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Literatur

Darmstadt ist eine Stadt der Literatur

Das literarische Darmstadt begründet sich durch die in Darmstadt angesiedelten internationalen Literaturinstitute und ihre Bedeutung am kulturellen Geschehen in Deutschland und darüber hinaus.

Mit ihnen verbunden sind bedeutsame Wettbewerbe und Literaturpreise wie der von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung vergebene Georg-Büchner-Preis. Die Stadt Darmstadt veranstaltet mit dem Literarischen März einen Wettbewerb für Autoren bis 35 Jahre im Bereich der Lyrik und erinnert mit dem Ricarda-Huch-Preis an eine berühmte Schriftstellerin.

LITERATURHAUS DARMSTADT

Seit 1995 gibt es in Darmstadt ein Literaturhaus unter städtischer Trägerschaft mit Domizil im John-F.-Kennedy-Haus.

Das Literaturhaus Darmstadt zeichnet sich zum einen durch ein anspruchsvolles Veranstaltungsprogramm aus, zum anderen will es literatur- und kulturinteressierte Menschen aller Generationen ansprechen. Neben den klassischen Lesungen finden sich auch Schreibwerkstätten für Nachwuchsliteraten sowie Vorträge, Ausstellungen und Konzerte im Gesamtprogramm.

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Die literarischen Veranstaltungen im Literaturhaus sind wichtiger Teil der städtischen Literaturförderung und der Literaturvermittlung. Darüber hinaus erweitern die Bereiche Musik, Kunst, Philosophie und Fotografie das kulturelle Spektrum des Literaturhauses. Verschiedene Spezialbibliotheken sowie Darmstädter Literaturvereine wie etwa die Luise-Büchner-Bibliothek, das PEN-Zentrum Deutschland e.V.und weitere Kultureinrichtungen sind dort ansässig und beteiligen sich an dem Gesamtprogramm des Hauses.

Zwanzig Institutionen beherbergt das Literaturhaus

Seinen Namen trägt das Literaturhaus zu recht. Der Schwerpunkt des kulturellen Wirkens liegt eindeutig im literarischen Bereich: Goethe-Gesellschaft, Langgässer-, Wedekind- und Lichtenberggesellschft, das PEN-Zentrum, Zentrum für junge Literatur und Gesellschaft HessischerLiteraturfreunde pflegen das literarische Erbe Darmstadts.

Das Haus ist so etwas wie ein Spiegel unserer modernen Gesellschaft und bietet eine Fülle von Veranstaltungen für alle Bürger. Die neu erschienene Broschüre kann hier eingesehen oder über das Literaturhaus bezogen werden.

Geschichte des John-F.-Kennedy Hauses

Das fünfgeschossige ehemalige Verwaltungsgebäude wurde als US-Residence-Office 1951 von Peter Grund errichtet und 1953 als Amerika-Haus in Betrieb genommen. Unter anderem war es bis 1998 Sitz der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft, zu der eine öffentliche Bibliothek amerikanischer Literatur gehörte. Ab 1954 arbeiteten dort auch unterschiedliche städtische Ämter und Einrichtungen. Das Gebäude wurde 1965 nach dem ermordeten amerikanischen Präsidenten in John-F.-Kennedy-Haus umbenannt. Es beherbergt noch heute eine Reihe von Kulturinstitutionen vorwiegend mit literarischem Schwerpunkt. Der Bau steht wegen seiner besonderen Architektursprache mit tradierten und restaurativen Stilelementen der 1930er und 1940er Jahre sowie der Einbeziehung moderner neuer Stilelemente unter Denkmalschutz.

kontakt

Frau Ophoven-Armey, Lina

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Literaturhaus - neues Frühjahrsprogramm 2020

Das Thema Heimat prägt als roter Faden das Frühjahrsprogramm im Literaturhaus Darmstadt

Literaturhaus: Lesung mit Jan Costin Wagner

Auftakt der neuen Reihe des großen Krimiautors

Di., 18. Februar, 19:00 Uhr

Literaturhaus: Life in the Box mit Tomislav Kezharovski

"Niemand kann in den Knast gehen und unverändert herauskommen"

Di., 25. Februar, 19 Uhr

Tomislav Kezharovski lebt als Elsbeth-Wolffheim-Stipendiat in Darmstadt. Er recherchierte als investigativer Journalist zu Korruption und organisierter Kriminalität in Regierungskreisen und wurde in der Folge zum Willküropfer der nordmazedonischen Justiz. In seinem Buch "Life in the Box", das er am Abend vorstellen und mit Leander Sukov diskutieren wird, verarbeitet er die Zeit im Gefängnis.