"Wegekultur" spielt mit konkreten und philosophischen Dimensionen des Themas, variiert und verortet sie. Nähe und Ferne, Weggehen und Ankommen, Unterwegssein und Verweilen, Heimat und Fremde, Verkehr und Mobilität, Verdichtung und Lärm, Landschafts- und Umweltschutz werden in den Blick genommen und unter den Aspekten „Kreuzwege“ und Knotenpunkte in Beziehung gesetzt.
In einem ersten Schritt widmet sich das Projekt Wegekultur der VIA REGIA – einer alten Ost-West-Handelsverbindung, die sich von Kiew bis Santiago di Compostella einmal quer durch Europa spannt und die KulturRegion wie ein Rückgrat durchzieht. Sie steht stellvertretend für Handelswege, Militär-, Geleits- und Pilgerstraßen. Ihre Symbolkraft als Ost-West-Bindeglied fasziniert bis heute. Nicht umsonst wurde sie 2005 zur europäischen Kulturstraße des Europarates ernannt.
Lina Ophoven-Armey
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