
Am Girls´Day nehmen Eltern ihre Töchter mit zur Arbeit. Unternehmen, Behörden, Hochschulen und Forschungseinrichtungen öffnen ihre Türen für Schülerinnen der Klassen 5 bis 10. Sie ermöglichen ihnen Einblicke in eine Vielfalt von Berufen – vor allem in technische, informationstechnologische und naturwissenschaftliche Bereiche. Schulen bereiten den Girls´Day vor und nehmen Berufswahl unter geschlechsspezifischen Gesichtspunkten unter die Lupe.
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Amt für Bodenmanagement Heppenheim | ARCADIS Deutschland GmbH | Architekturbüro planquardrat | ASF - Frauen in der SPD | Angela Fritsch Architekten| Bechtle GmbH & Co. KG | Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft | Bisnode Deutschland Holding GmbH | BIZ Darmstadt | BMW - AG | Bundeswehr - Sanitätsdienst | Conditorei Neuschaefer | Deutsche Telekom AG - Telekom Ausbildung| Deutsche Telekom - Products & Innovation | Deutsche Telekom Netzproduktion AG | ekom21 - KGRZ Hessen | ESA-ESOC | EUMETSAT | evivax IT-Consulting GmbhH | F+U gGmbH | Forum Beruf Karriere Zukunft e. V. | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit, LBF | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie | GSI Helmholzzentrum für Schwerionenforschung GmbH | Hochschule Darmstadt | Hauptzollamt Darmstadt | Heag mobilio | Hessischer Landtag | Klinikum Darmstadt | Merck KGaA | notebook.de | Polizeipräsidium Südhessen | P & G Salon Professional | Regierungspräsidium Darmstadt | Schenck Technologie- und Industriepark GmbH | Software-AG | Sparkassenversicherung | Staatstheater Darmstadt | Technische Universität Darmstadt | Unger Ingenieurgesellschaft mbh | Werkhof Darmstadt e. V. | Wissenschaftsstadt Darmstadt - Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung - Finanzverwaltung - Straßenverkehrs- und Tiefbauamt - Vermessungsamt | Verwaltungsgericht Darmstadt
Hier ein Beispiel der Edith-Stein-Schule, die auch bei der Umsetzung des Girls´Day jedes Jahr sehr aktiv ist. - 2009 nahmen hier 60 % der Schülerinnen der Jahrgänge 5 - 9 teil.
Das MentorPlace-Projekt
Was ist das? Beim IBM MentorPlace - Projekt geht es darum, den weiblichen Nachwuchs für eine Zukunft in der IT-Branche ermutigen: aufzuzeigen, wie spannend und abwechslungsreich IT, Technik und Führungspositionen sein können. mehr Infos dazu ...
Mädchen haben im Schnitt die besseren Schulabschlüsse und Noten. Trotzdem wählen mehr als die Hälfte im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl zwischen nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System. Naturwissenschaftlich-technische Berufe sind nicht darunter. Dies zeigt, dass Mädchen ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll ausschöpfen.
Ziel ist, das Berufswahlspektrum von Mädchen und jungen Frauen über die „typisch weiblichen“ Arbeitsfelder hinaus zu erweitern – ein wichtiger Schritt zu mehr Chancengerechtigkeit auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Zudem eine gerechte Erweiterung der Bewerbungsmöglichkeiten bei der Jobsuche. Gerade die Technologieregion Darmstadt-Rhein-Main-Neckar kann auf das große Potenzial an hoch qualifizierten Schulabgängerinnen nicht verzichten. Es ist der richtige Schritt, junge Frauen mit ihren vielfältigen Stärken als qualifizierte Nachwuchskräfte für alle Berufszweige zu entdecken.
Auch für die Jungen kann der Girls´Day ein außergewöhnlicher Schultag sein. Sowohl im Unterricht als auch auf außerschulischen Veranstaltungen können sich die Jungen intensiv mit persönlichen Berufs- und Lebenszielen auseinander setzen und soziale Kompetenzen erwerben. Sie können sich mit dem Thema "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" beschäftigen oder "männeruntypische Berufe" kennen lernen.
Informationen finden Sie unter www.neue-wege-fuer-jungs.de
Seit 2009 gibt es eine Koordinierungs- und Anlaufstelle für männliche Schüler bei der Jugendförderung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Ansprechpartner ist Ingo Koch (Telefon: 06151 13-2484).
Ab sofort stellt das Projekt "Neue Wege für Jungs" mit der Datenbank "Jungs willkommen" allen Anbietenden vor Ort eine bundesweite Plattform zur Verfügung, um ihre Angebote gezielt für Jungen bei der Berufs- und Lebensplanung zu veröffentlichen. mehr Informationen dazu ...
Zur Datenbank www.neue-wege-fuer-jungs.de
Interview mit Ingo Thomas,
Erzieher in der KiTa am See in Kranichstein
Mira Jäger, 18 Jahre alt, absolviert derzeit ihre Ausbildung bei der Döhler GmbH in Darmstadt, die sie nach drei Jahren als Fachkraft für Lagerlogistik abschließen möchte.
Mira, was genau macht eine Fachkraft für Lagerlogistik?
Zu den Aufgaben gehört, im Wareneingang die verschiedensten angelieferten Waren anzunehmen. Man muss wissen, wie was wo gelagert wird, die Waren dann in das Computersystem eingeben und schließlich auch an den Ort transportieren, wo sie gelagert werden sollen. Hilfsmittel wie Elektro-Hubwagen oder Gabelstapler stehen zur Verfügung – und dafür möchte ich demnächst auch den Führerschein machen.
Macht Dir die Arbeit hier Spaß?
Ja, sehr. Ich bin froh, dass ich diesen Beruf gewählt habe. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich: Es gibt so genannte Büroarbeit – also die Eingabe und Verwaltung der Waren mit dem PC – aber man arbeitet auch körperlich, ist in Bewegung.
Arbeiten denn da nicht nur Männer in diesem Bereich?
Doch – Kolleginnen gibt es keine. Ich habe ausschließlich männliche Kollegen, aber die sind alle sehr nett und hilfsbereit. Ich komme gut klar hier.
Wie bist Du denn auf diesen nicht gerade für Mädchen typischen Beruf gekommen?
Die Idee brachte der Girls’Day. Mein Papa, der auch bei Döhler arbeitet, hat mir vorgeschlagen, doch da mal reinzuschnuppern und ich habe tatsächlich einen sehr interessanten Eindruck gewonnen. Ich habe nach dem Girls’Day noch zwei Praktika hier absolviert und gemerkt, dass mich vor allem der Bereich Logistik interessiert. Tja und da bin ich jetzt.
Kannst Du Schülerinnen, die die Berufswahl noch vor sich haben, einen guten Tipp geben?
Ich finde besonders wichtig, die Schulpraktika zu nutzen und in möglichst viele Bereiche, die man auch noch nicht kennt, mal reinzuschnuppern. Ich selber war im Kindergarten, im Friseurgeschäft, bei einer Bürokauffrau, in einer Kfz-Werkstatt – und eben bei Döhler. Mir haben diese Praktika sehr geholfen zu sehen, was mir gefällt und was mir auch nicht gefällt.
Vielen Dank, Mira und noch alles Gute für Deine Ausbildung.
Das Interview führte Christiane Schär, ehemalige Praktikantin im Darmstädter Frauenbüro.



Bundesweite Koordinierungsstelle Girls’Day
Mädchen-Zukunftstag Kompetenzzentrum
Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.
Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10, 33602 Bielefeld
Telefon: 0521 1067357
Fax: 0521 1067377
info@girls-day.de
Staatliches Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt
Bettina Weber (Projektkoordinatorin)
Kontaktstelle - Fragen und Informationen:
Staatliches Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt
Rheinstraße 95
64295 Darmstadt
Telefon: 06151 3682-495
Mail: bettina.weber@da.ssa.hessen.de
Internet: frauenbuero.darmstadt.de
Du stehst kurz vor dem Abitur – aber was kommt danach? Du magst Mathe und Naturwissenschaften - doch wie wird daraus Dein Beruf?
NOrA – die Nano-Orientierungs-Akademie – ist eine einzigartige Möglichkeit für Schülerinnen der Oberstufe, sich über Berufe der Zukunft genau zu informieren, Kompetenzen in Theorie und Praxis zu trainieren und erfolgreich in ihre individuelle berufliche Zukunft zu starten. Am 17.Oktober 2011 präsentierten die 30 Schülerinnen aus ganz Deutschland im Hessischen Staatsarchiv in Darmstadt ihre Ergebnisse aus der Nano-Orientierungs-Akademie (NOrA), die vom 11.Oktober bis 17. Oktober 2011 an der TU Darmstadt stattfand. Vier Abiturientinnen beeindruckten mit einer Teampräsentation und innovativer Produktidee und können sich über 4000 Euro Forschungsbudget für ihr Team freuen. Ihre Produktidee: "Solar- Nano- Essen"
Über aufgedruckte Solarpanels im Rahmen der Verpackung, z.B. bei Suppenterrinen u.Ä., sollen sich solche Speisen ohne ergänzende Hilfsmittel wie Mikrowelle, Wasserkocher vor allem unterwegs nur über Sonnenenergie erwärmen.
Weitere Infos unter http://
www.nano4woman.com
In der aktuellen Ausgabe von Abi extra „Typisch Frau, typisch Mann?“ werden junge Frauen und Männer vorgestellt, die sich für Studiengänge und Berufe entschieden haben, die für ihr Geschlecht bislang untypisch sind – und die sich damit rundum wohl fühlen. zum Sonderheft »

Agentur für Arbeit Darmstadt, Handwerkskammer Rhein-Main, Staatliches Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und Stadt Darmstadt, Stadtelternbeirat, Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e. V., Technische Universität Darmstadt, Unternehmerverband Südhessen e. V., Wissenschaftsstadt Darmstadt

Mädchenauflauf am Girl's Day bei der ESOC
Presseartikel Darmstädter Echo vom 15.04.2011 »
"Der Girls'Day hat mir dieses Mal sehr viel Spaß gemacht und war gut organisiert. Es hat mir keine Mühe gemacht den Inhalt der Gespräche zu behalten und immer aufzupassen. Es war sehr interessant, danke für diese wunderbare Möglichkeit, in den Beruf eines Politikers Einblick zu erhalten."
(Zitat von Helena Hengst)
Girls' Day, Boys' Day:
Beim Mädchen- und Jungen-Zukunftstag werden Chancen einer anderen Berufswahl zum Thema
Presseartikel Darmstädter Echo vom 14.04.2011 »

Im November fand ein Austauschtreffen der Bundesländer zum Girls'Day 2011 statt. Eine Dokumentation des Treffens u.a. zu Themen wie Evaluation, Qualitätsmerkmale etc. finden Sie hier
Girls'Day mehr als ein Tag. Das ganze Jahr Infos zur Berufswahl
www.girls-day.de
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Antrag auf Freistellung
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für Schülerinnen und Schüler zum bundesweiten Girls'Day und Boys'Day
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