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Klinikum Darmstadt

( PSD)   –  Freitag, 3. Januar 2014

Scheckübergabe

(v. li.) Stadtrat Peter Schmidt (Stv. Aufsichtsratsvorsitzender) , Stadtkämmerer und Klinikdezernent André Schellenberg (Aufsichtsratsvorsitzender), Staatsminister Stefan Grüttner, Prof. Dr. med. Martin Welte (Geschäftsführer der Klinikum Darmstadt GmbH und Direktor der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin), Stadtrat Hans Wegel. Foto (für größere Ansicht anklicken): Wissenschaftsstadt Darmstadt / Klinikum

65 Millionen Euro für das Klinikum Darmstadt / Gesundheitsminister Grüttner übergibt Fördermittelbescheid

Mit 65 Millionen Euro unterstützt das Land Hessen den Teilneubau und die Umstrukturierung des Klinikums Darmstadt. Der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner überreichte am Montag (30. Dezember) einen entsprechenden Fördermittelbescheid. „Der Bescheid stellt eine der größten Einzelfördermaßnahmen der letzten Jahrzehnte in Hessen dar. Auch im bundesweiten Vergleich sucht eine solche Fördermaßnahme Ihresgleichen“, betonte Minister Grüttner. „Das Land Hessen weist mit der Förderung abermals seine herausragende Stellung in der Krankenhausförderung im Bundesgebiet nach.“

Klinikdezernent und Stadtkämmerer André Schellenberg
bedankte sich ausdrücklich bei der Landesregierung für die finanzielle Unterstützung. „Unsere Bau-Planungen wurden von der Förderbank des Landes Hessen umfassend geprüft und als förderfähig beurteilt", freut sich Schellenberg. „Ohne die hohe Landesförderung hätten die Wissenschaftsstadt Darmstadt und das Klinikum den dringend notwendigen Neubau finanziell nicht stemmen können. Mit dem Neubau können wir nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit unseres Hauses, sondern letztlich auch die kommunale Trägerschaft des Klinikums nachhaltig absichern.“

Durch die mit dem Neubau ebenfalls verbundene Zusammenlegung der beiden Standorte Eberstadt und Grafenstraße könne sich das gesamte Klinikum neu strukturieren und somit zukunftsweisend aufstellen. „Damit geht nicht nur eine Optimierung der wirtschaftlichen Abläufe einher, sondern auch eine Modernisierung des gesamten Krankenhausbetriebes. Das Hessische Sozialministerium hat sich daher frühzeitig zur Förderung des Teilneubaus bekannt“, so Grüttner.

Die bisherige Betriebsstätte in Darmstadt-Eberstadt wird aufgelöst und die Fachbereiche HNO, Augenheilkunde, Dermatologie und Psychosomatik werden in die Innenstadt verlegt. Im Zuge des Neubaus werden außerdem wesentliche Fachbereiche wie z. B. die Unfallchirurgie, die Neurochirurgie, die Gynäkologie und die Geburtshilfe in den Bestandsbauten am Standort Grafenstraße optimiert oder in den Teilneubau integriert.

Im Frühjahr 2014 fällt der Startschuss mit der Einreichung der Bauanträge für den Zentralen Neubau. Im Sommer 2014 beginnenvorbereitende Bauarbeiten, im Frühjahr 2015 erfolgt dann der Spatenstich zum Zentralen Neubau. Der erste Abschnitt des Zentralen Neubaus wird voraussichtlich Ende 2016 in Betrieb genommen werden können, während die komplette Fertigstellung des Bauvorhabens für Ende 2018 angestrebt ist. Insgesamt hat das Bauvorhaben ein Investitionsvolumen von rund 130 Millionen Euro.
Der Zentrale Neubau wird über ca. 566 Betten verfügen; das Klinikum Darmstadt kann  dann seinen Patientinnen und Patienten insgesamt über 900 Betten anbieten.