Luftbilder: Nikolaus Heiss
Die kreisfreie Stadt Darmstadt mit über 145.000 Einwohnern ist südliches Oberzentrum der Metropolregion Rhein-Main.
Sie entwickelte sich seit der Verleihung der Stadtrechte 1330 zur Haupt- und Residenzstadt hessischer Landgrafen und Großherzöge und zur hessischen Landeshauptstadt.
Von 1568 – 1806 war die Stadt Sitz der Landgrafen von Hessen Darmstadt und bis 1919 Hauptstadt des Großherzogtums Hessen. Bis 1933 war sie die Hauptstadt des Volksstaates Hessen und bis 1945 des Landes. Den Status verlor Darmstadt infolge der schweren Kriegszerstörungen an Wiesbaden. Das inmitten der Stadt gelegene Residenzschloss zeugt von der fürstlichen Vergangenheit Darmstadts.
In seiner Wiederaufbauphase nach dem Krieg konzentrierte sich Darmstadt auf seine Bedeutung als Wissenschafts- und Kulturstadt. Seit 1997 trägt die Stadt den Titel Wissenschaftsstadt.
Etwa 85.700 der Einwohner Darmstadts wohnen in den Innenstadtbezirken.
Arheilgen und Eberstadt, die sich einst als unabhängige Städte entwickelten, wurden 1937 eingemeindet. Der Stadtteil Kranichstein wurde erst in den sechziger Jahren erschlossen, der jüngste Stadtteil - Wixhausen - kam 1977 zur Stadt Darmstadt.
Mit Dank an die
Medien Gruppe Kirk AG
Darmstadt ist die einzige deutsche Stadt, nach der ein chemisches Element benannt ist. Auch ein Kleinplanet trägt den Namen Darmstadt - zahlreiche Schiffe, Flugzeuge und ein ICE kommen dazu. Mehr Informationen zum Thema Darmstadt in der Welt finden Sie
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Die kreisfreie Wissenschafts-
stadt Darmstadt hat als mittlere Großstadt rund 146.000 Einwohner. Vor dem 2. Weltkrieg war sie sogar die Landes-
hauptstadt Hessens. Von den 12.224 Hektar sind ca. 45% mit Wald bedeckt.
Die Stadtgrenzen sind 63,5 km lang, die größte Ausdehnung von Nord nach Süd beträgt 17 km und von Ost nach West 15 km.