Die Wissenschaftsstadt bietet ein breit gefächertes und umfassendes Angebot sozialer Dienstleistungen für alle Altersgruppen. Dabei gibt es nicht nur städtische Unterstützungsangebote für Jung und Alt, für gesunde und kranke Menschen sondern auch ein breites Angebot vieler freier und kirchlicher Träger. Auch deren Beratungs- und Anlaufstellen werden zumeist finanziell von der Stadt Darmstadt unterstützt.
Dabei ist die Devise der Stadt: Keine sozialen Einrichtungen zu schließen. In Darmstadt gibt es keinen Kahlschlag der sozialen Einrichtungen. Die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung wissen, der Schaden, der zum Beispiel durch die Kürzung der Zuschüsse an ehrenamtlich tätige Vereine und Verbände im kulturellen, sozialen oder sportlichen Bereich entsteht übertrifft langfristig die Einsparmöglichkeiten der Stadt bei weitem. Und Einrichtungen, die heute aus finanziellen Gründen gestrichen werden, werden auf lange Sicht nicht wiederbelebt werden können.
Im Gegenteil: Im Stadtteil Kranichstein etwa konnten erst jüngst ein Bibliotheksneubau und ein Neubau für ein Jugendzentrum eröffnet werden. Die Schulsozialarbeit wurde in den vergangenen Jahren an vielen Standorten mit verschiedenen Angeboten erheblich ausgebaut. Das Familienzentrum bietet Kurse zunehmend auch in den Stadtteilen an; auch Kurse für Migranten in deren Sprache. Alle städtischen Kindertagesstätten haben seit 2006 flexible Öffnungszeiten, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wesentlich vereinfacht. Dem Ziel dient auch ein ausgezeichnetes Darmstädter Bündnis für Familie, ein Netzwerk das unter der Ägide des Frauenbüros zahlreiche Projekte für mehr Familienfreundlichkeit initiiert.
Mit der Übernahme der Verantwortung für die Langzeitarbeitslosen stellt die Sozialpolitik sicher, dass Langzeitarbeitslose auch in sozialen Belangen unterstützt, gefördert und gefordert werden.
Die Erfahrungen der Älteren auch für die jungen Generationen nutzbar zu machen und generationenübergreifende Netzwerke aufzubauen, ist erklärtes Ziel der Darmstädter Sozialpolitik. Die Seniorenzentren in den Stadtteilen haben daher eine wichtige Vermittlungsfunktion. Als Anlaufstelle aber auch als Aktivierungsstelle von Älteren, die noch Kraft und Lust verspüren, sich in ihrem Stadtteil zu engagieren und Impulse zu geben.
Darmstadt ist aber nicht nur eine soziale Stadt: Darmstadt ist tolerant und weltoffen. Über 140 Nationen leben hier zusammen. Die Stadt fördert das Zusammenleben durch ein Interkulturelles Büro und viele Aktivitäten.
Amt für Soziales und Prävention
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Amt für Familie, Kinderbetreuung und Sport
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