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Aufgaben und Ziele

Chancengleichheit im Erwerbsleben

Frau und Beruf ist ein zentrales frauenpolitisches Thema und gleichzeitig ein wichtiger Schlüssel, um die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Darmstadt zu verwirklichen.

Unser Ziel ist deshalb, dass Frauen und Männer gleichermaßen einer sozial abgesicherten und ihre Existenz sichernden Erwerbsarbeit nachgehen können.
Durch Maßnahmen sensibilisieren und fördern wir die Erweiterung der Erwerbsmöglichkeiten von Frauen. Insbesondere die Steigerung ihres Anteils in zukunftsorientierten Berufen sowie in Fach- und Führungspositionen. Ebenso unterstützen wir Rückkehrmöglichkeiten nach einer Phase der Erwerbsunterbrechung.

Handlungsbeispiele



Netzwerk Chancengleichheit
Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 16.06.2011

 

 

 


Höhere Erwerbsbeteiligung und bessere Schulabschlüsse: Frauen holen am Arbeitsmarkt auf
Eine neue Veröffentlichung der Darmstädter Arbeitsagentur belegt: Frauen und Männer treffen am Arbeitsmarkt nach wie vor auf unterschiedliche Bedingungen! (zur Presseinformation der Agentur für Arbeit)

Datenfaltblatt der Agentur für Arbeit Darmstadt
"Frauen und Männer am Arbeits- und Ausbildungsmarkt"


Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Unsere Ziele sind die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Erwerbs- und Familienarbeit, Familienpolitik ist nicht gleich Frauenpolitik. Aber wenn sie gelingen soll, muss sie auch Gleichstellungspoltik sein, die die Lebenslagen von Frauen und Männern berücksichtigt. Das heißt: Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer, strukturelle Unterstützung durch Kinderbetreuung, Förderung familienfreundlicher Personalpolitik in Unternehmen/Behörden.

Unsere Handlungsfelder

 

Netzwerk Wiedereinstieg  

NeW Netzwerk Wiedereinstieg ist ein Verbund von derzeit sieben Trägern in Hessen, die Frauen bei der Rückkehr in den Beruf unterstützen. Es schafft Transparenz zu bestehenden Angeboten, setzt neue passgenau um und schließt Lücken zwischen Wiedereinsteigerinnen, Arbeitsverwaltung und möglichen Arbeitgebern.

Die verschiedenen Netzwerkprojekte umfassen neben individueller Beratung, Coaching und Mentoring zielorientierte Weiterbildung sowie Stellenvermittlung oder Begleitung bei der Existenzgründung. Hierbei werden auch die Möglichkeiten zum beruflichen Quereinstieg mit besonders guten Beschäftigungsperspektiven - etwa im Sozial- und Pflegebereich - ausgelotet. Als ergänzender Baustein neben den Projekten wird in NeW Netzwerk Wiedereinstieg eine Evaluation integriert, die das Netzwerk beim Erreichen seines Ziels unterstützt.
Mehr Informationen unter: www.new-hessen.de


Schutz vor Gewalt

Der Schutz und die verbesserte Situation von Gewalt betroffener Frauen und Kinder in Darmstadt gehört zu den Pflichtaufgabe kommunalpolitischen Handelns.

Handlungsbeispiele


bedarfsorientierte, gesicherte frauenpolitische Infrastruktur

In Darmstadt leben derzeit 72.403 Frauen, das sind 50,5 % der Bevölkerung. Themen die sie bewegen und in denen Chancenungleichheit besteht sind vielfältig. Deshalb braucht es vielfältige bedarfsorientierte Angebote und deren finanzielle und politische Absicherung.
Frauenbüros haben im kommunalen Leben und im frauenpolitischen Bereich häufig die Rolle der Initiatorin und interdisziplinären Vernetzungsstelle inne. Innovative Konzepte und Veränderungen vor Ort gehen oft auf das Engagement eines Frauenbüros zurück - in Kooperation mit Frauengruppen, Vereinen und politischen Bündnispartnerinnen.

Unsere Handlungsfelder

  • Kooperationsinitiativen und  -veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag und zu unterschiedlichsten Themen wie Gesundheit, ...
  • regelmäßige Herausgabe eines Newsletters mit zahlreichen frauenpolitischen Angeboten verschiedenster Institutionen in Darmstadt
  • Regional-, Bau- und Verkehrsplanung | frauengerecht und sozial nachhaltig
    Frauengerechtes Bauen und Wohnen wurde bereits 1991 von der früheren Frauenbeauftragten Wilma Mohr vorangebracht. Aktuell gibt es die so genannte Konversionsflächen - die ehemaligen von den U.S. Streikräften genutzten Areale - die zu neuen Wohn- und Gewerbegebieten werden sollen. Welche frauen- und familiengerechte Aspekte bei diesen Planungsprozessen berücksichtigt werden müssen, finden Sie in folgender Handreichung: (zur Information)

Konversionsflächen in Darmstadt
Möglichkeiten und Restriktionen für familiengerechtes Wohnen und Leben in lebendigen Stadtquartieren
Spaziergang über die Konversionsflächen der Lincoln Village und der Cambrai Fritsch/Jefferson Siedlung am 3.9.2010
Artikel Darmstädter Echo vom 4.9.2010



Planungswerkstatt Konversion
Eine Kurzdokumentation der Ergebnisse der Planungswerkstatt, eine Fotogalerie sowie die Einzelbeiträge der Fachbüros und des Institutes Wohnen und Umwelt finden Sie hier »


Servicestelle

Vermittlung von Kontakten zu Ämtern, Beratungsstellen und Facheinrichtungen




Rechtliche Grundlagen

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."
Öffnet externen Link in neuem Fenster(Artikel III, Abs. 2 Grundgesetz)

Öffnet externen Link in neuem FensterHessische Gemeindeordnung (HGO, § 4b)

Öffnet externen Link in neuem FensterHessisches Gleichberechtigungsgesetz

Öffnet externen Link in neuem FensterAllgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

 

Aufgaben und Ziele

Grundlagen/Ziele/ Handlungsfelder

Gleichstellungsbericht

Photo: Cover Gleichstellungsbericht

2011 erschien der erste Gleichstellungsbericht der Bundesregierung.  www.gleichstellungsbericht.de

Pressemitteilung des BMFSFJ zum Ersten Gleichstellungsbericht

Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros

Gender-Index

www.gender-index.de

Der Gender-Index misst die Chancengleichheit oder -ungleichheit von Frauen und Männern, er ist das erste bundesweite Messinstrument zum regionalen Vergleich der Gleichstellung von Frauen und Männern. Alle Ergebnisse und Informationen unter www.gender-index.de