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Darmstädter
Bigband feat. Herb Geller
Die Bigband unter
der Leitung von Peter Linhart besteht schon seit über
20 Jahren und hat sich durch Konzerte und Workshops mit vielen
Jazzgrößen einen hervorragenden Ruf erspielt. Höhepunkt
und Abschluss ihres diesjährigen Workshops ist ein Konzert
am Pfingstmontag. Das Konzert wird eine Hommage mit Kompositionen
und Arrangements aus der Feder des legendären Orchesterleiters
Stan Kenton. Als Gastsolisten hat sich die Bigband des Jazzclub
Darmstadt den Saxofonisten Herb Geller eingeladen. Geller
selbst war bis zu seiner Pensionierung, lange Jahre Mitglied
der NDR-Bigband. Zuvor hatte er in den Jahrzehnten seines
künstlerischen Schaffens mit Jazzlegenden wie Benny Goodman,
Ella Fitzgerald, Chet Baker, Clifford Brown sowie bereits
Mitte der 50er Jahre mit Stan Kenton höchstpersönlich
zusammengearbeitet.
Bessunger
Knabenschule, 20 Uhr
10 Euro ermäßigt 8 Euro
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Jazz
Jam Session
Goldene
Krone, 21 Uhr
Eintritt frei
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JazzScene
bei Radio Darmstadt
Radio
Darmstadt, 103,4 FM, 18 bis 19 Uhr
Frischzelle
Der
Treff im Keller der Knabenschule, Session, Konzert
Bessunger
Knabenschule, 21 Uhr
Eintritt frei
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Ausstellungseröffnung
"A
New Vision of Jazz" – Fotocollagen von Wilfried
Heckmann
Wilfried Heckmann ist Darmstädtern kein Unbekannter:
ein aufmerksam zuhörender Jazzliebhaber, der oft in einer
der ersten Reihen sitzt und immer mal wieder unaufdringlich
und die Zuhörer nicht störend Fotos der Musiker
schießt. Seine Bilder wurden in Fachzeitschriften und
Büchern abgedruckt, darunter auch in der Buchreihe des
Jazzinstituts Darmstadt. Für seine Ausstellung "A
New Vision of Jazz" hat er die Fotos am PC einem Montage-
und Collageverfahren unterzogen, das den Bildern eine weitere
Dimension hinzufügt. Dabei setzt er ihnen quasi einen
besonderen Stempel auf, verbindet Realität und Traum,
Illusion und Wirklichkeit.
5.
Juni bis 31. August 2009 in der Galerie
des Jazzinstituts
Beginn 19 Uhr
Eintritt frei
Besaxung
... mit Philipp
Gerschlauer (sax), Felix Roßkopf (p), Oliver Lutz (b),
Thomas Sauerborn (d)
"Hotzenwald“, "Kleine Schlangenkunde“
– was anfangs vielleicht nach lustigen Titeln für
Kinderlieder klingen mag, sind in Wahrheit die kreativen Auswüchse
des Komponisten Philipp Gerschlauer. In seinen Stücken
versucht er dem zeitgenössischen Jazz neue Impulse zu
geben ohne dabei dessen Tradition zu missachten. So wird das
Tonspektrum durch Vierteltöne erweitert, die äußere
Form aber oft in traditionellen Formen belassen. Ergänzt
wird das Repertoire der Band durch klangmalerische Kompositionen
des Darmstädter Pianisten Felix Roßkopf und durch
polyrhythmische Arrangements des in Amsterdam lebenden Schlagzeugers
Thomas Sauerborn. Oliver Lutz, aufstrebender Bassist aus Mannheim
beherrscht es, das Kollektiv durch seinen markanten Basssound
aus der Tiefe heraus zu führen. Starke Präsenz,
feinster Klang, durchsichtige Passagen, düsterer Nebel
im Hotzenwald. Die Band gewann 2008 den hessischen Wettbewerb
"Jugend jazzt" und tritt dieses Jahr im Bundeswettbewerb
in Hannover an. Zuvor aber gewinnt sie erst einmal ihr Publikum
im Gewölbekeller des Jazzinstituts.
Gewölbekeller
unterm Jazzinstitut, 20.30 Uhr
10 / erm. 8 Euro [unter 21 Jahre: 3 Euro]
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JazzTalk
071 Lee Shaw Trio
...
mit Lee Shaw (p), Rich Syracuse (b), Jeff Siegel (d)
Die 1926 in Oklahoma geborene Pianistin Lee Shaw lernte ursprünglich
klassisches Klavier, und spielte in den späten 1950er
Jahren als Pausenpianistin im Chicagoer Club Mr. Kelly's,
wo zwischen den Pausen Sängerinnen wie Ella Fitzgerald
und Billie Holiday und viele andere namhafte Jazzmusiker zu
hören waren. Sie nahm Unterricht bei Oscar Peterson und
trat bald selbst mit ihrem Trio in namhaften New Yorker Clubs
auf, dem Village Vanguard, dem Birdland oder dem Embers. Erst
1983 veröffentlichte sie ihr erstes Album unter eigenem
Namen. Seit 2001 tourt sie regelmäßig mit dem Bassisten
Rich Syracuse und dem Schlagzeuger Jeff Siegel, mit denen
sie nun auf Einladung der Bessunger Knabenschule im Jazzinstitut
zu hören sein wird. Lee Shaws Spiel ist in der Tradition
Art Tatums und Oscar Petersons verhaftet, aber zugleich beeinflusst
vom Spiel Bill Evans', Joanne Brackeens und Marian McPartlands.
Sie swingt vom ersten Ton und wird am legendären Steinway
des Jazzinstituts ihren Spaß haben. (eine Veranstaltung
der Bessunger Knabenschule in Zusammenarbeit mit dem Jazzinstitut
Darmstadt)
Gewölbekeller
unterm Jazzinstitut, 20 Uhr
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt: 10 Euro; [unter 21
Jahre: 3 Euro]
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The
Puppini Sisters
Die drei Britinnen
lieben die glamourös-burleske Swing-Ära der 1930er
und 40er Jahre. Sie haben Stil – und Sinn für schwarzen
Humor, Absurditäten sowie das etwas Schräge. „Schon
einmal sehr liebenswert“, mag der geneigte Leser und
Musikfan denken. Dass die drei adretten Damen ihren Vintage-Swing-Pop
dann noch in perfekten Harmoniegesang kleiden, lässt
auch die Kritiker in Lobeshymnen schwelgen. Zu „puppinieren“
ist angesagt – und ein Synonym dafür, Nostalgie
und Moderne mit Spaß und Lebenslust verschmelzen zu
lassen. Die Puppini Sisters interpretieren Klassiker des Swing-Jazz
und -Blues sowie der modernen Popmusik auf unverwechselbare
Weise.
Centralstation,
Halle, 21 Uhr
AK 29 bis 33 Euro
VVK 24 bis 28 Euro
Jam
Session auf 218qm Martin-Mittlmeier-Quartett
Das Quartett spielt
Kompositionen von Traute Mittlmeier (sax) und Marcel Martin
(g). Diese orientieren sich klanglich an skandinavischem Jazz
und ECM Produktionen wie z.B. Jan Garbarek und Pat Metheny,
kombiniert mit Einflüssen afrikanischer und arabischer
Musik. Unterstützt werden die Beiden dabei von Joey Becker
am Bass und Matthew Scott am Schlagzeug.
603qm,
21 Uhr
Eintritt: frei
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Jazz
on a Summers Eve
Das traditionelle
Sommerfest der Jazz- und Popschool Darmstadt vereinigt Genussmenschen
und Asketen in harmonischem Konflikt vor und auf der Bühne.
Bei schönem Wetter auf dem Hof sonst in der Halle der
Bessunger Knabenschule
Bessunger
Knabenschule, ab 18 Uhr
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Jazz
Jam Session
Goldene
Krone, 21 Uhr
Eintritt frei
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Les
Haricots Rouges
Die „roten Bohnen“
verbinden traditionellen Jazz mit Rhythmen und Melodien der
Karibik und swingenden Chansons zu einem einzigartigen Menü,
das sie mit kabarettistischen, gelegentlich auch frivolen Einlagen
würzen – die auch schon mal zwischen den Stuhlreihen
stattfinden. Ihre Musik verfeinern sie mit Pantomime, Tanzeinlagen,
skurilen Gags und sogar etwas Akrobatik. Sie zeigen, dass Jazz
nicht eine todernste Sache sein muss, sondern auch in einer
Art Revue dargeboten werden kann – ohne dass die Musikqualität
darunter leiden muss.
Jagdhofkeller,
20.30 Uhr
VVK 16 Euro / AK 19 Euro
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Freitag
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KöppenBär
Quartett
...
mit Bernd Köppen (p), Andreas Bär (sax), Kent Carter
(b), Bill Elgart (d)
Das hochkarätig besetzte KöppenBär 4tet formiert
sich in diesem Frühsommer nach drei Jahren erneut, um
den 70sten Geburtstag des ehemaligen Weggefährten und
Bassisten Steve Lacys, Kent Carter, zu feiern. Das musikalische
Zentrum des Quartetts bewegt sich im Spannungsfeld zwischen
Jazz und europäischer Kammermusik. Monk scheint da genauso
durch wie Schönberg, Bill Evans'sche Harmonik genauso
wie Stimmführungen, die die aus den Kirchenorgel-Erfahrungen
des Pianisten zu entstammen scheinen. Zwischen jazzmusikalischem
mainstream und freier Improvisation ist dabei alles möglich,
alles erlaubt und alles gewollt.
Gewölbekeller
unterm Jazzinstitut, 20 Uhr
10 / erm. 8 Euro [unter 21 Jahre: 3 Euro]
Urban
stlyes mit Dusty (jazz&milk, munich)
Urban – heißt
städtisch, innerstädtisch.
Alles was bewegt und bewegt wird, denn stillstehen ist ein
Fremdwort. Diese Partyreihe soll nicht auf ein Genre reduziert
werden, soll keine tausend Begriffe und Wandelbarkeiten versuchen
unter einen Hut zu bringen und unweigerlich zusammenpappen.
Hier soll viel mehr gezeigt werden, was unter dem Einfluss
der Kultur, der unbegrenzten Möglichkeiten entsteht.
Welcher Sound sich durchsetzt und keine Eintagsfliege ist,
oder welcher unweigerlich untergeht, wir euch aber trotzdem
nicht vorenthalten wollen. Dusty aus München, der Stadt
der Biergärten und des Weißwurst Dolce Vitas, vereint
die urbanen Bewegungen, wie kein anderer, vom Jazz, zum HipHop,
zum Funk, zum Soul... oder war das anders herum?!
StudentInnenkeller
im Schloss, 22 Uhr
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Musik
des 20. Jahrhunderts: Jazz und Kunstmusik in Amerika
Das
dritte Konzert des Staatsorchesters Darmstadt in dieser
Spielzeit in der Centralstation widmet sich vier amerikanischen
Komponisten, die den versuchten den schmalen Grat zwischen
Jazz und klassischer Musik in ihren Werken zu meistern und
deren Werke längst die Konzertsäle erobert haben.
Der vielleicht prominenteste von ihnen ist Aaron Copland,
dessen „Music for the Theatre“ von 1925 zu hören
ist. Von Walter Piston erklingt das „Divertimento
für neun Instrumente“ von 1946. Ebenso wie sein
Zeitgenosse Louis Gruenberg pendelte auch er nicht nur zwischen
Jazz und Kunstmusik, sondern auch zwischen der alten und
der neuen Welt. Gruenberg, dessen Werk „The Daniel
Jazz“ (1925) auf dem Programm steht, studierte in
New York, Berlin und Wien, war Schüler Ferruccio Busonis,
komponierte zwölf Opern, vier Sinfonien und diverse
Solokonzerte – wobei er stets versuchte, jazzige Elemente
einzubauen. George Antheil nannte sich selbst den „Bad
Boy of Music“, so der Titel seiner Autobiografie.
Seine „Jazz Symphony“, uraufgeführt 1927
in der Carnegie Hall, verband erstmals Elemente des Jazz
mit einem großen klassischen Orchester. Oder, wie
ein Kritiker schrieb: „Die ‚Jazz Symphony‘
klingt wie Leroy Anderson, falsch gespielt – nur besser
und unwiderstehlich.“
Centralstation,
Saal, 20 Uhr
VVK 10,50 bis 18 Euro
AK 13 bis 22 Euro
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Kristof
Körner Quartett
Das Quartett um
den Mannheimer Vibraphonisten Kristof Körner ist ein
lustiges Potpourri der Mannheimer Jazz-Szene. Die Mitglieder
dieser Band kennen sich alle aus verschiedensten anderen
Projekten. In dieser Form trifft man allerdings erstmals
aufeinander. Gespielt wird modern Jazz gespickt mit einigen
Eigenkompositionen. Kristof Körner (vib), Volker Engelberth
(p), Martin Simon (b), Christian Huber (d)
603qm,
21 Uhr
Eintritt frei
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Donnerstag
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Oscar
D’León
Der
venezuelanische Salsa-König Oscar D'León überzeugt
nicht nur als Sänger, sondern auch als Showman auf
der Bühne, beim Jazz-Festival-Montreux ebenso wie in
der Centralstation. Begonnen hat er 1972 als Teil des erfolgreichen
Orchesters Dimensión Latina. Nach vier Jahren gründete
er mit La Salsa Mayor seine eigene Band und ist seither
Leader geblieben. In den über 30 Jahren seiner Karriere
als Musiker hat er gut 60 Platten eingespielt.
Centralstation,
Halle, 21 Uhr
28 bis 33 Euro
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Alex
Exson
Leonard Alexander
Exson lebt seit mehreren Jahren in Deutschland. Aufgewachsen
aber ist er in Chicago, tourte mit seiner eigenen Band durch
die Clubs, jammte mit den Stars, wuchs und verschmolz mit
der Tradition der alten Soul- und Bluessänger der Chicagoer
Szene. Beeinflusst wurde er vor allem von den Temptations,
Otis Redding, Stevie Wonder oder Wilson Pickett.
An
Sibin, 21.30 Uhr
Bessunger
Jam Session
Gewölbekeller
unterm Jazzinstitut, 20.30 Uhr
Eintritt frei
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