New Orleans
Hilfe für die Geburtsstadt des Jazz


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Hilfe für New Orleans

Am 29. August 2005 fegte der Hurricane Katrina mit ungeahnter Macht über die amerikanischen Südstaaten. Städte in Louisiana, Mississippi und Alabama wurden komplett zerstört, Tausende Menschen kamen ums Leben, Abertausende verloren ihre Häuser. Die Bilder der Katastrophe gingen um die Welt, mit ihnen Mitleid, aber durchaus auch Unverständnis und Empörung über die zu langsam angelaufenen Hilfsmaßnahmen.

Mit New Orleans wurde die Geburtsstadt des Jazz getroffen. Wir Jazzliebhaber haben eine ganz besondere Beziehung zu New Orleans, eine ganz persönliche Liebe und Dankbarkeit für diese Stadt, aus deren Schmelztiegel der Kulturen der Jazz entsprang. Wir sorgen uns um den Erhalt der Kulturstadt New Orleans genauso wie wir uns um die Menschen sorgen, die alles verloren haben. Wir sorgen uns um die großartige Atmosphäre der Stadt am Mississippi-Delta, um den Wiederaufbau des French Quarter, aber auch um den Wiederaufbau der ärmeren Stadtteile, die zum Teil besonders stark von der Flut betroffen sind. Man muss sich aber auch um das amerikanische Sozialsystem sorgen, das mit einer der Gründe dafür ist, dass diese Katastrophe so viele arme und schlecht gebildete Menschen treffen konnte.

Wer immer Freunde in New Orleans hat, wird dieser Tage in den Vereinigten Staaten herumtelefonieren, um herauszufinden, wo sie sich befinden und wie schwer sie betroffen sind. Die großen karitativen Organisationen haben Hilfsfonds eingerichtet, die aktuelle Hilfsprojekte in den amerikanischen Südstaaten unterstützen, also direkt konkreten Maßnahmen zufließen.

Daneben gibt es Projekte, die direkt Musikern in bzw. aus New Orleans helfen sollen. Wir hatten schon zuvor auf zwei dieser Projekte hingewiesen, die Jazz Foundation of America und die New Orleans Musicians Clinic. mittlerweile haben die beiden sich (beim Spendensammeln) zusammengeschlossen, unter anderem auch deshalb, weil die NOMC ihre Arbeit momentan außerhalb ihrer Büroräume in New Orleans von Lafayette, Louiaiana aus durchführen muss.

Anmerkung:
Wir sammeln auf dieser Seite uns seriös erscheinende Hilfsaktionen. Die oben genannten (große karitative Organisationen, Jazz Foundation of America bzw. New Orleans Musicians Clinic) scheinen uns die wichtigsten Adressen in den USA zu sein. Die Aktivitäten von Trevor Richards und Lillian Boutté sind Privatinitiativen in Deutschland, die wir für sinnvoll halten. Wir werden berichten, wenn wir genauer wissen, wohin konkret deren gesammelte Gelder gehen sollen. Wenn Sie für New Orleans spenden, sollten Sie sich auf jeden Fall selbst noch einmal ein Bild von den verschiedenen hier vorgestellten Hilfsmaßnahmen machen - indem Sie die angegebenen Websites besuchen oder sich direkt mit den Ansprechpartnern in Verbindung setzen. Spenden ist etwas sehr persönliches, entscheiden Sie also selbst, wo Sie sich mit Ihrer Unterstützung am wohlsten fühlen.

(12/2006)


NEW ORLEANS HILFE e.V.

New Orleans Hilfe e.V., Jahnstraße 6, 64347 Griesheim, Tel. (06155) 6086-0, Fax (06155) 6086-60, e-mail: noh@tthd.de
Finanzamt Darmstadt St.-Nr: 007 250 89242
Spendenkonto: Darmstädter Volksbank e.G., BLZ: 508 900 00, Kto-Nr: 922200

Im Frühjahr 2006 wurde der Verein New Orleans Hilfe e.V. von einigen Jazzmusikern und -freunden gegründet. Er ist inzwischen beim Registergericht in Darmstadt eingetragen und das zuständige Finanzamt Darmstadt hat die Gemeinnützigkeit bestätigt, so dass der Verein jetzt auch steuerlich abzugsfähige Spendenbescheinigungen erteilen kann.

Die Gründer, darunter der Schlagzeuger Trevor Richards, der selbst sein Haus in New Orleans verloren hat, und die Musikagentur Dieter Nentwig, kennen durch vielfältige freundschaftliche Beziehungen zu Musikern in New Orleans deren Situation und wissen, dass die große Musikergemeinde in dieser einmaligen Stadt über Jahre keine geeigneten staatlichen Hilfen bekommen wird, vielmehr auf die Unterstützung ihrer Freunde in der Welt
angewiesen sein wird. Mit der Hilfsaktion soll gleichzeitig mit vielen anderen Freunden in Europa ein aktiver Versuch gemacht werden, eine der einmaligsten Kulturstädten in der Welt zu erhalten oder wieder herzustellen. Es gibt weltweit kaum einen vergleichbaren Ort, in dem die Tradition einer der wichtigsten Geburtsstätten des Jazz, immer wieder ergänzt durch neuere und moderne musikalische Einflüsse so vielfältig bis zum heutigen Tage von Generation zu Generation weitergegeben und damit erhalten worden ist. Es gibt auch kaum eine andere Stadt, in der eine so unendliche Vielzahl von Amateur- und Profimusikern leben und regelmäßig auftreten. Viele Musiker haben über ihre eigene Familie, Eltern, Groß- und Urgroßeltern direkten Bezug zu Jazztradition und -geschichte, was sich auch in ihrer Spielweise deutlich niederschlägt.

Diese einmalige Szene ist seit KATRINA bis ins Mark getroffen. Rund 80% der Stadt sind zerstört (insgesamt ca. 170.000 Häuser), wobei vornehmlich die weniger Begüterten, davon eine unendliche Vielzahl von Musikern betroffen sind. Viele haben alles verloren, sind notdürftig z. T. weit außerhalb ihrer Heimat untergebracht, alle früheren sozialen Bezüge und insbesondere die Ausübung ihrer Musik mit anderen sind ihnen genommen oder entscheidend eingeschränkt.

Ein unserem Sozialsystem auch nur annähernd vergleichbares soziales Netz existiert nicht, staatliche Hilfen sind unzureichend oder kommen nicht an. Ohne Hilfe und Unterstützung von Freunden könnten viele kaum überleben.

Allen, denen als Musiker oder Zuhörer der Jazz am Herzen liegt, sollten an der Wiederherstellung dieser Stadt und ihrer Musikszene interessiert sein. Es sind ohnehin schon viel zuviel kulturelle Werte durch die Flutkatastrophe (Noten, Handschriften, Bücher etc.) vernichtet worden.

Unser Verein will im wesentlichen 2 bemerkenswerte Initiativen durch Spenden unterstützen, nämlich

1. NEW ORLEANS MUSICIANS CLINIC, www.wwoz.org/clinic
eine ursprünglich zur medizinischen Versorgung der weit überwiegend nicht krankenversicherten Jazzmusiker gegründete gemeinnützige Organisation, die von begüterten Sponsoren selbstlos getragen wird, inzwischen aber auch ihre Hilfen erheblich erweitert hat (etwa Förderung von Konzerten und Zuschüsse an Musiker). Unser Verein ist die offizielle Spendenzentrale für diese Organisation in Europa.

2. ARABI WRECKING KREWE, www.arabiwreckingkrewe.com
Dies ist eine Selbsthilfegruppe von Musikern, ihren Familien und Freunden, die selbst von KATRINA betroffen sind und gemeinsam ihre und die Häuser anderer Freunde wieder bewohnbar herrichten,. Dazu gehört zunächst das vollständige Entfernen des gesamten und völlig verseuchten Inventars der Häuser, Sanierung und ggf. Wiederaufbau. Die Organisation hat keinen Verwaltungsstab, arbeitet nur und ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern und greift dort ein, wo es keine Versicherung und keine staatlichen Hilfen gibt.

Ihre Arbeit ist eine der wichtigsten Schritte, um New Orleans wieder bewohnbar zu machen, die Musiker zurück zu holen und so die Szene wieder
herzustellen.

Für beide Organisationen bitten wir herzlich um Ihre Unterstützung. Amerika ist zwar eines der reichsten Länder der Erde, sollte man meinen, davon haben allerdings bisher unsere Freunde in New Orleans noch nicht viel mitbekommen und wer soll ihnen sonst helfen, wenn nicht wir, die wir alle ein starkes gemeinschaftlichen Band, nämlich den Jazz, haben.

(8/2006)


St. Augustine & Arabi Wrecking Krewe International e.V.

St. Augustine & AWK International ist ein gemeinnütziges Hilfswerk für die Katastrophenopfer von Hurricane Katrina 2005.

Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch:

  • Benefiz Veranstaltungen
  • Spenden Aktionen
  • Mitgliedbeitrag für die St. Augustine Kirche Tremé – der ältesten katholischen afro-amerikanischen Gemeinde Amerikas und die
  • Unterstützung der AWK Arabi Wrecking Krewe – der in New Orleans ansässigen Hilfsorganisation zum Wiederaufbau mit ehrenamtlichen Helfern
  • Veranstalten von Unterstützungseinsätzen für die Arabi Wrecking Krewe New Orleans
  • Kooperation mit der Stichting New Orleans Dusty Duds – Maastricht Nederland

Mildtätigkeits-Bescheinigung des Finanzamts Aachen liegt bereits vor, die Eintragung ins Vereinsregister Eschweiler ist beantragt.
Das gemeinnützige Hilfswerk ist seit dem 24.08.2006 beim Amtsgericht Eschweiler als mildtätiger Verein unter der Nummer VR 802 registriert.

Kontakt:
St. Augustine & AWK International e.V.
z.Hdn. Dr. Klaus & Dagmar Lumma c/o IHP
Schubbendenweg 4
52249 Eschweiler
e-mail: fats@staug-awk.org
Internet: http://www.staug-awk.org

(8/2006)


Blues für einen Schmetterling – Ein Buch für New Orleans

Im Frühjahr 2004 reiste die Journalistin Sibylle Zerr als Botschafterin des „Muddy’s Blues und Jazz Clubs“ nach New Orleans und war von den Menschen und der Stadt am Mississippi so beflügelt, dass sie ihre Erlebnisse aufgeschrieben hat. Jetzt soll ihre Anthologie „Blues für einen Schmetterling“ die Menschen beim Wiederaufbau unterstützen, denn auch ein Jahr nach Hurrikan „Katrina“ ist Normalität für viele von ihnen noch immer eine Illusion.

Das Buch ist eine Hommage an die Menschen von New Orleans. Sibylle Zerr, begegnet Musikern wie Allen Toussaint, Coco Robicheaux und Irvin Mayfield, erzählt zwischen überschäumender Lebenslust und allgegenwärtiger Todessymbolik von der lebenshungrigen Stadt am Mississippi Delta in 15 Geschichten und mit 52 Fotografien. Manchmal sind es nur flüchtige Augenblicke, in denen so viel Poesie schwingt, dass es mitten ins Herz trifft. „Blues für einen Schmetterling“ ist unterhaltsame Reiseliteratur und zeigt Facetten von New Orleans, die wie der Seelenspiegel dieser unglaublichen Stadt sind. Durch Hurrikan „Katrina“ wurden Geschichten zu Erinnerungen, die nun konkret helfen sollen.

Ein Jahr nach dem Hurrikan haben Touristen das „French Quarter“ längst zurückerobert. Aber bis heute ist kaum die Hälfte der ehemaligen Bewohner nach New Orleans zurückgekehrt. Man braucht seinen Fuß nur in den vollkommen zerstörten neunten Bezirk weiter flussabwärts zu setzen, um die Illusion von Normalität für immer fallen zu lassen. Die meisten Menschen, die dort lebten, werden sich die Rückkehr kaum leisten können. Sie waren Mieter und erhalten keine Entschädigung aus der staatlichen Versicherung. Viele von ihnen leben heute in Notunterkünften und die nächste Hurrikan Saison hat längst begonnen.

Den Verkaufserlös des Buches will sich die Autorin deshalb mit Hilfsorganisationen in New Orleans teilen, die sich dem Wiederaufbau verschrieben haben – dem „New Orleans Musicians Hurricane Relief Fund“, dem von Ellis und Wynton Marsalis geförderten Wohnungsbauprogramm „Habitat for Humanity“ und dem Hilfsprojekt der „Mystic Knights of the Mau Mau“.

Die Autorin, Sibylle Zerr, ist freie Journalistin und Autorin und lebt mitten im Rhein-Neckar-Delta. Sie studierte Ethnologie, Kunstgeschichte und Soziologie in Heidelberg und Tübingen.

Info:
Sibylle Zerr: „Blues für einen Schmetterling – Begegnungen in New Orleans“
168 Seiten, Hardcover, 14,8 X 21 cm
15 Geschichten und ein Nachwort zu Hurrikan „Katrina“,
30 Farb- und 22 Schwarz-Weiß-Fotografien,
BoD, Norderstedt, 2006, ISBN 3-8334-5289-7
24,80 Euro

Bestellinformationen und Kontakt: info@sibylle-zerr.de, Internet: http://www.sibylle-zerr.de

(8/2006)


Karitative Organisationen, die für Hilfsmaßnahmen in Folge des Hurricane Katrina sammeln:

Deutsches Rotes Kreuz, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 370 205 00 Konto: 41 41 41, Stichwort: Soforthilfe USA, www.DRK.de

Caritas International, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00, Spendenkonto: 202, Stichwort: "Hurrican Katrina.", www.catholiccharitiesusa.org

Diakonie Katastrophenhilfe, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 Konto 50 27 07, Stichwort: Hurrikan USA

Aktion Deutschland Hilft, Bank für Sozialwirtschaft, Köln, BLZ 370 205 00 Konto: 10 20 30, Stichwort: Hurrikan Katrina
www.aktion-deutschland-hilft.de

(9/2005)


Direkthilfe für Musiker

Wir erhalten immer wieder Anfragen von Jazzfreunden, wohin Spenden gehen sollten, die Musiker in oder aus New Orleans direkt erreichen. Bislang haben wir zwei Organisationen empfohlen, deren Zuverlässigkeit uns auch von Kollegen aus den USA bestätigt wurde: die Jazz Foundation of America (JFA) sowie die New Orleans Musicians Clinic (NOMC). Das die NOMC selbst vom Hurricane betroffen ist und nicht im eigenen Büro in New Orleans arbeitet, sondern in Lafayette, Louisiana, hat mittlerweile die JFA die Koordination von Spenden für die NOMC übernommen.

Jazz Foundation of America:
Website: http://www.jazzfoundation.org

The Jazz Foundation of America was just named the Coordinator for the New Orleans Musicians Clinic as well as other groups in the Gulf Area who are helping the musicians in New Orleans

Über den Jazz Musician Emergency Fund der Jazz Foundation of America (von ihrer Website):

They have no pensions. They have no health insurance. They are sometimes too sick to work. They are sometimes even homeless. They are older now, and the phone doesn't ring like it used to, making the rent impossible to pay. They are the jazz musicians who pioneered this great art form. And they need us now.
  
The JMEF is committed to helping jazz professionals, especially older musicians, overcome their hard times and to help them get back on their feet. As "freelancers," most jazz musicians do not have full-time jobs with one organization. Therefore, they don't qualify for health insurance, pensions, or other benefits, making it next to impossible for them to receive the proper health care they need. In addition, since most jazz clubs are barely profitable, jazz musicians are placed in poor bargaining positions, and often play for marginal fees. This lack of income makes it extremely difficult for older musicians to pay for their living expenses. In fact, they often go weeks without buying proper groceries and other necessities so they can pay rent, or vice versa. Many times they are evicted and find themselves homeless with no means of support.
  
The JMEF makes emergency funds available for immediate needs. The Jazz Foundation provides jazz artists in need with someone who can assess their problems and find solutions. Through valued partnerships with Englewood Hospital and Medical Center, they provide much needed, free medical care. To date approximately 150 musicians have received free medical treatment for medical conditions ranging from cancer to hip replacement operations. And the Jazz Foundation of America established a volunteer network of other caring jazz enthusiasts to provide free legal, dental, and psychological services when needed. Look through our Who We Help page and see for yourself how these volunteers and donations like yours are making bad situations better and reuniting many of these musicians with their music.

Some of the goals of the JFA are to:
* create employment opportunities (as they did after 9/11 with their Jazz in the Schools program in NYC which employed over 400 musicians a year)
* rebuild lives
* to house them (E*TRADE Financial Group just gave $100,000 to go directly to a first month's rent for our New Orleans & Delta displaced musicians)
* put food on their tables
* keep them from eviction and homelessness
* pay phone bills and keep the electricity turned on
* offer pro bono legal services as well as our pro bono network of physicians and specialists

Through the NOMC they will be also be employing musicians to play at nearby shelters to lift spirits, repair and replace instruments, repair their souls by taking the time to have long talks on the phone, seven nights a week, and keeping spirits up when it seems that all is lost. They are also working with the Tipitina's Foundation, whose first step is to locate all New Orleans artists and their families and then find housing for those who need it. And that is just the beginning.

Send donations to:

Jazz Foundation of America, 322 West 48th Street 6th floor, NYC 10036
Director: Wendy Oxenhorn, Phone: 212-245-3999 Ext. 21
e-mail: contact: Joyce@jazzfoundation.org
website: www.jazzfoundation.org

(9/2005)


New Orleans Musicians Clinic (NOMC)
Website: http://wwoz.org/clinic/welcome.html

When the New Orleans' Musicians Clinic was founded in 1998 we had a simple mission. At the time our founder, Dr. Jack McConnell ( founder of Volunteers in Medicine, and creator of incapsulated Tylenol) got the committment from the LSU Medical School dean by asking, "It's not if you can afford to care for musicians, it is if you can afford not to."
   Now, each of us from New Orleans faces uncertainity, each of us shares the determination to sustain our beloved culture which is so underserved: music. And each of us is committed to this mission for the long haul. We not only will settle the musicians and their families in the Lafayette community, but we will resettle them in New Orleans.
   That said, we are still have no access to our NOMC bank accounts so we must start from scratch raising money:
   Please make donations to the New Orleans Musicians' Clinic Emergency Fund at:

SWLAHEC
C/O New Orleans Musicians' Clinic
103 Independence Blvd
Lafayette, La. 70506

  This fund goes directly to sustain our NOMC-in-Exile operations until January 2006 and to provide direct assistance to musicians ( from purchasing gasoline to school uniforms for their children and everything in between.)
  
The New Orleans Musicians' Clinic (NOMC) is an innovative not-for-profit occupational medicine and wellness partnership offering comprehensive health care to our community's most precious resource: our musicians. Our sponsors are the Daughters of Charity Services of New Orleans, The New Orleans Jazz and Heritage Foundation, and the LSU Health Care Network. Dedicated on May 2, 1998, NOMC became the first such health initiative in the United States, addressing the health care needs of musicians and their families, an under-served segment of the population. To date our dedicated consortium of service providers has treated more than 1000 local musicians.
  
Our Lafayette iniative is not limited to our prior NOMC patients. It is open to all New Orleans musicians and their families. We are blessed that our partners at SWALHEC and H4M already had a wonderful health care system in place to serve musicians ( utilize both FQHC clinics and the LSU residency program at UMC). Catherine Lasperches, NOMC nurse practioner, has relocated to Lafayette. A home health agency has offered her all monitoring equipment so that she can monitor and triage all New Orleans musicians into the well estbalished health system in the Acadian region of southwest Louisiana.
  
Not only do we strive to affect an agenda of wellness in our musician patient population, we encourage our musicians to become advocates for early detection, prevention, and treatment for others facing the same catastrophic risks. Our hometown musicians travel the world, making them the coolest people in their neighborhoods. By targeting a group of thought leaders and cultural icons, we hope to influence a larger portion of society and begin to influence the healthcare seeking patterns of our population at large.

aktuell:

Jazz Foundation of America is currently serving as the New York area coordinators for the New Orleans Musicians Clinic (NOMC). They are a potential source for financial assistance, including rent support, instrument replacement, and employment. They also need funding! (Adresse, siehe oben)

(9/2005)


A U F R U F
(von Trevor Richards, Engelbert Wengel, Christoph Wackerbarth)
Hilfe für die Musiker von New Orleans

Die Geburtsstadt des Jazz ist am 30. August 2005 untergegangen. Tausende ihrer Einwohner sind wahrscheinlich umgekommen, und Hunderttausende sind obdachlos geworden. Die Bundesregierung der USA wird mit ihren Hilfsgeldern unterstützen, was an Wiederaufbau der inzwischen verseuchten Stadt überhaupt noch sinnvoll und möglich ist, und öffentliche und private Spender aus der ganzen Welt werden ihren Beitrag leisten.
  
Jazzmusiker, Veranstalter, Sponsoren und Fans aus ganz Europa fühlen sich naturgemäß den Jazzmusikern von New Orleans besonders verbunden, von denen sie viele auf deren Tourneen hierher oder auf ihren Reisen nach New Orleans kennen gelernt haben. Es haben sich seit fast 40 Jahren Freundschaften über den Atlantik hinweg entwickelt, und viele von uns bangen um das Schicksal ihrer Freunde. Wir wissen von einigen, die fast ihre ganze Habe verloren haben. Besonders betroffen sind aber auch die meisten der hier unbekannten ärmeren Jazzmusiker, die aber doch ganz wesentlich die Musikszene in New Orleans mitgestaltet haben.
  
Etliche bedeutende Bands und Jazzclubs haben bereits begonnnen, Hilfsgelder zu sammeln und aus dem gesamten deutschen Sprachraum werden Musiker wie Trevor Richards mit Fragen kontaktiert, wie diese Hilfe wirkungsvoll organisiert und in New Orleans an die bedürftigen Musiker herangebracht werden kann.
  
Trevor ist im Gespräch mit Musikern und Clubs, um Möglichkeiten herauszufinden, wie mit möglichst geringem organisatorischem Aufwand die in Europa gesammelten Gelder in diesem Sinne in New Orleans an die richtige Stelle gebracht werden können. Er versucht eine oder mehrere vertrauenswürdige Organisationen herauszufinden, wobei einige bekannte Musiker aus New Orleans beratend und mit entscheidend hinzugezogen werden sollen. Im Gespräch sind Musiker wie Leroy Jones, Lars Edegran, Craig Klein und andere, die die örtliche Situation besonders gut kennen und selbst betroffen sind.
  
Derzeit ist es erst einmal wichtig, dass Hilfsgelder gesammelt werden. Eine dieser Sammelstellen ist ein von Rechtsanwalt und Musiker Christoph Wackerbarth in Griesheim (Telefon 06155 / 60860, Fax ... 608660) eingerichtetes

Treuhandkonto “New Orleans Hilfe“
[... ]

Dieses Konto wird treuhänderisch für das noch zu bildende Hilfsgremium von ihm geführt und nach dessen Weisungen ausgezahlt. Darüber hinaus versuchen wir kurzfristig zu klären, wie Spendengelder steuerlich abzugsfähig gestaltet werden.
  
Hierüber sowie über Institutionen, die vertrauenswürdig eine Verteilung der Hilfsgelder direkt an die Musiker vor Ort garantieren, werden wir zentral für jedermann jeweils aktuelle Informationen über die Website des Jazzinstituts Darmstadt veröffentlichen, das uns freundlicherweise seine Unterstützung zugesagt hat (www.jazzinstitut.de “Jazz-News“ Link „New Orleans“). [= diese Seite]
  
Unsere Aktion soll keinem Spendensammler Konkurrenz machen. Wir versuchen vielmehr zusätzlich, Koordinationshilfen zu leisten und sind deswegen auch für jede Anregung und Unterstützung dankbar.

Trevor Richards, Engelbert Wengel, Christoph Wackerbarth
e-mails: Trevorrichards2@aol.com / C.Wackerbarth@info-kwp.de

(9/2005) PS: Dieses Hilfsprojekt ist mittlerweile eingegangen in den Verein New Orleans Hilfe.


Lillian Boutté Hilfsfond für New Orleans

Damit Hilfsgelder auf direktem Weg dahin kommen, wo sie benötigt werden, hat die Sängerin und "offizielle Musikbotschafterin der Stadt New Orleans" Lillian Boutté ein Spendenkonto eingerichtet. Aus diesem Fonds werden Musiker aus New Orleans, die alles verloren haben, unmittelbar und ohne Umwege unterstützt.

HELP NEW ORLEANS (Kontoinhaber bzw. Begünstigter)
Code word: Lillian Boutté (Verwendungszweck)
Stadtsparkasse Gronau
BLZ: 401 540 06
KTO: 15 222

Eine Spendenquittung wird erstellt vom Kulturbüro Gronau GmbH, wenn Sie auf dem Überweisungsformular Ihren Namen, den Namen der Institution/Firma sowie die volle Adresse angeben.


Auch Auftrittsmöglichkeiten für Musiker aus New Orleans sind eine Hilfe

Wir erhalten von diversen Agenturen den Hinweis, dass natürlich auch Auftrittsmöglichkeiten für Musiker eine ganz spezifische Hilfe für die Musiker sind, die in new Orleans momentan wenig Möglichkeiten zur Arbeit haben. Wir wollen da keine speziellen Empfehlungen abgeben, verweisen aber auf die Agenturenseite im Wegweiser Jazz des Jazzinstituts, auf der sich die Angebote der meisten in Deutschland tätigen Tourneeagenturen finden lassen.

(10/2005)


"New Orleans In The Rain" - Spendenaktion

New Orleans, eine der wichtigsten Geburtsstätten des Jazz, wurde von Hurricane Katrina zu etwa 80% zerstört, wobei vornehmlich die weniger Begüterten, darunter viele Musiker betroffen sind.

Die Düsseldorfer Musikerin Bettina Henrich ist Initiatorin der Spendenaktion „New Orleans In The Rain“. In Kooperation mit dem „New Orleans Hilfe e.V.“, einem von Jazzmusikern und -freunden gegründeten gemeinnützigen Verein, werden die eingehenden Spenden an Initiativen direkt in New Orleans, z.B. an die „New Orleans Musicians Clinic“, weiter geleitet.

Jeder Spender, der € 10,- oder mehr gibt, erhält als Dankeschön per mp3 den Song „New Orleans In The Rain – Remix“, bei dem neben Bettina Henrich (Vocals) auch U.S.-DJ Frank Garrett, Jr., (Voice Over) und so namhafte Musiker wie Xaver Fischer (Piano) und Thomas „Cap“ Gier (Kontrabass) sowie Produzent Eric Harings mitgewirkt haben. „New Orleans In The Rain – Remix“ ist nicht im Handel erhältlich, sondern wird als exklusives Geschenk ausschließlich den Teilnehmern der Spendenaktion zur Verfügung gestellt. Der Song wird bereits regelmäßig im U.S.-Radio gespielt, z.B. in den Bundesstaaten Louisiana, Kalifornien, Florida, Texas, Georgia, Colorado, Utah und New York.

Spender von über € 50,- erhalten auf Wunsch eine vor dem Finanzamt gültige Spendenquittung.

Nähere Informationen unter www.bettinahenrich.com

(11/2006)