Geboren am 10. September 1942 in Darmstadt.
Studium: Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt a.M. (Germanistik, Politische Wissenschaften, Philosophie, Soziologie) Staatsexamen. Studienrat, Kommunalpolitisch tätig seit 1968. Landtagsabgeordneter 1974-1976 (Schwerpunkt: Kulturpolitik). 1976 hauptamtlicher Stadtrat, ab 1983 Bürgermeister und von 1993-2005 Oberbürgermeister in Darmstadt.
Meike Feßmann, 1961 in München geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften in München und Berlin. Sie hat über Else Lasker-Schüler promoviert und lebt als freie Kritikerin („Süddeutsche Zeitung“, „Tagesspiegel“ u.a.) in Berlin. Sie wurde 2006 mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet. 2008 war sie Mitglied der Jury des Deutschen Buchpreises. Seit 2009 ist sie Jurorin bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.
Geboren 1943 in Mannheim, lebt als freier Autor in Frankfurt a.M.
Er schreibt Hörspiele, Essays, Romane. Zuletzt erschienen "Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman" (2003), "Die Liebesblödigkeit" (2005), „Mittelmäßiges Heimweh“ (2007), „Das Glück in glücksfernen Zeiten“ (2009), "Wenn wir Tiere wären" (2011). Preisträger des Kunstpreises Berlin 2003, der als "Fontane-Preis" von der Abteilung Literatur der Berliner Akademie der Künste vergeben wird, sowie Büchner-Preis-Träger 2004. CORINE-Belletristik Preis des ZEIT-Verlages (2007), Kleist-Preis (2007), Rinke-Sprachpreis (2010). 2011 wurde er in die Berliner Akademie der Künste gewählt.
Geboren 1933 in Chemnitz.
Bis 1973 Journalist, Lektor, Verlagsleiter. Seither freier Schriftsteller. Lebt in Mörfelden-Waldorf. Verheiratet, vier Kinder. Veröffentlichte Romane, Gedichte, Essays und Bücher für Kinder. Dreizehn Schulen in Deutschland tragen seinen Namen. Diverse Auszeichnungen (Auswahl): Bundesverdienstkreuz (1995), Karl-Preusker-Medaille (Deutsche Literaturkonferenz 1996), Sonderpreis des Jugendbuchpreises für das kinderliterarische Gesamtwerk (2001), Deutscher Bücherpreis (2003), Ehrenbürger der Stadt Nürtingen (2004), Gerty-Spies-Literaturpreis der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (2006), CORINE Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für das Lebenswerk (2007), Kulturpreis des Kreises Groß-Gerau (2010). Großer Preis der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendliteratur e.V. Volkach (2011).
Geboren 1963 in Hamburg.
Studium der Romanistik und Germanistik in Avignon (Frankreich) und an der Freien Universität Berlin. Promotion über „Sexuelle Poetik. Proust, Musil, Genet, Jelinek“ (erschienen im S. Fischer Verlag, Frankfurt/M. 1998). Seit 1990 diverse Publikationen u.a. in „taz“, „Der Alltag“, „Merkur“, „Kursbuch“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau. Radiobeiträge (Features und Rezensionen) für SWR und Deutschlandfunk. 2002 bis 2005 Herausgeberin der Zeitschrift „Kursbuch“. 2002 Max-Kade-Gastprofessur an der Washington University, St. Louis (USA), 2007/08 Gastprofessur für Literaturkritik an der Georg-August-Universität Göttingen. Nach vielen Jahren als verantwortliche Literaturkritikerin bei der Frankfurter Rundschau arbeitet sie als freie Autorin und Kritikerin (u.a. für die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit) und lebt in Frankfurt am Main. Sie ist Mitglied zahlreicher Literaturpreis-Jurys. 2011 wurde ihr der Alfred-Kerr-Preis zugesprochen.

Oliver Jungen, geboren 1973 in Köln, studierte Deutsche Philologie, Geschichte und Philosophie in Köln und London. Danach war er in verschiedene universitäre Projekte eingebunden, aus denen Bücher zu Stilistik und zur Grammatiktheorie hervorgingen. Zugleich wurde er als freier Journalist und Literaturkritiker für diverse Medien tätig, seit einem Jahrzehnt vor allem für die Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Geboren 1942 in Straßburg, lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin in Dreieich/Hessen.
Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Bildende Kunst, Essay Veröffentlichte zuletzt: "Akrostichon", Gedichte (1995); "Zeitsprung", Gedichte (1997);. "Kein Programm ohne Schusswechsel", Gedichte (1999);. "Von den Ismen", Traktat (2001); "Sperren", Prosa (2002), "Chapeau Claque", Gedichte (2005), Pipistrellus“, Gedichte für ein Fledertier (2007), „Knabenschuh“, Gedichte (2008), „Händel und Rote Grütze“, Erzählung (2009). Auszeichnungen (Auswahl): Leonce-und-Lena-Preis für Lyrik, Darmstadt (1972). Georg-Mackensen-Preis für die beste deutsche Kurzgeschichte (1978). Preis der Schüler zum Deutschen Kurzgeschichtenpreis (1979). Stadtschreiberin von Offenbach am Main (1981-83). Kulturpreis des Kreises Offenbach (1993). Mitglied der Darmstädter Sezession.
1933 in Schwäbisch-Hall geboren.
Studierte Germanistik, englische und französische Sprache und Philologie. Nach der Promotion in Tübingen 1958, über "Die Struktur von Hölderlins Oden", Feuilleton-Redakteur der "Stuttgarter Zeitung", von 1964-1968 Leiter des Literaturblatts der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", danach deren Kulturkorrespondent in Berlin. Von 1973 bis 1985 Leiter des Literaturteils der "ZEIT". Bis 1998 Feuilleton-Redakteur. Veröffentlichungen u.a.: "Der Schwarze Zeus - Gerhart Hauptmanns späte Dramen" (1962); "Kleist" (1965); "Garcia Lorca" (1969); "Von der Bühnenwelt zur Weltbühne Siegfried Jacobsohn und ´Die Schaubühne´ " (1980); "Kleines Adressbuch für Jerichow und New York. Ein Register zu Uwe Johnsons Roman ´Jahrestage´ "; "Schillers ´Titanic´ - ´Die Horen´ - Geschichten einer Zeitschrift" 2000. Theodor-Wolff-Preis 1965; Helmut-Sonntag-Preisträger 1987.
Geboren 1941 in Illertissen/Schwaben.
Promotion über den wilhelminischen Gesellschaftskritiker Heinrich Mann.
Von 1972 - 2002 Literaturredakteur im Hessischen Rundfunk / Fernsehen. Seitdem freier Schriftsteller und Literaturkritiker. Lebt in Berlin und Frankfurt a.M. Zahlreiche Bücher, Literaturausstellungen, Hörspiele und Filme. Biographien über den Rebellen Christian Friedrich Daniel Schubart, den russischen Schriftsteller Michail Bulgakow und den Berliner Reklamekönig Ernst Litfaß. Herausgeber der Gesammelten Werke von Oskar Maria Graf. Zuletzt erschienen: "Diese merkwürdige Zeit. Leben nach der Stunde Null. Ein Textbuch aus der ´Neuen Zeitung´" (2005), "Der Schriftsteller und die Fotografin. Hubert Fichte und Leonore Mau" (2005), "Deutschland vor Ort. Geschichten, Mythen, Erinnerungen" (2005), "Jorge Semprún. Eine Monographie" (2006), „Buch des Monats“ 1997-2006 (2006), „Transit Amsterdam“ (2007), „Widerstand des Textes“ (2009). "Alfred Döblin - Eine Biografie" (2011). Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 1990. Professor für Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturkritik und Medien an der Universität Bremen. Von 2002 bis 2009 Generalsekretär des P.E.N.-Zentrums Deutschland.
Vorsitzender der Jury "Buch des Monats".
Geboren 1963 in Solingen.
Studium der Literaturwissenschaft und Evangelischen Theologie, seit 1992 Literaturredakteurin der Stuttgarter Zeitung, seit 2006 zudem stellvertretende Leiterin des Kulturressorts.
Geboren 1950 in Stuttgart.
Studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Tübingen. Bis 1989 Feuilletonredakteur und Theaterkritiker bei der "Stuttgarter Zeitung", seither der fürs Theater verantwortliche Redakteur und Theaterkritiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", Lebt in Bad Nauheim; verheiratet, zwei Söhne, drei Bäume, vier Bücher: "Lessing auf der Bühne" (1980), "Letzte Vorstellung. Eine Führung durchs deutsche Theater" (1993), "Traumtheater. Vierundvierzig Lieblingsstücke" (1997), „Parkett, Reihe 6, Mitte: Meine Theatergeschichte“ (2010).
Von 2003 bis 2008 eine Professur für Theaterkritik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik 2005, Herbert-Riehl-Heyse-Preis 2011.
Geboren 1937 in Rudolstadt / Thüringen.
Nach dem Studium an der FU Berlin (Germanistik, Romanistik und Publizistik) und ersten Redaktionserfahrungen ("Heilbronner Stimme", "Deutsche Zeitung", "Der Monat") freier Literaturkritiker. 1973 Eintritt in die Feuilletonredaktion der "Süddeutschen Zeitung", von 1979 bis 2001 Leiter der Literaturredaktion. Für Gedicht-Interpretationen in Marcel Reich-Ranickis "Frankfurter Anthologie" anno 2000 mit deren Preis ausgezeichnet.