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Zahlreiche Veranstaltungen finden an diesem Wochenende statt:
- Partnerschaftskonferenz, Fr., 01.06., 14:00 – 17:00 Uhr, Industrie und Handelskammer Darmstadt, Rheinstraße 89, Neue Wege, Gesprächsrunde und Workshops zur Neuausrichtung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit und zwischen den Partnerstädten, Zuhörer willkommen
- Europäischer Abend, Fr., 01.06., 19:00 Uhr, Luisenplatz. Eröffnung des Europadorfes, Übergabe der Freundschaftsplaketten „Freundschaft in Frieden und Freiheit“ und des Europa-Jugend-Preises Darmstadt 2012, Musikbeiträge, Kulinarisches und Kunsthandwerk
- Europadorf Luisenplatz, Fr. 01.06. bis So., 10.06., täglich geöffnet mit Kulinarischem und Kunsthandwerk aus unseren Partnerstädten
- Grenzgang, Sa., 02.06., 11 Uhr, Start Löwentor an der Rosenhöhe, Wanderung durch den Ostwald zur Scheftheimer Eiche, kulinarische Stände der Partnerstädte, Schlußrast am Oberwaldhaus, Teilnahmekarten sind für 8,-- EUR (Kinder und Jugendliche 4,-- EUR) erhältlich im Bürgerinformationszentrum am Luisenplatz, bei den Bezirksverwaltungen und den Bürgerbüros. Mit der Grenzgangskarte erhalten Sie kostenlos eine Tagesfahrkarte für das gesamte Tarifgebiet 40 des RMV.
- Europagottesdienst, Sa. 02.06., 18:30 im Hofgut Oberfeld. Die ACK Aktionsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Darmstadt hat diesen ökumenischen Gottesdienst, der von den Partnerstädten mitgestaltet wird, vorbereitet.

In diesem Jahr stellt sich unsere spanische Partnerstadt Logrono musikalisch vor. Im Alleweltstreff im Kirchenbauhof des Darmstädter Schlosses finden Sie kulinarische Stände aus Logrono, Ushgorod, Graz, Troyes und Saanen. Eine Schachmannschaft aus Plock nimmt am Heinerfest-Schachturnier teil.

mit der Postjumelage JEPTT geht es vom 17. – 20.05.12 in unsere französiche Partnerstadt Troyes.
Als Highlights im Programm ist ein Ausflug nach Romilly mit Besichtigung des Schlosses Droup St. Basle, der Besuch des Textilmuseums und eine Stadtführung in Troyes geplant. Weitere Informationen und Kontakt: Herr Dausin: 06155-605529 oder meinhard.dausin(et)eurojumelages.eu.

Unsere Partnerstadt Saanen im Berner Oberland bietet nun attraktive Hotelpakete im Rahmen unserer Partnerschaft an.
Die Darmstädter Osterwoche 9 für 7 inclusive 8-Tage Skipass gibt es bereits ab 908 CHF - das sind nur rund 752 EUR (Stand 15.02.12) in einem Super-3-Sterne-Hotel mit Halbpension.
Die Mid-Week-Darmstadt 5 für 4 bis 21.06.12 oder ab 21.09.12 mit Anreise sonntags startet ab 380 CHF (314 EUR 15.02.12) ebenfalls in einem 3-Sterne-Hotel mit Halbpension.
Die Mid-Week-Darmstadt 5 für 4 vom 21.06.-21.09.12 gibt es bereits ab 412 CHF (341 EUR 15.02.12)
Da heißt es Koffer packen und verreisen.
Wenn man z.B. einen 8-Tage-Skipass Gstaad kauft, zahlt man 405 CHF (335 EUR 15.02.12), dann verbleiben vom Gesamtpreis von 908 CHF für Hotel mit Halbpension noch 503 CHF und das ergibt bei 9 Tagen 55,88 CHF pro Tag (46,29 EUR 15.02.12) Wer da nicht ins wunderschöne Saanenland reist, ist selber schuld!
Den ausführlichen Prospekt mit weiteren attraktiven Angeboten finden Sie hier
Zu den Hochschul-Berufs-Informationstagen hobit vom 24.-26.01.2012 im darmstadtium hatten wir ein attraktives Programm zusammengestellt:
An unserem zentral gelegenen Informationsstand präsentierten sich die Universitäten und Fachhochschulen unserer Partnerstädte. Mit dabei sind Professoren aus
- Freiberg/Sachsen TU Bergakademie
- Graz/Österreich FH Joanneum
- Szeged/Ungarn Universität
Wir informierten über
- Studienmöglichkeiten
- Hospitationen
- Praktika
- Austauschmöglichkeiten
Darüber hinaus stellten sich die Partnerstädte bzw. deren Universitäten in folgenden Vorträgen im Raum Palladium vor:
- Di., 24.01., 10:30, Deutsches Medizinstudium in Szeged, Prof. Dr. Maria Dux, Szeged
- Di., 24.01., 14:30, Durchlässigkeit des Bologna-Systems, DIFH Michael Brickmann, Graz
- Mi., 25.01., 14:30, Die Studiengänge der FH Joanneum Steiermark sowie deren Aufnahmeverfahren, Magister Petra Lomsek, Graz
- Do., 26.01., 10:30, Abi 2012 - nicht nur in Hessen, Sylvana Ludwig, Freiberg
- Do., 26.01., 11:30, Studieren im Bereich Erneuerbare Energien, Sylvana Ludwig, Freiberg
Ergänzt wurde das umfangreiche Programm durch Fachgespräche unserer Gäste mit Vertretern der TUD, HD, EHD, Goethe-Universität Frankfurt, Medizinische Universität Heidelberg, Frauenhofer-Institut für Datensicherung und CASED Darmstadt. Hierbei wurde u.a. nachhaltige Zusammenarbeit vereinbart.
Über 17.500 Personen konnten 2012 auf der hobit - den Hochschul- und Berufsinformationstagen im darmstadtium begrüßt werden und besuchten die ca. 90 Infostände und über 200 Vorträge. Auch 2013 rechnen wir mit einem großen Erfolg.
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Zum Auftakt des Jubiläumsjahres 2012, in dem das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Darmstadt und Ushgorod gefeiert wird, konnte sich ein zwar kleines aber sehr interessiertes Publikum an einem Liederabend der besonderen Art erfreuen. Hanna Dankanych und Svitlana Pozdnysheva präsentierten Vokal- und Klaviermusik aus Deutschland und ihrer Heimat Ukraine. Dabei spannten sie einen weiten musikalischen Bogen, beginnend mit Liedern von Brahms, Schubert und Mendelson-Bartholdy über Klaviersoli der ukrainischen Komponisten Vasyl Barwinski und Viktor Kossenko bis hin zu zeitgenössischen Liedern ukrainischer Künstler. Die jungen Musikerinnen haben sich am Konservatorium zu Lviv kennen gelenrt, wo sie derzeit ihre Gesangs- bzw. Klavierausbildung erhalten. Die gebürtige Ushgoroderin Hanna Dankanch knüpfte mit ihrem Besuch an Meilensteine ihrer „Musikerkarriere“ in Darmstadt an. Bereits als 12-jährige trat sie hier erstmalig vor internationalem Publikum im Rahmen des Ushgoroder Musikwettbewerbs „Sribnyi Dzvin“ auf, in 2006 und 2007 nahm sie als zunächst als Sängerin, dann als Pianistin am Europa-Jugend-Orchester Darmstadt teil. Der Liederabend ist somit ihr vierter Auftritt in Darmstadt. In perfektem Deutsch führte sie durch das Programm des Abends, erklärte Hintergründe und Inhalte der Stücke und brachte mit ihrer glänzenden Sopranstimme die vielen Facetten des Genres Liedgesang zum Klingen. Besonders bei den ukrainischen Werken, die dem hiesigen Publikum weitgehend unbekannt waren, machte sie so mit viel Einfühlungsvermögen, Präzision und Leichtigkeit die „slawische Seele“ in Darmstadt hörbar.
Die drei Klaviersoli von Svitlana Pozdnysheva wurden mit ebenso viel Engagement und Liebe zum Detail vorgetragen. Die junge Pianistin beeindruckte besonders durch ihr dynamisches und dennoch feinfühliges Spiel. Den Künstlerinnen, denen man ihre Begeisterung für die Musik ihrer Heimat abspürte, ist für diesen gelungenen und horizonterweiternden Kunstgenuss zu danken!
Während einer einwöchigen Israel-Reise konnte die Edith-Stein-Schule Darmstadt unter Leitung von Schulleiter Göbel ein ihr sehr wichtiges Anliegen weiterverfolgen: die Suche nach einer Partnerschule in Israel. Gleich zwei sehr unterschiedliche Schulen sind an einem Kontakt interessiert. Zum einen die jüdische Leo Baeck High School in Haifa, zum anderen die katholische De la Salle High School in Bethlehem, die gleichermaßen von Christen wie Muslimen besucht wird.
Der Reisebericht „Auf den Spuren Jesu” von Raphael Hubl fasst die Eindrücke des von den Schülerinnen und Schülern Erlebte zusammen:
„In Israel kommt man mehr als einmal an“ - 'Israel Verstehen' Seite 3
Dieses Phänomen durften wir (25 Schüler und 4 Lehrer der Edith-Stein-Schule) bei unserer Reise auf den Spuren Jesu erleben.
Angefangen im galiläischen Kapharnaum am See Genezareth, wo Jesus lebte, über verschiedene Stätten seines Wirkens bis nach Jerusalem folgten wir seinem Lebens- und Leidensweg. So besuchten wir u.a. seine Taufstelle, den Ort der Speisung der 5000 und die Grabes- und Auferstehungskirche.
Neben dem religiösen Aspekt beeindruckte Israel uns durch die ungeheure kulturelle Vielfalt, eine wunderschöne Natur und die bewegte Geschichte einer äußerst jungen Nation.
Als Land des Volkes Davids übernimmt Israel ein schweres Erbe, Konflikte sind in dieser Region seit Jahrhunderten alltäglich. Dabei handelt es sich sowohl um Konflikte der arabisch-christlich-jüdischen Bevölkerung als auch jenen mit den Autonomiegebieten und feindlich gesonnenen Nachbarstaaten.
In Gesprächen mit jüdischen und christlichen, israelischen sowie palästinensischen Schülern und den Erzählungen unseres Guides Gidi gewannen wir einen Einblick in den Alltag zwischen Traditions- und Pflichtbewusstsein und den daraus resultierenden Problemen.
Umso schöner präsentierte sich uns daher die friedlich funktionierende Koexistenz und Lebenslust der Menschen, die aus allen möglichen ethnischen und religiösen Gruppen stammend zusammenleben.
Ungeplante Ereignisse trugen zum Erfolg dieser Reise nur bei: wir bekamen die Gelegenheit zu einem Gespräch mit amerikanischen Juden, beobachteten eine orthodoxe Hochzeit, wohnten dem bunten Einzug des armenischen Patriarchen zum armenischen Weihnachtsfestes in Betlehem bei, liefen hinter einer fröhlichen Bar Mizwa Prozession her...
Da wir in den wenigen Tagen in Israel viel zu sehen bekamen, nahmen wir uns jeden Abend einige Augenblicke der Ruhe, um uns über das Erlebte zu besinnen.
So muss man zusammenfassend feststellen, dass es immer noch schwer fällt, die vielfältigen Erlebnisse dieser Woche zu begreifen. Jeder Tag bot im Stundentakt neue Highlights, sei es die prächtige Altstadt Jerusalems, die auf einem 460m hohem Berg liegende Festung Massada, der Ausflug ins Jordantal. Auf der anderen Seite die bedrückende Allgegenwärtigkeit der Geschichte: der traurige Anblick der massiven Mauer um die palästinensischen Autonomiegebiete bis hin zum Holocaustdenkmal Yad Vashem.
Und dennoch waren es manchmal nur Kleinigkeiten, die einem in Erinnerungen bleiben werden – Falafeln essen, der schlitzohrige Händler auf dem Basar, ein einsamer Mann, der auf einem Esel durch die Wüste reitet...
So nimmt jeder von uns sein Stück Israel von dieser Reise mit, das wir als Gruppe erlebt und jeder individuell für sich erfahren hat!
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Auch in diesem Jahr nahmen unsere Partnerstädte wieder am Darmstädter Weihnachtsmarkt teil und bereicherten mit ihren vielfältigen kulinarischen und handwerklichen Spezialitäten das Angebot des Marktes. Verschiedenste Stände präsentierten sich im wöchentlichen Wechsel auf dem Marktplatz.
21. – 28. November: Liepaja/Lettland, Gyönk/Ungarn und Plock/Polen
In der ersten Woche waren dies Liepaja mit Bernstein und Handarbeiten aus Wolle, Leinen und Leder, Unsere ungarische Partnerstadt Gyönk bereitete während des gesamten Marktes mit drei verschiedenen Teams Langosch in unterschiedlichen Variationen frisch zu und ergänzte das Angebot mit eigenem Wein und anderen kulinarischen Spezialitäten. Komplettiert wurde das Angebot der ersten Woche durch Bigos und andere polnischen Spezialitäten aus Plock.
29. November – 6. Dezember: Liepaja/Lettland, Szeged und Gyönk/Ungarn und Troyes/ Frankreich
In der zweiten Woche fanden Sie Bernstein- und Silberschmuck, Weihnachtsartikel aus Liepaja, Langosch, Wein und Palinka aus Gyönk und Szegediner Gulasch, Teepunsch, Szalonzucker u.v.m. aus Szeged - präentiert von Helene Breining und vielen Mitgliedern der Deutsch-Ungarischen-Gesellschaft Darmstadt an unseren Ständen. Am ersten Dezemberwochenende bereicherte außerdem der Champagnerwinzer Yann Prophète mit seinem weißen und Rosé-Champagner den Markt. Bei ihm waren weitere typisch französische Spezialitäten wie z.B. Käse und Gänseleberpastete erhältlich.
07. Dezember – 14. Dezember: Ushgorod/Ukraine, Liepaja/Lettland Gyönk/Ungarn und der Koreanische Kulturverein Darmstadt
In der dritten Woche bot erstmals Logrono farbenfrohe Keramik aus Nordspanien an, Ushgorod Kunsthandwerk, Kaviar, Vodka, Suppen und Musik, Liepaja Schmuck aus Bernstein und Silber und andere kunsthandwerkliche Produkte. Außerdem hielt der Langosch-Stand weiter seine Spezialitäten bereit. Der Koreanische Kulturverein war kurzfristig für Brescia eingesprungen und stellte sich mit fritierten Gemüse, koreanischen Maultaschen und Pfannkuchen und Ginsengtee vor.
15. – 23. Dezember: Freiberg/Sachsen, Ushgorod/Ukraine und Gyönk/Ungarn
In der vierten Woche stellte sich Freiberg mit Töpfer- und Zinnwaren aus dem Kunsthandwerkerhof, Ushgorod mit Kunsthandwerk und Musik sowie Gyönk mit Langosch und anderen ungarischen Spezialitäten vor.
Tradition auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt haben mittlerweile die „Langen Nächte der Partnerstädte“. Am Mittwoch, dem 21.12. traten um 18 Uhr auf der Weihnachtsmarktbühne auf dem Marktplatz Ludmilla, Oxana und Svetlana aus Ushgorod mit ukrainischen und internationalen Weihnachtsliedern auf. Monika und Rainer Hageni aus Freiberg präsentierten in historischen Kostümen und Uniformen die Silberstadt Freiberg, die 2012 ihr 850-jähriges Bestehen feiert. Mit den Ushgoroder und Darmstädter Freunden sangen sie alle Verse des Steigerliedes in der Freiberger und Darmstädter Fassung. Olivia Heil begeisterte temperamentvoll mit dem Lied Asasep und Palinka die vielen Weihnachtsmarktbesucher.
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Der Mozartverein Darmstadt lud zum Konzert am 25.9.11 in der Paul-Gerhardt-Kirche den befreundeten Stadtchor aus Freiberg ein. Der größte Chor Freibergs, der mit insgesamt 76 Sängern und Gästen anreiste, unterhält schon seit 1998 Kontakte zum Mozartverein. Neben einem Stadtbummel in Darmstadt und einem Ausflug nach Frankfurt für die Gäste aus Freiberg organisierte der Mozartverein außerdem einen Sängerbegegnungsabend im Anschluss an das Konzert in Eberstadt, so dass auch die persönlichen Kontakte nicht zu kurz kamen. Das Programm des Abends, den der Stadtchor Freiberg, der Männerchor sowie der Chor „Onomatopoetikon“ des Mozartvereins gestalteten, reichte von herbstlichen Volksliedern über Werke von Carl Löwe bis hin zu südafrikanischen Traditionals und Zeugnissen von Popgrößen wie die Beatles und Leonhard Cohen.
Anlässlich des 140. Geburtstages des MGV Liederkranz Wixhausen gestaltete der Männerchor im Bürgermeister-Pohl-Haus einen stimmungsvollen Musikabend am 23.10..
Am Jubiläumskonzert beteiligten sich außerdem der Frauenchor „WiDaNoVo“, das Sinfonische Orchester Mörfelden-Walldorf und als Sondergast der Männergesangverein Graz-Liebenau, zu dem seit mehr als zehn Jahren freundschaftliche Kontakte bestehen. Insgesamt waren 50 Gäste aus Graz zu Gast in Darmstadt. Sie unternahmen am Vortag des Konzertes einen Ausflug zur Grube Messel und fanden sich am Samstagabend zum offiziellen Empfang in Wixhausen ein. Das Jubiläumskonzert im fast ausverkauften Bürgermeister-Pohl-Haus bildete den krönenden Abschluss ihres Darmstadt-Aufenthaltes.
Vom 17. bis 22.10.2011 fand das Internationale Kindercamp in der Wissenschaftsstadt Darmstadt und in Lindenfels statt: 31 Kinder und 8 Betreuer aus den Partnerstädten Bursa, Freiberg, Liepaja, Plock, Szeged und Ushgorod kamen mit Darmstädter Kindern im Albert-Schweitzer-Haus in Lindenfels zum Camp zusammen. Kinder und Jugendliche, im Alter von 10-15 Jahren haben 5 Tage im Zeichen des internationalen Austauschs verbracht. Um sich besser kennen zu lernen, bot das Programm Spiele, Sport und einen Ausflug zum Felsenmeer. Das Highlight des Abschlussabend bildete die Casting-Show „Das Albert-Schweitzer-Haus sucht den Superstar“.
Dass es nicht ausschließlich um die gemeinsame Freizeitgestaltung ging, bewies der zweitägige Workshop mit dem Titel „ Kinder haben was zu sagen“, in dem die Kinder sehr konzentriert und engagiert über Kinderrechte diskutierten. Manche Kinder hatten darin bereits Erfahrung, weil sie Mitglieder im „Kinder– und Jugendparlament ihrer Heimatstadt sind.
Den krönenden Abschluss des Jubiläumsjahres mit Brescia stellte die Reise von Oberbürgermeister Jochen Partsch und seiner Gattin Daniela Wagner nach Brescia dar. Im prächtigen Salon Vanvitelliano des Rathauses wurden Vertreterinnen und Vertreter derjenigen Vereine und Institutionen geehrt, die sich für den Austausch zwischen Brescia und Darmstadt engagieren. Hier zeigte sich, wie vielfältig die Begegnungen sind: Architektenverein, Universitäten, Gymnasien, Esperantö-Gruppe, Konservatorium, Hausfrauenbund, Leichtathletikverband, Fußballvereine, Dante-Alighieri-Gesellschaft, Musikvereine und die Gruppe „Alpini“, ehemalige Gebirgsjäger, die hier wie dort für die gastronomische Bereicherung der Stadtfeste sorgen, fanden sich ein und erhielten von den Bürgermeistern Adriano Paroli und Jochen Partsch eine Ehrenplakette, die eigens anlässlich des 20-jährigen Partnerschaftsjubiläums gestaltet worden war.
Am Europäischen Tag der Sprachen, dem 26. September, zu dem seit einigen Jahren auch die Partnerstädte und befreundeten Städte Brescias eingeladen werden, nahmen Darmstadt, Logroño, Troyes und Chesterfield teil.
Die verschiedenen Städte entsandten jeweils einen Autoren bzw. eine Autorin, die bei einem Literaturquiz mitwirkten, das für die Schüler Gymnasien in Brescia erarbeitet wurde.
Die Teams der Schulen traten gegeneinander an und mussten jeweils zehn Fragen zu einem literarischen Werk beantworten, das die Schüler während der Ferien lesen mussten. Beim Deutsch-Quiz drehte sich alles um „Siddhartha“ von Hermann Hesse. „Quizmaster“ war der Darmstädter Autor Dr. Michael Kibler („Zarengold“). Das Gewinnerteam erhielt verschiedene Darmstadt-Krimis, die der Autor persönlich signierte. Außerdem referierte der Darmstädter Schriftsteller über seinen Zugang zum Schreiben und stellte sich im anschließenden Interview den Fragen der Schüler.
"Wir sind nicht die einzigen, die sich darum bemühen, die Verbindung zwischen den zwei Partnerstädten Darmstadt und Logroño zu festigen. Dies findet auch auf der Kunstebene statt, und ein guter Beweis dafür ist diese Ausstellung, die am vergangenen 9. September im Ausstellungssaal des Rathauses von Logroño in Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstler, der Bürgermeisterin von Logroño und anderer Vertreter der Stadtregierung eröffnet wurde. Und damit ihr sehen könnt, dass wir dieselbe Sprache sprechen, hier ein Zitat des Oberbürgermeisters von Darmstadt, Jochen Partsch, über diese Initiative: "Kulturaustausch gilt gemeinhin als der beste Brückenbauer, denn die Magie der Kunst kennt keine Sprachbarrieren." Zitat aus der Homepage
http://sprachbruecken-puenteslinguisticos.blogspot.com/
Langanhaltender Applaus, begeistertes Publikum, glückliche Musikerinnen und Musiker - das ist die Kurzzusammenfassung des diejährigen Konzertes des Europa-Jugend-Orchesters Darmstadt am So., 28.08.2011 in der Darmstädter Orangerie. Auf dem Programm standen die Werke Prélude aus "Te Deum" von Charpentier, Prélude zum 1. Akt aus "La Traviata" von Verdi, Konzert für Violoncello Solo von Boccherini mit der sehr überzeugenden Solistin Rebekka Stephan, "Freude, schöner Götterfunken" von Beethoven, Ausschnittbearbeitung Norbert Müller, "Aus der Neuen Welt", 2. Satz von Dvorák, Triumphmarsch aus "Aida" von Verdi und als Abschlußstück und Zugabe "You must love me" aus "Evita" von Webber, die künstlerische Leitung lag in den bewährten Händen von Norbert Müller, begrüßt wurden die Konzertbesucher durch Stadträtin Iris Bachmann, die nach dem Konzert der Solistin und dem Dirigent dankte und Geschenke überbrachte. Am 29.08.11 reisten die ca. 45 Musikerinnen und Musiker aus Darmstadt und unseren Partnerstädten in unsere italienische Partnerstadt Brescia und an den Gardasee, um dort weitere Konzerte zu geben.
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Das ehrenamtliche Engagement – der freiwillige Einsatz in unterschiedlichen Bereichen unserer Gesellschaft - hat in den letzten Jahren aus den unterschiedlichsten Gründen an großer Bedeutung gewonnen. Viele Aufgabenfelder sind ohne ehrenamtliches Wirken nicht mehr umsetzbar. Die Europäische Union würdigt deshalb diese wichtige Arbeit mit dem Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011.
Die hessische Landesregierung hatte aufgrund der vielseitigen Städtepartnerschaften Darmstadt als zentralen Veranstaltungsort für den Europäischen Freiwilligentag am 20.08.2011 ausgewählt.
Gemeinsam mit Land, LandesEhrenamtsagentur , Freiwilligenagentur für die Stadt und den Landkreis und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg bereiteten wir diesen Aktionstag
und es war ein voller Erfolg:
über 40 Aktionsprojekte in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg
über 350 Freiwillige in diesen interessanten und abwechslungsreichen Projekten
über 30 Freiwillige aus 8 Partnerstädten
11 Darmstädter Gastfamilien und gastgebenede Institutionen
Großer Abschlußabend mit Erfahrungsaustausch und vielen Ideen und Vorschlägen für einen nachhaltigen Austausch in diesem wichtigen Bereich.
Die Partnerschaftsbroschüre zum 20-jährigen Partnerschaftsjubiläum Freiberg-Darmstadt ist im Bürgerinformationszentrum, Neues Rathaus, Luisenplatz 5a, Stadtfoyer kostenlos erhältlich. Sie finden darin schöne Bilder sowie interessante Berichte und Anekdoten aus 20 Jahren deutsch-deutscher Städtepartnerschaft.
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Vier Mädchen aus Bensheim, Frankfurt, Groß-Zimmern und Reichenbach kamen am 14.04.2011 mit zwei Praktikantinnen aus Ushgorod/Ukraine, einem Praktikanten aus Mainz, einem Beamtenanwärter aus Otzberg, einer städtischen Gärtnerin und dem Leiter des Büros für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen am Girls´Day zusammen, um über Ziele des Mädchen-Zukuntstages sowie schulische und berufliche Ausbildungsmöglichkeiten und -chancen zu sprechen. Neben dem Erfahrungsaustausch hatten sie einen Einblick in die Verwaltungsstruktur der Stadtverwaltung, die Aufgabenverteilung im Hauptamt, Allgemeine Verwaltungsabteilung mit Hauptregistratur, Botenmeisterei und Bürgerinformationszentrum. Ein Besuch des Gartens der Partnerstädte auf der Rosenhöhe und die Besichtigung der städtischen Gästeappartements mit anschließendem Mittagessen im Klinikcasino rundeten das Programm ab.
Die Hobit lud alle Schülerinnen und Schüler aus Darmstadt und Umgebung ein. Mit 15 000 interessierten angehenden Abiturienten wurde die Besucherzahl der letzten Jahre deutlich übertroffen.
Es wurden verschiedene interessante Vorträge zu Studiengängen geboten. Darüber hinaus informierten zahlreiche Stände zu Studienmöglichkeiten, Praktika, Ausbildung, Fach- und Erfahrungsaustausch. Vertreter von Universitäten unserer Partnerstädte Brescia, Freiberg, Graz und Szeged hielten Vorträge zu den Themen: "Deutschsprache Medizinausbildung in Szeged (Ungarn)" von Dr. Erzèbet Kapocsi und Andrea Lehocki-Balog , "Erneuerbare Energien – Studium und Berufsperspektiven" von Bastian Fermer (TU Bergakademie Freiberg), sowie "Studieren an der FH JOANNEUM – Bachelor und Masterstudiengänge: Durchlässigkeit des Bologna Systems" von Prof. Mag. Dr. Sonja Gögele.
An unserem Sonderstand waren die Vertreter unserer Partnerstädte anwesend und standen zu informierenden Gesprächen, die sich um das Studium im Ausland handeln, zur Verfügung.
Dieses Jahr hatten unsere Besucher die Möglichkeit, am großen Gewinnspiel ihr Wissen über die 15 Partnerstädten Darmstadts zu prüfen und dabei wertvolle Preise zu gewinnen.
Veranstalter waren die Stadt Darmstadt, die EFH, die HDA und die TU gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und den hessischen Unternehmerverbänden.
Interessierte haben die Möglichkeit, sich im Büro für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen über das Studieren in einer unserer Partnerstädte zu informieren. Sie finden uns über unsere Homepage www.darmstadt.de oder auch telefonisch (Tel.: 06151 / 13-2321, Bernd Schäfer).
Text: Julia Eckert, Auszubildende
Im Rahmen der seit 2010 bestehenden Partnerschaft zwischen dem Land Hessen und der Provinz Bursa und aus Anlass des 40-jährigen Partnerschaftsjubiläums Darmstadt - Bursa 2011 besuchte eine große Delegation unter Leitung von Governor Sahabettin Harput und Vizeoberbürgermeister Abdullah Karadag am 24.01.2011 Darmstadt und wurde von Oberbürgermeister Walter Hoffmann im Neuen Rathaus empfangen. Neben einem Rückblick auf vier Jahrzehnte vielseitige und für beide Seiten wichtige Städtepartnerschaft besprach man mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Sport zahlreiche Möglichkeiten des zukünftigen Austausches. Die Delegation hielt sich auf Einladung des Landes vom 23. bis 27.01.2011 in Hessen auf.
Vom 22.11. bis 23.12.2011 präsentierten sich auch dem Darmstädter Weihnachtsmarkt zwischen Schloß und Altem Rathaus 16 Stände im wöchtentlichen Wechsel aus den Partnerstädten Chesterfield, Freiberg, Gyönk, Liepaja, Plock, Szeged, Troyes, Ushgorod sowie die Sandino Partnerschaft Nicaragua. Das vielseitige Angebot reichte von Langosch (hier gab es immer wieder lange Schlangen) über Szegediner Gulasch bis hin zu Kaviar und Vodka und im Kunsthandwerksbereich von Basteleien für Kinder aus Freiberg bis hin zu Bernsteinschmuck aus Liepaja. Erstmals war die Diakoniestation Liepaja mit Benefizaktionen und die Brampton-Brewery mit verschiedenen leckeren Biersorten auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt vertreten. Eine Bereicherung für jeden Besucher!
Erstmals gab es auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt 2010 zwei lange Nächte der Partnerstädte und sie waren beide ein voller Erfolg. Den Auftakt bildeten jedesmal die Königinnen der Nacht: Ludmilla, Oxana und Swetlana, drei Schwestern aus Ushgorod, die mit Freunden aus Freiberg und Liepaja auf der Weihnachtsmarktbühne auftraten und neben ukrainischen auch internationale Weihnachtlieder zum Besten gaben. Aber auch die anderen Partnerstädte wurden von den Moderatoren vorgestellt und hatten für die zahlreichen Besucher kulinarische Spezialitäten mit im Angebot. Freuen wir uns auf den nächsten Weihnachtsmarkt.
Platz 1 der Bestsellerlisten Stern und Spiegel - das war schon ein Grund zum Anstoßen. Sabine Ebert aus unserer Partnerstadt Freiberg stellte am 07.10.2010 im Literaturhaus Darmstadt ihren neuen Band aus der Romanreihe "Der Fluch der Hebamme" einem sehr interessierten Publikum auch im Rahmen des 20-jährigen Partnerschaftsjubiläums Darmstadt-Freiberg vor. Der Buchvorstellung und Lesung schloss sich eine Signierstunde und ein Empfang an. Am nächsten Morgen beim gemeinsamen Frühstück vor der Weiterfahrt zur Frankfurter Buchmesse erhielt sie die freudige Mitteilung über die Bestsellerplatzierung. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg und weiterhin Glück auf!
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 16 Nationen - darunter auch Vertreter aus den Partnerstädten Szeged/Ungarn und Saanen/Schweiz - nahmen vom 02.-05.10.2010 an diesem hochkarätigen Weltfestival teil. Beim Wettbewerb Hochsteckfrisuren - Street Style Cup siegte Edina Kabai aus Szeged überglücklich. Auch die anderen belegten sehr gute Plätze. Christian Heeger aus Saanen, der in Gstaad einen Friseursalon leitet, wirkte in der Jury dieser internationalen Meisterschaft mit. Neben den Wettbewerben unter Schrimherrschaft von Oberbürgermeister Walter Hoffmann standen Fachgespräche und Besichtigungen auf dem Programm. Das nächste Festival Mondial findet 2012 in Thailand statt. Die Friseur- und Kosmetikinnung Darmstadt Stadt und Land überlegt, den Street Style Cup als Nachwuchswettbewerb regelmäßig in Darmstadt auszutragen.
Beim Griesheimer Grenzgangsabschluss am 25.09.2010 in der Wagenhalle bedankte sich Oberbürgermeister Walter Hoffmann bei seinen beiden Kollegen Bürgermeister Jozsef Fekete aus Gyönk und Norbert Leber aus Griesheim für die nunmehr zwanzigjährige harmonische Partnerschaftsarbeit Darmstadt-Gyönk-Griesheim. Viele Austausche konnten in diesen zwei Jahrzehnten realisiert werden und reichten von Schulpartnerschaft mit der Georg-Büchner-Schule über Kultur, Folkore, Sport, Kirche, Praktika bis hin zur regelmäßigen Teilnahme am Weihnachtsmarkt Darmstadt und Zwiebelmarkt Griesheim. Auch erinnerte Hoffmann an den großen Einsatz des Darmstädters Heinrich Knieß für diese Partnerschaften, die nicht nur von Sankt Stephan und der Heimstättensiedlung, sondern von einem Großteil der Bevölkerung auf breiter Basis getragen werden. Da sowohl Norbert Leber als auch Jozsef Fekete nicht mehr als Bürgermeister kandidierten, danke Hoffmann ihnen persönlich und überreichte Glaswappenteller mit den besten Wünschen für ihren Ruhestand. Umrahmt wurde die Feierstunde durch die Folkloretanzgruppe und das Blasmusikensemble Vagabund/Gyönk.
Fast 50 Kinder und Betreuer aus Bursa, Freiberg, Gyönk, Liepaja, Plock, Szeged und Darmstadt kamen vom 16.-20.09.2010 zum Internationlaen Camp zum Weltkindertag in Darmstadt und Lindenfels zusammen. Ihre Ergenisse zum Thema Kinderrechte stellten sie beim Weltkindertag am 19.09. in Darmstadt vor. Unter dem Titel "Respekt für Kinder" stellten sich außerdem 57 Darmstädter Jugendgruppen, Vereine, Institutionen u.a. bei diesem Aktionstag in der Darmstädter Innenstadt einem großen und interessierten Pubilkum vor.
Von Königen, Damen und Türmen
Nein, es sind keine mittelalterlichen Reiterspiele, sondern der anspruchsvolle (Denk)Sport Schach, der für 6 Spieler aus Alkmaar und ihre Gastgeber vom TEC Darmstadt und vom Schachforum Darmstadt im Mittelpunkt des ersten Septemberwochenendes stand. Bereits zum wiederholten Mal trafen sich die Schachbegeisterten zum Wettkampf mit Städtevergleich, Blitzschach und Schnellschach. Im Städtevergleich mussten sich die Alkmaarer mit einer 2,5 zu 3,5-Punkte-Niederlage geschlagen geben. Auch in den Einzelwertungen konnten die Darmstädter Spieler die Siege für sich verbuchen. Ein leichtes Spiel hatten sie dabei jedoch nicht!
Aber nicht nur für das Schachspielen bot das Wocheneden genug Gelegenheit - die Gäste und Gastgeber hatten auch viel Zeit zum Plaudern, Feiern und Entspannen. So rundeten Spaziergänge, Grillen, Stadtbesichtigung und andere sportliche Aktivitäten das Programm ab. Und spätestens beim Abschluss-Kaffeetrinken mit Selbstgebackenem kamen auch die Damen ganz tatkräftig in dieses eher von Männern favorisierte Spiel. Detaillierte Spielergebnisse sowie Informationen zum Schachsport sind bei den Vereinen Schachforum Darmstadt e.V. und TEC Darmstadt erhältlich (www.schachforum-darmstadt.de und www.tec-darmstadt.net
Es war in der Tat mehr als beeindruckend, als rund 100 Musikerinnen und Musiker beim Abschlusskonzert des diesjährigen Menuhin-Festivals in Saanen-Gstaad die 104. Sinfonie von Haydn spielten. Das Konzert am Sonntagvormittag, 05.09.2010 im Festivalzelt Gstaad bildet den Höhepunkt des diesjährigen Europa-Jugend-Orchester-Projektes. Unter Leitung von Norbert Müller spielte das Orchester Prélude aus "Te Deum" von Charpentier, den 1. Satz der Sinfonia in D-Dur von Graupner, Pirates of the Caribbean von Badelt und die Europahymne von Beethoven. Gemeinsam mit dem MSSO - ad hoc Orchester der Musikschule Saanenland-Obersimmental, das seinen 40. Geburtstag auch mit diesem Konzert feierte, führte es unter Leitung von Michael S.Bach den o.g. Haydn auf. Als Zugabe dirigierte der Leiter der Musikschule Markus S. Bach den Radetzkymarsch von Johann Stauß. Beim anschließenden Empfang gratulierte Bernd Schäfer der Musikschule zum Jubiläum und dankte den Dirigenten, Musikerinnen und Musikern, Aldo Kropf, Markus Iseli und Walter Felix von der Gemeinde sowie Stefan Matti und Leonz Blunschi vom Festival für Konzert und Aufenthalt. Die Teilnehmer aus Darmstadt und zwölf Partnerstädten genossen die Gastfreundschaft und das Programm mit Proben, Abendkonzertbesuch und Bergfahrt aus die Wispile bei herrlichem Wetter. Am Rückreisetag wären wohl einige gerne im schönen Saanenland gebliegen. Vor der Konzertreise in die Schweiz probte man drei Tage in der Edith-Stein-Schule und führte ein vielbeklatschtes Konzert in der Orangerie auf. Aufgrund einer sehr reduzierten Medienberichterstattung war es leider nur schwach besucht. Dafür konnte man im neuen Festivalzelt Gstaad fast 1000 Zuhörer begeistern.
Zum 25. Bergstadtfest und 20-jährigen Partnerschaftsjubiläum reiste eine kleine Delegation nach Freiberg, um dort an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Der Darmstadt-Stand informierte über Darmstadts Sehenswürdigkeiten insbesondere über die Mathildenhöhe und bot Wein sowie einige hessische Spezialitäten zur Verkostung an. Am Stand herrschte reges Interesse, so dass die Prospekte über Darmstadt und den Odenwald bald vergriffen waren.
Am Mittwoch, dem 16.06.2010 startete die Feuerwehr Darmstadt mit einem Hilfsgütertransport nach Plock. Beladen mit Kisten, Koffern, Säcken mit Kleidung, Schuhen, Bettwäsche, Reinigungsmaterialien und anderen benötigten Materialien trafen sie am späten Abend in unserer polnischen Partnerstadt ein, wo die Hilfsgüter dankbar zur Weiterverteilung an Bedürftige entgegengenommen wurden. Auch einige Wochen nach den beiden Flutwellen der Weichsel sind die Schäden in der Region Plock imens groß. Viele haben durch das Hochwasser ihr Hab und Gut verloren. Eine große Zahl Häuser ist unbewohnbar und muß abgerissen werden. Dank allen, die für dieses wichtige Projekt spendeten. Dank auch an Dorothea Mondry, die ihr Geschäft als Annahmestelle und Lager bereitstellte und koordinierte, Dank an die Freuerwehr für den Transport und an alle, die hier mitgeholfen haben.
Mit diesem Transport wurden auch 11 Umzugkartons mit der Bibliothek der Darmstädter Schriftstellerin Renate Axt nach Plock gebracht. Neben Werken der Weltliteratur sind auch alle von ihr herausgegebenen Bücher in dieser Sammlung enthalten, die sie der Bibliothek des Darmstadthauses zur Verfügung stellt. In diesem ehemaligen Wohnhaus von ETA Hoffmann befinden sich auch ein großer Veranstaltungssaal für Konzerte, Ausstellungen u.a., ein Sprachlabor, Seminarräume und eine Gästewohnung mit 3 Zweibettzimmern.
Das Menuhin Festival Gstaad präsentierte sich mit großem Erfolg erstmals auf der Internationalen Musikmesse in Frankfurt vom 24.-27.03.2010. In Halle 1.2 auf einer Sonderfläche im Café Classic an der Musikinstrumentenpreisbühne stellte Geschäftsführer Stefan Matti, Walter Felix aus Saanen-Gstaad und Bernd Schäfer vom Büro für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen Darmstadt dem interessierten Fachpublikum das hochkarätige Festival vor. Dieses findet in der Zeit vom 16.07. bis 05.09.2010 in unserer schweizer Partnergemeinde statt. Genaue Informationen erhalten Sie unter
www.menuhinfestivalgstaad.com
Neben vielen Musikliebhabern, Musikern, Instrumentenbauern, Musikalienhändlern und Pressevertretern konnte auch der Schweizer Generalkonsul Pius Bucher und Konsul Urs Schnider sowie der Geschäftsführer der messe frankfurt Detlef Braun, Messedirektor Wolfgang Lücke und Sales Manager Arnold Federico am Stand begrüßt werden. Großen Anklang fand auch das Gewinnspiel, bei dem es Konzertkarten, Übernachtungen, DVDs und das Maskottchen Murmeli zu gewinnen gibt. Die Ausspielung erfolgt in Kürze in Gstaad.
Fünfzehn Vertreter aus acht Partnerstädten stellten an einem Gemeinschaftsstand ihre lohnenden Reiseziele vor. Alkmaar, Brescia, Bursa, Chesterfield, Freiberg, Graz, Saanen und Szeged haben auch für Touristen viel zu bieten. Z.B. Alkmaar seinen weltberühmten Käsemarkt, Brescia Altstadt mit Dom und Rathaus, Bursa das grüne Mausoleum und den Ski- u. Wanderberg Uludag, Chesterfield seinen gedrehten Kirchturm, Freiberg die terra mineralia -
größte und schönste Mineraliensammlung der Welt, Graz - Kulturhauptstadt Europas, Saanen Sport- und Kulturhighlights im Berner Oberland und Szeged, Jugendstilstadt in Südungarn. Hauptgewinn beim großen Preisausschreiben war eine Wochenendreise nach Freiberg. Infos zu allen Partnerstädten und Reisezielen finden Sie
hier.
Über 12.000 Personen, darunter viele Schülerinnen und Schüler aus Darmstadt und dem Rhein-Main-Neckar-Gebiet, Professoern, Lehrer besuchten die hobit 2010 - die Hochschul- und Berufsinformationstagen im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium. Wir waren mit unserem großen Sonderstand und Professoren sowie weiteren Vertretern aus unseren Partnerstädten mittendrin: Mit dabei waren die Technische Universität Bergakademie Freiberg, die Fachhochschule Joanneum Graz, die Universität Szeged und die Universität Ushgorod. Neben ausführlichen Informationen und persönlicher Beratung zu Studium, Praktikum und Beruf in diesen Partnerstädten konnten zwei Vorträge am 26.01.10 über das Medizinstudium in Ungarn mit Prof. Dr. Maria Dux, Medizinische Fakultät der Universität Szeged und am 27.01.10 mit Christiane Westendorf, Freiberg zum Thema "Natur-, Geo-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften. Studieren an der TU Bergakademie Freiberg" und mit Prof. Dr. Sonja Gögele, Graz zum Thema "Masterstudien an der FH Joanneum - gelebte Durchlässigkeit zwischen Bachelor und Master" durchgeführt werden.
Am Sonntag, dem 24.01.2010 konnte Oberbürgermeister Walter Hoffmann zahlreiche Gäste zum Neujahrsempfang im darmstadtium begrüßen. Unter ihnen war auch der Freiberger Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm, Büroleiter Knut Neumann und Fahrer Lehnert aus der sächsischen Partnerstadt. Mit Freiberg, Szeged/Ungarn und Gyönk/Ungarn blicken wir in diesem Jahr auf je 20 Jahre Partnerschaft und vielfältige Beziehungen zurück. Unter den weiteren Ehrengästen konnten auch Gäste begrüßt werden, die im vergangenen Jahr mit der Plakette "Freundschaft in Frieden und Freiheit" für ihre langjährige, ehrenamtliche Partnerschaftsarbeit ausgezeichnet wurden. Umrahmt wurde die Feierstunde durch die Pianistin Tzu-yi Chen, Preisträgerin beim IX. Int. Chopin-Klavierwettbewerb Darmstadt 2009 und die Darmstädter Barocksolisten und den Konzertchor Darmstadt unter Leitung von Wolfgang Seeliger. Aus Anlass des 250. Todestages des Darmstädter Komponisten Christoph Graupner dirigierte Seeliger die Kantate "Dancket dem Herrn aller Herren", die ein Sänger des Konzertchores mit einem aktuellen Text versehen hatte, was zu allgemeinem Schmunzeln führte. Große Anerkennung und Applaus erhielt auch die Pianistin für drei Werke von Chopin, dessen Geburtstag sich nun zum 200. Male jährt. Udo Schubert führte charmant durchs Programm.
Dr. Pal Lippai, der als erster frei gewählter Oberbürgermeister unserer ungarischen Partnerstadt Szeged von 1990 bis 1994 den demokratischen Entwicklungsprozess Szegeds und die Städtepartnerschaftsbeziehungen maßgeblich prägte, hielt gemeinsam mit seinem damaligen Darmstädter Kollegen Oberbürgermeister a.D. Günther Metzger die Festrede aus Anlass des 20-jährigen Partnerschaftsjubiläums Darmstadt-Szeged. Er ging auf die großen Schwierigkeiten aber auch auf die Herausforderungen und Chancen bei diesem Neubeginn ein und verlass eine Grußbotschaft des amtierenden Oberbürgermeisters Dr. Laszlo Botka. Weit über 400 Austausche und Begegnungen konnten in diesen zwei Jahrzehnten zwischen beiden Städten stattfinden, wichtige Pfeiler bilden die Aktivitäten der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft und der von Anfang an stattfindende Schüleraustausch zwischen dem Deak Ference Gymnasium Szeged und der Eleonorenschule Darmstadt. In beiden Bereichen und als ehrenamtliche Dolmetscherin und Betreuerin ist die ehemalige Lehrerin und langjährige Vorsitzende der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft Helene Breining sehr engagiert und erhielt großen Applaus für ihren bisherigen Einsatz. Günther Metzger wies ebenfalls auf den wichtigen bürgerschaftlichen Einsatz, der die fünfzehn europäischen Partnerschaften trägt, hin. Frieden und Freiheit können auch heute nur erhalten bleiben, wenn sich jeder für die Verständigung und Freundschaft über Grenzen und Gräben hinweg aktiv einsetzt. Nicht nur auf Staatsebene, sondern gerade auf der bürgerschaftlichen, kommunalen Ebene ist diese Arbeit insbesondere heute von großer Wichtigkeit und bedarf entsprechender Förderung durch die Kommunen und die Bürgerschaft. Stadtrat Karl Peter Föhrenbach bedankte sich bei beiden Festrednern für ihren Rückblick, Ausblick und Appell und überbrachte die besten Wünsche für 2010 des Oberbürgermeisters und des gesamten Magistrats. Umrahmt wurden die Feierstunde durch das Bläserensemble Brass on Mission unter Leitung von Michael Beimborn, der für diesen Neujahrsempfang drei ungarische Volkslieder bearbeitet hatte und zur Uraufführung brachte. Zu einem ausführlichen Gedanken und Informationsaustausch kam Dr. Pal Lippai am 18.01.2010 mit Herrn Oberbürgermeister Walter Hoffmann im Neuen Rathaus zusammen. Zahlreiche Austausche und andere Begegnungen sind im Jubiläumsjahr 2010 geplant und im Terminkalender des Brückenschlags aufgeführt.
Angefangen hatte es mit dem Problem, dass die Vertreter der Partnerstadt Graz ihren Stand auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt zwei Tage früher aufgeben mussten, als geplant. Was tun mit der leerstehenden Hütte bis die neuen Standbetreiber einziehen würden? Und was anbieten? Die Mitarbeiter des Büros für Städtepartnerschaften und Internationale Beziehungen nahmen die Sache selbst in die Hand und stellten aus dem Archiv Souvenirs zusammen, die ihnen im Laufe der Jahre von Gästen mitgebracht worden waren. Die Auswahl wurde ergänzt durch Weine und Spirituosen. Gegen eine Spende konnten viel Hochprozentiges und zahlreiche Teller, Bilder, Krüge, Tassen, Halstücher, Krawatten und Schnitzereien den Besitzer wechseln. Insgesamt kamen bei der zweitägigen Aktion 385,00 Euro zusammen. Als Empfänger für dieses Geld wurde ein sozialdiakonisches Projekt in der Partnerstadt Ushgorod ausgewählt: Die Evangelische Johannesgemeinde Darmstadt ist seit vielen Jahren mit der Ungarisch-Reformierten Kirche Ushgorod in Kontakt und unterstützt dort eine Suppenküche. Wir danken allen Spendern, die diese Aktion so großzügig unterstützt haben.
Wer dieses wichtige Projekt unterstützen möchte, wendet sich an
http://www.johannesgemeinde.com/
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