Gesundheit, aber ganz besonders der Kranken und Schwächeren in unserer Gesellschaft, denen gegenüber wir alle Verantwortung tragen, müssen wir diesen Schritt gehen. Es wird weiterhin auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommen. Deshalb schaue ich zuversichtlich in die Zukunft und bin mir sicher, dass wir diese Krise meistern und dann wieder mit umso größerer Freude gemeinsam feiern werden“, so Partsch weiter.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt weist zudem darauf hin, dass sobald die rechtlichen Regelungen des Landes Hessen zum weiteren Umgang mit Großveranstaltungen und Events vorliegen, mit zusätzlichen Absagen von Veranstaltungen zu rechnen ist. Die Kontaktbeschränkungen bestehen aktuell bis mindestens 3. Mai 2020 und es ist davon auszugehen, dass diese verlängert werden.

Nicht stattfindende größere städtische Veranstaltungen 2020 – Stand 28. April:

  • Europa Wochenende mit internationalem Bürgerfest und Grenzgang: 5. und 6. Juni
  • Datterichs Wochenmarkt: 6. Juni und 1. August
  • Darmstadt unter Strom: 12. Juni
  • Tag der Stadtwirtschaft: 20. Juni
  • Darmstädter Heinerfest: 2. bis 6. Juli
  • Jazz-Conceptions 6. bis 11. Juli
  • Willkommen auf der Mathildenhöhe: 10. Juli
  • Darmstädter Ferienkurse für neue Musik: 18. Juli bis 1. August
  • Kirchweih Eberstadt: 7. bis 10. August
  • Kirchweih Wixhausen: 28. bis 31. August
  • Kirchweih Waldkolonie: 28. bis 31. August
  • Darmstädter Kunsthandwerkermarkt: 15. und 16. August
     

Außerdem werden die für den Spätsommer 2020 geplanten Veranstaltungen unter dem Arbeitstitel „Streitsache Straßennamen“ aufgrund der Unwägbarkeiten in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie auf nächstes Jahr verschoben. Davon betroffen sind eine für August und September vorgesehene Ausstellung und zwei Begleitveranstaltungen. Geplant war neben einem Symposium mit Fachleuten zum Thema Straßennamen auch eine Beteiligungsveranstaltung für Bürger*innen.

Für die Untersuchung der Straßennamen in Darmstadt nach wissenschaftlichen Kriterien und die historische Bewertung der biografischen Fakten der Namensgeberinnen und Namensgeber wurde 2015 ein unabhängiger, ehrenamtlich tätiger Fachbeirat eingesetzt. Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat am 08. Mai 2019 beschlossen, den Empfehlungen des Fachbeirats zur Umbenennung von Straßen in acht Fällen zu folgen. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Bewertung der Biografien der Namensgeberinnen und Namensgeber Darmstädter Straßen während des nationalsozialistischen Regimes sollten im Spätsommer 2020 der Öffentlichkeit präsentiert und diskutiert werden.

Die Ausstellung und die Veranstaltungen werden voraussichtlich zwischen Ende Mai und Mitte Juli 2021 nachgeholt. Genaueres wird noch mitgeteilt.

Weitere Informationen zum Ergebnis der Arbeit des Fachbeirats können im Blog des Stadtarchivs abgerufen werden: https://dablog.hypotheses.org/8391

27. April 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich am heutigen Montag, 27. April, vor allem mit der vom Land Hessen neu eingeführten Maskenpflicht im ÖPNV, der Entwicklung im Alten- und Pflegeheim St. Josef und der Situation in den Krankenhäusern beschäftigt. So berichtete die HEAG mobilo, dass die Umstellung auf nahezu Volllast beim Busverkehr und dem Ferienfahrplan beim Bahnverkehr bisher gut funktioniert habe. Auch die Einhaltung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung werde zum allergrößten Teil befolgt. Nur vereinzelt mussten Personen angesprochen werden, die dann jedoch auch einen Schutz mit sich führten und diesen lediglich nicht aufgezogen hatten.

Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Erste Rückmeldungen zeigen, dass sich der große Teil der Bürgerinnen und Bürger gut an die neuen Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu halten scheint. Dafür danke ich den Bürgerinnen Bürgern. Damit tragen Sie alle zu einer langsameren Verbreitung von Covid-19 bei, schützen dabei besonders die Schwachen in unserer Gesellschaft und zeigen Solidarität und Vernunft.“

Im besonders von Covid-19 betroffenen Darmstädter Alten- und Pflegeheim St. Josef habe sich die Situation nach der Abtrennung positiv getesteter Bewohnerinnen und Bewohner und der Quarantäne für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwas entspannt. Das Gesundheitsamt behält die Situation hier und auch bei den anderen betroffenen Heimen jedoch nach wie besonders im Blick. Die gesonderte Information für Bewohner, Angehörige und Personal ist in Arbeit.    

Die Krankenhäuser berichten zunehmend von Aufnahmen von Patienten mit schweren Erkrankungen abseits von Covid-19, die mit unbedingt notwendigen Behandlungen zögern. Dies sei besonders bei Tumorerkrankungen und im gefäßchirurgischen Bereich zu beobachten. Hier daher der dringende Appell seitens des Krisenstabes an alle Patientinnen und Patienten mit schweren Erkrankungen, in keinem Fall aus Angst vor einer Covid-19-Infektion mit dringend benötigten Behandlungen zu warten, sondern unbedingt zu den Hausärzten und in die Kliniken zu kommen.  

Bei den Schulen beobachtet man die Lage sehr genau und erwartet erste Rückmeldungen zum Umgang mit den beschlossenen Maßnahmen im Laufe dieser Woche.

Das Gesundheitsamt berichtet von vergangenem Mittwoch bis Sonntag (26.) von 25 neuen laborbestätigten Fällen von Covid-19 in Darmstadt. Damit steigt die Zahle kumuliert auf 185, davon sind 112 Personen wieder genesen (+5). Leider müssen auch zwei weitere bestätigte Todesfälle vermeldet werden. Dabei handelt es sich um eine 94-jährige Frau aus dem Aliceheim mit schweren Vorerkrankungen sowie einen 93-jährigen Mann, der zu Hause mit entsprechenden schweren Vorerkrankungen der Krankheit erlegen ist.

Der nächste Krisenstab ist am Mittwoch (29.) um 10 Uhr.

24. April 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung am heutigen Freitag, 24. April, erneut mit der Situation in den Alten- und Pflegeheimen und der teilweisen Schulöffnung am kommenden Montag (27.) beschäftigt. Dabei gab es Konsens, dass die Fokussierung auf das Infektionsgeschehen in den Einrichtungen gut und richtig war und zu einer gewissen Stabilisierung geführt hat. In der nächsten Woche soll in den betroffenen Einrichtungen St. Josef und Aliceheim erneut getestet werden. Einig war man sich dennoch, dass die Kommunikation in Richtung Angehörige und Bewohner verbessert werden muss. Hier sollen nun in Form einer Handreichung alle wichtigen Informationen zum Umgang mit dem Infektionsgeschehen für Personal, Bewohner und Angehörige zusammengetragen werden. Mit der Vorbereitung wurde die Unterarbeitsgruppe Pflege beauftragt. Wichtig sei bei alledem vor allem Transparenz, Nachvollziehbarkeit und die Verfahrenssicherheit“, erklärte OB Jochen Partsch
 
Beim Umgang mit der ab Montag (27.) geltenden Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV geht die dringende Aufforderung an die Bevölkerung dieser Maßgabe zu folgen, da sie weitere Infektionen verhindern könne.

Beim Thema Schulöffnung hob Schuldezernent Rafael Reißer noch einmal die intensive und professionelle Zusammenarbeit mit dem Landkreis und dem Gesundheitsamt hervor. Hier sei man so gut vorbereitet, wie es derzeit möglich ist. Das gemeinsam entwickelte Hygieneschutzkonzept stelle eine gute Basis zum Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte dar. Wie sich die Situation weiter entwickelt, müsse man sich dann ab Montag genau anschauen und gegebenenfalls an wichtigen Punkten Stück für Stück nachsteuern.

Das Gesundheitsamt wird am kommenden Montag (27.) aktuelle Zahlen zur Infektionsentwicklung darlegen.

Der nächste Krisenstab ist für Montag (27.), um 10 Uhr angesetzt.

22. April 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 22. April, wieder mit zahlreichen Themen rund um die Covid-19-Pandemie beschäftigt. Im Mittelpunkt der Diskussion stand klar die am gestrigen Dienstag vom Corona-Kabinett des Landes Hessen beschlossene Einführung einer sogenannten ‚Maskenpflicht‘ ab dem kommenden Montag (27.) für den ÖPNV, den Einzelhandel und die Banken. Oberbürgermeister Jochen Partsch stellt hier stellvertretend für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Krisenstab klar, dass sich die ab Montag geltende Pflicht explizit auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und nicht auf medizinische Masken bezieht. 
„Die Bevölkerung ist aufgerufen, sich bis zum kommenden Montag selbstständig mit einer Mund-Nase-Bedeckung auszustatten. Diese Bedeckungen können einfache, selbst genähte oder erworbene Alltagsmasken aber auch Schals oder Tücher sein. Wichtig ist nur, dass Mund und Nase beim Betreten des ÖPNV und des Einzelhandels bedeckt sind. Medizinische Masken, also OP-Masken und FFP2- oder FFP3-Masken sind hier nicht gemeint! Diese müssen nach wie vor dem Medizinischen Personal vorbehalten sein, damit diese ihre für die Bewältigung der Pandemie unerlässliche Arbeit machen können. Jede Bürgerin, jeder Bürger muss in der Lage sein, so wie man sich ein Kleidungsstück für bestimmte Witterungsverhältnisse zulegt, auch eine Bedeckung von Mund und Nase sicherzustellen.“  

Auf Hochtouren läuft unterdessen die Vorbereitung des reduzierten Schulbetriebs am dem kommenden Montag (27.). Hier erläuterte Schuldezernent Rafael Reißer, dass zahlreiche Maßnahmen bereits umgesetzt sind. So wurden gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Verhaltensregeln für die Schülerinnen und Schüler aufgestellt, die am Eingang jeder Schule und in jedem Klassenraum platziert worden sind. Dabei geht es vor allem um Hygienische Maßnahmen, wie Hust- und Niesetikette, das richtige Waschen der Hände mit Seife und die bekannten Abstandsregeln. Desinfektionsmittel werde in den Schulen zunächst nicht ausgeteilt, der EAD reinige aber häufiger Flächen in den Schulen mit Desinfektionsmittel. Zusätzlich werden für die etwa 10.000 zu erwartenden Schülerinnen und Schüler in Darmstadt kleinere Klassen eingerichtet, es sollen sich nicht mehr als 15 Schüler in einem Klassenraum aufhalten, eventuell auch weniger, wenn die räumliche Situation das Einhalten der entsprechenden Abstände nicht zulassen sollte. Bei allen Maßnahmen stimme man sich eng mit dem Staatlichen Schulamt, dem Gesundheitsamt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg ab. Für den Transport stellt die HEAG Mobilo ihren derzeitigen Samstagsfahrplan mit ca. 50-prozentiger Auslastung auf den Ferienfahrplan mit 75-prozentiger Auslastung um. Die Linien 1 und 6 sollen dann wieder ihren Dienst aufnehmen. Die HEAG mobilo beobachtet die Entwicklung der Fahrgastströme sehr genau, so dass bei Engpässen zeitnah nachgesteuert werden kann. 

Das Gesundheitsamt meldet seit dem vergangenen Montag 5 neue Covid-19-Fälle für die Stadt Darmstadt. Kumulativ gibt es 160 laborbestätigte Fälle, davon gelten 107 als geheilt. Dazu gibt es zwei weitere Personen, die in Darmstadt an Covid-19 verstorben sind. Dabei handelt es sich um eine 92-jährige ehemalige Bewohnerin des Alten- und Pflegeheims St. Josef mit schweren Vorerkrankungen sowie eine 89-jährige Frau aus dem Wohnpark Kranichstein. Hier habe man es jedoch nicht mit einer Ausbruchssituation zu tun. Bei den betroffenen Personen lasse sich langsam eine klare Verlagerung des Infektionsgeschehens weg von den  jungen und gesunden mittelalten Menschen hin zu den Alten- und Pflegeheimen erkennen. Man habe das Virus in Deutschland lange aus diesen Einrichtungen heraushalten können, nun sei es aber da und müsse entsprechend bekämpft werden.

Die nächste Sitzung des Krisenstabs ist am kommenden Freitag (24.), 10 Uhr.

20. April 2020

Nachdem am Wochenende im Darmstädter Alten- und Pflegeheim St. Josef eine erhöhte Zahl an positiven Covid-19-Testungen erfolgt ist, hat sich der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt in seiner Sitzung am heutigen Montag, 20. April, erneut schwerpunktmäßig mit dem Infektionsgeschehen in Darmstädter Alten- und Pflegeheimen beschäftigt. Das Gesundheitsamt beobachtet die Situation sehr genau, steht in ständigem Austausch mit den Heimleitungen und führt bei Bedarf weiter schnelle Testungen in den Heimen durch, um Infektionsketten zu brechen. Dazu erfolgen nach wie vor regelmäßige Briefings vor Ort zur Einhaltung besonderer Hygienemaßnahmen in den Einrichtungen. Die Unterarbeitsgruppe Pflege wird sich zur Situation in dieser Woche erneut abstimmen. Die am Wochenende positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Pflegepersonal in St. Josef sind unterdessen nach wie vor symptomfrei.

In Darmstadt gibt es seit dem letzten Freitag (17.) insgesamt 28 neue Covid-19-Fälle, die Zahl der Genesenen steigt auf 99 von kumuliert insgesamt 155 Fällen in Darmstadt. Am gestrigen Sonntag verstarb leider ein 83-jähriger ehemaliger Bewohner des Alten- und Pflegeheims St. Josef im Kreiskrankenhaus Groß-Umstadt. Auch dieser Patient hatte schwere Vorerkrankungen.

Mit Blick auf die ab heute auch in Darmstadt gültigen Lockerungsmaßnahmen appelliert Oberbürgermeister Jochen Partsch, der sich am gestrigen Sonntag zu diesem Thema auch per Videobotschaft (s. Informationen von gestern unten) direkt an die Darmstädter Bürgerinnen und Bürger gewandt hatte, die gültigen Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen weiter strikt einzuhalten, so dass die Infektionsdichte durch die Lockerungen auf keinen Fall wieder zunimmt: „Die nun erfolgten Lockerungen sind ein erster kleiner Schritt hin zu mehr Normalität, sie helfen unserer lokalen Wirtschaft und dem Einzelhandel. Es muss uns allen klar sein, dass der Infektionsschutz und die Gesundheitsvorsorge immer höchste Priorität haben. Ein sorgloser Umgang mit dem Infektionsrisiko – etwa durch Kundenansammlungen – wird alle bisherigen Bemühungen zunichtemachen. Ich will die Bevölkerung daher noch einmal mit allem Nachdruck darauf hinweisen: Halten Sie sich bitte an die Vorgaben, gerade auch im Umfeld der Geschäfte. Seien Sie vorsichtig und nicht leichtsinnig. Unterstützen Sie die Händler bei der Einhaltung und Umsetzung der Hygienevorschriften. Wir werden das Geschehen rund um den Handel sehr genau beobachten und auch kontrollieren!“

In Bezug auf den geplanten teilweisen Schulbetrieb in Hessen ab dem kommenden Montag befinden sich die Dezernate und Ämter mit allen betroffenen Akteuren weiter in intensiven Abstimmungen und Vorbereitungen. Das Gesundheitsamt erarbeitet derzeit zusätzlich ein spezielles Hygienekonzept, dass allen Beteiligten noch diese Woche zur Verfügung stehen und Handlungsanleitungen liefern soll.

Thema im Krisenstab war auch die Situation beim bevorstehenden Fastenbrechen und den Beginn des Fastenmonats Ramadan für muslimische Darmstädterinnen und Darmstädter. Hier befindet sich gerade ein gesonderter Aufruf an die Migrantenorganisationen-, -verbände, Communities und dem Ausländerbeirat in Vorbereitung, der über einen Appellbrief, Flyer und Plakate noch einmal zusätzlich auf die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen hinweisen soll.

Die nächste Sitzung des Krisenstabes ist am Mittwoch, 22. April.


Am Freitag (17.) hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt auf dem Gelände des früheren Klinikums Eberstadt eine Einrichtung zur niederschwelligen medizinischen Versorgung in Betrieb genommen. Sie soll in erster Linie die Darmstädter Krankenhäuser während der Covid-19-Krise entlasten. Für 30 Patienten stehen Betten mit der Möglichkeit zum Anschluss an Sauerstoff zur Verfügung. Insgesamt können 100 Betten belegt werden. Betrieben wird die Pflegeeinrichtung im Wesentlichen unter Zuhilfenahme von Katastrophenschutzzügen und freiwilligen Helfenden. Das Betriebskonzept wurde von Darmstadt-Marketing gemeinsam mit dem Katastrophenschutz und der Darmstädter Berufsfeuerwehr entworfen. Einblicke in die Einrichtung gibt es im Video, weiterführende Informationen sind hier zu finden.

19. April 2020

Ab 20. April dürfen in Hessen unter bestimmten Voraussetzungen wieder einzelne Geschäfte öffnen. Wie Darmstadt am besten mit den ersten Lockerungen in der Pandemie umgehen sollte, dazu wendet sich OB Jochen Partsch in diesem Video direkt an die Darmstädterinnen und Darmstädter.

17. April 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom 17. April 2020 unter anderem mit der Vorbereitung auf die vom Land Hessen beschlossene sukzessive Wiederaufnahme des Schulbetriebs am 27. April beschäftigt. Hier laufen bereits Abstimmungen zwischen Schuldezernat, den Ämtern und dem kommunalen Nahverkehrsunternehmen HEAG mobilo. Oberbürgermeister Jochen Partsch und Schuldezernent Rafael Reißer werden sich zu grundsätzlichen Fragestellungen noch am heutigen Freitag auch mit dem Land Hessen weiter abstimmen. Das Schulamt arbeitet gemeinsam mit dem Immobilienmanagement bereits an Plänen für eine räumliche Ausgestaltung.      

Oberbürgermeister Jochen Partsch berichtete aus der Telefonkonferenz des Hessischen Städtetages und informierte darüber, dass es in Darmstadt bis auf weiteres keine Maskenpflicht nach dem Hanauer Beispiel geben wird. Dies decke sich mit den Absichten der anderen Städte im Hessischen Städtetag.

Im Vorfeld der regulären Krisenstabssitzung wurde eine Unterarbeitsgruppe ‚Pflege‘, mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Amt für Soziales und Prävention, der Fachkonferenz Altenhilfe und den Darmstädter Kliniken eingerichtet, die sich vor der regulären Krisenstabs-Sitzung bereits mit Themen beschäftigt und abgestimmt hat. Vorwiegend ging es hier um Verbesserungen beim Entlassmanagement, also wie Personen aus Pflegeheimen, die in Krankenhäusern behandelt wurden, wieder aufgenommen werden können. Auch einigte man sich darauf, dass man bei den Pflegereinrichtungen noch einmal gezielt zusätzlichen Unterstützungsbedarf abfragen wird.  In der nächsten Woche sollen die Treffen der Gruppe fortgesetzt werden.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt gibt es, Stand 16. April, 18 Uhr, 7 neue, laborbestätigte Covid-19-Fälle in Darmstadt. Die kumulierte Fallzahl beträgt damit 127 Fälle. Von diesen sind 95 bereits wieder genesen. Leider war bereits am Ostermontag, 13. April, eine 89-jährige an COVID-19 erkrankte Frau aus Darmstadt nach zweitägigem stationärem Aufenthalt verstorben. Auch sie hatte schwere Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle in Darmstadt steigt damit auf zwei. Dies war durch einen Meldeverzug bisher nicht bekannt gewesen. Das Gesundheitsamt appelliert zudem an die Vereine, sich mit Blick auf eventuelle Ausnahmeregelungen mit der Nutzung von Sportstätten an die entsprechenden Verbände und nicht an das Gesundheitsamt zu wenden.

Wie der Rettungsdienst berichtet, steigen die Non-Covid Einsätze nun langsam wieder an, was darauf zurückzuführen sein dürfte, dass viele Menschen aufgrund der angespannten Situation zunächst auf ärztliche Betreuung verzichtet hatten und die Dienste nun wieder stärker in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen aus dem Stab sind: 5000 von der Firma Merck gespendete ffp2-Masken werden an die Darmstädter Partnerstadt Brescia zur Bekämpfung der Pandemie geliefert. Darmstadt-Marketing erstellt aktuell in Abstimmung mit dem Oberbürgermeister eine Liste von Großveranstaltungen in Darmstadt die aufgrund von Covid-19 abgesagt werden müssen. Dazu wird es im Laufe der kommenden Tage weitere Informationen geben.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 20. April, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.


Darmstädter Ferienkurse werden von 2020 auf 2021 verschoben

Die vom Internationalen Musikinstitut Darmstadt (IMD) biennal veranstalteten Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik werden wegen der Corona-Pandemie vom Juli 2020 auf den Sommer 2021 verschoben. Darauf verständigten sich Darmstadts Kulturdezernent, Oberbürgermeister Jochen Partsch, und der Direktor des IMD, Thomas Schäfer, nach eingehender Prüfung der international renommierten Veranstaltung.

Die 50. Edition der Darmstädter Ferienkurse hätte vom 18. Juli bis 1. August dieses Jahres stattfinden sollen. Neben ihrer einzigartigen Kombination aus Sommerakademie und internationalem Musikfestival liegt die Attraktivität und Bedeutung der Darmstädter Ferienkurse wesentlich darin, ein internationaler Treffpunkt zu sein und über die Dauer von zwei Wochen hinweg temporäre Gemeinschaften von Teilnehmer*innen, Dozent*innen, Gastkünstler*innen und Besucher*innen zu schaffen. Knapp 450 Kursteilnehmer*innen und 60 Dozent*innen sowie etwa 400 Künstler*innen aus rund 50 Nationen wären in diesem Sommer in Darmstadt zu Gast gewesen. Das künstlerische Programm mit über 60 öffentlichen Konzerten und einem umfangreichen Akademie-Programm sollte ursprünglich Ende April präsentiert werden. Die weltweiten Auswirkungen der Corona-Pandemie machen allerdings eine seriöse Umsetzung der Veranstaltung mit internationalen Teilnehmer*innen unmöglich, weshalb sich das IMD nach Rücksprache mit den beteiligten Künstler*innen und Förderinstitutionen sowie dem Krisenstab der Stadt Darmstadt dazu entschlossen hat, das Gesamtprogramm ein Jahr später zu realisieren. Die 50. Darmstädter Ferienkurse sollen nun – 75 Jahre nach ihrer Gründung im Jahre 1946 – vom 31. Juli bis 14. August 2021 stattfinden.

Die angemeldeten Teilnehmer*innen erhalten ihre Gebühren zurück und werden bei der Anmeldung für 2021 bevorzugt behandelt.

Das IMD ist ein Kulturinstitut der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

16. April 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in einer Sitzung vom heutigen Donnerstag, 16. April, vor allem mit den am gestrigen Mittwoch von Bundesregierung und Landesregierungen beschlossenen Vereinbarungen und Empfehlungen bei der Lockerung von Beschränkungen des öffentlichen Lebens im zur Eindämmung der Covid-19-Epedemie beschäftigt. So folgt der Krisenstab der Stadt grundsätzlich den beschlossenen Lockerungen, muss jedoch Detailfragen noch in kleineren Runden genau erörtern und Vorgehensweisen abstimmen. Die Ergebnisse werden im Anschluss an die kommenden Sitzungen kommuniziert.

Oberbürgermeister Jochen Partsch sagte dazu auch mit Blick auf die laufenden Abstimmungen im Deutschen und Hessischen Städtetag: „Was die Bundesregierung gemeinsam mit den Landesregierungen beschlossen hat, ist in der Summe sicherlich richtig und sinnvoll, lässt aber auch Fragen in einigen Bereichen offen, die wir nun einzeln erörtern und behandeln müssen. Dies betrifft die Öffnung der Schulen, den Einzelhandel, das Tragen von Masken um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Wir müssen hier sehr sorgsam mit den Regelungen umgehen. Ich bin der Auffassung, dass das wichtigste nun nachvollziehbare Maßstäbe und Kriterien für die Bevölkerung sind. Was entschieden wird, muss nachvollziehbar und transparent erklärt werden, damit die gute Akzeptanz erhalten bleibt. Bei allem Verständnis für das Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger nach Normalisierungen müssen wir uns aber dennoch im Klaren darüber sein, dass wir noch immer mittendrin, vielleicht sogar noch immer erst am Anfang bei der Bewältigung dieser Krise stehen und hier eindeutig auf Sicht fahren. Klar ist auch, dass wir es noch lange mit enormen Einschränkungen in der Organisation des Öffentlichen Lebens in Darmstadt und Deutschland zu tun haben werden. Aus Darmstädter Sicht, ist es bitter und traurig, dass auch unsere Feier der Zuversicht, der Hoffnung und Zugewandtheit, für die das Heinerfest steht, auch Opfer der neuen Verordnung wird und dieses Jahr erstmals seit Beginn nicht stattfinden kann. Wie wir damit umgehen, werde ich mit dem Heimatverein Darmstädter Heiner abstimmen. Gleiches gilt für eine Vielzahl weiterer kultureller und sonstiger Veranstaltungen. Hierzu wird es im Laufe der Woche weitere Informationen geben.“   

Beschlossen wurde im Gremium eine Bedarfsabfrage von Schutzmaterialien, die über die Feuerwehr koordiniert wird und zu der es auch noch einmal eine gesonderte Information der Öffentlichkeit geben wird. Dasselbe gilt für mögliche Unterstützung von Privatpersonen beim Erhalt sogenannter Community-Masken. Hier können eventuell Einzelhändler und bestimmte Privatpersonen mit größeren Mengen selbst hergestellter Masken diejenigen unterstützen, die keine Möglichkeit haben, sich eine solche Maske selbst herzustellen.

Weiterhin sind zusätzliche Hilfsmaßnahmen für die besonders von der Covid-19-Epedemie betroffene italienische Partnerstadt Brescia in Planung, die mit zusätzlicher Schutzausrüstung unterstützt werden soll.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, sind in den letzten zwei Tagen insgesamt 5 neue positive Covid-19-Fälle in Darmstadt dazu gekommen, so dass die Zahl in Darmstadt auf kumuliert 120 Fälle steigt. 90 Personen gelten mittlerweile wieder als geheilt. Leider gab es am vergangenen Dienstag auch den ersten Todesfall. Verstorben ist eine 85-jährige ehemalige Bewohnerin eines Pflegeheims mit schweren Vorerkrankungen.

Die nächste Sitzung des Krisenstabs ist am morgigen Freitag, 17. April.

14. April 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom heutigen Dienstag, 14. April, Bilanz zum Osterwochenende gezogen: Die Bevölkerung habe sich demnach weiterhin sehr gut an die Einhaltung der Regelungen zum Kontaktverbot gehalten, auch wenn es erneut unvernünftiges Verhalten gab. Zusätzlich zu den am Samstag bereits gemeldeten 15 Personen, deren Personalien für die Einleitung eines Bußgeldverfahrens aufgenommen wurde, gab es am Freitagabend noch weitere 4, am Samstag 21, am Sonntag 10 und am Montag 4. Zu den Hotspots der Nichteinhaltung der Kontaktregeln zählen nun vermehrt der Luisenplatz und andere innerstädtische Plätze. Die Grube Prinz von Hessen war insbesondere am Samstag stark frequentiert, aber durchweg von Zweiergruppen bzw. Familienverbänden.

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation fast durchweg stabil, in jedem Fall unter Kontrolle, wie die Klinikleitungen berichten. Das Rettungsdienstliche Aufkommen von Covid-19-Patienten war über das Wochenende erneut sehr gering. In Darmstadt gibt es seit Karfreitag insgesamt 10 neue Fälle, damit steigt die Zahl kumuliert auf 115 laborbestätigte Covid-19-Fälle in Darmstadt, davon sind 78 bereits wieder genesen. Wie berichtet, sind die fünf Corona-Schwerpunktpraxen für Darmstadt und Darmstadt-Dieburg der KV über Ostern bereits tätig geworden.

Oberbürgermeister Jochen Partsch berichtete, dass in der zuvor abgehaltenen Telefonkonferenz des Städtetags die Mehrheit der Mitglieder für ein eher vorsichtiges und umsichtiges Verhalten in Bezug auf Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen eintritt, dass man aber selbstverständlich erst einmal abwarten müsse, welche Schritte die Bundesregierung am kommenden Mittwochabend verkünden wird.

Im Anschluss an die Sitzung des Krisenstabs tagte erstmals auch die Fachgruppe Alten- und Pflegeheime, bestehend aus Oberbürgermeister, Sozialdezernentin, Klinikdezernent, Krankenhausleitungen, Rettungsdienst und dem Gesundheitsamt, die in kleinerer Runde die weitere Vorgehensweise in diesem speziellen und jüngst besonders in den Fokus geratenen Umfeld abstimmt. Hier konnte nach eingehender Diskussion Konsens erzielt werden, dass man nach wie vor davon Abstand davon nimmt, alle Pflegeheime pauschal durchzutesten. Stattdessen liegt der Fokus auf das genaue Hinschauen beim Auftreten von Verdachtsfällen und der Einleitung sofortiger und gezielter Testungen, die bei einem bestätigten Ausbruch nochmals intensiviert werden. Zusätzlich soll noch einmal die Ausstattung mit Schutzmaterialien verstärkt und durch zusätzliche Schulungen die Einhaltung der Hygieneregeln nochmals verbessert werden.

11. April 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich bei seiner Sitzung am heutigen Samstag, 11. April, erneut schwerpunktmäßig mit der Situation in den Alten- und Pflegeheimen in Darmstadt während der Covid-19-Pandemie beschäftigt. Dabei waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, dass eine Entwicklung, wie es sie in den vergangenen Wochen in einzelnen Altenheimen in Deutschland und seit kurzem auch speziell im benachbarten Odenwald gegeben hat, in Darmstadt unbedingt vermieden werden muss. Um den Umgang mit dem möglichen Infektionsgeschehen in den Heimen noch besser koordinieren zu können, einigte sich der Krisenstab auf ein Sondertreffen einer Expertengruppe mit Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitsamts, der Fachkonferenz Altenhilfe, den Krankenhäusern, der Verwaltung und der Politik am kommenden Dienstag, 14. April.  
      
Unterdessen stellt sich die Situation beim Umgang der Bevölkerung mit den Kontaktbeschränkungen am Osterwochenende in Darmstadt offenbar nach wie vor überwiegend positiv dar. „Die meisten Menschen“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch, „halten sich weiterhin vorbildlich an die Kontaktbeschränkungen und helfen damit weiter die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen.“ Leider gab es aber, wie die Kommunalpolizei berichtete, vereinzelt auch gegenteilige Entwicklungen. So war sowohl der Bürgerpark als auch die Grube Prinz von Hessen am Karfreitag stark frequentiert, hier hielten sich viele Bürgerinnen und Bürger nicht durchgehend an die bestehenden Regelungen, so dass dort 15 Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen festgestellt wurden. Zeitweise hielten sich über 100 Personen gleichzeitig an der Grube auf. Landespolizei und Kommunalpolizei werden daher ihre Kontrollen in den angesprochenen Bereichen nochmals intensivieren. Dennoch, so OB Partsch, „sind wir gemeinsam auf einem richtigen und guten Weg zum Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt.“ 
 
In den letzten 48 Stunden gab es in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 8 neue laborbestätigte Covid-19-Fälle. Kumuliert sind es nun 108 positive Fälle in Darmstadt, wovon jedoch ein großer Teil bereits wieder genesen ist.  Wie das Gesundheitsamt weiter berichtet, haben die fünf Corona-Schwerpunktpraxen der Kassenärztlichen Vereinigung ihre Arbeit aufgenommen und bereits erste Fälle an das Gesundheitsamt übermittelt. Das Gesundheitsamt ist auch über die Osterfeiertage weiter mit großer Betriebsstärke im Einsatz.

Oberbürgermeister Jochen Partsch rechnet am kommenden Mittwoch mit einer Information der Bundesregierung, wie nach Ostern weiter mit den beschlossenen Maßnahmen umgegangen werden soll. Die nächste Sitzung des Krisenstabs ist für den kommenden Dienstag, 14. April, anberaumt. 

8. April 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom 8. April wieder verschiedene Themen im Zusammenhang mit der Ausbreitung von Covid-19 in Darmstadt besprochen und wichtige laufende Aufgaben der einzelnen Bereiche abgestimmt. Beschlossen wurde dabei mit Blick auf die Alten- und Pflegeeinrichtungen vor allem eine noch engere Abstimmung zwischen Gesundheitsamt, Medizinischem Dienst, Heimaufsicht und der Fachkonferenz Altenhilfe, um Bewohner und Personal in den Einrichtungen noch besser informieren und schützen zu können. Noch gebe es glücklicherweise keine größeren Ausbrüche der gefährlichen Erkrankung in Darmstädter Heimen und auch keine Verstorbenen, wie es in anderen Regionen Deutschlands zu beobachten war, so das Gremium. Asymptomatische und mobile Testungen in den Heimen, wie sie in Frankfurt seit gestern vorgenommen werden sollen, sieht der Krisenstab aus Gründen der Ressourcenverteilung und dem Verweis auf wenig aussagekräftige Momentaufnahmen kritisch.

Diskutiert wurde auch die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) beschlossene Einrichtung sogenannter Corona-Schwerpunktpraxen, die unter anderem die Testcenter zusätzlich unterstützen und sich schwerpunktmäßig um Covid-19-Patienten kümmern sollen. Nach den dem Gesundheitsamt bisher vorliegenden Informationen sind fünf derartige Praxen in Darmstadt vorgesehen. Hier wird das Gesundheitsamt den fachlichen Austausch mit der KV und den Praxen selbst nochmals verstärken. Das Gesundheitsamt wird zudem auch über die Osterfeiertage besetzt sein und für das weitere Vorgehen bei Verdachtsfällen erreichbar sein.

Seit der letzten Sitzung am vergangenen Montag sind in Darmstadt 4 neue Covid-19 Fälle hinzugekommen, so dass es kumuliert nun 96 laborbestätigte Fälle in Darmstadt gibt. Insgesamt 53 Darmstädterinnen und Darmstädter haben ihre Covid-19-Erkrankung bereits überstanden. Oberbürgermeister Jochen Partsch erklärt dazu: „Die aktuellen Zahlen zeigen uns vor allem eines: Dass der von uns eingeschlagene Weg mit Lock down und strikten Kontaktbeschränkungen der richtige zur Eindämmung der Covid-19-Erkrankungen ist. Es ist unbedingt notwendig, dass wir nun nicht nachlassen und die getroffenen Maßnahmen weiter konsequent einhalten und die Einhaltung auch kontrollieren. Das haben wir auch im Städtetag und mit Ministerpräsident Volker Bouffier besprochen. Frühestens in der kommenden Woche wird die Bundesregierung in Abstimmung mit dem RKI dann das weitere Vorgehen kommunizieren und gute Lösungen für die nach wie vor angespannte Situation finden. Je konsequenter und disziplinierter wir alle jetzt vorgehen, desto besser wird uns irgendwann auch der Wiedereinstieg in einen normaleren Alltag gelingen. Bis dahin ist der Imperativ für uns alle gestern wie heute: Flatten the Curve: Wir müssen die Infektionsausbreitung weiterhin unterbrechen und unser Gesundheitssystem stabilisieren. Das wird uns gelingen.“             

Über die Zahlen hinaus informierte der Krisenstab außerdem zum Stand des derzeit im Aufbau befindlichen Behelfskrankenhauses in Eberstadt. Hier gehen die Arbeiten gut und zügig voran, so dass eine Inbetriebnahme am Freitag kommender Woche (17.) in Aussicht gestellt werden kann.

Über die Coronahelfer-Hotline haben bisher insgesamt 130 Personen ihre Hilfe angeboten. 30 bis 40 von ihnen sind bereits vermittelt und haben eine Aufgabe zugeteilt bekommen. Wer seine Hilfe ebenfalls noch anbieten möchte, kann das Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr unter Telefon 06151 780 68 00 weiterhin tun.

6. April 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom Montag, 6. April, eine überwiegend positive Bilanz bei der Einhaltung der Kontaktbeschränkungen in Darmstadt am vergangenen Wochenende gezogen. Obgleich die Parks und Grünanlagen gut besucht waren, trafen sowohl die städtische Kommunalpolizei als auch die hessische Landespolizei nach eigenen Angaben bei Ansprachen zur Einhaltung der Abstands- und Versammlungsregelungen überwiegend Personen an, die sich einsichtig zeigten und den Anweisungen folgten. Anders als in den städtischen Parks stellte sich die Situation in den Sportanlagen dar. Hier seien die Absperrbänder oft ignoriert worden, und die Personen hätten weniger einsichtig reagiert, so dass die Kommunalpolizei entsprechend des vom Land Hessen erlassenen Bußgeldkatalogs 20 bis 30 Bußgeldanzeigen stellen muss. Die hessische Landespolizei berichtete für Stadt und Landkreis zusammen von rund 100 Platzverweisen und 40 Anzeigen zu Ordnungswidrigkeiten.

Oberbürgermeister Jochen Partsch dankte den Bürgerinnen und Bürgern für die gezeigte Disziplin: „Ich freue mich sehr, dass sich ein sehr großer Teil der Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Woche an die geltenden Abstands- und Versammlungsregelungen gehalten hat. Dies zeigt, dass der Bevölkerung der Ernst der Lage bewusst ist. Wichtig ist, dass wir nun trotz erneut guter Wetteraussichten hier nicht nachlassen, um die Covid-19-Ausbreitung weiterhin so stark wie möglich zu verlangsamen.“

Weiteres Thema der heutigen Sitzung waren die städtischen Altenheime. Nachdem am vergangenen Wochenende im Odenwald mehrere Covid-19-Fälle in Einrichtungen bekannt wurden, müsse vor allem die Personalsituation in den Altenheimen stärker in den Fokus gerückt werden. 

Darüber hinaus läuft die in der letzten Woche beschlossene Unterstützung der TU Darmstadt bei der Mobilisierung von Corona-Helfern in dieser Woche an. Personen, die ihre Hilfe für die Darmstädter Kliniken anbieten wollen und medizinische Vorkenntnisse haben – beispielsweise auch Logopäden, Ergotherapeuten oder Physiotherapeuten –, können sich von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr unter 06151 780 68 00 an die Coronahelfer-Hotline wenden.

Für große Verärgerung beim Krisenstab sorgte ein offenbar am Wochenende durchgeführter Diebstahl am Corona-Testcenter in der Bessunger Straße. Hier wurden von Unbekannten zwei Wassertanks und dazugehörige Spanngurte gestohlen. Oberbürgermeister Jochen Partsch appellierte daher im Namen des Krisenstabs eindringlich an die Bürginnen und Bürger, „die ohnehin schwierige Situation durch sinnlose Diebstähle und Zerstörungen nicht noch zusätzlich zu erschweren und die Arbeit des medizinischen Personals nicht zu behindern.“   

In Darmstadt gibt es Stand Sonntag, 5. April, insgesamt 11 neue Covid-19-Fälle. Damit steigt die Zahl 92 laborbestätigt Fälle. 36 Personen wurden in Darmstadt bereits wieder als geheilt entlassen. Auch über die Osterfeiertage gehen die Tests weiter.

3. April 2020

Oberbürgermeister Jochen Partsch appelliert an die Darmstädterinnen und Darmstädter, sich in den Parks und Grünanlagen sowie in Wald und Feld verantwortungsvoll zu verhalten und insbesondere die Abstandsregelungen einzuhalten – trotz des angesagten Frühlingswetters am Wochenende. Andernfalls wäre es auf Grund des Fehlverhaltens Einzelner notwendig, Parks und Grünanlagen etc. zu sperren. Die Einhaltung wird durch Polizei und Kommunalpolizei kontrolliert. Den gesamten Appell gibt es hier zum Nachlesen.

In der 13. Sitzung des Krisenstabs der Wissenschaftsstadt Darmstadt haben die TU Darmstadt und der Krisenstab eine enge Zusammenarbeit zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie beschlossen.

Die Unterstützungsmaßnahmen durch die TU beziehen sich dabei zunächst insbesondere auf die Verteilung von Schutzausrüstung, die Herstellung von Desinfektionsmitteln sowie die Vermittlung freiwilliger Helferinnen und Helfer. Der Krisenstab spricht der TU Darmstadt, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Studierenden seinen ausdrücklichen Dank für das Angebot aus.

Auch die Vernetzung der Kliniken im Versorgungsgebiet sechs in Abstimmung mit dem Land Hessen schreitet weiter voran. Der Schwerpunkt liegt hier aktuell auf der Einrichtung und Koordination von Behelfskrankenhäusern sowie Pflegeeinrichtungen für Nicht-Covid-19-Patienten.

Weiterhin appelliert der Krisenstab an die Bürgerinnen und Bürger, die Kontaktverbote – trotz des vorhergesagten Frühlingswetters in den kommenden Tagen – strikt einzuhalten. Polizei und Kommunalpolizei werden die Einhaltung verstärkt kontrollieren und Verstöße nach dem seit heute (3.) geltenden Bußgeldkatalog des Landes Hessen ahnden.

Das Gesundheitsamt hat für die Wissenschaftsstadt Darmstadt aktuell 81 positiv getestete Covid-19-Fälle registriert. Davon gelten bereits 33 wieder als gesund und sind aus der Quarantäne bzw. Isolation nach Erkrankung entlassen worden.

1. April 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung am 1. April an der weiteren Vernetzung der Kliniken im Versorgungsgebiet sechs, dem Patientenmanagement sowie der Verteilung von Schutzausrüstung gearbeitet. 

Außerdem weist der Krisenstab noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass für die Unterbrechung der Infektionsketten die allgemeinen Verhaltens- und Hygieneregeln elementar sind: Reduzierung sozialer Kontakte auf das Nötigste, regelmäßiges und gründliches Händewaschen, Husten oder Niesen nur in die Armbeuge, Händeschütteln unterlassen, Körperkontakt vermeiden und einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Personen einhalten. 

Das Nutzen und Tragen von FFP2-Masken und medizinischem Mund-Nasen-Schutz sollte (gerade jetzt) vorrangig den medizinischen und pflegenden Berufen in den hierfür vorgeschriebenen Versorgungssituationen vorbehalten sein.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bleibt selbstverständlich weiterhin – unabhängig von der Corona-Situation – eine Option für Menschen mit entsprechenden, relevanten Vorerkrankungen; schützt aber nicht zuverlässig vor Virus-Erkrankungen wie Covid-19 oder Influenza.

Darüber hinaus entscheiden sich einige Bürgerinnen und Bürger, Mund und Nase mit Schals, Tüchern oder Anderem abzudecken. Dies kann zwar einige Tröpfchen auffangen, schützt den Träger oder die Trägerin aber ebenso nicht zuverlässig vor der Aufnahme von Viren, sondern bietet eher einen Schutz für die Personen, mit denen man direkten Kontakt hat – darauf weist das Gesundheitsamt dringlich hin.

Einen eindringlichen Appell richtet der Krisenstab auch noch einmal an die Bevölkerung: Personen, die ihre Hilfe für die Darmstädter Kliniken anbieten wollen und medizinische Vorkenntnisse haben – beispielsweise auch Logopäden, Ergotherapeuten oder Physiotherapeuten –, können sich von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr unter 06151 780 68 00 an die Coronahelfer-Hotline wenden.

Die Notbetreuung der Schulkinder der Klassen 1 bis 6 während der Osterferien ist sichergestellt. Zur erweiterten Notbetreuung an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen in der Ferienzeit sind die Schulen direkt anzufragen. Die Notbetreuung in den Kindertagesstätten läuft regulär weiter. Eine Sondernotbetreuung am Wochenende während der Ferien muss vor Ort dezidiert angefragt werden.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass es im Stadtgebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt aktuell 70 positiv getestete Covid-19-Fälle gibt. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie wurden von diesen bereits 18 Personen aus der Quarantäne bzw. Isolierung nach Erkrankung entlassen und sind gesund.

30. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner heutigen (30.) Sitzung über den weiteren Umgang mit der Ausbreitung des Covid-19-Virus beraten.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie werden das Europa-Wochenende und der städtische Grenzgang am 5. und 6. Juni abgesagt. Der Grenzgang wird traditionell von Darmstadts Partnerstädten kulinarisch begleitet. 

„In der aktuellen Situation durch die Ausbreitung des Covid-19-Virus können die Städte den Organisationsaufwand kaum leisten und werden durch die Absage des Wochenendes deutlich entlastet“, erklärt der Oberbürgermeister und Krisenstabsleiter Jochen Partsch. „Dieses Wochenende liegt uns allen sehr am Herzen, aber in diesen Zeiten müssen wir auch alle damit zurechtkommen, dass der zwingend notwendige Kampf gegen Covid-19 unser Leben verändert. Aber es wird eine Zeit nach der Pandemie geben und mit großer Freude werden wir unsere europäischen Freunde im nächsten Jahr in Darmstadt begrüßen und gemeinsam feiern“, so Partsch weiter. 

Weitere Themen der Sitzung waren die Verteilung von Schutzausrüstung sowie die Zusammenarbeit und Vernetzung der Krankenhäuser – speziell die Rolle des Klinikums Darmstadt, das im Auftrag des Landes Hessen im Versorgungsbezirk sechs als Koordinierendes Krankenhaus tätig ist. In dieser Rolle steuert das Klinikum die Patientenversorgung im Stadtgebiet sowie in den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Bergstraße und Odenwald. 

Zudem wurde über die Notfallbetreuung über Ostern beraten: Das Jugendamt arbeitet aktuell ein Konzept aus, um die Betreuung von Kindern, deren Eltern in systemrelevanten Berufsgruppen arbeiten, auch über die Osterfeiertage zu gewährleisten und damit die Funktionsfähigkeit der kritischen Infrastruktur sicherzustellen. 

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat eine erste Hilfslieferung von Schutzmasken in die Partnerstadt Brescia gebracht. Über weitere Unterstützungsmaßnahmen wird beraten. Die Stadt in Norditalien ist von der Covid-19-Pandemie besonders stark betroffen.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass es aktuell 62 positiv getestete Covid-19-Patienten in Darmstadt gibt.

27. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner jüngsten Sitzung am Freitag, 27. März 2020, über das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie beraten.

Die Einrichtung des Hauses zur Patientenpflege, das die Wissenschaftsstadt Darmstadt in der ehemaligen Neurologie des Klinikums in Eberstadt errichtet, schreitet weiterhin sehr gut voran und befindet sich im kalkulierten Zeitrahmen. Nach den letzten technischen und behördlichen Abnahmen in den nächsten Tagen soll die Einrichtung in der kommenden Woche einsatzbereit sein. Dort sollen Nicht-Covid-19-Patienten gepflegt werden, um die Kliniken zu entlasten und deren Kapazitäten für Covid-19-Fälle einsetzen zu können.

„An der zügigen Umsetzung der Einrichtung in Eberstadt zur Pflege von Nicht-Covid-19-Patienten wird deutlich, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Krisenstabs, aber auch viele Beteiligte darüber hinaus, wirklich eng und sehr kooperativ miteinander arbeiten. Die kommunikativen und organisatorischen Abläufe greifen sehr gut ineinander und es wird uns Unterstützung von vielen unterschiedlichen Unternehmen, Institutionen und Verbänden, aber auch direkt aus der Bevölkerung angeboten“, beschreibt  der Leiter des Krisenstabs und Oberbürgermeister Jochen Partsch die aktuelle Zusammenarbeit innerhalb der Stadt. „Für diese Solidarität und Hilfsbereitschaft bedanke ich mich ausdrücklich“, so Partsch weiter.

Die Hilfsbereitschaft zeigt sich auch in der weiterhin sehr guten Annahme der Coronahelfer-Hotline. Bürgerinnen und Bürger, die bei der Bekämpfung des Covid-19-Virus unterstützen wollen, können sich unter der Nummer 06151 780 68 00  melden. Gesucht werden vor allem Personen mit medizinischen Vorkenntnissen. Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr besetzt.

Eine kleinere Arbeitsgruppe des Krisenstabs prüft derzeit, ob Darmstadt die italienische Partnerstadt Brescia bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie unterstützen kann. Die Stadt in der Lombardei ist neben Bergamo eine der am stärksten vom Virus betroffenen Städte.

Der Krisenstab nimmt weiterhin zur Kenntnis, dass das Land Hessen die Starkenburg-Kaserne zur Unterbringung von Geflüchteten aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen reaktivieren wird. Hintergrund für diese Maßnahme ist, dass in der Einrichtung in Gießen vier Personen positiv auf Covid-19 getestet wurden. Mit der Reaktivierung der Liegenschaften in Darmstadt – sowie Bad Arolsen – können ausreichende räumliche Kapazitäten geschaffen und Nicht-Erkrankte untergebracht werden, um eine bessere räumliche Trennung zu gewährleisten.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass es in Darmstadt aktuell 46 positiv getestete Covid-19-Fälle gibt.

25. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner jüngsten Sitzung am Mittwoch, 25. März 2020, umfassend über die Anstrengungen der Darmstädter Kliniken gesprochen, zielgerecht organisiert und somit gut gewappnet einer möglicherweise deutlich stärkeren Beanspruchung durch die Covid-19-Pandemie gegenüberzustehen. Federführend ist dabei das Klinikum Darmstadt, das als Koordinierendes Krankenhaus die Patientenversorgung – auch der nicht von Covid-19 betroffenen Patienten – für Südhessen steuert. Das Klinikum steht dabei im Austausch mit dem Planungsstab Stationäre Versorgungsstruktur des Landes Hessen. Außerdem stimmt es sich täglich mit den Krankenhäusern der Region und den Rettungsdienstleitstellen ab.

Aktuell wurde vor allem die Aufgabe behandelt, die Kliniken mit ausreichender Schutzausrüstung auszustatten. Bedarf besteht für Ärzte und Pflegepersonal, aber auch für die Mitarbeitenden der Rettungsdienste und nicht zuletzt der Pflegeeinrichtungen. Ziel ist es, eine möglichst hohe Personalverfügbarkeit zu sichern.

Unterdessen steht die Einrichtung zur Patientenpflege, die die Stadt Darmstadt in der ehemaligen Neurologie des Klinikums in Eberstadt aufbauen lässt, kurz vor der Fertigstellung. Für den genannten Zweck, die medizinische Betreuung von Nicht-Covid-19-Patienten, wird es dort rund achtzig Betten geben – dank Bettenspenden unter anderem vom Klinikum, dem Alice-Hospital, dem Elisabethenstift und dem Heimathaus. Weitere Betten wurden angekündigt; die Sauerstoff- und die Wasserversorgung sind ebenfalls bereits funktionsfähig. Allen, die bei der schnellen Herrichtung des Hauses helfende Hand angelegt haben, wurde ausdrücklich gedankt.

Großer Dank galt auch den mittlerweile über siebzig Bürgerinnen und Bürgern, die über die Corona-Hotline 06151 780 68 00 ihre Unterstützung angeboten haben, darunter medizinisches Fachpersonal. Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt.

In Darmstadt gibt es (Stand Mittwochmorgen) 33 positiv getestete Covid-19-Fälle.

24. März 2020

Zu Beerdigungen und Trauerfeiern sind ab sofort nur noch zehn Personen zugelassen. Dies hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt am Dienstag, 24. März 2020, mit Bezug auf einen Erlass des Hessischen Innenministeriums festgelegt. „Von den Vorsorgemaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie sind alle Bereiche des Lebens betroffen – auch dieser schmerzliche, der des Abschieds von nahestehenden Menschen“, sagt Sozialdezernentin Barbara Akdeniz und erläutert näher: „Grundsätzlich halten wir es für geboten, die Trauerzeremonie nur im Freien vorzunehmen. Wenn der derzeit notwendige Mindestabstand zwischen Menschen von 1,50 Meter eingehalten wird, dann können Ältere und Gebrechliche natürlich auch Platz nehmen.“

Zuvor hatte das Innenministerium darauf hingewiesen, dass mit der jüngsten Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte vom 22. März 2020 Trauerfeiern und Bestattungen unter Einhaltung der Infektionsschutzbestimmungen weiterhin möglich sind. Bürgerinnen und Bürger soll es gestattet bleiben, von Angehörigen würdevoll Abschied nehmen zu können.
Nähere Auskünfte gibt das Grünflächenamt unter Fernruf 06151 13 29 15.

In Darmstadt gibt es (Stand Dienstagmorgen) 27 positiv getestete Covid-19-Fälle; zwei Patienten werden intensivmedizinisch betreut. Ein weiterer Patient, der an schweren Vorerkrankungen litt, ist in der Nacht zum Dienstag gestorben.

23. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat bei seiner jüngsten Sitzung am Montag, 23. März 2020, intensiv über die Einsatzplanung der Darmstädter Krankenhäuser gesprochen. Unter anderem ging es hierbei um die Sicherung der Verfügbarkeit von Schutzbekleidung, notwendiger Ausrüstung und Arzneimitteln. Das Klinikum Darmstadt, als Koordinierendes Krankenhaus für Südhessen, steht dazu in laufender Abstimmung mit dem Hessischen Sozialministerium.

Der Krisenstab hat sich außerdem mit den Restriktionen beschäftigt, die seit Sonntag für das öffentliche und private Leben gelten. Das Land Hessen hatte am Vortag verfügt, dass der Aufenthalt im Freien nur allein oder mit einer zweiten, nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Person oder mit den engsten Familienangehörigen erlaubt ist. Die Stadt Darmstadt wird die gewissenhafte Einhaltung der Kontaktvorschriften entsprechend kontrollieren. Dies geschieht durch die Kommunalpolizei in Zusammenarbeit mit der Landespolizei.

Unterdessen haben sich über die neue Coronahelfer-Hotline 06151 780 68 00 schon zahlreiche Menschen vor allem mit medizinischen Kenntnissen gemeldet und ihre Unterstützung angeboten. Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt.

Mit dem Stand von Montagmorgen gibt es in Darmstadt 27 positiv getestete Covid-19-Fälle; zwei Patienten werden intensivmedizinisch betreut.

22. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt gibt aus seiner heutigen (22.) Sitzung Folgendes bekannt:

Das Klinikum Darmstadt wird künftig „Koordinierendes Krankenhaus“ im Versorgungsbezirk sechs des Landes Hessen sein und damit die Patientenversorgung während der Covid-19-Pandemie zentral für Südhessen steuern – also neben der Stadt Darmstadt auch für Landkreise Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Bergstraße & Odenwald.

Außerdem gibt es Änderungen in der Notfallbetreuung für Kinder: So wurde der Kreis systemrelevanter Berufe erweitert. Damit haben mehr Eltern Anspruch auf die Notfallbetreuung ihrer Kinder. Zudem besteht der Anspruch auf Notfallbetreuung für Kinder zukünftig auch, wenn nur ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet. Eltern, die keinen Notfallbetreuungsplatz in Anspruch nehmen, werden von der Zahlung des Kita-Entgelts & der Essensgelder befreit.

Eine Änderung gibt es auch bei den Einkaufsbeschränkungen. Darmstadt war sich mit den Präsidiumsmitgliedern des Hessischen Städtetags einig, dass zu den Maßnahmen, die zur Eindämmung und langsameren Verbreitung des Covid-19-Virus dienen, auch die Schließung von Baumärkten zählt. Das Land Hessen definiert dies in seiner jüngsten Änderungsverordnung anders und nimmt Baumärkten von der Schließung aus; dem wird Darmstadt folgen.

20. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner heutigen (20.) Sitzung im Hinblick auf die Covid-19-Pandemie mit einer weiteren Allgemeinverfügung nun auch Bau- und Gartenmärkte, Sonnenstudios, Nagelstudios, Eisdielen, Cafés sowie Gemischtwarenläden ohne Lebensmittelangebot geschlossen. Am Freitagmittag wurde außerdem bekannt, dass das Land auch die Schließung aller Restaurants anordnet.

Um die zentralen Ziele – Leben retten, die weitere Ausbreitung des Covid-19-Virus zu verlangsamen und die Gesundheitssysteme zu stabilisieren und funktionsfähig zu erhalten – zu erreichen, sind enorme Anstrengungen nötig. Dabei sind die Einsicht, das Handeln und das Unterlassen jedes Einzelnen gefordert. „Es ist beeindruckend, welche Bereitschaft die Bürgerinnen und Bürger zeigen, anderen spontan und unmittelbar zu helfen, Netzwerke nachbarlicher Unterstützung zu knüpfen, dabei viel Einfallskraft und großes Engagement beweisen. Dafür danke ich allen sehr“, sagte der Oberbürgermeister und Vorsitzende des Krisenstabs Jochen Partsch. Wer nachbarschaftliche Hilfe leisten will, findet weitere Informationen auf www.soli-DA-risch.de, eine gemeinsame Initiative des SV Darmstadt 98 und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Daneben gibt es eine Reihe weiterer unterstützenswerter Initiativen.

Zugleich richtet der Oberbürgermeister einen Appell auch an Menschen speziell mit medizinischen oder pflegerischen Kenntnissen – beispielsweise Medizinstudenten –, den Krankenhäusern in Darmstadt ihre Unterstützung anzubieten. „Dort wird jede Hilfe gerne angenommen, die das Klinikpersonal entlastet. Wer dabei mitwirken will, kann sich schon jetzt melden, um in die Arbeitsabläufe der Kliniken eingeführt zu werden“, so der OB. Eine Mail mit Informationen zu Qualifikation/Beruf, Vor- und Nachname, Mailadresse und Telefonnummer an die Adresse coronahelfer@1sp4mdarmstadt.abde genügt oder man wendet sich an die Kliniken direkt. Unterstützungsangebote jeder Art werden unter dieser Mailadresse angenommen und koordiniert. Ab Montag (23.) wird zudem eine Coronahelfer-Hotline freigeschaltet: 06151 780 68 00. Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt.

Derzeit gibt es in der Stadt Darmstadt 21 bestätigte Covid-19-Fälle (Stand: Freitagmittag); zwei Patienten werden intensivmedizinisch betreut.

19. März 2020

In seiner heutigen (19.) Sitzung hat der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt unter anderem entschieden, Arbeitsgruppen aus dem Krisenstab heraus zu bilden, die sich konzentriert mit den dringendsten Fragestellungen beschäftigen. So ist sichergestellt, das der Krisenstab auch bei möglichen Ausfällen arbeitsfähig bleibt.

Weiterhin hat der Krisenstab folgende Maßnahmen beschlossen:

  • Die Allgemeinverfügung wird bis Ende Mai verlängert. Das bedeutet, dass alle geplanten Großveranstaltungen im Mai wegen des Corona-Virus abgesagt werden müssen. Darunter fallen auch das Schlossgrabenfest, die Frühjahrsmesse und der Merck-Firmenlauf.
  • Die HEAG mobilo wird die Taktung von Bussen und Bahnen auf Samstagsfahrpläne umstellen. Hintergrund dafür ist zum einen die aktuell geringe Auslastung der Fahrzeuge. Zum anderen ist dadurch eine flexible Veränderung in der Personalplanung möglich, damit die Funktionsfähigkeit des ÖPNV im Stadtgebiet auch weiterhin sichergestellt ist.

Der Kristenstab betont, dass alle städtischen Ämter und Einrichtungen der Stadtverwaltung ihren Betrieb aufrechterhalten; lediglich der Besucherverkehr ist eingeschränkt worden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind telefonisch und vorzugsweise per E-Mail erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zur Schließung der städtischen Ämter oder zur Notbetreuung in Kitas und Schulen haben, können sich an die Behördennummer 115 wenden. Sie ist vom Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr besetzt.

Aus gegebenem Anlass wird noch einmal darauf hingewiesen, dass sich der Eingang zum Corona-Testcenter der Kassenärztlichen Vereinigung in der Niersteiner Straße gegenüber vom Gesundheitsamt befindet.

Aktuell gibt es im Stadtgebiet 16 mit dem Corona-Virus infizierte Personen. Davon wird einer stationär behandelt, die anderen sind nur leicht erkrankt und befinden sich zu Hause. 450 Personen stehen derzeit per Anordnung unter Quarantäne.

18. März 2020

Aus der heutigen (18.) Sitzung des Krisenstabs gibt es folgende Informationen:

Am Corona-Testcenter der Kassenärztlichen Vereinigung werden durch Absperrungen und eine veränderte Beschilderung Maßnahmen zur besseren Leitung und Steuerung der Besucherströme ergriffen. Damit verbunden ist der Aufruf, das Testcenter nur nach telefonischer Rücksprache mit dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 aufzusuchen. Oberbürgermeister Jochen Partsch appelliert an die Bürgerinnen und Bürger: "Nehmen Sie Rücksicht und achten Sie auf Ihre Mitmenschen! Dies gilt auch für alle Menschen, die nun Rettungsdienste vor Ort aufsuchen. Informieren Sie sich vorab und gehen Sie nicht einfach in die Einsatzzentralen."

Über diese Maßnahmen hinaus hat das Bürger- und Ordnungsamt den Auftrag erhalten, die am gestrigen Dienstag (17.) vom Land Hessen veröffentlichte Verordnung zu prüfen und restriktiv umzusetzen. Die Kommunalpolizei wird daher noch einmal stärker kontrollieren. Die Gaststättenbetreiber sind aufgerufen, sich an die Vorgaben des Landes zu halten. Dies ist zur Eindämmung der Virusverbreitung notwendig.

Am 27. März wird es in Wixhausen wieder die Möglichkeit geben, Blut zu spenden. Die Bevölkerung bleibt aufgerufen, wie bisher auch Blutspenden zu leisten.

17. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat heute (17.) die Umsetzung der Leitlinien von Bund und Ländern auf kommunaler Ebene ab Mittwoch (18.) beschlossen.

Dazu zählen unter anderem:

  • Restaurants & Speisegaststätten öffnen generell frühestens ab 6 Uhr & schließen spätestens ab 18 Uhr.
  • Supermärkte, Apotheken, Banken, Tankstellen u.v.m. bleiben geöffnet. Grundsätzlich wird für sie das Sonntagskaufverbot ausgesetzt.
  • Für den Publikumsverkehrs werden geschlossen: Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Theater, Kinos, Fitnessstudios, alle öffentlichen & privaten Sportanlagen, Spielhallen etc.
  • Spielplätze im Stadtgebiet werden geschlossen.

Die gesamten Leitlinien der Bundesregierung sind hier abrufbar: Leitlinien zum Kampf gegen die Corona-Epidemie

Die Umsetzung der Leitlinien ist durch die Vierte Verordnung des Landes Hessen zur Bekämpfung des Corona-Virus geregelt.  

Außerdem hat das Land Hessen für die Notfallbetreuung in Kitas weitere Berufsgruppen als „systemrelevant“ eingestuft:

  • Erzieherinnen & Erzieher
  • Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter im Jobcenter, der Agentur für Arbeit & im Amt für Soziales und Prävention (SGBII/SGBIII und Asylbewerberleistungsgesetz)
  • Personen der Versorgungswirtschaft (Abwasser, IT, Energieversorgung)

Oberbürgermeister und Krisenstabsleiter Jochen Partsch sagte dazu: "Die Einhaltung der Vorgaben wird ab Mittwoch auch von der Kommunalpolizei kontrolliert. Vor diesem Hintergrund appellieren wir nochmals an die Bürgerinnen und Bürger aber auch an Unternehmerinnen und Unternehmer mit Belegschaft, die grundsätzlichen Verhaltensmaßgaben zur Eindämmung des Coronavirus, also Abstandsregelungen, regelmäßiges Händewaschen, kein Zusammenkommen in großen Gruppen, unbedingt ernst zu nehmen. Dies gilt auch im Freien in Parks und Grünanlagen. Wie Kanzlerin Merkel bereits gestern noch einmal unterstrich, ist es jetzt auch an jedem Einzelnen die Verbreitung des Virus mit den eigenen Verhaltensweisen zusätzlich auszubremsen. Es geht hier immer um die Unterbrechung von Infektionsketten, den Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen und die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems."

Zusätzlich appelliert der Krisenstab noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger besonnen zu bleiben, aufeinander Rücksicht zu nehmen und vor allem das medizinische Personal nicht an seiner Arbeit zu hindern, beispielsweise durch das Blockieren von Rettungswegen.

Weitere Informationen zu den Beschlüssen des Krisenstabs sind hier nachzulesen: www.darmstadt.de

16. März 2020

Der Coronavirus-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist am heutigen Montag (16.) zu seiner nächsten Sitzung zusammengekommen.

In der Sitzung wurde die Schließung aller städtischen Verwaltungsgebäude für den Publikumsverkehr ab dem morgigen Dienstag (17.) beschlossen. In dringenden Fällen, beispielsweise bei unaufschiebbaren Terminsachen, ist eine telefonische Terminvereinbarung möglich. Die Online-Terminvergabe wird geschlossen.

Um die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen, beschloss der Krisenstab nun auch die Schließung der Stadtbibliothek, Stadtteilbibliotheken, des Bücherbusses und des Vivariums ab Dienstag.

Bestattungen dürfen nur noch mit maximal 30 Personen stattfinden.

Trauungen werden weiterhin durchgeführt, allerdings nur mit einer begrenzten Anzahl von maximal 4 externen Personen (Traupaar und zwei Trauzeugen). Alle Senioren-Veranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt.

Weitere Infos – auch zur aktuellen Lage in den Kitas – sind hier zu finden: www.darmstadt.de/nachrichten/darmstadt-aktuell/news/corona

14. März 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat heute weitere Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen:

Für die Schülerinnen und Schüler sind die Schulen ab dem kommenden Dienstag (17.) bis zum 19. April geschlossen, es sei denn, sie haben aufgrund der Berufe beider Elternteile einen Anspruch auf Notbetreuung. Dies betrifft nur die Jahrgänge 1 bis 6. Dabei handelt es sich um klar vom Land Hessen festgelegte systemkritische Berufe wie etwa Medizinisches Personal, Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr. Die Zugehörigkeit ist durch Bescheinigung vom Arbeitgeber nachzuweisen. Ausgenommen sind zunächst auch Schülerinnen und Schüler, die das Abitur ablegen. Hier treffen die Schulen laut Schulamt entsprechende Sicherheitsvorkehrungen, wie die Verhinderung von kritischen Ansammlungen und der Einhaltung eines Sicherheitsabstands von zwei Metern.

Mit der Allgemeinverfügung der Hessischen Landesregierung vom 13. März, wurde festgelegt, dass die Kindertagesstätten ab sofort bis zum Ende der Osterferien geschlossen bleiben müssen und die Kinder die Einrichtung nicht mehr betreten dürfen. Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat daher entschieden, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der städtischen Kindertagesstätten zu Beginn der kommenden Woche zunächst in Gänze anwesend sind, um die nach dem Erlass notwendigen Betreuungen zu organisieren. Alle städtischen Kitas sind demnach am Montag (16.) bis auf weiteres geöffnet, allerdings nur, um die Betreuung für Kinder, bei denen beide Elternteile oder Alleinerziehungsberechtige in systemkritischen Berufen arbeiten, sicherzustellen. Dafür ist ein entsprechender Nachweis notwendig, der schriftlich im Verlauf der Woche vorzulegen ist. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt appelliert hier auch an die freien Träger und die Kirchen, dass sie derartige Notfalldienste ebenfalls aufrechterhalten, um eine entsprechende Versorgungslage zu gewährleisten. Durch diese Vorgehensweise kann die Stadt kleine Einheiten und Gruppen dezentral unterbringen und damit das Risiko für Ansteckungen minimieren.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt schaltet ab dem kommenden Montag (16.) eine Info-Hotline unter der Telefonnummer 06151/13-2060. Hier werden alle organisatorischen Fragen rund um die Änderungen bei den städtischen Ämtern und den Kindertagesstätten beantwortet. Fragen zum schulischen Bereich beantworten weiter die jeweiligen Schulleitungen. Fragen zu Gesundheit und dem Coronavirus allgemein werden weiterhin durch das Gesundheitsamt beantwortet.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, gab es am gestrigen Freitag (13.) drei positiv auf das Coronavirus getestete Personen in Darmstadt. Am heutigen Samstag kamen noch einmal zwei bestätigte Fälle hinzu, so dass es Stand Samstag, 14. März, 16 Uhr, insgesamt fünf positiv getestete Personen gibt. Die am Freitag festgestellten Fälle befinden sich bereits in Isolation und die jeweiligen Kontaktpersonen in Quarantäne. Bei den am Samstag neu hinzugekommenen Fällen befinden sich die Personen in Isolation und die Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt.

Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten städtischer Einrichtungen (VHS, Schwimmbädter, Akademie für Tonkunst etc.) sind hier nachzulesen: www.darmstadt.de/nachrichten/darmstadt-aktuell/news/ausbreitung-des-coronavirus

13. März 2020

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sagt der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt ab Montag, dem 16.03.2020 bis zum 30.04.2020 alle öffentlichen Veranstaltungen der Stadt Darmstadt ab. Getroffen wurde diese Entscheidung in der Sitzung eines außerordentlichen Krisenstabes unter Leitung von Oberbürgermeister Jochen Partsch am heutigen Morgen (13.).

Aufgrund der Entscheidungen im Krisenstab hat der Oberbürgermeister die Allgemeinverfügung „Über das Verbot von Veranstaltungen und die Schließung von städtischen Einrichtungen“ erlassen.

Darin sind unter anderem folgende Einschränkungen enthalten:

  • Alle Veranstaltungen, bei denen die Stadt Darmstadt oder die Darmstadt Marketing GmbH oder die städtischen Kulturinstitute als Veranstalter agieren, werden untersagt.
  • Alle Veranstaltungen im Staatstheater Darmstadt, im Darmstadium, der Centralstation und sämtlichen städtischen Bürgerhäusern, in der Böllenfalltorhalle, in städtischen Räumen und auf städtischen Flächen, bei denen größere Menschenansammlungen zu erwarten sind, werden untersagt.
  • Sämtliche Versammlungen und Demonstrationen, die mit größeren Menschenansammlungen verbunden sind, werden untersagt.
  • Sportveranstaltungen (auch die des SV Darmstadt 98) dürfen ausschließlich ohne Zuschauer stattfinden.
  • Die städtischen Schwimmbäder werden geschlossen.

Außerdem wurden folgende Veranstaltungen abgesagt:

  • Die städtische Einbürgerungsfeier (13.03.2020),
  • Das Darmstädter Tourismusforum (20.03.2020, Fachveranstaltung, nicht öffentlich)
  • Datterichs Wochenmarkt (4.4.2020)
  • Darmstadt Mobil (04./05.04.2020)
  • Die Öffnung des temporären Besucherzentrums Konsum (04./05.04.2020)
  • Die Baumesse auf dem Messplatz (03.-05.04.2020)
  • Der Flohmarkt vor dem darmstadtium (24./25.04.2020)
  • Die Frühjahrsmess (30.04. – 10.05.2020)

Der Oberbürgermeister erklärte, dass die Maßnahmen zwingend notwendig seien, auch wenn es in Darmstadt bisher noch keine bestätigte Infektion mit dem Corona-Virus gibt. 

Weitere Informationen zu Einschränkungen im Kulturbereich sowie zum Umgang mit Privatveranstaltungen sind hier nachzulesen www.darmstadt.de/nachrichten/darmstadt-aktuell/news/corona-virus

 


 

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist inzwischen an verschiedenen Gebieten in Europa und auch in Deutschland angekommen. Die Behörden des Bundes, der Länder, der Städte und der Landkreise haben gemäß der Planungen für den Pandemiefall vorgesorgt.

Allen Bürgerinnen und Bürgern steht bei allgemeinen Fragen rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 die Hotline des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration zur Verfügung.

Die Hotline ist unter der Nummer 0800-5554666 täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Fragen zu konkreten Symptomen beantwortet der behandelnde Hausarzt oder der Ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117

 

Weiterführende Informationen

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/informationen-zum-neuen-coronavirus-sars-cov-2

Robert Koch-Institut

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg

https://www.gesundheitsamt-dadi.de

Wichtige Mitteilung
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