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Darmstädter Jury zum Buch des Monats

Peter Benz

Peter Benz

Geboren am 10. September 1942 in Darmstadt. 

Studium: Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt a.M. (Germanistik, Politische Wissenschaften, Philosophie, Soziologie) Staatsexamen. Studienrat, Kommunalpolitisch tätig seit 1968. Landtagsabgeordneter 1974-1976 (Schwerpunkt: Kulturpolitik). 1976 hauptamtlicher Stadtrat, ab 1983 Bürgermeister und von 1993-2005 Oberbürgermeister in Darmstadt.


Peter Härtling

Peter Härtling

Geboren 1933 in Chemnitz.

Bis 1973 Journalist, Lektor, Verlagsleiter. Seither freier Schriftsteller. Lebt in Mörfelden-Waldorf. Verheiratet, vier Kinder. Veröffentlichte Romane, Gedichte, Essays und Bücher für Kinder. Dreizehn Schulen in Deutschland tragen seinen Namen. Diverse Auszeichnungen (Auswahl): Bundesverdienstkreuz (1995), Karl-Preusker-Medaille (Deutsche Literaturkonferenz 1996), Sonderpreis des Jugendbuchpreises für das kinderliterarische Gesamtwerk (2001), Deutscher Bücherpreis (2003), Ehrenbürger der Stadt Nürtingen (2004), Gerty-Spies-Literaturpreis der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (2006), CORINE Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für das Lebenswerk (2007), Kulturpreis des Kreises Groß-Gerau (2010). Großer Preis der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendliteratur e.V. Volkach (2011).


Oliver Jungen

Oliver Jungen

 Oliver Jungen, geboren 1973 in Köln, studierte Deutsche Philologie, Geschichte und Philosophie in Köln und London. Danach war er in verschiedene universitäre Projekte eingebunden, aus denen Bücher zu Stilistik und zur Grammatiktheorie hervorgingen. Zugleich wurde er als freier Journalist und Literaturkritiker für diverse Medien tätig, seit einem Jahrzehnt vor allem für die Frankfurter Allgemeinen Zeitung.


Hanne F. Juritz

Hanne F. Juritz

Geboren 1942 in Straßburg, lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin in Dreieich/Hessen. 

Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Bildende Kunst, Essay Veröffentlichte zuletzt: "Akrostichon", Gedichte (1995); "Zeitsprung", Gedichte (1997);. "Kein Programm ohne Schusswechsel", Gedichte (1999);. "Von den Ismen", Traktat (2001); "Sperren", Prosa (2002), "Chapeau Claque", Gedichte (2005), Pipistrellus“, Gedichte für ein Fledertier (2007), „Knabenschuh“, Gedichte (2008), „Händel und Rote Grütze“, Erzählung (2009). Auszeichnungen (Auswahl): Leonce-und-Lena-Preis für Lyrik, Darmstadt (1972). Georg-Mackensen-Preis für die beste deutsche Kurzgeschichte (1978). Preis der Schüler zum Deutschen Kurzgeschichtenpreis (1979). Stadtschreiberin von Offenbach am Main (1981-83). Kulturpreis des Kreises Offenbach (1993). Mitglied der Darmstädter Sezession.


Adrienne Schneider
© Foto: Privat


Adrienne Schneider

Nach ihrer langjährigen Tätigkeit als Veranstaltungsorganisatorin für den Suhrkamp Verlag, ist sie seit dem 1.April 2010 mit einem “Literaturbetrieb” in Frankfurt selbständig tätig.

Darin  ist sie u.a. seit 2010 als Programmleiterin des Literaturhauses Darmstadt verantwortlich.

Sie ist Jurymitglied des von ihrem Vater, Franz-Josef Schneider, erfundenen Stadtschreibers von Bergen-Enkheim, sowie Jurorin zum „Buch des Monats“-Darmstadt und in der Jury zum „Lichtenbergpreis“.

Sie ist Herausgeberin verschiedener literarischer Anthologien, vor allem der Werke des Schweizer Autors Peter Bichsel.

Ihre  in der Vergangenheit gewonnenen Erfahrungen und  langjährigen, intensiven Kontakte zu  sehr vielen namhaften, Verlagen, Agenturen, Literaturhäusern, Autoren sowie vielen weiteren Kulturvermittlern, auch anderen  Dienstleistern in der Branche (Texter, Presseleute, Buchhalter, Grafiker, Buchhersteller etc.) sind der Grundbestand für ihre jetzige Tätigkeit für  Koordination, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit im weitesten Sinn.


Dr. Wilfried Schoeller

Dr. Wilfried Schoeller

Geboren 1941 in Illertissen/Schwaben.
Promotion über den wilhelminischen Gesellschaftskritiker Heinrich Mann.
Von 1972 - 2002 Literaturredakteur im Hessischen Rundfunk / Fernsehen. Seitdem freier Schriftsteller und Literaturkritiker. Lebt in Berlin und Frankfurt a.M. Zahlreiche Bücher, Literaturausstellungen, Hörspiele und Filme. Biographien über den Rebellen Christian Friedrich Daniel Schubart, den russischen Schriftsteller Michail Bulgakow und den Berliner Reklamekönig Ernst Litfaß. Herausgeber der Gesammelten Werke von Oskar Maria Graf. Zuletzt erschienen: "Diese merkwürdige Zeit. Leben nach der Stunde Null. Ein Textbuch aus der ´Neuen Zeitung´" (2005), "Der Schriftsteller und die Fotografin. Hubert Fichte und Leonore Mau" (2005), "Deutschland vor Ort. Geschichten, Mythen, Erinnerungen" (2005), "Jorge Semprún. Eine Monographie" (2006), „Buch des Monats“ 1997-2006 (2006), „Transit Amsterdam“ (2007), „Widerstand des Textes“ (2009). "Alfred Döblin - Eine Biografie" (2011). Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 1990. Professor für Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturkritik und Medien an der Universität Bremen. Von 2002 bis 2009 Generalsekretär des P.E.N.-Zentrums Deutschland.
Vorsitzender der Jury "Buch des Monats".


Julia Schröder

Julia Schröder

Geboren 1963 in Solingen.

Studium der Literaturwissenschaft und Evangelischen Theologie, seit 1992 Literaturredakteurin der Stuttgarter Zeitung, seit 2006 zudem stellvertretende Leiterin des Kulturressorts.


Dr. Gerhard Stadelmaier

Dr. Gerhard Stadelmaier

Geboren 1950 in Stuttgart. 

Studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Tübingen. Bis 1989 Feuilletonredakteur und Theaterkritiker bei der "Stuttgarter Zeitung", seither der fürs Theater verantwortliche Redakteur und Theaterkritiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", Lebt in Bad Nauheim; verheiratet, zwei Söhne, drei Bäume, vier Bücher: "Lessing auf der Bühne" (1980), "Letzte Vorstellung. Eine Führung durchs deutsche Theater" (1993), "Traumtheater. Vierundvierzig Lieblingsstücke" (1997), „Parkett, Reihe 6, Mitte: Meine Theatergeschichte“ (2010). 
 Von 2003 bis 2008 eine Professur für Theaterkritik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik 2005, Herbert-Riehl-Heyse-Preis 2011.


Dr. Hajo Steinert
Foto: Bettina Fürst-Fastré

Dr. Hajo Steinert

Hajo Steinert (* 1952 in Goslar) ist ein deutscher Rundfunkjournalist, Literaturkritiker und Schriftsteller.

Geboren 1952,  aufgewachsen in Düsseldorf und Gummersbach, Studium in Houston/Texas und Siegen/Westfalen. Promotion bei Helmut Kreuzer über Thomas Bernhard 1982, Literaturkritiker für die FAZ, Die Zeit, Die Welt, Die Weltwoche, den Zürcher Tages-Anzeiger u.a. Autor von Schriftstellerporträts für Fernsehanstalten der ARD und das ZDF. Seit 1986 Literaturredakteur (Leitung) beim Deutschlandfunk in Köln, Mitarbeit in verschiedenen Jurys (SWR-Bestenliste, Peter-Huchel-Preis, Heinrich-Böll-Preis, Marie-Luise-Kaschnitz-Preis, Deutscher Buchpreis u.a. Mitglied im PEN,  Vorstandsmitglied im Literaturhaus Köln, Herausgeber der Prosa-Anthologien; „Erste Einsichten“ und „Schöne Aussichten“ (1990) beide im Suhrkamp Verlag. Hrsg. von Hörbüchern zur deutschen Gegenwartsliteratur („Dichterstimmen“ im Hörverlag), Autor verschiedener Bücher über die Kulturgeschichte des Fußballs. Unter anderem: „Podolskis Ahnen“ (2006) bei DuMont. Zuletzt „Rückpässe. Fibel für Fußball-Romantiker“ (2015) bei Ellert & Richter. Herausgeber der Lyrik-Anthologie „Stadtlandfluss“ (2014) im Verlag Lilienfeld, Autor von Büchern zur Geschichte der Fotografie. Zuletzt: „Chargesheimer im Zoo. Fotografien der fünfziger Jahre (2010 bei „Greven“), Gastprofessuren in der Schweiz und in den USA, Veröffentlichung des ersten Romans 2015: Der Liebesidiot (Knaus). 

 

 


Wolfgang Werth

Wolfgang Werth

Geboren 1937 in Rudolstadt / Thüringen. 

Nach dem Studium an der FU Berlin (Germanistik, Romanistik und Publizistik) und ersten Redaktionserfahrungen ("Heilbronner Stimme", "Deutsche Zeitung", "Der Monat") freier Literaturkritiker. 1973 Eintritt in die Feuilletonredaktion der "Süddeutschen Zeitung", von 1979 bis 2001 Leiter der Literaturredaktion. Für Gedicht-Interpretationen in Marcel Reich-Ranickis "Frankfurter Anthologie" anno 2000 mit deren Preis ausgezeichnet.