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Charlotte-Prinz-Stipendium

Charlotte-Prinz-Stipendium

Dieses Künstlerstipendium der Stadt Darmstadt, das durch eine Schenkung der 1993 verstorbenen Malerin Charlotte Prinz begründet wurde, wird seit 1993 in zweijährigem Rhythmus an junge Kunstabsolventen hessischer Kunstakademien vergeben. Das Stipendium dient nach dem Willen der Stifterin der Förderung des künstlerischen Nachwuchses in Hessen und soll jungen Künstlerinnen und Künstlern helfen, sich nach Abschluss ihrer Studienzeit künstlerisch weiterzuentwickeln.

Das Stipendium gewährt für die Dauer von zwei Jahren kostenfreies Wohnen und Arbeiten im Atelierhaus Prinz sowie eine monatliche finanzielle Zuwendung zur Bestreitung des Lebensunterhaltes. Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet eine Jury, die sich aus dem Kulturdezernenten der Stadt Darmstadt, einem Vertreter des Kunstvereins Darmstadt e.V., einem Vertreter des Instituts Mathildenhöhe einem Vertreter des Hessischen Landesmuseums und einem zusätzlich von der Jury berufenen aktiven Künstler/in zusammensetzt.

Bewerben können sich Absolventen hessischer Kunstakademien und Fachhochschulen, die das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Ein Studium an einer Kunstakademie und Fachhochschule, die unmittelbar an Hessen angrenzt, so z. B. Mainz, wird ebenfalls akzeptiert. Voraussetzung ist in jedem Falle, dass sich der Wohnsitz und der Lebensmittelpunkt der Bewerberin oder des Bewerbers in Hessen befindet.

Die Jury zur Vergabe des Charlotte-Prinz-Stipendiums 2010 – 2012 hat nach einer hessenweiten Ausschreibung die 1980 in Korea geborene Künstlerin Ankabuta als neue Stipendiatin ausgewählt. 

 

Ausschreibung für das Charlotte-Prinz-Stipendium 2010 -2012

 

 

Kurzbiografie

Künstlerin Ankabuta
Künstlerin Ankabuta

Songie Seuk - Künstlername: Ankabuta.

Ankabuta hat das Studium "Fine Arts" an der Chung-Ang Universiät in Südkorea abgeschlossen und im Anschluss daran an der Kunsthochschule Kassel mit dem Schwerpunkt Freie Kunst studiert. Ihr Studium in Kassel schloss sie im Sommer 2009 mit der Beurteilung "sehr gut" ab. Ankabuta kann bereits auf eine Reihe von Gemeinschaftsausstellungen sowie auf eine Einzelausstellung in Südkorea zurückblicken. 2008 gewann die Künstlerin in München den ersten Preis des Kunstwettbewerbs "FemeFeuerFanatismus" mit ihrer Installation "Ameisen ein Massenphänomen".


Bisherige Stipendiaten

1993 – 1995  Ruth Hommelsheim und Benjamin Weder  

1995 – 1997  Julia Philipps und Martin Brüger    

1997 – 1999  Denise Bettelyoun und Cecilia Gray    

2000 – 2002  Soyeon Kim und Hague Yang    

2002 – 2004  Andreja Dominko    

2004 – 2006  Sandra Ackermann   

2006 – 2008  Christiane Feser    

2008 – 2010  Özlem Günyol

2010 – 2012  Ankabuta

2012 - 2014 Sarah Schoderer