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Immobilien

Abschnittsbild

Darmstadt - ein attraktiver Standort für Familie und Beruf

Das Forschungsinstitut Prognos zählt Darmstadt innerhalb Deutschlands zu den Top-Regionen der Zukunft. Unabhängige Expertengruppen bestätigen: die Bevölkerung in Damstadt wird auch in den nächsten 20 Jahren weiter zu Lasten der strukturschwächeren Gebiete Hessens wachsen. Fünf  Kernbranchen der Darmstädter Wirtschaft bilden die solide Basis dafür.

Diese Branchen sind in der Regel in Darmstadt nicht nur mit Produktions- sondern auch mit Forschungseinrichtungen vertreten. Neben der Nähe zum Weltflughafen Frankfurt (20 Autominuten - 29 km) und den universitären Forschungseinrichtungen ist dies ein zentraler Standortfaktor.

Die Kombination aus Wissenschaft, Wirtschaft, sowie guter Lebens- und vielfältiger innerstädtischer Einkaufsmöglichkeiten machen Darmstadt zu einem attraktiven Standort für Familie und Beruf. 

 

Gewerblicher Immobilienmarkt

Wissenschaftsstadt Darmstadt: ein attraktives Immobilienoberzentrum

Gemessen am gewerblichen Flächenangebot in Quadartmetern zählt Darmstadt zur Gruppe der 12 kleinen bis mittelgroßen, regionalen Immobilienoberzentren in Deutschland (= Darmstadt Augsburg, Bremen, Desden, Hannover, Mannheim, Mainz, Münster, Karlsruhe, Kön, Leipzig und Nürnberg). 

  •  Ende 2008 lag der Büroflächenmarkt in Deutschland bei 311 Mio m². Die 12 Oberzentren kamen auf einen Marktanteil von 12%, die Top-6 Standorte (Frankfurt/Main, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, München) lagen entsprechend bei 22%.
  • Der Markt für Handelsflächen erreichte 120 Mio m². Davon entfielen 8% auf die 12 Oberzentren. Auch auf die Top-6-Standorte kamen lediglich auf einen Anteil von rund 11%.

Aktueller Bericht zum Gewerbeimmobilienmarkt der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum herunterladen: PDF (0,6KB)


Größtes Marktsegment: Büroimmobilien

  • Ende 2008 lag der Büroflächenbestand in Darmstadt bei rd 1.775 Tsd. m², auf Einzelhandelsflächen entfielen 366 Tsd m². Hinzukommen Flächen für Produktion und Forschung - es sind dies im Wesentlichen einige wenige große Unternehmen (z.B. die Firmen Merck, Döhler und Evonic).
  • Großflächige Logistik hat keinen Stellenwert. 
  • Der Flächennutzungsplan weist kein Industriegebiet aus.
  • Ein flächendeckendes Einzelhandelskonzept regelt die Ansiedlung von Einzelhandel in der Innenstadt, den Stadtteilen und in den Gewerbegebieten. 

Informationen zur Ansiedlung von Einzelhandelsbetrieben finden sie hier.


Hohes Maß an Stabilität

  • Trotz mehrerer globaler, schwerer Immobilienkrisen: der Darmstädter Immobilienmarkt zeigte sich in den letzten 10 Jahren hinsichtlich Preise und Leerstand vergleichsweise stabil.
  • Nur 5% Leerstandsquote Ende 2009. Zum Verleich: der Durchschnitt aller 12 Oberzentren lag bei 8%, der der 6 großen Standorte sogar bei 10%, darunter Frankfurt/Main mit rd. 16%.
  • In den 10 Jahren bis Ende 2008 sind die durchschnittlichen Büroflächenmieten lediglich um 4% gesunken. 
  • Mit einem Mittelwert von rd. 7 €/m² Ende 2009 (netto, kalt) liegen die Büromieten in Darmstadt eher am unteren Ende des Durchschnitts der 12 Oberzentren (12 €/m², Quelle: Feri).
  • Aktuelle Höchstmiete für Büroflächen in Toplagen und -ausstattung: rd. 12 €/m² (netto, kalt).

Ausblick: geringe Leerstandsbelastung und Flächenwachstum durch Konversion

  • Wesentlicher Vorteil des Standorts Darmstadt: keine Marktbelastung durch hohe Leerstände.
  • Gleichzeitig gibt es attraktive Neubauflächen: Der Umwandlungsprozess ehemaliger US-militärischer Flächen (Konversion) ist im vollem Gange.
  • Mittelfristig rd. 20% gesichertes Potentialflächenwachstum durch Konversion: rd. 50 ha Bruttobauland mit einer  BGF von ca. 300 Tsd. m².
  • Zusätzlich: Potential von rd. 80 ha un-/untergenutzter gewerblicher Flächen im Stadtgebiet.



Wohnimmobilien

Wohnungsmarkt: Flächenbestand fast 6 Mio. m²

  • Ende des 1. Hj. 2010 wohnten 142.108 Menschen mit Hauptwohnsitz in Darmstadt - weitere 11.780 hatten hier ihren Zeitwohsitz. 
  • Wohnungsbestand lag im 1 Hj. 2010 bei 77.723 Einheiten, gut 2/3 davon lag im innerstädtischen Bereich, Darmstadt Bessungen eingeschlossen. 
  • Ende 2009 gab es einen Wohnflächenbestand von rd. 5,9 Mio m², ein Marktanteil von rd. 2,3% gemessen am hessischen Gesamtbestand. Damit ist der Wohnungsmarkt fast 3 Mal größer als der gewerbliche Immobilienmarkt in Darmstadt.
  • Es ergibt eine Wohnfläche pro Einwohner von knapp 42 m² verglichen mit 43,4 m² in Hessen. 

60% der Darmstädter wohnen in der Innenstadt

  • Innderstädtische Hauptwohngebiete: Stadtteilen Mitte (v. a. Zentrum, Hochschulviertel, Rheintor/Grafenstr.) und Nord (v. a. Johannes-, Martinsviertel, Waldkolonie, Am Ziegelbusch) - hier wohnen vor allem Studenten, junge Familien und Senioren
  • Der Osten zählt zu den teuersten Wohngegenden, allen voran die Mathildenhöhe, gefolgt von Rosenhöhe, Komponisten- und Teilen des Woogsviertels.

Größter Stadtteil ist Darmstadt-Eberstadt

  • 15% der Einwohner Darmstadts lebt im Stadtteil Eberstadt, rd. 22 Tsd. Menschen (Ende Juni 2010).
  • Er zählt gleichzeitig zu den Top-Lagen mit dem höchsten Preisniveau für Grundstücke und für Wohnraum.
  • Kleinster Stadtteil gemessen an seiner Einwohnerzahl ist Wixhausen. 

Häusern/Wohnungen: Die Nachfrage ist hoch

  • Darmstadt, Stadt der Zuwanderer: Seit 1998 haben die Bevölkerungszahlen stetig zugenommen, per Saldo ein Zuwachs von fast 7.000 Menschen. 
  • Unabhängige Expertengruppen gehen davon aus, dass dass sich diese Entwicklung insbesondere in Darmstadt zum im Jahr 2030 zu Lasten strukturschwächerer Gebiete fortsetzen  wird. So erwartet das IWU beispielsweise einen Anstieg von rd. 142 Tsd. im 1. Hj. 2010 bis auf knapp 150 Tsd. Menschen, ein Plus von rd. 6%.
  • Bauland ist jedoch begrenzt: im Norden/Nordosten durch den Frankfurter Flughafen (Siedlungsbeschränkungszone rund um die Stadtteile Wixhausen, Arheigen und Kranichstein), im Süden/Osten durch Naturschutzgebiete und im Westen durch die Autobahnen.

Den aktuellen Mietpreisspiegel für Wohnflächen finden sie hier.


Ausblick: Alle Zeichen stehen auf Wachstum

  • Umwandlung der ehemaligen Militärareale der US-Armee erschließt Wohngebiete in Bestlagen.
  • Ein Schwerpunkt  neuer Wohnungsangbote ist derzeit der Stadtteil Eberstadt (ehem. St.-Barbara-Siedlung, Lincon-Siedlung und Wolfhartweg), aber auch die Stadtteile Kranichstein (Südwest) und Wixhausen (Im Appensee).
  • Die Bedeutung Eberstadts als größter Stadtteil Darmstadts wird damit weiter zunehmen.

Kontakt

Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung
Ansiedlungsberatung
Gewerbeimmobilien-Information

Heiko Reinhardt
Tel.: 06151/13-4437
E-mail

Stadtplanungsamt
Allgemeine Bauberatung
Ansprechpartner
Bezirkseinteilung
Tel.: 06151/13-2092 + 2601
E-mail

Bauaufsichtsamt
Bauvoranfrage, Bauantrag
Ansprechpartner
Tel.: 06151/13-3633
E-mail

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