Darmstädter Jazzkalender online


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Juni 2009

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<<< Jazzkalender Mai 2009


 

spätere Termine

 
Montag
01.
Juni    

Darmstädter Bigband feat. Herb Geller
Die Bigband unter der Leitung von Peter Linhart besteht schon seit über 20 Jahren und hat sich durch Konzerte und Workshops mit vielen Jazzgrößen einen hervorragenden Ruf erspielt. Höhepunkt und Abschluss ihres diesjährigen Workshops ist ein Konzert am Pfingstmontag. Das Konzert wird eine Hommage mit Kompositionen und Arrangements aus der Feder des legendären Orchesterleiters Stan Kenton. Als Gastsolisten hat sich die Bigband des Jazzclub Darmstadt den Saxofonisten Herb Geller eingeladen. Geller selbst war bis zu seiner Pensionierung, lange Jahre Mitglied der NDR-Bigband. Zuvor hatte er in den Jahrzehnten seines künstlerischen Schaffens mit Jazzlegenden wie Benny Goodman, Ella Fitzgerald, Chet Baker, Clifford Brown sowie bereits Mitte der 50er Jahre mit Stan Kenton höchstpersönlich zusammengearbeitet.
Bessunger Knabenschule, 20 Uhr
10 Euro ermäßigt 8 Euro

Dienstag
02.
Juni    
Jazz Jam Session
Goldene Krone, 21 Uhr
Eintritt frei

Mittwoch
03.
Juni    

JazzScene bei Radio Darmstadt
Radio Darmstadt, 103,4 FM, 18 bis 19 Uhr

Frischzelle
Der Treff im Keller der Knabenschule, Session, Konzert
Bessunger Knabenschule, 21 Uhr
Eintritt frei

Donnerstag
04.
Juni    
 
Freitag
05.
Juni    

Ausstellungseröffnung
"A New Vision of Jazz" – Fotocollagen von Wilfried Heckmann
Wilfried Heckmann ist Darmstädtern kein Unbekannter: ein aufmerksam zuhörender Jazzliebhaber, der oft in einer der ersten Reihen sitzt und immer mal wieder unaufdringlich und die Zuhörer nicht störend Fotos der Musiker schießt. Seine Bilder wurden in Fachzeitschriften und Büchern abgedruckt, darunter auch in der Buchreihe des Jazzinstituts Darmstadt. Für seine Ausstellung "A New Vision of Jazz" hat er die Fotos am PC einem Montage- und Collageverfahren unterzogen, das den Bildern eine weitere Dimension hinzufügt. Dabei setzt er ihnen quasi einen besonderen Stempel auf, verbindet Realität und Traum, Illusion und Wirklichkeit.

5. Juni bis 31. August 2009 in der Galerie des Jazzinstituts
Beginn 19 Uhr
Eintritt frei

Besaxung
... mit Philipp Gerschlauer (sax), Felix Roßkopf (p), Oliver Lutz (b), Thomas Sauerborn (d)
"Hotzenwald“, "Kleine Schlangenkunde“ – was anfangs vielleicht nach lustigen Titeln für Kinderlieder klingen mag, sind in Wahrheit die kreativen Auswüchse des Komponisten Philipp Gerschlauer. In seinen Stücken versucht er dem zeitgenössischen Jazz neue Impulse zu geben ohne dabei dessen Tradition zu missachten. So wird das Tonspektrum durch Vierteltöne erweitert, die äußere Form aber oft in traditionellen Formen belassen. Ergänzt wird das Repertoire der Band durch klangmalerische Kompositionen des Darmstädter Pianisten Felix Roßkopf und durch polyrhythmische Arrangements des in Amsterdam lebenden Schlagzeugers Thomas Sauerborn. Oliver Lutz, aufstrebender Bassist aus Mannheim beherrscht es, das Kollektiv durch seinen markanten Basssound aus der Tiefe heraus zu führen. Starke Präsenz, feinster Klang, durchsichtige Passagen, düsterer Nebel im Hotzenwald. Die Band gewann 2008 den hessischen Wettbewerb "Jugend jazzt" und tritt dieses Jahr im Bundeswettbewerb in Hannover an. Zuvor aber gewinnt sie erst einmal ihr Publikum im Gewölbekeller des Jazzinstituts.

Gewölbekeller unterm Jazzinstitut, 20.30 Uhr
10 / erm. 8 Euro [unter 21 Jahre: 3 Euro]

Samstag
06.
Juni    
 
Sonntag
07.
Juni    

JazzTalk 071 Lee Shaw Trio
... mit Lee Shaw (p), Rich Syracuse (b), Jeff Siegel (d)
Die 1926 in Oklahoma geborene Pianistin Lee Shaw lernte ursprünglich klassisches Klavier, und spielte in den späten 1950er Jahren als Pausenpianistin im Chicagoer Club Mr. Kelly's, wo zwischen den Pausen Sängerinnen wie Ella Fitzgerald und Billie Holiday und viele andere namhafte Jazzmusiker zu hören waren. Sie nahm Unterricht bei Oscar Peterson und trat bald selbst mit ihrem Trio in namhaften New Yorker Clubs auf, dem Village Vanguard, dem Birdland oder dem Embers. Erst 1983 veröffentlichte sie ihr erstes Album unter eigenem Namen. Seit 2001 tourt sie regelmäßig mit dem Bassisten Rich Syracuse und dem Schlagzeuger Jeff Siegel, mit denen sie nun auf Einladung der Bessunger Knabenschule im Jazzinstitut zu hören sein wird. Lee Shaws Spiel ist in der Tradition Art Tatums und Oscar Petersons verhaftet, aber zugleich beeinflusst vom Spiel Bill Evans', Joanne Brackeens und Marian McPartlands. Sie swingt vom ersten Ton und wird am legendären Steinway des Jazzinstituts ihren Spaß haben. (eine Veranstaltung der Bessunger Knabenschule in Zusammenarbeit mit dem Jazzinstitut Darmstadt)

Gewölbekeller unterm Jazzinstitut, 20 Uhr
Eintritt: 12 Euro; ermäßigt: 10 Euro; [unter 21 Jahre: 3 Euro]

Montag
08.
Juni    

Dienstag
09.
Juni    
 
Mittwoch
10.
Juni    

The Puppini Sisters
Die drei Britinnen lieben die glamourös-burleske Swing-Ära der 1930er und 40er Jahre. Sie haben Stil – und Sinn für schwarzen Humor, Absurditäten sowie das etwas Schräge. „Schon einmal sehr liebenswert“, mag der geneigte Leser und Musikfan denken. Dass die drei adretten Damen ihren Vintage-Swing-Pop dann noch in perfekten Harmoniegesang kleiden, lässt auch die Kritiker in Lobeshymnen schwelgen. Zu „puppinieren“ ist angesagt – und ein Synonym dafür, Nostalgie und Moderne mit Spaß und Lebenslust verschmelzen zu lassen. Die Puppini Sisters interpretieren Klassiker des Swing-Jazz und -Blues sowie der modernen Popmusik auf unverwechselbare Weise.
Centralstation, Halle, 21 Uhr
AK 29 bis 33 Euro
VVK 24 bis 28 Euro

Jam Session auf 218qm Martin-Mittlmeier-Quartett
Das Quartett spielt Kompositionen von Traute Mittlmeier (sax) und Marcel Martin (g). Diese orientieren sich klanglich an skandinavischem Jazz und ECM Produktionen wie z.B. Jan Garbarek und Pat Metheny, kombiniert mit Einflüssen afrikanischer und arabischer Musik. Unterstützt werden die Beiden dabei von Joey Becker am Bass und Matthew Scott am Schlagzeug.
603qm, 21 Uhr
Eintritt: frei

Donnerstag
11.
Juni    

Jazz on a Summers Eve
Das traditionelle Sommerfest der Jazz- und Popschool Darmstadt vereinigt Genussmenschen und Asketen in harmonischem Konflikt vor und auf der Bühne. Bei schönem Wetter auf dem Hof sonst in der Halle der Bessunger Knabenschule
Bessunger Knabenschule, ab 18 Uhr

Freitag
12.
Juni    
Samstag
13.
Juni    


Sonntag
14.
Juni    
 
Montag
15.
Juni    

 

Dienstag

16.
Juni    

Jazz Jam Session
Goldene Krone, 21 Uhr
Eintritt frei

Mittwoch
17.
Juni    
 
Donnerstag
18.
Juni    
Les Haricots Rouges
Die „roten Bohnen“ verbinden traditionellen Jazz mit Rhythmen und Melodien der Karibik und swingenden Chansons zu einem einzigartigen Menü, das sie mit kabarettistischen, gelegentlich auch frivolen Einlagen würzen – die auch schon mal zwischen den Stuhlreihen stattfinden. Ihre Musik verfeinern sie mit Pantomime, Tanzeinlagen, skurilen Gags und sogar etwas Akrobatik. Sie zeigen, dass Jazz nicht eine todernste Sache sein muss, sondern auch in einer Art Revue dargeboten werden kann – ohne dass die Musikqualität darunter leiden muss.
Jagdhofkeller, 20.30 Uhr
VVK 16 Euro / AK 19 Euro

Freitag
19.
Juni    

KöppenBär Quartett
... mit Bernd Köppen (p), Andreas Bär (sax), Kent Carter (b), Bill Elgart (d)
Das hochkarätig besetzte KöppenBär 4tet formiert sich in diesem Frühsommer nach drei Jahren erneut, um den 70sten Geburtstag des ehemaligen Weggefährten und Bassisten Steve Lacys, Kent Carter, zu feiern. Das musikalische Zentrum des Quartetts bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Jazz und europäischer Kammermusik. Monk scheint da genauso durch wie Schönberg, Bill Evans'sche Harmonik genauso wie Stimmführungen, die die aus den Kirchenorgel-Erfahrungen des Pianisten zu entstammen scheinen. Zwischen jazzmusikalischem mainstream und freier Improvisation ist dabei alles möglich, alles erlaubt und alles gewollt.
Gewölbekeller unterm Jazzinstitut, 20 Uhr
10 / erm. 8 Euro [unter 21 Jahre: 3 Euro]

Urban stlyes mit Dusty (jazz&milk, munich)
Urban – heißt städtisch, innerstädtisch. Alles was bewegt und bewegt wird, denn stillstehen ist ein Fremdwort. Diese Partyreihe soll nicht auf ein Genre reduziert werden, soll keine tausend Begriffe und Wandelbarkeiten versuchen unter einen Hut zu bringen und unweigerlich zusammenpappen. Hier soll viel mehr gezeigt werden, was unter dem Einfluss der Kultur, der unbegrenzten Möglichkeiten entsteht. Welcher Sound sich durchsetzt und keine Eintagsfliege ist, oder welcher unweigerlich untergeht, wir euch aber trotzdem nicht vorenthalten wollen. Dusty aus München, der Stadt der Biergärten und des Weißwurst Dolce Vitas, vereint die urbanen Bewegungen, wie kein anderer, vom Jazz, zum HipHop, zum Funk, zum Soul... oder war das anders herum?!
StudentInnenkeller im Schloss, 22 Uhr

Samstag
20.
Juni    
 
Sonntag
21.
Juni    

Montag
22.
Juni    

Musik des 20. Jahrhunderts: Jazz und Kunstmusik in Amerika
Das dritte Konzert des Staatsorchesters Darmstadt in dieser Spielzeit in der Centralstation widmet sich vier amerikanischen Komponisten, die den versuchten den schmalen Grat zwischen Jazz und klassischer Musik in ihren Werken zu meistern und deren Werke längst die Konzertsäle erobert haben. Der vielleicht prominenteste von ihnen ist Aaron Copland, dessen „Music for the Theatre“ von 1925 zu hören ist. Von Walter Piston erklingt das „Divertimento für neun Instrumente“ von 1946. Ebenso wie sein Zeitgenosse Louis Gruenberg pendelte auch er nicht nur zwischen Jazz und Kunstmusik, sondern auch zwischen der alten und der neuen Welt. Gruenberg, dessen Werk „The Daniel Jazz“ (1925) auf dem Programm steht, studierte in New York, Berlin und Wien, war Schüler Ferruccio Busonis, komponierte zwölf Opern, vier Sinfonien und diverse Solokonzerte – wobei er stets versuchte, jazzige Elemente einzubauen. George Antheil nannte sich selbst den „Bad Boy of Music“, so der Titel seiner Autobiografie. Seine „Jazz Symphony“, uraufgeführt 1927 in der Carnegie Hall, verband erstmals Elemente des Jazz mit einem großen klassischen Orchester. Oder, wie ein Kritiker schrieb: „Die ‚Jazz Symphony‘ klingt wie Leroy Anderson, falsch gespielt – nur besser und unwiderstehlich.“
Centralstation, Saal, 20 Uhr
VVK 10,50 bis 18 Euro
AK 13 bis 22 Euro

Dienstag
23.
Juni    

Mittwoch
24.
Juni    

Kristof Körner Quartett
Das Quartett um den Mannheimer Vibraphonisten Kristof Körner ist ein lustiges Potpourri der Mannheimer Jazz-Szene. Die Mitglieder dieser Band kennen sich alle aus verschiedensten anderen Projekten. In dieser Form trifft man allerdings erstmals aufeinander. Gespielt wird modern Jazz gespickt mit einigen Eigenkompositionen. Kristof Körner (vib), Volker Engelberth (p), Martin Simon (b), Christian Huber (d)
603qm, 21 Uhr
Eintritt frei

Donnerstag
25.
Juni    

Oscar D’León
Der venezuelanische Salsa-König Oscar D'León überzeugt nicht nur als Sänger, sondern auch als Showman auf der Bühne, beim Jazz-Festival-Montreux ebenso wie in der Centralstation. Begonnen hat er 1972 als Teil des erfolgreichen Orchesters Dimensión Latina. Nach vier Jahren gründete er mit La Salsa Mayor seine eigene Band und ist seither Leader geblieben. In den über 30 Jahren seiner Karriere als Musiker hat er gut 60 Platten eingespielt.
Centralstation, Halle, 21 Uhr
28 bis 33 Euro

Freitag
26.
Juni    
Alex Exson
Leonard Alexander Exson lebt seit mehreren Jahren in Deutschland. Aufgewachsen aber ist er in Chicago, tourte mit seiner eigenen Band durch die Clubs, jammte mit den Stars, wuchs und verschmolz mit der Tradition der alten Soul- und Bluessänger der Chicagoer Szene. Beeinflusst wurde er vor allem von den Temptations, Otis Redding, Stevie Wonder oder Wilson Pickett.
An Sibin, 21.30 Uhr

Bessunger Jam Session
Gewölbekeller unterm Jazzinstitut, 20.30 Uhr
Eintritt frei

Samstag
27.
Juni    
 
Sonntag
28.
Juni    

Montag
29.
Juni    

Dienstag
30.
Juni    

Mittwoch
1.

Juli

   

 

Spätere Veranstaltungen:

Juli 2009

Montag, 13. bis Samstag 18. Juli 2009
18. Darmstädter Jazz Conceptions (Infos)
Bessunger Knabenschule, abendliche Sessions an verschiedenen Orten

Freitag, 24. Juli 2009:
Candy Dulfer Band
Centralstation, Halle, 20.30 Uhr

1. bis 3. Oktober 2009:
Darmstädter Jazzforum: "Tension/Spannung: Ein Jazzforum um Albert Mangelsdorff und seine Wirkung auf den Jazz in Deutschland

Literaturhaus, Kasinostraße 3, Darmstadt

Freitag, 23. Oktober 2009:
JazzTalk 072 Angelika Niescier Sublim

Gewölbekeller unterm Jazzinstitut, 20.30 Uhr

Freitag, 20. November 2009:
JazzTalk 073 Joe Viera Quartett

Gewölbekeller unterm Jazzinstitut, 20.30 Uhr