Darmstadt
Jazz News |
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1. - 30. SEPTEMBER 2009 |
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Wolfgang Schlüter, Roswell Rudd, Nils Wogram, Joe Sachse & Uwe Kropinski Der Vibraphonist Wolfgang Schlüter ist bereits seit den frühen 1950er Jahren auf der deutschen Jazzszene aktiv. Er spielte 1963 mit den German All Stars und war über Jahrzehnte regelmäßiges Mitglied der Michael Naura Band, unter anderem in dessen Jazz & Lyrik-Projekten mit dem Dichter Peter Rühmkorf. Er wurden 2001 mit dem Albert Mangelsdorff Preis ausgezeichnet und wird am 30. September im Rahmen des Darmstädter Jazzforums spielen. Das Darmstädter Jazzforum umfasst eine Konferenz, Konzerte und eine Ausstellung und befasst sich 2009 mit der Musik und dem Einfluss des Posaunisten Albert Mangelsdorff. Mangelsdorffs Kollege, der Posaunist Roswell Rudd war seit den 1960er Jahren Teil der Avantgarde-Jazzszene, arbeitete mit Steve Lacy, Archie Shepp, aber auch mit Musikern aus Mali oder der Mongolei. Rudd wird in Darmstadt am 2. Oktober im Duo mit dem Pianisten Lafayette Harris Jr. auftreten. Nils Wogram gilt als einer der interessantesten Posaunisten der jüngeren Generation. Er wurde von Albert Mangelsdorff und anderen Posaunisten beeinflusst, entwickelte aber recht früh bereits seinen eigenen Instrumentalstil sowie ganz spezifische Bandsounds und -konzepte, in denen er auf die Jazztradition genauso Bezug nimmt wie er die Gegenwart reflektiert. Beim Darmstädter Jazzforum bestreitet er mit seinem Nostalgia Trio mit Florian Ross (Hammond B3) und Dejan Terzic (Schlagzeug) die erste Hälfte eines Doppelkonzerts am 3. Oktober. In der zweiten Hälfte ist das Gitarrenduo Joe Sachse & Uwe Kropinski zu hören. Die beiden begeistern durch erstaunliche Technik genauso wie durch ungewöhnliche Arten ihr Instrument zu bearbeiten. Sachse und Kropinski werden wie die meisten anderen der beim Jazzforum auftretenden Musiker wenigstens in einem Teil ihres Programms dem Thema des Jazzforums, also Albert Mangelsdorff, Tribut zollen. Das gesamte Programm des 11. Darmstädter Jazzforums kann auf der Website des Jazzinstituts Darmstadt eingesehen werden; das Programmheft kann außerdem als PDF-Datei heruntergeladen werden. Für die Konzerte können Karten per e-mail (jazz@jazzinstitut.de) reserviert werden oder sind an der Abendkasse erhältlich; der Besuch der Konferenz vom 1. bis 3. Oktober ist kostenlos. Eine Anmeldung zur Konferenz ist nicht erforderlich. The vibraphonist Wolfgang Schlüter has been active on the German jazz scene since the early 1950s. He played with the German All Stars in 1963 and worked with pianist Michael Naura for decades, including jazz and lyric projects with the poet Peter Rühmkorf. He received the Albert Mangelsdorff Award in 2001 and will perform at the Darmstadt Jazzforum on September 30th. The Darmstadt Jazzforum includes a conference, concerts and an exhibition and in 2009 is dedicated to the late trombonist Albert Mangelsdorff. Mangelsdorff colleague, the trombonist Roswell Rudd has been part of the avant-garde jazz scene since the 1960s, worked with Steve Lacy, Archie Shepp just as well as with musicians from Mali or Mongolia. Rudd will play at the Darmstadt Jazzforum on October 2nd in a duo with the pianist Lafayette Harris Jr. Nils Wogram is widely regarded one of the most interesting younger trombonist from Germany. He has been deeply influenced by Mangelsdorff and other trombonists, yet early on developed his own style as well as unique band concepts which refer to the jazz tradition(s) as well as to the present and the possible future of this music. He will perform at the Darmstadt Jazzforum on October 3rd with his Nostalgia Trio which includes Florian Ross (Hammond B3) and Dejan Terzic (drums). Wogram's concert is a double bill the second half of which will be played by the guitar duo Joe Sachse & Uwe Kropinski. Both use their stupendous virtuosity as well as unusual ways to use their instruments. Sachse and Kropinski as well as many of the other bands playing the Jazzforum will in one part of their program play a tribute to Albert Mangelsdorff. The complete program of the 11th Darmstadt Jazzforum can be seen on the website of the Jazzinstitut Darmstadt; the program booklet can also be downloaded as a PDF-file. If you want to reserve a ticket for the concerts, contact us at jazz@jazzinstitut.de. If you plan to attend the conference, it's free, and no registration is necessary. |
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Rolf Kühn Der Klarinettist Rolf Kühn wird am Dienstag 80 Jahre alt, und Maxi Sickert schickt ihre Glückwünsche (Der Tagesspiegel, Die Zeit). Kühn wuchs in seiner Geburtsstadt Leipzig auf und musste heimlich Klarinettenunterricht nehmen, weil seine Mutter Jüdin war. Nach dem Krieg hörte er zum ersten Mal Jazz, eine Platte des Benny Goodman Quartet, und war seither gefangen von dieser Musik. Als der Jazz 1949 von der DDR-Regierung geächtet wurde, zog er nach West-Berlin.1956 ging er in die Vereinigten Staaten, lernte John Hammond kennen und nahm die von Kritikern gefeierte LP "Streamline" auf. Er wurde Mitglied der Band Benny Goodmans und ging auf Tournee mit Musikern wie Lester Young, Billy Eckstine und dem Count Basie Orchester. 1961 kehrte er nach Deutschland zurück, gründete eine Band mit seinem Bruder, dem Pianisten Joachim Kühn, erkundete freiere Arten der Improvisation und kehrte dann dem Jazz eine Weile den Rücken, um als Dirigent für verschiedene Bühnenmusicals zu arbeiten. 1997 nahm er ein Duo mit Ornette Coleman auf und spielte in den letzten Jahren immer wieder mit jungen Musikern der freien Improvisationsszene Berlins. Auch mit 80 entwickelt Kühn sich immer noch weiter. Wolfgang Sandner schließt sich den Glückwünschen in der Frankfurter Allgemeine Zeitung an; Josef Engels interviewt den Klarinettisten für die Berliner Morgenpost und Welt Online.
The German clarinetist Rolf Kühn will turn 80 on Tuesday and Maxi Sickert sends her best wishes (Der Tagesspiegel, Die Zeit). Kühn grew up in his native Leipzig and, because his mother was Jewish, had to take secret clarinet lessons. After the war he heard jazz for the first time, a recording by the Benny Goodman Quartet, and was hooked. When in 1949 the East German government put a ban on jazz, he moved to West Berlin. In 1956 he arrived in the United States, got to know John Hammond and recorded the LP "Streamline". He became a member of Benny Goodman's band, and went on tour together with musicians such as Lester Young, Billy Eckstine and the Count Basie Orchestra. In 1961 he returned to Germany, formed a band with his brother, the pianist Joachim Kühn, explored the freer forms of improvisations, and then turned his back to jazz for a while and worked as a conductor for several stage musicals. In 1997 he recorded a duo with Ornette Coleman and in recent years he played with young musicians from Berlin's growing free music scene. At 80, Kühn is still evolving. Wolfgang Sandner sends his birthday greetings in the newspaper Frankfurter Allgemeine Zeitung; Josef Engels interviews the clarinetist for the Berliner Morgenpost and Welt Online.
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Wynton Marsalis Das Vaca High Jazz Ensemble war in der Mitte ihres Konzertsets beim Vacaville Jazz Festival, als im Publikum ein Mann aufstand, seine Trompete auspackte und zum Erstaunen der Schüler einfach mitspielte (News 10ABC). Es war niemand geringeres als Wynton Marsalis, der sich auf dem Weg nach Monterey befand, an der Straße einen Hinweis auf das Jazzfestival sah und sich entschied mal zu sehen, was da wohl so abging.
The Vaca High Jazz Ensemble was in the middle of their concert set during the Vacaville Jazz Festival when someone from the audience got up with his trumpet "and joined in with the stunned students" (News 10ABC). It was none other than Wynton Marsalis who "was on his way to Monterey when he saw the sign for the Jazz Festival and decided to check it out".
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Jazz at Lincoln Center Larry Blumenfeld berichtet über den Erfolg der verschiedenen Aktivitäten von Jazz at Lincoln Center (Wall Street Journal). "Es gäbe kein Jazz at Lincoln Center", schreibt Blumenfeld, "wenn der künstlerische Direktor, der Trompeter Wynton Marsalis nicht die Gabe besäße, von oben bis unten Unterstützung zu finden" und beschreibt dann, wie Marsalis vor nur wenigen Tagen für Präsident Barack Obama und den früheren Präsidenten Bill Clinton gespielt habe, deren Reaktionen angedeutet hätten, "wie stark der Trompeter dabei geholfen hat, die Kulturpolitik in den Zentren der Macht zu formen und zu verändern". Zu Beginn gab es jede Menge Kritik für die Organisation; heute aber sammelt Blumenfeld vor allem positive Statements aus der Szene ein. Der Trompeter Dave Douglas etwa findet, dass der Erfolg von J@LC der Musik und den Musikern helfe. Lorraine Gordon, die Besitzerin des Clubs Village Vanguard, stellt fest, dass ihr Geschäft eher angezogen habe, weil J@LC "eine positive Haltung schafft und weil es die Leute bildet". Von außerhalb New Yorks kommt Kritik: "Was wäre, wenn all die öffentlichen Gelder über das ganze Spektrum des Jazz ausgeschüttet würden anstatt sie auf einen Fleck zu konzentrieren?" Viele sehen jedoch auch, dass J@LC "wichtig war, um ein dem Jazz zu mehr Legitimität zu verhelfen. Zuvor gab es keine Modelle dafür, wie Jazz in die institutionelle Welt passen könnte."
Larry Blumenfeld reports about the success of the different activities of Jazz at Lincoln Center (Wall Street Journal). "There'd be no Jazz at Lincoln Center", writes Blumenfeld, "were it not for the ability of its artistic director, trumpeter Wynton Marsalis, to win support for jazz from the top down" and then describes how Marsalis just days earlier had played for President Barack Obama and former President Bill Clinton whose reaction to him "hinted at how closely the trumpeter has helped shape and shift cultural policy in the corridors of power". At the beginning there was a lot of criticism for the organization, but now Blumenfeld collects mainly positive statements. Trumpeter Dave Douglas sees the success of Jazz at Lincoln Center as assisting music and musicians. Lorraine Gordon, the owner of the Village Vanguard, sees that her business has increased because J@LC "creates a positive attitude and it educates people". From outside of New York the organization is criticized: "What if all that funding was spread across the entire spectrum of jazz instead of concentrated in one spot?" Many think, though, that J@LC "was important in establishing legitimacy. Before, there were no models for jazz in the institutional world."
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Boris Vian Francis Marmande reiste in die kleine Stadt Ixtassou in den Pyrenäen, in der vor allem ein jährliches Kulturfestival im Juli und die Villa Arnaga des Schriftstellers Edmond Rostang Touristen anziehen (Le Monde). Die schmiedeeisernen Arbeiten um die Villa wurden um 1900 vom Kunstschmied Henri Vian geschaffen, der seinem Sohn Paul ein Vermögen hinterließ, mit dem dieser sich ein Anwesen in Ville-d'Avray nahe Paris erwarb, wo 1920 sein Sohn Boris Vian zur Welt kam. Boris ist natürlich jener weltbekannte Schriftsteller, Jazzkritiker und Trompeter. Boris Vian, hat Marmande herausgefunden, kam im Sommer 1938 zusammen mit seinen Freunden Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir durch Ixtassou und steig im Hôtel du Ch1ene d'Ixtassou ab. Heute gibt es nahe des Flusses Nive einen Chocolatier, der während seiner Lehre in Paris den Jazz kennen gelernt hatte und seine Pralinen nach berühmten Jazzmusikern benennt: "Ornette", "Mingus", "Barretto".
Francis Marmande travels to the small town of Itxassou in the Pyrenees where an annual cultural festival in July and the author Edmond Rostang's Villa Arnaga are the major touristic draws (Le Monde). The ironwork around the villa was done around 1900 by a Parisian blacksmith named Henri Vian, who left a fortune to his son Paul who built a residence in Ville-d'Avray near Paris where his son, Boris Vian was born in 1920. Boris, of course, became a major author, jazz critic and trumpet player. Boris Vian, writes Marmande, came through Itxassou with his friends Jean-Paul Sartre and Simone de Beauvoir in the summer of 1938 and stayed at the Hôtel du Chêne d'Itxassou. Today there is a young chocolatier near the qua<s of the river Nive who discovered jazz during his apprenticeship in Paris and names his chocolates after famous jazz musicians: "Ornette", "Mingus", Barretto".
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Eddie Locke (Schlagzeug / drums) Der Schlagzeuger Eddie Locke starb am 7. September im Alter von 79 Jahren. Locke ist in der Jazzszene seiner Heimatstadt Detroit aufgewachsen, und zog 1954 nach New York, wo Jo Jones, der Schlagzeuger Count Basies, ihn als Mentor begleitete und er bald im Club Metropole auftrat. In den 1960er Jahren arbeitete er vor allem mit Roy Eldridge und Coleman Hawkins und wurde dann der Hausdrummer im Club Jimmy Ryans, bis dieser in den frühen 1980er Jahren schloss. Er spielte mit Musikern wie Roland Hanna, Teddy Wilson, Kenny Burrell, Earl Hines oder Warren Vache, war in der Band der Tonight Show zu hören und in anderen Fernsehshows, Viele Jahre lang war er außerdem an der Trevor Day School in New York als Musiklehrer tätig.
The drummer Eddie Locke died September 7th at the age of 79, Locke grew up in the jazz scene of his native Detroit, and then moved to New York in 1954 where he was mentored by Jo Jones, Count Basie's drummer, and played at the club Metropole. He worked with Roy Eldridge and Coleman Hawkins during the 1960s, and then became the house drummer at Jimmy Ryan's club until it closed in the early 1980s. He worked with musicians such as Roland Hanna, Teddy Wilson, Kenny Burrell, Earl Hines or Warren Vache, but also on the Tonight Show and other TV programs. For many years he taught music at The Trevor Day School in New York.
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Joachim Kühn Mick Brockett spricht mit dem Pianisten Joachim Kühn, der beim Beethovenfest in Bonn auftritt (Bonner Generalanzeiger). Sie sprechen über Beethoven (dessen Musik Kühn liebt, besonders die Sinfonien, die Klavierkonzerte, Sonaten und die späten Streichquartette), über Johann Sebastian Bachs Einfluss auf seine Musik (Kühn wurde nahe der Thomas-Kirche geboren, Bachs langjähriger Wirkungsstätte), über sein Leben auf Ibiza, wo er seit fünfzehn Jahren zu Hause ist, und über das Projekt, das er kürzlich mit marokkanischen Berber-Musikern realisierte. Die Musiker, die ihn in seiner Karriere am meisten beeinflusst hätten, verrät Kühn, seien Christoph Biller (der Thomaskantor in Leipzig), Ornette Coleman, Albert Mangelsdorff und sein Bruder Rolf Kühn.
Mick Brockett talks to the German pianist Joachim Kühn who plays the Beethovenfest in Bonn (Bonner Generalanzeiger). They talk about Beethoven (whose music Kühn loves, especially the symphonies, the piano concertos and sonatas and the late string quartets), about Johann Sebastian Bach's influence on his music (Kühn was born close to the Thomas-Kirche in Leipzig, where Bach created many of his compositions), about his life in Ibiza, the Spanish island in the Mediterranean where he lives since 15 years, and about the project he realized recently with Moroccan Berber musicians. The musicians who influenced him the most, Kühn says, were Christoph Biller (the Thomas Cantor in Leipzig), Ornette Coleman, Albert Mangelsdorff and his brother Rolf Kühn.
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Hilaria Kramer Michael Heisch spricht mit der Schweizer Trompeterin Hilaria Kramert darüber, ob man als weibliche Vertreterin ihres Instruments vielen Vorurteilen begegne ("Hierzulande kaum.") sowie darüber, wie man Jazz an Kinder und Jugendliche vermittle ("Ich achte darauf, dass der Jazz nicht in Richtung Marschmusik geht.") (Thurgauer Zeitung). In einer Traumbesetzung, mit der sie gern mal zusammenspielen würde, würden Paul Motian oder Jack DeJohnette, Charlie Haden und Paul Bley sitzen. Michael Heisch speaks to the Swiss trumpeter Hilaria Kramer about being a female trumpeter which she says doesn't pose any obstacles for her and about how to teach jazz to kids ("... trying not to have them sound like march music too much ...") (Thurgauer Zeitung). A dream band of musicians she would love to play with would include Paul Motian or Jack DeJohnette, Charlie Haden and Paul Bley. |
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Vano Bamberger Pamela Dörhöfer berichtet über den 44-jährigen Gitarristen Vano Bamberger und seinen Sinti-Clan, der in Wohnwagen, Containern und einem kleinen Steinhäuschen am Rande Hanaus lebt (Frankfurter Rundschau). Sie wohnen in beengten Verhältnissen und teilen sich mit 40 Leuten zwei Toiletten, wie Dörhöfer schreibt. Bambergers Großvater Jow Weiss habe mit Django Reinhardt gespielt, erklärt sie, und Vano habe die Gitarre des Opas geerbt. Vano wird am Freitag in Hanau ein Konzert zusammen mit seinem Bruder Terrangi und seinem Sohn Donani an der Gitarre sowie dem Klarinettisten Jerry Senfluk und der Bassistin Lindy Huppertsberg geben. Pamela Dörhöfer reports about the 44 year old guitarist Vano Bamberger and his Sinti family who live in caravans, containers and a small stone house just outside of Hanau, a city close to Frankfurt, Germany (Frankfurter Rundschau). They live close together and share two toilets with 40 people, as Dörhöfer writes. Bamberger's grandfather Jow Weiss played with Django Reinhardt, she explains, and Vano inherited his granddad's guitar. Vano will play a concert in Hanau on Friday together with his brother Terrangi and his son Donani on the guitar, the clarinetist Jerry Senfluk and the bassist Lindy Huppertsberg. |
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Jan Garbarek Francis Marmande spricht mit dem Tenorsaxophonisten Jan Garbarek, der sich selbst nicht als Jazzmusiker sehe: "Armstrong, Peterson, Coltrane, das ist Jazz. Ich nicht" (Le Monde). Garbarek spricht über sein letztes Album, die erste Platte, die er live aufgenommen hatte, über das Mysterium der Musik, über die Tatsache, dass er über die letzten 30 Jahre immer wieder mit denselben Musikern zusammengespielt habe und kurz über den erst vor wenigen Wochen verstorbenen George Russell, der ihn in die Welt des Jazz eingeführt habe.
Francis Marmande talks to the tenor saxophonist Jan Garbarek who sees himself not as a jazz musician: "Armstrong, Peterson Coltrane, that's jazz. Not me" (Le Monde). Garbarek talks about his last album, the first one he had recorded live, about the mystery of music, about the fact that he has kept playing with the same set of musicians over the last 30 years and shortly about the late George Russell who had introduced him to the world of jazz.
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Tod / Death Terry Teachout fragt "was Künstler tun, wenn sie wissen, dass sie sterben werden" (Wall Street Journal) und schaut auf die letzten Kompositionen / Werke / Auftritte von Erich Kunkel, Edward G. Robinson, Flannery O'Connor, Pablo Picasso, Dimitri Schostakowitsch, Édouard Manet und sowohl Billy Strayhorn wie auch Stan Getz. "Im wahren Leben", schreibt Teachout, "bringen die meisten sterbenden Menschen kaum die Kraft auf ein Buch zu lesen, geschweige denn eines zu schreiben." Dann verweist er auf Billy Strayhorns "Blood Count", "selbst ein Miniatur-Meisterwerk vom Todesbett, eine dunkle Moll-Ballade vom Ende seines Lebens" und auf Stan Get'zs Interpretation des Stücks, das etwa ein halbes Jahr vor seinem Tod beim Berliner Jazzfest mitgeschnitten wurde und auf YouTube zu sehen ist.
Terry Teachout asks "what artists do when they know they are about to die" (Wall Street Journal) and looks at last compositions / works / performances by Erich Kunkel, Edward G. Robinson, Flannery O'Connor, Pablo Picasso, Dmitry Shostakovich, Édouard Manet and both Billy Strayhorn and Stan Getz. "In real life", Teachout writes, "most dying people can barely summon up sufficient energy to read a book, much less write one." He points out Billy Strayhorn's "Blood Count", "itself a miniature deathbed masterpiece, a dark minor-key ballad written at the very end of Strayhorn's own life" and Stan Getz's version of it recorded about half a year before his death which can be viewed in a live footage from the Berlin JazzFest on YouTube.
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Albert Mangelsdorff Albert Mangelsdorff war zweifellos der wichtigste deutsche Jazzmusiker des 20sten Jahrhunderts. Seine musikalische Eigenständigkeit und seine Persönlichkeit machten ihn zu einem Musiker, der bei Kollegen aller Stile oder Genres beliebt war; sein Posaunenstil war hochindividuell und beeinflusste dennoch jüngere Posaunisten bis zum heutigen Tag und weit über die deutschen Grenzen hinaus. Das Jazzinstitut Darmstadt wird sich mit der Bedeutung und dem Einfluss Albert Mangelsdorffs beim 11. Darmstädter Jazzforum beschäftigen. Das Jazzforum umfasst eine dreitägige Konferenz, eine Konzertreihe, eine Ausstellung sowie ein Filmporträt und ein später erscheinendes Buch, das die während der Konferenz gehaltenen Referate dokumentiert. Bei der dreitägigen Konferenz werden Musikwissenschaftler, Historiker, Soziologen, Journalisten und Musiker zu Wort kommen. Ihre Beiträge beschäftigen sich mit Mangelsdorffs Musik selbst, mit deutscher Jazzgeschichte, Jazz und Politik, soziologischen Aspekten der Improvisation, Plakatkunst als Mittel der Werbung für den Jazz bis hin zu aktuellen Entwicklungen des europäischen Jazz. Die Konzerte präsentieren zum Beispiel das Quartett des 84jährigen Emil Mangelsdorff, Alberts älteren Bruder, der bis heute ein hochemotionales und blues-durchtränktes Altsaxophon spielt und beim Jazzforum in Rahmen einer JazzTalk-Veranstaltung auftritt (25. September) sowie ein Gesprächskonzert mit dem Vibraphonisten Wolfgang Schlüter, der seit den frühen 1950er Jahren auf der deutschen Jazzszene aktiv ist und 2001 den Albert-Mangelsdorff-Preis erhielt (30. September). Der amerikanische Posaunist Roswell Rudd, dessen musikalischen Ansatz Albert Mangelsdorff außerordentlich schätzte, wird im Duo mit dem Pianisten Lafayette Harris in Darmstadt zu Gast sein (2. Oktober); ebenso der junge Posaunist Nils Wogram, der mit seinem Nostalgia Trio auftritt, zu dem Florian Ross an der Hammond-B-3 und Dejan Terzic am Schlagzeug gehören, sowie das Duo der beiden Gitarristen Joe Sachse und Uwe Kropinski (3. Oktober). Das Doppelkonzert wird übrigens vom Hessischen Rundfunk aufgezeichnet und in zwei Teilen am 5. und 19. Dezember gesendet. Die meisten der Musiker planen in ihrem jeweiligen Programm einen kurzen Tribut an Albert Mangelsdorff. Während des Jazzforums wird das Jazzinstitut eine neue Ausstellung über Mangelsdorff zeigen, die im Anschluss als Wanderausstellung von Clubs und Festivals ausgeliehen werden kann. Zudem zeigt das Jazzinstitut gemeinsam mit der Darmstädter Kunsthalle einen viereinhalbstündigen Dokumentarfilm mit seltenen Filmdokumenten, Konzertmitschnitten, Interviews, Fernseh- und Promotion-Auftritten des Posaunisten (4. Oktober). Der Besuch der Konferenz vom 1. bis 3. Oktober ist kostenlos. Tickets zu den Konzerten können unter jazz@jazzinstitut.de sowie telefonisch unter 06151 963700 reserviert werden. Weitere Information über das 11. Darmstädter Jazzforum, genaue Termine, die Vortragenden und Abstracts ihrer Referate, Eintrittspreise für die Konzerte und die Filmdokumentation finden sich auf der Website des Jazzinstituts, von der man auch das komplette Programmheft als PDF-Datei downloaden kann. Albert Mangelsdorff undoubtedly was the most important German jazz musician of the 20th century. His musical individuality as well as his personality made him a musician liked by colleagues from all styles and genres; his trombone style was highly personal and yet highly influential on younger trombonists to this day and far beyond the German borders. The Jazzinstitut Darmstadt will reflect upon the importance and influence of Albert Mangelsdorff in its Darmstadt Jazzforum, a three day conference, a concert series, an exhibition as well as a film documentary and an ensuing book comprising of the papers read at the conference. The three-day conference will present musicologists, historians, sociologists, journalists, and musicians in an exchange of papers and public discussions. The topics range from Albert's music itself, German and European jazz history, jazz and politics, sociological aspects of improvisation, graphic design as a tool for publicizing jazz events to current European developments in jazz. The concerts feature a JazzTalk with the quartet of Emil Mangelsdorff, Albert's 84 year old brother who to this day plays a highly emotional and blues-tinged alto saxophone (September 25th); another JazzTalk with the vibraphonist Wolfgang Schlüter who has been on the German jazz scene since the early 1950s and in 2001 received the Albert Mangelsdorff Award (September 30th); a concert by the American trombonist Roswell Rudd, whose musical approach Albert was very fond of, in duo with pianist Lafayette Harris (October 2nd); a trio with the young trombonist Nils Wogram together with Florian Ross on the Hammond B-3 and Dejan Terzic on drums (October 3rd); and the duo of guitarists Joe Sachse and Uwe Kropinski (October 3rd). Most of these musicians are planning to include a special tribute to Albert in their program. During the event, the Jazzinstitut will open a touring exhibition about Mangelsdorff available for clubs and festivals afterwards. Finally, the Jazzforum will feature a 4 1/2 hour long film documentary with rare footage from concerts, interviews, TV and promotional appearances by the late trombonists (October 4th). The conference from October 1st to 3rd can be attended free of charge; however most of the papers will be given in German without simultaneous translation. More information about the Darmstadt Jazzforum, exact dates, the speakers at the conference and abstracts of their papers, admission charges for the concerts and the film documentary can be found on the Jazzinstitut's website where you also can download the complete program booklet for the event as a pdf-file. If you think of attending, contact the Jazzinstitut in advance to find out about reduced hotel rates during the event. |
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Erroll Garner Will Friedwald erinnert an Erroll Garners LP "Concert By the Sea", eine Liveaufnahme vom September 1955, die zum erfolgreichsten Album in Garners Karriere wurde "und vielleicht eines der populärsten Jazzalben aller Zeiten" (Wall Street Journal). Friedwald hört sich einige der Titel des Albums genau an, "dass immer auf meinem iPod verblieb", wie er schreibt. Er beklagt sich darüber, dass das Album nie mit besserem Sound wiederveröffentlicht wurde, was doppelt frustrierend sei, weil die Bänder nach wie vor "in den Sony-Lagern existieren" und "ein ganzes Album bislang unveröffentlichter Tracks" enthielten, wie Martha Glaser, Garners Managerin, und der Produzent George Avakian bestätigen. Will Friedwald remembers Erroll Garner's LP "Concert By the Sea", a live recording from September 1955 which became the most successful album of Garner's career "and one of the most popular jazz albums of all time" (Wall Street Journal). Friedwald listens closely to a couple of tunes from the album which "has never been off my iPod", as he writes. He also complains that the album has never been properly restored to a better sound which is doubly frustrating as the original tapes "still exist in the Sony vaults" and include "a whole album's worth of unissued tracks", as Martha Glaser, Garner's personal manager, and the producer George Avakian confirm. |
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Jerry van Rooyen (Trompete / trumpet) Der frühere Leiter der WDR Big Band, Jerry van Rooyen, starb am 14. September im Alter von 81 Jahren an den Folgen einer Parkinsonerkrankung. Wie sein Bruder Ack van Rooyen begann er als Trompeter und spielte seit den Mitt-1950er Jahren mit der holländischen Radiobigband "The Ramblers", für die er auch viele Arrangements schrieb. In den frühen 1960er Jahren lebte er in Paris und leitete sein eigenes Orchester für das Plattenlabel Fontana. Später zog er nach Berlin und übernahm die Leitung der SWR Big Band. Van Rooyen schrieb einige der Arrangements für die Eröffnung der Olympischen Spiele in München 1972, unterrichtete am Konservatorium in Hilversum und leitete die WDR Big Band von 1985 bis 1995. Nachruf: Neue Musik Zeitung. The former conductor of the WDR Big Band, Jerry van Rooyen, died September 14th at the age of 81. He had suffered from Parkinson's disease. Like his brother Ack van Rooyen, he had started as a trumpet player, had worked with the Dutch radio orchestra "The Ramblers" from the mid 1950s for which he also wrote many arrangements. In the early 1960s he lived in Paris and had his own orchestra for the record label Fontana. Later he moved to Berlin where he became the conductor of the SWR radio big band. Van Rooyen wrote some of the arrangements for the opening of the Olympic Games in Munich in 1972, taught at Hilversum Conservatory and was chief conductor of the WDR Big Band from 1985 until 1995. Obituary: Neue Musik Zeitung. |
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New England Conservatory Siddhartha Miller berichtet über das Jazzprogramm am New England Conservatory, das vor vierzig Jahren begonnen wurde (The Boston Globe). Das Conservatory war damals noch äußerst konservativ, und "Saxophone waren in der Schule nicht erlaubt, nicht einmal als klassisches Instrument", wie sich Gunther Schuller erinnert, der 1967 der Präsident des NEC wurde. Schuller ging bald in die Clubs der Stadt und ermutigte junge Musiker, am Conservatory zu studieren. Der pädagogische Ansatz der Schule war eher ungewöhnlich und unterschied sich erheblich von dem der zweiten Bostoner Jazzschule, dem Berklee College. Zu den Lehrern am NEX zählten Jaki Byard, Cecil McBee, George Russell, Joe Maneri, Jerry Bergonzi und andere. Der Pianist Ran Blake gehörte seit den Anfängen zum Kollegium und lehrt auch heute noch. Siddhartha Miller reports about the New England Conservatory's jazz degree program which was launched 40 years ago (The Boston Globe). The conservatory had been quite conservative, and the "saxophone was not allowed in the school, even as a classical instrument!", says Gunther Schuller who became NEC's president in 1967. Schuller went out to the clubs in the city and invited young players to study at the conservatory. The school's approach to jazz education was rather nonstandard, writes Miller, as opposed to Boston's other jazz school, Berklee College. NEC's teachers included Jaki Byard, Cecil McBee, George Russell, Joe Maneri, Jerry Bergonzi and others. The pianist Ran Blake was with the program from the beginning and still teaches today. |
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Oscar Peterson Park Auf Bitte seines Freundes und Tastenkollegen Oliver Jones hat sich die Stadt Montreal entschieden, einen Park nahe dem Ort, wo Oscar Peterson aufgewachsen war, als eine permanente Ehrung an den verstorbenen Pianisten zu widmen, wie Catherine Solyom berichtet (Montreal Gazette). Eine mehrstöckige Plaza wird am 15 August nächsten Jahres als Konzert- und Eventbühne eingeweiht. Jones betont, das insbesondere "der Aufstieg aus bescheidenen Anfängen in Little Burgundy einen nachhaltigen Eindruck auf die heutige schwarze Jugend hinterlassen" könnte. At the request of his friend and keyboard colleague Oliver Jones, the city of Montreal chose to mark a park near the place where Oscar Peterson grew up into a permanent homage to the late jazz pianist, as Catherine Solyom reports (Montreal Gazette). A multi-leveled plaza will be inaugurated next August 15 as a site for concerts and other events. Jones emphasizes that it was "his friend's rise from humble beginnings in Little Burgundy that would strike a chord with the black youths of today". |
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ECM Hans Hielscher schaut auf die Geschichte des ECM-Labels, das in diesen Tagen seinen 40sten Geburtstag feiert (Spiegel Online). Der Produzent Manfred Eicher begann das Label 1969 mit einem Startkapital von 16.000 DM, weil er sich über die "künstlerische Inkompetenz, technische Nachlässigkeit und kommerzielle Arroganz" der großen Konzerne geärgert hatte. Das Label wurde bald bekannt für seinen spezifischen Sound, der wie eine Art Gegengewicht zu anderen Tendenzen der Zeit, insbesondere der lauten Fusionmusik, wirkte, mit einer Betonung des Nuancenreichen und ohne Furcht vor dem Moment der Stille. Hans Hielscher looks at the history of the ECM label which turns 40 these days (Spiegel Online). Producer Manfred Eicher started the label in 1969 with a start budget of 16,000 Deutsche Mark because he was dissatisfied with the "artistic incompetence, technical carelessness and commercial arrogance" of the big companies. The label soon became known for its specific sound which counterbalanced tendencies of the time, namely the loud fusion music, with well nuanced sounds, not afraid of silence. |
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Juanita Brooks (Gesang / vocals) Die Sängerin Juanita Brooks starb am 19. September in New Orleans im Alter von 55 Jahren nach einer Wirbelsäulensoperation. Brooks trat 1982 in Vernel Bagneris' Musical "One Mo' Time" auf und später in Bagneris' "Staggerlee". Sie spielte die Titelrolle in "Ma Rainey's Black Bottom", war mit Jazzbands in New Orleans und New York zu hören und spielte Platten mit Bands aus dem Blues-, Rhythm-'n'-Blues- und Gospelbereich ein. Nachruf: New Orleans Times-Picayune. The singer Juanita Brooks died September 10th in New Orleans at the age of 55 following back surgery. Brooks joined the cast of Vernel Bagneris' musical "One Mo' Time" in 1982 and later starred in Bagneris' "Staggerlee". She also played the title character in "Ma Rainey's Black Bottom", performed with jazz bands in New Orleans and New York and recorded in blues, Rhythm 'n' Blues as well as gospel environments. Obituary: New Orleans Times-Picayune. |
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Jackie Tracey Jackie Tracey, die Ehefrau des britischen Pianisten Stan Tracey und eine Kämpferin für die Jazzmusiker, starb am 13. August im Alter von 80 Jahren. In den 1950er Jahren arbeitete sie als Presseagentin für tourende amerikanische Pop- und Jazzmusiker, unter ihnen auch Duke Ellington. Sie heiratete Stan Tracey 1960, managte ihn und andere britische Musiker und gründete Selbsthilfeorganisationen wie die Lambeth New Music Group und die Musicians' Action Group; außerdem gründete sie das Label Steam Records, auf dem vor allem die Musik ihres Mannes erschien. Nachruf: The Guardian. Jackie Tracey, the wife of the British pianist Stan Tracey and a campaigner on behalf of jazz musicians died August 13th at the age of 80. In the 1950s she worked as a promoter for visiting American pop and jazz artists, among them Duke Ellington. She married Stan Tracey in 1960 and managed him as well as many other British musicians and formed self-help organizations such as the Lambeth New Music Group and the Musicians' Action Group; later founding the label Steam records dedicated to her husband's music. Obituary: The Guardian. |
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Eric Dolphy Shirley Jahad spricht mit dem Saxophonisten Bennie Maupin über den Einfluss Eric Dolphys auf seine musikalische Entwicklung (Southern California Public Radio). Dolphy habe ihn zur Bassklarinette gebracht; er habe ihm außerdem eine Flötenstunde gegeben, als er ihn in den frühen 1960er Jahren in einem Club in Detroit getroffen habe. Als Dolphy 1964 nach Deutschland ging (wo er wenige Monate später verstarb), gab er einige seiner Kompositionen an den Komponisten Hal Smith, der sie jüngst wiederentdeckte und die Noten an Bennie Maupin weitergab, der sie in einem Konzert in Hollywood aufführen wollte und plant im nächsten Jahr ein Album mit den Stücken herauszubringen. PS: Wie wir von Han Schulte hörten (Jazzpress), wurden die Dolphy-Kompositionen während des Konzerts nicht gespielt, sind aber nach wie vor für die CD-Veröffentlichung im nächsten Jahr vorgesehen. Shirley Jahad talks to the saxophonist Bennie Maupin about the influence of Eric Dolphy on his musical development (Southern California Public Radio). Dolphy had inspired him to take up the bass clarinet and also given him a flute lesson when Maupin met him at a club in Detroit in the early 1960s. When Dolphy went to Germany in 1964 (where he died months later), he gave some of his compositions to the composer Hal Smith who only uncovered them recently and passed the sheet music to Maupin who planned to perform them in Hollywood recently and wants to record them next year. PS: As we learned from Han Schulte (Jazzpress), the Dolphy compositions were not played during the concert but are still scheduled for release on CD next year. |
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Jay McShann Die Jay McShann-Sammlung mit Interviews, Fotos, Preisen und anderen Erinnerungsstücken, wurde von der Tochter des Pianisten als Schenkung an die University of Missoury-Kansas City gegeben (Kansas City Star). Das Kansas City Jazz Museum hat dieser Tage eine Ausstellung eröffnet, bei denen seltene Filme aus der John H. Baker Film Collection gezeigt werden (Kansas City Star, Columbus Dispatch). The Jay McShann collection including interviews, photos, awards and other memorabilia has been donated by McShann's daughter to the University of Missouri-Kansas City (Kansas City Star). Also, the Kansas City Jazz Museum opens an exhibition that contains rare film footage from the John H. Baker Jazz Film Collection (Kansas City Star, Columbus Dispatch). |
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Chris Connor(Gesang / vocal) Nachrufe / Obituaries: Washington Post, New York Times, The Guardian, The Independent. |
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