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Aktuelles

Darmstädter Notfallverbund trainiert für den Ernstfall

2015 schlossen sich 16 Kulturinstitutionen in Darmstadt zusammen, um sich bei Schutz und Rettung von Kulturgut zu unterstützen. Am Freitag, dem 10. März 2017, fand die erste gemeinsame Übung dieses Notfallverbundes statt. Es wurde der Ernstfall simuliert: ein Brand bricht aus, wird gelöscht und das nasse, geschädigte Schriftgut muss für die spätere Restaurierung sicher verpackt werden. Auch das Stadtarchiv Darmstadt war an dieser Aktion beteiligt und ist nun gemeinsam mit den KollegInnen der anderen Kultureinrichtungen gut vorbereitet auf einen potentiellen Notfall.

Es berichtete auch das Darmstädter Echo:
"Dass sie einmal in Overalls, Gummistiefeln und Schutzhandschuhen in einem halb verkohlten Bücherberg graben würden, haben die Archivare im Studium sicher nicht geahnt."

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[Video auf youtube ansehen]


Neuer Eintrag: "Bewertung und Übernahme"

Die Stadtarchivarin hat sich bei Ihnen angekündigt, um die Bewertung Ihrer ausgesonderten Akten zu besprechen? Sie möchte gerne die Übernahme mit Ihnen vereinbaren?

Wissen Sie, was sie Ihnen damit sagen möchte?

Wenn nein, können Sie die archivische Bedeutung von Bewertung und Übernahme jetzt in unserer Kategorie "Was bedeutet..?" nachlesen. Schreiben Sie uns, wenn weiterhin Unklarheiten bestehen.


Das alte Darmstadt in bewegten Bildern am 03. April 2017

In einer Veranstaltung des Stadtarchivs Darmstadt zeigt Heinz Assmann zum zweiten Mal alte Darmstadt-Filme aus seinem Archiv. Die Moderation übernimmt Ulrich Gereke.

Gezeigt werden diesmal u. a. Filme über Brunnen und Teiche, über Schloss und Luisenplatz, über Heinerfest und Feurigen Elias.

Der Eintritt ist frei.

Ort: Vortragssaal im Haus der Geschichte, Karolinenplatz 3
Datum, Uhrzeit: 3. April 2017, 17.00 Uhr


Ausstellungen "Carlo Mierendorff – Atmosphäre Weimar" und „Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939 – 1945“ von April bis Mai 2017

 

 

Vom 19. April bis zum 23. Mai und vom 20. April bis zum 19. Mai werden in Darmstadt zwei Ausstellungen anlässlich des 120. Geburtstags des Schriftstellers, Politikers und Widerstandskämpfers Carlo Mierendorff gezeigt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zum umfangreichen Begleitprogramm der Ausstellungen finden Sie auf dem ausführlichen Flyer, den Sie hier herunterladen können: PDF.
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch.

 

 

Was konnten sie tun?
Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939 – 1945

Nach Beginn der NS-Diktatur 1933 folgten viele Deutsche dem neuen Regime begeistert oder passten sich an. Nur wenige Menschen stellten sich den braunen Machthabern entgegen und leisteten Widerstand auf verschiedenste Art und Weise. Das Spektrum reicht von Georg Elser bis zur Darmstädter Widerstandskämpferin Elisabeth Schumacher.
Die Schau nimmt den vielfältigen, lange vernachlässigten und verdrängten zivilen Widerstand der kleinen Leute in den Blick. Ihnen ist diese bundesweite Wanderausstellung gewidmet, die in Darmstadt aus Anlass des 120. Geburtstags von Carlo Mierendorff gezeigt wird.

Datum: 19. April bis Di, 23. Mai 2017
Ort: Darmstadt, Katholisches Bildungszentrum nr30, Nieder-Ramstädter Straße 30

Gemeinsame Veranstalter:
Katholisches Bildungszentrum nr 30
Volkshochschule Darmstadt
Evangelische Erwachsenenbildung Darmstadt
Förderverein Liberale Synagoge Darmstadt e. V.

Carlo Mierendorff – Atmosphäre Weimar

Carlo Mierendorff (1897–1943) hat sich in den Jahren der Weimarer Republik wiederholt in die öffentliche Diskussion um Politik und Kultur in Darmstadt und Hessen eingemischt und sich vor allem als entschiedener Widersacher des Nationalsozialismus profiliert.
Am 21. Juni 1933 wurde er in das KZ Osthofen bei Worms eingeliefert. Das  NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz/Gedenkstätte KZ Osthofen und der Förderverein Projekt Osthofen e. V. haben vor dem Hintergrund der Atmo sphäre der Weimarer Republik eine Ausstellung zu Carlo Mierendorff erarbeitet, die bereits 2016 in Osthofen gezeigt wurde und nun im Justus- Liebig-Haus präsentiert wird; gezeigt werden auch Dokumente aus dem Stadtarchiv Darmstadt.

Datum: 20. April bis 19. Mai 2017
Ort: Darmstadt, Justus-Liebig-Haus, Foyer, Große Bachgasse 2

Veranstalter:
Stadtarchiv Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte KZ Osthofen, dem Förderverein Projekt Osthofen e. V., der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung.



Wieder erreichbar!

Liebe NutzerInnen,

die Renovierungsarbeiten im Stadtarchiv sind nun abgeschlossen.
Wir stehen Ihnen und Ihren Fragen daher wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten und über die gewohnten Kommunikationskanäle zur Verfügung.

- Ihr Team vom Stadtarchiv Darmstadt



2. Plenum zur Erstellung des Ersten Gleichstellungsaktionsplans am 03. März 2017

"Mit dem Beitritt zur Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene hat sich die Wissenschaftsstadt einem Instrument verpflichtet, mit dem transparent und unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Verwaltung Maßnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit in Darmstadt entwickelt werden können." - Flyer Gleichstellungsaktionsplan 2016 (PDF)

Im nun 2. Plenum zur Erstellung des Ersten Gleichstellungsaktionsplans für Darmstadt stellen beteiligte Akteurinnen und Akteure die konkretisierten Maßnahmen Entwürfe für den Gleichstellungsaktionsplan zur weiteren Diskussion vor.

Auch das Stadtarchiv Darmstadt ist hier beteiligt. Gemeinsam mit dem Frauenbüro soll die Darmstädter Frauengeschichte sichbar gemacht und die Arbeit des Frauenbüros dokumentiert werden. Langfristiges Ziel ist, in einer Aussonderungs- und einer Übernahmevereinbarung die Anbietung, Bewertung und Übergabe von Akten des Frauenbüros an das Stadarchiv zu dokumentieren. Diese Struktur ist auch im Aktenplan des Frauenbüros anzulegen, so dass die Schnittstellen der abgebenden und aufnehmenden Systeme zwischen Frauenbüro und Stadtarchiv optimal synchronisiert sind.

Alle interessierten Frauen und Männer sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion auch um die vielfältigen anderen Maßnahmen im Rahmen des Gleichstellungsaktionsplanes zu beteiligen.

 

Einladung zum 2. Plenum zur Erstellung des Ersten Gleichstellungsaktionsplans am 03. März 2017 (PDF)


Vortrag: 200 Jahre Akaziengarten Darmstadt – Entstehung und Geschichte des Großherzoglichen Gartens am 13. Februar 2017

Am Montag, den 13.02.2017, findet im Vortragssaal des Staatsarchivs Darmstadt der 6. Vortragsabend der landesgeschichtlich ausgerichteten Vortragsreihe des Historischen Vereins für Hessen statt. Die Vorträge, die sich an ein breites Publikum richten, sollen Einblicke in aktuelle Themen der landeshistorischen Forschung gewähren, aber auch auf unterhaltsame Weise das historische Interesse wecken.

Thema: 200 Jahre Akaziengarten Darmstadt – Entstehung und Geschichte des Großherzoglichen Gartens
Referentin: Mascha Wembacher
Ort: Vortragssaal des Staatsarchivs Darmstadt (Karolinenplatz 3, 64289 Darmstadt)
Datum, Uhrzeit: 13. Februar 2017, 18 Uhr


Renovierungsarbeiten im Stadtarchiv von 14.02. bis 01.03.2017

Das Stadtarchiv bekommt in allen Büros neue Bodenbeläge. Ab Dienstag (14. Februar) bis voraussichtlich 1. März ist daher die Nutzung des Archivs nur sehr eingeschränkt möglich. Auch die Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist in diesem Zeitraum sehr eingeschränkt.

Wir bitten Sie darum, Ihren Besuch bei uns auf Anfang März zu verschieben. Wenn die Büroräume wieder frei gegeben sind, werden auch Ihre in diesem Zeitraum eingegangene Anfragen nach Eingangsdatum beantwortet.


Artikel in der Frankfurter Rundschau am 06.02.2017

Das Interview mit Archivdirektor Dr. Peter Engels ist jetzt auf der Website der Frankfurter Rundschau zu finden. Er berichtet über die derzeit laufende Restauration der Darmstädter Zerstörungskarte und die Überlieferung anderer Schätze in unseren Magazinen.

Diese und weitere Pressestimmen zum Stadtarchiv Darmstadt finden sich in unserem Pressespiegel.


Neuer Eintrag: "Ausheben und Reponieren"

Der Archivar Ihres Vertrauens hat davon gesprochen, die von Ihnen bestellten Akten für Sie auszuheben, oder gefragt, ob er die von Ihnen nicht mehr benötigten Akten reponieren darf?

Haben Sie ihn verstanden?

Falls nicht, können Sie die Bedeutung von Ausheben und Reponieren jetzt in unserer Kategorie "Was bedeutet.. ?" nachlesen.


Buchvorstellung im Haus der Geschichte: "Die Hessens. Geschichte einer europäischen Familie“ am 06. Februar 2017

Im Gespräch mit Dr. Rainer Maaß, Leiter des Großherzoglichen Haus- und Familienarchivs, stellt Prinz Rainer von Hessen die 2. Auflage seines 2016 erschienenen Buches "Die Hessens" vor.
Das Buch erzählt die Geschichte der fürstlichen Familie von Hessen. Der reich illustrierte und qualitativ hochwertige Band liefert nicht nur biografische Details von Herrscherpersönlichkeiten der hessischen Linien, sondern verknüpft diese immer wieder mit kulturhistorischen Phänomenen und politischen Ereignissen europäischen Ranges.
Der Autor lässt Höhen und Tiefen der Familiengeschichte Revue passieren, an deren Ende erneut eine gemeinsame Linie von Hessen steht.
Prinz Rainer signiert, das Buch kann nach der Veranstaltung käuflich erworben werden.

Datum: 6. Februar 2017
Uhrzeit: 18.00 Uhr
Ort: Haus der Geschichte – Vortragssaal, Karolinenplatz 3, Darmstadt


Hochexplosiver Sensationsfund

Ein herausragender Fund auch zur Darmstädter Geschichte wurde im Rahmen einer Sichtung der Altakten durch das Hauptstaatsarchivs Wiesbaden im Keller der Polizeiakademie Wiesbaden gemacht.

In der Behörde lagerten bisher unbeachtet mehrere Nitrofilme, welche bei Zersetzung Nitrose-Gase bilden können, die giftig und feuergefährlich sind. Das Hauptstaatsarchiv Wiesbaden entschied sich daher für die zügige Digitalisierung der Filmrollen durch das Digitale Archiv Hessen.
So berichtet das Digitale Archiv Hessen auf der Website des Hessischen Landesarchivs:

"Die fünf Filme ohne Ton zeigen sportliche Trainingseinheiten, Übungen zur Nutzung von Gewehren und dem Bau von einfachen Wasserfahrzeugen sowie militärische Übungen wie z.B.  Handgranatenwurf. Anhand der gezeigten Gebäude, Filmszenen und Kleidungsstücke wurde eine zeitliche und räumliche Einordnung versucht. Schließlich stellte man fest, dass in der Publikation „Die Hessische Schutzpolizei“ von 1925 (hrsg. von Karl Schröder und Otto Schmidt) Gebäude sowie das Logo der im Film zu sehenden Sportkleidung „H/P“ abgebildet sind und auch derartige Übungen erwähnt werden.

Bei den Gebäuden handelt es sich um die Schrautenbach-Kaserne und die Trainkaserne in Darmstadt, die als Ausbildungsstätte der Landespolizeischule dienten. Die Filme sind somit ein bedeutendes Zeugnis zur Polizeigeschichte, das in hervorragender Qualität einen Einblick in die Ausbildung der Polizei im Volkstaat Hessen vor rund 90 Jahren gibt. Die feuergefährlichen Nitrofilme wurden zur besseren und sichereren Lagerung an das Filmarchiv des Bundesarchivs abgegeben. Der digitalisierte Film ist inzwischen in Arcinsys erschlossen und kann im Staatsarchiv Darmstadt eingesehen werden. Ein kurzer Trailer mit Szenenausschnitten kann auf der Website des Hessischen Landesarchivs und auf dem Youtube-Kanal des Hessischen Landesarchivs eingesehen werden."

Eine zusätzliche Information zum Training der Hessischen Schutzpolizei in Darmstadt: Für die Wasserübungen wurde der Scheinbrücker Teich genutzt.


Endlich online - das Stadtarchiv unter www.stadtarchiv.darmstadt.de

Ein Stadtarchiv ist der Dreh- und Angelpunkt stadthistorischer Forschung. Um diesem Anspruch auch in online gerecht zu werden, bieten wir Ihnen hier ab jetzt Informationen zu den bei uns archivierten Unterlagen, dem Umgang mit Archivgut und Einblicke in die Arbeit im Archiv. Damit möchten wir nicht nur die BürgerInnen und MitarbeiterInnen der Stadt erreichen, sondern auch über die Stadtgrenzen Darmstadts hinaus auf uns und die reichhaltige Geschichte der Stadt aufmerksam machen.

Damit Sie einen Einblick in unsere Bestände und unsere Arbeit erhalten, haben wir Ihnen eine Übersicht über die im Stadtarchiv verwahrten Dokumente zusammengestellt. Sie möchten bei uns recherchieren? So gehen Sie vor.

Auch für die MitarbeiterInnen der städtischen Dienststellen findet sich eine Zusammenstellung der wichtigsten Hinweise. Forschende, Lehrkräfte und SchülerInnen heißen wir besonders willkommen.

Neuste Informationen zu künftigen Veranstaltungen, Erschließungsfortschritten und Projekten erhalten Sie auf dieser Seite hier. Über zurückliegende und regelmäßig stattfindende Veranstaltungen informieren wir ebenfalls.

Sie haben auf unseren Seiten einen Begriff gelesen, den Sie nicht kennen? Vielleicht finden Sie ihn unter unseren Erklärungen von Fachbegriffen aus dem Archivwesen wieder. Dann können Sie auch gleich unsere Benutzungsordnung oder andere, wichtige Dokumente zur Arbeit mit dem Archivgut des Stadtarchivs Darmstadt herunterladen.

Stöbern Sie auf unseren Seiten und kommen Sie vorbei, um bei uns die Geschichte der Stadt Darmstadt zu erforschen. Wir freuen uns auf Sie - analog und digital.


 

 

Wichtig: Benutzungsantrag für 2017

Benutzungsanträge müssen für jedes begonnene Jahr neu ausgefüllt werden. Daher möchten wir Sie daran erinnern, dass Sie auch dann einen neuen Benutzungsantrag benötigen, wenn Sie erst Ende 2016 mit Ihrer Recherche im Stadtarchiv Darmstadt begonnen haben.

Füllen Sie ihn einfach bei Ihrem nächsten Besuch vor Ort aus oder bringen Sie direkt das ausgefüllte Dokument mit, das Sie hier als PDF herunterladen können. Wenn Sie möchten, können Sie uns den Antrag auch vorab ausgefüllt per Mail oder Fax zusenden.

Neue Artikel und Änderungen im Stadtlexikon

07. März 2017:
Es wurden im Artikel zu Franziska Lennig unter anderem aktuelle Forschungsergebnisse ergänzt. Die Erzieherin und Schulreformerin, die auch in Darmstadt wirkte, wurde am 25.11.1790 in Mainz geboren und starb am 04.11.1839 in Villeneuve d'Àllier/Haut-Loire.
Autorin des Artikels ist Agnes Schmidt.

Februar 2017

13. Februar 2017:
Neue Fotos in den Artikeln zu
Wilhelm Koban von Günter Fries,
und Well Habicht von Alexa-Beatrice Christ
und im Artikel des
European Space Operations Center von Anke Leonhardt und Peter Engels.

Dezember 2016

Dezember 2016:
Änderungen im Artikel Offenes Haus - Evangelisches Forum von Wolfgang Lück