Elektromobilität steht für die Nutzung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen für den Personen- und Güterverkehr. Sie ist eine Zukunftstechnologie global ebenso wie lokal für und aus Darmstadt.
Die Bundesregierung fördert die Elektromobilität mit rund 500 Millionen Euro, weitere Programme sind bereits in Vorbereitung.
Mit Strom angetriebene Fahrzeuge sollen zum Beispiel die urbane Feinstaub-, Abgas-, und Lärmbelästigung zukünftig deutlich senken.
Der Elektroantrieb wird in den Fahrzeugen der Zukunft eine zunehmende Verbreitung finden. Die hohe Effizienz und Flexibilität des E-Antriebs, die Möglichkeit zum direkten Nutzen von erneuerbaren Energien sowie die Möglichkeit der Energierückgewinnung decken sich mit den Anforderungen an den Antrieb von Fahrzeugen und mobilen Maschinen der Zukunft.

Darmstadt beteiligt sich als Teil der Modellregion Rhein-Main - unter anderem mit Unterstützung des Darmstädter Energieversorgers HSE - an einem Verbundprojekt der
Modellregion Rhein-Main.
Darmstadt bietet das Know-how für die Umsetzung der Mobilität der Zukunft. Es zeichnet sich durch ein besonderes Gesamtkonzept aus - neben Autos kommen viele Fahrräder zum Einsatz. Ein gut ausgebauter, öffentlicher Nahverkehr ist gewährleistet. Modellversuche im Individualverkehr und im öffentlichen Personennahverkehr sind geplant. Beispielsweise wird das Darmstädter Verkehrsunternehmen
HEAG mobilo gemeinsam mit der TU Darmstadt ab Herbst 2010 drei Hybridbusse testen. Erprobt werden die Fahrzeuge auf der Linie L. In den ersten Wochen sind Testfahrten ohne Fahrgäste vorgesehen, erst später gehen die Busse in den regulären Linienverkehr.
Das Thema E-Mobilität hat enorm an Fahrt aufgenommen. Um diese sicher zu gestalten, werden laut
TÜV Hessen rasch international verbindliche Sicherheitsstandarts benötigt. Für alle Hersteller stellt die Lithium-Ionen-Batterie eine Schlüsselkompetenz künftiger Antriebskonzepte dar - sie birgt aber erhöhtes Risikopotenzial bei der funktionalen, elektrischen, chemischen und mechanischen Sicherheit.

Das Darmstädter
Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit IBF investiert am Standort Kranichstein 3,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung in einen neuen Ganzfahrzeugprüfstand für Elektro- und Hybridautos. Institutsleiter Holger Hanselke koordiniert darüber hinaus die Aktivitäten der Forschungsinitiative "Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität" mit 33 beteiligten Fraunhofer-Instituten. Die Initiative umfasst die vier Themenschwerpunkte "Fahrzeugkonzepte", "Energieerzeugung -verteilung und -umsetzung", "Energiespeichertechnik" sowie "technische Systemintergration und gesellschaftspolitische Fragestellungen". Mit der Systemforschung Elektromobilität verfolgt die Fraunhofer-Gesellschaft das Ziel, den Wandel zu einer nachhaltigen "All-electric Economy" wirkungsvoll zu unterstützen. Die Besonderheit des Fraunhofer-Ansatzes ist es, alle Wertschöpfungsstufen der Elektromobilität zu betrachten und aufeinander abgestimmt zu erforschen. Das Fraunhofer LBF beteiligt sich auch an den Aktivitäten der "Modellregioen Rhein-Main" sowie an der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen.
Schon heute heißt es für die Stadtverwaltung Drahtesel statt Dienstfahrzeug. Die Stadt ersetzt einige Dienstwagen probehalber durch Elektrofahrräder - auch Pedelecs genannt.
Auch die
TU Darmstadt sattelt um. Sie bietet ihren Mitarbeitern an, Pedelcs entweder für den privaten Gebrauch zu erwerben oder während des Dienstbetriebes leihweise zu nutzen.
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www.forum-elektromobilitaet
Hessen und das Fraunhofer LBF machen in einer Ausstellung Elektromobilität in Darmstadt erlebbar und begreifbar
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