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Botanischer Garten

Tropische und Subtropische Kostbarkeiten

Gartentor Botanischer Garten
Historisches Eingangstor zum Botanischen Garten. Foto: Katharina Weis

Der 1874 angelegte Botanische Garten wartet mit hundertjährigen exotischen Bäumen, verschlungenen Wegen im Darmbachgrund sowie dem Heidegarten, Moorgrund und Alpinum auf.

Heute kultiviert der Botanische Garten rund 9.000 Pflanzenarten, darunter tropische Sumpf- und Wasser- und Nutzpflanzen, Clusien, Bromelien und Orchideen. Besonders erwähnenswert sind die Sammlung seltener Freilandgehölze sowie eine umfangreiche Kollektion tropischer und subtropischer Pflanzen. Die Gewächshäuser können besichtigt werden. Und die abwechslungsreiche Freilandanlage lädt zum Spazieren, Entspannen und Ausruhen ein.

Der Botanische Garten im Osten von Darmstadt blickt auf eine lange Geschichte zurück:

Der erste Botanische Garten Darmstadts wurde 1814 im Schlossgraben angelegt. Bis dahin war der Graben des Darmstädter Schlosses mit dem Wasser des Darmbachs gefüllt, der auch die Abwässer der benachbarten Altstadt aufnahm - was dazu führte, dass der Schlossgraben im Sommer unerträglich stank.

Der Großherzog stimmte daher einem Vorschlag seines Baurates zur Trockenlegung des Schlossgrabens zu und ließ auf der gewonnenen Fläche einen botanischen Garten zur Ausstellung kultivierbarer einheimischer Pflanzen anlegen. Die Fläche wurde aber bald zu klein, der Botanische Garten musste mehrere Ortswechsel in Darmstadt überstehen bis er 1874 auf das gegenwärtige Gelände an der Roßdörfer Straße verlegt wurde.