
Im Rahmen der Neuordnung und Neubebauung des Telekom-Areals (jetzt TZ Rhein Main) und des ehemaligen Bosch-Geländes (jetzt Europaviertel) gewinnen die Wegeverbindungen zwischen diesen Bereichen und dem westlichen Eingang zum Hauptbahnhof (Querbahnsteig / Bahngalerie) eine neue Bedeutung. In diesem Zusammenhang ist vorgesehen, durch eine Fuß- und Radwegebrücke über die Rheinstraße diese Verbindungen zu verbessern. Die Rheinstraße bildet als westliche Ausfall- und Zufahrtsstraße, Autobahnzubringer und innerörtliche Hauptstrasse eine zentrale Verkehrs- und Sichtachse.
Im Jahr 2005 wurde ein Realisierungswettbewerb mit sieben eingeladenen Architekturbüros ausgelobt. Den ersten Preis vergab die Jury an das Büro Netzwerkarchitekten aus Darmstadt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten AS&P (Frankfurt) und Pahl + Weber-Pahl (Darmstadt).



Die Stadtverordnetenversammlung fasste im Jahr 2006 den Beschluss, den Entwurf von Netzwerkarchitekten umzusetzen.
Zitat Protokoll Preisgericht:
"Kurzbeschreibung:
Trogbrücke als 'dynamische Lichtspur' mit in Konstruktion integrierter Ornamentik unter Zitat von Jugendstilmotiven als Symbol für Darmstadt. Gerundete und gewendete Gesamtanlage.
Beurteilung des Preisgerichts:
Die Brücke hat ein eigenständiges Erscheinungsbild, ohne dass die Gestaltungselemente überzogen wirken. Sie fügt sich dennoch städtebaulich in den Kontext Verkehrsanlage/Stadtquartier ein. Die Ausführung der 'Brückenköpfe' sind der Situation angemessen. Der Entwurf bietet die Chance, eine unterschiedliche Tag-Nachtwirkung zu erzielen. Dies hat seinen speziellen Reiz...".