Mit Hartmut Eickhoff als Technischen Geschäftsführer rüstet sich das Unternehmen für die Realisierung des internationalen Beschleunigerzentrums Fair (Facility for Antiproton and Ion Research). In der GSI-Geschäftsführung bleiben weiterhin Horst Stöcker als Wissenschaftlicher Geschäftsführer und Vorsitzender der Geschäftsführung sowie Christiane Neumann als Administrative Geschäftsführerin.
Eickhoff ist unter anderem für den Betrieb der wissenschaftlich-technischen Anlagen sowie die Auf- und Umrüstung der GSI-Beschleunigeranlage als Injektor für Fair verantwortlich. Er ist kein Neuling bei der GSI sondern schon seit vielen Jahren in verschiedenen Funktionen tätig. Er ist auch nach wie vor Leiter des Beschleunigerbereichs.
"Mit Hartmut Eickhoff haben wir eine kompetente Führungspersönlichkeit und zugleich einen erfahrenen Beschleunigerexperten gewonnen. GSI ist durch seine Unterstützung als Technischer Geschäftsführer für die nächsten Schritte zur technischen Realisierung von FAIR gewappnet", freut sich Horst Stöcker.
Ein weitere Neuigkeit aus der Darmstädter Forschungseinrichtung: Das sechste Element, das 1996 am GSI Helmholtzzentrum entdeckt worden ist, erhält nun einen Namen: ,,Copernicium". Damit wird der Wissenschaftler und Astronom Nikolaus Kopernikus (1473 bis 1543) gewürdigt. Dem Namenvorschlag stimmte die internationale Chemikerunion IUPAC* am vergangenen Freitag zu.
Das chemische Symbol lautet ,,Cn", das Element trägt im Periodensystem der Elemente die Ordnungszahl 112. Um es zu erzeugen, hatten die Forscher mit Hilfe der Beschleunigeranlage eine Blei-Folie mit Zink-Ionen solange beschossen, bis durch die Verschmelzung der Atomkerne das Element 112 entstand. Die fünf anderen Elemente, die an der GSI entdeckt worden sind, heißen Bohrium, Hassium, Meitnerium, Darmstadtium und Roentgenium

