Wegweiser Jazz
Preise und Wettbewerbe
in
Nordrhein-Westfalen


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Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen

Art der Förderung: Förderung herausragender Begabungen in den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Musik (Komponisten, Dirigenten, Solisten), Darstellende Kunst (Schauspieler, Sänger, Tänzer), Architektur/Design, Film und Medienkunst. In jeder Sparte jährliche Vergabe von in der Regel 2 Einzelpreisen zu je 5.000 Euro, für Künstlergruppen bis zu 15.000 Euro.

Voraussetzung: Für Künstlerinnen und Künstler (in der Regel bis 35 Jahre), die durch Geburt, Wohnsitz oder künstlerisches Schaffen mit dem Land NRW verbunden sind.

Kontakt: Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Fürstenwall 25, 40219 Düsseldorf, Tel. 0211/837-1423, Fax 0211/837-1564,
e-mail: Claudia.Liethen@stk.nrw.de, Internet: http://www.kultur.nrw.de
[6/2009]


popUP NRW

„popUP NRW“ ist ein ganzjähriges Förderprogramm für auftrittserfahrene junge Musiker und Bands aller Stilrichtungen aus NRW. Das landesweit größte Rock´n´Pop Förderprojekt verbindet Coaching- und Workshopeinheiten mit Liveperformances und Wettbewerbselementen und ist vor allem auf Nachhaltigkeit angelegt.

Art der Förderung: 2-stufiges, an verschiedenen Orten durchgeführtes Förderprogramm mit Live-Auftritten und Qualifizierungsphasen im Zeitraum von einem Jahr. In der 1. Förderstufe durchlaufen die Teilnehmer ein zentrales Workshop- und Beratungsangebot; die 2. Förderstufe sieht für 3-5 ausgewählte Bands die Teilnahme an einer "MasterClass" mit Bandbetreuung, Workshopreihen (auch zu rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekten) und Auftritte vor. Aufnahme in ein landesweites Auftrittsnetzwerk zur Vermittlung der Musiker an Clubs in NRW.

Voraussetzung: Offen für Einzelinterpreten oder Bands aller Stilrichtungen der Rock- und Popmusik aus NRW.

Kontakt: popUP NRW, Förderprogramm für Popularmusik, NRW KULTURsekretariat (Wuppertal), Friedrich-Engels-Allee 85, 42285 Wuppertal,
Tel.(0202) 563-6803, Fax (0202) 899 119, e-mail: info@nrw-kultur.de,Internet: http://www.nrw-kultur.de [07/2009]


4. Oberhausener Literaturpreis zum Thema Jazz • c/o Stadtbibliothek Oberhausen, Stichwort: Literaturpreis, Bert-Brecht-Haus, Langemarkstraße 19-21, 46045 Oberhausen, Tel. (0208) 825-2467, e-mail: medien@oberhausen.de, Internet: http://www.bibliothek.oberhausen.de/literatur2006 [6/2006; einmaliger Literaturpreis zum Thema Jazz; Preisgeld: 1. Preis: 2.500 Euro; 2. Preis: 1.000 Euro; 3. Preis: 500 Euro. Info des Veranstalters: "Einen Literaturpreis bringt man in der Regel nicht zwangsläufig mit Jazz in Verbindung. Die Stadtbibliothek Oberhausen jedoch hat sich für ihren 4. Oberhausener Literaturpreis genau eben jenes Thema "Jazz" gesetzt. Erlaubt ist jede Form von spannendem Text aus diesem Themenfeld, teilnahmeberechtigt sind Autorinnen und Autoren, die im Ruhrgebiet wohnen und/oder arbeiten. Das Typoscript sollte 12 Seiten à 30 Zeilen mit 60 Anschlägen nicht überschreiten, soll anonym, auf deutsch und noch nicht veröffentlich sein. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2006 (Poststempel)."]


Bonner Förderstipendium für Kunst und Kultur

Die Ende 2004 gegründete Stiftung wurde mit einer Startsumme von 7,6 Millionen Euro aus Ausgleichsmitteln der Bundesrepublik Deutschland ausgestattet.

Die Stiftung fördert nach ihrer Satzung kulturell herausragende Vorhaben und Veranstaltungen, die das Ansehen und die internationale Bedeutung der Bundesstadt Bonn als Kulturstandort, vor allem als Geburtsstadt des Komponisten Ludwig van Beethoven stärken. Besonders berücksichtigt werden dabei Vorhaben, die das Beethovenfest Bonn begleiten und ergänzen. Die Förderprojekte sollen nach den vom Kuratorium beschlossenen Richtlinien eine überregionale Resonanz erwarten lassen, die internationale Zusammenarbeit fördern und einen wichtigen Beitrag der Kultur zur Attraktivität Bonns als Sitz internationaler Organisationen und als Kongressstadt leisten.

Die Stiftung unterstützt gleichermaßen Projekte und Veranstaltungen einzelner Künstlerinnen und Künstler, von Künstlergruppen und von kulturellen Einrichtungen (Museen etc.) aus dem gesamten Spektrum der Kunst und Kultur. Die Projekte sollen in einem eindeutigen und unverwechselbaren Bezug zu Bonn stehen; gleichwohl sind nationale und internationale Koproduktionen erwünscht.

Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn, Haus der Kultur, Frau Dr. Gabi Berg, Weberstraße 59a, 53113 Bonn, Tel. (0228) 242-7069, Fax (0228) 249-7358, e-mail: berg@beethovenstiftung-bonn.de, Internet: http://www.beethovenstiftung-bonn.de [07/2009]


jazzwerkruhr
Werkstatt, Forum und Festival für die Jazzszene des Ruhrgebiets

innovative Projekte und künstlerische Vorhaben im Bereich des zeitgenössischen Jazz

Auch in diesem Jahr ruft jazzwerkruhr MusikerInnen, KomponistInnen und Ensembles auf, sich mit neuen Ideen und Projekten für eine Förderung durch jazzwerkruhr zu bewerben.

Das Projekt jazzwerkruhr – Werkstatt, Netzwerk, Forum und Festival für die Jazzszene des Ruhrgebiets – unterstützt nun schon im achten Jahr kreative Köpfe im Ruhrgebiet mit finanziellen Zuschüssen und organisatorischer Hilfe bei der Umsetzung spannender Produktionen. Als Nachfolgeprojekt des groß angelegten Vernetzungsprojekts swingbeats/Jazzpodium Ruhr 1999/2000 wird jazzwerkruhr 2009 wieder 3-4 Bands/Projekte aus dem Bereich des zeitgenössischen Jazz fördern, und ihnen die Gelegenheit bieten, das Ergebnis ihrer Arbeit im Rahmen der fünf jazzwerkruhr-Präsentationskonzerte im Ruhrgebiet einem breiten Publikum zu präsentieren.

Mit diesem Förderungsprojekt setzt jazzwerkruhr seine Aufgabe, die regionale und interkommunale Jazzszene des Ruhrgebiets zu stärken, fort. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Qualifizierung und Professionalisierung der künstlerischen Leistung im Bereich der Improvisierten Musik und des zeitgenössischen Jazz. Erklärtes Ziel der Förderung durch jazzwerkruhr ist es, den regional ansässigen MusikerInnen ihre mannigfaltigen Perspektiven aufzuzeigen und somit den Etablierungsprozess einer eigenständigen und Maßstäbe setzenden Ruhrstadt-Jazzszene voranzutreiben.

Folgende Voraussetzungen sind für eine Teilnahme bei jazzwerkruhr notwendig:
-- hohe musikalische und künstlerische Qualität
-- Entwicklung eigener musikalischer Ausdrucksform: Innovative und ungewöhnliche Ideen erwünscht
-- konkrete Ideen, Kooperationspartner und Material für ein Projekt
-- langfristige Weiterführung des durch jazzwerkruhr geförderten Projekts
-- Lebens- und/oder Arbeitsschwerpunkt der MusikerInnen liegt im Ruhrgebiet

Mit den ausgewählten Projekten werden verbindliche Vereinbarungen getroffen, die den Umfang der finanziellen und organisatorischen Unterstützung durch jazzwerkruhr und die Projektpartner regeln. Für die ausgewählten Projekte steht insgesamt ein Budget von 12.000€ zur Verfügung. Zudem hat jazzwerkruhr als offizielles Projekt von RUHR.2010 seit Dez. 2007 seine Aktivitäten um das internationale Modul jazzplayseurope erweitert, das u.a. einen Austausch von Musikern im internationalen Bereich anbietet.

Zur Bewerbung sind folgende Unterlagen notwendig:
-- schriftliches Ideenkonzept, aus dem die künstlerische Intention hervorgeht
-- Kurzbiographie der beteiligten MusikerInnen/KomponistInnen einschließlich Tonmaterial (nicht zwingend von dem zu realisierendem Projekt), wie z.B Demomaterial oder CD-Veröffentlichungen
-- erster Finanzierungsplan

Einsendeschluss für Ideen, Projekte und Vorhaben ist der 20. April 2009

Einsendungen bitte an:
jazzwerkruhr
z. Hd. Nadin Deventer
Hansastr. 7-11
44137 Dortmund

E-mail an: jazzwerk@web.de [07/2009]


Westfalen-Jazz (2009)

Auch der heimische Jazz war bei der 22. Ausgabe des Internationalen Jazzfestivals wieder fester Programmpunkt.
Gemeinsam mit dem 'Jazzclub Domicil' in Dortmund und dem 'Bunker Ulmenwall' in Bielefeld lobte das Internationale Jazzfestival Münster den "Westfalen-Jazz-Preis 2009" aus.
Der von der 'Imorde Projekt- und Kulturberatung GmbH' (Münster) gestiftete Preis schließt Preisträgerauftritte beim Festival in Münster und in den beiden Spielstätten in Dortmund und Bielefeld ein.

Kontakt: Büro Jazz-Festival, Kulturamt der Stadt Münster, 48127 Münster, Tel. (0251) 462 4108, Fax (0251) 492 7752, e-mail: post@jazzfestival-muenster.de, Internet: http://www.jazzfestival-muenster.de [07/2009]


"Der kleine Jazz Löwe" (2002)

Remscheider General Anzeiger, 10. Juli 2002:
Jazz-Löwe: Der Nachwuchs eroberte die Herzen im Sturm

"Der kleine Jazz Löwe" wird langsam groß. "Der Bergische Jazz nachwuchs preis strahlt in die Bergische Region aus", formulierte es der Leiter der Remscheider Musik- und Kunstschule, Thomas Holland-Moritz. 26 überregionale Anmeldungen gab es diesmal, nur sieben Teilnehmern gelang es, ins Wettbewerbskonzert mit Preisverleihung zu kommen.

Doch allein schon der vorgeschaltete Workshop mit versierten Dozenten, allesamt Absolventen des Bundesjazzorchesters, ist ein riesiger Gewinn für die Nachwuchs-Jazzer.Am Sonntag nun war es soweit. Die Wellpappenfabrik Otto Hampel - Preisstifter des "Jazz Löwen" und im vergangenen Jahr selbst für dieses Engagement ausgezeichnet - stellte wieder ihre Produktionshalle zur Verfügung, und der große Raum füllte sich schneller als gedacht. Schirmherr Peter Herbolzheimer konnte leider nicht anwesend sein, was für die musikalische Güte des Konzerts aber unerheblich war. Los ging es bei den Kandidaten mit Johannes Behr - mittlerweile studiert er Gitarre in Holland - der eine grandiose Show bot. Auf seiner E-Gitarre intonierte er Gershwins "Summertime" in einer funkigen, virtuosen Bearbeitung. Locker und souverän gelang ihm dieses Stück, für das er mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wurde.

Franziska Rohda aus Langenfeld, erst zwölf Jahre alt, verschrieb sich mit ihrem Altsaxofon dem "Barbara's Blues", einer soliden Nummer, die sauber und "locker vom Hocker" herüberkam. Thomas Mühlhoff (Gitarre) und Dominic Brosowski (Schlagzeug) überzeugten - besonders in ihren Soli - nicht minder, besonders der Synchrongesang zur Gitarre war ein Novum dieses Konzertes. Kalle Kappner aus Solingen, einer der jüngsten Kandidaten, machte das Rennen um platz Drei. Mit seinem ruhigen und wohlklingenden Keith-Jarrett-Stück "Memories of Tomorrow" bezauberte er am E-Piano im Alleingang Publikum und Jury. Auch der erste Platz war allgemein favorisiert: Es musste dieser kleine Trompeter aus Hückeswagen sein, denn er hatte den Jazz im Blut. Zusammen mit seinem Bruder Roman eroberte der 14-jährige Julian Wasserfuhr die Herzen der Zuhörer im Sturm.

Eins mit seiner Trompete zelebrierte er das zudem auch noch selbst komponierte Stück mit solcher Hingabe und einem Jazzfeeling, dass dieser reifen Leistung nur die beste Platzierung gebührte. Reife Leistung, schöner Preis - ein Pokal in Form eines Löwen mit "musikalischem Hinterteil" aus Wellpappe - an diesem Vormittag stimmte alles. Nicht zu vergessen die hervorragenden musikalischen Beiträge der Dozentenband und die flotte Moderation von Dr. Peter Ortmann. (Beate Lange)


Landes-Wettbewerb NRW Jugend jazzt

In zweijährigem Turnus wird in Dortmund der Landeswettbewerb "Jugend jazzt" ausgeschrieben und in den "ungeraden" Jahre in der Musikschule Dortmund veranstaltet. Die besten Solisten und Ensembles reisen dann zur Bundesbegegnung "Jugend jazzt", die in wechselnden Städten Deutschlands stattfindet.

Teilnahmeberechtigt bei "Jugend jazzt" sind Jugendliche bis 24 Jahre aus Nordrhein-Westfalen, sofern sie zum Zeitpunkt der Anmeldung nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen. In der Solowertung sind alle gängigen, im Jazz gebräuchlichen Instrumente ausgeschrieben. In der Gruppenwertung können sich Ensembles vom Duo bis zur Bigband anmelden.

Gespielt werden Jazz-Standards, aber auch Eigenkompositionen. Es gibt dabei keine stilistische Beschränkung. Jeder sollte die Musik spielen, die er wirklich mag. Als Fördermaßnahme können Workshops veranstaltet werden, bei denen namhafte Dozenten mit den Teilnehmern arbeiten. Preisträger können zur Teilnahme im JugendJazzOrchester NRW eingeladen werden.

Viele der Preisträger vergangener Jahre haben mittlerweile Jazz-Karriere gemacht und spielen in namhaften Formationen und Big Bands.

Der nächste Wettbewerb "Jugend jazzt" findet am 20. November 2010 in der Musikschule Dortmund statt.

Preisträgerkonzert: 5. Dezember 2010 im Jazzclub "domicil" in Dortmund

Anmeldungen sind schriftlich auf beiliegendem Vordruck (download als pdf) zu richten an die:
Musikschule Dortmund
Steinstraße 35
44137 Dortmund
Tel.: (0231) 50-27453 oder 50-23250; Fax: (0231) 5574483
e-mail: musikschule@stadtdo.de, Internet: http://www.musikschule.dortmund.de, Internet: http://www.lmr-nrw.de

Es können nur vollständig ausgefüllte Anmeldungen berücksichtigt werden.

Da dem Wettbewerb durch finanzielle und räumliche Gegebenheiten Grenzen gesetzt sind, können maximal bis zu 40 Ensembles zugelassen werden. Anmeldungen, die nach dem Erreichen dieser Höchstgrenzen eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden. Sollte die genannte Teilnehmerzahl vorher nicht erreicht werden, so ist der Anmeldeschluss der 15. Oktober 2010.

Angemeldete Ensembles, die nicht am Wettbewerb teilnehmen können, sind verpflichtet, dies unverzüglich der Musikschule Dortmund mitzuteilen. [07/2009]